DIE SAMSTAG-PRESSE, 11. JULI 2026

DIE SAMSTAG-PRESSE, 11. JULI 2026

Foto: Thielemann (c) Dieter Nagl

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SAMSTAG-PRESSE, 11. JULI 2026

Salzburg / Innsbruck
Vertrautes Terrain, fremdes Klanggewand
Christian Thielemann hat Feuer gefangen. Sein künftiger Assistent in der Dirigierklasse der Universität Mozarteum, Martin A. Fuchsberger, hat ihn zur Zusammenarbeit mit der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg überredet. Dem ersten Konzert im Vorjahr in Salzburg folgt nun eines bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Die Generalprobe in Salzburg war öffentlich.
DrehpunktKultur.at.salzburg

Thielemann in Innsbruck: Bunte Blasorchester-Leistungsschau (Bezahlartikel)
Christian Thielemann hat Donnerstagabend im Innenhof der Innsbrucker Hofburg mit der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg im Rahmen der „Innsbrucker Promenadenkonzerte“ eine feinsinnige und vielseitige Blasorchester-Leistungsschau auf die Freiluftbühne gebracht.
KleineZeitung.at.blasorchester

Graz
Grazer Oper: Warum der Wechsel? (Bezahlartikel)
Dass der Vertrag des erfolgreichen Intendanten Ulrich Lenz nicht verlängert wurde, kam für Insider gar nicht so überraschend. Was ist von seiner Nachfolgerin Marlene Hahn zu erwarten? Die deutsche Dramaturgin Marlene Hahn wurde am Mittwochnachmittag in einer eilig einberufenen Pressekonferenz als neue Intendantin der Grazer Oper präsentiert. Sie soll ihr Amt 2028 antreten und übernimmt damit die Nachfolge von Ulrich Lenz. Der hatte sich auch beworben, die Jury entschied sich aber für Hahn, die zuletzt in Leipzig als Chefdramaturgin tätig war. Sie war schon früher, während der Intendanz von Nora Schmid, längere Zeit als Dramaturgin an der Grazer Oper tätig gewesen. Nun wird Graz ihre erste Station als Chefin eines Hauses.
https://www.diepresse.com/36126447/grazer-oper-warum-der-wechsel

Berlin
So war die Opern-Saison: Zwischen Amüsement und Grimassenqual (Bezahlartikel)
Berlin. Haben die Berliner Opernhäuser einen Clown gefrühstückt? Die vergangene Spielzeit offenbarte einen bemerkenswerten Trend zur Komik.
BerlinerMorgenpost.de

Eröffnung Classic Open Air Berlin: Dreigroschenromantik trifft Schnellpolka (Bezahlartikel)
Auftakt zur Freiluftsaison auf dem Gendarmenmarkt: Joana Mallwitz dirigiert das Konzerthausorchester, Solist Hayato Sumino begeistert an zwei Instrumenten.
Tagesspiegel.de.eroeffnung

München
Opernfestspiele mit Alcina: München im Barock-Fieber
Als letzte Neuproduktion der diesjährigen Münchner Opernfestspiele kommt „Alcina“ von Georg Friedrich Händel auf die Bühne des Prinzregententheaters. Die Handlung der Oper lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Ruggiero geht auf einer verzauberten Insel in die Netze der hinterlistigen Magierin Alcina, erliegt deren Verführungskünsten, bis seine Verlobte Bradamante ihm die Augen öffnet (und ihn zurückgewinnt) – woraufhin Alcina untergeht. Händels Vertonung kommt 1735 in London heraus, frenetisch umjubelt an Covent Garden. Die Titelfigur hat verschiedene Facetten, ihre Abgründe. Und gerade durch den Aspekt des männermordenden Vamps ist Alcina eine Art Urahnin vieler Frauengestalten – bis hinein in die Filmgeschichte.
BR.Klassik.de.aktuell.news

Konstanz
Rossinis „La Scala di Seta“ im Rathausinnenhof Konstanz
Unter freiem Himmel, mitten in der Altstadt: Die RathausOper Konstanz zeigt vom 14. bis 22. August 2026 Gioachino Rossinis „La Scala di Seta“. Diese wird an sechs Abenden im Rathausinnenhof aufgeführt. Beginn ist jeweils um 20.45 Uhr.
https://kulturfreak.de/rossinis-la-scala-di-seta-im-rathausinnenhof-konstanz

Frauenklang 19: Amy Beach entfaltet ihr außergewöhnliches Talent trotz aller Widerstände
Schon von frühester Kindheit an fiel Amy Beach (1867 – 1944) durch außergewöhnliche Musikalität auf. Doch aus den Konventionen der bürgerlichen Gesellschaft Amerikas war kein Entkommen. Sie wurde früh mit einem älteren, reichen Mann verheiratet und konnte kaum öffentlich wirken. Und doch schuf sie als weitgehende Autodidaktin einzigartige Werke, die heute mit Begeisterung wiederentdeckt werden.
Von Dr. Lorenz Kerscher
Klassik-begeistert.de

Frankfurt
Studentisches Opernkino: Oper ohne Hürden
Der Culture-Club der Goethe-Universität Frankfurt bringt Opern wie „Turandot“ dorthin, wo junge Leute sind: in den Hörsaal, ohne Eintritt, mit Untertiteln und Gespräch.
FrankfurterAllgemeine.net.ohne.huerden

Essen
Generalintendant Julien Chavaz geht 2028 nach Essen
Der Opern- und Theaterregisseur Julien Chavaz, derzeit Generalintendant in Magdeburg, geht mit der Spielzeit 2028/29 nach Essen. Der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Essen (TUP) berief den Schweizer am Donnerstag zum neuen Intendanten, wie unter anderem der WDR mitteilt. Chavaz übernimmt die Leitung des Aalto Musiktheaters und der Essener Philharmoniker ab der Spielzeit 2028/29. Julien Chavaz, geboren 1982 in Bern, ist Opernregisseur. Von 2018 bis 2022 war er Intendant der NOF – Neuen Oper Freiburg in der Schweiz. Seit 2022/23 ist er Generalintendant am Vierspartenhaus in Magdeburg, im August 2025 war sein Vertrag ursprünglich bis Sommer 2032 verlängert worden.
nachtkritik.de.meldungen

Links zu englischsprachigen Artikeln

Berlin
A depressingly ill-conceived production of Die Entführung aus dem Serail in Berlin
seenandheard.international.com.entfuehrung

München
Richard Wagner, Die Walküre from Munich 
https://operatoday.com/2026/07/richard-wagner-die-walkure-from-munich/

Sopot
Baltic Opera Festival 2026 Review: Die Walküre
Tomasz Konieczny Anchors a Thoughtful Reading of Wagner’s Drama of Power and Collapse
https://operawire.com/baltic-opera-festival-2026-review-die-walkure/

Madrid
Marina Rebeka & Piotr Beczala Lead Teatro Real’s ‘Il Trovatore’ Stream
On July 10, the Teatro Real de Madrid is set to stream a performance of “Il Trovatore” on My Opera Player.
operawire.com.marina.rebeka

Barcelona
Big Bs in Barcelona: Palau de la Música in 2026–27
https://bachtrack.com/de_DE/preview-palau-de-la-musica-barcelona-2026-27-july-2026

Siena
A compelling lesson in listening: Henze’s Requiem opens Siena’s Chigiana International Festival
bachtrack.com.de.henze

London
Review: LA FILLE DU REGIMENT, Royal Ballet And Opera
Tamsin Greig cameos in Donizetti’s comic opera about alpine love
broadwayworld.com.bww

Thrills and trills: Julia Lezhneva takes Il Giardino Armonico into extra time at Wigmore Hall
bachtrack.com.de.lezhneva

Lismore
Blackwater Valley Opera Festival 2026 Review: Acis and Galatea
Lismore Cathedral Hosts A Dramatically Strong Reading of Handel Work
operawire.com.blackwater

Sydney
The Merry Widow (Opera Australia)
In director Graeme Murphy and conductor Vanessa Scammell’s hands, Lehár’s operetta reveals a very human heartbeat beneath all the froth.
https://limelight-arts.com.au/reviews/the-merry-widow-opera-australia-2/

Wit, waltzes and a happy ending in Opera Australia’s The Merry Widow
https://bachtrack.com/de_DE/review-merry-widow-opera-australia-sydney-july-2026

Recordings
Sueye Park: Goldmark and Sibelius album review – Korean violinist’s silvery tone is ideal for Goldmark rarity
TheGuardian.com.music

Ballett / Tanz / Performance

Österreich
Florentina Holzingers „feuchter Traum“ am Bodensee
„Bodensee Étude“ findet am 11. Juli in den Bregenzer Seeanlagen statt, die Künstlerin erklärt vorab: „Wir machen uns jetzt unsere eigene Legende“
DerStandard.at.story.florentina.holzinger

Medien

Österreich
Presserat rügt „Falter“: Glattauer-Interview über assistierten Suizid war Ethikverstoß
Presserat: „Bedenklich“, dass das Interview „wenige Tage vor dessen Durchführung veröffentlicht wurde“. Der Senat bewertete es demnach als „bedenklich, dass das Interview mit dem Betroffenen zu seinem assistierten Suizid einige wenige Tage vor dessen Durchführung veröffentlicht wurde und der geplante Tag und die ungefähre Tageszeit des Todes im Artikel vorkommen“. Dies führte dazu, „dass die sachliche Diskussion über das Thema in den Hintergrund rückte“ und verstoße insofern gegen den Ehrenkodex, als dieser große Zurückhaltung bei Berichten über Suizide verlangt.
Kurier.at.falterinterview

Politik

Österreich
NEOS werfen „Budget-Rebell“ Veit Dengler raus
Nach seinem Aufruf im Parlament, gegen einen Teil des Doppelbudgets zu stimmen, haben die NEOS ihren Abgeordneten Veit Dengler aus Partei und Klub ausgeschlossen. Aus der Partei hieß es allerdings, dass Denglers Auftritt im Nationalrat nicht der Grund für den Ausschluss sei. Vielmehr sei es bei der anschließenden Klubsitzung zu einem brisanten „Vorfall“ gekommen. Wie die „Krone“ erfuhr, soll Dengler Ton- und Videoaufnahmen der Sitzung gemacht haben.
https://www.krone.at/4215198

Neos-Gründer hält Parteien plötzlich Spiegel vor
Das freie Mandat im Parlament wäre den Abgeordneten an sich garantiert, ist es doch ein Grundprinzip unserer Demokratie. Demnach sind Abgeordnete bei ihrer parlamentarischen Arbeit unabhängig sowie an keine Aufträge oder Weisungen ihrer Parteien gebunden. Sie dürfen, sollen, müssen „ausschließlich nach ihrem Gewissen handeln“. Doch nur selten bekommt man den Eindruck, dass sie das auch wirklich tun. Beziehungsweise auch wirklich tun dürfen, denn die Klubdisziplin, also ein Rede- und vor allem Abstimmungsverhalten, das vom eigenen Parlamentsklub vorgegeben wird, schlägt in aller Regel das freie Mandat. Weil nur höchst selten ein Abgeordneter oder eine Abgeordnete davon ausscheren, findet so ein Verhalten im Falle des Falles umso größeres Aufsehen.
https://www.krone.at/4215093

Österreich
Böse Überraschung: Paketsteuer deutlich teurer als kommuniziert
Böses Erwachen nach dem Beschluss der Paketsteuer im Nationalrat am Mittwoch! Die Abgabe macht nicht zwei Euro pro Paket, sondern 2,40 Euro aus. Wie kommt das? Finanzminister Markus Marterbauer legt auf die zwei Euro noch 20 Prozent Umsatzsteuer darauf. Das haben viele übersehen. Die Neos reagieren verärgert.https://www.krone.at/4212730

Burgenland
Keine Reserven mehr im Burgenland: Mega-Verlust von 1 Milliarde Euro
Fällt dem burgenländischen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) seine populistische Politik jetzt auf den Kopf? Der Burgenländische Landesrechnungshof (BLRH) hat jedenfalls den Rechnungsabschluss 2023 des Landes Burgenland geprüft und einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Landesfinanzen gegeben. Direktor René Wenk ortete dabei einen „akuten und erheblichen Handlungsbedarf des Landes“, denn die Reserven seien aufgebraucht. Für den Zeitraum 2020 bis 2026 erwartet der BLRH einen kumulierten Gesamtverlust von nahezu 1 Milliarde Euro – und das bei einem Bundesland mit nur 300.000 Einwohnern.
oe24.at.burgenland

Sport

Fußball-WM
Ägypten erhebt nach WM-Aus Vorwürfe „Das war ein manipuliertes Spiel und die ganze Welt hat es gesehen“
Hossam Hassan witterte die große Messi-Verschwörung. Anders konnte sich Ägyptens Nationaltrainer diese für ihn himmelschreiende Ungerechtigkeit nicht erklären. „Vielleicht wollte man den Weltmeister im Wettbewerb behalten. Vielleicht wollte man, dass Messi weiter im Rennen bleibt“, schimpfte Hassan bei BeIN Sports nach dem bitteren 2:3 (1:0) im WM-Achtelfinale gegen Argentinien: „Das war ein manipuliertes Spiel und die ganze Welt hat es gesehen.“
T-online.de

Millionen-Deal: So viel soll Klopp beim DFB kassieren
Der Countdown für das neue Engagement läuft bereits auf Hochtouren. Am Wochenende fliegen DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Bundesliga-Boss Hans-Joachim Watzke nach New York, um den Deal mit Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp endgültig zu fixieren. Klopp ist derzeit bei der Weltmeisterschaft als Experte für MagentaTV im Einsatz und hat sein Quartier in der US-Metropole. Zum Wochenanfang wird auch Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff in den USA erwartet, um finale Details zu besprechen. Die Verträge sollen laut „Bild“-Bericht nach der Rückkehr aller Parteien unterzeichnet werden. Der erste offizielle Auftritt des neuen Coaches folgt höchstwahrscheinlich beim Supercup am Samstag, 22. August, 20.30 Uhr, wenn Borussia Dortmund auf den FC Bayern trifft.
oe24.at.klopp

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Unter’m Strich

Tirol
„Zu sexualisiert“ Aufgespritzte Lippen: Beliebte Lehrerin musste weg
Obwohl Direktor und Schulinspektor positive Stellungnahmen abgaben, verlängerte die Tiroler Bildungsdirektion den Vertrag einer engagierten Junglehrerin nicht. Alteingesessenen Lehrkräften war die moderne Kollegin ganz offensichtlich ein Dorn im Auge. Sie arbeitete als Kosmetikerin in den besten Häusern, hatte die Spa-Leitung in einem Tiroler 5-Sterne-Hotel inne. Als Fachlehrerin für Kosmetik und Fußpflege schlug die Innsbruckerin Melanie Stanojevic an der Tiroler Fachberufsschule für Ernährung, Schönheit, Chemie am Lohbachufer in Innsbruck im Herbst des Vorjahres einen neuen (Berufs)weg ein. Doch ausgerechnet dort kam ihr Äußeres mit aufgespritzten Lippen gar nicht gut bei den Kolleginnen an. „Ich fiel Mobbing zum Opfer“, kann es die 40-Jährige nicht fassen.
https://www.krone.at/4213634

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 11. JULI 2026)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 11. JULI 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Bayerische Staatsoper/Umbesetzung OF ONE BLOOD am 3.10
hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzung informieren:

OF ONE BLOOD
In der Vorstellung von Of One Blood am 3. Oktober 2026 übernimmt Louise McClelland Jacobsen die Partie der Mary Stuart, Queen of Scots anstelle von Vera Lotte Boecker.
Herzliche Grüße
Ihr Team der Bayerischen Staatsoper

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Louise McClelland: Foto: Byerische Staatsoper

Louise McClelland Jacobsen
Die dänisch-neuseeländische Sopranistin Louise McClelland Jacobsen studierte an der Königlich-Dänischen Opernakademie, dem Königlich-Dänischen Musikkonservatorium und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Außerdem besuchte sie u. a. Meisterkurse von Anne Sofie von Otter, Bo Skovhus und Linda Watson. 2018 debütierte sie mit dem Danish National Orchestra. Ihr Operndebüt gab sie 2023 an Det Kongelige Teater in Kopenhagen im Rahmen der Opernakademie. Sie gewann u. a. 2021 den ersten Platz im Rued-Langgaard-Wettbewerb, 2022 den Nielsen-Talentwettbewerb, 2023 den Léonie-Sonnings-Talentwettbewerb und 2025 den Aalborg Opernpreis. 2025 schloss sie das Young Artists Programme an Det Kongelige Teater ab. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Gerda (The Snow Queen), La Contessa di Almaviva (Le nozze di Figaro), Eine Priesterin (Aida), Eine Liebende, Suor Genovieffa (Suor Angelica) und Lauretta (Gianni Schicchi), Fünfte Magd (Elektra) und Aase (Peter Heises Drot og Marsk). Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied im Ensemble der Semperoper Dresden. 2025 gab sie als Eine Stimme in Die Liebe der Danae ihr Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper und kehrte 2025/26 als Barbarina hierher zurück.

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Foto: Bayerische Staatsoper

OF ONE BLOOD

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3.7.2026- Pressegespräch mit Intendant KS Tomasz Konieczny im Hotel Focus Premium Gdańsk und Podiumsdiskussion zum Thema „Kultur und Wirtschaft- Globale Sponsoring-Modelle und polnische legislative Perspektiven“ in der Opera Baltycka Gdańsk – BALTIC OPERA FESTIVAL 2026 – Polen.

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Foto: Krzysztof Mystkowski

Packende Gespräche mit Intendant KS Tomasz Konieczny!!!

Im Rahmen seines Baltic Opera Festivals lud Intendant KS Tomasz Konieczny, neben den herausragenden und hochkarätigen, künstlerischen Veranstaltungen, zu einem Pressegespräch und zu einer Podiumsdiskussion, um den Medienvertretern die Möglichkeit zu geben sich mit ihm über unterschiedliche Themen, das Festival betreffend, auszutauschen.

Der weltbekannte Star-Bassbariton Tomasz Konieczny hat das Baltic Opera Festival im Sommer 2023 ins Leben gerufen, um die historische Waldoper im polnischen Sopot wieder als feste Größe für internationale Opernproduktionen zu etablieren. In Rekordzeit hat sich das Festival als das „Bayreuth des Nordens“ an der polnischen Ostseeküste durchgesetzt und verbindet internationale Spitzenkünstler mit Ensembles der Baltischen Oper Danzig.

Wie er beim Pressegespräch im Hotel Focus Premium Gdańsk betonte sieht Tomasz Konieczny es als seine Mission an die geschichtsträchtige Waldoper in Sopot wiederzubeleben und die Musik Richard Wagners nach Polen zurückzubringen.
Bei dieser Gelegenheit stellte er das Buch „Die Zoppoter Waldoper“- „Das Bayreuth des Nordens“ von Einhard Luther vor.
Wer sich für die geschichtlichen Zusammenhänge der ausgelöschten Jahre zwischen 1909 und 1944 interessiert, ist auf das angewiesen, was Einhard Luther zum hundertjährigen Jubiläum der Waldoper in fünfzig Jahren erforscht und in diesem Buch festgehalten hat. Es gibt kein anderes Dokument über dieses eigenartige und einzigartige Kulturphänomen.

Tomasz Koniecznys unermüdlichem Einsatz, seinem Charisma, seiner Persönlichkeit sowie seiner enormen Fachkompetenz ist es zu verdanken, dass das Baltic Opera Festival bereits zu einem international hochanerkannten und hochkarätigen Festival avancierte und etabliert ist.

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Foto: Krzysztof Mystkowski

Für das Jubiläumsjahr, der 5. Ausgabe des Baltic Opera Festivals, das vom 4. bis 8. Juli 2027 in der Waldoper in Sopot (Opera Leśna) sowie in Danzig (Gdańsk) stattfinden wird, hat Tomasz Konieczny bereits hochkarätige Programmpunkte angekündigt:

Fidelio“ von Ludwig van Beethoven wird als konzertante Open-Air-Aufführung direkt zum Festspielauftakt am 4. Juli 2027, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, präsentiert. Mit dem US-amerikanischen Star-Tenor Michael Spyres in einer Hauptrolle setzt das Festival an diesem Datum ein bewußtes, politisch subtiles Zeichen für die Freiheit.
Weltstar und Intendant Tomasz Konieczny wird als Don Pizarro zu erleben sein.

Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber wird als szenische Produktion auf die legendäre Waldbühne in Sopot gebracht. Die Regie der deutschen Nationaloper übernimmt der renommierte Schweizer Regisseur Andreas Homoki. Die dichten Wälder rund um die Bühne bieten hierfür die perfekte, authentische Festspiel-Kulisse.

Andrea Chenier“ von Umberto Giordano
Die packende Verismo-Oper steht als Kontrast zum deutschen Repertoire in der Opera Baltycka Gdańsk auf dem Programm.

Ein enorm spannendes und aufschlussreiches Pressegespräch mit Intendant KS Tomasz Konieczny!!!

Direkt im Anschluss daran folgte die Podiumsdiskussion in der Opera Baltycka Gdańsk zum Thema „Kultur und Wirtschaft- Globale Sponsoring-Modelle und polnische legislative Perspektiven“ .

Hochkarätige Persönlichkeiten aus Kultur und Wirtschaft äußerten ihre Meinung zum Thema aus ihrer jeweiligen beruflichen Perspektive, gebührend ihrer persönlichen sowie geschäftlichen Expertise und brachten wertvolle Fakten und Details aus ihrem reichen Erfahrungsschatz in die Diskussion ein.

Ioan Holender– Langjähriger Direktor der Wiener Staatsoper
Diana Paine– Mitglied des Sponsorenbeirats der Metropolitan Opera
Grazyna Kulczyk– Polnische Unternehmerin und Kunstmäzenin. Gründerin der Art Stations Foundation.
Jakub Hryciuk– Gründer und Geschäftsführer Onex Group (Polen)
TBC- Ministerium für Kultur und nationales Erbe
Tomasz Konieczny- Künstlerischer Leiter des Baltic Opera Festivals
Michal Adel-Józwiak– Stellvertretender Direktor des Nationalen Kulturzentrums

Die überaus spannende Diskussion wurde in polnischer und englischer Sprache geführt und eröffnete relevante Perspektiven zum Thema der Podiumsdiskussion.

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Foto: Privat

Weltstar und Intendant KS Tomasz Konieczny bewies auch in der vierten Ausgabe seines Baltic Opera Festivals seine enorme, charismatische Führungsqualität, atemberaubende, künstlerische Fachkompetenz und seinen überragenden, energiegeladenen Enthusiasmus!!!

Marisa Altmann-Althausen

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Richard Wagner: Tannhäuser • Opernhaus Zürich • Vorstellungen: 02.07.2026 und 08.07.2026
(5. und 7. Vorstellung • Premiere am 21.06.2026)

Weitgehende, aber nicht uneingeschränkte Zustimmung

Der neue Zürcher «Tannhäuser» erfährt vom Publikum weitgehende, aber nicht uneingeschränkte Zustimmung.

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Foto © Herwig Prammer

Thorleifur Arnarssons Inszenierung von «Tannhäuser» bietet zweifelsohne eindrückliche Bilder (Bühnenbild: Erna Mist; Kostüme: Teresa Vergho; Lichtgestaltung: Martin Gebhardt), es fehlt ihr aber das grosse Ganze, das Verbindende. Die Idee Tannhäuser als rastlos Suchenden im Fiebertraum zu schildern, ist ohne Frage plausibel, reduziert sich hier aber auf einzelne Bilder, bei denen das Inszenierungskonzept als «Kitt» zu schwach ist. Der Auftritt der Minnesänger im Leichenwagen verpufft (bei den Sehgewohnheiten des heutigen Publikums) als Provokation und passt kaum zu der bemüht bunten, im zweiten Aufzug gezeigten Hofgesellschaft. Bestechend gelingt Arnarsson hingegen die Zeichnung der Figur der Elisabeth, die von der Statue (im Kofferraum des Leichenwagens, mit dem die Minnesänger Tannhäuser abholen; 1. Aufzug) zur Menschen (2. Aufzug) und wieder, als sie Tannhäuser nicht im «Chor der Pilgernden» (Formulierung des Programmhefts) findet, zur Statue wird (3. Aufzug). Für die Venus allerdings fehlt ein solches Bild.

Das Orchester der Oper Zürich agiert, in allen Registern, weiter in grosser Form. Für diesen rauschhaften Wohlklang wählt Tugan Sokhiev (musikalische Leitung) eher gemächliche Tempi, die nicht unbedingt zur Stabilität der Spannungsbögen beitragen. Immer wieder wird der Rausch zu gross und die Lautstärke überbordet. Klaas-Jan de Groot hat den Chor der Oper Zürich und die SoprAlti der Oper Zürich (Edelknaben) einstudiert. In Sachen Textverständlichkeit gibt es durchaus noch Luft nach oben.

Christof Fischesser als Hermann, Landgraf von Thüringen, überzeugt wie schon in der Premiere mit sauberem, wohlklingendem Bass, bester Textverständlichkeit und überragender Bühnenpräsenz. Eric Cutler kann als Tannhäuser leider nur bedingt überzeugen. Einer klugen Einteilung der Kräfte des hellen, farbenreichen Tenors stehen ein deutliches Vibrato und mangelnde Textverständlichkeit gegenüber. Christina Nilsson gibt die Elisabeth mit klarem, sauber fokussiertem Sopran. Nilsson geht desöfteren an die Grenze der Lautstärke, wo ihre Stimme zu Schärfen zu neigen beginnt. Emotionen zeigt sie, rollendeckend, eher diskret. Rachael Wilson zeigt als Venus eine solide Leistung. An der Textverständlichkeit liesse sich noch arbeiten. Schlicht sensationell, ja Weltklasse ist der Wolfram von Eschenbach des Christian Gerhaher. Nicht nur dank seiner Erfahrung als Liedsänger werden seine Auftritte mit überragender Technik und perfekter Diktion zum unumstrittenen Höhepunkt des Abends. Die ausgiebige Nutzung des Piano kann manieriert wirken und ist Geschmackssache. Andrew Moore als Biterolf, Johan Krogius als Walther von der Vogelweide, Nathan Haller als Heinrich der Schreiber und Brent Michael Smith als Reinmar von Zweter überzeugen mit gut fokussierten Stimmen und überragender Spielfreude. Yewon Hangibt einen ansprechenden als jungen Hirten.

Musikalisch ist noch Luft nach oben.

Weitere Aufführung der Saison 2025/2026:

Sa. 11. Juli 2026, 17.30.

Weitere Aufführungen der Saison 2026/2027:

Sa. 26. Sept. 2026, 18.30; So. 04. Okt. 2026, 17.00; Fr. 09. Okt. 2026, 18.00; Di. 13. Okt. 2026, 18.00.

10.07.2026, Jan Krobot/Zürich

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Wien/ Rathauskeller: Das Kriminal Dinner 2026: Neue Fälle. Neue Tatorte. Nervenkitzel garantiert.

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Copyright: Rathauskeller

Das beliebte Kriminal Dinner-Format geht 2026 in die nächste Runde – mit brandneuen, fesselnden Fällen, die Spannung, Spaß und überraschende Wendungen versprechen. In über 600 Spielstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde bereits erfolgreich ermittelt – jetzt wird auch der Wiener Rathauskeller in Wien zum Schauplatz eines mysteriösen Verbrechens.

Am 10.09.2026 um 19:00 Uhr beginnt die Spurensuche: Ein interaktiver Kriminalfall, professionell inszeniert von erfahrenen Schauspielern, erwartet die Gäste. Kombiniert mit einem köstlichen Dinner wird dieser Abend garantiert unvergesslich.

Tickets und Infos unter: www.das-kriminal-dinner.de

Wiener Rathauskeller
Das Kriminal Dinner 2026 in Wien: Neue Fälle, neue Spannung – und ein Mörder unter den Gästen

Willkommen bei Das Kriminal Dinner – der raffinierten Kombination aus interaktivem Theatererlebnis und kulinarischem Genuss! Während eines exzellenten Mehr-Gänge-Menüs entfaltet sich ein packender Kriminalfall direkt zwischen den Tischen. Doch Vorsicht: Der Mörder sitzt vielleicht ganz in Ihrer Nähe!

Gemeinsam mit einem professionellen Schauspielensemble werden die Gäste Teil der Ermittlungen – Spürsinn, Humor und ein gutes Gespür für Verdächtige sind gefragt.

Nach über 2000 erfolgreichen Aufführungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwandelt sich nun auch das Wiener Rathauskeller in Wien in einen Tatort, an dem ein rätselhafter Mordfall aufgeklärt werden muss.

Termin:
Donnerstag, 10. Septemberr 2026
Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)

Tickets ab 94,90 € – erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter https://www.das-krimin…hauskeller

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WIEN/ ImpulsTanz: Zehn Tanzende im KI-Zehnerpack (7.7.2026)

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Foto: Jean Marie Chabot

Groß aufgezogen, willkommen geheißen vom speziellen Publikum! Die sommerliche Wiener ImpulsTanz-Veranstaltungsreihe, nun seit 1984 bereits in einer stolzen Ausgabe angekommen, trumpft bis 9.August mit einer Fülle von kleineren Performances, von zahlreichen Workshops und den Auftritten einiger renommierter gastierender Ensembles auf. Es sind zumeist kurze Abende, welche von den nicht allzu kritisch mitgehenden  Zuschauern sehr positiv angenommen werden. Auftakt im Wiener Volkstheater mit der aus Griechenland angereisten zehnköpfigen Gruppe des Choreographen Christos Papadopoulos. Es ist eine Koproduktion von acht europäischen modernen Tanzevents und somit auch mit einem englischen Titel versehen: „My Fierce Ignorant Step“.

Fünf Frauen und fünf Männer sind an die fünfzig Minuten im völligen Gleichklang und einem mit sich andauernd mit feinen Varianten wiederholendem Bewegungsfluß in einem Zehnerpack eng miteinander verschmolzen. Simpler Elektrosound gibt den Rhythmus vor. Der Klang steigert sich ohne an Substanz zu gewinnen, und die Gleichförmigkeit von Untermalung und den oftmals blitzschnell wechselnden Gruppenformationen mit durchaus reizvollen Tanzposen zieht sich konsequent durch. Und es fasziniert, mit welcher Disziplin und Exaktheit die Tanzenden sich diesem fortwährend fordernden Drill unterwerfen. Hat dabei KI dem Choreografen bei dem Entwurf seines Repetitionskonzeptes geholfen? Mit barocken Fanfaren endet dieses intensive Spiel, welches als „Performance über die Euphorie, am Leben zu sein“ vorgestellt wird und „allmählich zu einem gemeinsamen Rausch“ führt. Dies vermag auch ohne Tiefgang starke Wirkung zu erzielen. Heute im künstlerischen Trend gestaltet. Vor hundert Jahren hatte Maurice Ravel mit seinem Boléro so ähnliches vorgegeben. Mit Musik, welche sich zutiefst einprägt.

 Meinhard Rüdenauer

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