Die SAMSTAG-PRESSE – 12. SEPTEMBER 2020

Die SAMSTAG-PRESSE – 12. SEPTEMBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 12. SEPTEMBER 2020

Foto: Pretty Yende (c) Gregor Hohenberg, Sony Entertainment

»L’elisir d’amore« in neuer Besetzung steht ab Montag, 14. September 2020 auf dem Programm der Wiener Staatsoper: Mit Vorfreude werden die Hausdebüts der südafrikanischen Sopranistin Pretty Yende, „Rising Star“ der Opernszene und die Violetta der »Traviata«-Premiere im März 2021, sowie des armenischen Tenors Liparit Avetisyan, einer der spannendsten Stimmen unserer Zeit, als Nemorino erwartet. Als Dulcamara gibt Nicola Alaimo sein Rollendebüt an der Wiener Staatsoper. Anstelle von Sergey Kaydalov singt Clemens Unterreiner den Belcore, ebenfalls ein Rollendebüt am Haus.
Schon jetzt schwärmt Pretty Yende vom kommenden Wiener Debütabend: »Adina in »L’elisir d’amore« ist herrlich. Eine Komödie, ein Werk mit einem Happy End! Nach all den tragischen Opern, die ich zuletzt sang, endlich ein Liebespaar, das sich am Ende bekommt!«
Karten für die Vorstellungen (14., 17. und 21. September) sind online sowie an den Bundestheaterkassen erhältlich.

Ein weiteres Staatsoperndebüt mit »L’elisir d’amore« gibt der aufstrebende junge italienische Dirigent Giacomo Sagripanti, der auch die zweite Donizetti-Oper, die im September auf dem Programm steht, leitet: »La Fille du régiment« (ab Sonntag, 20. September 2020).
In dieser Vorstellungsserie gibt die vielseitige und beliebte Künstlerin Maria Happel als skurril-komödiantische Herzogin von Crakentorp ihr Debüt auf der Bühne der Wiener Staatsoper. Auch sie freut sich auf ihre ersten Abende im Haus am Ring, darauf, »neben all den fantastischen Sängerinnen und Sängern auf der Bühne zu stehen«, aber auch darüber, dass sie in die besondere Aura dieses Hauses eintauchen darf.

Arvo Pärt zum 85. Geburtstag: „Heiliger der zeitgenössischen Musik“
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/arvo-paert-komponist-portraet

Zubin Mehta: „Bin nach Genesung von Nierentumor stärker als zuvor“
Wiener Zeitung

Wien
Kultur im Orangelicht
Krisensitzung der Bundestheater, Museen bereiten sich vor, Unklarheit, was mit zuviel verkauften Tickets geschehen soll. Für Spielbetrieb braucht es politisches Bekenntnis zu weiteren Budgeteinbußen.
Kurier

ORF-Sommernachtskonzert: Die wenigen Karten werden ab Montag verlost
http://www.sommernachtskonzert.at/index.html

Wien/ Staatsoper
Abdrazakov muss „Don Carlos“ an der Staatsoper absagen
Kleine Zeitung

Wien/ Staatsoper
Doppelte Rückkehr: Elektra an der Wiener Staatsoper
bachtrack

Plácido Domingo an der Staatsoper: Wunder und Tabu
Der Standard

Linz
Linzer Klangwolke diesmal etwas anders: Sinfonie einer Stadt
Die Linzer Klangwolke bringt Corona-bedingt am Samstag unter dem Titel „Sounding Linz“ die Stadt an sich zum Klingen
Der Standard

Graz
Musikverein Graz präsentiert musikalische Höhepunkte und ORF-III-Dokumentation
In Graz wird wieder musiziert: Donnerstagabend stellte der Musikverein im Stefaniensaal sein Saisonprogramm 2020/21 und den Film „Takte Töne Meisterwerke“ vor.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200911_OTS0002/musikverein-graz

Berlin
Wagner im Strandbad – Musik(-), Theater und Performance am Berliner Plötzensee
Neue Musikzeitung/nmz.de

Mannheim
Bildgewaltige Oper über das Erwachsenwerden: „Dark Spring in Mannheim“
https://www.swr.de/swr2/buehne/bildgewaltige-oper-ueber-das-erwachsenwerden

Berlin
Große Virtuosität und leise Töne: Igor Levits vierter Beethoven-Abend
https://bachtrack.com/de_DE/kritik-beethoven-igor-levit-sturm-pathetique

Neue Musik: Gefahren der Gelenkigkeit
Virtuosität und Körpereinsatz machen Neue Musik zum Spektakel. Manchmal tut schon das Zuschauen weh. Werke von Rebecca Saunders beim Musik-Fest.
Berliner Zeitung

Unübersehbar #18 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 11.9. bis zum 17.9.2020
Neue Musikzeitung/nmz.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
The Met Announces Week 27 Schedule for Nightly Met Opera Streams The schedule includes Bellini’s NORMA, Donizetti’s LA FILLE DU REGIMENT and more
https://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/The-Met-Announces-Week

LA Opera Announces Online Events For This Week
Since the launch of LA Opera At Home on March 17, 2020, these popular online offerings have accumulated more than 700,000 views to date.
https://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/LA-Opera

Salzburg
Q & A: Conductor Ivor Bolton on History with Salzburg Festival & Cultural Crisis Caused by COVID-19
https://operawire.com/q-a-conductor-ivor-bolton-on-history-with-salzburg-festival

London
A Feast in the Time of Plague: an opera for our times
This weekend the world gets its first look at an opera commissioned during the COVID-19 lockdown. Jansson J. Antmann talks to the librettist and director David Pountney.
https://www.limelightmagazine.com.au/features/a-feast-in-the-time

Who is Golda Schultz? Meet the journalism major who became opera’s biggest new star
https://www.classicfm.com/discover-music/golda-schultz-south

Proms 2020: Aurora Orch/Collon review – Ayres and Beethoven pairing is vivid and lithe
The Guardian

Elegance and accuracy from Järvi, Grosvenor and the Philharmonia at the BBC Proms
bachtrack

LSO/Rattle review – Turnage, Knussen and Britten make an evening to be savoured
The Guardian

Feuilleton
Composer Arvo Pärt: Still radically essential at 85
https://www.dw.com/en/composer-arvo-p%C3%A4rt-still-radically-essential

Obituary
English Baritone Adrian Clarke Dies Following Long Illness
https://operawire.com/obituary-english-baritone-adrian-clarke-dies-following-long-illness/

Ballett/ Tanz

München
Böses Märchen als Kammerspiel
Technisch brillant: Die Wiederaufnahme von „Schwanensee“ in der Oper
Sueddeutsche Zeitung

New York
American Ballet Theatre Announces 2020 Promotions
https://www.broadwayworld.com/article/American-Ballet-Theatre-Announces

Sprechtheater

Knallharte Realität“: Das Burgtheater spielt wieder
Schauspieler Franz Pätzold über Sein und Schein in Calderon „Das Leben ein Traum“
Wiener Zeitung

Berlin
Schirachs neues Diskussionsdrama: Und hier kommt die finale Frage
In Berlin wurde das neue Stück des Erfolgsautors Ferdinand von Schirach uraufgeführt: „Gott“ handelt von Sterbehilfe. Leider geben die Expertendarsteller sehr windschiefe Figuren ab.
Der Spiegel

„Trauer ist politisch“: Dramatiker Thomas Köck über Flüchtlingspolitik, Trump und Corona-Romantik
Das Akademietheater eröffnet mit der Uraufführung „antigone. ein requiem“ die neue Spielzeit.
Wiener Zeitung

Joachim Meyerhoff: „Ich hab‘ mich für das Lachen entschieden“
Der langjährige Burgtheater-Schauspieler und Schriftsteller spricht über seine Zeit in Wien, seinen Schlaganfall, Komik als Schlupfloch und seinen neuen Roman
Der Standard

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 12. SEPTEMBER 2020)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 12. SEPTEMBER 2020)

Quelle: onlinemerker.com

WIENER STAATSOPER: HAUSDEBÜTS, START EINER NEUEN VERANSTALTUNGSREIHE UND UMBESETZUNGEN

PRETTY YENDE ERSTMALS AN DER WIENER STAATSOPER – HANS NEUENFELS IM GESPRÄCH, UMBESETZUNGEN IN L’ELISIR D’AMORE UND DON CARLOS
Nach einem fulminanten Saisonstart mit der Premiere von »Madama Butterfly« unter der Leitung von Musikdirektor Philippe Jordan, der gefeierten Rückkehr von Franz Welser-Möst mit der Wiederaufnahme von »Elektra« und »Simon Boccanegra« mit Plácido Domingo in der Titelpartie sind an der Wiener Staatsoper bereits die Proben für die nächste Produktion in vollem Gange: Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Entführung aus dem Serail« kommt am 12. Oktober 2020 in einer Inszenierung von Regielegende Hans Neuenfels zur Premiere im Haus am Ring. Der erste Monat der neuen Staatsopernsaison bringt in den nächsten Tagen weiters noch die Hausdebüts bedeutender Künstlerinnen und Künstler – u. a. von Pretty Yende und Giacomo Sagripanti – und ein Wiedersehen und –hören bekannter Sängerinnen und Sänger, darunter Jane Archibald und Javier Camarena.

Hans Neuenfels (Foto: Monika Rittershaus)
Hans Neuenfels: (c) Monika Rittershaus

NEUE VERANSTALTUNGSREIHE »REGIEPORTRAIT«: AUFTAKT MIT HANS NEUENFELS

Hans Neuenfels ist schon am kommenden Sonntag, 13. September 2020 (11.00 Uhr im Gustav Mahler-Saal) zu Gast in der Auftaktveranstaltung des neuen Formats »Regieportrait« und wird im Dialog mit Sergio Morabito, Chefdramaturg der Wiener Staatsoper, sein Lebenswerk reflektieren und dem Publikum Sequenzen aus entscheidenden Arbeiten in Aufzeichnungen vergegenwärtigen.
Mit der Gesprächsreihe »Regieportrait« – auf dem Programm stehen anlässlich der kommenden Premieren u. a. noch Veranstaltungen mit Dmitri Tcherniakov und Simon Stone – eröffnet das Haus am Ring Interessierten die Möglichkeit, sich über heutige Theatersprachen und Inszenierungs-Strategien aus erster Hand zu informieren.

Karten zu je € 13,- sind online sowie an den Bundestheaterkassen erhältlich.

»L’ELISIR D’AMORE« UND »LA FILLE DU RÉGIMENT« IN NEUER BESETZUNG:
HAUSDEBÜTS VON PRETTY YENDE, MARIA HAPPEL UND GIACOMO SAGRIPANTI

Pretty Yende im Porträt: Extreme Rolle als Befreiungsschlag | News und  Kritik | BR-KLASSIK | Bayerischer Rundfunk
Pretty Yende. (c) Gregor Hohenberg Sony Entertainment 

»L’elisir d’amore« in neuer Besetzung steht ab Montag, 14. September 2020 auf dem Programm der Wiener Staatsoper: Mit Vorfreude werden die Hausdebüts der südafrikanischen Sopranistin Pretty Yende, „Rising Star“ der Opernszene und die Violetta der »Traviata«-Premiere im März 2021, sowie des armenischen Tenors Liparit Avetisyan, einer der spannendsten Stimmen unserer Zeit, als Nemorino erwartet. Als Dulcamara gibt Nicola Alaimo sein Rollendebüt an der Wiener Staatsoper. Anstelle von Sergey Kaydalov singt Clemens Unterreiner den Belcore, ebenfalls ein Rollendebüt am Haus.
Schon jetzt schwärmt Pretty Yende vom kommenden Wiener Debütabend: »Adina in »L’elisir d’amore« ist herrlich. Eine Komödie, ein Werk mit einem Happy End! Nach all den tragischen Opern, die ich zuletzt sang, endlich ein Liebespaar, das sich am Ende bekommt!«
Karten für die Vorstellungen (14., 17. und 21. September) sind online sowie an den Bundestheaterkassen erhältlich.

Ein weiteres Staatsoperndebüt mit »L’elisir d’amore« gibt der aufstrebende junge italienische Dirigent Giacomo Sagripanti, der auch die zweite Donizetti-Oper, die im September auf dem Programm steht, leitet: »La Fille du régiment« (ab Sonntag, 20. September 2020).
In dieser Vorstellungsserie gibt die vielseitige und beliebte Künstlerin Maria Happel als skurril-komödiantische Herzogin von Crakentorp ihr Debüt auf der Bühne der Wiener Staatsoper. Auch sie freut sich auf ihre ersten Abende im Haus am Ring, darauf, »neben all den fantastischen Sängerinnen und Sängern auf der Bühne zu stehen«, aber auch darüber, dass sie in die besondere Aura dieses Hauses eintauchen darf.

In »La Fille du régiment« wird sie gemeinsam u. a. mit Jane Archibald und Javier Camarena, die in ihren Staatsopern-Rollendebüts als Marie bzw. Tonio an das Haus zurückkehren und Publikumsliebling Carlos Álvarez, der wieder den Sulpice verkörpert, zu erleben sein.
Karten für die Vorstellungen (20., 23., 26. und 30. September) sind online sowie an den Bundestheaterkassen erhältlich.

BESETZUNGSÄNDERUNG IN DER WIEDERAUFNAHME VON DON CARLOS

Wie der Künstler gestern selbst bekannt gegeben hat, wurde Ildar Abdrazakov in Russland positiv auf das Coronavirus getestet. Die Wiener Staatsoper wünscht dem Sänger gute Besserung und einen symptomfreien Verlauf. Auf Grund der Erkrankung kann er zu den umfangreichen Proben für die Wiederaufnahme des »Don Carlos« nicht anreisen und wird daher an der Vorstellungsserie ab 27. September die Rolle von Philippe II. nicht verkörpern.
Anstelle von Ildar Abdrazakov konnte Michele Pertusi für die Partie des Philippe II. verpflichtet werden. Der italienische Bass ist der Wiener Staatsoper seit vielen Jahren verbunden und verkörperte hier zuletzt etwa die Titelpartie in »Don Pasquale« und den Alidoro in »La cenerentola«.

Aktuelle Sicherheitshinweise zu Ihrem Besuch an der Wiener Staatsoper finden Sie HIER.

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

PIOTR BECZALA UND DIE SCHWAMMERLZEIT IN POLEN

ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos

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Ildar Abdrazakov bedankt sich für die Genesungswünsche

ZU INSTAGRAM

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Sofia Oper und Ballett auf sieben Bühnen in der Sommersaison 2020 – 10. September 2020

Plamen Kartaloff als europäischer Meister der Auffindung alternativer Spielorte


Foto: Dr. Klaus Billand

Das hier ist ein notwendiger Bericht über die schier unbegrenzte Fantasie des Generaldirektors der Opera Sofia and Ballet, immer neue open air Spielorte zu finden und damit der Corona-Krise zumindest teilweise zu entkommen.

Die Sofia Oper und Ballett gehörte zu den ersten auf der Welt, die während der Corona-Krise im Sommer live für ihr Publikum auftraten, davon sechs open air Festivals.
Unter der künstlerischen Leitung des Generaldirektors Plamen Kartaloff trat die Oper trotz der sozialen Isolation aufgrund des Corona-Virus und der schwierigen finanziellen Situation in der Sommersaison 2020 auf sieben Bühnen auf.

I. Sofia Opernhaus
Ballett: „Zorba, der Grieche“ von Mikis Theodorakis (16. Juni).
Opern: „Tutto Verdi“: „Troubadour“ (19. Juni), „Rigoletto“ (21. Juni), „La Traviata“ (25. Juni); und „Turandot“ von G. Puccini (28. Juni)


Das Publikum. Foto: Svetoslav Nikolov

II. Das 11. Festival „Oper im Park“ an der Militärakademie „G. S. Rakovski ” 

Das Projekt vom 19. Juni – 26. Juli stand unter der Schirmherrschaft der Bürgermeisterin von Sofia, Frau Yordanka Fandakova, und war Teil des Kalenders für kulturelle Veranstaltungen der Gemeinde Sofia 2020.
Es gab 21 Aufführungen für Kinder: „Die Zauberflöte“ von Mozart – eine adaptierte Version für Kinder, „Die drei kleinen Schweine“ von Alexandar Raichev, das Musical „Winnie the Pooh“ von Andrey Drenikov, „Rotkäppchen“ von Alexandar Vladigerov und „The Merry Kids“ von Julia Krasteva.

Zwei neue Sommerstandorte wurden 2020 hinzugefügt:

III. Die Bühne „Musen auf dem Wasser“ – Pancharevo-See


Die Musen auf dem Wasser. Foto: Svetoslav Nikolov.

Die Gastbühne „Muses on the Water“ am Pancharevo-See, 12 km vom Zentrum Sofias entfernt, präsentierte vom 26. Juni – 2. August 18 Vorstellungen:
Oper: „Das Rheingold“ von Richard Wagner (24. Juli)
Ballette: „Schwanensee“ von P. I. Tschaikowsky, „Zorba, der Grieche“ von Mikis Theodorakis (zum Gedenken an Theodorakis‘ 95. Geburtstag) und „Carmina Burana“ mit Musik von Carl Orff, sowie das Muscial „Mamma Mia!“ von Benny Andersson und Björn Ulvaeus.

IV. Die Bühne „Römischer Platz“ – Boyana Cinema Center, am Fuße des Vitosha-Berges
Vom 11. – 19. Juli, Opern: Verdis „Rigoletto“ (2 Aufführungen), Puccinis „Tosca“, Verdis „Attila“ und Bellinis „Norma“. Aufgrund der widrigen Wetterbedingungen wurden Verdis „Don Carlo“ und Bizets „Carmen“ in der Sofia Oper aufgeführt.

Bizets „Carmen“. Copyright: Svetoslav Nikolov

Die Aufführungen, die auf dem römischen Platz im Cinema Center stattfanden, wurden für Amazon Prime Video gedreht.

V. Flughafen Sofia-Nord im Hangar von Heli Air, der für humanitäre und friedenserhaltende Missionen der Vereinten Nationen arbeitet
Jubiläums-Opernkonzert „Zorba, der Grieche“, Ballett von Mikis Theodorakis


Yana Georgi. Copyright: Svetoslav Nikolov

VI. Die 5. Ausgabe des Opernsommerfestivals „Opera of the Peaks“

Das Festival fand vom 21. bis 23. August vor den mystischen Belogradchik-Felsen statt.
Jubiläumskonzert zum 170. Jahrestag des Belogradchik-Aufstands.
Aufführungen für Kinder: „Die Zauberflöte“ von Mozart und „Die drei kleinen Schweine“ von Alexandar Raychev.

VII. Erstes Sommerfest „Portal der zwei Welten“ – Spätantike Festung Tsari Mali Grad


Foto: Dr. Klaus Billand


Foto: Dr. Klaus Billand


Foto: Dr. Klaus Billand

Vom 29. August – 7. September, Opern: „Yana’s Nine Brothers“ von Lyubomir Pipkov (29. August) und „Carmen“ von Georges Bizet (30. August)

Ballette: „Zorba der Grieche“ von Mikis Theodorakis (3. September) und „Carmina Burana“ von Carl Orff (4. September)

Musical: „Mamma Mia!“ (3 Vorstellungen) von Benny Andersson und Björn Ulvaeus. Am 6. September fand die 60. Aufführung des Musicals statt.
Die Aufführungen der Sommersaison Sofia Opera und Ballet 2020 wurden von fast 16.000 Zuschauern besucht.

Klaus Billand

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MUSIKVEREIN GRAZ/ Programmpräsentation  im ORF

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200911_OTS0002/musikverein-graz-praesentiert-musikalische-hoehepunkte-und-orf-iii-dokumentation-bild

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WIENER FESTWOCHEN 2020: Spezielles benötigt ein spezielles Publikum

Die Wiener Festwochen 2020 haben es nicht gerade leicht. Interessante Programme sollen den Wienern angeboten werden – doch die jetzt gezeigten Produktionen, welche im heutigen internationalen kulturellen Netzwerkbetrieb herum gereicht werden, haben ihre Stärken, verlangen aber auch ihr spezielles Publikum. Ja, man kann so manch sehr interessante Bekanntschaft mit angereisten kleinen Ensembles, mit originellen Kunstjüngern und ihren Trüppchen machen. Die Möglichkeiten zum Lernen über aktuelles künstlerisches Denken ist gegeben. Das gute Publikum im Museumsquartier geht fast immer mit Interesse mit – allerdings es ist nun einmal, Junge wie Ältere, ein eingeschränkter Kreis. Und somit erweisen sich diese Kurzgastspiele als schwarze Flecken für die doch sehr gemischte städtische Bevölkerung.

Ihre speziellen Qualitäten habe sie jedoch alle, diese auf künstlerische Individualität zielenden Festwochen-Abende wie „Eraser Montain“, „Oozing Earth/Gravetemple“, „Occam Ocean II / Chry-Ptus“ (was steckt dahinter?) oder wie die heuer gebotenen Performances auch heißen mögen. Tanztheater oder szenische Mischformen stehen jedenfalls oben an. Boris Nikitin, von schweizerischen Institutionen gesponsert, reflektiert in „24 Bilder pro Sekunde“ über das Sterben – genauer: über die Sterbeminuten seines schwer erkrankten Vaters. Offene Bühne, Videoprojektionen, eine schon mehr als hemdsärmelige, völlig salopp herumschreitende, hüpfende, in Zuckungen verfallende, sich schüttelnde, sich am Boden wälzende, wiederholt die Kleidung wechselnde sechsköpfige Schar: Assoziationen zu einem trivialen Leben, zu menschlichem Vegetieren, schließlich dem Dahinscheiden in immer extrem ausgesponnenen, dabei einfach gehaltenen Darstellungen ergeben sich. Mit doch

manch starken Momenten. Ohne Blick ins Programmheft: Nicht so klar zu durchschauen. Doch der theatralische Gag hilft: vier präparierte Pianinos in einer Linie gereiht, vom Kukuruz Quertett aus der Schweizer laut oder leise mit höchster Hingabe gespielt und gehämmert, liefert zum Bewegungsspiel mit überwiegend repetierendem Minimal-Sound die eindringlich Klangkulisse dazu ab.

Die Portugiesin Marlene Monteiero Freitas bietet Tanztheater auf ihre eigenwillige Art. „Mal – Embriaguez Divina“ heißt es hier. Mal = ist nun einmal das Böse, Leiden, Schmerz, Schrecken, die Maschinerie zur Unterdrückung der Menschen. Dies ist ansatzweise zu verspüren, hat aber hier getanzt auch seine humoristischen Momente. Freitas zieht ihre Manier in bunten Bildern konsequent durch: groteske ruckhafte Bewegungen, gewaltiges Stampfen, puppenhaftes oder zackiges Spiel im banal triebhaften Geschehen. Auch hier ist alles in die Länge gezogen, mit ständigen, auch enervierenden Wiederholungen. Die aufgerissenen Augen, starrende Blicke, verzerrte Gesichter lassen einen gestandener Wiener wohl murmeln:“Lauter Blöde!“ Doch die Ausdrucksintensität wirkt, lässt auch Schauer aufkommen. Somit, nochmals gesagt: Spezielles benötigt auch seine speziellen Betrachter. Noch bis 26. September kommen die Festwochen solchen aufnahmefreudigen Wienern entgegen.

Meinhard Rüdenauer        
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SO AM RANDE KAMEN WIR ZU EINEM PREIS FÜR DEN „SCHÖNSTEN KOMPLETTVERRISS AUS 10 JAHREN THEATER VON  KAY VOGES“ (demnächst in Wien – vielleicht eine Vorleistung für „wohlwollende Berichterstattung“)

Kay Voges in Wien – das ist das Ressort von Kollegin Dr. Renate Wagner. Ich kann daher dem Humor von Kay Voges, für diese Kritik einen Preis zu verleihen, nicht entsprechend honorieren, aber Theaterdirektoren mit Humor stehen in meiner Wertschätzung ganz weit oben. So nebenbei bemerkt: In Wien haben wir noch nicht viele davon, das sind eher humorlose Gesellen. Zeit, dass sich etwas ändert!

Peter Bilsing: Bitte lasst die Worte auf der Zunge zergehen – das kommt bei mir in einen goldenen Rahmen !

Schöner als jeder Kritikerpreis ;-)))

Anmerkung: Eigentlich war die Urversion für die MUSENBLÄTTER von Frank Becker geschrieben

Der WIENER MERKER bekam nur die Zweitverwertungsrechte ;-)) – aber das Wort „Schmäh“ ist treffend

– dafür haben wir kein deutsches Wort, daß es so schööön trifft.

In den MUSENBLÄTTERN steht auch heute noch das Original frei abrufbar – Danke Frank

https://musenblaetter.de/artikel.php?aid=9707&suche=Gott%20des%20gemetzels


Peter Bilsing/ www.deropernfreund.de

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Alles Gute, Heinz Marecek! ORF-Schwerpunkt zum 75. Geburtstag ab 14. September

Neues „Orte der Kindheit“-Porträt in ORF 2, Höhepunkt: „Die Heinz-Marecek-Gala“ in ORF III

Wien (OTS) – Am 17. September 2020 feiert Publikumsliebling Heinz Marecek seinen 75. Geburtstag. Der ORF würdigt den Schauspieler, Regisseur und Kabarettisten mit einem TV-Schwerpunkt, der am 14. September mit einem neuen Filmporträt der ORF-2-Reihe „Orte der Kindheit“ startet. Den Höhepunkt bildet am 27. September in ORF III „Die Heinz-Marecek-Gala“ aus dem ORF RadioKulturhaus mit dem Jubilar, Freunden und Wegbegleitern sowie musikalischen Einlagen. Außerdem stehen von 25. bis 27. September in ORF III u. a. Aufzeichnungen aus den Kammerspielen, darunter „Das lebenslängliche Kind“ und „Die spanische Fliege“, die Dokumentation „Geschichten rund ums Riesenrad – Mit Heinz Marecek“ sowie das Kabarett „Marecek & Hackl: Was lachen Sie?“ auf dem Programm.

Weiters ist der Künstler am 16. September gemeinsam mit Michael Horowitz anlässlich eines gemeinsamen neuen Buches live zu Gast in „Studio 2“ (17.30 Uhr, ORF 2) sowie regelmäßig in Dacapos der Krimiserie „Soko Kitzbühel“ in ORF 1 (dienstags, 21.05 Uhr) und ORF III (werktäglich nachmittags je vier Folgen) zu sehen.

Die TV-Sendungen im Überblick

Neues Filmporträt „Orte der Kindheit“ am Montag, 14. September, 23.30 Uhr, ORF 2 (Dacapos: Sonntag, 20. September, 9.05 Uhr, ORF 2 und 27. September, 19.40 Uhr, ORF III)

In einer neuen, von Ute Gebhardt gestalteten Ausgabe der TV-Reihe „Orte der Kindheit“ begleitet Peter Schneeberger Heinz Marecek zurück zu seinen Wurzeln. Aufgewachsen im Wien der Nachkriegszeit, in der die Stadt in Trümmern lag, die Schrecken des Krieges noch allgegenwärtig waren und Mangel herrschte, beschreibt der Jubilar in seinen Erinnerungen kaum Düsteres. Als kleiner Bub stürzte sich Marecek lebenshungrig auf alles, was die Welt zu bieten hatte: der Turnverein im Keller des Wohnhauses der Familie im siebenten Wiener Gemeindebezirk war quasi sein zweites Zuhause, das obendrein den Luxus einer Dusche bot. Bis zu seinem 14. Lebensjahr trainierte er dort fast täglich. Die Wochenenden waren geprägt von Ausflügen ins Überschwemmungsgebiet, an die Alte Donau oder in den Wienerwald. Den Sommer verbrachte er bei seiner Großmutter im Mühlviertler Putzleinsdorf, wo er auch am Bauernhof mitanpacken durfte.

Der Wunsch Schauspieler zu werden, manifestierte sich schon im Alter von sechs Jahren, als Marecek bei einer Schulaufführung den Spiel-Ansager gab und merkte, dass er Leute zum Lachen bringen konnte. Fortan trainierte er sein schauspielerisches Talent auch bei seinen Streifzügen durch die Stadt, mimte in Geschäften den ausländischen Touristen und freute sich, wenn ihm die Leute seine „Rolle“ abnahmen. Von Anfang an steckte er voller Spielfreude und diese dürfte ihm bis heute geblieben sein. Eine weitere Leidenschaft, die Heinz Marecek bis heute pflegt und die von seinem Vater geweckt wurde, ist die Liebe zu Büchern und zur Literatur. Als Teenager verbrachte er unzählige Stunden in alten Buchhandlungen und unterhielt eine inspirierende Freundschaft mit dem Buchhändler seines Vertrauens. Mit Peter Schneeberger redet der Publikumsliebling über seine frühesten Erinnerungen, die Geschmäcker seiner Kindheit in der Besatzungszeit – von Corned Beef und Lebertran bis zu Zitronen-Drops und Eis –, seine Sport-Begeisterung und die Faszination am Theater.

„Studio 2“ am Mittwoch, 16. September, 17.30 Uhr, ORF 2

Heinz Marecek ist gemeinsam mit Michael Horowitz in „Studio 2“ zu Gast: Die beiden Freunde beschlossen vor einem Jahr, einander jeden Tag ein Zitat, eine Pointe, einen Aphorismus via Whatsapp oder E-Mail zu schreiben – je nach Lust, Laune und Gemütszustand. Aus dieser Idee, die sie 365 Tage lang ohne Pause verlässlich durchzogen, ist ein Buch entstanden: Ein Kaleidoskop geistreicher Ideen vom Karussell des Lebens – Heiteres, Besinnliches, Gedanken und Wortspielereien bekannter Persönlichkeiten. Aphorismen, Bonmots und zündende Zitate über Freundschaft, Glück, Macht und Politik, Alter und Weisheit, aber auch Böswilliges. Es wurde ein „Feuerwerk der Pointen“.

„So ein Theater“-Abend am Freitag, 25. September, ab 20.15 Uhr, ORF III

„So ein Theater“ mit Heinz Marecek! Den Auftakt des ORF-III-Bühnenabends macht „Das lebenslängliche Kind“ (20.15 Uhr), aufgezeichnet in den Kammerspielen im Jahr 1986. Marecek ist in dem Lustspiel von Robert Neuner nach dem Roman „Drei Männer im Schnee“ nicht nur als Schauspieler an der Seite von Franz Stoß, Kurt Sobotka und Elfriede Ott zu erleben, sondern führte auch Regie. Um 22.20 Uhr folgt „Ein Abend im Schmäh“ aus dem ORF-Zentrum 1979 mit Sketchen und Chansons mit pointierter, satirischer Note. Heinz Marecek und Otto Schenk spielen „Im Antiquitätenladen“, Karl Hodina besingt das „Vogerl im Bam“, Barbara Valentin gibt die Parodie „Wo ist der Mann?“ zum Besten und Alfred Böhm spielt einen Sketch von Karl Valentin, den „Buchbinder Wanninger“. Buch und Inszenierung stammen von Peter Rapp. Aus den Kammerspielen 1995 präsentiert „So ein Theater“ abschließend „Die spanische Fliege“ (23.15 Uhr) unter der Regie des Jubilars. In den Hauptrollen sind u. a. Susi Nicoletti und Ossy Kolmann zu sehen.

Komödie „Molly & Mops“ und Doku „Geschichten rund ums Riesenrad“ am Samstag, 26. September, ab 10.10 Uhr, ORF III

Am Samstag steht ab 10.10 Uhr zunächst die dreiteilige Komödie „Molly & Mops“ über eine leidenschaftliche junge Zuckerbäckerin auf dem Programm von ORF III, die einen sprechenden Mops als Begleiter, Gehilfen sowie als Spürnase hat. Heinz Marecek spielt die Rolle des Florentin, der Molly in Teil zwei unterstützt, einen Konditor-Wettbewerb zu gewinnen. „Geschichten rund ums Riesenrad“ (14.45 Uhr) erzählt Heinz Marecek anschließend in einer Dokumentation von Kurt Mayer und schlüpft dafür in die Rolle des Faktotums Johann Radinger, dessen Arbeitsplatz das Wiener Riesenrad ist. Noch bevor die ersten Besucherinnen und Besucher kommen, gibt er Einblicke in die Geschichte und erklärt das Wiener Wahrzeichen, wie es noch nie zuvor beschrieben wurde.

Porträt, „Die Heinz-Marecek“-Gala und Kabarett am Sonntag, 27. September, ab 19.40 Uhr in ORF III

Als Abschluss der ORF-Festspiele zum 75. Geburtstag von Heinz Marecek präsentiert ORF III einen weiteren Abend mit dem Jubilar: Auf ein Dakapo des „Orte der Kindheit“-Porträts folgt um 20.15 Uhr „Die Heinz-Marecek-Gala“. ORF-III-Moderator Peter Fässlacher lädt den Jubilar sowie zahlreiche Freunde und Wegbegleiter zu einer unterhaltsamen Soirée ins ORF RadioKulturhaus. Gefeiert wird mit sprühendem Humor, unvergesslichen Wienerliedern und komischen Doppel-Conférencen der österreichischen Kabarettgeschichte. Freuen darf sich das Publikum u. a. auf Auftritte von Michael Schottenberg, Dagmar Koller, Kristina Sprenger, René Kollo, Viktor Gernot und der legendären Kabarettgruppe „Die Hektikter“ in der Formation Wolfgang Fifi Pissecker, Florian Scheuba und Werner Sobotka. Humorvoll geht es in ORF III auch anschließend weiter – mit dem 2012 aufgezeichneten Kabarett „Was lachen Sie? (21.20) mit Heinz Marecek und Karlheinz Hackl. Zum Abschluss erinnern sich Heinz Marecek und Maria Bill in einer Folge „Aus dem Archiv“ (23.05 Uhr) bei Moderatorin Chris Lohner an besondere Momente in Mareceks TV-Karriere.
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ORF III am Wochenende: Dokupremiere „Die großen Weltkonflikte“ zum Koreakrieg, Netrebko-Eyvazov-Konzert aus Salzburg

Außerdem: „Fälbl & Pichowetz“ in „Kabarett im Turm“, Fortsetzung des Krassnitzer-Filmschwerpunkts zum 60. Geburtstag

Wien (OTS) – Am Samstag, dem 12. September 2020, widmet sich der „zeit.geschichte“-Abend ab 20.15 Uhr in ORF III Kultur und Information mit zwei Dokumentationen, darunter die Premiere der ORF-III-Produktion „Die großen Weltkonflikte – Der Koreakrieg“, dem von 1950 bis 1953 andauernden militärischen Konflikt. Am Sonntag, dem 13. September, steht zum Abschluss des ORF-Kultursommers ein weiteres Highlight der diesjährigen Salzburger Festspiele in „Erlebnis Bühne“ um 20.15 Uhr auf dem Programm: ein am 26. August aufgezeichnetes Konzert von Anna Netrebko und Yusif Eyvazov aus dem Großen Festspielhaus.

Samstag, 12. September

Am Vormittag setzt ORF III seinen Filmschwerpunkt zum 60. Geburtstag von Harald Krassnitzer fort und zeigt ab 10.55 Uhr die zweiteilige Fußballkomödie „Die Dickköpfe“ (10.55 und 12.30 Uhr) mit Ottfried Fischer an der Seite des Jubilars. Anschließend steht die Komödie „Der Wettbewerb“ über einen Öko-Wettstreit zweier Brüder (14.00 Uhr) mit Harald Krassnitzer, Cornelius Obonya und Ann-Kathrin Kramer auf dem Programm, gefolgt vom packenden Drama „Gefährliche Gefühle“ (15.30 Uhr) über eine verhängnisvolle Affäre, die in einer Mordanklage mündet – mit Harald Krassnitzer, Katharina Böhm und Marion Mitterhammer in den Hauptrollen.

Im Hauptabend widmet sich die „zeit.geschichte“ dem Koreakrieg, dessen Beginn sich heuer zum 70. Mal jährte. Den Auftakt macht um 20.15 Uhr die ORF-III-Neuproduktion „Die großen Weltkonflikte – Der Koreakrieg“ von Sabrina Peer. Dieses militärische Kräftemessen war eine der ersten großen kriegerischen Auseinandersetzungen nach dem Zweiten Weltkrieg – und brachte die Welt kurze Zeit an den Rand eines Atomkrieges. In diesem Stellvertreterkrieg kämpften auf den ersten Blick die beiden koreanischen Staaten Nord- und Südkorea – ehemals Demokratische Volksrepublik Korea und Republik Korea – gegeneinander. Im Hintergrund standen jedoch alle größeren Mächte jener Zeit: China und die Sowjetunion auf Seiten Nordkoreas, die USA, Großbritannien und viele mehr in einer UN-Militärallianz auf Seiten Südkoreas. Der Krieg ließ Sorgen vor einem Dritten Weltkrieg aufkommen. Nach bangen Monaten und zähen Verhandlungen konnte jedoch ein Waffenstillstand zwischen den Parteien erzielt werden – eine fragile Vereinbarung, die nach wie vor besteht und die koreanische Halbinsel bis heute zu einem der gefährlichsten Konfliktherde der Welt macht. Andreas Pfeifer präsentiert die Dokumentation, die spannende Einblicke in einen vergessenen Krieg gibt. Weiter vertieft wird die Thematik im nachfolgenden Film „Koreakrieg – Der ewige Konflikt“ (21.05 Uhr).

Danach geben Christoph Fälbl und Gerald Pichowetz in „Kabarett im Turm“ ihr Programm „Der G’scheite und der Blöde“ (22.40 Uhr) zum Besten.

Sonntag, 13. September

Am Sonntag steht in einer neuen Ausgabe „Pixel, Bytes & Film – Artist in Residence“ (8.35 Uhr) Künstler Thomas Taube mit seinem Werk „Sorry that I ask you (every 100 years)“ im Mittelpunkt.

Um 10.00 Uhr überträgt ORF III den „Katholischen Gottesdienst aus dem Wiener Stephansdom“ mit Ordinariatskanzler Gerald Gruber live.

Ein besonderes Highlight des zu Ende gehenden ORF-Kultursommers folgt im Hauptabend mit der Konzertaufzeichnung „Anna Netrebko & Yusif Eyvazov – Aus der Tiefe der Seele“ (20.15 Uhr) von den diesjährigen Salzburger Festspielen. Das Traumpaar der Opernwelt singt die schönsten Arien und Duette der russischen Oper. Das Mozarteumorchester Salzburg leitet der russische Dirigent Mikhail Tatarnikov. Auf dem Programm stehen ausschließlich Werke des russischen Komponisten Peter Iljitsch Tschaikowski aus den Opern „Pique Dame“ oder „Eugen Onegin“ bis zum Rosen-Adagio aus dem Ballett „Dornröschen“.

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