Die SAMSTAG-PRESSE – 13. NOVEMBER 2021

Die SAMSTAG-PRESSE – 13. NOVEMBER 2021

Foto: Richard Wagner, © wikipedia

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 13. NOVEMBER 2021

Berlin
rbb überträgt live: Wagners „Ring des Nibelungen“ aus der Deutschen Oper
16 Stunden lang im Opernrausch: Vom 16. bis 21. November zeigt die Deutsche Oper den „Ring des Nibelungen“ in der neuen Inszenierung von Stefan Herheim. rbbKultur überträgt den legendären Opernzyklus in vier Teilen im Radio. Das Finale gibt es auch als Video-Livestream im Studio 14 zu erleben: rbbKultur und radioeins holen „Die Götterdämmerung“ in die rbb Dachlounge.
rbb-online.de

Sommereggers Klassikwelt 112: Elisabeth Grümmer – eine Agathe für die Ewigkeit
Zur Freude aller Freunde schönen Gesangs ist ihre unverwechselbare, samtweiche und glockenreine Stimme auf vielen Studio- und Live-Aufnahmen erhalten, die zum Teil bis heute Referenz-Aufnahmen sind. Wer einmal ihre Agathe oder Elsa gehört hat, misst später alle anderen Interpretinnen an Elisabeth Grümmer.
Klassik-begeistert.de

München
„Luft nach oben“: Corona-Angst leert in Bayerns Theatern Säle
Die 2G-Regel und Ängste im Publikum erschweren Intendanten zufolge massiv den Ticketverkauf. Familien mit Kindern stornieren, Maskenmuffel und besorgte Senioren fehlen, Abonnenten legen eine Pause ein: Die Lage wird immer düsterer.
BR-Klassik.de

Hamburg
Die Beständigkeit einer Illusion: „Die Glasmenagerie“
Trauriges Ende einer großartigen Produktion, die zu Recht „Gesamtkunstwerk“ genannt werden darf. Der begeisterte Applaus galt allen Mitwirkenden, aber deutlich vor allem Alina Cojocaru als Laura und John Neumeier, der zwischen Noten und Worten liest.
von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Warum ein Mindesthonorar für Musiker notwendig ist. Geiz ist ungeil
Streaming-Dienste zahlen Cent-Beträge, manche Veranstalter immer weniger, die Umsonst-Kultur ist allgegenwärtig. Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit, soll Karl Valentin gesagt haben. Und diese Arbeit sollte uns was wert sein, meint unser Autor.
BR-Klassik.de

Lübeck
„Die stumme Serenade“: Korngold-Oper am Theater Lübeck
Ndr.de-kultur

Interview
Dirigent Roger Norrington beendet Karriere
Ein Abschied mit Haydn – Im Gespräch mit BR-KLASSIK verrät Sir Roger, was sein Haydn-Geheimnis ist und warum er auf Memoiren verzichtet.
BR-Klassik.de

Salzburger Festspiele: Auf der Suche nach Erneuerung
32 Personen haben sich um die Präsidentschaft des Festivals beworben. Die Kür ist naturgemäß ein Politikum – und erzürnte zuletzt die Oppositionsparteien.
WienerZeitung

Oberösterreich startet mit Kultur-Sperre
In Oberösterreich werden bis 6. Dezember alle Veranstaltungen untersagt – mit Ausnahme der Veranstaltungen im „professionellen Kultur- und Sportbereich“. Die Nachtgastronomie wird geschlossen, Adventmärkte können stattfinden, allerdings mit Maskenpflicht und Konsumationsverbot – mehr dazu in ooe.ORF.at.
Salzburger Nachrichten

Wien
Zauberer mit Vokuhila: Kinderoper „Jorinde“ im Wiener Muth
Im Auftrag von Wien Modern hat sich die Komponistin Maria Gstättner des Grimm-Märchens angenommen
Der Standard.at

Feuilleton
Macht das Ding wirklich Musik?
Flöten, Trompete und Geigen kennt jeder – aber man kann auch aus Steinen ein Instrument machen.
WienerZeitung.at

Tonträger
Cecilia Bartoli und Co. : Ein letztes Aufbäumen der Operndiven
Die berühmtesten Opernsängerinnen unserer Tage, Cecilia Bartoli und Anna Netrebko, bringen Aufnahmen heraus. Neu ist nur die eine.
LuzernerZeitung

CD der Woche: Anna Netrebko – „Amata dalle tenebre“
ndr.de

Heimlich lästern – und herrschen (auch Buchempfehlung)
Wyndham Lewis’ eloquent bösartige Abrechnung mit der Kunstwelt von 1930
…Heimlich lästern und herrschen hängen zusammen. Protegierte Selbstbeschäftigung, Ausschluss ohne Widerrede, Karriere aus Klüngel: Die unsichtbare Schutzherrschaft des Erfolgs in der wunderbaren Welt der Kunst… Und so bringen die Beteiligten alle Kraft für Manipulationen auf. Kompromisslose Selbstkritik des eigenen Tuns ist keine Option. Stattdessen leidet man lieber gleich an der Zeit: »Es ist eine Zeit ohne Kunst, wir leben in einer Epoche ohne Kunst…, Kunst dient dem Geschwätz, wird vornehmer Eskapismus derer, die sich nicht wahrhaben können. Dass vor allem die Kunstwelt und ihre selbstgerechten Akteure explizit Thema sind und weniger die Kunst selbst als philosophisch zu durchschnüffelnde geistige Großtat,…
gefunden von TTT
nd-aktuell

Links zu englischsprachigen Artikeln

Lucerne
Angel Bue, Juan Diego Flórez, Elīna Garanča & Cecilia Bartoli Lead Lucerne Festival’s 2022 Season
operawire.com

Amsterdam
Young Artists To Watch: ChanHee Cho – Hard work and resilience
bachtrack.com

London
The Bear – Opera Holland Park
https://www.thereviewshub.com/the-bear-opera-holland-park/

Coote, Jackson, Drake, Middle Temple Hall review –
Mahler’s long goodbyes – Fine singing and playing grace a Remembrance Day journey through love and loss
theartsdesk.com

Nourishing Nordic sandwich with Schumann filling from Gardner, Lisiecki and the LPO
bachtrack.com

New York
The Stakes Are Sky-High for a “Ring”
Coming to the Met Opera For Richard Jones, the director of a staging that will open in London and later travel to New York, this is a third attempt at Wagner’s epic.
https://www.nytimes.com/2021/11/12/arts/music/opera-wagner-ring-met.html

Porgy and Bess returns as a great show at the Metropolitan Opera
bachtrack.com

Juilliard Stages an Orpheus Rarity
From Opera’s Early Days For over four centuries, the Orpheus myth has inspired opera composers. One was Luigi Rossi, whose 1647 retelling deserves more attention.
https://www.nytimes.com/2021/11/11/arts/music/juilliard-orfeo-opera.html

Adelaide
Opera review: The Barber of Seville
https://indaily.com.au/inreview/music/2021/11/12/opera-review-the-barber-of-seville/

Feuilleton
Would Schubert have liked cat videos and Squid Game memes? TikTok’s classical music sensations
The Guardian.com

Sprechtheater

Wien/Theater in der Josefstadt
Im Theater in der Josefstadt „rotieren alle“: Impfdurchbrüche und Absagen
Das Theater in der Josefstadt musste nicht nur die Jelinek-Premiere absagen: Elf Vorstellungen fielen in den letzten Wochen aus
Kurier.at

Wien/Viennas English Theatre
Eine unwitzige Komödie im English Theatre
Noël Coward findet in „Private Lives“ Gewalt in der Ehe lustig.
WienerZeitung.at

Nina Proll bei Facebook gesperrt
Nina Proll gab heute bekannt dass sie auf Facebook gesperrt wurde und meldete sich via Instagram zu Wort. Sie bittet direkt ihre Fans um Hilfe.
https://www.oe24.at/leute/oesterreich/nina-proll-bei-facebook-gesperrt/498523344

Ausstellungen/Kunst

New York
Auktionsrekord: Aquarell von van Gogh erzielte Rekordpreis von 35,9 Millionen Dollar
Große Impressionisten-Auktion in New York bringt insgesamt 332 Millionen Dollar.
WienerZeitung.at

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Unter’m Strich

Belarus droht EU mit Stopp von Gaslieferungen
Im Flüchtlingsstreit mit der Europäischen Union hat der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko mit Gegenmaßnahmen im Falle neuer EU-Sanktionen gedroht.
https://orf.at/stories/3236133/

Der Countdown zum Lockdown für Ungeimpfte
In zwölf Tagen sind auf den Intensivstationen die Betten voll. Wieder Debatte über Impfpflicht. Oberösterreich und Salzburg legen sich gegen Verschärfungen quer.
Kurier.at

Österreich für Deutschland Hochrisikogebiet
Spekulationen hat es schon länger gegeben, seit Freitag ist es fix: Deutschland hat Österreich wieder in die Liste der Hochrisikogebiete aufgenommen. Gelten soll dieser Status laut dem deutschen Gesundheitsminister Jens Spahn ab Sonntag. Menschen, die nicht geimpft und nicht genesen sind, müssen damit nach ihrer Einreise nach Deutschland in Quarantäne – das gilt auch für unter Zwölfjährige.
https://orf.at/stories/3236266/

Staatsversagen inmitten der Gesundheitskrise
Auf den letzten Metern des Pandemie-Marathons geben Regierung und manche Landeshauptleute ein beschämendes Bild ab.
Die Presse.com

Wien verschärft: 2G+ für Nachtgastro und Events und frühere Drittimpfung
2G+ – zusätzlich Test
Vienna.at

Fußball Österreich
Klagenfurt droht der Besucher-Minusrekord für ÖFB-Länderspiele
Zu den Heimspielen ohne Kapazitätsbeschränkungen wegen Corona kamen seit 1945 nie weniger als 5.100 Zuschauer.
Kurier.at

Kommentar: Die Welt steht nimmer lang
Jetzt kommt wirklich der Komet, jetzt, ausgerechnet am Samstag, dem 13., wenn das kein Omen ist. Und kein Verschwörungstheoretiker schert sich darum.
Wienerzeitung.at

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 13. NOVEMBER 2021)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 13. NOVEMBER 2021)

Quelle: onlinemerker.com

WIEN/Theater an der Wien: LA WALLY von Alfredo Catalani (Premiere 12.11.)

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Nach der „Wally“ – Genereralprobe im „Sole“ – Mit Domingo und Hernández

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After the generaleprobe of La Wally – a special evening with fantastic friends and colleagues. I was honored that Maestro @placido_domingo attended the performance. Special thanks to @hernandezsaioa and @fpgalasso for coming as well as @peterkellnerpk. @zoltanbaritone kindly arranged for us to be together at the famous Il Sole where we were treated with excellent food and good cheer. Catch my friends in Nabucco at the Staatsoper and visit us at @theateranderwien for La Wally which premieres on the 12th!

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OPERNRÄTSEL – gestern (12.11.) auf den Bildschirmen in der Wiener Staatsoper unmittelbar vor dem „Domingo-Nabucco“

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Foto: Peter Reichl

Finden Sie den Fehler! (für Opernfreunde ein Klacks)

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DER NOVEMBER AN DER BAYERISCHEN STAATSOPER

Am 17., 20. sowie 24. November 2021 sind in Georges Bizets Carmen unter anderem Varduhi Abrahamyan als Carmen, Rosa Feola in der Rolle der Micaëla sowie Dmytro Popov als Don José zu erleben.

Bereits am Freitag, 26. November 2021 kehrt die Neuproduktion der vergangenen Opernsaison 2020-21 von Carl Maria von Weber Der Freischütz in der Inszenierung von Dmitri Tcherniakov an die Bayerische Staatsoper zurück. Eine zweite Vorstellung findet am Montag, 29. November 2021 statt. Es singen, unter anderem, Golda Schultz (Agathe), Anna Prohaska (Ännchen) sowie Sean Michael Plumb (Ottokar) und Bálint Szabó (Kuno).

Richard Whilds’ Kind&Co-Produktion Der Mondbär ist noch am Samstag, 13. sowie Sonntag, 14. November 2021 zu erleben.

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STUTTGART: Ein Ring für die ganze Stadt

Die Staatsoper Stuttgart beginnt einen neuen Ring des Nibelungen und eröffnet das Grand Hotel Walküre. Im Rahmenprogramm gibt es Ausstellungen, Installationen, Podiumsdiskussionen, Musik und Filmvorführungen.

Ein umfangreiches Programm rund um die Neuinszenierung von Richard Wagners Ring des Nibelungen an der Staatsoper Stuttgart präsentierten Intendant Viktor Schoner und Chefdramaturg Ingo Gerlach gemeinsam mit Generalmusikdirektor Cornelius Meister, Rheingold-Regisseur Stephan Kimmig und dem Direktor des StadtPalais Stuttgart Dr. Torben Giese am Donnerstag, 11. November 2021, im Rahmen einer Pressekonferenz. Neben den Premieren von Das Rheingold (21. November 2021) und Die Walküre (10. April 2022) bietet die Saison 2021/22 Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Installationen sowie das Frühjahrsfestival Grand Hotel Walküre rund um den Themenkomplex Richard Wagner.

Erstmals seit über 20 Jahren beginnt die Staatsoper Stuttgart mit der Saison 2021/22 wieder mit der Arbeit an einem Ring-Zyklus. Das Konzept der Intendanz Klaus Zeheleins, jeden Teil des Zyklus von einem anderen Regieteam inszenieren zu lassen, wird hier fortgeschrieben und weiterentwickelt. So wird nach Stephan Kimmigs Sicht auf Rheingold (November 2021) für die Premiere der Walküre (April 2022) jeweils ein Aufzug von dem Theaterkollektiv Hotel Modern, dem Lichtdesigner Urs Schönebaum sowie der bildenden Künstlerin Ulla von Brandenburg inszeniert. In der Saison 2022/23 findet der Zyklus seinen Abschluss mit der Wiederaufnahme von Jossi Wielers und Sergio Morabitos Siegfried (Oktober 2022) und der Götterdämmerung (Januar 2023) in einer Neuinszenierung von Marco Štorman. Die gesamte Tetralogie wird anschließend im Frühjahr 2023 zweimal zyklisch aufgeführt. Die musikalische Gesamtleitung des Rings übernimmt Generalmusikdirektor Cornelius Meister. Die Vorstellung von Rheingold am 19. Dezember wird zudem auf der Webseite der Staatsoper live gestreamt. Weitere Livestreams sind in Planung.

Das 3. Frühjahrsfestival der Staatsoper Stuttgart findet vom 10.4. bis 22.5.2022 unter dem Titel Grand Hotel Walküre statt. Parallel zur Neuinszenierung der Walküre wird der Maler Norbert Bisky eine temporäre Installation mit Bildern der Walküren im Stadtraum gestalten. In der laufenden Saison bereits sind die Werke des Künstlers prägend für die Gestaltung aller Publikationen der Staatsoper. Vom 17. bis 22. Mai wird zudem der Marquardtbau am Stuttgarter Schlossplatz unter dem Titel Hotel Utopia zur temporären „Wagner-Residenz“ mit künstlerischen Performances, Diskussionsrunden, Musik und Film. An dieser Stelle im früheren Hotel Marquardt fand Richard Wagner 1864 auf der Flucht vor seinen Gläubigern für fünf Tage Zuflucht, bis er vom bayerischen König Ludwig II. aufgenommen und zum Hofkomponisten ernannt wurde. Zum Abschluss des Frühjahrsfestival feiert die Staatsoper Stuttgart dann mit dem Württembergischen Kunstverein am 21. Mai 2022 mit einem Wagner-Maskenball in Richard Wagners 209. Geburtstag hinein. Bereits zwei Tage vor Start des Festivals beginnt außerdem Ulla von Brandenburgs Ausstellung zum Triadischen Ballett Oskar Schlemmers in der Staatsgalerie. Die Künstlerin inszeniert den dritten Aufzug der Walküre im Opernhaus.

In Kooperation mit der Staatsgalerie Stuttgart, dem Kunstmuseum Stuttgart und dem Württembergischen Kunstverein Stuttgart widmet sich schließlich am 6. Mai 2022 eine Lange Nacht in Anlehnung an den von Cosima Wagner verwendeten Begriff der „Walkürennester“ mit dem Prozess des „Brütens“ – gestaltet von Ensembles des Staatsorchesters Stuttgart – und stellt Verbindungen zur ausgestellten Kunst von Oskar Schlemmer, Gego, Tobias Rehberger und Carrie Mae Weems her.

Bereits ab 19. November dieses Jahres zeigt das StadtPalais Stuttgart die Ausstellung Winter-Bayreuth über das Wirken Wieland Wagners an der Staatsoper Stuttgart. In den Jahren 1954 bis 1966 machte der Enkel Richard Wagners die Staatsoper Stuttgart zu einer Art Werkstatt für die Bayreuther Festspiele und prägte den „Stuttgarter Stil“. Mittels Filmausschnitten, Tondokumenten, Fotografien und Objekten werden die außergewöhnlichen Inszenierungen des Winter-Bayreuth erstmals in einer Ausstellung aufbereitet.

Weitere Informationen unter https://www.staatsoper-stuttgart.de/ring

Im Anhang finden Sie außerdem weitere Details zum Rahmenprogramm.

Winter-Bayreuth Wieland Wagner:
Experimente an der Staatsoper Stuttgart 1954–1966
StadtPalais – Museum für Stuttgart
In den Jahren 1954 bis 1966 inszeniert Wieland Wagner, der Enkel Richard Wagners, nicht weniger als 16 Opern in Stuttgart. Die Staatsoper wird zu einer Art Werkstatt seiner Festspiele in Bayreuth. Was am Grünen Hügel im Sommer auf der Bühne steht, wird oftmals zuvor im Winter am Neckar ausprobiert. Mit seinem Anteil am „Stuttgarter Stil“ trägt Wieland dazu bei, der Staatsoper internationale Aufmerksamkeit zu garantieren. Die Ausstellung „Winter-Bayreuth“ nimmt das Publikum mit auf die Hinterbühne, in Wielands „Laboratorium“. Mittels Filmausschnitten, Tondokumenten, Fotografien und Objekten werden die außergewöhnlichen Inszenierungen des „Winter-Bayreuth“ erstmals in einer Ausstellung aufbereitet und der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit des StadtPalais — Museum für Stuttgart, der Staatsoper Stuttgart und dem renommierten Bühnenbilder Christof Hetzer.

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ORF III am Wochenende: Burgenland-Abend anlässlich 100-Jahr-Jubiläum mit zwei Doku-Premieren

Außerdem: „Erlebnis Bühne“-Schwerpunkt zu Rudolf Buchbinders 75. Geburtstag

Wien (OTS) – Am Wochenende blickt ORF III Kultur und Information im Rahmen der „zeit.geschichte“ am Samstag, dem 13. November 2021, auf die bewegte politische Geschichte des Burgenlands zurück und präsentiert u. a. die Doku-Neuproduktionen „1921 – 100 Jahre Burgenland bei Österreich“ und „Baumeister der Republik – Die Landeshauptleute: Theodor Kery“. Am Sonntag, dem 14. November, würdigt „Erlebnis Bühne“ Pianist und Grafenegg-Intendant Rudolf Buchbinder anlässlich seines 75. Geburtstags mit einem Programmabend. Zu sehen sind die zweiteilige Dokumentation „Beethovens Wien“, in der Buchbinder auf den Spuren des Komponisten wandelt, und anschließend „Ludwig van Beethovens 5. Symphonie“ aus dem Wiener Konzerthaus 2020, dargeboten von den Wiener Symphonikern unter der musikalischen Leitung von Philippe Jordan.

Samstag, 13. November

Zum Finale eines mehrwöchigen ORF III-Schwerpunkts zur Regionalgeschichte Österreichs widmet sich die „zeit.geschichte“ dem Burgenland. Den Auftakt eines vierteiligen Themenabends macht die ORF III-Neuproduktion „1921 – 100 Jahre Burgenland bei Österreich“ (20.15 Uhr) von Wolfgang Winkler: Der Film beschreibt, wie das Gebiet im Jahr 1921 zum jüngsten Bundesland Österreichs wurde – vom Friedensvertrag von St. Germain im Jahr 1919 bis zur tatsächlichen Übergabe des Burgenlands im Herbst 1921. Anschließend folgt eine, ebenfalls von Wolfgang Winkler gestaltete, neue Ausgabe der ORF III-Reihe „Baumeister der Republik – Die Landeshauptleute“ über Theodor Kery (21.05 Uhr), der 1966 sein Amt als Landeshauptmann antrat. Kery prägte in seinen zwei Jahrzehnten als Landeshauptmann das Burgenland wie kaum ein anderer Politiker. Der Film zeichnet das Bild eines „Landerneuerers“, der alle Höhen und Tiefen einer langen Politikerlaufbahn durchlebte. Er gilt als der Modernisierer des als rückständig geltenden Landes zwischen Neusiedl und Güssing, das in seiner Amtszeit einen enormen Aufschwung erlebte. Danach beleuchtet der Zweiteiler „St. Germain und die Folgen“ (ab 21.55 Uhr) jene wechselhaften Ereignisse, die die Geschichte des Burgenlands maßgeblich beeinflussten.

Sonntag, 14. November

Rudolf Buchbinder ist umjubelter Pianist, Intendant des renommierten Grafenegg-Festivals und ausgewiesener Beethoven-Kenner. Anlässlich seines 75. Geburtstags, den der Musiker am 1. Dezember 2021 feiert, gratuliert ORF III im Vorfeld mit zwei Programmabenden: Am Sonntag steht ab 20.15 Uhr die zweiteilige „Erlebnis Bühne“-Dokumentation „Beethovens Wien“ auf dem Programm, in dem Rudolf Buchbinder gemeinsam mit Barbara Rett auf den Spuren von Ludwig van Beethoven durch die Bundeshauptstadt wandelt. Im ersten Teil „Die ganze Welt wollte ich umspannen“ (20.15 Uhr) blicken sie gemeinsam auf Beethovens unterschiedliche Stationen in der Stadt – vom Pasqualati-Haus in der Mölkerbastei über das Sterbehaus in der Schwarzspanierstraße bis hin zu Stätten seiner Uraufführungen wie dem Theater an der Wien oder der heutigen Akademie der Wissenschaften. Anschließend führt der zweite Teil „Ja, die geliebte Hoffnung…“ (21.25 Uhr) in die damaligen Wiener Vororte und Dörfer außerhalb Wiens, wo Beethoven Heilung von seinen Leiden sowie Erholung und Erfrischung gesucht hat.

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