Die SAMSTAG-PRESSE – 17. OKTOBER 2020

Die SAMSTAG-PRESSE – 17. OKTOBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 17. OKTOBER 2020

Teatro alla Scala © Andreas Schmidt

Kulturstillstand
Scala verschiebt Vorstellung der neuen Saison
Die „Ungewissheit um Entwicklung der Pandemie“ führt zur Absage von geplanten Vorstellungen der Saison von Dezember 2020 bis März 2021.
Wiener Zeitung

Andre Heller lädt zu „Hauskonzerten“ mit Opernstars
Am 26. Oktober und 22. November werden Groissböck und Nylund auf ORF III Wienerlieder und Chansons singen.
Wiener Zeitung

Wien/ Volksoper
Henry Mason: „Man kann an der ‚Zauberflöte‘ nur scheitern“
Der Regisseur inszeniert Mozarts beliebtestes Musiktheaterwerk an der Volksoper. Premiere ist am Samstag
Der Standard

Igor Levit ist müde
Die Resonanz von Klavierkünstlern reicht weit über den Konzertsaal hinaus. Kommt es also nicht nur auf das perfekte Legato an, sondern auch auf Twitter-Virtuosentum? Alles eine Frage der Perspektive.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/igor-levit-daniil-trifonov-1.5071896

So unterirdisch kann „Musikkritik“ sein
In der Süddeutschen Zeitung vom 16. Oktober ist auf der ersten Seite des Feuilletons ein Artikel über den Pianisten Igor Levit erschienen. Der Text beginnt als Musikkritik und endet als politische Attacke. Darin überschreitet SZ-Kritiker Helmut Mauró eine Grenze. Eine Erwiderung.
BR-Klassik.de

Auf der falschen Klaviatur
In kurzer Zeit erschienen mehrere Kommentare, die das Spiel des Pianisten Igor Levit mit dessen politischem Engagement vermischten. Das erzeugt Zweifel am Instrumentarium.
https://www.zeit.de/kultur/musik/2020-10/igor-levit-kritik-sz-politisches-engagement-alice-weidel

Berlin/ Staatsoper
Fischen im Trüben: Bizets „Perlenfischer“ Unter den Linden
Die Produktion dieser selten gespielten Oper hatte bereits 2017 im Schillertheater Premiere. Der damalige Intendant der Staatsoper, Jürgen Flimm, platzte fast vor Stolz, dass es ihm gelungen war, den berühmten Filmregisseur Wim Wenders für eine Operninszenierung zu gewinnen. Die Enttäuschung über das Resultat, eine bestenfalls konventionelle, streckenweise sogar hilflose Regiearbeit, war damals groß.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

Lieses Klassikwelt 57: Catarina Ligendza
Ich hatte das große Glück, sie in den 1970er Jahren oft an der Deutschen Oper Berlin zu erleben und verehrte sie als eine meiner Lieblingssängerinnen. Mit ihrer hoch gewachsenen Statur und der strahlenden Schönheit ihres Soprans, den sie schlank bis in höchste Register führte, war sie unter allen Isolden, die ich auf der Bühne erlebte, die trefflichste. Nicht zufällig erlag auch Carlos Kleiber ihrer Faszination, der, nachdem er in Bayreuth den Tristan mit ihr einstudiert hatte, in dieser Rolle keine andere mehr wollte. Ebenso würdigte auch der namhafte Kritiker Joachim Kaiser die Bilderbuch-Isolde mit den höchsten Superlativen: als ein „Isolden-Wunder sondergleichen.“
Kirsten Liese berichtet aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/lieses-klassikwelt-57-catarina-ligendza/

Solist, Komponist, Dirigent Jörg Widmann ist eine Ausnahmeerscheinung der Musik
Der Münchner überschreitet in seinem Werk gerne Grenzen. Nun ist er Artist in Residence der Kammerakademie Potsdam. Ein Treffen
Tagesspiegel

Opus Klassik mit Corona-Sonderpreis
Anne-Sophie Mutter und Jonas Kaufmann sind zwei berühmte Empfänger des Opus Klassik Preises. Das große Thema beim Gala-Abend wird aber die Corona-Krise sein
https://www.dw.com/de/opus-klassik-mit-corona-sonderpreis/a-55284915

Das Geheimnis der Opernsängerin des Jahres
Marlis Petersen ist die große Unabhängige unter den Sopranistinnen. Gefeiert und trotzdem geerdet. Jetzt erhält sie den Opus Klassik. Und wurde zur Opernsängerin des Jahres gewählt. Was Schwaben und Olivenbäume damit zu tun haben
Die Welt.de

Stuttgart
Corona-Hotspot Stuttgart und die Kultur Maskenpflicht jetzt auch während der Vorstellung
Stuttgarter Nachrichten

Stockholm
„Der schwedische Weg“ in der Corona-Krise: Stockholms Kultur rutscht schweigend ins Fiasko
BR-Klassik.de

Vilnius
Ponchiellis Oper „I Lituani“ in Vilnius: Das Spiel von Fuchs und Löwe
DeutschlandfunkKultur

Beethovens Fünfte: Die Wahrheit über die „Schicksalssinfonie“
https://www.dw.com/de/beethovens-f%C3%BCnfte-die-wahrheit-%C3%BCber

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Classical highlights for the week ahead: 16-23 October
Five of the best concerts and operas – live and streamed – for the coming week
The Guardian

LA Opera Announces Online Events
Week Of October 19 Later this month begins a new LA Opera Connects series, a deep dive into the intersections of music, history, literature and science.
https://www.broadwayworld.com/los-angeles/article/LA-Opera-Announces-Online

Lawrence Brownlee & Friends Launch Opera Philadelphia Channel
https://www.broadwayworld.com/philadelphia/article/Lawrence-Brownlee-Friends

Berlin
Doris Soffel’s Deutsche Oper Berlin Recital Canceled
https://operawire.com/doris-soffels-deutsche-oper-berlin-recital-canceled/

Kassel
Q & A: Intendant Thomas Bockelmann On COVID-19 Safety Protocols at Staatstheater Kassel
https://operawire.com/q-a-intendant-thomas-bockelmann-on-covid-19-safety

Madrid
Teatro Real de Madrid 2020-21 Review: Un Ballo in Maschera, Cast A
https://operawire.com/teatro-real-de-madrid-2020-21-review-un-ballo-in-maschera-cast-a/

Teatro Real de Madrid 2020-21 Review: Un Ballo in Maschera, Cast B
https://operawire.com/teatro-real-de-madrid-2020-21-review-un-ballo-in-maschera-cast-b/

San Diego
San Diego Opera Stages Drive-In “La Bohème’
Innovative production addresses COVID safety measures for singers,audience
https://www.kpbs.org/news/2020/oct/15/san-diego-opera-stages-drive-la-boheme/

San Francisco
San Francisco Opera At Fort Mason Drive-In Presents Donizetti’s LUCIA DI LAMMERMOOR, October 25
https://www.broadwayworld.com/san-francisco/article/San-Francisco-Opera

Feuilleton
Who was Chiquinha Gonzaga? Brazil’s first female conductor who left her husband for music
https://www.classicfm.com/discover-music/chiquinha-gonzaga-brazil

Sprechtheater

Wien/ Josefstadt
„Das Konzert“ in der Josefstadt zeigt das schwache Geschlecht
Janusz Kica inszeniert Hermann Bahrs Fremdgeh-Komödie, als ob es #metoo nicht gäbe.
Wiener Zeitung

„Das Konzert“: Frauen in Gockel-Gesellschaft
Janusz Kicas Inszenierung von Hermann Bahrs Lustspiel gelang. Besonders erfreut das junge Paar.
https://www.diepresse.com/5883604/das-konzert-frauen-in-gockel-gesellschaft

„Das Konzert“: Keine Funken
Der Standard

Lars Eidinger empfindet leere Theater als Alptraum
Wiener Zeitung

Wien/ Theater Hamakom
Hinaussegeln mit Anne Bennent: „Ich bin der Wind“ im Hamakom
Schauspielerisches Kleinod: Anne Bennent und Jakob Schneider vollführen mit Jon Fosses Stück ein Zwiegespräch auf Messers Schneide.
Der Standard

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Unter’m Strich

Österreich
Coronavirus: Kurz bestätigt weitere Verschärfungen
In einer Videokonferenz sollen am Montag mit den Ländern die Maßnahmen konkretisiert werden.
Kurier

Deutschland
Corona-Pressekonferenz am Freitag«… dann hätten wir in zwei Wochen 12’000 positive Fälle»
Der Ton in Sachen Corona verschärft sich: Die Taskforce empfiehlt flächendeckend und ab sofort Homeoffice sowie Maskentragen in Innenräumen.
Tagesanzeiger

Great-Reset-Gipfel in der Schweiz 2021: Corona als Beschleuniger der „vierten industriellen Revolution“
epoch times

EU gibt nach – oder harter Brexit! Boris Johnsons letzter Poker
Totalblockade bei Verhandlungen: Der britische Premierminister droht mit dem radikalen Bruch mit der EU, die will weiter verhandeln.
Kurier

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 17. OKTOBER 2020)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 17. OKTOBER 2020)

Wiener Staatsoper: SCHLUSSAPPLAUS NACH „DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL“


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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

TOSCA in München/ Bayerische Staatsoper (14.10.): FOTOS UND KURZVIDEO VOM SCHLUSSAPPLAUS

Sonya Yonchcheva

ZU INSTAGRAM mit weiterem Foto und Kurzvideo vom Schlussapplaus

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MAILAND/ Scala MAHLERS „DRITTE“ Mehta; Sindram (16.102020)

ZU INSTAGRAM mit einem weiteren

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München/ Bayerische Staatsoper: MADAMA BUTTERFLY

Alexandra Kurzak mit Roberto Alagna

ZU INSTAGRAM


Bitte untenstehenden Link anklicken
ZUM VIDEOCLIP

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Carlo il Calvo heute LIVE im Radio und im Webcast

HEUTE , Samstag, den 17. Oktober 2020, findet die letzte Vorstellung der spektakulären Carlo il Calvo (Oper von Nicola A. Porpora) Serie als konzertante Vorstellung im Rahmen der NTR Zaterdag Matinee im Concertgebouw Amsterdam in diesem Jahr statt. Carlo il Calvo wird live https://www.nporadio4.nl/evenementen/franco-fagioli-en-max-emanuel-cencic-in-porpora-opera?fbclid=IwAR0IZ42tPbuxqqIPD0JiGoKT75v3LCX4QpiUwRaS9jXN1ytNI5CRdwE5y34 und sogar mit Bild  übertragen.
Franco Fagioli en Max Emanuel Cencic in Porpora-opera – kijk of luister live! – Evenementen
Bezoek op 17 okt Franco Fagioli en Max Emanuel Cencic in Porpora-opera – kijk of luister live! in Concertgebouw Amsterdam
www.nporadio4.nl

George Petrou am Pult dirigiert seine Armonia Atenea. Es singen die Barockgrößen Franco Fagioli (Adalgiso), Max Emanuel Cencic (Lottario), Hasnaa Bennani (Gildippe), Suzanne Jerosme (Giuditta), Bruno de Sa (Berardo) und Petr Nekoranec (Asprando).

Die von Max Emanuel Cencic wiederentdeckte, grandiose Oper Carlo il Calvo wurde erstmals seit 1738 im September 2020 bei dem neugegründeten Bayreuth Baroque Opera Festival szenisch in der Regie von Max Emanuel Cencic, und danach konzertant im Theater an der Wien gezeigt, wo Carlo il Calvo stehende Ovationen erhielt.

Aufgrund des Lockdowns in den Niederlanden sind bei der morgigen Vorstellung im Saal vor Ort wegen der Verordnung der niederländischen Regierung keine Zuseher erlaubt, dafür werden bis zu 150000 Zuhörer / Zuseher weltweit erwartet.

Mehr Informationen zu Carlo il Calvo unter
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IPG – Internationale Pleyel-Gesellschaft in Ruppersthal. Absagen

Geschätzte und liebe Pleyel Verehrerinnen und Verehrer! Leider müssen wir die Konzerte am 18.10.2020 und am 25.10.2020 wegen den erst gestern festgestellten Höchstzahlen an Neuinfektionen von Covid-19 absagen! Ihre IPG

Zusammenarbeit zwischen Pleyel Kulturzentrum in 3701 Ruppersthal, www.pleyel.at, mit dem im nur 11 Minuten entfernten Brandlhof der Volkskultur Niederösterreich in 3710 Radlbrunn. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Liebe Pleyel VerehrerInnen! Wir laden Sie ein, unseren neuen Shop www.pleyelmusikwein.shop zu besuchen! Wir bieten Ihnen Weine von allen Ruppersthaler Weinhauer via Versand oder Abholung! Ihre IPG

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Neue Konzerthalle eröffnet in der türkischen Hauptstadt Ankara

Die Metropole bringt das neueste Mitglied der internationalen Musikwelt mit Musikliebhabern zusammen


Foto: Global Communication

Der lang erwartete, hochmoderne Konzertsaal der türkischen Hauptstadt Ankara wird am 29. und 30. Oktober 2020 anlässlich des Tages der Republik im Rahmen einer Galaveranstaltung eröffnet. Das Presidential Symphony Orchestra wird mit neuen Mitgliedern unter der Leitung des Chefdirigenten Cemi´i Can Deliorman zum ersten Mal im neuen Saal vor Publikum auftreten. Zu Gast sind außerdem die weltberühmte Sopranistin Angela Gheorghiu und die Schwestern Güher und Süher Pekinel, eines der besten Klavierduos der Welt.
Im Herzen von Ankara, zwischen der Burg und dem Atatürk-Mausoleum (Anıtkabir), befindet sich das Gebäude des Presidential Symphony Orchestra mitten im Kulturviertel. Das im Jahr 1826 gegründete Orchester gehört zu den ältesten der Welt. Die Kosten des Baus für den Konzertsaal und das Verwaltungsgebäude belaufen sich auf knapp 83 Millionen Euro. Das Konzerthaus besteht aus dem „Großen Saal“ mit einer Kapazität von 2.023 Plätzen, dem „Blauen Saal“ mit einer Kapazität von 500 Plätzen, dem ehemaligen Presidential Symphony Orchestra-Konzerthaus mit einer Kapazität von 600 Plätzen sowie Restaurants, Museen und Freiluftbereichen, die es zum neuen Anlaufpunkt für Kulturund Kunstliebhaber machen.

Weitere Informationen zur neuen Konzerthalle unter https://www.cso.gov.tr/
Weitere Informationen unter www.goturkey.com und www.tga.gov.tr.
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WIEN/ Minoritenkirche : Solisten des Wiener KammerOrchesters – „Beethoven, Mozart, Haydn“ (Samstag 17.10.2020

WIR SPIELEN!!

KARTEN

Es ist unsere Aufgabe, die Kultur am Leben zu halten! Gerade jetzt! Mit unserer Kampagne „Wir spielen!‘ setzen wir ein deutliches Lebenszeichen in der Kulturstadt Wien.

Mit den Konzerten in der Wiener Minoritenkirche setzt das Wiener KammerOrchester einen wichtigen Akzent in der eigenen Stadt. Die Spieltradition des renommierten Ensembles ist somit nicht nur im Konzertsaal, sondern auch in einer der bedeutenden Kirchen Wiens zu hören. Das Wiener KammerOrchester versteht sich nicht als kleines Symphonieorchester, obwohl es in den großen Sälen der Welt mit bis zu 60 Musikern auftritt. Es versteht sich als großes Streichquartett. Mit dieser Geisteshaltung gestaltet es seine Musik. Und genau dieser Ursprung, der den Stil und das Verständnis der gespielten Werke ausmacht, wird bei den Konzerten in der Minoritenkirche in Reinkultur greifbar.

Höchstes Niveau, reduziert auf das Wesentliche. Hier erfüllt das Wiener KammerOrchester seinen Kulturauftrag ein weiteres Mal.
Weit ab von Alltäglichem und Belanglosem.

Programm

J. Haydn – Streichquartett D-Dur op. 64, Nr. 5, Hob. III:63 „Lerchen-Quartett“, 1. Satz (Allegro moderato) (9 min)

J. Haydn – Violinkonzert C-Dur Hob. VIIa:1, 1. Satz (Allegro moderato) (9 min)
W. A. Mozart – Divertimento F-Dur, KV 138 (12 min)
L .v. Beethoven – Romanze F-Dur op. 50 (9 min)
A. Dvorak – Streichquartett F-Dur op. 96 „Amerikanisches Quartett, 1. Satz (Allegro ma non troppo) (7 min)
W. A. Mozart – Rondo C-Dur KV 373 (5 min)
P. de Sarasate – Zigeunerweisen op. 20 (8 min)

KARTEN
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Universal Edition gewinnt digital publishing award für „UE now“

Die Universal Edition gewinnt den diesjährigen digital publishing award in der Kategorie Produkt / Geschäftsmodell für „UE now“.

UE now ist seit November 2019 auf dem Markt: Hiermit wird der Vertrieb von digitalen Noten und Partituren ermöglicht mit der Nutzung via Tablet, Smartphone und Desktop. Das Notenangebot von UE now startete mit annähernd 1.000 Titeln und wird kontinuierlich auf den gesamten Katalog der Universal Edition ausgeweitet.

Das Notenmaterial wird weltweit vertrieben und kann von Hobbymusikerinnen und -musikern sowie von Profis genutzt werden.

Das Umblättern der Noten funktioniert via Fußschalter oder per Fingertippen; das digitale Eintragen von Markierungen und Notizen – kollaborativ und in Echtzeit sichtbar – ist ebenso ein Vorteil wie das Importieren von eigenen Musiknotendateien in jedem Format. Eigene und erworbene Noten sind so in einer Bibliothek am Endgerät vereint.

Die Jurybegründung für UE now lautet:

„Das Besondere an dieser Einreichung ist, dass Musikmaterial nicht mehr nur als PDF, sondern als mobile App publiziert wird – und zwar erstmals für den Bereich klassischer Musik, private und professionelle Musiker. UE now bietet digitales Notenmaterial in Echtzeit, sodass erstmals kollaboratives Musizieren und Arbeiten an den Noten ermöglicht wird. Viele weitere hilfreiche Features ermöglichen eine besonders user-freundliche Nutzung. Vor dem Hintergrund, dass klassische Musikverlage bisher kaum als Pioniere in Sachen digitale Innovation in Erscheinung getreten sind, trägt der Notenverlag Universal Edition zur digitalen Transformation dieser Branche bei. Die Chance des Angebots könnte laut Jury darin bestehen, dass der Verlag künftig als Plattform-Provider auftritt und andere Verlage ins Angebot integriert.“

Der digital publishing award zeichnet Innovationen im Bereich des digitalen Publizierens aus. Im Zentrum der Preise stehen herausragende Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle, mit denen Verlage, aber auch verlagsähnliche Akteure ihre Inhalte publizieren. Die Preisträger*innen sollen mit dem digital publishing award hervorgehoben und als leuchtende Beispiele für Wege in die digitale Zukunft ausgezeichnet werden.

Der digital publishing award wurde am 15. Oktober im Rahmen einer Digitalkonferenz während der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Informationen über UE now finden Sie unter www.universaledition.com/ue-now

UE now und das Angebot der Newzik-App finden Sie im Appstore sowie unter newzik.com.

Mehr Informationen zum digital publishing award finden Sie unter magazin.digital-publishing-report.de/de/digital-publishing-award/

Die Universal Edition wurde 1901 gegründet und ist einer der größten und traditionsreichsten Musikverlage in Österreich. Sie verbreitet ihre Noten seit über 100 Jahren für Musikanfänger bis hin zum professionellen Spielbetrieb der besten Orchester und Häuser weltweit. Der Hauptsitz befindet sich im Wiener Musikverein.

Das Verlagsprogramm beinhaltet derzeit über 32.000 Titel sowie die Vermarktung und Betreuung von über 1.000 Komponistinnen und Komponisten. Die Produktpalette umfasst sowohl Konzert- und Bühnenwerke als auch Unterrichts- und Spielliteratur, Buchreihen, Filmmusik, Lizenzen sowie Urtextausgaben.

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Einige Künstlernachrichten (Balmer & Dixon Management 8032 Zürich)

Ausgewählte Nachrichten für November 2020 (in alphabetischer Reihenfolge):

Claude EICHENBERGER feiert erneut Premiere am 21. November in der Titelpartie von Bizets CARMEN in einer Inszenierung von Stephan Märki. Diesmal zum ersten Mal am Staatstheater Cottbus. Es folgen Vorstellungen am 22./24. und 25.November. Mario Venzago bzw. Johannes Zurl dirigieren das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus.

Cornel FREY singt am 6. November nochmals Casimir Canefas in einer konzertanten Aufführung von Offenbachs SALON PITZELBERGER an der Deutschen Oper am Rhein. Es spielen die Düsseldorfer Symphoniker. Am Pult steht Marie Jacquot.
Am 18. November ist er als Romeo in Boris Blachers ROMEO UND JULIA unter der künstlerischen Leitung von Manuel Schmitt bzw. dem Dirigenten Christoph Stöcker zu hören.

Äneas HUMM ist Marquese d‘Obigny in einer konzertanten Aufführung von Verdis LA TRAVIATA in einer Wiederaufnahme der Produktion am 7. und 28. November am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Die musikalische Leitung hat Dominic Limburg, es spielt die Badische Staatskapelle.

Dimitry IVASHCHENKO gastiert als Fafner in alternierenden, konzertanten Aufführungen von Wagners RHEINGOLD und SIEGFRIED unter der Leitung von Philippe Jordan sowohl an der Bastille wie auch im Grand Auditorium de la Maison de la Radio (23./30. November RHEINGOLD & SIEGFRIED an der Bastille); (26. November & 4. Dezember im Grand Auditorium de la Maison de la Radio).

Torben JÜRGENS interpretiert Der Tod in Viktor Ullmanns DER KAISER VON ATLANTIS in einer Inszenierung von Ilaria Lanzino am 9./12./19. November an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Es spielen die Düsseldorfer Symphoniker unter der Leitung von Christoph Stöcker. Der Künstler ist auch als Benvolio in Boris Blachers ROMEO UND JULIA am 18. November auf der gleichen Bühne zu erleben. Künstlerische Leitung: Manuel Schmitt. Am Pult: Christoph Stöcker.

Johannes KAMMLER ist am 28. November wieder Papageno in Mozarts ZAUBERFLÖTE am Staatstheater Stuttgart. Regie Barrie Kosky und Suzanne Andrade. Hossein Pishkar dirigiert das Staatsorchester Stuttgart. Am 1. November singt der Künstler DIE SCHÖNE MÜLLERIN von Schubert im Kulturzentrum Freinsheim im Rahmen der Von-Busch-Hof Konzertant Veranstaltungen zu erleben. Am Flügel begleitet ihn Akemi Murakami.

Michael KUPFER-RADECKY ist erneut Kurwenal in Wagners TRISTAN UND ISOLDE in einer gekürzten szenischen Fassung und reduzierten Orchesterfassung von Osamu Sasaki am 7. November am Staatstheater Hannover. Constantin Trinks leitet das Niedersächsische Staatsorchester.

Dean MURPHY singt am 8. November Figaro in Rossinis IL BARBIERE DI SIVIGLIA in einer szenischen Aufführung der Deutschen Oper Berlin. Inszenierung Katharina Thalbach, musikalische Leitung Daniel Carter.

Rolf ROMEI ist als Der Leprakranke in Olivier Messiaens SAINT FRANCOIS D’ASSISE in einer Inszenierung von Benedikt von Peter am Theater Basel zu erleben. Vorstellungen am 1./6./8. November. Clemens Heil dirigiert das Sinfonieorchester Basel.

Jordan SHANAHAN ist derzeit als Jago in Verdis OTELLO in einer Inszenierung von Anja Nicklich am Konzert Theater Bern zu erleben. Der Künstler singt die Vorstellungen am 14./18./29. November. Es spielt das Berner Symphonieorchester unter der Leitung von Matthew Toogood.

Bo SKOVHUS singt Mandryka in R. Strauss ARABELLA in einer Inszenierung von Sven-Eric Bechtolf am 26. November an der Staatsoper Wien. Die musikalische Leitung hat Sebastian Weigle. Am 5. November interpretiert der Künstler Schuberts Liedzyklus WINTERREISE im Konzertsaal der Fruchthalle Kaiserslautern. Am Flügel begleitet ihn Stefan Vladar.

Kristina STANEK bestreitet die Mezzosopran-Partien am 15. November in der Rossini-Gala der Hamburgischen Staatsoper. Alessandro Di Marchi dirigiert das Philharmonische Staatsorchester Hamburg.

JunHo YOU ist am 5./12./18./25./29. November als Tamino in Mozarts DIE ZAUBERFLÖTE an der Wiener Volksoper zu erleben. Regie Henry Mason. Am 7. November feiert der Künstler Premiere als Mastro Trabuco in Verdis LA FORZA DEL DESTINO in einer konzertanten Aufführung am gleichen Haus. Weitere Vorstellungen folgen am 14./20./24. November. Jan van Stec dirigiert das Orchester der Wiener Volksoper.

Georg ZLABINGER inszeniert Francesco Cavallis Drama musicale GIASONE an der Kammeroper Wien. Premiere ist am 29. November, gefolgt von Vorstellungen am 4./6./10./12./19. Dezember. Benjamin Bayl dirigiert das Bach Consort Wien.
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THEATER HOF: Ivo Hentschel Musikdirektor und Chefdirigent am Theater Hof ab 2021/22


Ivo Hentschel. Foto: Theater Hof

Ivo Hentschel wuchs in der Nähe von Stuttgart auf und studierte bis 2007 an der Musikhochschule Mannheim Klavier und Dirigieren. 2006 war er Preisträger im internationalen Jorma-Panula-Dirigierwettbewerb. 2011 wurde er mit dem Preis des Freundeskreises am Theater Heidelberg ausgezeichnet und 2013 war er Sonderpreisträger des Deutschen Dirigentenpreises. Seine Theaterlaufbahn begann Ivo Hentschel als Dirigent und Korrepetitor am Theater der Stadt Heidelberg. Bereits in der Spielzeit 2013/14 führte ihn ein Engagement als 1. Kapellmeister und stellvertretender Musikdirektor ans Theater Hof, bevor er von 2014 bis 2017 als 1. Kapellmeister am Staatstheater Cottbus verpflichtet war. Anschließend war er Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin für das Jahr ohne amtierenden Generalmusikdirektor und ist seitdem mit diesem Haus als regelmäßiger Gastdirigent eng verbunden. Darüber hinaus dirigierte er als Gast unter anderem an den Theatern Bern, Bonn und Lübeck, am Nationaltheater Mannheim und eine Opernproduktion mit der Kammerakademie Potsdam. Als Konzertdirigent stand er u.a. am Pult des Konzerthausorchesters Berlin, des Orchesters der Komischen Oper Berlin, des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie Koblenz, der Neuen Philharmonie Westfalen und der Jenaer Philharmonie. Ivo Hentschel kann auf zahlreiche Konzertdirigate in ganz Deutschland und internationale Einladungen zurückblicken. Seit 2019/2020 ist er Erster ständiger Gastdirigent am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Ab der Spielzeit 2021/2022 wirkt er als Musikdirektor und Chefdirigent am Theater Hof, wo er das dann sanierte Haus mit Cherubinis „Medea“ neu eröffnen wird. Außerdem betreut er als musikalischer Leiter die deutschsprachige Erstaufführung von „Helena Citrónová“ von Somtow Sucharitkul und „Lucia di Lammermoor“ von Gaetano Donizetti.

„Mit Ivo Hentschel kommt ein sehr vielseitiger Künstler als Musikdirektor an unser Haus, der sowohl im klassischen Musiktheater, als auch in den Bereichen Operette und Musical viel Erfahrung mitbringt. Er kennt das Haus, weil er bereits in der Spielzeit 2013/14 äußerst erfolgreich als 1. Kapellmeister am Theater Hof engagiert war. Wir, also Theaterleitung, Solisten, Chor und Hofer Symphoniker, freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und auf Musiktheater auf höchstem Niveau“, sagt Intendant Reinhardt Friese

„Das Theater Hof bietet in jeder seiner vier Sparten einen herausragend vielfältigen Spielplan. Ich freue mich außerordentlich auf die Aufgabe, diesen als Musikdirektor und Chefdirigent mitzugestalten und ihn gemeinsam mit dem Ensemble, dem Chor, den Hofer Symphonikern und allem Mitarbeitern des Theaters in großer Lebendigkeit und Qualität für unser Publikum umzusetzen“, so Ivo Hentschel.

Präsentation des Spielplans für die Saison 2021/22

„Killer, Künstler, Könige“ – das Motto der Spielzeit 2021/22 am Theater Hof beschäftigt sich mit der Frage, wie gesellschaftliche Begegnungen, gerade in Zeiten von Corona, aussehen. „Wir gehen aber davon aus, dass wir in der kommenden Spielzeit 2021/22 wieder einen vollumfänglichen Spielplan anbieten und unser Publikum ohne Corona-Einschränkungen empfangen und bespielen können“, erklärte Intendant Reinhardt Friese am Freitag, als der neue Spielplan in Gegenwart der Aufsichtsratsvorsitzenden und Oberbürgermeisterin Eva Döhla sowie Peter Nürmberger (Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Hof) der Presse vorgestellt wurde.
Eröffnet wird die Spielzeit und damit das – dann sanierte und sich auf dem neuesten Stand der Technik befindende – Große Haus Ende September 2021 mit großer Oper: Auf dem Programm steht (zum ersten Mal am Theater Hof) „Medea“ von Luigi Cherubini. „Für die Titelrolle – eine Paradepartie für Soprane, mit der neben anderen auch schon Maria Callas glänzte – konnten wir die renommierte Sopranistin Susanne Serfling gewinnen“, so der Intendant.
Im Verlauf der Spielzeit werden mit den Musicals „The Producers“, „Alles Liebe, Linda“, der Operette „Die Fledermaus“ und der Oper „Lucia di Lammermoor“ Produktionen nachgeholt, die coronabedingt in den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 ausfallen mussten.
„Ein besonderer Coup ist uns damit gelungen, die Oper „Helena Citrónová“ von Somtow Sucharitkulnach nach Hof zu holen“, berichtet Reinhardt Friese. Nach dem fulminanten Erfolg der Uraufführung in diesem Jahr in Siam wird die deutschsprachige Erstaufführung am Theater Hof zu erleben sein. „Wir sind sehr stolz, die Oper 80 Jahre nach Beginn der Massendeportation zeigen zu können. Die Produktion beweist, dass Oper keine elitäre Kunstform ist, sondern sich ganz direkt gesellschaftspolitisch einmischt“, betont der Intendant.
Auch im Bereich des Musicals hat das Theater Hof, der „Hochfranken-Broadway“, wieder einiges zu bieten. Als erstes Ausrufezeichen steht das Musical „Jack The Ripper“ auf dem Spielplan 2021/22, das mit Frank Nimsgern (in Zusammenarbeit mit Reinhardt Friese) einer der derzeit produktivsten Musical-Komponisten Deutschlands geschrieben hat. Es präsentiert eine spannende Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte im viktorianischen London mit opulentem Kostüm- und Bühnenbild.
Als weiterer Paukenschlag des „Hochfranken-Broadway“ findet sich das Musical „Cabaret“ im Programm. Für die Regie dieses Musical-Klassikers konnte kein geringerer als Uwe Kröger, einer der größten deutschen Musicalstars, der bereits 2019/20 mit „Spamelot“ am Theater Hof sein Regie-Debüt gab, gewonnen werden. Doch damit nicht genug: Neben der Regiearbeit wird Uwe Kröger obendrein selbst auf der Bühne stehen und sein Rollendebüt in der berühmten Rolle des Conferenciers geben.
Im Schauspiel darf sich das Publikum auf eine Uraufführung des renommierten österreichischen Autors Franzobel, der zuletzt am Wiener Burgtheater aufgeführt wurde, freuen. „Sein besonderer Stoff ist geprägt vom Lokalkolorit, denn als Grundlage für das Auftragswerk, das er eigens für das Theater Hof schreibt, dient der Hexenprozess um Anna Viehmann aus dem Jahr 1665“, verrät Reinhardt Friese.
Eine weitere Uraufführung stammt aus der Feder des Hofer Autors Roland Spranger, der für die Spielzeit 2021/22 sein viertes Stück für das Theater Hof schreibt. Diesmal beschäftigt er sich mit Frauen in der rechtsradikalen Szene.
Das Junge Theater wird mit seinen breit gefächerten Aktivitäten, ganz besonders natürlich mit dem Familienstück „Der Räuber Hotzenplotz“, wieder Kinder, Jugendliche und Familien gleichermaßen ansprechen. Und auch die großen Klassiker sind vertreten – in Form von Heinrich von Kleists „Prinz von Homburg“ und der Tragödie „Richard der Dritte“ von William Shakespeare.
Als Saisonabschluss im Schauspiel ist mit Tennessee Williams‘ „Die Nacht des Leguan“ eine selten gespielte, besonders reizvolle Wiederentdeckung zu erleben.
Ab der Spielzeit 2021/22 sollen auch die Abonnements wieder laufen. „Bisher gab es kaum Kündigungen, das Publikum steht voll hinter dem Theater, worüber wir uns sehr freuen“, so Intendant Reinhardt Friese.

„Der Spielplan für 2021/22 spricht mit Stücken, die von der Antike bis in die Moderne reichen, verschiedenste Zuschauergruppen an. Ich freue mich, dass wir jetzt nach vorn schauen, denn: Gutes Theater braucht lange Vorplanung, und so sichern wir weiterhin die hohe Qualität des Theaters Hof!“, sagt Oberbürgermeisterin Eva Döhla.
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ORF III am Wochenende: Neuer ORF-III-Dreiteiler „Wiener Bürgermeister“ im Rahmen des Regionalgeschichte-Schwerpunkts

 Außerdem: Brucknerfest-Abschlusskonzert 2020 in „Erlebnis Bühne“, Doku-Zweiteiler „Die US-Präsidenten im Krieg“ zur US-WAHL

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information setzt am Samstag, dem 17. Oktober 2020, den „zeit.geschichte“-Schwerpunkt zur österreichischen Regionalgeschichte mit der neuen Trilogie „Wiener Bürgermeister“ über Jakob Reumann, Karl Lueger und Cajetan Felder fort. Am Sonntag, dem 18. Oktober, zeigt ORF III am Vormittag „Das ganze Interview: Sandra Szabo im Gespräch mit Bischof Benno Elbs“ zu dessen 60. Geburtstag. Im Hauptabend präsentiert „Erlebnis Bühne“ das Abschlusskonzert des heurigen Brucknerfests Linz, das vergangenen Sonntag aufgezeichnet wurde. Danach zeigt die „zeit.geschichte“ anlässlich der bevorstehenden US-Wahl den Zweiteiler „Die US-Präsidenten im Krieg“.

Samstag, 17. Oktober

Im Rahmen der „zeit.geschichte“ zeigt ORF III ab 20.15 Uhr drei neue, von Alexander Frohner gestaltete Porträts namhafter „Wiener Bürgermeister“. Den Anfang macht „Jakob Reumann – Der rote Macher“: Als erster sozialdemokratischer Wiener Bürgermeister nach der Ausrufung der Ersten Republik setzte sich Reumann für das Los der Arbeiterklasse ein. Sein Engagement für den sozialen Wohnbau und die Bildungsmöglichkeiten der arbeitenden Klasse nahmen sich viele seiner Amtsnachfolger zum Vorbild. Außerdem führte Reumann Wien in den Trennungsverhandlungen mit Niederösterreich in seine neue Souveränität als eigenes Bundesland. Um 21.05 Uhr geht es weiter mit „Karl Lueger – Demagoge und Innovator“: Mit seiner Instrumentalisierung des weitverbreiteten Judenhasses für politische Zwecke war er schon zu seiner Zeit umstritten, spätestens seit der Umbenennung des „Dr. Karl Lueger-Rings“ in „Universitätsring“ ist er aber endgültig aus der Reihe der verdienten Stadtväter verschwunden. In Luegers Amtszeit fielen aber auch der Bau der zweiten Hochquellleitung und infrastrukturelle Weichenstellungen wie die kommunale Straßenbahn oder die Elektrizitätsversorgung. Im Fokus des dritten Filmporträts steht „Cajetan Felder – Der Mann am Ring“ (21.55 Uhr): Vieles, was das moderne Wien ausmachte, entstand in seiner Amtszeit – die erste Hochquellleitung, das neue Rathaus an der Ringstraße, die Regulierung der Donau und die Gründung des Zentralfriedhofs. Seine Verdienste verloren sich jedoch zu seinen Lebzeiten im Hickhack der politischen Fraktionen. Im Spätabend zeigt ORF III schließlich „Kabarett im Turm: Gery Seidl – Total Spezial“ (22.45 Uhr), gefolgt von der „Wienerlied-Gala“ (23.40 Uhr) des Vorjahres aus dem Wiener Rathaus. Stars des Genres wie Horst Chmela, Andy Lee Lang, Gary Lux oder Marika Sobotka interpretieren die größten Hits und laden zum Mitsingen und Mitschunkeln ein.

Sonntag, 18. Oktober

Am Sonntagvormittag gibt es „Das ganze Interview: Sandra Szabo im Gespräch mit Bischof Benno Elbs“ (9.45 Uhr) anlässlich dessen 60. Geburtstags. Als junger Mann hatte der Bischof von Feldkirch Theologie und Psychologie studiert und absolvierte die Ausbildung zum Psychotherapeuten. In der Sendung spricht er über Momente, die sein Leben geprägt haben und erzählt von Aussichten, die ihm Hoffnung für die Zukunft vermitteln. Anschließend überträgt „ORF III LIVE“ wieder den „Katholischen Gottesdienst aus dem Wiener Stephansdom“ (10.30 Uhr). Danach holt ORF III im Rahmen von „ORF III Spezial“ die Ausstrahlung des „Christine-Lavant-Preises 2020“ (11.50 Uhr) aus dem ORF RadioKulturhaus nach, die am vergangenen Sonntag aufgrund technischer Probleme nicht wie geplant live in ORF III übertragen werden konnte. Im Hauptabend zeigt „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ das Abschlusskonzert des diesjährigen Brucknerfests Linz unter dem Titel „Bruckner trifft Brahms! ‚Ein deutsches Requiem‘ aus der Stiftsbasilika St. Florian“ (20.15 Uhr). Neben „Deutsches Requiem“ von Brahms steht mit Bruckners Adagio aus seinem Streichquintett in F-Dur in einer Bearbeitung für Streichorchester auch eine Komposition aus der Feder des Linzer Dom-Organisten sowie Franz Liszts symphonische Dichtung „Von der Wiege bis zum Grabe“ auf dem Programm. Michael Volle, Jacquelyn Wagner und der Bachchor Salzburg singen, es spielt das Brucknerorchester Linz unter der Leitung von Stefan Soltész.

Danach präsentiert die „zeit.geschichte“ im Rahmen des umfangreichen ORF-Schwerpunktes zur US-Wahl den Doku-Zweiteiler „Die US-Präsidenten im Krieg“, beginnend mit der Folge „Auf dem Schlachtfeld“ (22.00 Uhr). Der Film zeigt acht spätere amerikanische Präsidenten an europäischen Schauplätzen sowie im Pazifik, beginnend im Dezember 1941 bis ins späte Jahr 1943, und erzählt die Geschichte ihrer Kriegserfahrungen bzw. wie diese Erlebnisse sie als Führungspersönlichkeiten geformt haben. Der zweite Teil „Oberbefehlshaber“ (23.25 Uhr) folgt den Protagonisten von Ende 1943 bis zum Kriegsende.

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