DIE SAMSTAG-PRESSE – 6. JUNI 2026

DIE SAMSTAG-PRESSE – 6. JUNI 2026

Götterdämmerung © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 6. JUNI 2026

Wien/Staatsoper
Heras-Casados „Ring“ Dirigat vollzieht eine spannende Wendung
Der 1. Ring-Durchgang von Pablo Heras-Casado an der Wiener Staatsoper ist Geschichte. Im Gegensatz zu anderen Meinungen sehe ich eine klare positive Entwicklung. Seit dem „Rheingold“ hat Heras-Casados Zugriff auf die Partitur eine stärkere musikalische Ausdruckskraft gefunden. Der erste Akt der „Götterdämmerung“ ist beim Spanier eines: ein Epos mit Sog, das als cineastisches Pendant mit Klassikern wie „Jenseits von Afrika“ oder „Apocalypse Now“ gleichzusetzen ist. Bislang hatte kein Dirigent der letzten Jahre es geschafft, mich zwei Stunden lang an diese Musik zu fesseln. Heras-Casado gelingt genau das.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Wien/Konzerthaus
Konzerthaus: Gleißende Schreckensmusik aus der Finsternis (Bezahlartikel)
Im komplett abgedunkelten Berio-Saal spielte das Ensemble Phace das Publikum mit „Solstices“ von Georg Friedrich Haas in Trance.
DiePresse.com.schreckensmusik

Salzburg
Sommerszene 2026: Wild und engagiert
Am Montag 8. Juni beginnt die Sommerszene. Bis bis 23. Juni stehen vierzehn Produktionen, darunter fünf österreichische Erstaufführungen und zwei Premieren auf dem Programm
Drehpunkt.Kultur.at.sommerszene

Auf den Punkt 95: Come as you are, sagt Tobias Kratzer. Bitte nicht, sagt Joe Laschet
Die Mailänder Scala hat unlängst einen Dresscode eingeführt. Nicht gar zu streng, aber immerhin. An der Hamburgischen Staatsoper dagegen heißt es schnöde come as you are  („Komm, wie du bist“)  – Sie könnten dort gerne mal vom Strand direkt in die Oper rübermachen, ohne Probleme zu bekommen… Wer hat Recht, die Intendanz in Mailand oder Hamburg? Ich habe mich dazu mit Joe Laschet unterhalten, Autor und Blogger rund um das Thema Bekleidungskultur und gutes Benehmen – also der perfekte Gesprächspartner. Und ehe Sie fragen: Ja, Armin Laschet (CDU) ist sein Vater.
Jörn Schmidt im Gespräch mit Joe Laschet
Klassik-begeistert.de

Auf den Punkt 94: Der große PR-Text-Realitäts-Check
Mit manchen Texten, die PR-Agenturen zu Programmheften beisteuern, tue ich mich schwer. Manchmal ist der Text nichtssagend, dann wieder wurde für meinen Geschmack zu dick aufgetragen. Daran habe ich mich bereits zwei Mal in meiner Kolumne abgearbeitet (Folgen 41 und 84, wenn es Sie interessiert). Hinter den Kulissen gab’s da flugs Feedback, das Thema hat emotionalisiert. Heute daher eine neue Folge zum Thema. Vorweg: Es gibt auch PR-Texte, die hervorragend sind. Weil die Agenturen den künstlerischen Anspruch ihrer Klienten inhaltsreich auf den Punkt bringen. So wie zum Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters an diesem Abend. Ausgewählt habe ich den jeweils – nach meinen Geschmack, natürlich – gelungensten  Satz. Gelungen, weil der Künstler mit wenigen Worten charakterisiert wird. Dabei erfreulich sachlich formuliert ohne triefende Übertreibungen. Also habe ich mir das Konzert des  NDR Elbphilharmonie Orchesters heute durch die PR-Brille angehört. Fanden Anspruch und Wirklichkeit zueinander?
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Dresden
Dresden feiert Carl Maria von Weber mit Jubeljahr
200 Jahre nach seinem Tod feiert Dresden den Komponisten Carl Maria von Weber mit einem großen Jubeljahr. Dresden gilt als ein Zentrum der deutschen Romantik. Dafür steht auch der Komponist und Kapellmeister Carl Maria von Weber, der vor allem in Dresden wirkte. Aus Anlass seines 200. Todestags widmet die Stadt dem Musiker ein Jubeljahr.
mdr.de,sachsen.carlmariavonweber

Die Wolfsschlucht unserer Süchte und Ängste
Ein Lob Wagners erwies sich als Fluch: Vor 200 Jahren starb der Komponist Carl Maria von Weber. Er bleibt jenseits des „Freischütz“ bis heute entdeckungsträchtig.
FrankfurterAllgemeine.net.wolfsschlucht

Dresdens vergessener Weltstar: Die schrulligen Seiten des Carl Maria von Weber
Komponist Carl Maria von Weber (1786-1826) kennen viele Dresdner dem Namen nach. Ein Platz und die Musikhochschule sind nach ihm benannt, neben der Semperoper steht ein Denkmal. Doch kein Vergleich mit dem Promi-Status, den Weber zu seiner Zeit hatte! Die Chefin des Dresdner Geschichtsvereins, Caroline Förster (44), verrät kuriose Details aus dem Leben des Wahldresdners. Carl Maria von Weber (1786-1826) ist eine Musikikone, weltbekannt für seine deutsche Oper „Der Freischütz“.  © IMAGO/Heritage Images „Weber spielt musikalisch absolut in einer Liga mit Mozart und Beethoven“, betont Förster. „Aber verglichen mit ihnen ist er in Vergessenheit geraten.“
TAG 24.de.dresden-kultur

Berlin
Sternstunde mit den Philharmonikern : Jakub Hrůša dirigiert mit spukhafter Lust an Feenstaub (Bezahlartikel)
Ein tschechischer Abend in der Berliner Philharmonie, bei dem Plätze leer blieben. Doch wer dabei war, erlebte eine Entdeckung und auch eine Sternstunde.
Tagesspiegel.de.kultur.sternstunde

Ulm
Abschiedsinzenierung von Kay Metzger
Kunstfest des scheidenden Intendanten: „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Ulm. Endlich ist Sixtus Beckmesser einmal nicht der Regelpedant und Außenseiter, der nicht in die Kunstgemeinschaft integriert werden kann. Am Ende seiner letzten Inszenierung am Theater Ulm, Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“, vertreibt der scheidende Intendant Kay Metzger seinen Stadtschreiber Beckmesser nicht von der Bühne. Er muss seiner Niederlage beim Wettsingen um die Hand von Eva zwar beiwohnen und sichtlich erkennen, worin ihm sein Gegner Walther von Stolzing überlegen ist. Aber aus seiner Niederlage zieht er den größten Triumph: Während Stolzing bockig bekennt, nun doch kein Meister sein zu wollen, überfällt Beckmesser produktivster Schreibeifer.
swr.de.kulturbuehne

Bonn
„Die Reise zu Planet 9“ – Pfiffige Kinderoper in Bonn
Das Parkett der Oper Bonn war am 2. Juni 2026 voll mit Kindern aus Grundschulen und weiterführenden Schulen, 3. bis 7. Schuljahr, die vermutlich fast alle zum ersten Mal in ihrem Leben in der Oper waren. Die Vormittagsvorstellungen um 11:00 Uhr sind eingerichtet worden, damit ganze Schulklassen mit ihren Lehrer:innen die Oper zusammen besuchen und das Gesehene im Unterricht besprechen können.
https://opernmagazin.de/die-reise-zu-planet-9-pfiffige-kinderoper-in-bonn/

Wien
Christian Kircher: Der diskrete Herr der Stürme
Er besetzte in Führungsposition vier bedeutendste Opern- und Theaterdirektionen, war am Zwangsrückzug des Salzburger Festspielintendanten Markus Hinterhäuser beteiligt und sucht nun dessen Nachfolger. Christian Kircher, Bundestheaterchef bis 31. März 2026, über Vergangenes und Kommendes.
News.at.menschen

Gießen
„The Rake’ Progress“ in Gießen – Wüstlings Verdammnis (Bezahlartikel)
Ein Bilderbogen, aber keine Karikatur: Igor Strawinskys Oper „The Rake’s Progress“, kühl und intensiv an Stadttheater.
frankfurter.rundschau.de.wuestlings.verdammnis

Langenthal
In der Ofenhalle «Porzi» in Langenthal zündet Nicolais Oper maximal
Die Erlebnisoper Langenthal präsentiert mit ihrer siebten Produktion, der mittlerweile zweiten in der alten Porzellanfabrik, einen hoch amüsanten Opernspass. Unter der einfallsreichen Regie von Simon Burkhalter entfaltet sich der Dreiakter «Die lustigen Weiber von Windsor» von Otto Nicolai zu einem pointenreichen Abend.
https://www.plattformj.ch/artikel/243643/

Mailand
Teatro alla Scala Mailand: „Turandot“, Giacomo Puccini (zweite Besprechung)
Zur Feier des 100-Jahre-Jubiläums der Turandot, dem letzten Werk des großen Giacomo Puccini, über dessen Komposition er bekanntlich verstarb, brachte die Scala di Milano in einer äußerst beeindruckenden Regie von Davide Livermore eine sehr interessante und zeitweise mitreißende Neuinszenierung heraus.
Von Klaus Billand
DerOpernfreund.de.teatroallascala.zweite

Hamburg/ Elbphilharmonie
Das Verdi-Requiem bringt die „Elphi“ zum Beben
Das wuchtigste Requiem der Musikgeschichte, eine Weltstar-Besetzung und dies noch in einem der akustisch besten Konzertsäle überhaupt – was kann man da noch falsch machen? Am 3. Juni 2026 wurde den im Großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie versammelten Nordlichtern vermittelt, wie einem nach Meinung eines katholischen Tonsetzers am Jüngsten Tag all das um die Ohren gehauen wird, was man sich auf Erden hat zuschulden kommen lassen. Abschlusskonzert des Internationalen Musikfestes Hamburg
Von Dr. Regina und Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Wien/ Konzerthaus
Asmik Grigorian in Wien: Wenn Tränen zu gleißenden Tönen werden
Asmik Grigorian betörte in einer Operngala im Konzerthaus.
Kurier.at.asmikgrigorian

Wien
Bogdan Roščić über Milo Rau: Lugners Thron ist nicht mehr vakant. Bezahlartikel
Der Staatsoperndirektor schreibt über den Festwochen-Chef anlässlich der Aufregung über die Zu- und die Absage von Milliardär Peter Thiel.
Kurier.at.roscic.rau

Marseille
Opéra de Marseille: „Das Rheingold“, Richard Wagner
Nach vielen Jahren, einer Walküre im Mai 2007 mit Albert Dohmen als Wotan und Janice Baird als Brünnhilde unter der musikalischen Leitung von Friedrich Pleyer, widmete sich die Opéra de Marseille im beeindruckenden klassizistischen Opernhaus der Mittelmeerstadt Richard Wagners Ring des Nibelungen, diesmal mit dem Rheingold in einer Inszenierung von Charles Roubaud. Aus finanziellen Gründen soll es – wie damals – nur bei einem Teil des Ring bleiben, also dem Vorabend. Und dabei ist diese Inszenierung durchaus ansehnlich, wann man vom ersten Bild, also der Rheinszene, absieht.
Von Klaus Billand
DerOpernfreund.de.marseille

Valencia
Palau de les Arts Reina Sofía: „Salome“, Richard Strauss (zweite Besprechung)
Oscar Wilde schrieb das biblische Drama Salome auf Französisch während seines Aufenthalts in Torquay, inspiriert von Gustave Moreaus Gemälde der hebräischen Prinzessin. Wilde wählte Französisch aus persönlichen und strategischen Gründen, da biblische Themen im viktorianischen Großbritannien nicht aufgeführt werden konnten. Richard Strauss lernte das Drama bei seinen Uraufführungen in Deutschland in einer Übersetzung von Hedwig Lachmann kennen, einer Dramatikerin und der ursprünglichen Verfasserin des Librettos, das er später auf ein Drittel seiner ursprünglichen Länge kürzte. Der Komponist wollte den philosophischen Nihilismus beibehalten, der Nietzsche nahestand und den Wilde mit seiner dekadenten Kostbarkeit ausschmückte.
Von Klaus Billand
DerOpernfreund.de,valencia

Jubiläum
Martha Argerich feiert 85. Geburtstag: Die Löwin am Klavier
Am 5. Juni 2026 wird die argentinische Pianistin Martha Argerich 85 Jahre alt. BR Klassik widmet der legendären Musikerin ein Porträt.
BR-Klassik.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Berlin
In his passion for the music of Richard Wagner, Tony Cooper finds himself back in Germany attending
Stefan Herheim’s widely acclaimed Ring cycle at Deutsche Oper Berlin.
https://www.planethugill.com/2026/06/in-his-passion-for-music-of-richard.html

Spoleto
Where Worlds Converge: the rich history and modern renaissance of the Spoleto Festival
26 June to 12 July 2026, the 69th Festival of Two Worlds in Spoleto: the first edition led by the new Artistic Director Daniele Cipriani relaunches the Menottian spirit with a programme of world and European premieres.
https://www.gramilano.com/2026/06/spoleto-festival-2026/

Paris
Antonia Bembo’s Ercole amante wins hearts at the Opéra de Paris
bachtrack.com.de.ercole.amante

Ambition meets the Philharmonie: Peltokoski and Kantorow in Beethoven and Mahler
bachtrack.com.de.review

Nancy
Opéra National de Nancy-Lorraine Announces 2026-27 Season
operawire.com.opera.national

London
Christie’s Les Arts Florissants bring sympathy, joy and humanity to Wigmore Hall with Acis and Galatea
seenandheard.international.com.christies

The superstar soprano saving opera
Danielle de Niese on making her debut as a director with ‚The Marriage of Figaro‘ – and how opera can thrive in the face of funding cuts
https://inews.co.uk/culture/danielle-de-niese-superstar-soprano-saving-opera-4444891

Countertenor Iestyn Davies triumphs in a FIGURE/Idrisi project at Sinfonia Smith Square
seenandheard.international.iestyn.davies

Zimmermann, Belcea Quartet, Wigmore Hall review
perfection in two very different string quintets Mozart with other-worldly refinement, focused passion in Brahms
TheArts.desk,com.classical.music

Los Angeles
Review: THE MAGIC FLUTE at LA OPERA
An inventive production that swings for the fences
broadwayworld.themagic.flute

Recordings
Beethoven: The Violin Sonatas Vol 1 album review – fresh-as-a-daisy performances from a duo with a gift for storytelling
– Violinist Alina Ibragimova and pianist Cédric Tiberghien
TheGuardian.com.music.bbethovensonatas

Iurii Samoilov, Ana María Martínez, Kristina Mkhitaryan, Nicole Car, Barbara Hannigan Lead new CD/DVD Releases
operawire.com.samoilov.martinez

Ballett / Tanz

Berlin/Staatsballett
Staatsballett Berlin: Die Leichtigkeit der Zugvögel (Bezahlartikel)
So tanzt die Prinzessin: „Fearful Symmetries“, ein zweiteiliger Abend des Staatsballetts Berlin mit Choreographien von George Balanchine und Christian Spuck zu Musik von George Bizet und John Adams.
FrankfurterAllgemeine.net.fearfulsymetries

Sprechtheater

Sitzenberg/NÖ
Räuberische Sabinerinnen eröffnen Sommerreigen
Mit der Premiere des humorvollen Schwanks auf Schloss Sitzenberg fiel der feierliche Startschuss zum diesjährigen Theaterfest Niederösterreich.
https://www.krone.at/4165708

Buch/ Literatur

„Starb an Trauer“: „Persepolis“-Autorin Marjane Satrapi mit 56 Jahren tot
Sie erzielte mit ihrer Graphic Novel einen Welterfolg. Die französisch-iranische Autorin Marjane Satrapi ist tot. Die Künstlerin hinter dem Comic-Welterfolg „Persepolis“ wurde 56 Jahre alt. „Marjane Satrapi starb an Trauer, ungefähr ein Jahr nach dem Tod von Mattias Ripa, ihrem Ehemann und der Liebe ihres Lebens“, teilte das Umfeld der Autorin der Nachrichtenagentur AFP mit. Der schwedische Schauspieler Ripa war am 8. April vergangenen Jahres gestorben
Kurier.at.persepolis

Medien

ORF
ORF zieht Bilanz. Zahlen da: So viele Menschen sahen Song Contest
Der Eurovision Song Contest (ESC) in Wien hat vor dem Hintergrund des Boykotts mehrerer Länder zwar weniger Menschen erreicht als im Vorjahr, zugleich aber hohe Marktanteile erzielt. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) legte die Zahlen am Freitag offen. So wurde die 70. Ausgabe des Wettbewerbs von 131 Millionen Menschen in 35 TV-Märkten verfolgt. Das Finale kam auf einen durchschnittlichen Marktanteil von 42,62 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte der ESC nach EBU-Angaben 166 Millionen Menschen in 37 Märkten erreicht. Trotz des Rückgangs lag der Marktanteil heuer höher als bei allen ESC-Ausgaben zwischen 2009 und 2023.
https://www.krone.at/4166910

Song Contest: 131 Millionen Menschen sahen das Finale von Wien
Angesichts boykottierender Länder kam es zu einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. 131 Millionen Menschen haben heuer am Fernseher den 70. Eurovision Song Contest von Wien verfolgt – ein erwarteter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, als bei der Übertragung aus Basel ein Reichweitenrekord von 166 Millionen Menschen erzielt wurde. Schließlich hatten in der Diskussion um die Teilnahme Israels einige Länder den Bewerb boykottiert, darunter große Nationen wie Spanien. So hatten die fünf Boykottnationen Island, Irland, Spanien, die Niederlande und Slowenien im Vorjahr gemeinsam gut 28 Millionen ESC-Zuschauer. „Es freut mich sehr, dass wir trotz zahlreicher Boykottaufrufe im Vorfeld und dem Wegfall einiger wichtiger Märkte unsere Ziele erreicht haben“, zeigte sich ORF-Executive Producer Michael Krön in einer Aussendung am Freitag zufrieden: „Die TV-Reichweiten haben mit 131 Millionen unsere Erwartungen sogar noch übertroffen.“
Kurier.at.songcontest

Politik

Europäische Union
Nächste Schritte in Verfahren gegen Österreich eingeleitet
Die EU-Kommission ist in zwei bereits laufenden Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich am Donnerstag den nächsten Schritt gegangen: Wegen der säumigen Umsetzung der Richtlinie zur Strafbarkeit von Verstößen gegen EU-Sanktionen sowie wegen des mangelnden Zugangs zu Gerichten in Umweltangelegenheiten wurden Stellungnahmen übermittelt.
https://orf.at/stories/3432348/

Nach UN-Wahl: Wirbel um Video von Außenministerin
Umarmungen, einiges an Emotion – und viel Diplomatie. In einem auf Twitter veröffentlichten Video feiert Außenministerin Beate Meinl-Reisinger den österreichischen Erfolg bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat. Österreich konnte ja Deutschland ausstechen und einen von zwei Sitzen bekommen. Nun, in dem Video ist an nicht unprominenter Stelle neben der Außenmisterin aber eine umstrittene Persönlichkeit zu sehen, nämlich der iranische Außenminister Abbas Araghtschi – also der Repräsentant des unmenschlichen Mullah-Regimes, eines Terror-Drahtziehers und eines kriegsführenden Landes.
oe24.at.wirbel um MeinlReisinger-video

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Unter’m Strich

Österreich
Chance fürs Geschäft. Sorgt die Fußball-WM für Bier-Boom in Österreich?
Gespannt sind nicht nur die Fans auf die bald startende Fußball-WM, an der Österreich erstmals seit 1998 teilnimmt – sondern auch deren „Versorger“ wie die hiesige Brauwirtschaft. Nach einem zuletzt sinkenden Absatz könnten „grundsätzlich starke Impulse“ des Großereignisses gerade recht kommen …
https://www.krone.at/4165514

Wien/Schweizerhaus
Man kann den Wienern vieles nehmen. Aber nicht ihre Stelze & ihr Bier.
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umindest kann es einem so vorkommen, wenn man in unsere Schankstraße schaut oder unsere Kellner wieselflink um die Ecken schießen, mit einem Tablett voll Stelzen auf der Schulter und einem Schmäh auf den Lippen. Aber genau das ist es, was das Schweizerhaus ausmacht. Es ist ein Ort voll Genuss, Geselligkeit und Lebensfreude. Und dieser Ort will gefüllt werden. Am besten mit so wundervollen Gästen wie Ihnen. Also raus aus dem Alltag und rein ins Vergnügen!
https://www.schweizerhaus.at/

Fußball-WM kommt Unternehmen teuer zu stehen
Internationale UKG-Umfrage: 27 Prozent der Mitarbeiter wollen nicht bei der Arbeit erscheine
Fußball-WM kommt Unternehmen teuer zu stehen

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 6. JUNI 2026)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 6. JUNI 2026)

Quelle: onlinemerk.com

Tiroler Festspiele Erl. Tag der offenen Tür am 20. Juni 2026: das Programm im Detail

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• Einblicke, Führungen, Workshops, Probenbesuche, Basteln für Kinder,
Konzert für Tirol mit Jonas Kaufmann u. v. m.
• Eintritt frei
Erl, am 5. Juni 2026
Die Tiroler Festspiele Erl laden am 20. Juni 2026 zum Tag der offenen Tür ein (wir haben Sie im Februar davon informiert). Geboten wird den ganzen Tag über ein vielseitiges Programm für Jung und Junggeblieben, etwa Führungen durch üblicherweise nicht zugängliche Bereiche wie Werkstätten, Fertigungshalle und Kostümmanufaktur, Einblicke in die Probenarbeit zu einer Oper und zu Konzerten, ein Kinderprogramm für verschiedene Altersgruppen und vieles mehr. Nunmehr steht das detaillierte Programm fest, das wir Ihnen im Folgenden präsentieren.

Highlight des Tages ist das Konzert für Tirol am Abend im Passionsspielhaus. Auf dem Programm steht ein Werk für die ganze Familie: Sergej Prokofjews bekanntes und beliebtes Musikmärchen Peter und der Wolf, das vom Orchester der Tiroler Festspiele Erl unter der Leitung seines Chefdirigenten Asher Fisch gespielt wird. Intendant Jonas Kaufmann wirkt als Erzähler mit.
Eintritt frei! Der Eintritt zu sämtlichen Programmangeboten sowie in die zugänglichen Gebäudebereiche ist ohne Voranmeldung frei. Nur für das Konzert für Tirol sind vorab Freikarten zu
buchen. Details hierzu siehe bitte unten.

Programm Tag der offenen Tür, Samstag, 20. Juni 2026
Festspielhaus Erl, Mühlgraben 56a, 6343 Erl
Passionsspielhaus Erl, Mühlgraben 56, 6343 Erl
> Sofern im Folgenden nicht anders angegeben: jeweils im Festspielhaus Von 9.30 bis 17.30 Uhr frei zugänglich

• Unteres Foyer: Infopoint, Treffpunkt für Führungen hinter die Kulissen und Probenbesuche
• Oberes und unteres Foyer, Fertigungshalle: Ausstellungen der Abteilungen und Einblick in die Arbeit der Gewerke
• Kleiner Saal: Instrumente basteln mit Sascha Rathey und Mitarbeiter:innen der Festspiele sowie
Kinderprogramm, siehe unten

Programmpunkte
• Führungen hinter die Kulissen
Treffpunkt unteres Foyer
Gruppen starten nach Bedarf zwischen 9:45 Uhr und 10:45 Uhr
• Werkstattkonzert Peter und der Wolf
Kleiner Saal
10:00 Uhr bis 10:20 Uhr
mit Sascha Rathey und Orchestermusiker:innen der Tiroler Festspiele Erl
• Workshop 1 für Kinder: Dirigierworkshop
Kleiner Saal
10:30 Uhr bis 10:50 Uhr
mit Sascha Rathey und Orchestermusiker:innen der Tiroler Festspiele Erl
• Workshop 2 für Kinder: Klanggarten
Kleiner Saal
11:00 Uhr bis 11:20 Uhr
mit Sascha Rathey
• Öffentliche musikalische Probe
Orchesterprobensaal, Treffpunkt unteres Foyer, 10 Minuten vor Beginn
11:30 Uhr bis 12:00 Uhr
mit Solist:innen und Korrepetitor:innen der Festspiele
• Bastelstation mit Jonas
Unteres Foyer
14:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Basteln Sie sich Ihr Souvenir mit Intendant Jonas Kaufmann
• Führungen hinter die Kulissen
Treffpunkt unteres Foyer
Gruppen starten nach Bedarf zwischen 14:30 Uhr und 15:30 Uhr
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• Werkstattkonzert Peter und der Wolf
Kleiner Saal
14:00 Uhr bis 14:20 Uhr
mit Sascha Rathey und Orchestermusiker:innen der Tiroler Festspiele Erl
• Workshop 1 für Kinder: Dirigierworkshop
Kleiner Saal
14:30 Uhr bis 14:50 Uhr
mit Sascha Rathey und Orchestermusiker:innen der Tiroler Festspiele Erl
• Workshop 2 für Kinder: Klanggarten
Kleiner Saal
15:00 Uhr bis 15:20 Uhr
mit Sascha Rathey
• Probenbesuch Der Fliegende Holländer
Passionsspielhaus, Treffpunkt unteres Foyer, 10 Minuten vor Beginn
14:00 bis 14:30 Uhr
mit Regisseur Josef E. Köpplinger
• Öffentliche musikalische Probe
Orchesterprobensaal, Treffpunkt unteres Foyer, 10 Minuten vor Beginn
15:30 Uhr bis 16:00 Uhr
mit Solist:innen und Korrepetitor:innen der Festspiele
• Konzert für Tirol
Peter und der Wolf, ein Musikmärchen für Kinder von Sergej Prokofjew
Passionsspielhaus
18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
mit dem Orchester der Tiroler Festspiele Erl unter der Leitung seines Chefdirigenten Asher Fisch.
Erzähler: Jonas Kaufmann
ACHTUNG: Freikarten für dieses Konzert sind vorab zu buchen, siehe bitte unten.
Catering
Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Stärkungen können erworben werden an folgenden Stationen und zu folgenden Zeiten:
Unteres Foyer: Pink Banana, 9:30 bis 16:30 Uhr
Passionsspielhaus: Pink Banana, 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Vor der Technik-Fertigungshalle: Schererhof und Getränke Moser, ab 11:30 Uhr

Wie erhält man Freikarten für das Konzert für Tirol
• Wer:
Jede:r. Maximal 4 Freikarten sind mit zugewiesenem Sitzplatz pro Kund:in buchbar.
• Wie und wo:
über die Website www.tiroler-festspiele.at
Tickets werden ausschließlich als Print@home-Tickets übermittelt. Bitte beim Eintritt den QR-Code am Mobiltelefon vorzeigen oder einen Ausdruck mitbringen.
Was leider aus organisatorischen Gründen nicht geht: Konzerteinlass ohne Ticket
Konzertkartenverkauf vor Ort an der Abendkassa
Kartenhinterlegung und Abholung vor Ort an der Abendkassa
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Le Piano Symphonique 2027 feiert Martha Argerichs 85. Geburtstag

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Martha Argerich. Copyright: Piano Symphonique 2027

Das Luzerner Sinfonieorchester veröffentlicht das Programm des Klavierfestivals Le Piano Symphonique 2027. Vom 11. bis 17. Januar 2027 wird Luzern zum 6. Mal der Treffpunktder internationalen Klavierszene – mit Martha Argerich, Daniil Trifonov, Hayato Sumino,Yunchan Lim, Mikhail Pletnev, Brad Mehldau, Charles Dutoit und weiteren großen  Künstlerpersönlichkeiten.

Das Luzerner Sinfonieorchester lanciert das Programm des Klavierfestivals Le Piano Symphonique 2027. Die 6. Ausgabe findet vom 11. bis 17. Januar 2027 in Luzern statt und steht im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Martha Argerich, «Pianiste Associée» des Festivals und eine der prägenden Künstlerinnen unserer Zeit, feiert am 5. Juni 2026 ihren 85. Geburtstag.
Seit 2022 macht Le Piano Symphonique Luzern im Januar zum Treffpunkt der internationalen Klavierszene. Das Festival widmet sich dem Klavier in all seinen Facetten – solistisch, kammermusikalisch und sinfonisch – und verbindet internationale Stars mit Entdeckungen, Orchesterkonzerten, Rezitalen, Lunchkonzerten und vielen besonderen Festivalmomenten.

Die Ausgabe 2027 eröffnet am 11. Januar mit Martha Argerich und dem Luzerner Sinfonieorchester unter der musikalischen Leitung von Gregory Ahss. Im Zentrum steht Robert Schumann, darunter das Klavierkonzert in a-Moll mit Martha Argerich.
Ein besonderer Höhepunkt folgt am 13. Januar: Martha Argerich, Mikhail Pletnev und Yunchan Lim gestalten gemeinsam mit dem Luzerner Sinfonieorchester einen Abend, der unter anderem eine Uraufführung von Schuberts Unvollendeter in einer Transkription für zwei Klaviere von Mikhail Pletnev umfasst.

Am 14. Januar steht Martha Argerich erneut im Zentrum: Gemeinsam mit Dong Hyek Lim, Janine Jansen, Mischa Maisky und weiteren Musikerinnen und Musikern präsentiert sie einen kammermusikalischen Abend mit Werken von Beethoven, Schumann, Schostakowitsch und Rachmaninow.
Weitere Akzente setzen Hayato Sumino mit einem Programm zwischen Chopin Orbit und Rhapsody in Blue, Anna Geniushene mit einem Lunchkonzert im Hotel Schweizerhof Luzern sowie Brad Mehldau, einer der prägenden Jazzpianisten der Gegenwart, mit Fourteen Reveries, Auszügen aus Song Books und der Weltpremiere von The Fifteenth Reverie, entstanden im Auftrag von Le Piano Symphonique.
Ebenfalls im Rahmen der Lunchkonzerte ist die junge Pianistin Sophia Liu bei ihrem Debüt zu erleben – als vielversprechende Entdeckung mit Werken von Alkan, Chopin und Tschaikowsky.
Die Jubiläumsgala am 16. Januar vereint Martha Argerich, Charles Dutoit und das Luzerner Sinfonieorchester zu einem besonderen Festkonzert: Gefeiert werden Martha Argerichs 85. Geburtstag
und Charles Dutoits 90. Geburtstag – mit Chopins erstem Klavierkonzert und Strawinskys Petruschka.

Den Abschluss der Festivalwoche setzt am 17. Januar Daniil Trifonov mit einem Rezital, das von Händel, Strawinsky und Schubert bis zu lateinamerikanisch geprägten Werken und eigenen Kompositionen führt. Ergänzt wird das Festivalprogramm durch einen außergewöhnlichen Auftritt von Mischa Maisky und jungen Talenten. Damit ist Le Piano Symphonique nicht nur eine Bühne für Weltstars, sondern auch ein Ort der Begegnung, Weitergabe und Entdeckung.
Le Piano Symphonique steht unter der künstlerischen Leitung von Numa Bischof Ullmann und wird vom Luzerner Sinfonieorchester veranstaltet. Ermöglicht wird das Festival vollständig durch private Förderung.
Neu engagieren sich Dr. Christoph M. Müller und Sibylla M. Müller als Hauptmäzene des Klavierfestivals Le Piano Symphonique. Bereits seit 2012 sind sie dem Luzerner Sinfonieorchester eng
verbunden und haben zahlreiche Projekte gefördert.
Alle Informationen zum Festivalprogramm und zu den Tickets finden Sie unter: lepianosymphonique.ch
Bildmaterial:
https://www.picdrop.com/luzernersinfonieorchester/1GGfU2Wkj3
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Frankfurt: Klaus Zehelein stellt seine Autobiographie Unerhörte Augenblicke vor

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Klaus Zehelein. Foto: A.T. Schaefer

Anlässlich seines 85. Geburtstags erschien 2025 die Autobiographie des großen Theatermannes Klaus Zehelein unter dem Titel Unerhörte Augenblicke im Verlag Theater der Zeit.

Gemeinsam mit dem Herausgeber Günther Heeg wird Zehelein sein Buch am

Dienstag, dem 9. Juni 2026, um 19 Uhr im Holzfoyer der Oper Frankfurt

vorstellen (Eintritt 10 €). Moderiert wird der Abend von Thomas Koch. Im Anschluss findet eine Signierstunde mit Büchertisch in Kooperation mit der Buchhandlung YPSILON statt.

Klaus Zehelein leitete zusammen mit Michael Gielen von 1977 bis 1987 die Frankfurter Oper und machte sie zu einem Ort der Entdeckungen und Neubefragungen von Text und Musik für die Bühne. Als visionärer Dramaturg, akribischer Denker, pragmatischer Intendant, leidenschaftlicher Vermittler, inspirierender akademischer Lehrer und Präsident des Deutschen Bühnenvereins prägte er ein halbes Jahrhundert lang die Entwicklungen des Musiktheaters wie kaum ein anderer. Dafür wurde ihm unter anderem 2023 der Deutsche Theaterpreis DER FAUST verliehen.

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Bildnachweis S/W-Foto aus der Frankfurter Zeit entstand bei den Proben zu Richard Wagners Der Ring des Nibelungen“, Oper Frankfurt 1985-87, v.l.n.r. Michael Gielen, Axel Manthey, Ruth Berghaus, Klaus Zehelein: © Mara Eggert

Kurzbiografie Klaus Zehelein

Klaus Zehelein wurde 1940 in Frankfurt am Main geboren. Er studierte Germanistik, Musikwissenschaft und Philosophie in seiner Heimatstadt und belegte zwischen 1959 und 1966 die Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt. Sein erstes Engagement führte ihn 1967 als Dramaturg an die Bühnen der Landeshauptstadt Kiel. Von 1970 bis 1977 war er Chefdramaturg am Staatstheater Oldenburg. Danach ging er bis 1987 in derselben Funktion und als koordinierter Operndirektor an die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main. Nach einer zweijährigen Tätigkeit als freier Schauspiel- und Operndramaturg in Berlin, Frankfurt, Brüssel und Wien wurde er ab 1989 künstlerischer Direktor des Hamburger Thalia Theaters. Dann folgte der Ruf an die Staatsoper Stuttgart, die er als Intendant von 1991 bis 2006 zu einem der erfolgreichsten Orte avancierten Musiktheaters machte. Im Jahr 2003 wurde er zum Präsidenten des Deutschen Bühnenvereins gewählt, eine Funktion, die er bis 2015 ausfüllte. Im Jahr 2006 übernahm er die Leitung der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater in München, der er als Präsident bis 2014 vorstand.

Darüber hinaus war er als Dozent für Musiksoziologie an der Universität Oldenburg und an der State University of Minnesota sowie am Collège International de Philosophie in Paris engagiert. Er hatte Gastprofessuren an der Universität Gießen (Institut für angewandte Theaterwissenschaft) und von 1986 bis 1992 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien inne. Zuletzt leitete er als Professor den Studiengang Dramaturgie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Klaus Zehelein wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1983 mit dem Deutschen Kritikerpreis für die Dramaturgie an der Oper Frankfurt. In den Jahren 1994, 1998, 1999, 2000, 2002 und 2006 wurde die Staatsoper Stuttgart unter seiner Leitung in den Kritikerumfragen der Zeitschrift Opernwelt jeweils zum „Opernhaus des Jahres“ gewählt. Die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg für besondere Verdienste wurde ihm 2001 verliehen. Im Jahr 2006 wurde Klaus Zehelein mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet, 2007 ist er zum Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste ernannt worden. Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST wurde ihm im Jahr 2023 für sein Lebenswerk verliehen.

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Komische Oper Berlin: Ein Kessel Buntes unter Druck

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Copyright: Komische Oper/Schillertheater

Zeit, Schwung in die Bude zu bringen! Mit Regisseur Axel Ranisch und Dirigent Adam Benzwi haben sich zwei Experten für rauschende Abendunterhaltung zusammengefunden, die sich bereits mit Messeschlager Gisela dem »Heiteren Musiktheater« der DDR gewidmet haben und nun daran anknüpfen. Mit Mokka-Hits und Milchbar-Träume bringen sie eine Revue voller Tempo, Tanz, Humor und Bissigkeit zur Uraufführung im Schillertheater – inspiriert von der legendären Samstagabend-Show Ein Kessel Buntes. Die Revue führt durch vier Dekaden DDR-Geschichte, die mit all ihren Widersprüchen dargestellt wird und eine für alle ist: Ob jung oder alt, ob Ost oder West. Kommen Sie und tanzen Sie mit im Lipsi-Schritt!

Launige Grüße
Ihre Komische Oper Berlin

Eine Revue von Axel Ranisch und Adam Benzwi
Mokka-Hits und Milchbar-Träume
 
Regisseur Axel Ranisch und Musikalischer Leiter Adam Benzwi, die bereits gemeinsam an der Erfolgsproduktion Messeschlager Gisela gearbeitet haben, bringen den Soundtrack zu vier Dekaden DDR-Geschichte auf die Bühne des Schillertheaters. In Schlagern, Songs und Tänzen führen sie mit Tempo, viel Humor und einer guten Portion Bissigkeit von den hoffnungsfrohen Anfängen über die politische Erstarrung bis in die Wendeeuphorie mit anschließendem Katerfrühstück. Dabei begegnen uns die Hits großer Stars – von Gaby Rückert und Helga Hahnemann bis Frank Schöbel und Karel Gott –, aber auch Songs von Brecht/Eisler und Wolf Biermann.

Zwischen all der Musik finden auch Szenen aus dem Ost-Berliner Kabarett »Distel« ihren Platz, darunter bis heute unveröffentlichtes (weil seinerzeit zensiertes) Material. Da kann ein Kessel Buntes schon einmal unter Druck geraten!
Mokka-Hits und Milchbar-Träume

Axel Ranisch und Adam Benzwi

Uraufführung am 14. Jun, 19 Uhr
Weitere Termine am 17. / 19. / 20. / 21. / 24. / 26. / 27. / 28. Jun, 1. / 3. / 5. Jul
@Schillertheater
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Neue CD: GRAMOLA Winter & CO: Altomonte-Orchester St. Florian, Rémy Ballot. Anton Bruckner: Symphonie IX d-moll WAB 109/Finale Fragmente

Anton BrucknersSymphonieIX als Live-Aufzeichungaus dem Stift St. Florian

Fragmente eines Finalsatzes. „Wir haben nichts hinzugefügt. Wir spielten nicht alles, was Bruckner geschrieben hat, aber alles, was wir spielen, hat Bruckner geschrieben (Prof.Felix Diergarten/Wissenschaftlicher  Berater)

balloz

Sinfonie 9/Finale-Fragmente
Remy Ballot/Altomonte Orchester
Anton Bruckner
1 CD, Gramola
€ 19.90
Veröffentlichungsdatum: 08.06.2026
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643993785
Bestellnummer: 99378
Sinfonie 9/Finale-Fragmente

Als Höhepunkt des Brucknerjahres 2024 gelangte anlässlich der Brucknertage St. Florian mit dem Altomonte Orchester St. Florian unter Rémy Ballot die IX. Symphonie Anton Bruckners zur Aufführung. Das Besondere an diesem Abend war die Vorstellung der erhaltenen Fragmente aus dem Finale, die in ihrer Rohfassung und ohne besondere Bearbeitung gespielt wurden. Die Arbeiten am Finale waren zum Zeitpunkt des Todes Bruckners am 11. Oktober 1886 bereits weit fortgeschritten, so finden sich unter den Fragmenten unter anderem der Beginn des Satzes, das erste, zweite und dritte Hauptthema, Teile einer Durchführung sowie besagte drei Themen in der Reprise – teils als Particellskizze, teils als komplett instrumentierte Passagen. Durch die Ausführung der Fragmente lässt sich nur erahnen, welch Monument Anton Bruckner mit dem Finale seiner IX. Symphonie erneut errichtet hätte. Dieser denkwürdige Abend ist nun für die Musikwelt nachzuempfinden.

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