DIE SONNTAG-PRESSE, 12. JULI 2026

DIE SONNTAG-PRESSE, 12. JULI 2026

Herbert Blomstedt | Bild: Stephan Rabold

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SONNTAG-PRESSE, 12. JULI 2026

Herbert Blomstedt: Der Jahrhundertdirigent
Seine Bewegungen sind klein geworden, seine Ausstrahlung nicht. Herbert Blomstedt wird 99 Jahre alt und zeigt bis heute, dass große Dirigate vor allem aus Zuhören, Vertrauen und Klarheit entstehen.
BR-Klassik.de.aktuell

Ueckermark
Über alle Parteigrenzen hinweg: Landkreis steht hinter seinem Orchester
Die Coronajahre haben drastisch vor Augen geführt, wie arm eine Region ohne Kultur wäre. So garantiert die Uckermark trotz angespannter Finanzlage weitere Millionen für das Preußische Kammerorchester.
https://share.google/lOriTxllil5jxaHcd

Bregenz
Oper auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele
Ein berstender Riesenspiegel und ein Infinity Pool – So funktioniert das Bühnenbild zu „La traviata“. Im Bodensee steht derzeit ein Bühnenbild, das selbst für die Bregenzer Festspiele außergewöhnlich ist: ein riesiger, zerborstener Spiegel als zentrales Symbol für Giuseppe Verdis Oper „La traviata“ auf der Seebühne. Zum 80-jährigen Jubiläum verwandelt Regisseur Damiano Michieletto gemeinsam mit Bühnenbildner Paolo Fantin die Naturkulisse in eine glitzernde und zugleich fragile Welt.
swr.de-bregenz.seebuehne

Gars
„Butterfly in Gars“: Intendant Unterreiner: „Das ist purer Operngenuss“
Die Burg Gars wird ab Samstag zum Schauplatz des Puccini-Dramas „Madama Butterfly“. Kammersänger und Intendant Clemens Unterreiner im „Krone“-Gespräch über Achterbahnfahrten und Klischees. Nach einer Rekordsaison mit 14.000 Besuchern und 90 Prozent Auslastung der Opernaufführungen präsentiert Intendant Clemens Unterreiner nun bis zum 1. August den Puccini-Hit „Madame Butterfly“ auf Burg Gars.
https://www.krone.at/4214492

Retz
Judith und Holofernes in Retz: Ein Psychothriller vor dem Altar (Bezahlartikel)
Jubel für Alessandro Scarlattis dramatisch-drastische Kirchenoper „Giuditta“ in tadelloser Besetzung. Es ist der erste auskomponierte Mord der Geschichte: In Alessandro Scarlattis zweiter „Giuditta“-Vertonung von 1697 tötet Judith den Holofernes auf offener Bühne. Das machte nun auch beim Retz Festival Furore.
DiePresse.com.judithund holofernes

Erl/ Tirol
Maritimes bei den Tiroler Festspielen: Stars im „Fliegenden Holländer“
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (8,31. Min.)
deutschlandfunk.de.podcast

Bayreuth
Des «Führers» liebste Oper oder ein hoffnungsloser «Schreihals»? (Bezahlartikel)
Die Bayreuther Festspiele zeigen in diesem Sommer zum ersten Mal den frühen «Rienzi» – kein anderes Werk Richard Wagners hat eine derart wechselhafte Wirkungsgeschichte.
Konstantin Sakkas
NeueZuercher.zeitung.ch.feuilleton

Bremen
Lucretia auf der Bühne: Mach meinen Schnitt (Bezahlartikel)
Das weibliche Opfer ermächtigt die Männer: Auf einer Bremer Tagung über die Lucretia-Sage wurde die Edition von Heinrich Marschners Oper aus dem Jahr 1827 vorgestellt, die ihrer zweiten Aufführung entgegensieht.
FrankfurterAllgemeine.aktuell.lucrezia

Wuppertal
Leicht oder bräsig?
Nino Rotas „Florentiner Hut“ zwischen den Stühlen. Schon als sich der Vorhang hebt, korrespondiert die farbenprächtige Ausstattung von Markus Meyer kongenial mit dem „Strauß“ bunter Nino-Rota-Melodien, die sich aus dem Orchestergraben ins Ohr schmeicheln. Ähnlich wie seine weltberühmten Soundtracks zu zahlreichen Fellini-Filmen (u.a. „La strada“, 1954) und dem Oscar-prämierten „Der Pate II“ (1974), die sich hier ein Stelldichein geben mit ihren intelligent-charmanten Anleihen bei Rossini, Puccini, Donizetti, Mozart, Offenbach, Verdi und Johann Strauss (Sohn).
https://www.orpheus-magazin.de/2026/07/10/wuppertal-der-florentiner-hut/

Kiel
Freud hätte seine Freude gehabt
Theater Kiel Idomeneo: An der Ostseeküste wird Mozarts Oper zum Gesamtkunstwerk. Wenn sich die Protagonistin mit dem letzten Akkord und dramatischer Geste die Kehle aufschlitzt und im Publikum begeisterter Jubel losbricht, muss es sich entweder um eine Ansammlung von Sadisten handeln – oder aber um das selten gewordene Musiktheater-Glück einer vom ersten Ton bis zum finalen Bild nicht nur stimmigen, sondern auch packend-mitreißenden Inszenierung. Im Kieler Opernhaus ist aktuell letzteres zu erleben, denn Regisseur Immo Karaman ist mit seiner ebenso schlichten wie bestechenden Bühnenbild-Idee, vor allem aber mit seiner Theatralisierung von Mozarts „Idomeneo“ ein kleiner, großer Coup gelungen, der selbst die sonst eher kühlen Norddeutschen geradezu enthusiastisch reagieren lässt.
https://www.orpheus-magazin.de/2026/07/10/kiel-idomeneo/

Aix-en-Provence
„Die Frau ohne Schatten“: Der Schalk blitzt der Kinderfrau aus den Augen (Bezahlartikel)
Perfekte Sängerwahl, orchestrale Aufstiegsenergie, genaueste Blickführung: Klaus Mäkelä mit dem Orchestre de Paris und Barrie Kosky führen beim Festival in Aix-en-Provence „Die Frau ohne Schatten“ auf.
FrankfurterAllgemeine.de.aktuell

Sopot
Überfällige Heimkehr
Baltic Opera Festival „Polnische Hochzeit“: Beers Operette erstmals seit Kriegsende auf polnischem Boden. Das größte Alleinstellungsmerkmal des Baltic Opera Festivals ist zweifellos die traditionsreiche Waldbühne von Sopot, wo die spektakulären Neuinszenierungen jedes Jahr ein erfreulich bunt gemischtes Publikum anlocken. Mit großen Titeln von Wagner, Strauss oder Puccini, denen im kommenden Jahr Webers „Freischütz“ folgen wird. Damit allein will sich der Künstlerische Leiter Tomasz Konieczny jedoch nicht begnügen, weshalb er das Angebot in den letzten Jahren um humorvolle Familien-Produktionen und Ausflüge ins zeitgenössische Musiktheater erweiterte.
https://www.orpheus-magazin.de/2026/07/09/gdansk-polnische-hochzeit/

Madrid
Warum Madrid den Deutschen nicht gern ziehen lässt  (Bezahlartikel)
Der Freiburger Dirigent David Afkham verabschiedet sich nach zwölf Jahren vom Spanischen Nationalorchester. Über die Zeit ist ein besonderes Verhältnis zu seinem Publikum entstanden. Er selbst sagt: Ich gehe im besten Moment.
FrankfurterAllgemeine.net

Betroffene über Wecker-Urteil: „Ein böser Traum“
Nach einem ersten juristischen Erfolg gegen die Berichterstattung der „Süddeutschen Zeitung“ rund um mögliche Vorwürfe von Machtmissbrauch gegen Kultmusiker Konstantin Wecker, meldet sich nun eine der betroffenen Frauen erneut zu Wort. Sie bezeichnet die Urteilsverkündung 2026, zu der sie eigens nach Berlin gereist war, als „retraumatisierend“. „Nach dem Sex ging ich zur Schule“, lautet der Vorwurf der damals 17-Jährigen. Warum sie jetzt lauter denn je über das spricht, was nach dem Gerichtsurteil offline bleiben muss, das sehen Sie im krone.tv-Interview mit Stefana Madjarov.
https://www.krone.at/4214349

Ammersee
Irgendwie Disco: „Tannhäuser goes Ammersee“ im COMU Dießen
In Bayreuth jubiliert es dieses Jahr besonders laut: 150 Jahre Grüner Hügel werden gefeiert – mit Prunk und Prominenz. Wer Wagner entspannter genießen will, sollte das Dießener Carl-Orff-Museum besuchen: Der Richard-Wagner-Verband Ammersee hat sich „Tannhäuser“ vorgenommen. Als Open Air, mit Können, Leidenschaft, Augenzwinkern – und einem Frosch.
Irgendwie Disco: „Tannhäuser goes Ammersee“ im COMU Dießen

Links zu englischsprachigen Artikeln

München
The Smile and the Knife: Brecht and Weill at Gärtnerplatz
https://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=17698

Cremona
Monteverdi Festival Cremona 2026 Review: Soprano Silvia Frigato & Ensemble Mare Nostrum in Concert
Music of Stradella, Pasquini & Monteverdi in Cremona’s Famous Museo del Violino’s Arvedi Auditorium
operawire.com.monteverdi

Pisa
Mariangela Sicilia, Anna Caterina Antonacci, Enea Scala & Roberto Aronica Headline Teatro Verdi di Pisa’s 2026-27 Season
operawire.com.maria.angela

Sopot
Baltic Opera Festival 2026 Review: Polish Wedding
Józef Beer’s Rediscovered Operetta Returns With Musical Brilliance Despite an Overloaded Production
https://operawire.com/baltic-opera-festival-2026-review-polish-wedding/

London
Kavakos, Gerstein and the ApollΩn Ensemble at their brilliant best at the Wigmore Hall
seenandheard.international.com.kavakos.gerstein

Glyndebourne
Britten’s Billy Budd Sails into Glyndebourne for a Magnificent Revival
operatoday.com.billybudd

New York
Schumann’s chamber music well served at 92NY
NewYorkClassical.review

Annandale-on-Hudson
Review: ‘Suddenly Last Summer’ Opera Premieres at Bard (Subscription required)
Tennessee Williams’s darkly operatic one-act play becomes a proper opera in a new adaptation by the composer Courtney Bryan.
TheNewYorkTimes.com

San Francisco
Strong voices can’t save Merola Opera’s static ‘La Tragédie de Carmen’
https://www.sfchronicle.com/entertainment/classical/article/merola-opera-tragedie-carmen-review-22323257.php

Toronto
William Christie and Les Arts Florissants provide a stylish opening to Toronto Summer Music
bachtrack.com.de.review.floriissants

Obituary
Czech Baritone Martin Matoušek Dies at 53
https://operawire.com/obituary-czech-baritone-martin-matousek-dies-at-53/

Ballett/ Tanz

Wien/ ImpulsTanz
ImPulsTanz: Hilft Tanzen gegen die grassierende Hoffnungslosigkeit?.
Bezahltanz
Wenn sich das ImPulsTanz-Festival heuer ebenso steigert wie das Eröffnungsstück, kann sich Wien freuen: Über „My fierce ignorant step“ und kommende Highlights.
DiePresse.com.dance

Ballett / Tanz
Ein Coup zur Eröffnung von ImPulsTanz (Bezahlartikel)
„My Fierce Ignorant Step“ im Volkstheater.
Kurier.at.ImpulsTanz

Rock/ Pop

WM-Star:
WM-Star: Haaland-Hype: Nun erobert er auch Musik-Charts
Erling Haaland ist bei der Fußball-WM omnipräsent. Mit Wikinger-Helm, mit Cowboy-Hut, an der Trommel – und nun auch in den Musikcharts.
oe24.at.haalandhype

Wer ghostet bitte Rocklegende Mick Jagger?. „Kommt vor“
Rocklegende Mick Jagger wurde eigenen Worten zufolge selbst schon Opfer des Dating-Phänomens Ghosting. „Es ist die klassische Geschichte: Man lernt eine Frau kennen, hat eine kurze Affäre mit ihr und dann ghostet sie dich“, erklärte der 82-Jährige über den Gedanken hinter seiner neuen Ballade „Back in Your Life“ im Video-Podcast „Zane Lowe Interview“.
https://www.krone.at/4214553

Politik

Österreich
Staatssekretär Schellhorn: „Ich dereguliere mich auf keinen Fall“
Am Tag seines Entbürokratisierungsberichts musste sich der Neos-Staatssekretär in der ZiB2 unangenehmen Fragen zur schleppenden Umsetzung stellen. Ein zweites großes Paket schloss er aus.
Kurier.at.deregulierung

Sport

Fußball-WM
Bellingham! England kickt Norwegen in Krimi raus. Aber Wirbel um 1:1
England hat dank Jude Bellingham den Erfolgslauf von Norwegen gestoppt und ist ins Halbfinale der Fußball-WM eingezogen. Die Engländer gewannen am Samstag das Viertelfinale in Miami gegen die Skandinavier mit 2:1 (1:1) nach Verlängerung.
https://www.krone.at/4214362

Tore in Verlängerung! Argentinien im Halbfinale. Drama um die Schweiz
Titelverteidiger Argentinien hat sich bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko zum letzten Halbfinal-Ticket gezittert. Die Südamerikaner setzten sich gegen die Schweiz im Viertelfinale in Kansas City trotz früher Führung und längerer Überzahl erst mit 3:1 nach Verlängerung durch. In dieser erlöste Julian Alvarez (112.) die Argentinier mit einem Traumtor. Damit trifft der amtierende Weltmeister um Superstar Lionel Messi im Halbfinale am Mittwoch in Atlanta auf England.
https://www.krone.at/4211772

Ist das die WM der schlechten Verlierer?
Der ägyptische Trainer wittert eine Verschwörung, mehrere Teams legen Protest ein und eine Politikerin wird beschämend ausfällig. Eine WM mit viel Unzufriedenheit. Sport ist an sich eine einfache Sache. Es gibt zumeist einen Gewinner und einen Verlierer. Im besten Fall erkennt der Verlierer die Überlegenheit des Gewinners an und gratuliert zum Erfolg. Respekt vor dem sportlichen Widersacher, Fair Play. Bei dieser Fußball-WM allerdings fallen einige Verlierer damit auf, ihre Niederlage nicht akzeptieren zu wollen. Es hagelt Proteste, körperliche Auseinandersetzungen und – besonders beschämend – rassistische Anfeindungen. Es geht um viel, aber die Bedeutung einer sportlichen Veranstaltung rechtfertigt kein solch unangebrachtes Verhalten. Es ist eine WM der schlechten Verlierer.
Zdf.de.fußball.wm

Politik

Österreich
„Autoritär“ – Dengler rechnet nach Rauswurf mit Neos ab
NEOS-Mitbegründer Veit Dengler hat nach seinem Ausschluss aus dem pinken Parlamentsklub und der Partei vom Freitag eine „autoritäre“ Führung der NEOS beklagt. Diese gehe von Parteichefin Beate Meinl-Reisinger aus, erklärte Dengler am Samstag im Ö1-„Mittagsjournal“. Klubchef Yannick Shetty sprach hingegen von einem „Vertrauensbruch“ Denglers, der Ausschluss sei daher alternativlos gewesen.
oe24.at.dengler

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Unter+m Strich

Zürich schwitzt, und die Versuchung, eine Klimaanlage zu installieren, ist gross – in einer ländlichen Gemeinde sorgt das für rote Köpfe- Wegen illegal montierter Klimageräte greift Bonstetten zu ungewöhnlichen Massnahmen.
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Der antifaschistische Konsens gegen die AfD ist eine Lüge. Davon profitieren nur Linksextreme und Antisemiten
Die politische Mitte war schon immer naiv gegenüber der radikalen Linken. Sie macht sich zu nützlichen Idioten für Kräfte, die Gewalt propagieren und «Israel, verrecke» krakeelen.
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INFOS DES TAGES (SONNTAG, 12. JULI 2026)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 12. JULI 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Die Staatsoper Unter den Linden Berlin verabschiedet sich in die Sommerpause

Staatsoper Unter den Linden, Berlin, Germany — Google Arts ...

Liebes Publikum,
mit vielen bewegenden Konzertabenden geht für die Staatskapelle Berlin eine sensationelle Konzertsaison zu Ende. Wir danken Ihnen herzlich für die gemeinsam erlebten Höhepunkte der Saison 2025/26.
Zu unseren persönlichen Höhepunkten zählen:

1. Das Konzert zum Jahreswechsel dirigiert von Christian Thielemann

2. Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem anlässlich des Konzerts zum Karfreitag

3. Über 30.000 Besucher:innen bei „Staatsoper für alle“

Doch der schönste Höhepunkt ist Ihre Begeisterung für unsere Konzerte: Vielen Dank, dass Sie diese Spielzeit mit Ihren Besuchen zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Unsere Symphoniekonzerte hatten diese Saison einen Publikumszuwachs von fast 17 %.

Nun verabschiedet sich die Staatsoper Unter den Linden vom 13. Juli bis einschließlich 23. August in die Sommerpause.*

Die Vorfreude auf die kommende Konzertsaison ist bereits entfacht: Freuen Sie sich auf zahlreiche Symphoniekonzerte  sowie weitere kleinere Formate beispielsweise unsere Museumskonzerte. Der Vorverkauf ist bereits gestartet – sichern Sie sich schon jetzt Ihre Tickets für die Saison 2026/27.

Wir wünschen Ihnen eine erholsame Sommerzeit und freuen uns auf ein Wiedersehen in der kommenden Saison.

Herzliche Grüße
Ihre Staatsoper Unter den Linden
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11.7.2026: OPER BURG GARS – MADAMA BUTTERFLY (Premiere)

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Die großartige Kristiane Kaiser in der Schlussszene © Michael Pöhn

Zum Bericht von Valentino Hribernig-Körber

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Bayerische Staatsoper: Umbesetzungen im Juli

hiermit möchten wir Sie über folgende Umbesetzungen informieren:
 NORMA
In den Vorstellungen von Norma am 17. und 20. Juli 2026 übernimmt Emily Sierra die Partie der Adalgisa anstelle von Aigul Akhmetshina.

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Emily Sierra. Foto: Gabriel Hollinson

Emily Sierra
Emily Sierra, geboren in Chicago, studierte am Royal College of Music in London und an der Juilliard School in New York. Die kubanisch-amerikanische Mezzosopranistin ist Gewinnerin der Eric and Dominique Laffont Competition der Metropolitan Opera in New York und wurde u. a. mit dem President’s Award des Royal College of Music ausgezeichnet. 2022 war sie Finalistin im Operalia-Wettbewerb. Ihr Debüt an der English National Opera gab sie 2021 als Gossip (Benjamin Brittens Noye’s Fludde). 2024 debütierte sie als Stéphano (Roméo et Juliette) an der Dallas Opera. Außerdem führten sie Engagements an die Semperoper Dresden, in die Royal Albert Hall, in die Wigmore Hall und in die Boston Symphony Hall. Von 2021 bis 2023 war sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit der Spielzeit 2023/24 ist sie hier Ensemblemitglied und sang seither u. a. Idamante (Idomeneo), Fjodor (Boris Godunow), Clotilde und Adalgisa (Norma), Tisbe (La Cenerentola), Annina (La traviata), Hänsel (Hänsel und Gretel), Siebel (Faust), Mercédès (Carmen) und Dritte Magd (Elektra). 2026/27 ist sie u. a. als Dryade (Ariadne auf Naxos), Warwara (Káťa Kabanová) und Anna Kennedy (Maria Stuarda) zu erleben.

Zu den Vorstellungen

RUSALKA
In den Vorstellungen von Rusalka am 23. und 25. Juli 2026 übernimmt Nicole Chirka die Partie der 2. Waldnymphe anstelle von Emily Sierra.

RIGOLETTO
In den Vorstellungen von Rigoletto am 28. und 31. Juli 2026 übernimmt Samuel Stopford die Partie des Matteo Borsa anstelle von Granit Musliu.
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Braun, süss, klebrig: Kaffeekonzentrat ist das Trendgetränk des Sommers.
Mit Kaffee hat es wenig zu tun, aber vielleicht liegt gerade darin das dunkle Geheimnis
In Milch oder Wasser aufgelöst. Mit Eiswürfeln, garniert mit Caramelsirup oder Kokosschaum: Kaffeekonzentrate sorgen in den sozialen Netzwerken für einen Hype.

Jetzt lesen

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Esterhazy: Burg Forchtenstein erzählt Geschichte(n): Neue Feuerwehr-Ausstellung, Familienfest und weitere Highlights laden zum Entdecken ein

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Feuerwehrausstellung auf Burg Forchtenstein. Foto: Florian T. Bayer

EsterhazyBurg Forchtenstein erzählt Geschichte(n): Neue Feuerwehr-Ausstellung, Familienfest und weitere Highlights laden zum Entdecken ein

Burg Forchtenstein präsentiert sich diesen Sommer mit Veranstaltungshöhepunkten und Neuerungen in der Bewirtung auf der Burg. Im Mittelpunkt steht die neue Sonderausstellung zur Feuerwehr- und Brandschutzgeschichte der Burg, die aus Anlass des 135-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Neustift an der Rosalia entstanden ist. Mit der Jahresausstellung „Maria, Königin des Himmels“ lädt Burg Forchtenstein darüber hinaus zu einem weiterem Ausstellungshighlight. Spaß für die ganze Familie verspricht das Fabelhafte Familienfest, das an den Wochenenden von 18. bis 19. Juli sowie von 25. bis 26. Juli 2026 auf der Burg stattfindet.

„Die Burg Forchtenstein zählt zu den bedeutendsten Kulturstandorten im Burgenland und vereint auf einzigartige Weise Geschichte, Kultur und Freizeitangebot. Mit den neuen Ausstellungen über die Glaubenswelt von Fürst Paul I. Esterházy und der Sonderausstellung der Freiwilligen Feuerwehr, den Fabelhaften Familienwochenenden sowie dem Gastronomieangebot schaffen wir zusätzliche Anreize, die Burg als vielseitiges Ausflugsziel zu entdecken. Besonders wichtig ist uns dabei, Familien einen Ort zu bieten, an dem Geschichte auf lebendige und zugängliche Weise vermittelt wird“, erklärt Michael Gröschl, Vorstand der Esterhazy Betriebe AG.

Mit Ende November verabschiedet sich Herbert Zechmeister als langjähriger Kastellan der Burg Forchtenstein anlässlich seines 65. Geburtstags in den Ruhestand. Die Leitung der Burg Forchtenstein hat bereits Maria Hauf als Kastellanin übernommen, die das vielfältige Angebot der Burg Forchtenstein mit frischen Impulsen weiterentwickelt und aktiv gestaltet.

Als prägender Bestandteil der Gemeinde ist die Burg Forchtenstein ein wichtiger Motor für die Entwicklung der gesamten Region.

„Burg Forchtenstein ist das weithin sichtbare Wahrzeichen unserer Gemeinde und einer der wichtigsten Besuchermagnete des Burgenlands. Dass mit neuen Ausstellungen, attraktiven Familienangeboten und einer hochwertigen Gastronomie laufend in die Weiterentwicklung dieses einzigartigen Kulturstandortes investiert wird, ist ein großer Gewinn für unsere gesamte Region. Die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Forchtenstein und der Esterhazy Betriebe AG schafft beste Voraussetzungen, um die Burg als kulturellen, touristischen und wirtschaftlichen Impulsgeber weiter zu stärken. Jeder Gast, der die Burg besucht, belebt auch unsere Gemeinde und trägt zur regionalen Wertschöpfung bei. Ich freue mich, dass wir gemeinsam daran arbeiten, die Burg Forchtenstein und damit auch unsere Gemeinde als lebendigen Ort der Begegnung und des Erlebens, der Geschichte und der Kultur, für kommende Generationen zu sichern“, erklärt Bürgermeister der Gemeinde Forchtenstein Alexander Rüdiger Knaak.

Wenn Geschichte geschützt wird: Burg Forchtenstein erzählt Feuerwehrgeschichte

Die neue Sonderausstellung „Vom Löschkübel bis zum Spritzenwagen. Feuer, Brand, Kulturgutschutz auf Burg Forchtenstein im Wandel der Zeit“ auf Burg Forchtenstein widmet sich der Geschichte des Brandschutzes und der Feuerwehr in der Region. Entstanden anlässlich des 135-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Neustift an der Rosalia, zeigt sie, wie eng der Brandschutz der Burg und ihrer wertvollen Sammlungen seit Jahrhunderten mit dem Engagement der Feuerwehr verbunden ist. Diese Tradition belegt bereits eine Brandschutz-Verordnung aus dem Jahr 1603, die im sogenannten „Pannbuch“ der Grafschaft Forchtenstein verzeichnet ist. Schon im 19. Jahrhundert fanden auf der Burg Brandschutz- und Bergeübungen statt, zudem stellte der Burgkastellan im Auftrag seines Fürsten eine eigene Feuerwehrtruppe. Erhaltene historische Gerätschaften, darunter zwei Handspritzen, zeugen bis heute von den umfassenden Maßnahmen zum Schutz des „Tresors der Fürsten“. Diese Verantwortung wird auch heute fortgeführt. In enger Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Neustift an der Rosalia werden regelmäßig groß angelegte Übungen auf dem Burggelände durchgeführt. Kuratiert wurde die Sonderausstellung von Dr. Florian T. Bayer, Leiter der Sammlung Privatstiftung Esterhazy gemeinsam mit Thomas Gruber, B.Sc., Leiter des Archivs der Sammlung Privatstiftung Esterhazy.

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Foto: Reinhard Gombas

Ergänzt wird die Präsentation auf Burg Forchtenstein durch einen Museumscontainer vor dem Feuerwehrhaus in Neustift an der Rosalia, in dem weitere historische Feuerwehrspritzen zu sehen sind. Der Schauraum sowie der Container dazu, sind ab dem 18. Juli zu bestaunen.

Weitere Entdeckungen auf Burg Forchtenstein

Neben der neuen Feuerwehr-Ausstellung lädt Burg Forchtenstein mit der Jahresausstellung „Maria, Königin des Himmels“ zu einer Reise in die Gedanken- und Glaubenswelt von Fürst Paul I. Esterházy ein. Mit der Jahresausstellung widmet sich Burg Forchtenstein erstmalig einem bislang wenig beleuchteten Kapitel der Esterházy-Geschichte. Im Mittelpunkt steht die außergewöhnliche Marienverehrung von Fürst Paul I. Esterházy, die sich in Kunstwerken, kostbaren Sammlungsobjekten, Publikationen und sogar eigenen Kompositionen des Fürsten widerspiegelt. Kuratiert wurde die Ausstellung von Margit Kopp, MA, Leitung Forschung und stellvertretende Leiterin der Sammlung Privatstiftung Esterhazy.

„Neben den Zeugnissen des materiellen Kulturgutschutzes rückt Burg Forchtenstein mit der Jahresausstellung „Maria, Königin des Himmels“ auch das geistige und kulturelle Erbe der Esterházy in den Fokus. Die Marienverehrung war für Fürst Paul I. Esterházy weit mehr als Ausdruck persönlicher Frömmigkeit und fußt vor allem im Vorbild seiner Mutter Christina sowie seiner Erziehung durch den Jesuitenorden. Sie durchdrang mit einer bemerkenswerten Konsequenz nahezu alle Bereiche seines Wirkens und hinterließ sichtbare Spuren“, erklärt Dr. Florian T. Bayer.

Zu sehen sind Exponate aus mehreren Jahrhunderten, die eindrucksvoll veranschaulichen, wie eng Glaube, Kunst und Herrschaft im barocken Europa miteinander verbunden waren.

Manege frei, Vorhang auf – die „Fabelhaften Familienwochenenden“ ziehen auf die Burg

Wenn die Burg zum Zirkuserlebnis wird und hinter jeder Ecke eine neue Überraschung wartet, ist Familienwochenende für Groß und Klein auf Burg Forchtenstein. Kleine Artistinnen, mutige Entdecker und große Träumerinnen dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm voller Spiel, Kreativität und Unterhaltung freuen. Mit zahlreichen Mitmachstationen, faszinierenden Vorführungen und jeder Menge Gelegenheiten zum Staunen verwandelt sich die Burg in einen Ort voller Fantasie und Abenteuer.  Also hereinspaziert und Bühne frei für unvergessliche Familienmomente.

„Mit dem Familienwochenende möchten wir die Burg Forchtenstein einmal mehr als Ort des Entdeckens und Ausprobierens erlebbar machen. Das Programm lädt Kinder dazu ein, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, Neues auszuprobieren und die Burg auf spielerische Weise kennenzulernen. Gleichzeitig erwarten Erwachsene und Familien gemeinsame Erlebnisse, sodass für jede Generation etwas dabei ist“, so Maria Hauf, Kastellanin der Burg Forchtenstein.

Neue Impulse auch in der Burggastronomie

Das Restaurant Grenadier auf Burg Forchtenstein steht seit dieser Saison unter neuer Leitung. Karin Karall verantwortet als Restaurantleiterin den operativen Betrieb und wird die Weiterentwicklung des regional verwurzelten und verantwortungstreuen Angebots am Standort begleiten. Ziel ist es, den Gästen auch künftig eine hochwertige kulinarische Ergänzung zum Kultur- und Ausstellungserlebnis auf der Burg zu bieten. Damit bleibt die Gastronomie ein wichtiger Bestandteil der Region.

Karin Karall, Restaurantleiterin des Grenadiers auf der Burg Forchtenstein erklärt: „Ich freue mich darauf, die Besucherinnen und Besucher von Burg Forchtenstein gemeinsam mit meinem Team begrüßen zu dürfen. Unser Ziel ist es, den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bieten und die besondere Atmosphäre dieses einzigartigen Ortes auch gastronomisch zu begleiten.“

Öffnungszeiten des Café Restaurant Grenadier:
Montag Ruhetag!
Di bis Do 9:30 bis 19:00 Uhr
Fr & Sa 9:30 bis 22:00 Uhr
Sonn- & Feiertag 9:30 bis 19:00 Uhr

Küchenzeiten: 11:00 bis 18:00 bzw. 20:30
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WIEN/ Landstraße: Szenische Aufführungen LE NOZZE DI FIGARO= am 30. und 31.Juli

: Am 30. und 31. Juli finden in Wien Landstraße zwei szenische Opernaufführungen von Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ statt. Es singen junge Operntalente aus aller Welt unter der musikalischen Leitung von Gregory Buchalter, langjähriger Dirigent an der Metropolitan Opera in New York.

Le Nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert und Opernaufführung
United Europe Orchestra, Leitung: Gregory Buchalter
Borromäus-Saal, Karl-Borromäus-Platz 3, 1030 Wien
Eintritt frei

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 „Klarkommen“ bei der Jungen Oper (JOiN) im Nord /STUTTGART am 10.7.2026

Impressionen mit der Riesenpizza

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Foto: Björn Klein

Es ist ein ungewöhnliches Bild. Wie kommt man hier eigentlich klar? Eingehüllt in Decken ziehen 16 jugendliche Experten für aktives Krisenmanagement die Bremse. Sie bilden einen Organismus, der die klassischen Theaterformen bewusst hinterfragt. Dies ist eine weitere Produktion der Reihe „Paläste der Angst“ (backsteinhaus produktion) unter der Leitung von Isabelle von Gatterburg und Nicki Liszta. Die musikalische Leitung hat Heiko Giering. Die Frage steht im Raum, wie es sich denn anfühlen würde, wenn plötzlich nichts mehr entsteht, die Realität einfach verschwindet. Und was würde passieren, wenn es einfach so wie bisher nicht weitergehen würde. Die Lage wäre in der Tat so dramatisch, dass 16 junge Erwachsene die Oper erobern müssten. So entsteht hier ein Schauplatz der großen Gefühle. Diese Protagonisten verhandeln auf der Bühne immer wieder ihr eigenes Dasein. Szenen brechen ab, Diskussionen entstehen live, Übergänge scheitern bewusst. Das macht auch den dramaturgischen Reiz dieser ungewöhnlichen Produktion aus. Man stirbt im wahrsten Sinne des Wortes „Bühnentode“. Es entsteht eine durchaus reizvolle Mischung aus Opernparodie, Gruppentherapie, Popkonzert und Rückzugsraum. So handelt es sich tatsächlich um keine „Gegenwartsbewältigungsoper“. Alle Songs sind von den Teilnehmern selbst geschrieben worden, die Texte werden collageartig zusammengesetzt. Wie kommt die Gruppe dann überhaupt miteinander klar? Da gibt es Überforderung, Depression, Traurigkeit, Wut, Rückzug, digitale Ablenkung und das Bedürfnis nach Nähe. Die sprachlosen Emotionen des Alltags beherrschen die Szenen. Und der Begriff „Oper“ wird im Lauf des Stücks neu definiert als „Organischer Persönlicher Emotionaler Rückzugsraum“. Diskussionen über Handys, eine Riesenpizza auf der Bühne (deren Teile sich die Darsteller aneignen), TikTok-Logiken und seltsame Alltagsbeobachtungen wechseln sich hier facettenreich ab.

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Foto: Björn Klein

Das Stück arbeitet stark chorisch. Songs, Bewegungsmaterial, Textflächen, Listen, Diskussionen und Soli wechseln sich rasant ab! Alltag, Sommer, Menschen auf  der Straße und Bewegungsflächen beherrschen den mit Nebel und felsenartigen Skulpturen angereicherten Bühnenraum. Was kommt danach? Wie entwickelt sich das Leben für die Jugend weiter? Wie wollen wir überhaupt leben? Diese Fragen brennen allen auf der Zunge. Die Ausstattung wird hier in Kooperation durch das studio RINGGRRRING gestaltet (Nele Schiller & Kathrin Frech). Chloe Beillevaire, Kevin Carmine Borriello, Steven Chotard, Nora Fahrenholz, Mara Feil, Kathrin Frech, Linus Frey, Lisa Fühl, Isabelle von Gatterburg, Heiko Giering, Felix Horn, Ronja Jagdfeld, Simon Kubat, Nicki Liszta, Peter Luttringer, Paulina Mandl, Merrit Narr, Alicia Oetjens, Jele Prönneke, Isabel Ried, Cosima Rückold, Sophia Sadzakov, Lena Schaal, Nele Schiller,Moana Schleier, Felix Stark, Franziska Stulle, Emma Sulz, Siri Thiermann und Cornelia Weisbarth  wachsen hier zu einer bemerkenswerten Einheit zusammen. Manchmal wünscht man sich auch noch einen dichteren dramaturgischen Faden und Zusammenhang, doch das Nachdenken über den Sinn der Oper im allgemeinen besitzt hier originelle Aspekte. Die Zuschauer dürfen sich sogar mit Naschereien bedienen: „Sie dürfen schreien!“ Entsprechend viel Zustimmung beim Publikum, auch „Bravo“-Rufe.

Alexander Walther

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