Kansas City Symphony © Berliner Festspiele/Fabian Schellhorn
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 13. SEPTEMBER 2026
Aus dem Midwest direkt nach Berlin (Bezahlartikel)
Die Kansas City Symphony beim Eröffnungswochenende des 75. Berliner Musikfests. Am Wochenende vom 28. bis 30. August startete zum 75. Mal das Berliner Musikfest. Rund einen Monat lang wird dem Publikum in der Hauptstadt wieder ein vielseitiges, internationales Programm, verteilt auf mehrere städtische Kulturinstitutionen, geboten. Vielseitig und international ging es bereits am Eröffnungswochenende in der Berliner Philharmonie zu, wo drei Orchester aus Finnland, Spanien und den USA in ganz unterschiedlicher Manier Werke aus der Romantik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen vortrugen.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Mittersill
Das Kompositionsforum Mittersill als lebendiges Denkmal für Anton Webern
Zum 30. Mal findet das KOFOMI in Mittersill statt und bringt zeitgenössische Musik und Musizierende zusammen. An einem der Abende wird es in Mittersill, der kleinen Stadt im Oberpinzgau, nur indirekt um Musik gehen. Gezeigt wird Gert Jonkes Filmerzählung Geblendeter Augenblick. Anton Weberns Tod. Das ist nicht zufällig; beide Namen sind für das Kofomi von Bedeutung.
DerStandard.at
München
König Rogers Albtraumwelt
Opera Incognita (München) • König Roger – Szymanowskis Oper im Ägyptischen Museum.
orpheus-magazin.de
Liederabende in Frankfurt: Das Große im Kleinen (Bezahlartikel)
Ein Glück, dass sich Frankfurter Institutionen wie die Oper und das Holzhausenschlösschen für Liederabende starkmachen: Konzerte mit Christiane Karg, Mauro Peter und Sophie Rennert zeigen, wie großartig sie sein können.
FrankfurterAllgemeine.net
Feuilleton
Fagottistin Sophie Dervaux : „Ich lebe für dieses Instrument“
Die französische Fagottistin Sophie Dervaux sucht die Herausforderung: Mit Mitte 20 hat sie die Stelle als Solofagottistin der Wiener Philharmoniker bekommen. Sich auf diesem Erfolg auszuruhen ist für sie keine Option. Als Solistin steckt sie mitten in einem Mammutprojekt: die 37 Fagottkonzerte von Antonio Vivaldi einspielen. Ein Gespräch über musikalische Grenzgänge, Zweifel, Fagottklischees – und ihr Vorbild Maria Callas.
BR-Klassik.de
Tonträger
Philipp von Steinaecker dirigiert: Mahlers Fünfte im Originalklang
Erschienen im August 2026: Mahlers Fünfte Symphonie im Originalklang, dirigiert von Philipp von Steinaecker. Oswald Beausjean hat die Einspielung rezensiert.
BR-Klassik.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Wien
Vienna State Opera’s ‘Opern-Air’ 2026: Beczała and Grigorian herald the new Vienna State Opera season in grand gala style
seenandheard-international.com
London
Don Giovanni review – reality recedes in visually dizzying Mozart tour de force
This revival of Kaspar Holten’s 2014 staging puts the focus on the Don’s psychology. Aigul Akhmetshina’s Elvira is a standout performance in a strong cast
TheGuardian.com
The Royal Opera’s ambitious new season opens with a powerful Don Giovanni (Subscription required)
Kasper Holten’s 2014 staging of Mozart’s darkest work gets its sixth revival with striking turns from Aigul Akhmetshina and Gordon Bintner
TheTelegraph.co.uk
The Royal Opera’s new season opens with a hell-for-leather Don Giovanni (Subscription required)
Conductor Stefano Montanari brings hair-raising orchestral fury to this revival of Kasper Holten’s 2014 production
ft.com
PROMS 2026: Strauss’s ‘Four Last Songs’
operatoday.com
Arcangelo and team of baroque-specialist soloists impress with refined Mass in B minor at the Proms
seenandheard-international.com
Bach, Beethoven and Schubert at Wigmore Hall reveals Ólafsson as an outstanding musician
seenandheard-international.com
Perth
Compelling production of Previn’s A Streetcar Named Desire by Freeze Frame Opera
bachtrack.com/de
Recordings
Lise Davidsen: Verdi album review – star soprano gives opera’s leading ladies radiant power and vulnerability
TheGuardian.com
Ballett / Tanz
Königlich Dänisches Ballett; Ein Däne für die ganze Welt (Bezahlartikel)
August Bournonville machte Kopenhagen zum Zentrum eines Balletts, das von Reisen, Migration und der Sehnsucht nach fremden Welten erzählt. Seine Kunst wirkt bis heute weit über Dänemark hinaus.
FrankfurterAllgemeine.net
Rock/Pop
Wien
Campino von den Toten Hosen: Warum er über eigene Schwäche „entsetzt“ war
Die deutsche Kultband spielte am Samstag ein KURIER-Konzert in Wien. Campino über Wien, das Feiern und den Tod.
Kurier.at
Sprechtheater
Wien/Volkstheater
„Macbeth“ an der Spielkonsole – Volkstheater eröffnet mit Gaming
Rieke Süßkow reduziert das Shakespeare-Drama auf ein Computerspiel, das in die Realität übergreift – eine Puppenspiel-Miniatur für die Millennials?
DerStandard.at
Das diverCITYLAB sagt nach 13 Jahren mit zehn „Spülgängen“ Adieu
2013 gegründet, entstand das Theaterlabor in einer Zeit, in der „Diversity“ ein utopischer Begriff war. Nun feiert es vom 10. bis 20. September seinen Abschluss
DerStandard.at
Wien/Theater am Werk
Titanic – Das Brot ist voll: Eine herrlich chaotische Abschiedsshow im Theater am Werk (Bezahlartikel)
„Wir sind so divers, ihr seid so süß!“: Das Divercitylab verabschiedet sich mit einer rührenden, sehr lustigen Rückschau. Leiterin Asli Kislal ist ab dieser Saison Künstlerische Direktorin im Theater der Jugend.
Kurier.at
Salzburg/Schauspielhaus
Wie alles begann und weiter ging
Vor dreißig Jahren eröffnete das Schauspielhaus Salzburg, damals noch unter dem Namen Elisabethbühne, seine erste Spielzeit im Petersbrunnhof. Damals wie jetzt zum Spielzeitauftakt mit einem Stück von Shakespeare, Was ihr wollt. Vor der Premiere morgen Samstag (13.9.) ist ein Festakt zum Jubiläum angesagt.
DrehpunktKultur.at
Medien
Österreich
„Krone“-Kommentar: Riesenfehler am Weg zur ORF-Reform: Sehen Sie ihn?
Statt sich zuerst über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Senders samt Finanzierung und Struktur politisch zu verständigen, zäumt man das Pferd von hinten auf und bestellt davor die neue Führung. Erst danach beginnt man, darüber zu reden, ob die Österreicher weiterhin via Haushaltsabgabe den ORF bezahlen müssen, wie der öffentlich-rechtliche Auftrag definiert sein wird, wie der unsägliche Stiftungsrat zerschlagen und durch einen kleinen, qualifizierten Aufsichtsrat ersetzt wird. Und ob der ORF künftig von einem dreiköpfigen Vorstand statt von einem Generaldirektor mit vier Unterdirektoren geführt wird.
krone.at
ROMY-Nominierungen 2026: Von Winkens bis Spiegelfeld, von Naschenweng bis Seydoux
Ab sofort kann in acht Kategorien gevotet werden. KURIER ROMY-Gala am 27. November erneut in Kitzbühel. Die KURIER ROMY ist wieder da: Am 27. November findet, zum zweiten Mal in Kitzbühel, die ROMY-Verleihung 2026 statt. Wer gewinnt, entscheiden Sie: Ab sofort kann für die beliebtesten Stars in acht Kategorien abgestimmt werden. Und bei diesen Kategorien gibt es einige Neuerungen. Gänzlich neu ist die Kategorie Aufgefallen, in der besondere Auftritte, Leistungen, Karriereschritte und mehr ausgezeichnet werden sollen, die nicht in die herkömmlichen Kategorien passen. Und nach dem starken Sportjahr wird auch in dieser Kategorie ein neuer Weg beschritten: Heuer stimmt das Publikum erstmals über den Sport-TV-Moment des Jahres ab.
Kurier.at
Film
Venedig
„NAZA“ bei den Filmfestspielen. Venedig hat seinen neuen Skandalfilm
Als einzige Doku im Wettbewerb läuft „NAZA“. Der Film, nachts auf den Dächern von Tel Aviv gedreht, will „die Mechanismen hinter Israels gezielten Massentötungen von palästinensischen Zivilisten im Gaza-Streifen“ aufdecken. Ein Skandal mit Ansage.
DieWelt.de
Politik
Nach CDU-Debakel in Sachsen-Anhalt: Kanzler Merz zieht Konsequenzen
Friedrich Merz zog personelle Konsequenzen. Über den Abgang wurde seit Tagen spekuliert. Wenige Tage nach der Wahlniederlage in Sachsen-Anhalt hat sich CDU-Chef Friedrich Merz von seiner stellvertretenden Generalsekretärin Christina Stumpp getrennt. Beide hätten „in persönlichen Gesprächen gemeinsam entschieden, dass Christina Stumpp das Amt der stellvertretenden Generalsekretärin am 21. September 2026 niederlegen wird“, teilte die CDU am Freitagabend mit.
Kurier.at
Sport
Tennis/US Open
Neue Nummer 1 der Welt: Sabalenka entthront! Rybakina gewinnt die US Open
Jelena Rybakina hat den Titelhattrick von Aryna Sabalenka bei den Tennis-US-Open verhindert. Die Kasachin entschied am Samstag das Endspiel in Flushing Meadows mit 6:4,5:7,6:2 für sich und triumphierte damit zum dritten Mal in ihrer Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier. 2026 war es der zweite Erfolg nach jenem zum Jahresstart bei den Australian Open. Dazu hatte die 27-Jährige auch 2022 in Wimbledon den Titel geholt. Als Belohnung steigt sie zur Nummer eins der Welt auf.
krone.at
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Unter’m Strich
Aufregung in Wien, Lärm um Russen-Botschaft: Behörde kann wenig tun
Rund um die russische Botschaft in Wien war in den vergangenen Wochen zuordenbarer Lärm zu hören gewesen. Noch ist nicht klar, wer dahintersteckt. Doch falls Russlands Botschaft der Lärm-Verursacher sein sollte, ist der Handlungsspielraum der heimischen Behörden sehr begrenzt.
krone.at
Wien
Durchwachsene erste Woche mit Kopftuchverbot in Schulen: Einige Problemfälle
Die erste Woche des Kopftuchverbots in Schulen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ist erstaunlich ruhig, aber nicht ganz reibungslos verlaufen. Vor allem in der Bundeshauptstadt gab es an Problemschulen Schwierigkeiten, berichten Personalvertreter. Die Klärung von Konflikten mit den Härtefällen steht aber erst bevor.
krone.at
Wien
Streit um Lugner-Villa – Zeugen packen vor Gericht aus
Der Streit um die Lugner-Villa geht weiter. Im Prozess wurden erneut Vorwürfe gegen Simone Lugner laut. Eine Einigung ist vorerst nicht in Sicht. Gleich zu Beginn ging es auch um einen möglichen Vergleich. Das neue Millionen-Angebot der Lugner & Söhne Privatstiftung liegt weiterhin auf dem Tisch. Eine Einigung gab es am Freitag allerdings noch nicht. Simones Anwalt Florian Höllwarth erklärte, man müsse sich über das Angebot noch beraten.
heute.at
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 13. SEPTEMBER 2026)
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 13. SEPTEMBER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Anja Silja zur Oper und Kunst generell (8.9.2026)

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Komische Oper Berlin: Vor der Premiere „LEAR“

© Komische Oper
Es wird stürmisch, wenn Barrie Koskys Inszenierung Lear den Hangar 4 im Flughafen Tempelhof erobert. In einer packenden Auseinandersetzung mit Familie, Machtgeilheit und Wahrheitssuche wird der Hangar gleichzeitig zur monumentalen und doch klaustrophobischen Bühne, auf der sich das Drama entfaltet. Getragen von instrumentaler und stimmlicher Ausdruckskraft avanciert der Klassiker des modernen Musiktheaters zu einer raumeinnehmenden Performance, die das Publikum in den Bann zieht. Bereits am Mittwoch, den 16. September feiert die Produktion Premiere – sichern Sie sich jetzt Karten für einen der nur neun Termine!
Ungestüme Grüße
Ihre Komische Oper Berlin
König Lear schleppt sich dem Tod entgegen. Sein Reich will er unter seinen drei Töchtern aufteilen, wobei jene den größten Teil erhalten soll, die den Vater am meisten liebt. Während Goneril und Regan einander in Liebesschwüren übertrumpfen, kämpft Cordelia, die jüngste, nicht um ihren Anteil. Sie, die den Vater ehrlich liebt, verweigert den Wettstreit und trifft ihn gerade damit schwer.
Aribert Reimanns überwältigende Klassiker-Vertonung Lear kehrt zurück an die Komische Oper Berlin, wo schon Harry Kupfer und Hans Neuenfels den großen Stoff vom alten König inszenierten. Die 1978 uraufgeführte Oper verdichtet Shakespeares monumentales Drama in elf Szenen zu einem zeitlosen Meisterwerk von unvergleichlicher stimmlicher und instrumentaler Ausdruckskraft. Im Flughafen Tempelhof zeigt nun Barrie Kosky bildgewaltig, wie sich über Shakespeares erschütternder Vaterfigur ein Gewitter der Machtgeilheit entlädt.
Aribert Reimann – Lear
Premiere am 16. September @Flughafen Tempelhof Hangar 4
Weitere Termine nur am 18. / 20. / 22. / 24. / 26. / 29. Sep, 1. / 3. Okt
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Theater Münster: THE ADDAMS FAMILY
Buch von Marshall Brickman & Rick Elice
Musik und Songtexte von Andrew Lippa
Basierend auf Figuren erfunden von Charles Addams
Deutsch von Anja Hauptmannn
PREMIERE Samstag, 19.09.2026, 19.30 UHR / Großes Haus
Seit ihrer Uraufführung im Jahr 2009 erobert die Musicalkomödie THE ADDAMS FAMILY die Herzen des Publikums auf der ganzen Welt. Mit Songs wie „Bist du ein Addams“, „Neue Wege“, „Der Tod wartet um die Ecke“ und „Richtig-Falsch“ schuf Andrew Lippa nicht nur moderne Musicalklassiker, sondern verlieh auch jedem Mitglied dieser skurrilen Familie eine unverwechselbare musikalische Handschrift.
Einmal im Jahr versammelt sich die gesamte Addams-Familie – auch jene Familienmitglieder, die längst verstorben sind. Doch diesmal wartet auf die Ahnen eine ganz besondere Aufgabe: Sie sollen Wednesday dabei helfen, ihre Beziehung zum Erfolg zu führen. Wednesday Addams und Lucas Beineke begegneten sich zufällig im Central Park. Seit diesem Tag bringt dieser Junge aus einer vollkommen normalen Familie die makabre Tochter mit einem Mal zum Träumen. Um ihre Familien miteinander bekannt zu machen, laden die beiden zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Als die Beinekes im ungewöhnlichen Zuhause der Addams eintreffen, prallen zwei Welten aufeinander und das Chaos ist vorprogrammiert. Während einige alles daransetzen, das junge Paar auseinanderzubringen, und andere die Liebe der beiden unterstützen, ahnt kaum jemand, welchen wahren Plan Wednesday und Lucas mit diesem Abend verfolgen und welches Geheimnis sie verbergen …
Nach dem Erfolg ihrer La Bohème kehrt EFFI MÉNDEZ ans THEATER MÜNSTER zurück und übernimmt die Regie dieser temperamentvollen Musicalkomödie. Mit ihrem ausgeprägten Gespür für Humor und komödiantisches Timing schafft sie lebendige, energiegeladene Szenen voller Dynamik. An ihrer Seite lässt Choreografin Kati Heidebrecht die Lebenden, Untoten und Unentschlossenen in großen Ensemble- und Tanznummern ihre Skelette schwingen. Das Bühnenbild von Tina Carstens fängt nicht nur die düstere Ästhetik der Addams-Familie ein, sondern verleiht der Münsteraner Inszenierung zugleich eine eigene visuelle Identität. Raffinierte Spezial- und Illusionseffekte unterstreichen dabei den skurrilen Humor und die übernatürliche Atmosphäre der Geschichte. Die Kostüme stammen von Philipp Winkler.
Ob im Fernsehen, auf Netflix oder im Kino – die vom Cartoonisten Charles Addams geschaffenen Figuren begeistern seit Jahrzehnten Generationen von Zuschauerinnen und Zuschauern. Nun bringt ein hochkarätiges Ensemble von Musicaldarstellerinnen und -darstellern, unter der musikalischen Leitung von THORSTEN SCHMID-KAPFENBURG, die Addams Family auf die Bühne des THEATER MÜNSTER. Die Inszenierung lädt mit Charme, viel Humor und mitreißenden Stimmen dazu ein, einer ebenso einfachen wie spannenden Frage nachzugehen: Was bedeutet es eigentlich, normal zu sein?
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Neue CD von Sony: Sol Gabetta veröffentlicht „Saint-Saëns & Lalo: Cello Concertos“ mit Les Siècles

- Sol Gabetta
- Les Siècles
Cello Concertos
19,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Auf ihrem Album »Saint-Saëns & Lalo: Cello Concertos« präsentiert Sol Gabetta drei Schlüsselwerke des romantischen Konzertrepertoires: Gemeinsam mit dem französischen Orchester Les Siècles, das auf historischen Instrumenten spielt, interpretiert die Cellistin Camille Saint-Saëns’ zwei Cellokonzerte sowie Édouard Lalos Cellokonzert in d-moll.
Mit der Verbindung eines historisch informierten Orchesterklangs und ihrer eigenen unverwechselbaren musikalischen Handschrift erkundet Sol Gabetta die kontrastierenden Klangwelten dieser Werke. Saint-Saëns’ erstes Cellokonzert und Lalos Konzert, die innerhalb weniger Jahre entstanden, rücken das Orchester stark in den Mittelpunkt und schaffen einen lebendigen Dialog zwischen Solistin und Ensemble. Im Gegensatz dazu präsentiert sich Saint-Saëns’ zweites Cellokonzert – rund drei Jahrzehnte später komponiert – als hochvirtuoses, strukturell weit ausgreifendes Werk, das der Solistin außergewöhnliche technische und expressive Möglichkeiten abverlangt.
Sol Gabetta, bekannt für ihre Ausdruckskraft und interpretatorische Klarheit, formt jedes dieser Werke mit ausgeprägtem Sinn für Dramaturgie und Klangfarbe. Sie betont ihre lyrischen Qualitäten und arbeitet zugleich die individuellen Charaktere der Kompositionen heraus. Die Zusammenarbeit mit Les Siècles verleiht der Aufnahme eine zusätzliche Dimension: Der Klang des Orchesters spiegelt die stilistische Ästhetik des späten 19. Jahrhunderts wider und bleibt dabei unmittelbar und farbenreich.
Sol Gabetta, Cellistin und künstlerische Leiterin des SOLsberg-Festivals Die Cellistin Sol Gabetta wurde 1981 in Cordoba, Argentinien, als Tochter französisch-russischer Eltern geboren. Bereits als Zehnjährige gewann sie einen ersten Wettbewerb in Argentinien und erhielt seitdem diverse Auszeichnungen, unter anderem beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau, den Natalia-Gutman-Preis und beim ARD-Wettbewerb in München. 2004 erregte sie internationales Aufsehen, als sie bei den Luzerner Festspielen als Gewinnerin des „Crédit Suisse Young Artist Award“ ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev gab. Von 1992 bis 1994 war Sol Gabetta Stipendiatin an der „Escuela Superior de Música Reina Sofía“ in Madrid und wechselte anschließend in die Schweiz, um ihre Studien bei Ivan Monighetti an der Musikakademie Basel zu intensivieren. Ihr Konzertexamen machte sie im Jahr 2006 nach weiteren Studienjahren bei David Geringas an der Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin. Sol Gabetta spielt mit renommierten Orchester u.a. dem Israel Philharmonic, den Münchner Philharmonikern, dem Amsterdam Concertgebouw Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra oder BBC Philharmonic Orchestra und Dirigenten wie Zubin Mehta oder Lorin Maazel. Eine enge Zusammenarbeit pflegt sie mit dem Kammerorchester Basel, u.a. mit den Dirigenten Paul McCreesh, Andris Nelsons und Giovanni Antonini. Sie spielt regelmäßig bei wichtigen Festivals wie dem Rheingau Musikfestival, in Verbier, beim Menuhin Festival in Gstaad, beim Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen, dem Beethovenfest Bonn, dem Schleswig Holstein Musik Festival, der Schubertiade Schwarzenberg und dem Saratoga Festival. Sie hat ein eigenes Kammermusikfestival mit dem Namen „Solsberg“ in der Schweiz gegründet, dort konzertiert sie mit ihren Kammermusikpartnern, darunter Henri Sigfridsson, Mihaela Ursuleasa, Baiba und Lauma Skride sowie Patricia Kopatschinkskaja.