Foto: Patrick Hahn © Ingo Höhn
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SONNTAG-PRESSE, 25. OKTOBER 2026
Bern/ Casino
Mahler in Vollendung – Patrick Hahn dirigiert in Bern
Gustav Mahler selbst hat seine letzte Symphonie nicht mehr gehört, da er 1911 mit nur 50 Jahren starb. Dieses ausufernde und in jeder Hinsicht fordernde Werk hat viele Verehrer. In Bern kamen sie auf ihre Kosten.
Von Julian Führer
Klassik-begeistert.de
News
World Opera Day 2026: Alles rund um den Weltoperntag
Am 25. Oktober ist Weltoperntag. Nicht nur die musikalischen Bühnenwerke, sondern auch die Opernhäuser stehen an diesem Tag weltweit im Zentrum. BR Klassik feiert mit und lädt ein, die Kunstform neu zu entdecken.
BR-Klassik-de.aktuell
Rom
Rom: Was, zum Alberich!, macht der Papst in „Siegfried“?
Daniel Harding setzt seinen „Ring des Nibelungen“ mit Santa Cecilia fort. Vertreter der großen alten Garde an Wagner-Stimmen treffen sich dabei mit der nächsten Generation – und zwar im Vatikan.
DiePresse.com
Graz/ Musikverein
Musikverein Graz: Andrè Schuen sprang für Klaus Florian Vogt ein
Intelligente und klangreiche Gestaltung im Stefaniensaal.
KleineZeitung.at.graz
Wien
Wien darf doch Chicago werden
In der Wiener Volksoper feiert das Kultmusical „Chicago“ über zwei mordende Showgirls Premiere. Wir baten Hauptdarstellerin Bettina Mönch zum Gespräch.
https://www.krone.at/4346398
Wien
Züchtiges Kleid, frivoles Spiel: Yuja Wang mit Bartók und Barber (Bezahlartikel)
Die Wiener Symphoniker boten eine willkommene Plattform für selten Gespieltes nebst einer knackigen Schumann-Sinfonie.
DiePresse.com.bartokundbarber
Wien/ Konzerthaus
Elbphilharmonie-Orchester im Konzerthaus: Patzer und Verstörung (Bezahlartikel)
Beim Konzert mit dem Pianisten Leif Ove Andsnes enttäuschte das Orchester des Norddeutschen Rundfunks unter seinem Chefdirigenten Alan Gilbert einigermaßen.
DiePresse.com.patzerund,verstoerung
Wien/Konzerthaus
Gerhaher-Huber: Sprache mit Ton, nichts weiter (Bezahlartikel)
Wer Liedern lauschen will, sodass einem die Seele in die Knie gehen will, der wird das so nur bei der Liedvereinigung Gerhaher-Huber finden. Siehe Konzerthaus am Donnerstag.
https://www.diepresse.com/41387495/gerhaher-huber-sprache-mit-ton-nichts-weiter
Graz
Ruggero Leoncavallos unbekannte „La Bohème“
Mit Ruggero Leoncavallos beinahe unbekannter „La Bohème“ begeisterte die Grazer Oper. Die konzertante Aufführung ist nur noch einmal am 4. November zu erleben. Ein echtes Gustostückerl für Opernfreunde. „La Bohème“ gehört zu den meistgespielten Stücken der Opernliteratur – allerdings nicht jene von Ruggero Leoncavallo. Er hat den Wettstreit mit seinem Komponistenkollegen Giacomo Puccini – zumindest was die Gunst des Publikums angeht – klar verloren, doch seine Version von Henri Murgers Roman „Scènes de la vie de bohème“ ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten.
https://www.krone.at/4346763
Die „andere“ Bohème in der Grazer Oper (Bezahlkartikel)
Mit zwei konzertanten Aufführungen von Ruggero Leoncavallos „La Bohème“ holt die Oper ein Werk auf die Bühne, das nach anfänglichen Erfolgen in den Schatten von Puccinis nur ein Jahr zuvor entstandener gleichnamiger Oper geriet.
https://www.kleinezeitung.at/artikel/41387713/die-andere-boheme-in-der-grazer-oper
Warschau/Teatr Wielki
Die Mütter von Cherson – Oper von Maxim Kolomiiets über ukr. Kinder
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,07 Minuten)
deutschlandfunk.de
Berlin
Der Rundfunkchor Berlin flutet den Heimathafen Neukölln mit einem Wasserprogramm
Die Berliner Chöre, Opernhäuser und Orchester gehen in die Stadt. So auch und vor allem der Rundfunkchor Berlin, der mit seiner nun schon traditionellen RundfunkchorLounge, seit einiger Zeit im Heimathafen Neukölln angesiedelt, nicht nur örtlich, sondern auch thematisch den Bezug zur Stadt und gesellschaftlichen Topoi herstellt. Diesmal zum Thema „Wasser“. Die Kombination aus Musik und Gesprächen zum Thema und das Setting am Puls Berlins funktionieren: Begeisterten Applaus spendet das Publikum selbst für zeitgenössische Stücke. Musikalisch völlig zu Recht.
Von Sandra Grohmann
Klassik.begeistert.de
CD-Besprechung
Der brillante Sopranist Bruno de Sá präsentiert eine ungewöhnliche CD
Gerne folgt man ihm auf seiner Reise von den Flussgöttinen des Amazonas bis zu den kunstvollen Liedern von Richard Strauss und George Gershwin. Erneut beweist Bruno de Sá sich als einer der interessantesten Künstler innerhalb der wachsenden Gruppe von männlichen Sopranisten.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Lübeck
„Lübeck, wir bleiben!“
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten für den Kulturbetrieb! Die Förderung „alles Guten und Schönen in Lübeck“ hat sich die Possehl-Stiftung in der Hansestadt seit 1919 auf die Fahnen geschrieben; unter vielem anderem verfolgt die traditionsreiche Einrichtung die Pflege von Kunst und Wissenschaft. Nun wurde beschlossen, die Förderung für den Instrumenten-Wettbewerb der Deutschen Stiftung Musikleben in Lübeck bis 2032 zu verlängern. Wie segensreich das vor allem für junge Talente wirkt, wurde bei einem Pressegespräch in der Lübecker Musik- und Kongresshalle am 23. Oktober 2026 deutlich.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik.begeistert.de
Raiding
Happy Birthday, Herr Liszt: Geburtstagskonzert in Raiding (Bezahlaertikel)
Kateryna Titova und das Wiener KammerOrchester beim Lisztfestival.
Kurier.at.geburtstagskonzert
Berlin/ Philharmonie
Bach Collegium Japan in der Philharmonie: Wenn die Musik zum räumlichen Ereignis wird (Bezahlartikel)
Das Bach Collegium Japan unter Masato Suzuki führt in der Philharmonie die Brandenburgischen Konzerte auf. Die Stimmung ist ausgelassen, wie man es in klassischen Konzerten selten erlebt.
Tagesspiegel.de.Kultur.bach
Nürnberg
Neubau Nürnberger Oper: Zukunft des historischen Opernhauses offen
Nürnberg baut eine neue Spielstätte für seine Oper – am symbolträchtigen Ort in der Kongresshalle. Es wird wohl eine Dauerlösung. Die Zukunft des Opernhauses am Richard-Wagner-Platz lässt Oberbürgermeister Marcus König offen. Die Frage habe aktuell keine Priorität.
BR-Klassik.de.nuernberg.generalsanierung
Düsseldorf
Oper goes Stummfilm: „Die Zauberflöte“ in Düsseldorf
Eine riesige Spinne lauert auf der Bühne, ein Vogelfänger stolpert durch eine Welt voller skurriler Gestalten, und ein junger Prinz muss sich gegen allerlei fantastische Kreaturen behaupten. Was sich im Opernhaus Düsseldorf abspielt, erinnert weniger an eine klassische Opernaufführung als an einen Zeichentrickfilm aus den Anfangstagen des Kinos. Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“ wird hier zum rauschhaften Bildertheater, in dem Animationen, Gesang und Schauspiel zu einer außergewöhnlichen Kunstform verschmelzen. Das ist über weite Strecken ebenso einfallsreich wie unterhaltsam, offenbart mit zunehmender Spieldauer allerdings auch die Grenzen eines Konzepts, das seinem Publikum kaum eine Atempause gönnt.
https://www.kulturfeder.de/rezension/zauberfloete-duesseldorf-10018361.html
Hannover
Die Psyche blankziehen
An der Niedersächsischen Staatsoper inszeniert Ruben Michael „Ich, ich, ich!“ von Raquel García-Thomás. Der Abend überzeugt mit großartigem Ensemble und kreativen Ideen, schießt zeitweise aber etwas über das Ziel hinaus.
DeutscheBuehne.de.hannover
Links zu englischsprachigen Artikeln
Parma
Festival Verdi 2026 Review: Nabucco
Lidia Fridman Reigns Supreme
https://operawire.com/festival-verdi-2026-review-nabucco/
London
New Sussex Opera offer a rare chance to experience Charpentier’s David et Jonathas
https://seenandheard-international.com/2026/10/new-sussex-opera-offer-a-rare
Q & A: Adriana González on Her Royal Opera Debut, Expanding Her Repertoire & Being a Young Artist
https://operawire.com/q-a-adriana-gonzalez-on-her-royal-opera-debut-expanding
Southampton
Death of Gesualdo – Agony and Ecstasy from a Troubled Genius
https://operatoday.com/2026/10/death-of-gesualdo-agony-and-ecstasy-
Glasgow
This Gothic horror Turandot is electrifying (Subscription required)
Scottish Opera’s supreme production does Puccini’s disturbing opera proud in the year of its centenary
https://www.telegraph.co.uk/opera/what-to-see/turandot-review-five-star-review/
Wexford
Wexford Festival Opera Unveils 2027 Season
https://operawire.com/wexford-festival-opera-unveils-2027-season/
New York
A little slice of death
Lincoln in the Bardo fills its inaugural Metropolitan Opera run with musical delights and vibes—but how far can those go?
https://parterre.com/2026/10/23/a-little-slice-of-death/
Review: “Lincoln in the Bardo” at The Metropolitan Opera
In a new operatic adaptation of George Saunders‘ novel, composer Missy Mazzoli and librettist Royce Vavrek craft a gripping meditation on death and empathy
https://icareifyoulisten.com/2026/10/review-lincoln-in-the-bardo-at-the-metropolitan-opera/
Carnegie serves up exhilarating Steve Reich feast, with no slowing down at 90
https://newyorkclassicalreview.com/2026/10/carnegie-serves-up-exhilarating-steve-reich-feast
Boston
BSO’s intriguing if unwieldy Machover premiere provides musical and AI food for thought
Kent Nagano conducted the Boston Symphony Orchestra in the world premiere of Tod Machover’s already and not yet Thursday night at Symphony Hall.
https://bostonclassicalreview.com/2026/10/bsos-intriguing-if-unwieldy-machover
Recordings
The Deeps Have Music (Beth Taylor and Hamish Brown)
This is a fine new recording of aquatic-themed songs from Scottish mezzo-soprano Beth Taylor and English pianist Hamish Brown.
https://limelight-arts.com.au/reviews/the-deeps-have-music-beth-taylor
Obituary
Judith Blegen, 1941–2026
The Metropolitan Opera mourns the death of Judith Blegen, a leading soprano with our company for 21 seasons.
https://www.metopera.org/information/memorial/judith-blegen/
Ballet / Dance
London City Ballet: a double bill of exceptional poignancy at Sadler’s Wells
Bachtrack.com.de.review
Sprechtheater
Linz/ Landestheater
Fack ju Shekspir: „Romeo und Julia“ mit Romeo und Julia als Nebenfiguren
Am Landestheater Linz bleibt die berühmteste Liebesgeschichte der Theaterliteratur neben allerlei Faxen und Fechten blass
DerStandard.at.story.romeo.und.julia
„Romeo und Julia“ am Landestheater: Liebesdrama und Liebesbriefe in Linz
Zwiespältige Inszenierung von Shakespeares Klassiker im Linzer Schauspielhaus.
https://kurier.at/kultur/theater-linz-romeo-und-julia-landestheater-kritik/403200403
Wien/ Akademietheater
Kinderfantasie schlägt zurück: „Die größere Hoffnung“ im Akademietheater
Eine neue, knappe Bühnenfassung von Ilse Aichingers zentralem Nachkriegsroman beeindruckt durch das Lebendigmachen einer widerständigen Poetik
DerStandard.at.story.akademietheater
Medien
ZDF
„Rosenheim Cops“ verlieren auch beliebten Treffpunkt
Nach Frau Stockl und Direktor Achtziger bringt die aktuelle Staffel einen weiteren Abschied. Es ist eine Zeit der Umbrüche bei der beliebten Serie „Rosenheim Cops“. Ende November wird sich Frau Stockl (Marisa Burger) verabschieden. Mit Ende der Staffel ist auch Polizeidirektor Achtziger (Alexander Duda) Geschichte, was er kürzlich in einem Interview bedauerte. Aber auch in den Kulissen wird bereits umgebaut. Denn die (verbliebenen) Polizisten werden auch einen neuen Treffpunkt für After- und Während-Work-Entspannung bekommen.Das seit vielen Jahren bestehende Stammlokal „Times Square“ wird geschlossen, Ignaz „Jo“ Casper (Christian K. Schaeffer) wird die Serie verlassen. Auf Instagram hat Schauspieler Schaeffer geschrieben „Nach 20 Jahren wird es Zeit, die Schürze abzulegen“. Ein großangelegtes Verabschieden in der Serie sei laut ZDF nicht geplant
Kurier.at.rosenheim.cops
Österreich
Kennen Sie es? Das ist Österreichs Dialekt-Jugendwort des Jahres
Sieger wurde das Wort „krocha“. Es wird als Adjektiv verwendet und verdeutlicht, dass etwas sehr gut ist. Nicht zu verwechseln mit dem „Krocha“, der einst Diskotheken unsicher machte. Aufgerufen zur Wahl hatte der ORF Young-Audience-Kanal „orf.checkstdu“. Dort geht Host Fabian Kotschwar, der auch als Ö3-Moderator in Erscheinung tritt, Phänomenen der deutschen (Jugend-)Sprache nach
https://www.krone.at/4346578
Politik
Ukraine-USA-Russland
Kreml verkündet Friedens-Verhandlungen in Abu Dhabi
Russland, die USA und die Ukraine sollen im November in Abu Dhabi über Frieden verhandeln. Auch eine Beteiligung Europas ist möglich. Der Kreml hat neue Details zu den geplanten Friedensgesprächen über den Ukraine-Krieg bekannt gegeben. Wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag (23. Oktober) erklärte, sollen Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine in der ersten Novemberhälfte in Abu Dhabi an einem Tisch sitzen.
heute.at.kreml.verkuendet
Schicksalswahl in USA
Midterms: Amerika vor der politischen Zerreißprobe
Kurz vor den „Midterms“ genannten Zwischenwahlen am 3. November befindet sich die amerikanische Demokratie im Ausnahmezustand. Übernehmen die Demokraten sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat die Mehrheit, droht den USA eine erbitterte Zerreißprobe. Denn Präsident Donald Trump wird eine Niederlage nicht hinnehmen.
https://www.krone.at/4335002
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Unter’m Strich
Wien
Wiener Linien: Jahreskarte um 483 €
Gültig ab 2027: Preishammer bei Wiener Linien. Um das Angebot der Wiener Linien „langfristig zu sichern, werden die Tarife der Wiener Linien mit 1. Jänner 2027 angepasst“. Grundlage sei der zwölfmonatige Verbraucherpreisindex-Durchschnitt. Für das Jahr 2027 werden die Preise demnach um 3,45 Prozent erhöht.
https://www.krone.at/4346533
Almdudler, Extrawurst, Soletti: So schmeckt Österreich
20 ruhmreiche Ikonen des österreichischen Aromas. Vielleicht nicht so schillernd wie Sachertorte oder Wiener Schnitzel, dafür im heimischen Alltag omnipräsent. Wenn man fragt, wie und wonach Österreich schmeckt, lautet die erste Antwort wahrscheinlich „nach Schnitzel“. Gefolgt von Sachertorte, Mozartkugel, Marillenknödel, Tafelspitz, Kaiserschmarren und Zwiebelrostbraten. Eh, diese Antwort würde auch jedem Tourismusmanager einfallen, denn darauf sind wir stolz, das sind Gerichte, die man in der ganzen Welt kennt, die Besucher aus der ganzen Welt in Österreich als erste bestellen.
News.at.kulinarik
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 25. OKTOBER 2026)
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 25. OKTOBER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Zu den Nachfragen, wo man das Jahrbuch der Wiener Staatsoper kaufen kann (in der Oper nämlich nicht!)
Ja, die Zeiten sind sehr schlecht geworden.
Kitsch in der Oper, Kaffeetassen statt Bücher, und im Burgtheater wurde die Leporello Buchhandlung im Foyer, wo man vor der Vorstellung so schön in Theaterliteratur stöbern konnte,
sang und klanglos zugesperrt.
Ich kann Ihnen nur raten, die Opernfreunde selbst anzuschreiben:/">
Die können Ihnen das Buch senden oder eine Buchhandlung nennen, über die Sie es beziehen können.
Beste Grüße aus Wien,
Renate Wagner
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Rom: Was, zum Alberich!, macht der Papst in „Siegfried“?

Michael Volle (Wanderer, Papst?), clay Hilley (Siegfried). Foto: Kia Pasqualini
Daniel Harding setzt seinen „Ring des Nibelungen“ mit Santa Cecilia fort. Vertreter der großen alten Garde an Wagner-Stimmen treffen sich dabei mit der nächsten Generation – und zwar im Vatikan.
DiePresse.com
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IPG . Internationale Ignaz Joseph Pleyel-Gesellschaft
Herzlich willkommen zur 670. Veranstaltung der Internationale Ignaz J. Pleyel Gesellschaft IPG
Konzert
am Sonntag, dem 08.11.2026 um 15:00 Uhr
im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums
Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll
KÜNSTLERINNEN:
Doris Kitzmantel, Klavier
Roland Herret, Violine
Anna Dekan, Viola
Stefanie Prenn, Violoncello
PROGRAMM:
Wolfgang Amadé Mozart (1756 – 1791)
Duo für Violine und Viola in G-Dur, KV 423
– Allegro, – Adagio, – Rondeau. Allegro
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)
Sonate für Klavier in G-Dur, Ben 332
– Moderato, – Adagio, – Rondo. Allegro
Franz Schubert (1797 – 1828)
Sonate für Violine und Klavier in D-Dur, op. 137/1
– Allegro molto, – Andante, – Allegro vivace
PAUSE
Gustav Mahler (1860-1911)
Klavierquartettsatz in a-Moll
Camille Pleyel (1788-1855)
Klavierquartett op. 3 in G-Dur
– Adagio -Allegro con brio, – Adagio con grande expressione, – Rondo. Allegro
Zugabe; Änderungen sind der IPG vorbehalten!
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In memoriam Peter Gülke. „Der Seele Innerstes ward offenbar“ Präsentation des CD-Buches zu Liedern und Leben Walther von Goethes (1818–1885)
Ehrengast: Dieter Borchmeyer
10. November 2026, 19:30 Uhr, Kunstuniversität Graz, Palais Meran, Florentinersaal
Freier Eintritt

Am 10. November 2026 wird im Florentinersaal der Kunstuniversität Graz das CD-Buch „Der Seele Innerstes ward offenbar“ in einer Kooperation von Klassik Stiftung Weimar, Kunstuniversität Graz und NAXOS präsentiert. Die Veranstaltung verbindet Liedaufführungen, ein Podiumsgespräch (u. a. mit Dieter Borchmeyer) sowie kurze Lectures – als künstlerisch-wissenschaftliches Format, das den Dialog zwischen Interpretation, Quellenarbeit und Kontextforschung sichtbar macht.
Den Auftakt bilden Grußworte der beiden Vizerektoren der Kunstuniversität Graz, Elisabeth van Treeck (Forschung) und Werner Strenger (Kunst).
Mitwirkende: Ariane Ludwig (Goethe- und Schiller-Archiv / Klassik Stiftung Weimar), Hedayet Jonas Djeddikar (Kunstuniversität Graz / Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M.), Karsten Hein (Goethe-Museum Düsseldorf), Michael Aigner (NAXOS), Studierende der Kunstuniversität Graz und Ulf Bästlein (KUG).
Warum dieses Projekt?
Ausgangspunkt des Projekts war die Wiederentdeckung eines kompositorischen Œuvres, dessen musikalische Qualität und Eigenständigkeit in bemerkenswertem Gegensatz zu seiner nahezu vollständigen Vergessenheit stehen. Walther von Goethe bewegt sich in seinem Vokalwerk – einem leisen Gegenmodell zum lauten Fortschrittsgestus der Epoche – zwischen lyrischen Miniaturen und dramatisch ausgreifenden Balladen, zwischen Strophen- und durchkomponiertem Lied, Belcanto-Gestus und deklamatorischer Prägnanz, mit experimentellen Übergängen zwischen Gesang und Sprechen, harmonischen und metrischen Überraschungen. Charakteristisch ist das Primat der Melodie: Singstimme (und Text) bilden meist den Ausgangspunkt, Klaviersatz und Harmonik wirken als Resonanz- und Deutungsraum. Peter Gülke hebt eine „ästhetisch forschende Neugier“ hervor.
Während die ihrem Wesen nach intime Gattung des Kunstlieds im Verlauf des 19. Jahrhunderts zunehmend in größeren Veranstaltungsformaten präsentiert wurde, entzog sich Walther von Goethe dieser Entwicklung immer konsequenter. Aus seiner „Ästhetik der Innerlichkeit“ erwuchs eine radikale Konsequenz: Er untersagte schließlich sogar öffentliche Aufführungen seiner eigenen Werke.
Walther von Goethe ist nicht nur als Komponist kulturhistorisch bedeutsam, sondern auch als Schriftsteller und Rezensent, als Kulturpolitiker und als Verwalter des Goethe-Nachlasses. Er wuchs im Haus seines Großvaters Johann Wolfgang von Goethe auf und wurde als dessen ältester Enkel zu einer Gründungsfigur des Goethe- und Schiller-Archivs und der heutigen Klassik Stiftung Weimar.
Das CD-Buch-Projekt
Das CD-Buch ist eine von Ulf Bästlein und Ariane Ludwig herausgegebene Hybrid-Publikation, deren Gestaltung die Gleichwertigkeit von künstlerischer Praxis und wissenschaftlicher Reflexion bereits in der äußeren Form zum Ausdruck bringt: Drei CDs und ein umfangreiches wissenschaftliches Buch bilden eine gestalterische und inhaltliche Einheit. Sie sind das Ergebnis einer wechselseitigen Durchdringung von musikalischer Praxis und wissenschaftlicher Arbeit im Sinn der Artistic Research. Dokumentiert wird das erste Modul eines mehrstufigen Forschungsprojekts (Arbeitsphase 2022–2026). Enthalten sind 75 Vokalwerke Walther von Goethes – ausschließlich Weltersteinspielungen!
Die Aufnahmen entstanden in fünf Aufnahme-Sessions auf historischen Instrumenten: im Wiener Studio Tonal u.a. mit einem Bösendorfer-, einem Bechstein-, einem Streicher-Flügel aus dem 19. Jahrhundert und einem Feurich-Flügel (1928) sowie im Junozimmer des Goethehauses am Frauenplan in Weimar auf dem original erhaltenen Nannette-Streicher-Flügel der Familie Goethe von 1821. Mitwirkende: Hedayet Jonas Djeddikar und Christoph Ritter (Klavier), Silke Evers (Sopran) und Ulf Bästlein (Bassbariton).
Die Aufsätze führen auf aktuellem Forschungsstand in Werk, Biographie, Klang- und Quellenfragen ein (Beiträge von Dieter Borchmeyer, Peter Gülke, Jochen Golz, Christian Hain, Silke Evers, Karsten Hein, Christoph Ritter, Hedayet Jonas Djeddikar, Barbara Dietz, Ulf Bästlein, Ariane Ludwig). Das Buch ist als kombinierter Forschungs-, Werk- und Materialband angelegt – inklusive Nachlasskontext, Instrumentenkapitel, Einzelanalysen, Biographie und textkritisch dargebotener Lyrik.
Die Veranstaltung ist dem Andenken Peter Gülkes gewidmet, der das Projekt mit seiner außergewöhnlichen Verbindung von musikwissenschaftlicher Reflexion und künstlerischer Erfahrung von Anfang an maßgeblich geprägt und als Mentor begleitet hat. Sein Beitrag zum CD-Buch ist die wohl letzte von ihm autorisierte wissenschaftliche Publikation.
Insgesamt steht das Projekt für international relevante Grundlagenforschung: getragen von Archivarbeit, von künstlerisch-wissenschaftlicher Analyse, Aufführungspraxis und (perspektivisch) Digitalisierung/Open Access, unterstützt durch die internationale Dissemination über NAXOS.
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