DIE SONNTAG-PRESSE, 26. JULI 2026

DIE SONNTAG-PRESSE, 26. JULI 2026

(Jonathan Tetelman; Foto Ulrich Perrey)

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SONNTAG-PRESSE, 26. JULI 2026

Salzburg/Festspiele
Tetelman als neuer Tenor der „Carmen“
Bei den Salzburger Festspielen feiert George Bizets „Carmen“ Premiere. Der US-amerikanische Tenor Jonathan Tetelman übernimmt die Rolle des Don Jose an der Seite von Asmik Grigorian. Er erzählt von seinem ungewöhnlichen musikalischen Weg und die Faszination Salzburg.
https://orf.at/av/video/onDemandVideoNews90000

Salzburger Festspiele
Salzburger Machtspiele: Die ungelöste Krise der Salzburger Festspiele
Der Abgang des Intendanten Markus Hinterhäuser markiert nur den sichtbarsten Teil einer tieferen Krise der Salzburger Festspiele um Führungsversagen, mangelnde Transparenz und offene Kostenfragen
DerStandard.at.story.machtspiele

Buch kritisiert Hinterhäuser-Abgang scharf
Fast vier Monate hat er sich nach seinem unfreiwilligen Abgang als Intendant der Salzburger Festspiele zurückgezogen, jetzt ist Markus Hinterhäuser wieder präsent. Er besucht Proben ebenso wie Konzerte – und seit heute liegt ein Buch vor, das sich äußerst kritisch mit der Rolle des Kuratoriums im Zusammenhang mit seinem Ausscheiden beschäftigt.
https://salzburg.orf.at/stories/3364114/

Salzburger Hagerlziehen auf Kosten von Transparenz und Steuerzahlern
Bei den Salzburger Festspielen sind nach dem Abgang Hinterhäusers noch immer viele Fragen offen. Die machtbewusste Landeshauptfrau hat ein Transparenzproblem
DerStandard.at.story.salzburger.hagerlziehen

„Passion“ wird in Salzburg als vokale Stressbeziehung inszeniert
Die Salzburger Festspiele präsentieren Pascal Dusapins Oper in der Kollegienkirche. Das Ensemble Modern, Sarah Aristidou und Georg Nigl bieten höchste Qualität
DerStandard.at.story

Salzburg
Salzburger Festspiele: In der Unterwelt wird es intellektuell
(Bezahlartikel)
„Passion“ von Pascal Dusapin in der Kollegienkirche – viel Applaus für Sarah Aristidou und Georg Nigl.
https://kurier.at/kultur/pascal-dusapin-passion-salzburger-festspiele-georg-nigl/403178028

Bayreuth/Festspiele
Bayreuther Festspiele 2027: Künftig zwei Premieren jährlich – ohne Mehrkosten
Die Bayreuther Festspiele wollen ihr Profil schärfen und ihr Angebot stärker an veränderte Publikumsgewohnheiten anpassen. Ab 2027 soll es jährlich zwei Neuinszenierungen geben, allerdings mit jeweils halbiertem Produktionsbudget. Zugleich setzt die Festspielleitung auf Innovationen wie den KI-gestützten „Ring des Nibelungen“ und hofft auf eine intensive Diskussion über die erste Bayreuther Aufführung von Wagners „Rienzi“.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/bayreuther-festspiele-2027-ausblick-100.html

Hitlers Liebling? Das ist eine Friedensoper! (Bezahlartikel)
Nathalie Stutzmann bringt Richard Wagners frühe Oper „Rienzi“ bei den 150. Bayreuther Festspielen zum ersten Mal auf den Grünen Hügel. Ihr Ideal ist ein Orchesterklang, der atmet und singt.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/musik-und-buehne/oper/nathalie-stutzmann-dirigiert-erstmal-den-rienzi-in-bayreuth-accg-201046302.html

Bayreuth
Magdalena Hinterdobler aus Straubing feiert Debüt bei Bayreuther Festspielen
Das Bayreuther Festspielhaus ist ab Samstag wieder Anziehungspunkt für Prominente und Musikliebhaber. Auf der Bühne steht heuer auch eine Straubingerin. Wie sie sich vorbereitet und warum Wagner-Opern es in sich haben.
idowa.de.straubing

Bregenzer Festspiele: Auf dem Mond herrscht Grapschverbot!
Leoš Janáčeks Spießbürgersatire „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ erheitert und erfreut als Hausoper der Bregenzer Festspiele szenisch wie musikalisch. Dem Brouček sei Bier is ned deppert! Falls jemand unbedingt nachrechnen möchte, dann waren es heute schon acht – nein: neun Krügel, frisch gezapft und zugestellt vom Würfl nebenan, dem Wirten seines Vertrauens.
DiePresse,com.bregenz.broucek

Bregenz
Der einzig Normale unter lauter Verrückten
Yuval Sharon inszeniert bei den Bregenzer Festspielen „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ von Leoš Janáček. Bei der Premiere verleihen die Wiener Symphoniker, der Philharmonische Chor Prag und das Ensemble der Musik regelrecht Flügel.
DieDeutscheBuehne.de

Der Jedermann-Spießer in uns allen
Die zweite Neuinszenierung der Bregenzer Festspiele 2026 fördert weit mehr Erkenntnisse als die an der Oberfläche kratzende „La Traviata“. Leoš Janáčeks „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ sind in der Inszenierung von Yuval Sharon eine Einladung zu erforschen, wieviel gräuliche Bürgerlichkeit ins uns allen steckt.
Concerti.de.oper

„Die Ausflüge des Herrn Brouček“ in Bregenz: Endstation Bierfass (Bezahlartikel)
Eine großartige, farbenprächtige Hommage an das Absurde: Yuval Sharon fasziniert mit Leoš Janáčeks Opernsatire
Kurier.at.broucek

Mit neun Krügerl durch ein absurdes Libretto
Großer Jubel für Leoš Janáčeks Opernsatire „Die Ausflüge des Herr Brouček“ im Bregenzer Festspielhaus.Herr Käfer, so heißt Brouček auf Tschechisch, ist ein Kleinbürger, der Genüge findet in seinen vier Wänden und jeden Abend beim Wirt Schweinebraten und neun Krügerl Bier konsumiert. Konstant alkoholisiert, schwebt er samt Häuschen auf den Mond, im zweiten Teil mitten in den Hussitenkrieg. Ein merkwürdiges Libretto, das Leoš Janáček, der Brünner, für seine erste Oper in Prag gewählt hat. Verständlich, dass es damalige Kunstrichtungen aufs Korn nimmt und im zweiten Teil ein zentrales Thema tschechischer Identität aufgreift. In Bregenz erlebte man das Werk in der Originalsprache dank des wunderbaren Prager Philharmonischen Chors, und eines hochklassigen Ensembles, das in diverse Rollen schlüpft.
https://www.krone.at/4230832

Bregenz/ La Traviata
Plansch-Party der Roaring Twenties
Zum 80. Jubiläum der Bregenzer Festspiele kommt erstmals Verdis „La traviata“ auf die Seebühne. Doch die Inszenierung lässt das Publikum zur Premiere kalt.
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/bregenzer-festspiele-la-traviata-22-7-2026/

Der zerbrochene Spiegel: La traviata an den Bregenzer Festspielen
Bachtrackcom.de,zerbrochene.spiegel

Wenn alle Illusionen zersplittern: Verdis «La Traviata» bei den Bregenzer Festspielen (Bezahlartikel)
Auf der Seebühne zeigt Damiano Michieletto das Drama der Kurtisane Violetta Valéry als bildgewaltiges, aber weitgehend unkritisches Spektakel.
NeueZuercher.Zeitung.ch.traviata

Baden
Grandioser Cast macht „Tootsie“ in Baden zum Sommer-Musical-Hit (Bezahlartikel)
Musical-Empfehlung für den Sommer gesucht? Bitte sehr: Wirklich lustig und mit schwungvoller Partitur feierte das Musical „Tootsie“ in Baden mit groß aufspielendem Cast Premiere.
DiePresse.com.grandioser.cast

Bayreuth
Zwei Opern mit einer Klappe: 2027 „Lohengrin“ und „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen
Die Bayreuther Festspiele beugen sich dem veränderten Publikumsverhalten und zeigen ab 2027 zwei Neuproduktionen pro Sommer. Besonders der „Lohengrin“ verspricht, aufregend zu werden. Nur ein Premierenaufschlag pro Sommer, das ist ab kommendem Jahr in Bayreuth Geschichte. Die Festspiele bringen dann zwei Neuproduktionen heraus – und beugen sich damit auch dem veränderten Publikumsverhalten, wie Geschäftsführer Heinz-Dieter Sense am Freitagabend bei der Jahres-Pressekonferenz einräumte. Für 2027 bedeutet das ein beziehungsreiches Doppel: „Lohengrin“ und „Parsifal“, Letzterer ist der Sage nach ja der Vater des Ersteren.
MünchnerMerkur.de

„Ring“ in Bayreuth: Eine Frau, die Männer in die Schranken weist
Die Sopranistin Camilla Nylund gehört seit Jahren zu den tragenden Säulen des Ensembles der Bayreuther Festspiele. Im Jubiläumsjahr wartet eine ganz große Aufgabe auf sie. Ein Interview.
Frankfurter Allgemeine.net.bayreuth

Feuilleton
Von Susanna zur Contessa… und wieder zurück: Louise Alder über das Singen von Mozart
Die Anzahl der Figaro-Inszenierungen, in denen die Sopranistin Louise Alder die Rolle der Susanna verkörpert hat, liegt im zweistelligen Bereich, doch im vergangenen Sommer schlüpfte sie in Glyndebourne erstmalig in die Rolle der Gräfin Almaviva. „Mir wurde klar, dass ich den Großteil der Rolle bereits kannte“, erklärt sie. „Ich kannte die Texte der Gräfin, aber ich kannte sie nicht aus ihrem Mund. Ich hatte mir noch keine Gedanken darüber gemacht, was ich von ihr als Figur hielt.“ Nachdem sie gerade für eine Wiederaufnahme von Sir David McVicars klassischer Inszenierung an der Royal Opera wieder in die Rolle der Susanna geschlüpft war, haben wir uns in Covent Garden getroffen, um die Rollen zu vergleichen und über Mozart zu sprechen.
bachtrack.com.alderuebermozart

Bücher
Richard Wagner und der Nationalsozialismus: Gesamtkunstwerk Faschismus
Die Bayreuther Festspiele feiern Jubiläum. Derweil hat Anno Mungen mit seinem Buch »Von Bayreuth nach Auschwitz« den Finger tief in die Wunde gelegt.
nd.aktuell.de.gesamtkunstwerkfaschismus

Links zu englischsprachigen Artikeln

Salzburg
Is Salzburg Festival’s radical era over? (Subscription reqiured)
Markus Hinterhäuser introduced bracingly modern works and stagings. Then in March he was fired, raising questions about the future
https://www.ft.com/music

Bayreuth
Michael Spyres, Elsa Dreisig, Vida Miknevičiūtė, Klaus Florian Vogt & Piotr Beczała Lead Bayreuth Festival’s 2027 Season
operawire.com.michaelspyres

Bad Kissingen
Kissinger Sommer 2026 Review: Baroque Queen
The 2026 Kissinger Sommer festival reached its final weekend with a highly anticipated event: the return of Cecilia Bartoli after a ten-year absence.
https://operawire.com/kissinger-sommer-2026-review-baroque-queen/

Sofia
Kartalov’s Cav & Pag proves a stunning triumph in Sofia’s Opera on the Square festival
seenandheard.international.com.kartalov

Pärnu
theartsdesk at the Pärnu Music Festival 2026 – utopia with the Järvis and other great musicians
theartsdesk.com.classical

London
BBC Symphony Orchestra firing on all cylinders for its Mahler Sixth Prom
seenandheard.international.com.sixth.prom

Caramoor Festival
Wedding from hell
Les Arts Florissants (lightly) stages two Charpentier rarities as a summer wedding gone wrong.
https://parterre.com/2026/07/24/wedding-from-hell/

Cooperstown
An American tragedy: Madama Butterfly at Glimmerglass
seenandheard.international.vom.glimmerglass

Butterfly and Così at Glimmerglass
https://operatoday.com/2026/07/butterfly-and-cosi-at-glimmerglass/

Recordings
Lise Davidsen announces new Verdi album ahead of Met season opening.
colins.columne.com

Lisette Oropesa, Cecilia Bartoli, Ying Fang, Emily D’Angelo, Michael Spyres, Julie Roset Lead New CD/DVD Releases
operawire.com.lisette

Sprechtheater

Salzburg/Festspiele/Perner Inseln
Faust pur – ganz ohne Bierhumpen und Hexenbesen
Goethes „Faust I“ in der Regie von Ulrich Rasche hat am Samstag bei den Salzburger Festspielen Premiere. Zu sehen ist auf der Perner Insel eine stark reduzierte Fassung des Klassikers.
https://www.krone.at/4231042

Film

Ornella Muti und Tochter beantragen russische Staatsbürgerschaft
Die Schauspielerin hat familiäre Wurzeln in Russland und war wegen ihrer Nähe zu Putin in Italien bereits ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Die italienische Schauspielerin Ornella Muti (71), die wegen ihrer Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin in ihrer Heimat öfter ins Kreuzfeuer der Kritik geraten ist, hat die russische Staatsbürgerschaft beantragt. Der Schritt sei Ausdruck ihrer familiären Verbundenheit zu Russland und kein Bruch mit ihren italienischen Wurzeln, berichtete ihre Tochter Naike Rivelli (51), die ebenfalls die russische Staatsbürgerschaft beantragt hat. Mutis Mutter war Russin.
Kurier.at.ornellamuti

Gesundheit

Schwarzes Melanom: In Nordamerika überträgt sich ein Krebs von Fisch zu Fisch – ist das auch unter Menschen möglich?
Im Lake Memphremagog leiden ungewöhnlich viele Zwergwelse unter Hautkrebs. Forscher sind überzeugt, dass die Tiere sich gegenseitig anstecken. Sie raten Anglern, befallene Tiere nicht zu essen.
DerSpiegel.de

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Unter’m Strich

Berlin
Berlin: In Feiernde gerast:
Berliner Pride: Gesuchter aus islamistischer Szene
Nach dem Angriff auf den Christopher Street Day in Berlin ist ein mutmaßlicher Verdächtiger identifiziert. Der Mann ist laut Polizeisprecher Florian Nath „polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet“. Der 21-Jährige, der noch nicht gefasst ist, soll am Samstag mit einem weißen Transporter in die feiernde Menge gerast sein und auch mit einer Stichwaffe auf Passanten eingestochen haben. Eine Frau starb, 16 weitere Menschen wurden verletzt.
https://www.krone.at/4232655

CSD in Berlin abgebrochen: Auto fuhr in Menge, mindestens ein Toter
Der Christopher Street Day wurde von den Veranstaltern abgebrochen. Es soll mehrere Verletzte und mindestens einen Toten geben.
Kurier.at.berliner.pride

Österreich
Kultur oder Vögel? Neue Euro-Scheine: So können Sie mitbestimmen
Die Euro-Scheine, die Millionen Menschen täglich in Händen halten, sollen ein völlig neues Aussehen bekommen. Doch bevor die Europäische Zentralbank (EZB) eine Entscheidung trifft, sind erstmals die Bürgerinnen und Bürger gefragt. Noch bis zum 21. September kann online darüber abgestimmt werden, welche Motive künftig die neuen Banknoten zieren sollen.
https://www.krone.at/4230976

Doch kein Macho?
Freundin packt aus: Gabalier ist „perfekter Hausmann“
Ausgerechnet der Volks-Rock’n’Roller mit dem Macho-Image: In einem ServusTV-Teaser plaudert Monika Gruber über ihren Freund Andreas Gabalier.
Heute.at.gabalier

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 26. JULI 2026)

INFOS DES TAGES (SOONTAG, 26. JULI 2026

Quelle: onlinemerker.com

SALZBURGER FESTSPIELE: CARMEN. Heute Premiere

𝗔𝘀𝗺𝗶𝗸 𝗚𝗿𝗶𝗴𝗼𝗿𝗶𝗮𝗻 (Carmen) and 𝗝𝗼𝗻𝗮𝘁𝗵𝗮𝗻 𝗧𝗲𝘁𝗲𝗹𝗺𝗮𝗻 (Don José) in Georges Bizet’s „Carmen“ at the Salzburger Festspiele | Salzburg Festival.
🗓 Performances on:
26, 30 July & 03, 08, 12, 15, 21, 26 August 2026.

tetel

ZU FACEBOOK

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»Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«

Die »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich ― Musik am Ursprung« feiern von 30. August bis 1. November 2026 zum 66. Mal den Genius Loci von elf mit be-
rühmten Musikerpersönlichkeiten verbundenen Schauplätzen

nieder
Fotos (v.l.): Schloss St. Peter/Au©Johannes Zinner; Valer Sabadus©schneiderphotography; Schloss Atzenbrugg/Konzert©Richard Marschik; Camilla
Nylund©Shirley Suarez; Annely Peebo©zVg; Rafael Fingerlos©Theresa Pewal; Clemens Unterreiner©Ulrik Hoelzel; Hagar Sharvit©Andrej Grilc; Ehem. Synagoge St.
Pölten©Pfoser ZT/Herfert.

30.08., 18 Uhr: Carl-Zeller-Serenade, Schloss St. Peter/Au
06.09., 16 Uhr: Schubert-Serenade, Schloss Atzenbrugg
13.09., 19 Uhr: Schloss-Serenade, Schlosstheater Laxenburg
19.09., 18 Uhr: Gottfried von Einem-Serenade, Kirche zur Hl. Katharina Oberdürnbach
27.09., 16 Uhr: Beethoven-Serenade, Haus der Kunst Baden
04.10., 17 Uhr: Randhartinger-Serenade, Festsaal Ruprechtshofen
11.10., 18 Uhr: Hugo-Wolf-Serenade, Burg Perchtoldsdorf
16.10., 19:30 Uhr: Schönberg-Serenade, Schönberghaus Mödling
18.10., 19 Uhr: Joseph-Haydn-Serenade, Haydn Geburtshaus Rohrau
25.10., 18:30 Uhr: Serenade des Exils, Ehemalige Synagoge St. Pölten
01.11., 17 Uhr: Krenek-Serenade, Salon Krenek Krems

Die 66. Ausgabe der »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich«, der ältesten, durchgehend bestehenden Konzertreihe des Bundeslandes, bietet von 30. August bis 1. November 2026 »Musik am Ursprung« an insgesamt elf, meist mit berühmten Musikerpersönlichkeiten verbundenen Orten in Niederösterreich. Im Zentrum jedes Serenadenkonzerts steht das klassische Lied ― ergänzt von Instrumentalmusik und inhaltlich passenden Lesungen oder Rezitationen, präsentiert von hervorragenden, international gefragten Interpretinnen und Interpreten.
Mit Musikern eng verbundene Orte in Niederösterreich sind beispielsweise St. Peter in der Au und Rupprechtshofen ― die Geburtsorte Carl Zellers sowie Benedict Randhartingers, das Schubert Schloss Atzenbrugg, die Sommer-Residenzen Hugo Wolfs in Perchtoldsdorf, Arnold Schönbergs in Mödling oder Ludwig van Beethovens in Baden sowie das ehemalige, zum Museum umgestaltete Wohnhaus Gottfried von Einems und Lotte Ingrischs in Oberdürnbach bei Maissau. Seit 2025 ist die „Ehemalige Synagoge St. Pölten“ Schauplatz eines Serenadenkonzerts, um an jene niederösterreichische Komponisten zu erinnern, die aufgrund ihrer jüdischen Abstammung emigrieren mussten.

Bühne frei für internationale Stars und vielversprechende Nachwuchstalente der Klassikszene
Die »Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich« 2026 bieten eine Bühne sowohl für ausgezeichnete, international erfolgreiche Künstlerinnen und Künstler als auch für junge, aufstrebende Nachwuchstalente:

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Camilla Nylund. Foto: Shirley Suarez

Zu erleben sind renommierte Vokalistinnen und Vokalisten wie Rebecca Nelsen, Camilla Nylund, Annely Peebo, Hagar Sharvit, Thomas Ebenstein, Rafael Fingerlos, Daniel Gutmann, Valer Sa-
badus, Jörg Schneider und Clemens Unterreiner. Unter den vielversprechenden Gesangstalenten der jungen Generation sind der Salzburger Bariton Benjamin Sattlecker, u.a. Gewinner des 4. Internationalen Haydn-Gesangswettbewerbs 2022, sowie Tenor Kieran Carrel, Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und „Rising Star“ der internationalen Opern- und Konzertwelt

KARTEN & INFORMATION:
+43 (0) 2742/9005–4999 | | www.serenadenkonzerte.at
sowie direkt vor Ort bei den einzelnen Veranstaltern
Programmänderungen vorbehal

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LEHÁR FESTIVAL BAD ISCHL

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DER GÖTTERGATTE von Franz Lehár
Premiere: Fr., 14. August 2026, 19:30 Uhr
Im Kongress & TheaterHauses Bad Ischl

DER GÖTTERGATTE
ist eine seltene Perle des Operettenrepertoires, eine Kuriosität. Mit leichtfüßigem Witz und Lehárs musikalischem Esprit vergreifen sich hier der Komponist und seine Librettisten an der griechischen Mythologie. Die Uraufführung 1904 wurde umjubelt.
Auf der Suche nach einer spektakulären Geschichte für ein neues Theaterstück spricht Theaterdirektor Mäandros bei Gottvater Jupiter höchst persönlich vor. Dieser ist schnell überzeugt – er will den Stoff für die Theatersensation selber erleben und mischt sich mit Merkur heimlich unter die Sterblichen, nur um letztendlich von keiner geringeren als seiner eigenen Gattin Juno verführt zu werden.
Das Lehár Festival bringt dieses hinreißende Kleinod halbszenisch erstmals auf die Bad Ischler Bühne. Freuen Sie sich auf ein vergnügliches Gefühlschaos, umrahmt von Lehárs berührenden, einfallsreichen Kompositionen.

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„Apropos“ von Renate Wagner

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Durchstehen, Aussitzen, Widerstand?

Es wäre ein Denkfehler zu meinen, dass Kulturjournalisten zu anderen Themen den Mund halten sollen (weil sie ja nichts davon verstehen). Man ist schließlich ein denkender Mensch, man lebt in einer Umwelt, über die jeder reflektiert, also hat man eine Meinung. Auch zur Causa Walter Ruck.

Natürlich ist es besonders schwer, weil unsicher, darüber zu schreiben, weil sich jede Minute etwas ändern kann und alles, was man gedacht hat, obsolet wird. Und es ist auch schwer, wenn man abseits des Mainstreams denkt. Aber auch solche Leute muss es geben…

Also, Herr Ruck hat natürlich Unrecht. Es gibt mit Sicherheit auch Frauen, die mit in den Weinkeller gehen und dort auf Augenhöhe mitzechen (er ist ihnen bloß noch nicht begegnet). Und es gibt wohl auch – nicht viele, aber doch -, die sich mit ihrer adipösen Figur abgefunden haben, auf Cholesterin pfeifen und bei einer Stelze mithalten. Weil Herr Ruck möglicherweise nur ganz braven Damen  begegnet ist, sollte er keine allgemeinen Urteile fällen.

Aber – was geht es uns an, wenn ein gestriger Macho gestrige Ansichten über Frauen hat? Soll er doch, wir sind nicht die Gedanken- und Meinungspolizei. Machen wir doch nicht ein solches Theater um alles!!! Das berührt uns doch nicht, macht die Frauen von heute nicht kleiner. Ihn jetzt wegen „misogyner Aussagen“ in den Orkus zu schicken, zeigt, wie die moralinsaure Wokeness bereits die ganze Gesellschaft durchdrungen hat.

Ich bin überzeugt, dass durchaus nicht jeder, der in der ÖVP für den Partei-Ausschluß von Ruck mitgestimmt hat, innerlich dieser Meinung ist. Aber sie machen sich in die Hose vor den Sozialen Medien. Was für einen Shitstorm es gegeben hätte, wenn sie ihn nicht ausgeschlossen hätten! Undenkbar (zumal bei den gegenwärtigen Umfragewerten).

Wann werden wir endlich aufhören, vor jedem Klick und Furz der Sozialen Medien in die Knie zu gehen? Wissen wir nicht, dass all diese Dinge in ein paar Tagen wieder weg sind, „wenn die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird“, wie Thomas Birkmeir (ein Betroffener)  es einmal so schön formulierte?

Was ist denn schon geblieben von den Mega-Aufregungen? Der Burger-Sager von Karl Nehammer, der Stadtbild-Sager von Friedrich Merz, weil man diese Dinge immer wieder gegen sie verwenden kann. Wer redet heute noch von Florian Teichtmeister, den man einst verbrennen wollte, oder auch von der Affäre Roland Weißmann, die scheinbar „die Republik“ erschüttert hat? Was waren das für Aufstände in den Sozialen Medien! Ja und, was ist geblieben? Wozu sich also aufregen?

Walter Ruck weiß, dass das alles in ein paar Tagen oder (wenn „Profil“ sich festbeißt) erst in ein paar Wochen vorbei ist, aber wenn Spezi Michael Ludwig durchhält (und der hat jedes persönliche Interesse daran), kann ihm eigentlich nichts passieren. Parteiausschluss – na, nebbich. Seine Macht als Wiener Wirtschaftskammer-Präsident wird davon im Moment nicht beschädigt. Sicher, sein eigener Nachfolger wird er nicht mehr sein.

Aber wer weiß, wie lange er sich noch hält (man kennt ja solche Konstrukte auch bei Andreas Babler, den nicht einmal die eigenen Leute los werden könnten, wenn sie es wollten).Und für sein Durchstehen, Aussitzen und Widerstand leisten hat Ruck ja ein gutes negatives Vorbild: Hätte Heinz-Christian Strache bei Ibiza nicht sofort den Hut genommen (ich nehme fast an, aus Anstand, um die Partei und die Regierung nicht zu schädigen) – er wäre nicht in ein Leben der Rechtlosigkeit, der Prozesse, des Paria-Daseins gestoßen worden. Er hätte nur warten müssen, ob aus der besoffenen Geschichte irgendetwas Rechtsrelevantes heraus kommt (was nicht der Fall war). Die Konsequenzen dieser Entscheidung muss man in Österreich niemanden erzählen. Wir leben alle damit.

Nun glaube ich allerdings, dass Walter Ruck, auch wenn er noch so entschlossen ist, sich nicht kleinkriegen zu lassen, doch zu „erwischen“ wäre, denn wenn man die ganzen Postenschacher-Affären vor Gericht brächte, ergäbe das vermutlich eine ganz schöne Korruptionsanklage (es sind Leute wegen Geringerem verurteilt worden). Aber wer es wagt, Ruck vor Gericht zu bringen, weiß, dass er Michael Ludwig in den Untergang mitzieht. Und das traut sich in Österreich keiner.

Also hat der Mann mit der miesen Moral und dem schrägen Frauenbild (das ist mir wurscht, die miese Moral nicht so sehr, auch wenn sie in Österreich leider weit verbreitet ist) doch gute Chancen, den Skandal auszusitzen. Wenn er die Nerven behält.

Abgesehen davon, dass es zum Kotzen ist, dass man sich immer umschauen muss, ob vielleicht jemand private Gespräche mitschneidet. Ist das nicht eigentlich ein Strafdelikt? Auch wenn man es (wie im Fall Strache) mit dem „allgemeinen öffentlichen Interesse“ umschifft? Da sind die Kläger im Grunde nicht besser als der Beklagte – für den ich nichts, aber schon gar nichts übrig habe.

Ich finde nur einfach gut, wenn jemand sich nicht dem Druck einer Welt beugt, die sich ach so woke-moralisch gibt und selbst so viel Dreck am Stecken hat. Künstliche Entrüstung, Doppelmoral, mieseste Hexenjagd-Instinkte. Wollte man sich da auf eine Seite stellen, wäre das die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Renate Wagner

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Mina Albich: Krimiautorin

mina

Ein Fernsehauftritt, ein redigierter Tatort und eine Frage, die dich bis zur nächsten Ausgabe nicht loslässt.

Liebe Mitermittlerin, lieber Mitermittler,

diese Ausgabe von Minas Mord und Musenküsse kommt mit allem, was einen guten Fall ausmacht: einem Auftritt vor laufender Kamera, frisch gesicherten Spuren am Schreibtisch, einem Termin, den du dir eintragen solltest, und einem Verbrechen, das noch ungeklärt ist. Schnall dich an – oder besser: hol dir einen Kaffee, das hier ist keine Sache für zwischendurch.
Tatort FERNSEHSTUDIO in Seekirchen
Meine Lesung in Seekirchen (anlässlich der CRIMINALE / Doppellesung mit Herbert Dutzler) wurde aufgezeichnet – und ist jetzt im Salzburger Lokalfernsehen zu sehen!

Zum Stream

Wart ihr an dem Abend dabei? Dann antwortet einfach auf diese Mail und erzählt mir, welcher Moment euch am besten in Erinnerung geblieben ist – ich lese jede Antwort.

Spurensicherung am Schreibtisch:

spur
Wie ihr vielleicht noch wisst, habe ich im Mai am Workshop der KRIPO teilgenommen. „Spurensicherung / Materialanalyse“

Der Fall ist ganz klar: Beim Redigieren des Malta-Krimis nimmt mein strengster Lektor seinen Job sehr ernst: Und wacht darüber, dass kein Satz ungeprüft durchkommt..
Ganz schön „rot“ nach der sorgfältigen Katerkontrolle.
Was meint ihr: Sollte Tier-Arbeit verboten werden? 😂

Terminsache: SCHREIBATELIER BADEN – 5. September 2026
Das erste Badener Schreibatelier zeigt euch den Weg von der Idee bis zum Buch. Hier der Text in der NÖN:

„Bestsellerautorin Gabriele Hasmann gestaltet den Workshop gemeinsam mit den Krimiautorinnen Anja Rauter und Mina Albich. Das Schreibatelier richtet sich an Hobbyautorinnen und Hobbyautoren ebenso wie an Menschen mit einer konkreten Buchidee oder alle, die ihre Kreativität entfalten möchten.“
Die Teilnahmegebühr beträgt 199 Euro und beinhaltet Workshopunterlagen, die Betreuung durch alle drei Autorinnen (und Gabis entzückendem HUND 🐕)sowie die Pausenverpflegung (exklusive Mittagessen). Informationen und Anmeldung:
 Auf Reisen: Zurück nach Malta
Anfang August geht’s noch einmal nach Malta – nicht zum Entspannen, sondern für die letzten Fine-Tuning-Recherchen, die man eben nur vor Ort klären kann. Manche Details lassen sich einfach nicht am Schreibtisch in Wien erledigen.

Habt ihr selbst schon einmal etwas erlebt, das nur „vor Ort“ auffiel, egal wie gut man sich vorbereitet hat? Schreibt’s mir gern.

🔍 Cold Case: Mdina
Die aufregendsten Geschichten schreibt das Leben. Von einem kuriosen Fall hat mir ein maltesischer Historiker bei meiner März-Reise berichtet.

Das bringt mich auf eine GEWINNFRAGE in dieser Ausgabe:

Was geschah in Mdina, nachdem Catarina den aufdringlichen Ritter erstach, der sie bedrängte?

Ich sammle eure Theorien – die wildeste, klügste oder die, die der Wahrheit am nächsten kommt, wird im MÄRZ 2027 mit einem signierten Exemplar meines Malta-Krimis belohnt. Die Auflösung selbst gibt’s in nächsten Newsletter!
Akte vorerst geschlossen
Das war’s für diese Runde – aber die Ermittlungen laufen weiter. Bis zur nächsten Ausgabe, bleibt neugierig!

Herzlich,
Eure Mina

P.S.: Antworten auf diese Mail lese ich wirklich alle – auch die mit den Mdina-Theorien.
Wer von euch ebenfalls auf Urlaub fährt:
Gute Erholung! Wo geht’s hin? Was sind eure Lieblingsplätze?
 
 Für Anfragen zu Meldungen oder Fotomaterial meldet euch bitte unter mina.albich(at)gmx.at

Folgt meinen Social Media Kanälen, wenn ihr weitere Informationen benötigt.

 

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