Die SONNTAG-PRESSE – 6. JÄNNER 2019

Die SONNTAG-PRESSE – 6. JÄNNER 2019

Foto: Bayerische Staatsoper / Felix Löchner (c)
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die SONNTAG-PRESSE – 6. JÄNNER 2019

München/ Bayerische Staatsoper
„Die verkaufte Braut“: weit mehr als eine Spieloper

Die Bayerische Staatsoper in München macht aus einem vermeintlich „kleinen“ Stück ein bedeutendes Werk.
Salzburger Nachrichten

Erl/ Tirol
Liesl Karlstadts schönste Zeit
Drastisch der Text, schillernd die Musik: Die Tiroler Festspiele zeigen die Uraufführung der Oper „Stillhang“ des jungen Komponisten Christian Spitzenstaetter.
Frankfurter Allgemeine

Thielemanns preußische Genauigkeit beim Wiener Neujahrskonzert
Christian Thielemanns sauberes, genaues, aber wenig flexibles Dirigat lässt die Wiener Philharmoniker im Großen Musikvereinssaal am 1. Januar 2019 ein bisserl anders klingen als gewohnt.
Konzert- Opernkritik Berlin

Dirigent über Heinrich Schütz : „Einer der intelligentesten Komponisten aller Zeiten“
Zwanzig Folgen wird die Einspielung aller Werke von Heinrich Schütz mit dem Dresdner Kammerchor umfassen – ein Mammutprojekt von vierzehn Jahren. Ein Gespräch mit dem Dirigenten.
Frankfurter Allgemeine

Tonträger-Bilanz 2018
Peter P. Pachl: Kuriose Kostbarkeiten
Rezension
Der persönliche Jahresrückblick der nmz-Phonokritiker
https://www.nmz.de/artikel/peter-p-pachl-kuriose-kostbarkeiten

London
Swan Lake review – pretty on top but nothing below the surface
The Guardian

Swan Lake, English National Ballet, London Coliseum review – a solid, go-to production
https://theartsdesk.com/dance/swan-lake-english-national-ballet-london

Swan Lake, London Coliseum, review: English National Ballet’s traditional production is danced with lively confidence
The Independent

New York
New Year’s Sounds: The Week in Classical Music
The New York Times

Q & A: Benjmain Appl On His U.S. Debut, Recitals & Schubert Lieder
http://operawire.com/q-a-benjamin-appl-on-his-u-s-debut-schubert-lieder/

Toronto
Can a 108-year-old opera — by Scott Joplin — be made to sing for today?
Washington Post

Feuilleton
Opera Quiz: Which of These Opera Heroes’ Journey Will Define Your New Year?
http://operawire.com/opera-quiz-which-of-these-opera-heroes-journey-

Sprechtheater

Dresden
Hamlet
Die Dresdner haben vor einigen Jahren ihr Theater nicht nur wiederentdeckt, sie haben sich neu und stürmisch verliebt. Der bislang größte Ausweis dieser Liebe ist am Neujahrstag mit Wehmut verklungen: Der „Hamlet“ zieht um, von Dresden nach Düsseldorf.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/theater-hamlet-1.4274678

Literatur/ Buch

Robert Menasse: Was heißt da „Betrug“?
Zwei Vorwürfe stehen im Raum: dass ich erstens Walter Hallstein, den ersten Präsidenten der Europäischen Kommission, mit Sätzen zitiert habe, die sich wörtlich so nicht in seinen Schriften wiederfinden lassen. Und dass ich zweitens einen Besuch Hallsteins in Auschwitz „erfunden“ habe. Worum es in Wahrheit geht: eine Replik.
Die Presse
Autor Robert Menasse entschuldigt sich für falsche Zitate
„Die Anführungszeichen waren, vom wissenschaftlichen Standpunkt betrachtet, ein Fehler“.
Kurier

Ausstellungen/ Kunst

Wien/ Albertina
Albertina: Ausschreibung der Leitung erschien am Samstag
Am Samstag erschien in mehreren Medien die Ausschreibung für die wissenschaftliche Leitung der Albertina in Wien für die Zeit ab Jänner 2020. Der derzeitige Langzeitdirektor Klaus Albrecht Schröder, dessen Vertrag Ende des Jahres ausläuft, hat sein Interesse bekundet, die Funktion weiter zu erfüllen.
Kurier

Katar kauft sich nun in die Pariser Kunstszene ein
Das Golf-Emirat ist in Frankreich schon seit Jahren als Kunstmäzen aktiv.
Wiener Zeitung

Berlin
Museen:
Kultursenator Klaus Lederer will Kolonialgeschichte aufarbeiten
Die Kolonialgeschichte der Stadt soll aufgearbeitet werden. Die Museen sollen in den Sammlungen nach geraubten Stücken suchen.
Berliner Morgenpost

Kunstmessen im Umbruch
Die Art-Basel-Mutter MCH ist in der Krise und muss sich neu aufstellen. Die Branche kämpft mit der Frage, wie die Zukunft der Messen aussieht.
https://diepresse.com/home/kultur/kunst/5555814/Kunstmessen-im-Umbruch

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Unter’m Strich

Frankreich
Wieder Tumulte der Gelbwesten in Frankreich. Mehrere Brände
https://www.krone.at/1837610

Helene Fischer empört mit Neujahrsgruß einen Teil ihrer Fans
https://www.promiflash.de/news/2019/01/05/nur-fuer-thomas-helene-fischer

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 6. JÄNNER 2018- „Dreikönigstag“)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 6. JÄNNER 2018 – „Dreikönigstag“)

WIENER STAATSOPER: HEUTE “ ANDREA CHENIER“


Erinnerungstafel am Geburtshaus des Andre Chenier im heutigen Istanbul, Galata. Foto: Fritz Krammer

Umberto Giordanos Oper Andrea Chénier spielt zur Zeit der französischen Revolution: Erzählt wird eine Dreiecksgeschichte, die sich zwischen dem Dichter Chénier, der Adeligen Maddalena und dem Revolutionsanhänger Carlo abspielt. Giordanos Oper – sie endet mit der Hinrichtung des Liebespaares Maddalena und Chénier – verweist zwar auf eine historische Person (André Chénier), ist aber zu großen Teilen erfunden. Das Werk kam 1896 an der Mailänder Scala zur Uraufführung – und wurde noch am Premierenabend zum Triumph. Unmittelbar darauf setzte ein Andrea Chénier-Fieber ein, das die halbe Welt befiel. Bis heute ist das Meisterwerk Giordanos ein unverzichtbarer Teil des internationalen Opernrepertoires.

Dirigent Frédéric Chaslin
Regie Otto Schenk
Bühne Rolf Glittenberg
Kostüme Milena Canonero


Gregory Kunde. Foto: Chris Cloag

ZUM INTERVIEW mit Gregory Kunde (Renate Wagner)

Andrea Chénier Gregory Kunde
Carlo Gérard Luca Salsi
Maddalena di Coigny Tatiana Serjan
Bersi Virginie Verrez
Gräfin di Coigny Lydia Rathkolb
Madelon Zoryana Kushpler
Roucher Boaz Daniel
Pietro Fléville Igor Onishchenko
Fouquier Tinville Alexandru Moisiuc
Mathieu Wolfgang Bankl
Abbé Benedikt Kobel
Incroyable Thomas Ebenstein
Haushofmeister Marcus Pelz
Dumas Dan Paul Dumitrescu
Schmidt Ryan Speedo Green


Das Chenier Geburtshaus mit der Tafel. Foto: Fritz Krammer


Das Geburtszimmer des Andre Chenier im heutigen Istanbul, Galata. Foto: Fritz Krammer

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MÜNCHEN/ BAYERISCHE STAATSOPER: HEUTE LIVE-STREAM „DIE VERKAUFTE BRAUT“ (18 h)

6. Januar 2019: „Die verkaufte Braut“

ZUM TRAILER

VIDEO

Bedřich Smetana
Die verkaufte Braut
So, 6. Januar 2019, 18.00 Uhr
Musikalische Leitung: Tomáš Hanus
Inszenierung: David Bösch
Mit Selene Zanetti (Marie), Pavol Breslik (Hans), Günther Groissböck (Kezal)

TERMIN  SPEICHERN

München/ Bayerische Staatsoper
„Die verkaufte Braut“: weit mehr als eine Spieloper

Die Bayerische Staatsoper in München macht aus einem vermeintlich „kleinen“ Stück ein bedeutendes Werk.
Salzburger Nachrichten

Live-Stream Twitterguide #BSObraut
Auf Twitter versorgen wir Sie während des Live-Streams unter dem Hashtag #BSObraut mit Hintergrundinformationen zur Oper und der Inszenierung.

Sie finden den Livestream / das Video-on-demand zu genannter Zeit an dieser Stelle. Besuchen Sie unsere Seite und Sie werden rechtzeitig zu unserem Stream weitergeleitet.
Klicken Sie dann einfach in unserem Player auf „Start“ – Sie benötigen hierfür keinen Login und keine Registrierung!
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MÜNCHEN/ Bayerische Staatsoper: Annalisa Stroppa debütierte gestern als „Adalgisa“

Am 5. Januar 2019 hat Annalisa Stroppa kurzfristig die Adalgisa inNorma in München übernommen und damit ihr Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper gegegeben. In der Inszenierung von Jürgen Rose sangen Carmen Giannattasio (Norma), Joseph Calleja (Pollione), Mika Kares (Oroveso), Vlada Borovko (Clotilde) und Freddie De Tommaso (Flavio) in den weiteren Partien. Daniele Callegari hat dirigieret.


Annalisa Stroppa als Adalgisa am Teatro Colón in Buenos Aires. Copyright: Teatro Colon

„Adalgisa ist eine Partie, die ich sehr liebe und die mir ausgezeichnet liegt“, so die italienische Mezzosopranistin. „Auch für mich als Darstellerin ist es eine dankbare Rolle. Sie ist sehr reich an menschlicher Stärke. Ich bin ausgesprochen glücklich über dieses „vorgezogene“ Debüt an diesem wichtigen Theater, denn eigentlich hätte mein Debüt an der Bayerischen Staatsoper erst im April als Suzuki in Madama Butterfly stattfinden sollen.“

Annalisa Stroppa feierte erst letzten Monat große Erfolge als Adalgisa am Teatro Colón in Buenos Aires und interpretierte die Druidenpriesterin zuvor bereits am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, am Teatro Massimo in Palermo, am Teatro Carlo Felice in Genua, bei den Mai-Festspielen Wiesbaden, am Teatro Verdi in Padova und in Valladolid an der Seite von Sängerinnen wie Edita Gruberova oder Mariella Devia in der Titelpartie.

Diese Spielzeit wird die Künstlerin außer als Adalgisa und Suzuki in München als Rosina in Il barbiere di Siviglia an der Berliner Staatsoper Unter den Linden debütieren, als Nicklausse in Les contes d’Hoffmann am Teatro San Carlo in Neapel, als Zerlina in Don Giovanni am Chorégies d’Orange Festival und als Dorabella in Così fan tutte in Las Palmas auftreten.

Annalisa Stroppa studierte am Konservatorium „L. Marenzio“ in Brescia Gesang und debütierte in der Spielzeit 2009/2010 nach ersten Erfolgen bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben unter der Stabführung Riccardo Mutis in Mozarts La Betulia Liberata bei den Salzburger Festpielen. Der internationale Durchbruch gelang im Jahr 2011 als Cherubino in I due Figaro, ebenfalls bei den Salzburger Festspielen dirigiert von Riccardo Muti. Seitdem debütierte die Sängerin an vielen der wichtigsten Opernhäuser und Festivals wie etwa der Mailänder Scala, wo sie zwei Mal in Folge in der Spielzeiteröffnungspremiere mitwirkte, an der Pariser Opéra National, der Wiener Staatsoper, dem Teatro Real in Madrid, der Deutschen Oper Berlin, der Dresdner Semperoper, der Nationaloper in Amsterdam, der Arena di Verona und den Bregenzer Festspielen.

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DIE DRESDNER „ZDF“-FLEDERMAUS NUN IN DER MEDIATHEK (bis zum 27. Jänner)

Mediathek: Die „Fledermaus“ zum Nachsehen
Das Silvesterkonzert aus Dresden ist bis 27.1.2019 in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Die star-besetzte „Fledermaus“ mit Jonas Kaufmann (Eisenstein), Elisabeth Kulman (Prinz Orlofsky), Rachel Willis Sorensen(Rosalinde) Andreas Schager (Alfred), Daniela Fally (Adele), Michael Kraus (Frank), Sebastian Wartig (Falke), der Staatskapelle Dresden u.v.a. unter der Leitung von Franz Welser-Möst können Sie noch bis zum 27.1.2019 in der Mediathek des ZDF online abrufen.Der halbszenische Querschnitt verspricht vergnügliche 90 Minuten mit bestens gelaunten und disponierten SolistInnen.

Hier geht’s zur Mediathek
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GRAZ/ MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK: 2. SOLISTENKONZERT AM 10.1.2019

2. SOLISTENKONZERT
Do 10.01.2019
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Stefaniensaal

Bildergebnis für arcadi volodos klavier
Arcadi Volodos. Foto: Marco Borggreve

ARCADI VOLODOS Klavier
Franz Schubert | Sonate Nr. 1 in E-Dur, D 157
Moments musicaux, op. 94, D 780
Sergej Rachmaninow | Préludes op. 3/2 und op. 32/10 | Étude-Tableaux, op. 33/3 u.a.
Alexander Skrjabin | 2 Tänze op. 73 : Flammes sombres, op. 73/2, Guirlandes op. 73/1 u.a.
„Arcadi Volodos steht für jene russische Klavierschule, die den goldenen Schnitt zwischen Brillanz und Tiefsinn lehrt, oder besser: die das pianistisch Spektakuläre und scheinbar Virtuos-Äußerliche in die Region subtiler Schönheit entrückt.“ (concerti 2013)
Arcadi Volodos, geboren 1972 in St. Petersburg, zählt derzeit zu einem der besten Pianisten der Welt. Bekannt ist er vor allem für seine einzigartige Fähigkeit, außergewöhnliche Virtuosität mit einer tiefen und expressiven Musikalität zu verbinden. Volodos begann im Alter von 15 Jahren eine akademische Ausbildung zum Pianisten und gastiert seit 1996 in den größten Konzertsälen und bei den bekanntesten Festivals. Er arbeitete mit den renommiertesten Orchestern (wie u.a. den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Gewandhausorchester, dem Boston Symphony Orchestra oder dem Chicago Symphony Orchestra) und Dirigenten (wie u.a. Lorin Maazel, James Levine, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Paavo Järvi, Valery Gergiev) zusammen.
Nun gastiert Arcadi Volodos im Musikverein Graz. Freuen Sie sich auf eine Sternstunde der Saison mit Werken von Schubert, Rachmaninow und Skrjabin!

KARTEN
Konzertkasse
Sparkassenplatz 2, 8010 Graz
Mo. 9-18 Uhr, Di.-Fr. 9-15 Uhr
0316 82 24 55,
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OFFENBACHJAHR 2019 an der Oper Köln

Anlässlich des 200. Geburtstages des in Köln aufgewachsenen Komponisten Jacques (Jakob) Offenbach werden gleich vier Produktionen des Geburtstags-kindes an der Oper Köln gezeigt.

Den Anfang macht »Hoffmanns Erzählungen« in einer kompakten Version für die ganze Familie, in der es um den Dichter E. T. A. Hoffmann geht, der nicht nur ein toller Erfinder von Figuren und ein großer Künstler, sondern auch ein großer Träumer war. In seiner Welt verschwimmen Alpträume und Wirklichkeit, Figuren aus dem realen Leben begegnen ihm in verfremdeter Gestalt im Schlaf wieder. Wie jeder große Künstler kann aber auch er die Abenteuer seiner Phantasiewelt nur in Begleitung seiner Muse bestehen, die ihm auf seiner Reise zwischen Schein und Sein zur Seite steht.

Kai Anne Schumacher zeichnete nicht nur für die Inszenierung verantwortlich, sondern baute auch Puppen, die von SängerInnen und StatistInnen bewegt und damit zum Leben erweckt werden – eine beeindruckende Verschmelzung von Oper und Figurentheater, bei der Groß und Klein nicht aus dem Staunen herauskommen.

Unter der Leitung von Rainer Mühlbach singen Mitglieder des Internationalen Opernstudios und des Ensembles der Oper Köln. Die Wiederaufnahme findet am 06. Januar 2019 im StaatenHaus Saal 3 statt.

Im Juni folgt die Premiere »La Grande-Duchesse de Gérolstein« (»Die Großherzogin von Gerolstein«). Diese Opéra-bouffe in drei Akten verbindet in besonderem Maße all das, was den speziellen Reiz einer Offenbach-Operette ausmacht: zündende Melodien, Rhythmus, Witz, Esprit, Biss und raffiniert kaschierte erotische Anzüglichkeiten. Die Neuproduktion der Oper Köln feiert unter der musikalischen Leitung von GMD François-Xavier Roth und in der Regie von Renaud Doucet am 09. Juni 2019 Premiere im StaatenHaus Saal 2.

Ebenfalls im Juni ist eine Uraufführung im Opernhaus am Offenbachplatz zu erleben. »Je suis Jacques« heißt diese Jubiläums-Offenbachiade von Christian von Götz. Er erläutert: »›Je suis Jacques‹ ist ein freches, anarchisches Stück geworden, aber damit sehr dicht am Theatergenie Offenbach, dessen Werk noch immer mit Progressivität und einem provokativen Freiheitsanspruch verblüfft. Etliche starke Werke Offenbachs sind noch immer völlig unbekannt. Deshalb werden wir auch Duette, Couplets und Ensembles aus diversen in Deutschland selten bis nie gezeigten Stücken spielen.

Ein unglaublich starkes Duett aus ›Les trois baisers du diable‹ (Die drei Küsse des Teufels), einer Opéra Fantastique von 1857, wird eine Deutsche Erstaufführung sein.«

Georg Kehren, Chefdramaturg der Oper Köln: »Die Achse Köln-Paris muss sich die Oper Köln nicht erst konstruieren – sie verkörpert sich schon durch GMD François-Xavier Roth, der im Geburtstagsmonat Juni 2019 Offenbachs ›Großherzogin von Gerolstein‹ einen funkelnden musikalischen Teppich ausrollen wird. Auf viele Gegenwartsbezüge ganz im Offenbachschen Sinne darf man sich bei dieser Operetten-Produktion ebenso gefasst machen wie bei ›Barkouf oder ein Hund an der Macht‹, einer kostbaren Wiederentdeckung, die als Koproduktion mit Strasbourg im Oktober 2019 in Köln zur Deutschen Erstaufführung gelangt.«

»Barkouf oder ein Hund an der Macht« feierte am 07. Dezember 2018 an der Opéra national du Rhin in Strasbourg eine umjubelte Premiere, die ein großes, positives Echo in den europäischen Feuilletons auslöste.

Dr. Birgit Meyer, Intendantin der Oper Köln: »Die Musik in Offenbachs Werken ist sehr unterschiedlich. Ich liebe vor allem das emotional Ergreifende, das sie immer wieder erzeugt. Gleichzeitig ist die Musik sehr raffiniert und trägt die Handschrift eines exzellenten Theaterkenners und –machers. Offenbach hat ganz für den Moment am Abend im Theater geschrieben, fieberhaft hat er über Jahre hinweg viele Werke zu Papier gebracht und selbst als Regisseur und Dirigent gewirkt. Viele Stücke kennen wir heute nicht mehr. Insofern wird das Offenbach-Jahr hoffentlich dazu beitragen, einiges wieder an die Öffentlichkeit und in Erinnerung zu bringen. Die Uraufführung ›Je suis Jacques‹ in der Baustelle am Offenbachplatz ist ein ganz besonderer Tribut an das große Geburtstagskind.«
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