Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 20. Februar 2018
München Münchner Philharmoniker: Was Valery Gergiev und das Orchester der Stadt planen Münchner Abendzeitung
Das System Kuhn in Erl
Regisseur, Dirigent und künstlerischer Leiter, damit vereint Gustav Kuhn die drei wichtigsten Ämter der Tiroler Festspiele in Erl in seiner Person. Nun veröffentlichte der österreichische Enthüllungsblog dietiwag.org eine Reihe anonymer Äußerungen von in Erl beschäftigten Künstlern, die die schlechten Arbeitsbedingungen und das autoritäre Verhalten Kuhns anprangern Süddeutsche Zeitung„Die DIENSTAG-PRESSE – 20. Februar 2018“ weiterlesen
Alexander Prior, Dirigent Hendrik Müller, Inszenierung Rifail Ajdarpasic, Bühne
Zeljko Lucic, Rigoletto Brenda Rae, Gilda Mario Chang, Der Herzog von Mantua
von Yehya Alazem
La Maledizione (Der Fluch) war der ursprüngliche Name von Giuseppe Verdis Meisterwerk „Rigoletto“. Diese Oper, die auf dem Melodrama „Le Roi s’amuse“ von Victor Hugo beruht, wurde 1851 vor der Uraufführung am Teatro La Fenice in Venedig von der Zensur verboten. Verdi und sein Librettist mussten sowohl den Titel als auch den Ort ändern. Der Name der Oper wurde Rigoletto, und die Handlung wurde von Paris nach Mantua verlegt. „Giuseppe Verdi, Rigoletto, Oper Frankfurt, 17. Februar 2018“ weiterlesen
Wiener Virtuosen, Orchester Krassimira Stoyanova, Sopran
Richard Strauss
Streichsextett aus der Oper „Capriccio“, op. 85
Vier letzte Lieder für Sopran und Orchester, WoO, AV 150; arrangiert von James Ledger Richard Wagner
Siegfried-Idyll, WWV 103 Felix Mendelssohn Bartholdy
Symphonie Nr. 4 A-Dur, op. 90, „Italienische“
von Jürgen Pathy
Wenn Musiker der Wiener Philharmoniker – kammermusikalisch als Wiener Virtuosen vereint – und die Kammersängerin Krassimira Stoyanova den bezaubernden Wiener Musikverein beehren, dann ist die Vorfreude unter Wiener Musikliebhabern, bescheiden ausgedrückt, groß. „Musikverein Wien, Goldener Saal, 18. Februar 2018“ weiterlesen
Foto: Barbara Pálffy (c)
Richard Heuberger, Der Opernball, Volksoper Wien,
17. Februar 2018
von Mirjana Plath
Alfred Eschwé, Dirigent Axel Köhler, Regie Timo Dentler und Okarina Peter, Bühnenbild und Kostüme Florian Hurler, Choreographie Kurt Schreibmayer, Theophil Schachtelhuber Helga Papouschek, Palmyra Schachtelhuber Amira Elmadfa, Henri Kristiane Kaiser, Angelika Wimmer Marco Di Sapia, Paul Wimmer Carsten Süss, Georg Pappenstiel Ursula Pfitzner, Margarete Pappenstiel Sieglinde Feldhofer, Haushaltshilfe Helene Martina Dorak, Tänzerin Féodora Boris Eder, Oberkellner Philipp Georg Wacks, Kellner Xaver Martin Fischerauer, Kellner Ton Orchester und Komparserie der Volksoper Wien
Welch eine Neuigkeit: Die Wiener Staatsoper wird den weltberühmten Opernball nicht mehr in ihrem Haus veranstalten! Gott sei Dank übernimmt die Volksoper diesen wichtigen Termin im Wiener Ballkalender. Von nun an soll hier das höchste Gesellschaftstreffen der Österreichischen Republik stattfinden. „Richard Heuberger, Der Opernball, Volksoper Wien, 17. Februar 2018“ weiterlesen
Wien/ Theater an der Wien „Saul im Theater an der Wien: Der Wahn hat Methode
Händels Oratorium „Saul“ exemplarisch im Theater an der Wien. Kurier
„Saul“ im Theater an der Wien: Macht und Wahn gehen Hand in Hand
Großer Jubel für Händels Oratorium mit Florian Boesch in der Titelpartie und Jake Arditti als David: Regisseur Claus Guth erzählt das zeitlose Drama vom Herrscher, der nicht weichen will, und seinem allzu jungen Nachfolger Die Presse
Fotos: Brinkhoff/Mögenburg (c)
Richard Wagner, Der fliegende Holländer, Staatsoper Hamburg
16. Februar 2018
von Yehya Alazem
Johannes Fritzsch, Dirigent Marco Arturo Marelli, Inszenierung/Bühne Dagmar Niefind-Marelli, Bühnenbild John Lundgren, Holländer Ingela Brimberg, Senta Daniel Behle, Erik Günther Groissböck, Daland
Foto: Claudia Höhne (c)
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die SONNTAG-PRESSE – 18. Februar 2018
New York Neuer Musikdirektor der Met: Nézet-Séguin geht zwei Jahre früher nach New York
Anstatt 2020 – wie ursprünglich geplant – wird der kanadische Dirigent Yannick Nézet-Séguin sein Amt als neuer Generalmusikdirektor der Metropolitan Opera New York bereits im September antreten. Das teilte das Haus am Donnerstag mit. Er folgt auf James Levine, der im Dezember wegen Missbrauchsvorwürfen suspendiert wurde. BR-Klassik
Titelbild: Wiener Konzerthaus / L. Beck (c)
Matthias Goerne / Daniil Trifonov, Wiener Konzerthaus, Großer Saal,
16. Februar 2018
von Thomas Genser
Matthias Goerne, Bariton Daniil Trifonov, Klavier
Das prunkvolle Ambiente lässt die Bühne beinahe zum Thronsaal werden, in dem sich zwei Generationen in intimem Rahmen eine Audienz besonderer Art geben. Wo sonst große Orchester spielen, sollen an diesem Abend fünf Liederzyklen als ununterbrochener Klangstrom hintereinander realisiert werden. Dass ein kühnes Unterfangen wie dieses funktionieren kann, ist naheliegend, wenn der erst 26-jährige Grammy-Gewinner Daniil Trifonov auf den etablierten Bariton Matthias Goerne trifft. „Matthias Goerne / Daniil Trifonov, Wiener Konzerthaus, Großer Saal, 16. Februar 2018“ weiterlesen
Fotos: Rudy Amisamo de Lespin (c)
Monika Rittershaus (c)
Richard Wagner, Tristan und Isolde, Staatsoper unter den Linden, Berlin, 15. Februar 2018
von Kirsten Liese
Staatsoper Unter den Linden, Berlin, 11. Februar 2018 Richard Wagner, Tristan und Isolde Daniel Barenboim, Dirigent Dmitri Tcherniakov, Inszenierung/Bühne Elena Zaytseva, Kostüme Andreas Schager, Tristan Anja Kampe, Isolde Stephen Milling, König Marke Ekaterina Gubanova, Brangäne Staatskapelle Berlin
Daniel Barenboim
Er hat den „Tristan“ schon unzählige Male dirigiert, in Inszenierungen von großen Könnern wie Patrice Chéreau, Götz Friedrich oder Harry Kupfer. Zum Glück hat sich Daniel Barenboim aber nicht darauf verlassen, ihn routiniert aus dem Ärmel zu schütteln, sondern spürbar intensiv mit seiner Staatskapelle gearbeitet, so dass sich das Gefühl einstellt, hier entdeckt ein Altmeister eines seiner Lieblingswerke nochmal neu. Zärtlich leise setzt er ein, instinktsicher im idealen Tempo, in dem sich jedes noch so kleine schwermütige Motiv wunderbar entfalten kann. Und da, wo von der Partitur gefordert, lässt er die Musik sehnsuchtsvoll leidenschaftlich aufschäumen. Die Qualen und Schmerzen, die Tristan und Isolde im Fortlauf der Handlung durchleben, gehen in aufgewühlter Emotionalität derart an die Nieren, dass einem schwindelt, und wenn es ganz, ganz leise wird, fühlt man sich in transzendente Sphären enthoben. „Richard Wagner, Tristan und Isolde, Staatsoper unter den Linden, Berlin, 15. Februar 2018“ weiterlesen
Foto: Werner Kmettich (c)
Georg Friedrich Händel, Saul Theater an der Wien, 16. Februar 2018
Von Charles E. Ritterband
Musikalische Leitung, Laurence Cummings
Inszenierung, Claus Guth
Ausstattung, Christian Schmidt
Choreographie, Ramses Sigl
Video, Arian Andiel
Licht, Bernd Purkrabek
Dramaturgie, Yvonne Gebauer
Saul, Florian Boesch
David, Jake Arditti
Merab, Anna Prohaska
Michal, Giulia Semenzato
Jonathan, Andrew Staples
Abner / High Priest / Doeg, Marcel Beekman
Witch of Endor, Ray Chenez
Amalekite, Quentin Desgeorges
An evil spirit, Paul Lorenger Freiburger Barockorchester Arnold Schoenberg Chor (Leitung, Erwin Ortner)
Wie immer verlässt man das historische Theater an der Wien erschöpft – aber vor Begeisterung über das Gebotene, das ausnahmslos Weltniveau hat. So auch diese phänomenale Inszenierung eines schwer (oder gar nicht) inszenierbaren Stücks, das bereits bei seiner Uraufführung als Oratorium am 16. Januar 1739 im Londoner King’s Theatre am Haymarket umjubelt wurde – ebenso wie die Premiere im Theater an der Wien am 16. Februar 2018. Selbst seine Majestät, der König, sowie Angehörige des Hochadels waren damals im Haymarket-Theater im begeisterten Publikum. Doch das Oratorium war dennoch kein Publikumshit – es wurde nach der triumphalen Uraufführung nur noch sechsmal aufgeführt und blieb bis heute im Schatten des ungleich populäreren „Messias“. Im 19. Jahrhundert bemühten sich selbst Beethoven und Brahms um das großartige aber unterschätzte Werk und organisierten Aufführungen. Szenische Darbietungen folgten erst viel später – nämlich ab 1920. „Georg Friedrich Händel, Saul Theater an der Wien, 17. Februar 2018“ weiterlesen