DIE SONNTAG-PRESSE – 16. FEBRUAR 2025

Theater an der Wien © Peter M. Mayr

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DIE SONNTAG-PRESSE – 16. FEBRUAR 2025

Wien
Gleich zwei Premieren von „Norma“ in Wien: Der Mythos rund um die Oper (Bezahlartikel)
„Norma“ ab diesem Samstag im Theater an der Wien, „Norma“ ab nächstem Samstag in der Staatsoper: Warum Bellinis Meisterwerk ein gefürchteter Prüfstein für Sopranistinnen ist – und was das mit der Callas zu tun hat.
DiePresse.com

Debüt in MusikTheater
Opernstar singt mit fünf Jahren Verspätung
Sopranistin Asmik Grigorian (43) feiert am Sonntag im MusikTheater an der Wien Premiere als „Norma“ – eine Rolle, auf die sie lange warten musste.
Heute.at

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Ein Neugeborenes und eine alte Bekannte entführen uns in phantastische Welten

Lera Auerbach © Pablo Castagnola

Jetzt würde ich das gern noch einmal hören – sagt die Frau, die hinter mir sitzt, als wir nach der Pause wieder Platz nehmen. Ich auch! Und das nach einer Uraufführung – die Musik hätte neuer also nicht sein können.

Lera Auerbach – „Labyrinth“ für Orchester (Uraufführung, Kompositionsauftrag des Konzerthauses Berlin)

Modest Mussorgsky – „Bilder einer Ausstellung“ in der Orchesterfassung von Maurice Ravel

Konzerthausorchester Berlin
Joana Mallwitz, Dirigentin

 Konzerthaus Berlin, 14. Februar 2025

 von Sandra Grohmann

Mit Mussorgskys Wanderung durch „Bilder einer Ausstellung“ kann man bekanntlich weit reisen. Zu den Tuilerien in Paris, nach Limoges auf einen Marktplatz und in die römischen Katakomben. Sogar bis zu einem nie gebauten Großen Tor von Kyiv. Und zur Hexe Baba Jaga in fremde Märchenwelten. Man kann in Bilder hineinhören, als ginge man durch den Kleiderschrank nach Narnia. Figuren aus vergangenen Zeiten kommen einem klagend, kichernd, streitend, schlendernd, gackernd und großspurig auftretend entgegen. Sie könnten auch heute unter uns sein, alte Bekannte.

Unter Joana Mallwitz’ Dirigat werden sie vom Konzerthaus Orchester Berlin zum Leben erweckt, erstehen auf dem Podium, schreiten zwischen den Reihen entlang, schweben über die Musiker hinweg oder verkrümeln sich im Publikum. Kurz vor dem Ende droht schließlich das berühmte hühnerfüßige Hexenhaus alles von der Bühne zu fegen, bevor der strahlende Schlussatz ein versöhnliches und friedliches Finale signalisiert, auf das man außerhalb des Konzerthauses nur hoffen kann.

„Konzerthausorchester Berlin, Joana Mallwitz, Dirigentin
Konzerthaus Berlin, 14. Februar 2025“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 15. FEBRUAR 2025

© Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 15. FEBRUAR 2025

Wien/Staatsoper
Staatsoper: Wenn Florestan den „Fidelio“ rettet
Beethovens „Fidelio“, fast durchwegs neu und namhaft besetzt: In Otto Schenks vertrauter Inszenierung wackelt es unter Axel Kober musikalisch ein bisschen, aber Tenor Michael Spyres reüssiert.
DiePresse.com

„Fidelio“ an der Staatsoper: Starke Stimmen und ein Dirigent mit Sinn für Beethoven
Wiederaufnahme mit Michael Spyres als Florestan.
Kurier.at

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James Ross: „Man sollte die alte Queens Hall einfach wieder aufbauen“

Foto: Kent Sinfonia with James Ross – Les Musicales de Redon concert France 2022 (c) Francis Poyal

Der Dirigent James Ross studierte Geschichte und Musik in Oxford und arbeitete seitdem mit Orchestern in aller Welt zusammen. Sein äußerst umfangreiches Repertoire von über 1.500 Werken reicht von Barock bis Boulez und umfasst Chor- wie Orchesterwerke und Opern. Im zweiten Teil unseres Interviews sprachen wir über künstlerische Kreativität, Shakespeare und natürlich über die viel diskutierten Pläne für das neue Londoner Konzerthaus.

Johannes Fischer im Gespräch mit James Ross – Teil 2

klassik-begeistert:  Herr Ross, wäre Vaughan Williams’ Musik besser in einer Kirchenakustik als im Konzertsaal aufgehoben? „Interview: Dirigent James Ross – Teil 2
klassik-begeistert.de, 15. Februar 2025“
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James Ross: „Shakespeare hat die musikalische Kreativität der Komponisten gezündet“

James Ross © Ankara CSO Salonu Turkey

Der Dirigent James Ross studierte Geschichte und Musik in Oxford und arbeitete seitdem mit Orchestern in aller Welt zusammen. Sein äußerst umfangreiches Repertoire von über 1.500 Werken reicht von Barock bis Boulez und umfasst Chor- wie Orchesterwerke und Opern. Im ersten Teil unseres Interviews sprechen wir über künstlerische Kreativität, Shakespeare und sein neuestes Album mit neu entdeckter Musik von Ralph Vaughan Williams.

Johannes Karl Fischer im Gespräch mit James Ross – Teil 1

klassik-begeistert: Herr Ross, Sie haben gerade ein neues Album mit bislang weitgehend unbekannter Musik von Ralph Vaughan Williams eingespielt, einige Werke davon wurden noch nie zuvor aufgeführt. Wo liegen dabei die musikalischen Herausforderungen?  „Interview: Dirigent James Ross – Teil 1
klassik-begeistert.de, 14. Februar 2025“
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Rattles Brahms fegt durch die Musikstadt München!

BRSO Rattle © BR Severin Vogl

Mit einem musikalische Brahms-Feuerwerk stemmt Sir Simon Rattle das BRSO an Spitze der Klassik-Szene und lässt die lebendige Energie dieser musikalischen Totenmesse durch den Herkulessaal fegen. Michael Nagys Einspringer-Bariton wurde zur Sensation des Abends, auch Mark-Anthony Turnages zeitgenössische musikalische Vorspeise überzeugte.

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Chor des Bayerischen Rundfunks

Michael Nagy, Bariton, für Andrè Schuen (krankheitsbedingt)
Lucy Crowe, Sopran

Sir Simon Rattle, Dirigent

Werke von Mark-Anthony Turnage und Johannes Brahms

Münchner Residenz, Herkulessaal, 13. Februar 2025

von Johannes Karl Fischer

Ausverkauft war dieses Konzert schon seit mindestens Wochen, Restkarten rar. Einige versuchten ihr Glück noch im Foyer der prächtigen Münchner Residenz, so viele „Suche Karte“ Pappkartons sind selbst bei einer Jonas-Kaufmann-Premiere eher die Ausnahme. Wie in alten Zeiten brennt die Musikstadt München für Brahms, der Saal fieberte der musikalischen Darbietung des Abends entgegen. „BRSO, Sir Simon Rattle, Brahms
Münchner Residenz, Herkulessaal, 13. Februar 2025“
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Francesco Cileas letzte Oper „Gloria“ ist eine lohnende Ausgrabung

CD-Besprechung:

Vielleicht hat ja die Aufführung in Cagliari und ihre Aufzeichnung den Effekt, dass man sich wieder an Cileas Opern erimnnert, und sie auch aufführt. Musikalisch reizvoll und bühnenwirksam sind sie allemal!

Francesco Cilea
Gloria

Orchestra del Teatro Lirico di Cagliari
Francesco Cilluffo

Naxos 8.660568

von Peter Sommeregger

 Heute ist der Komponist Francesco Cilea nur noch durch seine Oper „Adriana Lecouvreur“ bekannt, die sich nach wie vor auf den internationalen Spielplänen hält, ist sie doch ein vorzügliches Vehikel für Star-Sopranistinnen und -Tenöre. Den Part des Maurizio hatte bei der Uraufführung immerhin Enrico Caruso gesungen. „CD-Besprechung: Francesco Cilea, Gloria
klassik-begeistert.de, 14. Februar 2025“
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DIE FREITAG-PRESSE – 14. FEBRUAR 2025

Asmik Grigorian © Augustas Didzgalivs

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DIE FREITAG-PRESSE – 14. FEBRUAR 2025

ARTE zeigt Vincenzo Bellinis „Norma“ aus dem MusikTheater an der Wien mit Asmik Grigorian im Livestream
Vincenzo Bellinis 1831 entstandene „Norma“ ist seine berühmteste Oper und zählt, u.a. mit der legendären Arie „Casta Diva“, zu den Meisterwerken der italienischen Romantik. In Vasily Barkhatovs Inszenierung am MusikTheater an der Wien debütiert in der Titelrolle eine der renommiertesten Sängerinnen unserer Zeit: Asmik Grigorian. ARTE überträgt die Oper am Sonntag, den 23. Februar ab 19 Uhr im Livestream.
APA/ots.at

Wien/Staatsoper
Do., 13. Februar 2025: Wien (Staatsoper): Ludwig van Beethoven, Fidelio
Eine überdurchschnittlich gute „Fidelio“-Serie gibt es derzeit an der Wiener Staatsoper; heute ging die erste Aufführung über die Bühne, drei weitere werden zu hören sein. Getrübt wurde meine Vorfreude aufgrund der Absage Bryn Terfels, den ich gerne als Pizarro gehört habe, allerdings bin ich mir sehr sicher, dass der Ersatzmann Tomasz Konieczny die bessere Besetzung ist…
forumconbrio.com

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Christopher Evans Darstellung in Neumeiers Ballett Tod in Venedig erschüttert die Seele

Lennard Giesenberg (Tadzio) und Christopher Evans (Gustav von Aschenbach) (Foto: RW)

Mit einem Mal ist Goethes Gedicht Nur wer die Sehnsucht kennt kein Kitsch mehr, wie als Schüler wohl manchmal gedacht wurde. Es ist bei Christopher Evans die von Goethe beschriebene, im Inneren brennende Sehnsucht, die Aschenbachs Herz die tödliche Grenze überschreiten lässt.

Tod in Venedig, ein Totentanz von John Neumeier nach der Novelle von Thomas Mann

Musik: Johann Sebastian Bach und Richard Wagner, am Klavier: David Fray

Choreographie, Inszenierung und Lichtkonzept:  John Neumeier, Bühnenbild:  Peter Schmidt

Die zweite Besetzung, Staatsoper Hamburg, 12. Februar 2025

von Ralf Wegner

Es gibt Aufführungen, die einen geradezu flach legen. Es war nicht überschwängliche Begeisterung, nicht innere Beglückung oder die Faszination des Tänzerischen, welches dieser Ballettabend hinterließ; es war tiefe, die Seele erschütternde Betroffenheit, die stumm macht. „Tod in Venedig, Ballett von John Neumeier
Die zweite Besetzung, Staatsoper Hamburg, 12. Februar 2025“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE –13. FEBRUAR 2025

Norma © Monika Rittershaus

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 13. FEBRUAR 2025

Wien
Vorbericht: Premiere für „Norma“ im MusikTheater an der Wien
Lange musste man ausharren, nun ist es endlich soweit: Die Inszenierung von Vincenzo Bellinis Meisterwerk „Norma“ feiert am 16. Februar 2025 im MusikTheater an der Wien der Vereinigten Bühnen Wien, ein Unternehmen der Wien Holding, ihre Premiere. 1831 entstanden, ist „Norma“ die berühmteste Oper Bellinis und zählt zu den Meisterwerken der italienischen Romantik.
oe24.at

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