Alle lieben diese Julia! – Polina Semionova als Königin der Darstellung und Göttin der Lüfte

Sergei Prokofjew, Romeo und Julia
Staatsoper Unter den Linden, 5. Mai 2018

von Sebastian Koik
Foto: Fernando Marcos (c)

Choreographie und Inszenierung: Nacho Duato
Bühne: Jaffar Chalabi nach Carles Puyol und Pau Renda
Kostüme: Angelina Atlagic
Musikalische Leitung: Paul Connelly
Orchester: Staatskapelle Berlin‘

Julia: Polina Semionova
Romeo: Ivan Zaytsev
Mercutio: Arshak Ghalumyan
Paris: Olaf Kollmannsberger
Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin

Polina Semionova präsentiert sich an der Staatsoper Berlin in Romeo und Julia als Königin der Darstellung und Göttin der Lüfte. Der Regisseur und Choreograph Nacho Duato will ein realistisches, erdiges Ballett mit Bodennähe und lässt ohne Spitzenschuhe tanzen, um größtmögliche Natürlichkeit zu erreichen. „Sergei Prokofjew, Romeo und Julia, Staatsoper Berlin, 5. Mai 2018“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 10.MAI 2018

Foto: Raetzke (c)
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München
Anja Silja im Gespräch „Wagner hat eigentlich für junge Menschen geschrieben“
Anlässlich der Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses Bayreuth brachte die Theaterakademie August Everding Johann Adolf Hasses Oper „Artaserse“ auf die Bühne. Am 11., 13. und 15. Mai ist die Inszenierung auch in München zu sehen. Mit dabei ist die berühmte Sopranistin Anja Silja. Im Interview spricht sie über ihren Abschied von Wagner, die Liebe zu Janáček und über Rollen, die der Lebenserfahrung angemessen sind.
BR-Klassik

Frankfurt
Sebastian Weigle wird Chefdirigent in Japan
Tokio/Frankfurt am Main/Berlin (MH) – Der Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt, Sebastian Weigle, wird zusätzlich Chefdirigent des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra (YNSO) in Tokio. Der 57-Jährige übernehme im April 2019 die Nachfolge von Sylvain Cambreling, teilte das Orchester am Mittwoch mit. Weigles Vertrag laufe zunächst über drei Jahre. Als Frankfurter GMD ist er noch bis 2023 gebunden
Musik Heute

Berlin/ Deutsche Oper
Deutsche Oper Männliche Komparsen sind Mangelware
Berliner Zeitung

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Wiener Symphoniker beim Fest der Freude
Gut gespielt trotz schlechtem Sound

„Fest der Freude“
Heldenplatz, Wien, 08.05.2018

von Thomas Genser
Foto: Andy Wenzel (c)

Lahav Shani, Dirigent
Julian Rachlin, Violine
Ein Wiener Sängerknabe, Mezzosopran
Konzertchor Wien

  • Kurt Schwertsik: Hier und jetzt
  • Ernest Bloch: Baal Shem oder Three Pictures of Chassidic Life (2. Satz: Nigun (Improvisation))
  • Leonard Bernstein: Chichester Psalms; Divertimento for Orchestra;
    Divertimento for Orchestra (
    2. Satz)
  • Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 (2. Satz & 3. Satz)
  • Ludwig van Beethoven: Ode an die Freude aus Beethovens Neunter Symphonie

Zum jährlichen “Fest der Freude” laden die Wiener Symphoniker und das Mauthausen Komitee Österreich auf den Wiener Heldenplatz. An diesem so zentralen Ort der österreichischen Geschichte gedenkt man dem Ende des zweiten Weltkriegs vor 73 Jahren. Trotz ungünstiger Wetterbedingungen spielt das Orchester unter der Leitung von Gastdirigent Lahav Shani ein Potpourri, das zwar wohl konzipiert ist, aber ein wenig unter schlecht klingender Tontechnik leidet. „Fest der Freude, Heldenplatz, Wien, 08. Mai 2018“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 9. MAI 2018

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Foto: Photo: Paul Schirnhofer/DG (c)

Elina Garanca singt am 4. Juli wieder in Göttweig
Kommenden Samstag (12. Mai) gibt sie an der Wiener Staatsoper ihr Debüt als Dalila in Camille Saint-Saëns’ „Samson et Dalila“, doch im Herzen ist Elīna Garanča auch schon bei einem für sie sehr wichtigen Konzert. Am 4. Juli (20.30 Uhr) bittet die fantastische Mezzosopranistin zum bereits elften Mal zu „Klassik unter Sternen“ nach Stift Göttweig.
Kurier

Salzburg
Peter Ruzicka verlässt die Osterfestspiele Salzburg
Stelle des Geschäftsführenden Intendanten wird am Mittwoch neu ausgeschrieben
Der Standard

Wien/ Konzerthaus
Pianistin Khatia Buniatishvili im Wiener Konzerthaus
Die 30-jährige Georgierin verzauberte mit Eleganz, Klangsinnlichkeit und einer selbstverständlichen Virtuosität
Der Standard „Die MITTWOCH-PRESSE – 9. MAI 2018“ weiterlesen

Wenn Anja Harteros singt, steht die Zeit still, und die Erde hört auf sich zu drehen

Wie Anja-Harteros-Bewunderer Yehya Alazem den Auftritt der Star-Sopranistin in der Deutschen Oper Berlin erlebte

Nach einem kurzen Auftritt im ersten Akt hat Amelia in Giuseppe Verdis „Un ballo in maschera“ (Ein Maskenball) ihren großen Auftritt am Anfang des zweiten Aktes mit der großen Szene, die so viele Sopranistinnen fürchten. Anja Harteros, die beste Sopranistin der Welt in ihrem Fach, tritt auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin, im schwarzen Kleid und mit weißem Haarschal. „Anja Harteros, Giuseppe Verdi, Un Ballo in Maschera,
Deutsche Oper Berlin“
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Simone Schneider ist eine Traumbesetzung für den Fidelio

Ludwig van Beethoven, Fidelio (c)
Staatsoper Hamburg
, 5. Mai 2018

Foto: www.foto-doerr.de (c)

Kent Nagano, Musikalische Leitung
Georges Delnon, Inszenierung
Kaspar Zwimpfer, Bühne
Lydia Kirchleitner, Kostüme
Simone Schneider, Leonore
Robert Dean Smith, Florestan
Simon Neal, Don Pizarro
Albert Pesendorfer, Rocco
Christina Gansch, Marzelline

von Yehya Alazem

Beethoven war ja ein großer Komponist, viele meinen, der größte aller Komponisten. „Keine Musik eines anderen Komponisten ist so menschlich, wie die Musik Beethovens“, hat die legendäre Pianistin Martha Argerich einst gesagt. In seiner einzigen Oper „Fidelio“ (ursprünglich Leonore) behandelt Beethoven eines der wichtigsten Themen der Menschheit: die Freiheit. In den ersten fünf Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde keine Oper in den deutschen Opernhäusern öfter aufgeführt als „Fidelio“. „Ludwig van Beethoven, Fidelio,
Staatsoper Hamburg“
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Die DIENSTAG-PRESSE – 8. MAI 2018

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Foto: Wiener Konzerthaus / Lukas Beck (c)

Wien/ Staatsoper
Diese Lettin hat etwas von einer frühen Netrebko
Marina Rebeka macht „Simon Boccanegra“ zum vokalen Erlebnis.
Die Presse

Wien/ Konzerthaus
Gemuetliche-Seelenpein
Daniel Behle im Konzerthaus: Gemütliche Seelenpein
Schön, aber zu perfekt: Der Tenor mit „Schöner Müllerin“ im Konzerthaus
https://derstandard.at/2000079342039/Daniel-Behle-im-Konzerthaus-

„Konzertgänger in Berlin“
Metaspektakelig: Wiederaufnahme von Purcells „King Arthur“ an der Staatsoper
Abwesenheit macht Freude. Abwesenheit: Daniel Barenboims Staatskapelle gastiert mit ihrem Debussy-Programm im noblösen Musikverein Wien, hoffentlich macht sie uns Ehre. Freude: Die Staatsoper Unter den Linden hat daher Vakanz für eine willkommene Wiederbegegnung mit Henry Purcells King Arthur, gespielt von der Akademie für Alte Musik unter René Jacobs. Schon die Erstbegegnung vor einem Jahr, noch im Schillertheater, war ja ausnehmend einnehmend.
https://hundert11.net/so2018-akamus-king-arthur/

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"Ein Maskenball": Das zentrale Trio leistet sängerisch und darstellerisch viel

Foto: Marco Borggreve (c)

Deutsche Oper Berlin, 6. Mai 2018
Giuseppe Verdi, Ein Maskenball
Gustaf III., Dmytro Popov
Graf René Anckarström, Luca Salsi
Amelia, Anja Harteros
Ulrika, Judit Kutasi
Oskar, Heidi Stober
Dirigent, Donald Runnicles
Regie, Götz Friedrich

von Martin Schüttö

Die Unruhe im Zuschauerraum täuschte nicht darüber hinweg, dass das Orchester der Deutschen Oper in der Ouvertüre etwas blass musizierte, während eine weiße Theatermaske vom Vorhang in die Reihen glotzte. Diese reduzierte Bildsprache blieb bestimmend für die Inszenierung Götz Friedrichs – immerhin aus dem Jahre 1993. Gustaf III. betrachtet sich zu Beginn im Spiegel, probiert verschiedene Masken und scherzt mit seinem Pagen Oskar. „Giuseppe Verdi, Ein Maskenball,
Deutsche Oper Berlin“
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Die MONTAG-PRESSE – 7. MAI 2018

Foto: Maxim Schulz (c)

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7. MAI 2018

Graz
Grazer Oper ließ den Traum einer Sommernacht erstehen
Wenn das Ballett der Grazer Oper eine „Sommernacht, geträumt“ zeigt, dann bleibt nichts, wie es war. Nach Musik von Mendelssohn und anderen wandern die Menschen durch den Wald ihrer Ängste, Sehnsüchte und Verirrungen, um am Ende in einer ungeschönten Realität anzukommen. Ballettchef Jörg Weinöhl schuf eine Choreografie, die am Samstag voller Musikalität und Melancholie überzeugte
Salzburger Nachrichten

Zürich
Verwirrung im Darkroom
In Mozarts Liebeskomödie «La finta giardiniera» am Theater Winterthur tasten die Sängerinnen nach dem Objekt ihrer Begierde
https://www.nzz.ch/feuilleton/verwirrung-im-darkroom-ld.1383595

Berlin/ Komische Oper
Mazel tov, Mame!
Jiddischer Liederabend: Intendant Barrie Kosky setzt sich in der Komischen Oper höchstselbst ans Klavier
https://www.tagesspiegel.de/kultur/komische-oper-mazel-tov-mame/21249584.html

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"Hoffmanns Erzählungen": Groteske Figuren in der Volksoper Wien

Foto: Barbara Pálffy/Volksoper Wien (c)

Volksoper Wien, 5. Mai 2018
Jacques Offenbach, Hoffmanns Erzählungen

von Jürgen Pathy

Zu Beginn der skurrilen Inszenierung des Künstlergespanns Doucet & Barbe drängt sich in der Volksoper Wien der Teufel in den Mittelpunkt des Geschehens. Des unverschämten Jacques Offenbachs wegen, der es wagte ihn in „Orpheus in der Unterwelt“ zu verspotten, führt er einen fassungslosen Monolog. Der Antichrist fühlt sich auch brüskiert wegen der regelmäßig auftauchenden Teile der Originalpartitur, obwohl er höchstpersönlich Sorge getragen habe, diese verschwinden zu lassen – kurzum: Lucifer brennt vor Wut! „Jacques Offenbach, Hoffmanns Erzählungen,
Volksoper Wien“
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