DIE FREITAG-PRESSE – 17. FEBRUAR 2023

Wiener Staatsoper © Wiener-staatsoper.at

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DIE FREITAG-PRESSE – 17. FEBRUAR 2023

Wiener Opernball
Elegante Glamour-Roben sind zurück auf dem Opernball
Auf der Feststiege gibt es unzählige Kreationen von österreichischen Modemachern zu sehen. Auch das umstrittene Label Balenciaga wurde getragen. Fotoreihe über die interessantesten Roben
Kurier.at

Opernball-Blütenlese: „Politik, Kunst, Baumeister, Busenwunder“
TV-Protokoll: Die lustigsten Szenen einer langen Fernsehnacht.
Kurier.at

Hamburg
Tschaikowskys Oper „Eugen Onegin“ gewinnt die Herzen des HH-Publikums mit einer ausgezeichneten Besetzung
Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg spielte unter der Leitung von Lidiya Yankovskaya fabelhaft auf, die Gefühlswelten dieser Oper immer wieder intensiv durchmessend. Der Schlussbeifall für diese musikalische Sternstunde in der Hamburgischen Staatsoper war langandauernd und jubelnd und schloss alle Beteiligten ein.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 16. FEBRUAR 2023

Camilla Nylund bei der Ehrung. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 16. FEBRUAR 2023

Sopranistin Camilla Nylund über Opernballeinsatz: „Traum geht in Erfüllung“
Die finnische Opernsängerin wird erstmals beim Opernball singen und spricht darüber, welche Rituale sie vor Auftritten hat.
Kurier.at

Sommereggers Klassikwelt 173:  Kritiker und Kritisierte – es bleibt schwierig
Zum Thema passend eine historische Fundsache:
Kritik ist keine Sichel, Zu mähen kurz und klein,
Aber Verehrungsmichel Kann man doch auch nicht sein“
(Friedrich Theodor Vischer)
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Gstaadt/Menuhin Festival
Artistic Director Christoph Müller: „Wir können nicht nur Tschaikowsky und Dvořák spielen.“
Das Gstaad Menuhin Festival setzt auf eine Neuauslegung: „Demut“ in Zeiten des Wandels. So nennt sich der Schwerpunkt der 67. Ausgabe des Schweizer Musikfestivals, das einst Yehudi Menuhin gegründet hat. Ein Gespräch mit Artistic Director Christoph Müller. Der Schweizer Kulturunternehmer bezieht Stellung, warum man auch in der Klassikbranche nicht mehr die Augen verschließen kann vor dem Klimawandel und den Ereignissen, die rundherum gerade die Welt erschüttern.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Konzertanter “Siegfried” begeistert in der Luxemburger Philharmonie
Simon Rattle und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks weilten an diesem Samstag in Luxemburg in der Philharmonie. Auf dem Programm stand eine konzertante Aufführung von Richard Wagners “Siegfried”. Dank einer phantastischen Sängerbesetzung, angeführt vom Wanderer von Michael Volle, und einem grandios aufspielendem Orchester unter der Leitung seines zukünftigen Chefdirigenten, wurde der Abend, trotz – oder dank – fehlender Inszenierung zu einem großartigen Erfolg.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de.   „DIE DONNERSTAG-PRESSE –16. FEBRUAR 2023“ weiterlesen

Tschaikowskys Oper „Eugen Onegin“ gewinnt die Herzen des HH-Publikums mit einer ausgezeichneten Besetzung

Nach dem 4. Bild, Tatjanas Namenstag: Peter Hoare (Triquet), Janina Baechle (Filipjewna), Ruzan Mantashyan (Tatjana), Alexey Bogdanchikov (Eugen Onegin), Dovlet Nurgeldiyev (Wladimir Lenski), Marta Swiderska (Olga), dahinter Katja Pieweck (Larina), Hubert Kowalczyk (Ein Hauptmann) (Foto: RW)

Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg spielte unter der Leitung von Lidiya Yankovskaya fabelhaft auf, die Gefühlswelten dieser Oper immer wieder intensiv durchmessend. Der Schlussbeifall für diese musikalische Sternstunde in der Hamburgischen Staatsoper war langandauernd und jubelnd und schloss alle Beteiligten ein.

Eugen Onegin, Oper von Peter I. Tschaikowsky

90. Vorstellung seit der Premiere am 11. Februar 1979

Staatsoper Hamburg, 14. Februar 2023


von Dr. Ralf Wegner

Über der Aufführung lag ein Schleier von Traurigkeit. Bei früheren Vorstellungen war mir das nie so aufgefallen. Vielleicht berührt Tschaikowskys Oper über unerfüllte Liebe mehr, je älter man wird. Jüngere würden wahrscheinlich sagen, wie blöd kann Tatjana eigentlich sein, um sich nach einem unverbindlichen Besuch einem wildfremden Mann an den Hals zu werfen.

Tatjana ist aber für ihren Mut zu bewundern, sie wirft sich Onegin nicht an den Hals, sondern bekennt sich zu ihren Gefühlen und überlässt ihm die Wahl. Sie macht etwas, was früher Männern vorbehalten war, sich zu einer Liebe zu bekennen und ggf. einen Korb hinzunehmen. „Eugen Onegin, Oper von Peter I. Tschaikowsky
Staatsoper Hamburg, 14. Februar 2023“
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Sinfoniekonzert zum Dresdner Gedenktag: „Als gäbe es nur dieses Boot, nur dies raschelnde Schilf, nur diesen einen Tag“

Janowski © kulturpalast -dresden.de

Dresdner Gedenktag

Hans Werner Henze: Sinfonia N. 9 für gemischten Chor und Orchester
Dichtung nach Anna Seghers’ Roman „Das Siebte Kreuz“ von Hans-Ulrich Treichel

„Den Helden und Märtyrern des deutschen Antifaschismus gewidmet“

Marek Janowski, Dirigent
James Wood, Choreinstudierung
Karolina Juodelyte, Orgel

MDR-Rundfunkchor
Dresdner Philharmonie

Kulturpalast Dresden, 13. Februar 2023

von Pauline Lehmann

 

Anlässlich des Dresdner Gedenktages zum 13. Februar bringen die Dresdner Philharmonie und der MDR-Rundfunkchor unter der Leitung von Marek Janowski Hans Werner Henzes Sinfonia N. 9 zur Aufführung. Für die expressive Sprache der Sinfonie, die unpathetisch, dafür aber offen und geradeheraus ist, zeigt der Dirigent ein feinfühliges Gespür. Marek Janowski tariert Chor und Orchester präzise aus – man denke an die immens herausfordernden Dynamikkontraste, wenn sich teils sogar mehrfache Piani und Forte-Stellen überlagern. Eine besondere Glanzstelle dieser tiefgehenden Interpretation ist für mich das Ende des zweiten Satzes, wenn das „Weh“ des Chores begleitet von den tiefen Streichern ins Nichts verhallt. „Dresdner Gedenktag, Hans Werner Henze
Kulturpalast Dresden, 13. Februar 2023“
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Mascagnis Wohlfühl-Oper – L’amico Fritz und die junge Suzel bilden ein klangschönes Paar

Blu-ray-Rezension:

Pietro Mascagni
L’amico Fritz

Orchestra e Coro del
Maggio Musicale Fiorentino

Rosetta Cucchi    Regie
Riccardo Frizza    Dirigent

Dynamic 57960

von Peter Sommeregger

 Der Komponist Pietro Mascagni erlebte mit seinem Opern-Erstling „Cavalleria Rusticana“ 1890 einen überwältigenden Erfolg. Fünfzehn weitere Opern komponierte Mascagni in den Folgejahren, aber diese sind inzwischen sämtlich von den Spielplänen fast verschwunden, obwohl sie bei näherer Betrachtung alle große musikalische Qualitäten besitzen. „Blu-ray-Rezension: Pietro Mascagni, L’amico Fritz
klassik-begeistert.de, 15. Februar 2023“
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„Wenn das Cello zu sehr ächzt, der Hörer nach der Pause lechzt!“

Ensemble intercontemporain / Matthias Pintscher © Daniel Dittus

Unverstanden, unverständlich, allumfänglich: Die Moderne Musik scheint offenbar in der Krise. Eine Bestandsaufnahme – oder:
about Last Night.


ENSEMBLE INTERCONTEMPORAIN / MATTHIAS PINTSCHER
Matthias Pintscher / James Dillon – Elbphilharmonie Visions

Ensemble intercontemporain
Dimitri Vassilakis,
 Klavier
Matthias Pintscher, Dirigent

Programm:

Matthias Pintscher

NUR für Klavier und Ensemble
James Dillon im Gespräch mit Barbara Lebitsch
Pharmakeia für 16-köpfiges Ensemble

Elbphilharmonie, 10. Februar 2023

von Harald Nicolas Stazol

„Meine Toleranz hat Grenzen!“ werfe ich enerviert, die Treppen der Philharmonie herabsterzend, meinem Garderobier entgegen, da nehme ich, erstmals in meiner Karriere, den französischen Abgang. Das heißt, ich raune noch einmal meinem Gastgeber ins Ohr, „Micha, das ertrage ich nicht länger!“, ganz „französisch“ ist, niemandem Bescheid sagen, so wie die New Yorker Society Grande Dame Carmen de l’Orifice, die nach nettem Gespräch im Town Apartment von Eleanor Lambert mit Blick über „The Basin of Central Park“ auf dem Empfang des internationalen Fashion Journalism der Schauen in New York – einfach verschwand. Der polnische Abgang, wird im Volksmund oft verwechselt. Letzterer bedeutet, dass man etwas mitnimmt. Aber von diesem letzten Komponisten nehme ich gar nichts mit. „ENSEMBLE INTERCONTEMPORAIN / MATTHIAS PINTSCHER
Elbphilharmonie, 10. Februar 2023“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 15. FEBRUAR 2023

Friedrich Cerha © cerha-online.com

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 15. FEBRUAR 2023

Wien
Friedrich Cerha ist tot
Der Wiener Komponist und Dirigent Friedrich Cerha hat das Musikschaffen in Österreich nachhaltig geprägt – nun ist er im Alter von 96 Jahren gestorben.
https://oe1.orf.at/artikel/680855/Friedrich-Cerha-ist-tot

Friedrich Cerha: Größe ist immer unangepasst
Der österreichische Komponist Friedrich Cerha ist im Alter von 96 Jahren gestorben.
WienerZeitung

Nachruf
Friedrich Cerha: Der leise Meister der neuen Töne
NiederösterreichischeNachrichten.at

Ein wienerischer Untertreiber ist gegangen Todesfall / Friedrich Cerha
DrehpunktKultur.at

Friedrich Cerha ist tot: Ein Komponist, eine Institution
BR-Klassik.de

Komponist und Dirigent Friedrich Cerha gestorben
Der bedeutende und vielfach ausgezeichnete Wiener Komponist verstarb im Alter von 96 Jahren
DerStandard.at.story

Komponist und Dirigent Friedrich Cerha ist tot
Zu seinen berühmtesten Arbeiten zählt die Vollendung der Oper »Lulu«: Friedrich Cerha galt weit über seine Heimat Österreich hinaus als Wegbereiter der Neuen Musik. Mit 96 Jahren ist er in Wien gestorben.
Spiegel.de

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Artistic Director Christoph Müller: „Wir können nicht nur Tschaikowsky und Dvořák spielen“

Foto: Christoph Müller, Artistic Director des Gstaad Menuhin Festival © Raphael-Faux

Interview mit Christoph Müller, Artistic Director des Gstaad Menuhin Festivals

von Jürgen Pathy

Das Gstaad Menuhin Festival setzt auf eine Neuauslegung: „Demut“ in Zeiten des Wandels. So nennt sich der Schwerpunkt der 67. Ausgabe des Schweizer Musikfestivals, das einst Yehudi Menuhin gegründet hat. Ein Gespräch mit Artistic Director Christoph Müller. Der Schweizer Kulturunternehmer bezieht Stellung, warum man auch in der Klassikbranche nicht mehr die Augen verschließen kann vor dem Klimawandel und den Ereignissen, die rundherum gerade die Welt erschüttern. „Interview: Artistic Director Christoph Müller
Gstaad Menuhin Festival, 14. Juli – 2. September 2023“
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Sommereggers Klassikwelt 173:  Kritiker und Kritisierte - es bleibt schwierig

Bild: www.petsuns.de

Zum Thema passend eine historische Fundsache:

„Kritik ist keine Sichel, Zu mähen kurz und klein,
Aber Verehrungsmichel Kann man doch auch nicht sein“
(Friedrich Theodor Vischer)

von Peter Sommeregger

Die Wogen gehen derzeit hoch in der kulturaffinen Szene, und das mit Recht. Da hat doch ein Choreograph in Hannover eine ihm verhasste Kritikerin mit dem Kot seines Dackels beschmiert. Was an sich schon ein rüder Akt von Rache mit untauglichen Mitteln ist, wirft aber über den unappetitlichen Fall hinaus doch recht grundsätzliche Fragen auf. „Sommereggers Klassikwelt 173: Kritiker und Kritisierte – es bleibt schwierig
klassik-begeistert.de, 14. Februar 2023“
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Ein konzertanter “Siegfried” begeistert unter Sir Simon Rattle in der Luxemburger Philharmonie

von links nach rechts: Simon Rattle, Anja Kampe, Simon O’Neill, Peter Hoare, Michael Volle (Foto: Jean-Nico Schambourg)

Simon Rattle und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks weilten an diesem Samstag in Luxemburg in der Philharmonie. Auf dem Programm stand eine konzertante Aufführung von Richard Wagners “Siegfried”. Dank einer phantastischen Sängerbesetzung, angeführt vom Wanderer von Michael Volle, und einem grandios aufspielendem Orchester unter der Leitung seines zukünftigen Chefdirigenten, wurde der Abend, trotz – oder dank – fehlender Inszenierung zu einem großartigen Erfolg.


Richard Wagner: Siegfried (version concert)
Zweiter Tag des Bühnenfestspiels “Der Ring des Nibelungen” für drei Tage und einen Vorabend

Simon Rattle, Dirigent
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Simon O’Neill Siegfried
Michael Volle Der Wanderer
Peter Hoare Mime
Georg Nigl Alberich
Franz-Josef Selig Fafner
Anja Kampe Brünnhilde
Gerhild Romberger Erda
Danae Kontora  Waldvogel

Philharmonie Luxembourg, 11. Februar 2023

von Jean-Nico Schambourg

Auch wenn die Oper “Siegfried” heißt, will ich meine Rezension mit der gesanglichen Bestleistung des Abends beginnen: jedes Auftreten von Michael Volle als Wanderer wurde zu einem absoluten musikalischen Höhepunkt. Von Beginn an strahlt er die Autorität aus, die den ehemals mächtigen Gott kennzeichnet, nicht nur szenisch, auch gesanglich. Er füllt den Raum mit seinem mächtigen, dunklen Bariton, braucht dabei aber nie zu forcieren. Gepaart mit einer exzellenten Diktion ist sein Singen mal spöttisch, mal drohend, mal zynisch, mal herrisch. In seiner Begegnung gegen Schluss mit Siegfried erklingt in seiner Stimme die Resignation des Gottes, der um das Ende seiner Herrschaft weiß. Michael Volle ist momentan DIE Besetzung für den Wotan/Wanderer.

„Richard Wagner: Siegfried (version concert)
Philharmonie Luxembourg, 11. Februar 2023“
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