Rising Stars 38: Sterling Elliott, Violoncello – der Aufstiegswille führt zum Erfolg

Bild: © Will Hawkins Photography

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

von Dr. Lorenz Kerscher

Zu einem Konzert der Reihe Stars & Rising Stars im Mai 2022 in München brachte Stargeiger Daniel Hope einen jungen Afroamerikaner mit. Ein Kollege habe ihm Videomaterial von dem jungen Cellisten geschickt und auf seine Rückfrage: „Ist er so gut, wie ich denke?“ geantwortet: „Er ist sogar noch viel besser, als du denkst!“ „Rising Stars 38: Sterling Elliott, Violoncello
Klassikwelt-begeistert.de 12. Januar 2023“
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"Warum ich nie wieder die Philharmonie de Paris betreten werde"

Wäre es nicht tatsächlich besser, wenn man einfach nur zuhause mittels exquisiter Stereoanlage oder magischer Kopfhörer seine Konzerte hörte?
Aber wir brauchen doch das Live-Erlebnis!

 

Fotos: Dr. Brian Cooper

Paris, der große Traum, ist ausgeträumt. Ich wollte dort der Kultur wegen hinziehen. Aber in der noch immer recht neuen Philharmonie, im traditionsreichen Théâtre des Champs-Elysées und anderswo in der französischen Hauptstadt verhindert das Publikum aktiv durch exzessiven Handygebrauch und etliche andere Unsitten jegliche Magie im Konzert. Das Saalpersonal bestärkt auch noch die mangelnde Disziplin. Sogar höchste Würdenträger der Pariser Kulturszene beteiligen sich daran. Hier gilt nicht come as you are, sondern come when you’re ready. Und auch bei uns wird es nicht besser: Ähnliches Fehlverhalten schleicht sich ein und wird nur unzureichend sanktioniert. Da stellt sich mir zum Jahresbeginn eine grundsätzliche Frage: Wie lange werde ich wohl noch Livekonzerte besuchen?

von Dr. Brian Cooper, Bonn

Paris ist eine wundervolle Stadt. Eine der schönsten und aufregendsten Städte der Welt. Das ist ein Allgemeinplatz – stimmt. Aber er ist so wahr. Nur Deppen, wie man sie in Bayern nennt, würden das bestreiten. So Leute, wissen Sie, die für keinerlei Form der Sinnlichkeit empfänglich sind – sei sie kulinarisch, architektonisch, interkulturell, multiethnisch, intellektuell, zwischenmenschlich, ästhetisch, sexuell oder wie auch immer geartet. Wir kennen sie alle, diese Leute. An allem haben sie zu kritteln. Der Lärm, die Hektik, keine Brötchen wie bei uns, der Dreck… „„Warum ich nie wieder die Philharmonie de Paris betreten werde“
klassik-begeistert.de, 10. Januar 2023“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 11. JANUAR 2023

Bildquelle: Joshua Bell

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 11. JANUAR 2023

Hamburg
Joshua Bell in der Elbphilharmonie: Ich gehe jetzt in den Garten und verbrenne meine Geige
Stradivari, Paganini, Joshua Bell – was einer der besten Violinisten der Welt gerade zeigt, ist sensationell. Was bleibt einem da als Rezensent noch übrig?
DerSpiegel.de

Berlin
Kandidaten-Karussell an der Berliner Staatsoper – Wer folgt auf Barenboim?
BR-Klassik.de

Gerhaher über Mendelssohn: Im Elias höre ich nichts Jüdisches
„Elias“ ist das letzte Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy. Der Bariton Christian Gerhaher liebt die Titelpartie und die zerrissene Figur des radikalen Propheten.
FrankfurterAllgemeine.net

Sommereggers Klassikwelt 168: Annie Krull, die Sängerin, die „Elektra“ kreierte
Die Titelrolle in der Oper „Elektra“ von Richard Strauss gilt seit der Uraufführung 1909 in Dresden als eine der am schwersten zu besetzenden Sopranpartien. Neben den immensen vokalen Anforderungen, die diese Rolle enthält, ist für die rachsüchtige Atridentochter auch schauspielerisches Talent erforderlich, um diese extreme Figur glaubwürdig verkörpern zu können.
Klasssik-begeistert.de

„DIE MITTWOCH-PRESSE – 11. JANUAR 2023
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Sommereggers Klassikwelt 168: Annie Krull, die Sängerin, die „Elektra“ kreierte

Fotos: Annie Krull, Sammlung Manskopf

von Peter Sommeregger

Die Titelrolle in der Oper „Elektra“ von Richard Strauss gilt seit der Uraufführung 1909 in Dresden als eine der am schwersten zu besetzenden Sopranpartien. Neben den immensen vokalen Anforderungen, die diese Rolle enthält, ist für die rachsüchtige Atridentochter auch schauspielerisches Talent erforderlich, um diese extreme Figur glaubwürdig verkörpern zu können. „Sommereggers Klassikwelt 168: Annie Krull, die Sängerin, die „Elektra“ kreierte
klassik-begeistert.de, 11. Januar 2023“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 10. JANUAR 2023

Berliner Philharmoniker © Stephan-Rabold

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 10. JANUAR 2023

Salzburg
Berliner Philharmoniker wieder bei Osterfestspielen
Die Berliner Philharmoniker, das Gründungsorchester der Salzburger Osterfestspiele, kehren ab 2026 wieder als fixer Klangkörper zu dem Festival zurück. Das gab die Osterfestspiel-Führung Montagvormittag bekannt.
https://salzburg.orf.at/stories/3189549/

Osterfestspiele Salzburg: Berliner Philharmoniker kehren 2026 zurück
Das Gründungsorchester kommt 2026 als permanentes Residenzorchester an die Salzach zurück
DerStandard.at.story

Rückkehr der Berliner Philharmoniker
Das Gründungsorchester kommt 2026 als permanentes Residenzorchester zu den Osterfestpielen in Salzburg zurück.
WienerZeitung.at

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Kommentar: Die Salzburger Osterfestspiele sortieren sich neu

Kirill Petrenko, Berliner Philharmoniker Foto: © Monika Rittershaus

von Kirsten Liese

Das Jahr hat kaum begonnen, da folgt im Berliner Musikleben ein Paukenschlag auf den nächsten. Kaum gab Daniel Barenboim seinen Rücktritt als Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper bekannt, vermelden die Berliner Philharmoniker, dass sie 2026 Baden-Baden als Residenz ihrer Osterfestspiele verlassen – und nach Salzburg zurückkehren werden.

Die erste Ausgabe der neuen Salzburger Osterfestspiele ohne Christian Thielemann ist also noch nicht einmal über die Bühne gegangen, da entpuppt sich die von dem neuen Festspielintendanten Nikolaus Bachler angekündigte „Neuausrichtung“ mit wechselnden Spitzenorchestern und Dirigenten schon als Lug und Trug. „Kommentar: Die Osterfestspiele sortieren sich neu
Salzburg, 1. April bis 10. April 2023“
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Schweitzers Klassikwelt 79: Primadonna – Lob der Stimmen

 Titelbild © Basilius Presse Basel 1962 

Jedes Buch in unsrer Bibliothek hat seine Geschichte. Dieses Werk ist eines der vielen Buchgeschenke der Gesangspädagogin meiner Frau, Ella Firbas, die bei mir mit Jugendbüchern wie Erich Kästners „Das fliegende Klassenzimmer“ seinen Anfang nahmen.

Bei dem vorliegenden Buch „Primadonna – Lob der Stimmen“ von Alex Natan sind uns einige Namen bis dahin völlig unbekannt gewesen (Adelina Patti, Maria Ivogün, Elisabeth Rethberg, Marcella Sembrich u. a.), einige wiederum sind uns zumindest literarisch ein Begriff, wie Geraldine Farrar, Ljuba Welitsch, Kirsten Flagstad. Eine kleine Gruppe kennen wir von historischen Aufnahmen (Maria Callas, Lotte Lehmann, Frida Leider, Amelita Galli-Curci, Selma Kurz), bei einigen hatten wir noch das Glück sie selbst auf der Bühne zu erleben, oft jedoch leider nur ein einziges Mal. Als wir die kurz gehaltenen Monografien lasen, traten wir unwillkürlich in eine Art virtuellen Dialog mit dem Autor. „Schweitzers Klassikwelt 79: Primadonna
klassik-begeistert.de, 10. Januar 2023“
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DIE MONTAG-PRESSE – 9. JANUAR 2023

Katharina Wagner, Foto: azonline ©

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DIE MONTAG-PRESSE – 9. JANUAR 2023

Bayreuther Festspiele: Sexismus-Vorwürfe ohne juristisches Nachspiel
„Sehr geringfügige Belästigungen am untersten Rand der Strafbarkeit“, urteilt die Staatsanwaltschaft.
WienerZeitung.at

Sexismus-Vorwürfe bei Bayreuther Festspielen ohne Folgen
Die Sexismus-Vorwürfe bei den weltberühmten Bayreuther Festspielen haben kein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft hat die Verfahren wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung eingestellt. Das teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Martin Dippold der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit.
MünchnerMerkur.de

Sexismusvorwürfe bei Bayreuther Festspielen haben keine juristischen Folgen
Die Verfahren wurden eingestellt. Die Oberstaatsanwaltschaft argumentiert, es ginge um „sehr geringfügige Belästigungen am untersten Rand der Strafbarkeit“
DerStandard.at.story

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DIE SONNTAG-PRESSE – 8. JANUAR 2023

© Peter Adamik; Daniel Barenboim

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DIE SONNTAG-PRESSE – 8. JANUAR 2023

Berlin
Zu Gast bei den Philharmonikern: Umjubelter Auftritt von Daniel Barenboim und Martha Argerich
Nach seiner Rückzugsankündigung als Generalmusikdirektor der Staatsoper gibt Daniel Barenboim mit Martha Argerich ein eindrucksvolles Konzert. Schumann und Brahms stehen auf dem Programm.
Tagesspiegel.de

Berlin
Die Ära Daniel Barenboim geht zu Ende
Wirklich überraschend kam die Meldung, Daniel Barenboim träte als Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden, Berlin, mit dem 31. Januar 2023 zurück, nicht. Bereits vor der Verschlechterung seiner neurologischen Erkrankung meinte man bei dem Dirigenten eine gewisse Amtsmüdigkeit und schwindende Spannkraft zu spüren…
Klassik-begeistert.de

Berliner Staatsoper: Barenboims Erbe
Daniel Barenboim hat dreißig Jahre lang die Berliner Staatsoper an der künstlerischen Weltspitze gehalten und ihr die finanzielle Gunst der Kulturpolitik gewonnen. Nun tritt er zurück. Wer immer ihm nachfolgt, wird es schwer haben.
FrankfurterAllgemeine.net.aktuell

Daniel Barenboims Rücktritt: Die ausgebremste Zukunft
Die Nachfolge für den Generalmusikdirektor an der Berliner Staatsoper wird schwierig zu regeln sein. Eine Herausforderung, die Kultursenator Lederer sich selbst eingebrockt hat.
Tagesspiegel.de.kultur

Wer folgt auf Daniel Barenboim an der Staatsoper?
fnp.de.kultur

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Geteiltes Romantikerglück – Daniel Barenboim und Martha Argerich bei den Berliner Philharmonikern

Foto: Daniel Barenboim, Martha Argerich 2018 © Daniel Dittus

Berliner Philharmoniker
Daniel Barenboim, Dirigent
Solistin: Martha Argerich, Klavier

Robert Schumann: Klavierkonzert a-moll op.54

Johannes Brahms: Symphonie Nr.2 op.73


Philharmonie Berlin,
6. Januar 2023


von Kirsten Liese

Die Philharmonie ist bis unters Dach voll, nicht ein einziger Platz ist mehr frei, schließlich beschert das jüngste Konzert noch einmal ein ganz besonderes Zusammentreffen, von dem man zwischenzeitlich kaum zu hoffen gewagt hatte, dass es stattfinden können würde:  Daniel Barenboim und Martha Argerich konzertieren noch einmal gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern. „Berliner Philharmoniker, Daniel Barenboim, Dirigent, Martha Argerich, Klavier
Philharmonie Berlin, 6. Januar 2023“
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