DIE DONNERSTAG-PRESSE – 10. FEBRUAR 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 10. FEBRUAR 2021

Fotos: Anita Rachvelishvili (c) Dario Acosta; Piotr Beczala (c) Julia Wesely

Wien/ Staatsoper
Staatsoper: „Carmen“-Premiere nun am 21. Februar
Anita Rachvelishvili ist genesen, Piotr Beczała springt als Don José für den erkrankten Charles Castronovo ein.
https://kurier.at/kultur/staatsoper-carmen-premiere-nun-am-21-februar/401183989

ORF/ Opernball
Auch ohne Opernball heißt es im ORF „Alles Walzer“
Zur Primetime werden Highlights der Übertragungen vergangener Jahrzehnte zum Besten gegeben.
https://www.diepresse.com/5935505/auch-ohne-opernball-heisst-es-im-orf-alles-walzer

Wer war Herbert von Karajan wirklich?
Der Philharmoniker-Chef bediente das Bild eines mondänen Playboys und Perfektionisten. Dahinter verbarg er andere Seiten
Tagesspiegel

Regula Mühlemann spricht über Machtmissbrauch in der Oper
Übergriffe in Kulturhäusern werden derzeit zu einem Thema. Nun hat sich auch die Luzerner Opernsängerin Regula Mühlemann in einem Interview geäussert.
https://www.zentralplus.ch/regula-muehlemann-spricht-ueber-machtmissbrauch-in-der-oper-2007099/

Deutschland
Öffnungsdebatte zum Corona-Lockdown: Kulturpolitik lässt die Maske fallen
Alles liegt auf dem Tisch. Die Inzidenzwerte, die Aerosol-Untersuchungen, die Pilotstudien in Sälen und Theatern, die Hygienekonzepte – alles wissenschaftlich abgesichert. Was jedoch fehlt, sind Entscheidungsträger, die daraus den einzig möglichen Schluss ziehen: Da Kultur erwiesenermaßen kaum bis gar nicht ansteckend ist, darf sie in der Öffnungsdebatte nicht das Schlusslicht bilden.
https://www.ovb-online.de/meinung/kommentare/lockdown-oeffnungen-kommentar

Schweitzers Klassikwelt (28): Das Schaufenster als 2D-Bühne
Apotheken liegen häufig an Straßenecken. Die St. Anna Apotheke hat eine geräumige Auslage zur Nussdorfer Straße hin, die zweite zur Währinger Straße. Es gab Kunden, die wussten nur, was in einer von ihnen ausgestellt war. Anscheinend ein Überbleibsel aus der Zeit der ehemaligen Vorstädte, auf der einen Seite die Bewohner vom Thurygrund, auf der anderen die von Michelbeuern. Die Währinger Straße aufwärts hat die Apotheke noch sieben Fenster. Diese besitzen aber keine Tiefe und es können daher nur Tafeln hineingestellt werden. Die intern zuerst „Die sieben Fenster“ genannt, von Tucan Grafic später als 2D-Fenster bezeichnet wurden. Damit das Präsentierte besser auffällt, haben wir uns entschlossen, sie jedes Mal unter ein einziges Thema mit Variationen zu stellen.
Lothar und Sylvia Schweitzer berichten aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

Klagenfurt
In der Geisterbahn: Neue Sciarrino-Oper am Stadttheater Klagenfurt
Der Standard „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 10. FEBRUAR 2021“ weiterlesen

Geniestreich eines Unvollendeten

CD-Rezension: Hans Rott, Orchestral Works Vol. 2
Capriccio C 5414

Gürzenich Orchester Köln
Christopher Ward

Das Gürzenich Orchester Köln unter Christopher Ward setzt mit dieser zweiten den Werken Hans Rotts gewidmeten CD ein Projekt fort, das dem unglücklichen, im Alter von 25 Jahren in geistiger Umnachtung gestorbenen Komponisten hoffentlich zu weiterer Aufmerksamkeit verhilft.

von Peter Sommeregger

Man will gar nicht glauben, dass ein Werk wie die hier eingespielte Symphonie Nr.1 in E-Dur erst im Jahr 1989, mehr als hundert Jahre nach Rotts Tod, uraufgeführt wurde. Dabei hatte Gustav Mahler, ein Studienkollege und Freund Hans Rotts, sich mehrfach sehr lobend über den Komponisten und diese Symphonie geäußert. „CD-Rezension: Hans Rott, Orchestral Works Vol. 2, Gürzenich Orchester Köln, Christopher Ward“ weiterlesen

Sommereggers Klassikwelt 74: Alban Berg – musikalischer Traditionalist und Neuerer

Am 9. Februar 1885 wurde Alban Berg in Wien geboren. Auch außerhalb von Jahren mit runden Geburts-oder Sterbetagen verdient dieser Komponist eine Würdigung, seine Kompositionen sind jedenfalls längst im Kernrepertoire internationaler Orchester und Opernhäuser angekommen.

von Peter Sommeregger

Der musikalisch und literarisch interessierte Schüler erhielt zusammen mit seiner Schwester Smaragda Klavierunterricht und begann bereits mit 16 Jahren Lieder zu komponieren. Mit 19 Jahren begann er bei dem bereits berühmten Arnold Schönberg Komposition zu studieren. Schönberg war vom Talent Alban Bergs so überzeugt, dass er seinen Unterricht ohne Bezahlung fortsetzte, als Berg nicht über die nötigen Mittel verfügte. „Sommereggers Klassikwelt 74: Alban Berg – musikalischer Traditionalist und Neuerer“ weiterlesen

DIE MITTWOCH-PRESSE – 10. FEBRUAR 2021

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 10. FEBRUAR 2021

Christian Thielemann. © Matthias Creutziger

Dresden
Semperoper: Streit um Corona-Maßnahmen entbrannt
An der Dresdner Semperoper ist ein Streit um den Umgang mit den Corona-Schutzmaßnahmen entbrannt. Chefdirigent Christian Thielemann hatte Intendant Peter Theiler in einem Interview vorgeworfen, seine Arbeit zu behindern. Theiler reagierte daraufhin deutlich und sprach von „völligen Fehldarstellungen und mangelnder Einsicht“.
https://www.mdr.de/kultur/musik/thielemann-theiler-corona-semperoper-dresden-100.html

Christian Thielemann im Streit mit der Intendanz
Corona-Zwangspause für die Staatskapelle Dresden: Peter Theiler, Intendant der Dresdner Semperoper, hat eine geplante Probe zu Strauss‘ „Heldenleben“ abgesagt. Chefdirigent Christian Thielemann und der Orchestervorstand der Staatskapelle fühlten sich daraufhin in ihrer Arbeit behindert. Theiler wiederum spricht nun von einer „völligen Fehldarstellung“.
BR-Klassik.de

Stipendien für Jung-Pianisten ausgeschrieben
Die Carl Bechstein Stiftung vergibt zehn Jahresförderungen mit jeweils 12.000 Euro pro Stipendiat.
Wiener Zeitung

Bregenz
Landestheater sagt Oper ab
„Jephta“ wurde verschoben. Die Proben gehen aber weiter.
https://www.neue.at/kultur/2021/02/09/landestheater-sagt-oper-ab.neue

Kommentar
Das G’frett von Kunst und Moral
Wenn die Kunst über den moralischen Leisten gehauen wird, kommt immer ein Ballawatsch heraus
Wiener Zeitung

Kultur im Teil-Lockdow: In Zirzes Wellnesstempel
Sir Simon Rattle dirigiert die „Jenůfa“ an der Staatsoper Berlin. Intellektuelle und Politiker diskutieren über digitalen Anstand. Und aus Ulm kommt eine „Odyssee“ für Jugendliche.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/kultur-online-digital-stream-corona-1.5200091

Klang- und Bildpoesie – Der „Karneval der Tiere“ in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks
Neue Musikzeitung/nmz.de

Deutscher Dirigentenpreis 2021 Bewerbungsverfahren für den Wettbewerb startet
BR-Klassik.de

Spanische Hofreitschule, Wien, Met Stars Live in concert (Stream),
Anna Netrebko
Elena Maximova, Mezzosopran
Pavel Nebolsin, Piano
Sie kann alles! Egal, ob reizendes Püppchen, dramatische Femme fatale oder sanfte Diva. Das beweist Anna Netrebko, der unüberwindbare Superstar der Oper, ein weiteres Mal – und wie. Obwohl nur per Live-Stream, der immer mit Vorsicht zu genießen ist, legt sie in der Spanischen Hofreitschule in Wien ein weiteres Mal Zeugnis davon ab, weshalb sie als klare „Primadonna assoluta“ unserer Zeit gilt.
Klassik-begeistert.de

Le Nozze di Figaro aus Wien – ein Schritt zurück in die Zukunft
Der neue Direktor der Wiener Staatsoper, Bogdan Roščić, hatte die Idee, zum Teil schon sehr alte, aber erfolgreiche Inszenierungen wieder zurück ins Repertoire zu holen, und dafür misslungene Inszenierungen des gleichen Werkes zu entsorgen.
Ein besonderer Glücksfall ist die Wiederbelebung der Jean-Pierre-Ponnelle- Inszenierung des Figaro. Sie stammt bereits aus den 1970er-Jahren, hat aber nichts von ihrer Frische und Stimmigkeit verloren.
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

München/ Bayerische Staatsoper
„Montagsstück“Zerrissen, verzweifelt, doch am Ende siegt die Liebe
Dieses Tagebuch eines Verschollenen besteht aus 22 kleinen Gedichten, die Leoš Janácek 1917-1919 vertonte. Die Vertonung hat einen starken persönlichen Aspekt. Er verliebte sich im Alter von 62 in die 26 Jahre junge Kamila Stösslová. Bei dem in einer Zeitung veröffentlichten Text und seiner Vertonung, so schreibt er in einem Brief, dachte er stets an sie.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de „DIE MITTWOCH-PRESSE – 10. FEBRUAR 2021“ weiterlesen

München: Zerrissen, verzweifelt, doch am Ende siegt die Liebe

Fest, konzentriert, stimmlich sicher, auch im Ausdruck der Unsicherheit gerade heraus singt Pavol Breslik. So wie ein bodenständiger Bauersmann eben ist, der das Herz am rechten Fleck hat und Hirn dazu. Ein bleibender Eindruck.

Bayerische Staatsoper, München, Live-Stream am 8. Februar 2021

Rezension des Videostreams: Montagsstück XIII – Leoš Janáček: Zápisník zmizelého – Tagebuch eines Verschollenen, JW V/12

Foto: Pavol Breslik / facebook.com (c)

Tenor Pavol Breslik
Mezzosopran Daria Proszek

von Frank Heublein

Dieses Tagebuch eines Verschollenen besteht aus 22 kleinen Gedichten, die Leoš Janáček 1917-1919 vertonte. Die Vertonung hat einen starken persönlichen Aspekt. Er verliebte sich im Alter von 62 in die 26 Jahre junge Kamila Stösslová. Bei dem in einer Zeitung veröffentlichten Text und seiner Vertonung, so schreibt er in einem Brief, dachte er stets an sie.

Jan, ein Bauerssohn, trifft eine Zigeunerin. Er singt „blieb mir so im Kopf zurück / wohl Nacht und Tag lang“. Gedankenvoll und gleichzeitig gedankenverloren sitzt Tenor Pavol Breslik als Jan an einem Tisch, ein unauffälliges Grünzeug auf der Tischdecke stehend. Denn die junge Frau verfolgt ihn in seinen Gedanken, Jan tigert hin und her. „Leoš Janácek, Zápisník zmizelého – Tagebuch eines Verschollenen, Pavol Breslik, Daria Proszek
Bayerische Staatsoper, München, Live-Stream am 8. Februar 2021“
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Schweitzers Klassikwelt (28): Das Schaufenster als 2D-Bühne

Bühnen- und Schaufenstergestaltung haben einiges, was sie verbindet. Auch hier im zweiten Teil der Folge ist Kreativität gefragt.

von Lothar und Sylvia Schweitzer

Apotheken liegen häufig an Straßenecken. Die St. Anna Apotheke hat eine geräumige Auslage zur Nussdorfer Straße hin, die zweite zur Währinger Straße. Es gab Kunden, die wussten nur, was in einer von ihnen ausgestellt war. Anscheinend ein Überbleibsel aus der Zeit der ehemaligen Vorstädte, auf der einen Seite die Bewohner vom Thurygrund, auf der anderen die von Michelbeuern. Die Währinger Straße aufwärts hat die Apotheke noch sieben Fenster. Diese besitzen aber keine Tiefe und es können daher nur Tafeln hineingestellt werden. Die intern zuerst „Die sieben Fenster“ genannt, von Tucan Grafic später als 2D-Fenster bezeichnet wurden. Damit das Präsentierte besser auffällt, haben wir uns entschlossen, sie jedes Mal unter ein einziges Thema mit Variationen zu stellen. „Schweitzers Klassikwelt (28): Das Schaufenster als 2D-Bühne“ weiterlesen

Totale Hingabe

Spanische Hofreitschule, Wien, Met Stars Live in concert (Stream),
6. Februar 2021
Anna Netrebko
Elena Maximova, Mezzosopran
Pavel Nebolsin, Piano

Foto: Weltstar auf dem Triumphbogen: Anna Netrebkos Konzertkulisse in der Spanischen Hofreitschule.© Jürgen Hausmann/Met Opera

von Jürgen Pathy

Sie kann alles! Egal, ob reizendes Püppchen, dramatische Femme fatale oder sanfte Diva. Das beweist Anna Netrebko, der unüberwindbare Superstar der Oper, ein weiteres Mal – und wie. Obwohl nur per Live-Stream, der immer mit Vorsicht zu genießen ist, legt sie in der Spanischen Hofreitschule in Wien ein weiteres Mal Zeugnis davon ab, weshalb sie als klare „Primadonna assoluta“ unserer Zeit gilt. „Anna Netrebko, Elena Maximova, Pavel Nebolsin, Piano,
Spanische Hofreitschule, Wien, Met Stars Live in concert (Stream), 6. Februar 2021“
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Le Nozze di Figaro aus Wien: Ein Schritt zurück - in die Zukunft

Wiener Staatsoper,  Live-Stream vom 7. Februar 2021
Wolfgang Amadeus Mozart: Le nozze di Figaro

Foto: Wiener Staatsoper / M. Pöhn (c)

Marcellina – Stephanie Houtzeel
Don Basilio – Josh Lovell
Don Curzio – Andrea Giovannini
Don Bartolo – Evgeny Solodovnikov
Antonio – Marcus Pelz
Barbarina – Johanna Wallroth
Count Almaviva – Andrè Schuen
Countess Almaviva – Federica Lombardi
Susanna, the countess’s maid – Louise Alder
Figaro, personal valet to the count – Philippe Sly
Cherubino, the Count’s page – Virginie Verrez

Dirigent, Philippe Jordan

von Peter Sommeregger

Der neue Direktor der Wiener Staatsoper, Bogdan Roščić, hatte die Idee, zum Teil schon sehr alte, aber erfolgreiche Inszenierungen wieder zurück ins Repertoire zu holen, und dafür misslungene Inszenierungen des gleichen Werkes zu entsorgen.

Ein besonderer Glücksfall ist die Wiederbelebung der Jean-Pierre-Ponnelle- Inszenierung des Figaro. Sie stammt bereits aus den 1970er-Jahren, hat aber nichts von ihrer Frische und Stimmigkeit verloren. So will man Oper sehen,  vom Regisseur geformte Figuren, stimmiges Ambiente, mit der Musik und nicht gegen sie inszeniert. Da sehen auf einmal im Vergleich aktuelle Regisseure peinlich alt aus und entlarven sich teilweise als Dilettanten. Moderne zeitgemäße Ansätze mögen für manche Stücke passend sein, bei dieser zeitlosen Komödie möchte man die Kirche aber doch gerne im Dorf belassen sehen. „Wolfgang Amadeus Mozart, Le nozze di Figaro
Wiener Staatsoper,  Live-Stream vom 7. Februar 2021“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 9. FEBRUAR 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE – 9. FEBRUAR 2021

Foto: © Matthias Creutziger – Christian Thielemann

Salzburg/ Osterfestspiele
Interview Christian Thielemann: Hauptsache, es findet wieder etwas statt
Der Dirigent Christian Thielemann will mit dem Intendanten Nikolaus Bachler einen Neustart bei den Osterfestspielen Salzburg. In Bayreuth möchte er ebenfalls bleiben. Aufbruch erhofft er sich auch für Dresden.
Frankfurter Allgemeine

Wien
Charles Castronovo Hospitalized With COVID-19
Castronovo’s wife, soprano Ekaterina Siurina posted on social media that Castronovo has been sick for over two and a half weeks
https://operawire.com/charles-castronovo-hospitalized-due-to-covid-19/

Wien/Hofreitschule
Wenn aus Kunstliedern großes Kino wird
Anna Netrebko sang für die Metropolitan Opera in der Spanischen Hofreitschule in Wien – ein musikalisches Online-Ereignis
https://www.news.at/a/netrebko-met-hofreitschule-11888393

Ladas Klassikwelt 65: Eine musikalische Amerikareise – das Album „From the New World“ von Hansjörg Albrecht
Auf dem Umschlag der CD sieht man eine Abbildung der Freiheitsstatue. Die Fackel in ihrer Hand brennt mit rotem Licht; vielleicht zur Ehre der Orgel – der Königin aller Instrumente? Man kann jedes Orchesterwerk für sie transkribieren, jedes Stück aus ihr zaubern. Und wir müssen keine Reise nach Amerika unternehmen; es reicht, sich das Innere der Sankt- Michaelis-Kirche in Hamburg vorzustellen, wo Hansjörg Albrecht sein neuestes Album „From the New World“ während des letzten Corona-Pandemie-Jahres aufgenommen hat. Seine Aufführungen der Orgeltranskriptionen orchestraler Musik – zum Beispiel der Ouvertüren von Richard Wagners Opern – sind bereits bekannt und hoch geschätzt. Erwähnenswert ist auch die symbolische Bedeutung der Stadt Hamburg, die man für „das Tor in die Neue Welt“ hält.
Jolanta Lada-Zielke berichtet aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert.de

Wien/ Staatsoper
Machte schon Schwind die Oper zum Museum?
https://www.diepresse.com/5934104/machte-schon-schwind-die-oper-zum-museum

Lüttich
Direktor der Lütticher Oper ist tot
Der Generaldirektor der Königlichen Oper der Wallonie-Lüttich, Stefano Mazzonis di Pralafera, ist im Alter von 72 Jahren gestorben.
https://www.grenzecho.net/49909/artikel/2021-02-08/direktor-der-lutticher-oper-ist-tot

Berlin
Berlins Kultursenator Lederer zu Corona: „Keine Trendwende bis Ostern“
Die Lage sei viel zu ernst für Lockerungen, sagt Klaus Lederer (Linke). Mit einer Normalisierung bei der Kultur rechnet er erst 2022.
https://taz.de/Berlins-Kultursenator-Lederer-zu-Corona/!5746456/ „DIE DIENSTAG-PRESSE – 9. FEBRUAR 2021“ weiterlesen

Ladas Klassikwelt 65: Eine musikalische Amerikareise – das Album „From the New World“ von Hansjörg Albrecht

von Jolanta Łada-Zielke

Auf dem CD-Cover sieht man eine Abbildung der Freiheitsstatue. Die Fackel in ihrer Hand brennt mit rotem Licht; vielleicht zur Ehre der Orgel – der Königin aller Instrumente? Man kann jedes Orchesterwerk für sie transkribieren, jedes Stück aus ihr zaubern. Und wir müssen keine Reise nach Amerika unternehmen; es reicht, sich das Innere der Sankt- Michaelis-Kirche in Hamburg vorzustellen, wo Hansjörg Albrecht sein neuestes Album „From the New World“ während des letzten Corona-Pandemie-Jahres aufgenommen hat. Seine Aufführungen der Orgeltranskriptionen orchestraler Musik – zum Beispiel der Ouvertüren von Richard Wagners Opern – sind bereits bekannt und hoch geschätzt. Erwähnenswert ist auch die symbolische Bedeutung der Stadt Hamburg, die man für „das Tor zur Neuen Welt“ hält. „Ladas Klassikwelt 65: Eine musikalische Amerikareise – das Album „From the New World“ von Hansjörg Albrecht“ weiterlesen