Die FREITAG-PRESSE – 13. JULI 2018

Foto: Christof Mattes (c)
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Salzburg/ Festspiele
Der Arzt und die Zauberflöte
Eigentlich sollte der Schauspieler Bruno Ganz bei den Salzburger Festspielen Ende Juli den Mozart-Erzähler geben. Aus Gesundheitsgründen hat er nun abgesagt – und Klaus Maria Brandauer springt für ihn ein.
Sueddeutsche Zeitung

Brandauer statt Ganz in „Die Zauberflöte
Bruno Ganz muss aus gesundheitlichen Gründen seine Mitwirkung in der Neuproduktion der „Zauberflöte“ bei den Salzburger Festspielen zurücklegen. Er hatte sich „bereits mit der ihm eigenen Empathie in die Proben zu dieser wichtigen Festspielpremiere eingebracht, muss sich aber auf ärztlichen Rat hin sofort in Behandlung begeben“, hieß es in einer Aussendung der Festspiele. Statt ihm übernimmt Klaus Maria Brandauer.
Kurier

Salzburg/Festspiele
Glitzernde Festspiele: Hunderttausende Kristalle zieren die Kostüme
In den Kostümwerksätten für die Salzburger Festspiele wird jetzt noch fleißig gearbeitet.
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 12. JULI 2018

Foto: © 2018 RMMUSIC SRL
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Praemium Imperiale 2018: „Nobelpreis der Künste“ für Riccardo Muti
Riccardo Muti erhält mit vier weiteren Künstlern den diesjährigen Praemium Imperiale. Der italienische Dirigent wird mit dem „Nobelpreis der Künste“ in der Sparte Musik für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
BR-Klassik

„Praemium Imperiale“ für Riccardo Muti Ein herausragender Dirigent
DeutschlandfunkKultur

Dirigent Riccardo Muti erhält „Praemium Imperiale“
Berlin (MH) – Der Dirigent Riccardo Muti wird mit dem „Praemium Imperiale“ geehrt. Das teilte der Präsident des Goethe-Instituts und Repräsentant der Japan Art Association, Klaus-Dieter Lehmann, am Mittwoch in Berlin mit. Die Auszeichnung gilt als der weltweit wichtigste Kunstpreis und wird in den Sparten Malerei, Skultur, Architektur, Musik und Theater/Film vergeben.
Musik heute

Mörbisch/ Seefestspiele
Sommeroper: Liebesg’schichten und Geigensachen
Die Künstler übernehmen die Intendanten-Macht bei den Opern- und Operettenfestivals im Lande. So präsentiert Bariton Peter Edelmann in Mörbisch seine erste Premiere: „Gräfin Mariza“ im pittoresken Puszta-Ambiente.
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Die MITTWOCH-PRESSE – 11. JULI 2018

Foto: Wilfried Hösl (c)
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Buenos Aires
Barenboim mit „Tristan und Isolde“ in Buenos Aires
Heimspiel für Daniel Barenboim: Erstmals tritt der Musiker in seiner Geburtsstadt Buenos Aires als Operndirigent auf
Hamburger Abendblatt

München/ Bayerische Staatsoper
Triumvirat der Stimmen
„Tosca“ mit Starallüren bei den Münchner Festspielen
http://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-triumvirat-der-stimmen-1.4049022

Salzburg
Salzburger „Ouverture Spirituelle“ ringt mit der „Passion“
Die Salzburger Festspiele, glamouröse Sommerfrische der Edelklassik, beginnen auch in diesem Jahr mit Besinnung und Einkehr. Die Auftaktwoche vor der offiziellen Eröffnung und der ersten Opernpremiere – heuer „Die Zauberflöte“ – setzt die schon zur Tradition gewordene Konzertreihe „Ouverture Spirituelle“ fort. Heuer sucht man unter dem Generalthema „Passion“ das Leiden als Quell der Kunst auf.
Salzburger Nachrichten „Die MITTWOCH-PRESSE – 11. JULI 2018“ weiterlesen

Vogt, Shagimuratova, Selig: Ein Engel, eine Nachtigall und Vater Erde bezaubern mit sängerischen Sternstunden in einer magischen “Zauberflöte”

Foto: Andrea Kremper (c)
Festspielhaus Baden-Baden, 
8. Juli 2018
Wolfgang Amadeus Mozart, Die Zauberflöte
Yannick Nézet-Séguin, Dirigent
Klaus Florian Vogt, Tamino
Albina Shagimuratova, Königin der Nacht
Christiane Karg, Pamina
Rolando Villazón, Papageno
Regula Mühlemann, Papagena
Franz-Josef Selig, Sarastro

von Sebastian Koik

Schon die Ouvertüre in der konzertanten Aufführung der “Zauberflöte” im Festspielhaus Baden-Baden am 8. Juli 2018 ist eine Feier – und es soll ein großer Abend werden!

Klaus Florian Vogt ist als Tamino eine Sensation und die Idealbesetzung, ein absolut perfekter edler Prinz! Schöner kann man das nicht singen! Das wunderbare Lied vom bezaubernd schönen Bildnis erklang wohl in den 227 Jahren seit der Uraufführung in Wien kaum je so schön wie an diesem späten Nachmittag in Baden-Baden.

Klaus Florian Vogt, einer der herausragenden Tenöre der Gegenwart, singt mit unvergleichlich unschuldiger und reiner Stimme wie ein Engel. Dieser wunderbare Tenor singt herrlich weich und ätherisch, doch bei aller Zartheit ist sein präziser Gesang sehr dicht und intensiv. Er schwebt über allem. Vogt singt mit Gefühl und brilliert auch in dramatischen Passagen mit großartigen Ausbrüchen.

Vogt als Tamino ist ein wunderbares Erlebnis und sorgt für Gänsehaut und Entzücken, zaubert den Zuhörern immer wieder ein Lächeln ins Gesicht und ins Herz!

Die zweite große Sensation der Baden-Baden-Gala ist Albina Shagimuratova als Königin der Nacht. Auch diese Rolle kann man nicht bezaubernder singen als sie an diesem Abend! Ihr Gesang ist von faszinierender Natürlichkeit, Autorität und Schönheit. Ihre Stimme ist in allen Lagen sensationell dicht und intensiv. Sie verkörpert die Königin der Nacht ganz und gar, geradezu übermenschlich gut und kann scheinbar alles.

Sie kann herrlich zart singen, aber auch kraftvoll dramatisch und mit sprühendem Feuer. Ihre unfassbar brillant-präzisen und berückend schönen Koloraturen sind nicht von dieser Welt. Die große Arie der Königin der Nacht im zweiten Akt hat das Universum vermutlich selten schöner gehört als in diesen Minuten maximaler sängerischer Schönheit von Albina Shagimuratova.
„Wolfgang Amadeus Mozart, Die Zauberflöte, Yannick Nézet-Séguin, Klaus Florian Vogt, Albina Shagimuratova,
Festspielhaus Baden-Baden“
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WDR Sinfonieorchester geht beim „Sacre du printemps“ bis an seine Grenzen

(C) WDR / Thomas Kost
Kölner Philharmonie, 
6. Juli 2018
Pekka Kuusisto Violine
WDR Sinfonieorchester Köln
Jukka-Pekka Saraste Dirigent
Magnus Lindberg, Konzert für Violine und Orchester (2006)
Igor Strawinsky, Le Sacre du printemps (1910–13)
Bilder aus dem heidnischen Russland in zwei Teilen

von Daniel Janz

Es ist, als würde ein Fluch auf diesem Werk liegen. Seit Jahren schon gehört Strawinskys „Le Sacre du printemps“ auch in Köln zum Standard-Repertoire. Und schon seit Jahren will eine gute Aufführung dieses Werkes im Konzertsaal am Rhein einfach nicht gelingen. In Erinnerung ist immer noch das Konzert von Februar 2017, bei dem nach einem fulminanten ersten Werk das Niveau schlagartig nachließ. Damals hatte kein geringerer als Martin Grubinger das WDR Sinfonieorchester unterstützt. Auch eine fehlerbehaftete Aufführung des Gürzenich-Orchesters von 2012, damals noch unter der Leitung von Markus Stenz, hallt immer noch nach. „WDR Sinfonieorchester Köln, Jukka-Pekka Saraste, Pekka Kuusisto,
Kölner Philharmonie“
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Wagner für junge Leute – „Der Ring ohne Worte“ in der Elbphilharmonie

Foto: Thies Rätzke (c)
Elbphilharmonie
, Großer Saal, Hamburg, 7. Juli 2018
NDR Jugendsinfonieorchester
Stefan Geiger Dirigent
Gaspare Buonomano Klarinette

von Sarah Schnoor

Was für ein Konzert! Das NDR Jugendsinfonieorchester eröffnet den vor allem Richard Wagner gewidmeten Abend selbstbewusst mit der „Wiener Philharmoniker Fanfare“ von Richard Strauss. Blech und Paukist haben sichtlich Spaß und testen den Großen Saal der Elbphilharmonie schon mal an. Danach folgt nämlich erst mal das mit wenig Blech besetzte Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2 von Louis Spohr. Als Solist tritt der NDR Soloklarinettist Gaspare Buonomano auf. „NDR Jugendsinfonieorchester, Stefan Geiger,
Elbphilharmonie Hamburg“
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"Parsifal" : Wie ein empörter Sonnengott schmettert Christian Gerhaher herrlich glänzende Lichtstrahlen aufs Parkett, denen der Regen unverzüglich zu weichen vermag – zauberhaft!

München, Bayerische Staatsoper München, 8. Juli 2018
Richard Wagner, Parsifal

Von Raphael Eckardt

Erbarmen und Macht, theatralische Begierde und religiöse Reinheit – mit Wagners „Parsifal“ läuft in München derzeit bei den diesjährigen Opernfestspielen eine Produktion, die man guten Gewissens zu den hochkarätigsten und besten aller Zeiten zählen darf. Jonas Kaufmann, Christian Gerhaher, René Pape – das musikalische Nonplusultra der deutschen Opernszene auf einer Bühne vereint: Das verspricht nicht nur jede Menge Vorfreude auf eine ganz besondere Wagner-Sternstunde, sondern geht auch mit einer ordentlichen Portion Vorschusslorbeeren einher, mit denen an diesem Abend vor allem Bühnenbildner Georg Baselitz zu kämpfen hatte, der sich als „Opernausstatter“ bisher nicht unbedingt den ganz großen Ruf erarbeiten konnte. „Richard Wagner, Parsifal, 8. Juli 2018,
Bayerische Staatsoper, München“
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"Parsifal" begeistert die Zuschauer in der Bayerischen Staatsoper

Foto: Wilfried Hösl (c)
Bayerische Staatsoper, 
München, 5. Juli 2018
Richard Wagner, Parsifal
Dirigent: Kirill Petrenko
Inszenierung: Pierre Audi
Bühne: Georg Baselitz
Kostüme: Florence von Gerkan
Amfortas: Christian Gerhaher
Gurnemanz: Rene Pape
Parsifal: Jonas Kaufmann
Klingsor: Wolfgang Koch
Kundry: Nina Stemme

von Peter Sommeregger

Für die diesjährige Festspielpremiere hat die Bayerische Staatsoper in München eine Besetzung und ein Leitungsteam aufgeboten, wie es wohl nur ein Haus mit vergleichbarer finanzieller Ausstattung und Strahlkraft zu tun in der Lage ist. Dass sich diese Produktion mehr hören als sehen lassen kann, liegt an den doch sehr massiven Vorgaben, die Georg Baselitz‘ Bühnenbilder für den Regisseur Pierre Audi bedeuteten. Die kranken Bäume im ersten Akt, die sich nach bekannter Manier im dritten Akt auf den Kopf gestellt wieder finden, die jeder Sinnlichkeit entbehrende geborstene Mauer des zweiten Aktes sind doch sehr dominante Elemente. Der Regisseur Pierre Audi ließ offenbar seinen Sängern teilweise auch freie Hand bei der Gestaltung ihrer Rollen. „Richard Wagner, Parsifal, 5. Juli 2018,
Bayerische Staatsoper, München“
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„Il viaggio a Reims“: „Man kann die Welt einen Käfig voller Narren nennen“

Foto: Thomas Aurin (c)
Deutsche Oper Berlin
, 5. Juli 2018
Gioacchino Rossini, Il viaggio a Reims

 von Gabriel Pech

Kann man heutzutage noch eine Krönungsoper für einen französischen Monarchen des frühen 19. Jahrhunderts aufführen? Ist das noch relevant? Findet das Publikum einen Zugang dazu? Jan Bosses Inszenierung von Gioacchino Rossinis „Il viaggio a Reims“ (1825) zeigt: Auf jeden Fall und überhaupt gar nicht. „Gioacchino Rossini, Il viaggio a Reims,
Deutsche Oper Berlin“
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Die SONNTAG-PRESSE – 8. JULI 2018

Foto: Ruth Walz (c) Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die SONNTAG-PRESSE – 8. JULI 2018

München
Nikolaus Bachler zu „Oper für alle“ Viel Platz für Parsifal
„Das Interesse an Kunst im Allgemeinen und der Oper im Besonderen nimmt zu, denn der Mensch braucht die Alternative zum Chaos der modernen Welt“ – sagt Staatsintendant Nikolaus Bachler. Viel Platz für einen Meilenstein der Musiktheater-Geschichte bietet am Sonntag „Oper für alle“ am Münchner Max-Joseph-Platz. Auf großer Leinwand gibt’s dort die aktuelle Parsifal-Produktion der Münchner Staatsoper.
BR-Klassik

Berlin/Classic Open Air
Wagner als Wagnis
Der Bayreuther Abend mit der Anhaltischen Philharmonie Dessau überzeugt beim Classic Open Air auf dem Gendarmenmarkt nicht immer
Berliner Morgenpost

Berlin/ Gendarmenmarkt
Auftakt für den Sommer
Classic Open Air startet am Gendarmenmarkt mit Dagmar Manzel und Peter Maffay. Eigentlicher Star des Abends ist aber das Filmorchester Babelsberg.
Tagesspiegel „Die SONNTAG-PRESSE – 8. JULI 2018“ weiterlesen