© Diana Hillesheim
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 11. JUNI 2026
Frankfurt/Alte Oper
Weigle entzündet die Alte Oper – Ein Abend voller Gefühle
Als Sebastian Weigle nach drei Jahren der Abstinenz wieder das Podium der Alten Oper Frankfurt betritt, geht eine spürbare Erwartung durch den Großen Saal. Weigle, der über anderthalb Jahrzehnte die musikalischen Geschicke der Stadt so entscheidend geprägt hat, kehrt zum Saisonausklang der Museumskonzerte zurück. Man spürt es sofort: Was an diesem Abend geschieht, ist weit mehr als ein Konzert.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
So wird die Oper nicht überleben
Sänger und musikalische Leiter sind sekundär, Regisseure dominant. Viele hören heute mit geschlossenen Augen zu. Seit rund 400 Jahren gibt es – anfangs in den fürstlichen Palais, meist im Freien – gesungene Aufführungen musikalischer Werke. Von begabten, bewunderten und begehrten Sängern – vornehmlich Männer mit einer ungewohnt hohen Stimme, Kastraten genannt – wurden alte Fabeln und Geschichten von Homer bis Pilatus singend vorgetragen. In üppigen Kostümen und die Geschichte illustrierenden Dekorationen wurde das Werk wiedergegeben. Mit der Zeit wurden die Darbietungen von privaten Adeligen in deren Palais und auch an öffentlichen Orten, bereits Theater genannt, dargeboten. Kaiser und Königshäuser bauten und erhielten Opernhäuser und engagierten Musiker, die Opernwerke komponierten.
DiePresse.com
Wien/Volksoper
Conchita und die geoutete „Fledermaus“
Vom Ereignischarakter her hat der Dienstagabend an der Wiener Volksoper vielleicht das bisherige Opernhighlight des Jahres gebracht: Die „Pride-Edition“ der „Fledermaus“ mit Tom Neuwirth als Frosch und einem überraschenden Conchita-Auftritt beim Prinzen Orlofsky
orf.at
Pride-„Fledermaus“ in der Volksoper: Rise Like A Frosch (Bezahlartikel)
Tom Neuwirth alias Conchita ist Stargast bei einer queeren Ausgabe der „Fledermaus“.
Kurier.at
Auf die „Pride Edition“ der „Fledermaus“ kann die Volksoper stolz sein (Bezahlartikel)
Eine gelungene queere Bearbeitung des Operettenklassikers mit „Conchita“ Tom Neuwirth als Frosch ließ das volle Haus Kopf stehen: Standing Ovations. Mehr Lametta hatte es früher auch nicht gegeben. Aber ganz am Ende, als das kakanische Gefängnis auf der Bühne schon verräumt, ja geradezu überwunden war, mitsamt den seinerzeitigen Homosexuellenparagraphen 129 Ib (bis 1971) und 209 (bis 2002), und ein Glitzerfadenvorhang den Schauplatzwechsel in den schwulen Showhimmel andeutete, gab’s eine Zugabe.
DiePresse.com
Peter Thiel durfte nicht kommen. Und so gehen die Wiener Festwochen ihren gewohnten, vergleichsweise unpolitischen Gang (Bezahlartikel)
Nach dem Aufruhr über die Teilnahme des umstrittenen Milliardärs widmete sich das Festival wieder den sinnlichen Seiten der Bühnenkunst. Der Intendant Milo Rau hat die Aufmerksamkeit erhalten, die er in seinem provokativen Schaffen sucht.
NeueZuercherZeitung.ch
Chineke!-Orchester: Ausdehnung der Repertoire-Zone
Der Londoner Klangkörper, mit People of Colour und Angehörigen ethnischer Minderheiten besetzt, gastiert im Rahmen der Festwochen erstmals in Wien
DerStandard.at
Wien/Musikverein
András Schiff: Der Goldstandard im Bach-Fach
Der ungarische Meisterpianist brillierte im Musikverein mit einem Partiten-Programm: eine Überforderung auf höchstem Niveau. „Wenn Sie der Meinung sind, man darf Bach nicht auf einem modernen Klavier spielen, sind Sie im falschen Konzert.“ Ein Lachen geht durch den Raum: Nein, es hat sich natürlich niemand zu András Schiff verirrt, dem 72-jährigen Meisterpianisten, der am Montag im Großen Musikvereinsaal erst einmal sein Equipment für den Abend vorstellt. Ein Steinway-Flügel in konventionellem Schwarz ist ihm nicht genug: Daneben prangt ein heller gestimmtes Pendant aus dem Hause Bösendorfer, speziell für Schiff gefertigt. Im steten Wechsel zwischen diesen beiden Arbeitsgeräten wird sich der Ungar durch die sechs Partiten BWV 825 bis 830 werken – ein Zentralmassiv der Klavierliteratur und eine Überforderung für pianistische Hände und Publikumsohren
DerStandard.at
Wien/Konzerthaus
Kate Lindsey im Konzerthaus: Mehr schlanke Expression als Fülle des Wohllauts (Bezahlartikel)
Der unverwechselbare Mezzosopran der Sängerin harmonierte nicht mit allen Programmpunkten ihres Liederabends mit dem 80-jährigen Helmut Deutsch am Klavier.
DiePresse.com
Wien/Musikverein
Ist er der nächste Rudolf Buchbinder? (Bezahlartikel) Der junge Pianist Lukas Sternath hat eine furiose Saison in Wien hinter sich, inklusive Philharmoniker-Debüt und eigenem Zyklus im Musikverein – den er soeben mit einem energischen Rezital im Brahms-Saal beendet hat.
DiePresse.com
Auf den Punkt 98: Oper lebt nicht nur von guten Stimmen
Andreas Schmidt ist der Herausgeber von klassik-begeistert. Demnächst feiert klassik-begeistert Geburtstag. Lieber Andreas, Dein Blog, der Jubilar, – ach was: Dein Baby, Dein Lebenswerk – wird 10 Jahre alt und ist die Nr. 1 der Klassik-Blogs der DACH-Region (Google-Ranking). Das habe ich mit 5 Artikeln gefeiert, die hier ab Mittwoch, 17. Juni 2026, zum Jubiläum erscheinen werden. Ich bin glücklich, dass Du mich vor gar nicht so langer Zeit überredet hast, Teil der klassik-begeistert-Familie zu werden. Auch Du feierst Deine Autoren jeden Tag. Staatstragend wird es, wenn jemand den 100. Beitrag veröffentlicht hat. Das gibt eine dicke öffentliche Belobigung – nur mir hast Du für Folge 100 ein allen zugängliches Disziplinarverfahren angedroht. Ich habe schon überlegt, ob ich mit der nächsten Folge anfange, neu zu nummerieren: 99.1, 99.2, 99.3 und so weiter – so kann ich vielleicht noch Zeit gewinnen…
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Salzburg
Karin Bergmann im Interview: „Ich gehe jeden Morgen mit größtem Respekt ins Festspielhaus“
Die Interimsintendantin der Salzburger Festspiele berichtet von freudigen Erfahrungen und harter Arbeit. Und sie versichert: „Es stimmt nicht, dass ich Markus Hinterhäuser in den Rücken gefallen bin.“… Niemand kann die Zeit zurückdrehen, aber mir ist wichtig, Markus Hinterhäuser doch noch zu überzeugen, dass mein Schritt, in Salzburg anzutreten, kein Schritt gegen ihn war. Und natürlich versuche ich, ihn dafür zu gewinnen, seine beiden Konzerte im Sommer zu spielen.
SalzburgerNachrichten.at
Karin Bergmann: Neugierige Problemlöserin und eine große Liebende (Bezahlartikel)
Vor zwei Monaten ersetzte Ex-Burgtheater-Chefin Karin Bergmann überraschend Markus Hinterhäuser an der Spitze der Salzburger Festspiele. Mittlerweile haben im Festspielbezirk die Proben begonnen, in knapp sechs Wochen geht es los. Ein Gespräch aus der Werkstatt einer bewährten Problemlöserin.
krone.at
Klagenfurt
Besucherrekord für das Stadttheater
Unter dem Motto „Mensch, wo bist du?“ steht die kommende Spielsaison am Stadttheater. Wo bleibt das Menschsein in Zeiten voller Kriege und Konflikte? Intendant Aron Stiehl plädiert für ein Theater der Vielfalt und Toleranz, also für ein Theater, das auch politisch Haltung bezieht. In der noch laufenden Spielzeit hat das Theater einen Besucherrekord verzeichnet.
kaernten.orf.at
Frankfurt
Frankfurter Version einer ewigen Geschichte
Meinolf Bunsmann hat Rossinis „Tancredi“ sehr gern gehört, war aber leicht irritiert vom unglücklichen Ausgang. Am Sonntag hatte Rossinis „Tancredi“ Premiere an der Oper Frankfurt. Selten zu sehen, ein frühes Werk des späteren Meisters – und auch eine ernste Oper, eine politische Geschichte mit einem Liebesdrama und einem großen Missverständnis. Was Voltaire als Vorlage geschrieben hat, ist ein Kampf der Kulturen: In Syrakus fürchtet man einen Angriff der Sarazenen, mittendrin zwei, die sich nicht bekommen, ein furchtbares Missverständnis, das sich erst am Ende auflöst – zu spät. Unseren Mann im Parkett hat dieses unaufgelöste Dilemma eher unbefriedigt zurückgelassen, denn seinen inneren Ruf „Nun redet doch mal miteinander statt aneinander vorbei!“ hörte niemand, denn das Drama ist so im Libretto vorgesehen.
hr2.de
Hamburg
Chopin auf Hanseatisch
Die achte Ausgabe des Hamburger Chopin Festivals folgt den Spuren seines Namensgebers durch die reiche Musikgeschichte der Hansestadt.
concerti.de
Gars/Kamp/NÖ
Opernfestival: „Madama Butterfly“ verzaubert auf BURG GARS
Ab 11. Juli bringt Intendant Clemens Unterreiner Puccinis Opernhit als emotionales Open-Air-Erlebnis auf die Bühne.
Kurier.at
Wiesbaden
Vorschau: »Così fan tutte« als immersives Opern-Erlebnis am Staatstheater Wiesbaden
Premiere: Mittwoch, 17. Juni 26 (Großes Haus). Für die letzte Musiktheaterpremiere der Saison verwandelt die Regisseurin Marie-Ève Signeyrole Mozarts Opernklassiker „Così fan tutte“ in ein immersives Experiment über Liebe, Treue und Beziehungen, das die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum auflöst. In dieser Inszenierung sind zu jeder Vorstellung junge Paare eingeladen, als Bühnenpublikum gemeinsam mit dem Ensemble Teil der Szene werden. Premiere ist am 17. Juni 2026 um 19.30 Uhr im Großen Haus, die musikalische Leitung hat GMD Leo McFall.
kulturfreak.de
Zürich
Casanova und unzertrennliches Liebespaar
Andrés Orozco-Estrada dirigiert das Tonhalle-Orchester
bachtrack.com/de
England
Verdi zwischen Damwildrudeln (Bezahlartikel)
Die Sommeropern Englands eröffnen mit „Tosca“ in Glyndebourne und „La Traviata“ in Garsington. Und Regie führt jemand, der schon mit Pavarotti auf der Bühne stand.
FrankfurterAllgemeine.net
Jubiläum
Zum 125. Geburtstag – Frederick Loewe: Ein Berliner am Broadway
Frederick Loewe wäre am 10. Juni 125 Jahre alt geworden. BR Klassik blickt auf den bewegenden Lebensweg des Komponisten von „My Fair Lady“ zurück.
BR-Klassik.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Paris
Opéra Bastille’s La Traviata Leap Frogs into the Digital Age
operatoday.com
Bembo eruption
Supported by an ingenious production and strong performances, Antonia Bembo’s Ercole Amante makes a successful Paris Opera debut.
parterre.com
London
Danish String Quartet review – captivating performance from a world-class group
The quartet communicated intimately and naturally in a programme of music by Shostakovich, Ravel and Stravinsky
TheGuardian.com
Alresford
Review: GIULIO CESARE, The Grange Festival Odd staging decisions overshadow excellent singing
broadwayworld.com
New York
Park Avenue Armory’s Recital Series 2026 Review:
Soprano Liv Redpath & Pianist Harry Rylance
operawire.com
Semyon Bychkov conducts a triumphant New York Phil season finale
bachtrack.com/de
Philadelphia
Philadelphia Orchestra closes its season with a pair of American masters
bachtrack.com/de
St.Louis
Review: A STREETCAR NAMED DESIRE at Opera Theatre Of St.Louis Challenger
Blanche DuBois vs. Stanley Kowalski! A musical rematch!
broadwayworld.com
San Francisco
SF Opera’s Elektra is a Shocking, Brilliant Horror Show of an Opera
sfcv.org
Los Angeles
A Joyful Not-Farewell to Gustavo Dudamel
sfcv.org
Recordings
Gustavo Dudamel Releases Three Final Recordings with LA Phil
sfcv.org.articles.dudamel
Feature
What Happens When ‘Star Wars’ Replaces Mozart? (Subscription required)
Across the United States, orchestras are programming more live performances of movie soundtracks in a bid for box office revenue.
TheNewYorkTimes.com
Ballet / Dance
Review: Debuts 1 – Sae Maeda and Matthew Ball in The Royal Ballet’s La Fille mal gardée
gramilano.com
Review: Debuts 2 – Mayara Magri and Leo Dixon in The Royal Ballet’s La Fille mal gardée
gramilano.com
Review: DANCE DIGITAL, Sadler’s Wells, London A dance film festival from Digital Stage
TheNewYorkTimes.com
At City Ballet, Spring Fever Hit, With Ups and Some Dispiriting Downs (Subscription required)
New York City Ballet ended its season on a positive note with “Coppélia,” but the repertory tipped too heavily into unimportant ballets.
TheNewYork.Times.com
Rock/Pop
Nickelsdorf/Bgld
Nova Rock startet am Donnerstag: Erste Fans schon da, solide Wetterprognose
Das Nova Rock, Österreichs größtes Rockfestival, startet am Donnerstag sein musikalisches Programm auf drei Bühnen. Über vier Tage werden bis Sonntag insgesamt mehr als 200.000 Fans erwartet. Die ersten standen am Dienstag bereits ante portas: Aufgrund möglicher Gewitter ist die Anreise mit „Early Caravan Ticket“ bereits früher möglich. Meteorologisch dürfte die diesjährige Ausgabe ideale Bedingungen bieten. Warme Kleidung für die Abendstunden sei empfohlen. Es wird weder heiß, noch gatschig. Laut Synoptikabteilung der GeoSphere Austria bleibt es am Donnerstag größtenteils trocken. „Vielleicht ist der eine oder andere kleine Schauer dabei, die Temperaturen werden die 21 Grad-Marke nicht übersteigen“, so die Prognose.
DerStandard.at
Teuerungen in Wien. „Geht’s eigentlich noch?“ – JJ kritisiert Regierung
JJ schimpft über teure Öffi-Tickets. Seine Aussagen treffen einen Nerv bei vielen Wienern und auch in der Politik.
heute.at
Medien
Kommentar zur ORF-Wahl: Nur Zuschauer eines politischen Schmierenstücks
Ist der Ruf erst einmal ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert: Fast könnte man geneigt sein, zu glauben, der Regierung, die allen aktuellen Umfragen zufolge ihre Mehrheit bei der Bevölkerung längst verspielt hat, wäre schon alles egal. Dieses Urteil wäre freilich ungerecht. Man muss auch das Positive sehen. Der Kommentar zu den großen Themen, die Österreich betreffen: So hat man gerade einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat ergattert. Nebensache, dass diese Wahl in ein längst total gelähmtes Gremium dem Land vermutlich herzlich wenig bringt? Applaus auch für die Erkenntnis, dass eine Erhöhung der Parteienförderung in einem Sparbudget verheerende Optik ergibt. Nebensache, dass rundum massiv eingespart wird, die staatliche Parteienförderung nach massivem Druck nur nicht erhöht wurde? Am Mittwoch die Budgetpräsentation: Bravo, man hat sich in der Koalition einigen können. Nebensache, dass es an ein Wunder grenzen würde, wenn das Zahlenwerk des Finanzministers aber bis Ende 2028 hält!
krone.at
Österreich
Geheim-Brief an Stiftungsrat zur ORF-Wahl
Am Donnerstag wird der nächste ORF-Generaldirektor gewählt. Neun Frauen und Männer sind im Hearing direkt vor der Wahl dabei, oe24 berichtete. In einem Brief an die 35 ORF-Stiftungsräte schreiben Heinz Lederer, der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrates, und sein Stellvertreter Gregor Schütze jetzt, wie die Wahl abzulaufen hat.
oe24.at
ORF
Pikante Enthüllungen: Strobl, die ORF-Kronzeugin und ein Firmen-Mercedes
Im Zuge der Handy-Beschlagnahme wurde jene Mitarbeiterin, die Ex-ORF-General Roland Weißmann mit seinen Chats zu Fall brachte, in einem interessanten Fahrzeug angehalten: Der Mercedes ist auf eine Firma zugelassen, für die das Privatunternehmen von ORF-Manager Pius Strobl tätig ist.
krone.at
Politik
„Trump ist der Feind“- So leben Auswanderer aus dem Westen in Russland
Da hochqualifizierte Arbeitskräfte zunehmend Moskau den Rücken kehren und der Kreml immer mehr Männer durch den Krieg verliert, sollen auch Ausländer aus dem Westen mit großen Versprechen nach Russland gelockt werden. Vier Auswanderer erzählen, wie es ihnen dort ergangen ist.
krone.at
Österreich
Strafen werden höher: Wie Verkehrssünder das Budgetloch stopfen sollen
Wer zu schnell fährt und dabei erwischt wird, muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Denn Verkehrsstrafen sollen im nächsten Doppelbudget mehr Geld in die Kassen spülen. Wer 30 km/h zu schnell fährt, zahlt künftig zumindest 200 statt 150 Euro. Die Parkstrafen sollen bundesweit vereinheitlicht werden.
krone.at
Österreich
In Kabinett „geparkt“. Wie Schumann-Vertraute zum Top-Job kam
Die Affäre um eine Gewerkschafts-Freundin von Sozialministerin Korinna Schumann weitet sich aus. Vor ihrer Ernennung zur Millionen-Fonds-Chefin wurde die 50-Jährige in Schumanns Kabinett „geparkt“ – und bereitete dort ihren eigenen Fonds vor. Interessant auch, wer in der Kommission saß …
krone.at
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 11. JUNI 2026)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 11. JUNI 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Stuttgart: Generalmusikdirektor Cornelius Meister verabschiedet sich mit Mahler-Zyklus

Cornelius Meister. Foto: Instagram
Cornelius Meister verabschiedet sich als Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart: Im 6. Sinfoniekonzert führt er an insgesamt drei Terminen mit dem Staatsorchester die Sinfonien 1, 6 und 9 von Gustav Mahler in der Liederhalle Stuttgart auf. Seit 2018 haben Meister und das Staatsorchester dann alle neun Sinfonien des Komponisten aufgeführt. Beim ersten Termin am 21. Juni um 11 Uhr erklingt neben Joseph Haydns 7. Sinfonie die Erste von Gustav Mahler. Am 22. Juni um 19:30 Uhr steht Mahlers 6. Sinfonie auf dem Programm. Im Anschluss an den zweiten Konzerttermin findet außerdem eine Signierstunde mit Cornelius Meister statt. Zum Abschluss am 27. Juni um 19:30 Uhr dirigiert Meister schließlich die 9. Sinfonie sowie Alexander Zemlinskys Psalm 23 für gemischten Chor und Orchester op. 14. Es singt der Staatsopernchor Stuttgart. Innerhalb von einer Woche bietet sich damit in der Stuttgarter Liederhalle ein besonderer Überblick über Mahlers sinfonisches Schaffen.
Bereits mit der Uraufführung seiner 1. Sinfonie entfachte Mahler 1889 emotionsgeladene Tumulte. Anfangs präsentierte er das Werk als sinfonische Dichtung und gab ihm den Titel Titan, den er von Jean Pauls gleichnamigem Roman übernahm. Auch wenn Mahler die Komposition zehn Jahre später dann als Sinfonie und ohne Programm publizierte, macht die mitreißende Musik dem ursprünglichen Titel alle Ehre. Zum Auftakt des ersten Konzerttermins erklingt Joseph Haydns siebte Sinfonie. Sie ist die einzige seiner über hundert Beiträge zu dieser Gattung, bei dem er selbst auf dem Autograph einen Titel notiert hat: Le Midi (Der Mittag).
Mit seiner sechsten Sinfonie löste Mahler besonders starke Kontroversen aus. Der Komponist bekennt sich darin in besonderem Maße zu seinen wechselnden Gemütslagen. Um auszudrücken, was ihn bewegte, brauchte Mahler ein höchst differenziertes Orchester – was eine riesige Besetzung nach sich zog. Für viele Zeitgenoss*innen überstieg dies die Grundsätze guten Geschmacks. Insbesondere beim Schlagwerk zieht Mahler alle Register. Für Überraschung sorgte seinerzeit vor allem ein ganzes Arsenal von Kuhglocken.
Als Mahlers Neunte im Juni 1912, ein Jahr nach seinem Tod, uraufgeführt wurde, war die Spannung im Publikum groß: Welche Klänge würde es vernehmen? Der Komponist wendet sich in diesem Werk den letzten Dingen zu. Wie ein großer auskomponierter Abschied klingt diese Sinfonie. Doch bei diesem Verklingen überwiegt nicht Trauer, sondern ein großer innerer Frieden. Der findet sich auch in der Vertonung des 23. Psalms durch Alexander Zemlinsky. „Gutes und Barmherzigkeit“, so insistiert hier der Chor.
- Sinfoniekonzert
Sonntag, 21. Juni, 11 Uhr
Mahler-Zyklus I
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 7 C-Dur Hob. I:7 Le Midi
Gustav Mahler Sinfonie Nr. 1 D-Dur
Montag, 22. Juni, 19:30 Uhr
Mahler-Zyklus II
Gustav Mahler Sinfonie Nr. 6 a-Moll
Samstag, 27. Juni, 19:30 Uhr
Mahler-Zyklus III
Alexander Zemlinsky Psalm 23 für gemischten Chor und Orchester op. 14
Gustav Mahler Sinfonie Nr. 9 D-Dur
Musikalische Leitung Cornelius Meister
Choreinstudierung Manuel Pujol
Staatsopernchor Stuttgart
Staatsorchester Stuttgart
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Opernhaus Zürich und Kühne-Stiftung stärken gemeinsam die Ausbildung von Opernsängern und zukünftigen Intendanten

Mit der Gründung der „Kühne-Akademie“ wird die Förderung junger Opernsängern ausgebaut und erstmals ein gezieltes Entwicklungsprogramm für zukünftige Intendanten geschaffen. Das Opernhaus Zürich und die Kühne-Stiftung setzen gemeinsam ein zukunftsweisendes Zeichen für Qualität und Innovationskraft im Musiktheater und verbinden künstlerische Spitzenförderung mit gezielter Leadership-Entwicklung. Der Standort Zürich soll so zum internationalen Zentrum für die Ausbildung von Talenten im Bereich Musiktheater werden.
Die Kühne-Stiftung gründet die „Kühne-Akademie – Zukunft Musiktheater“, um gemeinsam mit dem Opernhaus Zürich ein international ausstrahlendes und ganzheitliches Ausbildungsprogramm für die nächsten Generation von Sänger:innen und Intendant:innen zu etablieren. Die Akademie verfolgt das Ziel, junge Talente umfassend auf den Berufseinstieg und eine nachhaltige Karriere vorzubereiten. Sie verbindet künstlerische Ausbildung, Führungskompetenzen und individuelle Karriereentwicklung miteinander und zeichnet sich durch eine ganzheitliche, personalisierte, praxisnahe und internationale Ausrichtung sowie durch die Zusammenarbeit mit universitären Partnern aus.
Die Akademie startet ab Herbst 2026 mit ersten Ausbildungsmodulen für Sänger:innen. Ergänzend zur künstlerischen Arbeit des Internationalen Opernstudios Zürich werden karriererelevante Kompetenzen wie Vertrags- und Finanzwissen, Vermarktung, Mental Health vermittelt. Darüber hinaus wird die Akademie individuelle Coaching- und Mentoringformate anbieten, die den Weg in eine erfolgreiche Berufskarriere unterstützen sollen. Auch die bestehende künstlerische Ausbildung am Opernstudio soll durch die Zusammenarbeit weiter gestärkt werden. Im Herbst 2027 folgt das Intendant:innenprogramm mit dem Fokus auf Leadership, Strategie, Innovation und individuelle Entwicklung. Durch den parallelen Aufbau eines Alumni- und Partner-Netzwerkes, wird die langfristige Karriereentwicklung der Teilnehmenden zusätzlich unterstützt.
Emilie Reichmann, verantwortlich für die Kulturprojekte der Kühne-Stiftung: „Mit der Kühne-Akademie schaffen wir gemeinsam mit dem Opernhaus Zürich einen Ort, an dem künstlerische Exzellenz und strategische Führungskompetenz gleichermassen wachsen können. Die Zukunft des Musiktheaters braucht starke Persönlichkeiten – auf und hinter der Bühne. Genau dazu möchten wir als Kühne-Stiftung einen nachhaltigen Beitrag leisten.“
Matthias Schulz, Intendant des Opernhaus Zürich: „Die Gründung der Kühne-Akademie ist ein wichtiger Schritt, um die nächste Generation von Opernsänger:innen und Führungspersönlichkeiten im Musiktheater zu fördern. Sie schafft einen einzigartigen Lern- und Erfahrungsraum, in dem junge Talente nicht nur auf den künstlerischen, sondern auch auf den strategischen Umgang mit den Herausforderungen unserer Branche vorbereitet werden. Zürich wird damit zu einem internationalen Zentrum für Ausbildung, Innovation und nachhaltige Karriereentwicklung im Musiktheater.“
Die Kühne-Stiftung mit Sitz in Schindellegi (SZ) wurde 1976 von der Familie Kühne gegründet und ist heute eine der bedeutendsten Stiftungen Europas. Ihre umfassenden Programme liegen in den Bereichen Logistik, Medizin, Klima, und Humanitäres. Seit vielen Jahren ist sie zudem in der Kulturförderung aktiv. Im Februar 2025 hat die Stiftung angekündigt, ein neues Opernhaus in Hamburg zu errichten und dieses nach der Fertigstellung der Hamburgischen Staatsoper mäzenatisch zu überlassen.
Die Stiftung versteht sich als operativ tätige Organisation und setzt ihre Projekte meist selbst um. Sie verfügt über Stiftungsmittel von aktuell CHF 64 Millionen p.a. und beschäftigt weltweit rund 800 Personen. Die Kühne-Stiftung feiert im Jahr 2026 ihr 50-jähriges Bestehen.
Das Opernhaus Zürich ist die grösste Kulturinstitution der Schweiz und zählt zu den produktivsten Bühnen Europas. Mit 15 bis 17 Neuproduktionen jährlich, zahlreichen Wiederaufnahmen, Konzerten, Liederabenden, einer Reihe für experimentelles Musiktheater, innovativen Vermittlungsformaten, Kooperationen mit Ausbildungsinstitutionen und über 300 Vorstellungen werden Oper und Ballett in einzigartiger Dichte erlebbar – vom Barock bis zur Gegenwart, von Klassikern bis zu Uraufführungen. Die künstlerische Handschrift des Hauses wird durch den Intendanten Matthias Schulz in Zusammenarbeit mit Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda und Ballettdirektorin Cathy Marston geformt. Das Opernhaus Zürich versteht sich als kultureller Ankerpunkt, als offener Ort für alle Altersgruppen und Schichten, als Bühne für außergewöhnliche künstlerische Erlebnisse, die sich der Schnelllebigkeit des Alltags bewusst entgegenstellen und gerade dadurch ihre Kraft entfalten. So verbindet das Opernhaus Zürich Vergangenheit und Gegenwart, Tradition und Erneuerung, lokales Engagement und internationale Ausstrahlung.
Das Internationale Opernstudio (IOS) am Opernhaus Zürich besteht seit 1961 und gehört damit zu den weltweit renommiertesten seiner Art. Es wurde unter dem Patronat der Freunde der Oper Zürich gegründet und hat sich seither als eine der bedeutendsten Talentschmieden für den Opernnachwuchs etabliert. Jährlich erhalten junge Sänger:innen aus aller Welt die Möglichkeit, unter professionellen Bedingungen und in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Künstlerpersönlichkeiten ihre ersten Schritte im internationalen Opernbetrieb zu machen. Das IOS bildet damit eine zentrale Brücke zwischen abgeschlossener Gesangsausbildung und dem Einstieg in eine professionelle Laufbahn.
Neben kontinuierlichem Unterricht in Stimmbildung und szenischer Arbeit sowie Meisterkursen mit renommierten Persönlichkeiten aus Gesang, Regie und Dirigat übernehmen die Mitglieder des Opernstudios regelmässig kleinere und grössere Partien auf der Bühne des Opernhauses Zürich und sammeln so wertvolle Bühnenerfahrung im Repertoirebetrieb.
Das Opernhaus Zürich und die Kühne-Stiftung verbindet bereits seit vielen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Programmförderung.
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Dima Slobodeniouk chosen as Principal Conductor of the Finnish National Opera and Ballet

Dima Slobodeniouk © Marco Borggreve
The Board of the Finnish National Opera and Ballet Foundation decided upon the appointment at its meeting on Wednesday, 10 June. Prior to the decision, the Board heard personnel groups of the Finnish National Opera and Ballet. Dima Slobodeniouk will take up the post in August 2026.
The new Principal Conductor’s four-year tenure at the Finnish National Opera and Ballet will run from 1 August 2026 to 31 July 2030. The selection placed particular emphasis on the conductor’s ability to develop the professional excellence of both the orchestra and the opera singers. The Principal Conductor is an active member of the artistic community, works in close collaboration with the Artistic Directors, and supports the work of guest conductors. As the musical leader of the Finnish National Opera, the Principal Conductor ensures the highest possible standard of performances. The Principal Conductor reports to the Artistic Director of the Opera, Thomas de Mallet Burgess.
“I am very pleased that Dima Slobodeniouk will take up the post of Principal Conductor this autumn. I believe that his experience, broad expertise, motivation and open character will further strengthen the already high-quality work of the Finnish National Opera and Ballet. We are eagerly looking forward to the start of his tenure, says Kim Ignatius, Chair of the Board.”
The orchestra of the Finnish National Opera gave its unanimous support to the appointment of Dima Slobodeniouk as Principal Conductor. The opera singers of the Finnish National Opera felt unable to take a stance, as they have little experience of working with Dima Slobodeniouk. Regardless of this, the opera singers stated that they will support Slobodeniouk fully should he be appointed.
Helsinki-based Dima Slobodeniouk served as Music Director of the Orquesta Sinfónica de Galicia in Spain from 2013 to 2022, and as Principal Conductor of the Lahti Symphony Orchestra and Artistic Director of the Sibelius Festival from 2016 to 2021. He has worked with many leading international orchestras, including the Boston Symphony Orchestra, New York Philharmonic, Cleveland Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, San Francisco Symphony, London Symphony Orchestra, Berliner Philharmoniker, Gewandhausorchester Leipzig, Concertgebouw Orchestra Amsterdam and NHK Symphony Orchestra. At the Finnish National Opera, Slobodeniouk has previously conducted Giuseppe Verdi’s Messa da Requiem in 2023. His next engagement at the Finnish National Opera will be Benjamin Britten’s Peter Grimes in autumn 2026.
“I have considered very carefully what our objective was in making this appointment – to find someone who has the talent, skill, communication, curiosity and collaborative spirit to unite stage and pit at the Finnish National Opera and Ballet. When one strips away the many considerations relating to the appointment, Dima Slobodeniouk is the candidate who presents with the distinctive qualities to make this happen”, Thomas de Mallet Burgess says.
Biography and images of Dima Slobodeniouk for media use, photos Marco Borggreve: kdschmid.overturehq.com/mediapage/1018697/dima-slobodeniouk
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Wien / Festival One World One Family – Blickrichtung mit Hilfe für die Jugend rund um die Welt

© Festival One World One Family
Ein kleines Festival anderer Art: One World One Family Mission nennt sich eine weltumspannende Organisation, welche den Kampf gegen Ernährunsgmangel, Erziehungs- und Gesundheitsprobleme rund um die Kontinente angesagt hat. Der Jugend muss geholfen werden, globale Fußspuren werde gesetzt. Gründung und Sitz in Indien 2012, nun bereits hundert Länder umfassend. Werbung für dieses humanitäre Unternehmen macht in diesen Tagen das musikalisches One World One Family Festival Wien, welches bis 12. Juni im Stadtpalais Liechtenstein bei freiem Eintritt zu besuchen ist. Das Festival soll auf kulturelle Diversität, globale Solidarität und individuelles Engagement hinweisen. Mit Konzerten wie auch einer traditionelle indischen Tanz-Vorführungen, vormittags wie an frühen Nachmittagen: Ensembles aus acht Ländern stellen sich vor.
Meinhard Rüdenauer
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Staatstheater Wiesbaden. Vor Premiere COSÌ FAN TUTTE

© Paul Bourdrel
Für die letzte Musiktheaterpremiere der Saison verwandelt die Regisseurin Marie-Ève Signeyrole Mozarts Opernklassiker „Così fan tutte“in ein immersives Experiment über Liebe, Treue und Beziehungen, das die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum auflöst. In dieser Inszenierung sind zu jeder Vorstellung junge Paare eingeladen, als Bühnenpublikum gemeinsam mit dem Ensemble Teil der Szene werden. Premiere ist am 17. Juni 2026 um 19.30 Uhr im Großen Haus, die musikalische Leitung hat GMD Leo McFall. Die Inszenierung ist eine Produktion der Opéra National de Lyon.
Die vollständige Meldung sowie ein Foto der Produktion aus Lyon ((c)Paul Bourdrel) finden Sie im Anhang. Fotos der Produktion in Wiesbaden finden Sie in Kürze hier: Medien | Hessisches Staatstheater Wiesbaden
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schoepfblog – Programm der 24. Kalenderwoche vom 08.06.2026 bis zum 14.06.2026
Montag:
Apropos: Die Gewaltenteilung wird durch Gerichtsurteile unterlaufen. Sinnvollerweise hat die Wirtschaftskammer Tirol daher einen Prozess-Fonds eingerichtet. (Alois Schöpf)
Dienstag:
Literarische Korrespondenz: Andreas Braun zur Wahl der neuen ORF-Führung. Hoffentlich nicht wieder jemand aus der Wiener Journalistenblase!
Literatur: „Schwalbenkönig und Blutgrätsche“: Ein Lesebuch rechtzeitig zum Beginn der Fußballweltmeisterschaft. (Helmuth Schönauer)
Mittwoch:
Ideologie: Christoph Schmarl zu Reinhard Walchers Ideologiegeschichte als Satire: Man kann nicht alles Linke unter Marxismus einordnen.
Donnerstag:
Mobilität: Das Transit-Problem entsteht auch aus der Unart, immer alles sofort und überall haben zu wollen. Ein Plädoyer für mehr Geduld. (Janus Zeitstein)
Freitag:
Musik: Albert Schwarzmann besucht das 8. Symphoniekonzert des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck unter dem Motto „Berauschende Klänge“.
Identität: Die Tiroler sind die Dodel der Nation, weil sie sich selbst dazu machen. Eine Fallliste aus jüngster Zeit. (Alois Schöpf)
Samstag:
Event: Auch wenn Nobelpreisträger auftreten, ist das dem ORF keine Minute überregionaler Berichterstattung wert. (Elias Schneitter)
Sonntag:
Transit: Die nächste Brennerblockade kommt wie das Amen im Gebet. Helmuth Schönauer empfiehlt daher ein Blockade-Slot-System.
Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/