DIE SONNTAG-PRESSE – 23. FEBRUAR 2025

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DIE SONNTAG-PRESSE – 23. FEBRUAR 2025

Wien/Staatsoper
„Norma“: In Schönheit untergegangen
Kritik. Die Idee war apart, aber ging nicht auf. Die neue „Norma“ an der Staatsoper krankt an zu leichtgewichtigen Stimmen und einer blassen Inszenierung. Nach dem Theater an der Wien, stellt nun auch die Staatsoper Vincenzo Bellinis „Norma“ zur Diskussion. In einer Aufführung, die durch die Besetzung eine hochinteressante Alternative zu den gängigen Klischees zu bescheren schien: Eine Belcanto-„Norma“ ohne dramatische Wucht, sondern eine der leichteren, beweglichen Stimmen. Federica Lombardi debütierte in der Titelpartie, eine Sängerin, die außer Mozart auch lyrische Partien des italienischen Fachs singt. Dazu der tenorale Höhenflieger Juan Diego Flórez, ein begnadeter Belcantist, fast konkurrenzlos als Rossini-Sänger, als Elvino in Bellinis „Nachtwandlerin“ oder als Tonio in Donizettis „Regimentstochter“.
KleineZeitung.at

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Tobias Kratzers woke und diverse „Arabella“ schießt das Werk ins triste Abseits

CD/Blu-ray Besprechung:

Richard Strauss
Arabella

Chor und Orchester der
Deutschen Oper Berlin

Sir Donald Runnicles   Dirigent

Tobias Kratzer   Regie

NBDO 182V

von Peter Sommeregger

Nun ist also die Produktion von „Arabella“ an der Deutschen Oper Berlin vom März 2023 auch auf Bildträgern erschienen. Der problematische Eindruck, den die Aufführung bei der Premiere hinterließ, verstärkt sich noch bei genauerem Hinsehen.

„CD/Blu-ray Besprechung: Richard Strauss, Arabella
klassik-begeistert.de, 22. Februar 2025“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 22. FEBRUAR 2025

Lise Davidsen © Enrico Nawrath, Bayerische Festspiele

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 22. FEBRUAR 2025

Lise Davidsen: „Jetzt bin ich schwanger, aber Isolde und Brünnhilde sind schon fix“ (Bezahlartikel)
Lise Davidsen ist die größte Hoffnung im raren hochdramatischen Fach. Nun erwartet die 38-jährige Norwegerin Zwillinge. Ihre Opernpläne soll das nicht einschränken: Für März 2026 ist an der Met ihre erste Isolde geplant.
DiePresse.com

Wien                                                                          Muti sieht Philharmoniker als Kulturhüter und Familie Riccardo Muti sieht die Wiener Philharmoniker als Siegelwahrer der Kultur des Kontinents. Bei den Wiener Philharmonikern fühle er sich außerdem „wie ein Vater. Ich habe drei Generationen von Musikern kennengelernt.“
wien.orf.at

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Pablo Larraíns große Verehrung für die Diva wird in jeder Szene spürbar

© ARP FilmNation

Film-Rezension:

Eine faktenreine Filmbiografie ist „Maria“ angesichts einiger künstlerischer Freiheiten nicht. Aber ein Biopic mit einem hohen Anspruch, den die sorgfältige Musikauswahl, eine subtile Kennerschaft von Callas’ Leben und Wirken sowie ein feinsinniger Soundtrack beglaubigen .

Film „Maria“
von Pablo Larraín

Regie: Pablo Larraín, mit Angelina Jolie, Alba Rohrwacher u.a.
Kinostart Deutschland: 6. Februar 2025.

von Kirsten Liese

Butler Ferruccio (Pierfrancesco Favino) rollt nach dem Willen der Diva wie so oft ohne irgendeinen Sinn den Flügel von einem Raum in den anderen, Haushälterin Bruna (Alba Rohrwacher) kümmert sich derweil um das Essen. Dann betritt Maria die Küche. Sie will das Casta Diva aus Norma singen, womit sie einmal Maßstäbe setzte, und Brunas Meinung dazu. Ihr Sopran tönt nicht sehr stabil, unsicher in Höhe und Intonation, nach wenigen Takten versagt ihr die Stimme, aber in ihrem inneren Ohr hört sie die Arie weiter – so wie sie einmal klang, als sie im Zenit ihrer Karriere stand. Danach wird Bruna zu ihrer Freude sagen, dass ihr Gesang hervorragend gewesen sei.

„Film-Rezension: „Maria“ von Pablo Larraín
klassik-begeistert.de, 6. Februar 2025 “
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DIE FREITAG-PRESSE – 21. FEBRUAR 2025

Riccardo Muti © Julia Wesely

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DIE FREITAG-PRESSE – 21. FEBRUAR 2025

Wien/Musikverein
Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker holen die Sterne vom Himmel
So exquisit wie an diesem Abend habe ich Dvořáks Neunte noch nie gehört. Wieder einmal bewegten sich Dirigent und Orchester auf gleicher Welle, waltete beim Musizieren eine große Sensibilität wie in der Kammermusik, und davon profitiert freilich ein Werk, das von so vielen Soli in den Holzbläsern durchdrungen ist wie dieses.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

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Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker holen die Sterne vom Himmel

Riccardo Muti © Julia Wesely

So exquisit wie an diesem Abend habe ich Dvořáks Neunte noch nie gehört. Wieder einmal bewegten sich Dirigent und Orchester auf gleicher Welle, waltete beim Musizieren eine große Sensibilität wie in der Kammermusik, und davon profitiert freilich ein Werk, das von so vielen Soli in den Holzbläsern durchdrungen ist wie dieses.

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie KV 551 „Jupiter“
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 op. 95 „Aus der Neuen Welt“

Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung: Riccardo Muti

Musikverein, Wien, 18. Februar 2025

von Kirsten Liese

Als Berliner kann man die Wiener einfach nur beneiden! Allein in einem Monat dirigiert Riccardo Muti am Pult der Wiener Philharmoniker sechs Konzerte mit drei unterschiedlichen Programmen, man könnte schon fast von einem Muti-Festival reden.

In Berlin gastiert der Maestro in der ganzen Spielzeit nicht ein einziges Mal, das einzige Konzert, zu dem ihn die Berliner Philharmoniker offenbar eingeladen haben, ist das diesjährige Europakonzert am 1. Mai 2025, aber das ereignet sich in Bari. „Wiener Philharmoniker, Riccardo Muti, Mozart und Dvořák
Musikverein, Wien, 18. Februar 2025“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2025

Teodor Currentzis © Anton Zavjyalov

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2025

Berlin: Konzert in der Philharmonie
Skandal-Dirigent Teodor Currentzis in Berlin gefeiert
Nein, es gab weder Demonstrationen noch Proteste wie bei Sopran-Diva Anna Netrebko (53). Am Montag war Dirigent Teodor Currentzis (52) mit seinem Utopia Orchester in der Philharmonie zu Gast, der Mann ist wegen seiner Nähe zu Russland mindestens genauso umstritten wie Netrebko. Und doch wurde er in Berlin gefeiert.
Im Publikum befanden sich viele russische Fans, wie man hören konnte, auf dem Programm stand Henry Purcells „The Indian Queen“ von 1695.
BerlinerZeitung.de

Eroberung des Paradieses: Teodor Currentzis dirigiert Purcell-Oper (Bezahlartikel)
Kolonialgeschichte aus Sicht einer Frau: „The Indian Queen“ als umjubelte konzertante Aufführung in der Philharmonie. Ein Oratorium des Mitgefühls.
Tagesspiegel.de

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Herbert hört hin 3: Jeder Beitrag ist „subjektiv“ gefärbt

Goldener Saal, Musikverein Wien © Wolf-Dieter Grabner

Auslöser für diese Kolumne ist ein „crazy Saturday evening” am 15. Februar 2025, den ich ähnlich am 12. Mai 1979 erlebte. Am Nachmittag im Musikverein Anton Bruckners 8. Symphonie mit den Wiener Philharmonikern unter Herbert von Karajan (Konzert – Musikverein Wien) und ein paar Stunden später um 19 Uhr, ein paar hundert Meter weiter in der Staatsoper, eine unvergleichliche Aufführung  („Le nozze di Figaro“ am 12.05.1979 | Spielplanarchiv der Wiener Staatsoper) unter Karl Böhm.

Jeder Beitrag ist „subjektiv“ gefärbt.

Bei den von mir besuchten beiden Konzerten am 15. Februar 2025 unterscheidet sich mein Empfinden so sehr, dass ich diese zwei Konzerte lieber in meine Kolumne verpacke.

„Herbert hört hin 3
klassik-begeistert.de, 16. Februar 2025, Wiener Konzerthaus und Musikverein Wien“
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58 und kein bisschen leise – Piotr Beczała begeistert als Cavaradossi

Piotr Beczała und Sonya Yoncheva © Wiener Staatsoper

Wiederholt er das „E lucevan le stelle“ oder nicht? Es ist fast schon zum Spiel geworden, ob Piotr Beczała der Aufforderung nachkommt oder nicht. Es gibt keinen anderen Cavaradossi, von dem es das Wiener Publikum derart lautstark fordert. Natürlich gibt „der Piotr“ nach. „Der war gut wie immer“, hört man schon von der zweiten Aufführung der Serie. Bei der dritten lässt er das Publikum auch nicht lange zappeln – und gewinnt!

Giacomo Puccini
Tosca

Wiener Staatsoper, 15. Februar 2025

von Jürgen Pathy

Der Dirigent hat’s schon vorher gewusst. Handzeichen in Richtung Soloklarinettist, da tobt die Meute noch. Bei Puccinis „Tosca“ leitet die den ariösen Höhepunkt nämlich melancholisch ein. Beczałas Wiederholung dann – genauso makellos in den Höhen, wie schon bei den „Vittoria“-Rufen zuvor. Bravo auch schon beim „Recondita armonia“ im 1. Akt. „Giacomo Puccini, Tosca
Wiener Staatsoper, 15. Februar 2025“
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Ein musikalisches Duett erreicht künstlerisches Matterhorn

CD-Cover – Matterhorn, Farblithographie, ca. 1880 (?), Graphische Sammlung und Fotoarchiv der Zentralbibliothek Zürich

CD-Besprechung:

„Swiss Love. Der Liebe Leid und Lust“
von Franziska Heinzen und Benjamin Mead

Produced by Zentralbibliothek Zürich mit der Unterstützung von der Stiftung Czesław Marek

Herausgeber: Solo Musica, 2025

von Jolanta Łada-Zielke

Das unseren Leserinnen und Lesern wohlbekannte Sopran-Klavier-Duett – Franziska Heinzen und Benjamin Mead – präsentiert diesmal kostbare Perlen aus der Schatzkammer der Zentralbibliothek Zürich. Dies sind hauptsächlich die Lieder von Schweizer Komponisten (und einer Komponistin) des 19. Jahrhunderts aus dem deutschen Kanton, sowie einheimische Volkslieder in modernen Arrangements. „CD-Besprechung: „Swiss Love“
klassik-begeistert.de, 19. Februar 2025“
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