Herzensangelegenheit: Eine klassik-begeistert-Stiftung –Teil V, kb wird 10

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Mittsommer 2026 wird klassik-begeistert 10 Jahre alt, das muss gefeiert werden! In 5 Folgen gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen. 

von Jörn Schmidt

Das sind unsere Pläne für die nächsten 10 Jahre klassik-begeistert … Andreas Schmidt ist Magister Artium, Journalist (Henri-Nannen-Schule), Chor-Sänger (Symphonischer Chor Hamburg, Gastsänger Wiener Singakademie) und, was er gerne mal unter den Tisch fallen lässt, Bankkaufmann. Er liebt Bach, Brahms und Wagner und ging schon als
4-Jähriger mit seiner Mutter in die Hamburgische Staatsoper. Zuvörderst ist er natürlich Herausgeber von klassik-begeistert, der Nr.  1 der Klassik-Blogs in der DACH-Region (Google-Ranking) mit bislang 12.000 Beiträgen. Andreas gibt einen Ausblick, wie es weiter geht …

„10 Jahre klassik-begeistert +++ der Nr.-1-Klassik-Blog feiert 5 Tage lang +++ Teil V, 21. Juni 2026“ weiterlesen

La famiglia, die Menschen hinter dem Erfolg – Teil IV, kb wird 10

© Patrik Klein

Mittsommer 2026 wird klassik-begeistert 10 Jahre alt, das muss gefeiert werden! In 5 Folgen gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen. 

von Jörn Schmidt

Die Autorinnen und die Autoren sind die Säule von klassik-begeistert … Andreas Schmidt ist Magister Artium, Journalist (Henri-Nannen-Schule), Chor-Sänger (Symphonischer Chor Hamburg, Gastsänger Wiener Singakademie) und, was er gerne mal unter den Tisch fallen lässt, Bankkaufmann. Er liebt Bach, Brahms und Wagner und ging schon als
4-Jähriger mit seiner Mutter in die Hamburgische Staatsoper. Zuvörderst ist er natürlich Herausgeber von klassik-begeistert, der Nr.  1 der Klassik-Blogs in der DACH-Region (Google-Ranking) mit bislang 12.000 Beiträgen. Andreas hat verraten, was klassik-begeistert so einzigartig macht: unsere Autoren.

„10 Jahre klassik-begeistert +++ der Nr.-1-Klassik-Blog feiert 5 Tage lang +++ Teil IV, 20. Juni 2026“ weiterlesen

100% Leidenschaft, 0% Kommerz – Teil III, kb wird 10

https://zitate.woxikon.de/musik/3625-richard-wagner-musik-ist-die-sprache-der-leidenschaft

Mittsommer 2026 wird klassik-begeistert 10 Jahre alt, das muss gefeiert werden! In 5 Folgen gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen. 

von Jörn Schmidt

So wurden wir binnen 2 Jahren der größte deutschsprachige Klassik-Blog … Andreas Schmidt ist Magister Artium, Journalist (Henri-Nannen-Schule), Chor-Sänger (Symphonischer Chor Hamburg, Gastsänger Wiener Singakademie) und, was er gerne mal unter den Tisch fallen lässt, Bankkaufmann. Er liebt Bach, Brahms und Wagner und ging schon als
4-Jähriger mit seiner Mutter in die Hamburgische Staatsoper. Zuvörderst ist er natürlich Herausgeber von klassik-begeistert, der Nr.  1 der Klassik-Blogs in der DACH-Region (Google-Ranking) mit bislang 12.000 Beiträgen. Andreas hat mir verraten, wie es so weit kommen konnte …

„10 Jahre klassik-begeistert +++ der Nr.-1-Klassik-Blog feiert 5 Tage lang +++ Teil III, 19. Juni 2026“ weiterlesen

„Haltung ist wichtiger als Applaus“, sagt Andreas Schmidt – Teil II, kb wird 10

HSO, Il barbiere di Siviglia, Jonah Hoskins, Johannes Martin Kranzle © Tanja Dorendorf

Mittsommer 2026 wird klassik-begeistert 10 Jahre alt, das muss gefeiert werden! In 5 Folgen gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen. 

von Jörn Schmidt

Warum klassische Musik einen unabhängigen journalistischen Blog braucht … Andreas Schmidt ist Magister Artium, Journalist (Henri-Nannen-Schule), Chor-Sänger (Symphonischer Chor Hamburg, Gastsänger Wiener Singakademie) und, was er gerne mal unter den Tisch fallen lässt, Bankkaufmann. Er liebt Bach, Brahms und Wagner und ging schon als 4-Jähriger mit seiner Mutter in die Hamburgische Staatsoper. Zuvörderst ist er natürlich Herausgeber von klassik-begeistert, der Nr.  1 der Klassik-Blogs in der DACH-Region (Google-Ranking) mit bislang 12.000 Beiträgen. Andreas hat mir verraten, was es für einen guten Blog braucht: Street Credibility.

Wenn Sie Teil I der klassik-begeistert-Story gelesen haben, dann wissen Sie: Einen Kaufmannsgehilfenbrief, freien Elbblick, zwei Espressi, den besten Freund und Jürgen Habermas – mehr braucht es nicht um zu wissen, was man als Lebenswerk hinterlassen möchte: Den Nr.-1-Klassik-Blog. Aber wie gleist man das auf?

„10 Jahre klassik-begeistert +++ der Nr.-1-Klassik-Blog feiert 5 Tage lang +++ Teil II, 18. Juni 2026“ weiterlesen

Kaufmannsgehilfenbrief an der Wand, Jürgen Habermas im Kopf, Bach, Brahms und Wagner im Herzen – Teil I, kb wird 10

© BR Bayerischer Rundfunk/Franziskus Büscher

Mittsommer 2026 wird klassik-begeistert 10 Jahre alt, das muss gefeiert werden! In 5 Folgen gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen. 

von Jörn Schmidt

Wie klassik-begeistert vor 10 Jahren zu atmen begann … Andreas Schmidt ist Magister Artium, Journalist (Henri-Nannen-Schule), Chor-Sänger (Symphonischer Chor Hamburg, Gastsänger Wiener Singakademie) und, was er gerne mal unter den Tisch fallen lässt, Bankkaufmann. Er liebt Bach, Brahms und Wagner und ging schon als 4-Jähriger mit seiner Mutter in die Hamburgische Staatsoper.  Zuvörderst ist er natürlich Herausgeber von klassik-begeistert, der Nr. 1 der Klassik-Blogs in der DACH-Region (Google-Ranking) mit bislang 12.000 Beiträgen. Andreas hat mir verraten, wie es so weit kommen konnte:

„10 Jahre klassik-begeistert +++ der Nr.-1-Klassik-Blog feiert 5 Tage lang +++ Teil I, 17. Juni 2026“ weiterlesen

Marie Jacquot – eine junge Dirigentin stürmt die Gipfel der deutschen Orchesterlandschaft

Marie Jacquot © Julia Wesely

von Dr. Lorenz Kerscher

Der verzauberte See von Anatoli Ljadow ist eine durch zarte und fein nuancierte Klangfarben bestechende Tondichtung, die ich immer wieder gerne höre. So sah ich mir auch das kürzlich erschienene Video an, in dem eine jugendlich wirkende Dirigentin am Pult des WDR-Sinfonieorchesters stand und mit freundlicher Ausstrahlung und präziser Gestik diese filigrane Miniatur sehr schön zum Erklingen brachte. „Portrait: Marie Jacquot, Dirigentin
klassik-begeistert.de, 17. März 2026“
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Ethel Smyth kämpft als willenstarke Komponistin auch für die Rechte der Frau

Ethel Smyth 1922 de.wikipedia.org

Sie komponierte Instrumental- und Vokalwerke, sowie Opern und schrieb zehn zum Teil autobiografische Bücher. Sie erzwang die Erlaubnis für ihre musikalische Ausbildung mittels Hungerstreik, warf aus Protest wegen der Verweigerung des Frauenwahlrechts in England Fensterscheiben ein. Sie speiste mit Kaiser Wilhelm II. und war liiert unter anderem mit der englischen Schriftstellerin Virginia Woolf.

von Jean-Nico Schambourg

Die Rede ist von der englischen Komponistin Ethel Smyth. Ein Leben lang kämpfte sie für die Anerkennung ihrer Werke, die es lohnen, wiederentdeckt zu werden.

Ethel Smyth, geboren am 23. April 1858 als viertes von insgesamt acht Kindern in eine viktorianisch englische Familie, dürfte den wenigsten ein Begriff sein. Dabei war sie in vielen Dingen des Lebens eine Pionierin. Sie war die erste bedeutende englische Komponistin und zeitweise stark engagierte Kämpferin für die Frauenrechte in England. Sie war vor allem von Geburt an eine willensstarke Frau. So erzwang sie sich mittels Hungerstreik von ihren Eltern das Einverständnis für ihre musikalische Ausbildung.

„Portrait: Ethel Smyth
klassik-begeistert.de, 29. November 2025“
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Wiener Staatsoper, mon amour 5: Der Wiener fühlt sich nur in einem Theatersessel richtig wohl

Wiener Staatsoper © Christian Öser

Frauen und Männer gibt es viele. Wiener Staatsoper nur eine. Erbaut von Eduard van der Nüll und August Sicard von Sicardsburg, thront sie seit 150 Jahren am Wiener Ring, der Prachtstraße der k.u.k. Monarchie.  Vor 70 Jahren hat man sie wieder eröffnet, am 5. November 1955.
Mit „Fidelio“ – eh klar, was würde besser passen als Beethovens „Freiheitsoper“ nach Jahren des Kriegs und der Zerstörung. Doch selbst US-Bomber konnten sie nicht dahinraffen. Am 18. März 1945, unabsichtlich soll es gewesen sein, der Bombenabwurf direkt über der Wiener Staatsoper. Bis auf die Grundmauern brannte sie nieder. Nur der Fronttrakt, die Feststiege, der Teesalon des Kaisers blieben erhalten. Klassik-begeistert-Autoren berichten über ihre Liebe zum Haus am Ring.

von Lothar und Sylvia Schweitzer

Meine Rheinländer Kusine will es nicht wahrhaben, wenn wir sagen: „Die Wienerin, der Wiener fühlt sich nur in einem Theater- oder Konzertsaalsessel so richtig wohl.“ Jedes Mal, wenn Sylvia und ich mit der „Bim“ (Straßenbahn) an der Oper vorbeifahren, freuen wir uns auf die nächste, meist bald bevorstehende Aufführung. Für uns in Wien unvorstellbar in einer Stadt zu leben, wo keine Opernabende das Leben bereichern. In einer fremden Stadt ist daher unsere Suche nach einem Opernhaus.

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Szenen aus Aufführungen unsrer Wiener Oper am Ring nahmen wir in nächtliche Träume mit, wie „Wotans Abschied und Feuerzauber“. Es geschehen Offenbarungen wie der erste Richard Wagner mit „Parsifal“. Für mich als Sechzehnjährigen war Gurnemanz die reinste Verkörperung von Reife und Besonnenheit.

„70-jähriges Jubiläum Wiener Staatsoper V
Wiener Staatsoper, 26. November 2025“
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Wiener Staatsoper, mon amour 4: Meine erste Liebe und mein zweites Zuhause

Blick auf den Beleuchtungskranz des Großen Saals der Wiener Staatsoper © Christian Öser

Frauen und Männer gibt es viele. Wiener Staatsoper nur eine. Erbaut von Eduard van der Nüll und August Sicard von Sicardsburg, thront sie seit 150 Jahren am Wiener Ring, der Prachtstraße der k.u.k. Monarchie.  Vor 70 Jahren hat man sie wieder eröffnet, am 5. November 1955.
Mit „Fidelio“ – eh klar, was würde besser passen als Beethovens „Freiheitsoper“ nach Jahren des Kriegs und der Zerstörung. Doch selbst US-Bomber konnten sie nicht dahinraffen. Am 18. März 1945, unabsichtlich soll es gewesen sein, der Bombenabwurf direkt über der Wiener Staatsoper. Bis auf die Grundmauern brannte sie nieder. Nur der Fronttrakt, die Feststiege, der Teesalon des Kaisers blieben erhalten. Klassik-begeistert-Autoren berichten über ihre Liebe zum Haus am Ring.

von Dr. Rudi Frühwirth

Mein erster Abend in der Staatsoper war im Jahr 1964, im zarten Alter von 12 Jahren. Auf der Bühne siechte Hilde Güden als Mimì dahin, an meinen Namensvetter Rodolfo habe ich keine Erinnerung – laut dem Archiv der Staatsoper war es Juan Oncina. Für die Inszenierung und das zauberhafte Bühnebild war Franco Zeffirelli verantwortlich, und ist es bis heute. „70-jähriges Jubiläum Wiener Staatsoper IV
Wiener Staatsoper, 25. November 2025“
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Wiener Staatsoper, mon amour 3: Ich gedenke meiner Lieblingsstadt 

Die Meistersinger von Nürnberg © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Frauen und Männer gibt es viele. Wiener Staatsoper nur eine. Erbaut von Eduard van der Nüll und August Sicard von Sicardsburg, thront sie seit 150 Jahren am Wiener Ring, der Prachtstraße der k.u.k. Monarchie.  Vor 70 Jahren hat man sie wieder eröffnet, am 5. November 1955.
Mit „Fidelio“ – eh klar, was würde besser passen als Beethovens „Freiheitsoper“ nach Jahren des Kriegs und der Zerstörung. Doch selbst US-Bomber konnten sie nicht dahinraffen. Am 18. März 1945, unabsichtlich soll es gewesen sein, der Bombenabwurf direkt über der Wiener Staatsoper. Bis auf die Grundmauern brannte sie nieder. Nur der Fronttrakt, die Feststiege, der Teesalon des Kaisers blieben erhalten. Klassik-begeistert-Autoren berichten über ihre Liebe zum Haus am Ring.

von Kirsten Liese

Wo sind die Zeiten dahin, als es noch gmütlich war in Wien“, so beginnt einer der besten Titel des Satirikers Georg Kreisler. Ein höchst brillanter humorvoller Text, im irrwitzigen Parlando von ihm vorgetragen auf die Melodie einer berühmten Klaviersonate von Mozart, durchdrungen von Hassliebe, nur noch ironischer und weniger aggressiv als Thomas Bernhard.

Wien bleibt Wien“, heißt es im Refrain, „das ist grad das Schöne dran. Wien bleibt Wien, dass man sich dran gewöhnen kann“ und dann:  „ …hier gibt’s nur Melodien und Harmonien, die in Berlin nicht mehr ziehen“.

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Das schrieb Kreisler 1969. Und heute? Hat die Tendenz noch Fahrt aufgenommen, vermeiden die Orchester an der Spree doch die vielfach herabgewürdigten „ausgetretenen Pfade“, so dass in oft kleinteiligen Programmen mehr Musik von Suk, Glinka, Hindemith, Bartók, Poulenc, Ligeti, Schönberg, Strawinsky oder Zeitgenossen zu hören ist als von Mozart, Haydn, Beethoven, Schubert, Brahms, Schumann, Bruckner oder Tschaikowski. Die geniale Sinfonik der Klassik und Romantik sieht sich an den Rand gedrängt was in Wien freilich nicht der Fall ist. „70-jähriges Jubiläum Wiener Staatsoper III
Wiener Staatsoper, 24. November 2025“
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