DIE DIENSTAG-PRESSE – 11. AUGUST 2026

Ariadne auf Naxos © SF/Thomas Auri

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 11. AUGUST 2026

Salzburg/Ariadne auf Naxos
Vom anderen Stern: Die Wiener Philharmoniker bringen in Salzburg Strauss’ Ariadne auf Naxos zum Fliegen
Mein Star des Abends ist das Orchester. Der Klang ist differenziert, transparent. Strauss’ Ariadne auf Naxos klingt an diesem Abend zum Niederknien gut. Stimmlich sticht Sopranistin Ziyi Dai in der Interpretation der Zerbinetta heraus.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Kritik Lang Lang in Salzburg: Großes Kino mit den Wiener Philharmonikern
Sie haben sich angefreundet. Die Wiener Philharmoniker und der russische Dirigent Tugan Sokhiev haben ein wichtiges Date: Sokhiev darf das nächste Neujahrskonzert dirigieren. Dass ihn die Wiener schätzen, war am Wochenende auch bei den Salzburger Festspielen zu spüren. Solist bei zwei fulminanten Konzerten unter Sokhievs Leitung im Großen Festspielhaus war Starpianist Lang Lang. Auf dem Programm: Ravel, Debussy und Prokofjew.
BR-Klassik.de

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Keine Aussicht auf Besserung in Bayreuth ...

Bayreuther Festspiele Götterdämmerung 2026 © Enrico Nawrath

Auch in der Götterdämmerung II kommt die KI nicht zur Ruhe, das Publikum auch nicht.

Und was bleibt? Eine alles übertreffende musikalische Darbietung durch Christian Thielemann und das Festspielorchester, ein optisch verpatzter Jubiläums-Ring, die Einsicht, das sich in Bayreuth vieles weiterhin zum Schlechten entwickelt, die merklich nachlassende Demut gegenüber dem Werk Richard Wagners und die bange Frage „Weißt Du, wie das wird …?“

Richard Wagner, Götterdämmerung

Christian Thielemann, Dirigent

Siegfried:  Klaus Florian Vogt
Gunther:  Michael Kupfer-Radecky
Alberich:  Jochen Schmeckenbecher
Hagen:  Mika Kares
Brünnhilde:  Camilla Nylund
Gutrune:  Magdalena Hinterdobler
Waltraute:  Christa Mayer

Festspielorchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte, Kuratorium/Künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 9. August 2026

von Axel Wuttke

„Richard Wagner, Götterdämmerung II
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Orgel und Trompete überraschen in der pommerschen Provinz

Alexander Pfeifer und Frank Zimpel – Photo Andreas Ströbl

Wer ahnt das schon? Da verschlägt es einen berufsbedingt in eine Gemeinde in Vorpommern mit gut 2.000 Einwohnern, und dann erlebt man plötzlich zwei hochkarätige Musiker, die in einer Dorfkirche Musik von Charpentier bis Gershwin zum Besten geben – in ausgezeichneter Qualität! 

Duo Presto Leipzig

Werke vom Barock bis in die Moderne

Alexander Pfeifer, Trompete
Frank Zimpel, Orgel

Ev. Kirche Ducherow (Ldkr. Vorpommern-Greifswald), 9. August 2026

von Dr. Andreas Ströbl

„Alexander Pfeifer, Trompete, Frank Zimpel, Orgel
Ev. Kirche Ducherow, 9. August 2026“
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DIE MONTAG-PRESSE – 10. AUGUST 2026

Franz Welser-Möst und die Wiener Philharmoniker im Goldenen Saal Musikverein © Amar Mehmedinovic

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DIE MONTAG-PRESSE – 10. AUGUST 2026

Salzburg
Welser-Möst hält „Überraschungen“ bei Salzburger Intendantensuche für möglich
Dirigent Franz Welser-Möst ist neben Christian Kircher, Nora Schmid und Sonja Anders in der Findungskommission für Intendanz und Präsidentschaft. Bei der Suche nach der nächsten Intendanz der Salzburger Festspiele „kann es auch Überraschungen geben“. Das sagt Franz Welser-Möst als Mitglied der Findungskommission im Interview mit den „Salzburger Nachrichten“ (Samstag-Ausgabe). „Wir suchen nicht Namen, sondern Ideen und Visionen“, so der Dirigent, der in der Vergangenheit immer wieder selbst für die künstlerische Festspiel-Leitung gehandelt wurde. „Mehrmals wurde ich ja schon gefragt, in führender Position bei den Salzburger Festspielen tätig zu sein, aber das wollte ich nicht. Doch in der Findungskommission mache ich gern mit, noch dazu sehe ich das als eine patriotische Pflicht“, sagt Welser-Möst, der eigene Ambitionen auf die Intendanz abermals verneint. „Nach meiner schweren Erkrankung ist meine Lebensplanung eine andere.“
Kurier.at

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Veronas fulminante „Traviata“ begeistert das Publikum im Moulin Rouge

Foto © Arena di Verona

Diese „Traviata“ in der Arena von Verona schaffte in der Regie von Paul Curran die überaus heikle Gratwanderung zwischen Spektakel (für das die gigantische Arena steht) und jener zarten Intimität, welche diese tragische Oper erfordert – szenisch und musikalisch.

Giuseppe Verdi,   La Traviata

Violetta:  Rosa Feola
Flora:  Anna Werle
Annina:  Francesca Maionchi
Alfredo:  Galeano Salas
Giorgio Germont:  Luca Salsi

Dirigent:  Michele Spotti

Regie:  Paul Curran
Bühne:  Juan Guillermo Nova
Kostüme:  Stefano Ciammitti
Choreographie:  Kyle Lang

Orchester und Tänzer Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona, 6. August 2026

von Dr. Charles E. Ritterband

Dass es zum Zeitpunkt der Uraufführung der „Traviata“, die bekanntlich mit einem eklatanten Misserfolg im „Gran Teatro La Fenice“ am 6. März 1853 startete und bis heute zur meistgespielten Oper weltweit wurde, das „Moulin Rouge“ in Paris noch lange nicht (nämlich 36 Jahre) gab,  gehört zu den Freiheiten, die sich ein Regisseur durchaus erlauben darf: in Verona diente die legendäre Vergnügungsstätte im 1. Akt als Schauplatz und spektakuläre Kulisse – samt dem berühmten XXL-Elefanten, der damals wirklich im Moulin Rouge gestanden hatte.

„Giuseppe Verdi, La Traviata
Arena di Verona, 6. August 2026“
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Es liegt nicht nur an der KI – der dritte Tag des Rings ist auch musikalisch unausgewogen

Bayreuther Festspiele Siegfried 2026 © Enrico Nawrath

Und wenn auch im Schlussduett die Stimmen von Klaus Florian Vogt und Camilla Nylund gut zueinander finden, kann es nicht darüber hinwegtäuschen, dass Camilla Nylund vom Stimmtypus her nur bedingt eine Brünnhilde ist. Bei Phrasen wie „Fürchtest Du nicht, das wild, wütende Weib?“ fehlt der Stimme die strahlende Leuchtkraft.  Auch bei Brünnhildes Erwachen vermisst man das jubelnde Strahlen, das unter die Haut geht.

Richard Wagner,  Siegfried

Christian Thielemann,  Dirigent

Siegfried:  Klaus Florian Vogt
Mime:  Gerhard Siegel
Der Wanderer:  Michael Volle
Alberich:  Jochen Schmeckenbecher
Fafner:  Peter Rose
Erda:  Christa Mayer
Brünnhilde:  Camilla Nylund
Waldvogel:  Victoria Randem

Festspielorchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte, Kuratorium/Künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 7. August 2026

von Axel Wuttke

„Richard Wagner, Siegfried II, Christian Thielemann, Klaus Florian Vogt
Bayreuther Festspiele, 7. August 2026“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 8. AUGUST 2026

© Arena di Verona

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 8. AUGUST 2026

Arena di Verona
Veronas fulminante „Traviata“ begeistert das Publikum im Moulin Rouge
Diese „Traviata“ in der Arena von Verona schaffte in der Regie von Paul Curran die überaus heikle Gratwanderung zwischen Spektakel (für das die gigantische Arena steht) und jener zarten Intimität, welche diese tragische Oper erfordert – szenisch und musikalisch.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Kritik „Così fan tutte“ in Salzburg: Mozarts Essenz
Im ersten Corona-Sommer 2020 war es eine Sensation, dass in Salzburg überhaupt Oper gespielt wurde. Unter anderem Mozarts „Così fan tutte“ in der Regie von Christoph Loy, in einer gekürzten Version. Schon 2020 stand Joana Mallwitz am Pult, damals die erste Frau, die eine szenische Premiere bei den Festspielen dirigierte. Gestern Abend war in Salzburg nun die Wiederaufnahme in einer erweiterten Version zu sehen – „Così“ ohne coronabedingte Kürzungen.
BR.Klassik.de

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Seiji Ozawa begeistert mit Richard Strauss

CD-Besprechung:

Für Ozawa-Verehrer ist dieses Dokument trotz der tontechnischen Abstriche ein unverzichtbares Sammlerstück, das die Stärken und die gelegentlichen Nachlässigkeiten eines faszinierenden Dirigenten offenbart.

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 5 c-moll op. 67

Richard Strauss
Ein Heldenleben op. 40

Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Seiji Ozawa, musikalische Leitung

BR Klassik, 900238

von Dirk Schauß


„Strauss und Beethoven, Seiji Ozawa Dirigent
klassik-begeistert.de, 8. August 2026“
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Long Long kehrt zurück nach Bregenz – zwischen Wind und Spiegeln, Teil II

Bregenz La traviata © Christian Lins

Im Sommer 2026 kehrte der chinesische Tenor Long Long auf die Seebühne der Bregenzer Festspiele zurück – diesmal als Alfredo in VerdiLa traviata.

Als erster chinesischer Sänger, der den internationalen Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ gewann, ist er auf bedeutenden Opernbühnen weltweit aufgetreten, darunter an der Metropolitan Opera in New York, am Royal Opera House in London und an der Bayerischen Staatsoper in München. Nach seinem Auftritt als Herzog von Mantua in Rigoletto im Jahr 2021 war seine Rückkehr nach Bregenz eine besondere Wiederbegegnung mit einem Ort, der ihm bereits vertraut war – diesmal inmitten der zerbrochenen Spiegelwelt der Seebühne.

An der Seebühne spricht Long Long mit Feng Getong, Doktorandin der Neueren deutschen Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

„Interview: kb im Gespräch mit dem Tenor Long Long, Teil II
klassik-begeistert.de, 7. August 2026“
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Das Rheingold II: Kunst kommt von Können, nicht von Wollen ...

Bayreuth Rheingold II © Enrico Nawrath

 … Das Rheingold II in Bayreuth versinkt im uninspirierten Bilderchaos

Christian Thielemann zaubert einen so erlesenen, klaren, die Höhepunkte auskostenden Klangteppich, dass man es kaum fassen kann. Und er trägt seine Sänger auf Händen. Thielemanns Liebe zur Musik Richard Wagners und zum Festspielhaus ist in jedem Takt hör- und erlebbar. Das ist einfach phänomenal.

Richard Wagner, Das Rheingold

Christian Thielemann, Dirigent
Festspielorchester Bayreuth

Marcus Lobbes und Nils Corte, Kuratorium / künstlerisch-technische Konzeption

Bayreuther Festspiele, 4. August 2026

von Axel Wuttke

„Richard Wagner, Das Rheingold II, Christian Thielemann
Bayreuther Festspiele, 4. August 2026“
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