Robert Wilson haucht Shakespeare ein gewaltiges Leben ein

The Tempest © Gergana Damianova

Wiener Festwochen – Burgtheater, Wien, 5. Juni 2026

William Shakespeare    The Tempest (Der Sturm)

Eine Produktion des Iwan Wazow Nationaltheaters (Sofia)
Regie, Bühnenbild, Lichtdesign: Robert Wilson

von Herbert Hiess

„Der Stoff aus dem die Träume sind“ – das ist eines der berühmtesten Zitate Shakespeares, das sich sogar in unserem Alltag niedergelassen hat. Und der letztes Jahr verstorbene geniale Regisseur führt uns passend zu dem Zitat in eine fast surreale Traumwelt.

Ungewöhnlich, dass man in unserem „klassik-begeistert“-Forum einmal ein Schauspiel bespricht. Nur war diese Produktion so beeindruckend, dass das auch hier nicht unerwähnt bleiben darf und soll. „Wiener Festwochen, William Shakespeare, The Tempest
Burgtheater, Wien, 5. Juni 2026 “
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André Heller feiert die Wiener musikalische Seele

Remassuri © Stefan Liewehr

Mit einer amüsierenden, originellen und wunderbar ur-Wienerischen Musikkommödie belebt André Hellers Team das fast schon vergessenen Walfischgassenteater neu. Hier lebt die stimmige Wiener Musi, das Publikum goutiert den Abend mit lebendiger Begeisterung!

Remassuri
nach Ideen von André Heller, Ursula Strauss und Ernst Molden

stadtTheater Walfischgasse, Wien, 3. Mai 2025

von Johannes Fischer

A bisserl’ unspektakulär gelegen ist’s scho, das stadtTheater Walfischgasse. Zwar ein paar kurze Schritte von der Staatsoper, aber im Keller eines Bürogebäudes, der Eingang natürlich im Hinterhof. Umso belustigender und spektakulärer gelang das heitere Musikspektakel, welches einem am unteren Ende des stilvoll geschmückten Treppenhauses, Mahler-Zitate compris, erwartete. Mit spaßigem Kabarett, tanzenden Geigen und viel guter alter Schrammelmusi verging das knapp anderthalbstündige Werk wie in einem Augenzwinkern! „André Heller, Remassuri Musikkomödie
stadtTheater Walfischgasse, Wien, 3. Mai 2025“
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Es muss eine Rückbesinnung zu einer Art von „Werktreue“ geben

So sieht der Wiener klassik-begeistert-Reporter Herbert Hiess
das Opern- und Klassikjahr 2023

Foto © Wiener Staatsoper

von Herbert Hiess

Wenn ich von unserem Herausgeber ersucht werde die persönlichen Highlights des vergangenen Jahres bekannt zu geben, wird es tatsächlich schwierig – vor allem, was die „Kunstform“ Oper anbelangt.

Denn mittlerweile ist man an einer Phase angelangt, die man gelassen als Generationenkonflikt bezeichnen kann. Auf der einen Seite in die Jahre gekommene Damen und Herren, die auf jahrzehntelange Erfahrung und vielleicht eine profunde Werkkenntnis blicken können… und auf der anderen Seite das junge (bzw. jung gebliebene) Publikum, das noch irgendeine Art von Prägung benötigt. „Das Opern- und Klassikjahr 2023
klassik-begeistert.de“
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