Der am 16. November 1895 in Hanau am Main geborene Paul Hindemith entstammte einer schlesischen Familie, sein Vater war aber als junger Mann nach Hessen gezogen, wo er als Anstreicher arbeitete. Hindemith entstammte also einer Arbeiterfamilie, sein Vater war aber hochmusikalisch und unterrichtete seine drei Kindern, Paul, Antonie und Rudolf in Musik, als „Frankfurter Kindertrio“ traten sie öffentlich auf. „Sommereggers Klassikwelt 216: Paul Hindemith, der spröde Klassiker der Moderne“ weiterlesen
Edition Berliner Philharmoniker Recordings BPHR 230411
von Peter Sommeregger
Die der Koreanischen Komponistin Unsuk Chin gewidmete prächtig ausgestattete Edition ist erst die zweite, nach John Adams, die von den Berliner Philharmonikern einem zeitgenössischen Komponisten gewidmet wird. Sie dokumentiert die über die Jahre entstandene, fruchtbare Zusammenarbeit mit Unsuk Chin und enthält alle vom Orchester aufgeführten Kompositionen, mit Ausnahme des Violinkonzertes sogar als Video. „CD-Rezension: Berliner Philharmoniker, Unsuk Chin klassik-begeistert.de, 28. Dezember 2023“ weiterlesen
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 28. DEZEMBER 2023
Bayreuth Jahresrückblick: Das war Bayreuth 2023 (Podcast)
Die Bayreuther Festspiele 2023 waren vor allem eine große Einspringersause. BR-Klassik.de
München Barrie Kosky und seine „Fledermaus“ in München – Das hat uns noch gefehlt Erhörte Wünsche, unerhörte Einfälle: Eine Münchner „Fledermaus“ von Barrie Kosky und Vladimir Jurowski, in der alles sitzt – manchmal sogar fast zu gut. FrankfurterRundschau.de
Berlin Die Opern- und Konzerthighlights 2024 in Berlin: Klassische Vorfreude (Bezahlartikel)
Russische Raritäten und meisterhafte Minimal Music, sinfonische Opulenz und Dirigenten-Shootingstars: Die Berliner Klassikszene präsentiert sich fantastisch vielfältig. Tagesspiegel.de
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 27. DEZEMBER 2023
Wien/Staatsoper „Hänsel und Gretel“ an der Staatsoper: Zauber mit neuen Mitteln (Bezahlartikel)
Engelbert Humperdincks Oper wurde am Haus am Ring mit einem fabelhaften Hänsel und so manchem Fremdkörper unter den szenischen Einsprengseln wieder aufgenommen. DiePresse.com
Erl/Tirol Tiroler Festspiele Erl hoffen auf edle „Schneeflöckchen“
Winterfestspiele in Erl bringen bis 7. Jänner reichhaltiges Programm unter der Intendanz von Bernd Loebe. Neuerungen rücken näher bei den Tiroler Festspielen in Erl. Im Sommer 2024 präsentiert Bernd Loebe in seiner letzten Intendanten-Spielzeit Wagners „Rheingold“, „Die Walküre“ und „Götterdämmerung“. Die „Ring“-Teile werden wie im Vorjahr in der Regie von Brigitte Fassbaender gezeigt. Danach wird in Erl aber Startenor Jonas Kaufmann das Festival leiten. Und: Man kann gespannt sein, was programmatisch möglich sein wird – neben Wagner, der ein Kernbereich der einst von Dirigent Gustav Kuhn begründeten Festspiele bleiben wird. DerStandard.at.story
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DIE DIENSTAG-PRESSE, 26. DEZEMBER 2023 – 2. Weihnachtsfeiertag
Wien/Volksoper „Hänsel und Gretel“ am 25.12. Die heutige „Hänsel und Gretel“-Aufführung von gefiel mir in ihrer Gesamtheit deutlich besser als jene vom 16. Dezember: Zum ersten lag das daran, dass heute zwei besser miteinander harmonierende Sängerinnen in den beiden Titelrollen aufgeboten wurden… forumconbrio.com
München/Bayerische Staatsoper Koskys erste „Fledermaus“ wird in München gefeiert Barrie Kosky im Operettenrausch: Der Starregisseur hat in München eine neue „Fledermaus“ auf die Bühne gebracht – seine erste. Die bunte, glitzernde, überbordende Version der Rache-Operette von Johann Strauß wurde bei der Premiere am Samstag in der Bayerischen Staatsoper vom Publikum gefeiert. Puls24.at
Es war zur Weihnachtszeit. Ich dachte zuerst, das sei eine Oper, als ich das gewaltige Orchester und die beindruckenden Chorstellen aus dem Radioapparat hörte. Erst nach der Sendung wurde ich von meiner Tante aufgeklärt, es handle sich um ein Oratorium.
Enrico VIII. Riccardo Fassi Anna Bolena Federica Lombardi Giovanna Seymour Vasilisa Berzhanskaya Lord Rochefort Padraic Rowan Lord Riccardo Percy René Barbera Smeton Karis Tucker Sir Hervey Kangyoon Shine Lee
Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin Enrique Mazzola, musikalische Leitung Inszenierung: David Alden
Deutsche Oper Berlin, 22. Dezember 2023
von Kirsten Liese
Es ist ein gutes Zeichen, wenn ein großes Haus mit 2000 Plätzen voll besetzt ist, nachdem in den Post Covid-Zeiten viele Theater um die Wiederkehr des Publikums bangen und kämpfen mussten. Ganz gleich, ob sich das damit erklärt, dass die Leute zur Weihnachtszeit verstärkt ausgehen oder sich für ein seltener aufgeführtes Stück des Randrepertoires interessieren, zu denen Donizettis Anna Bolena zweifellos zählt. Die Krisenzeit scheint überwunden und das freut. „Gaetano Donizetti (1797 – 1848), Anna Bolena Deutsche Oper Berlin, 22. Dezember 2023“ weiterlesen
Im Mittelpunkt stehen aber ganz klar die tiefgehende Bindung, die Bernstein zu seiner Frau gehabt haben muss und sein ausuferndes Liebesleben. Und natürlich, wie könnte es anders sein, der ständige Begleiter Bernsteins – die Zigarette!
„Maestro“: Ein Film über das ausufernde Privatleben Leonard Bernsteins
von Jürgen Pathy
„Wenn du nichts änderst, stirbst du eines Tages als einsame, alte Tunte“.
Diese Worte sitzen.
„Maestro“, Bradley Coopers Film über Leonard Bernstein, setzt den Fokus auf das Privatleben des Dirigenten, Komponisten und Pianisten. Dieser Film macht somit nicht den Fehler wie „Tár“ mit Cate Blanchett, der sich zu sehr auf die fachlichen Aspekte des Dirigierens konzentriert. „Maestro“ hebt das turbulente Liebesleben des 1990 verstorbenen Musikers Bernstein hervor, der den Freuden des Lebens nicht abgeneigt war – sowohl des weiblichen Geschlechts als auch des eigenen nicht. „Soll ich dir etwas verraten: Ich war mit beiden deiner Eltern im Bett“, ist ein weiterer Auszug aus diesem packenden Spielfilm mit biografischen Zügen. „„Maestro“: Ein Film über das ausufernde Privatleben Leonard Bernsteins klassik-begeistert.de, 25. Dezember 2023“ weiterlesen
Wir wünschen allen Menschen auf Erden, mit dem Herzen voller Musik, und natürlich allen Leserinnen und Lesern sowie allen Autorinnen und Autoren Frieden, Gesundheit und Wohlergehen zur Weihnachtszeit. Lesen Sie / lest Ihr bitte die wunderbaren Worte unseres Berliner Autors P e t e r S o m m e r e g g e r , geboren und aufgewachsen in Wien.
Andreas Schmidt, Herausgeber, wünscht Ihnen / Euch
Friede, Peace, Shalom und Salām!
„Es gibt kein christliches, muslimisches, jüdisches Blut, nur menschliches“.
In der Vorweihnachtszeit, erst recht zum Weihnachtsfest selbst, wird der Wunsch nach Frieden besonders gerne thematisiert.
von Peter Sommeregger, Berlin
Weihnachten gilt ja auch als Friedensfest schlechthin. Dazu habe ich noch eine persönliche Kindheitserinnerung: in Wien war es ein weit verbreiteter Brauch, Heiligabend eine oder mehrere brennende Kerzen zwischen die Fensterflügel zu stellen. Mein Vater erklärte mir, dass man damit der gefallenen Kameraden gedenke, die kein Weihnachtsfest mehr feiern könnten. Die zeitlich relative Nähe zum Weltkrieg zeigte sich daran, inzwischen ist dieser Brauch sicher längst vergessen. „ „….und Friede den Menschen auf Erden?“ klassik-begeistert.de, 24. Dezember 2023“ weiterlesen
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DIE MONTAG-PRESSE – 25. DEZEMBER 2023
München Rausch mit Ansage: Barrie Koskys „Fledermaus“ an der Bayerischen Staatsoper Barrie Kosky treibt die „Fledermaus“ in die schwül-glamouröse Revue-Operette. Das kann man erwartbar finden, ein großer Spaß ist es trotzdem – vor allem im grotesken dritten Akt. Während Vladimir Jurowski puzzelt, gibt Georg Nigl den Wahnsinnigen hinter der Abbruchkante. MuenchnerMerkur.de
Raunacht in der Oper (Bezahlartikel)
In der staden Zeit inszeniert Barrie Kosky im Münchner Nationaltheater „Die Fledermaus“ von Johann Strauß als bunte Revue mit ein paar Höhepunkten. SueddeutscheZeitung.de
Ein flatternder Alptraum
Barrie Kosky inszeniert die Operette der Operetten an der Bayerischen Staatsoper. „Die Fledermaus“ von Johann Strauß birgt Hürden. Kosky als anerkannter Könner widmet sich dem Stück mit zwar etwas zu wenig Tiefe, kann aber ein leuchtendes Statement gegen die dunkle Zeit setzen. DeutscheBühne.de
Überdreht: Barrie Kosky inszeniert „Die Fledermaus“ an der Münchner Staatsoper Ein Podcast 9,30 Minuten Deutschlandfunk.de