Znaider © Lars Gundersen, Orchester © hr/Ben Knabe
Nikolaj Szeps-Znaider hat an diesem Abend gezeigt, dass wahre künstlerische Größe dort entsteht, wo das Bekannte immer wieder neu hinterfragt wird. Seine „Zweigleisigkeit“ als Violinist und Dirigent ist kein Kompromiss, sondern eine Notwendigkeit, um die volle Bandbreite der Musik auszuloten. Ein bejubeltes Konzert, das noch lange nachhallen wird.
Unsuk Chin: „subito con forza“
Max Bruch: Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70
hr-Sinfonieorchester
Nikolaj Szeps-Znaider, Violine und musikalische Leitung
Alte Oper Frankfurt, 6. März 2026
von Dirk Schauß
Es gibt Abende, an denen die Trennung zwischen Podium und Pult nicht nur aufgehoben, sondern als künstliches Konstrukt entlarvt wird. Nikolaj Szeps-Znaider gehört zu den wenigen Künstlern, denen dies gelingt, ohne in bloße Effekthascherei abzugleiten. „hr-Sinfonieorchester, Nikolaj Szeps-Znaider, Violine und musikalische Leitung
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