Kein Beifall für Brahms’ Requiem: So hat es sich Currentzis gewünscht  

Utopia, Teodor Currentzis © Patric Leo

Musikfest Bremen: Brahms’ Requiem

Teodor Currentzis, einer, der als Dirigent immer wieder für mancherlei Aufsehen und Bohei gesorgt hat. Das scheint diesmal nicht der Fall zu sein. Currentzis lässt vorab ansagen, Beginn und Ende der Veranstaltung mögen in Anbetracht des Ortes und der Besonderheit des Werkes stillschweigend erfolgen: ohne Beifall. Was, kaum zu glauben, tatsächlich funktioniert.

Programm:
Johannes Brahms   
Ein deutsches Requiem op. 45

Utopia Orchestra
Utopia Choir 
(Einstudierung: Vitaly Polonsky)
Iveta Simonyan   
Sopran
Matthias Winckhler   
Bariton
Teodor Currentzis   
Dirigent

Dom St. Petri zu Bremen, 24. August 2026

von Dr. Gerd Klingeberg

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Dom St. Petri zu Bremen, 24. August 2026“
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Bachs Johannespassion berührt Herzen und Gemüter in Bremen

Tobias Gravenhorst © sagmalspaghetti

Karfreitag-Domkonzert: Johannespassion

Johann Sebastian Bach    Johannespassion BWV 245, Instrumentierung von Robert Schumann

Veronika Winter  Sopran
Dorothea Zimmermann  Alt
Clemens Löschmann  Tenor (Evangelist)
Raimund Nolte  Bass (Pilatus)
Julian Redlin  Bass (Jesusworte)

Bremer Domchor
Bremer Philharmoniker


Stephan Leuthold
  Hammerklavier
Tobias Gravenhorst  Leitung

St. Petri-Dom Bremen, Karfreitag, 3. April 2026

von Dr. Gerd Klingeberg

Zum ruhig fließenden Pulsieren des kleinen, aus Mitgliedern der Bremer Philharmoniker zusammengestellten Kammerorchesters setzt der Chor kraftvoll adorierend ein mit dem Eingangschor „Herr, unser Herrscher, dessen Ruhm in allen Landen herrlich ist!“. Dieser Text – der sich nicht im biblischen Johannesevangelium findet, mit dem Johann Sebastian Bach jedoch bewusst chorisch markant seine Johannes-Passion beginnen lässt – verdeutlicht eindrucksvoll, dass die Passion Christi nicht Endpunkt aller Hoffnungen, sondern eine nur kurze, wenngleich bedeutsame Zwischenstufe der endgültigen Herrschaft Christi darstellt. „Karfreitag-Domkonzert: J.S. Bach, Johannespassion, Tobias Gravenhorst Leitung
St. Petri-Dom Bremen, Karfreitag, 3. April 2026“
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Ergriffenes Schweigen nach einer starken Aufführung von Beethovens „Missa solemnis“ in Bremen

Missa solemnis, Dom St. Petri  (Foto: Mathias Siebert)

Ludwig van Beethoven:  Missa solemnis

Agnieszka Tomaszewska  Sopran
Helena Poczykowska  Alt
Mirko Ludwig  Tenor
Henryk Böhm  Bass

Bremer Domchor
Concerto Bremen
Tobias Gravenhorst Leitung

Dom St. Petri in Bremen, 31. Oktober 2025

 von Dr. Gerd Klingeberg

Ludwig van Beethoven hat seine 1823 vollendete, zeitgleich mit seiner 9. Sinfonie veröffentlichte „Missa solemnis D-Dur“ als sein bestes Werk bezeichnet. Anders als unzählige Vertonungen des lateinischen Messtextes durch andere Komponisten ist Beethovens Missa nicht für den gottesdienstlichen Gebrauch konzipiert; sie stellt vielmehr per se, ohne weitere Wortverkündigung, einen sehr persönlich geprägten Gottesdienst dar. „Ludwig van Beethoven, Missa solemnis
Dom St. Petri in Bremen, 31. Oktober 2025“
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