DIE MITTWOCH-PRESSE – 24. FEBRUAR 2021

Foto: Jonas Kaufmann via Instagram

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 24. FEBRUAR 2021

Graz
Grazer Musikverein zeichnete szenischen „Don Giovanni“ auf
https://www.oe24.at/newsfeed/grazer-musikverein-zeichnete-szenischen-don-giovanni-auf/466446977

Aufstehen für die Kunst: „Wir lassen uns nicht mehr als Freizeitbespaßung abtun“ Bezahlartikel
Die Kultur ist die vom Lockdown am meisten betroffene Branche. Sagt der Tenor Wolfgang Albinger-Sperrhacke. Und macht mit der Initiative „Aufstehen für die Kunst“ mobil gegen die Corona-Maßnahmen im Kulturbereich. Es ist nicht sein erster Kampf.
Die Welt.de

Gabriele Schnaut wird 70: Hochdramatisch, aber keine Diva
Sie stammt aus Mannheim und lebt heute am Tegernsee. Vom Alt über den Mezzosopran bis zum hochdramatischen Sopran hat sich Gabriele Schnaut emporgesungen. Über ein Vierteljahrhundert schaffte sie es, sich in diesem Stimmfach auf allen großen Bühnen der Welt zu behaupten: Isolde in Hamburg, Elektra in Paris, Brünnhilde in New York, Turandot in Salzburg, Kundry in München, Ortrud in Bayreuth – alles Partien, die eine große Stimme und eine großartige Sängerdarstellerin erfordern. Das hat sie und das ist sie: Gabriele Schnaut, die am 24. Februar ihren 70. Geburtstag feiert.
BR-Klassik.de

Wien/ Staatsoper
Bizets „Carmen“: Unterschichten-Amour mit blutigem Showdown

Wiener Staatsoper: Bizets „Carmen“ schlug in Calixto Bieitos zeitloser Deutung knallhart überzeugend für TV-Kameras auf.
http://www.tt.com/artikel/17872530/bizets-carmen-unterschichten-amour-mit-blutigem-showdown
Zeitlos und kitschfrei: Calixto Bieitos Carmen an der Wiener Staatsoper
bachtrack

Der Wagner-Erklärer
Beers Blog
Wer genauer wissen will, wer Stefan Mickisch war, kann sich eine Vielzahl von Infos und Eindrücken auf seiner Homepage holen. Schon allein die Referenzen, die er dort versammelt hat, geben eindrucksvoll Zeugnis davon, dass er ein ganz besonderer Musiker und Musik-Vermittler war.
https://rwv-bamberg.de/2021/02/der-wagner-erklaerer/

Wien
Wiener Konzerthaus verzeichnete 2019/20 leichten Verlust
Ausgeglichenes Ergebnis trotz Absage oder Verschiebung von 212 Konzerten.
Wiener Zeitung

Radek, knapp 4: Der Opernball fällt aus – kein Problem
Eines Tages fragte ich meine Nachbarin Frau Milchpeter, was wäre der schnellste Weg die österreichische Seele zu ergründen? Sie überlegte nicht lang. „Schauen Sie sich den Operball an. In drei Stunden wissen Sie alles.“
Auf meinen Einwand, dass eine Opernballübertragung kein James-Bond-Film sei und ich bereits in den ersten Minuten ins Schlafkomma fallen würde, sagte sie: „Da irren Sie sich, so wie ein Banause sich nur irren kann. Wenn Sie den Opernball sehen, werden Sie noch tagelang unter Schlaflosigkeit leiden.“
https://klassik-begeistert.de/radek-knapp-4-klassik-begeistert-de/

Schweitzers Klassikwelt (29): Rilkes „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ als Pasticcio, als Ballade und als Opernvision
Durch das rosa-blau-gestreifte Büchlein im Insel-Verlag „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ bin ich mit fünfzehn Jahren durch ein Geschenk meines ersten Schwarms auf den Dichter Rainer Maria Rilke aufmerksam geworden. Ich gebe zu, seine Lyrik am Anfang nicht immer verstanden zu haben, aber mir noch geheimnisvoll bleibende Verse oder Wortwendungen fesselten mich schon von der Art seiner Sprache her.
Lothar und Sylvia Schweitzer berichten aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert.de

Klagenfurt
Milton wird neuer Chefdirigent des KSO
Das Kärntner Sinfonieorchester (KSO) bekommt einen neuen Chefdirigenten.
https://kaernten.orf.at/stories/3091740/

Deutschland
Wie Theater und Stadien wieder öffnen könnten
https://www.sueddeutsche.de/politik/kultur-corona-sport-1.5214515 „DIE MITTWOCH-PRESSE – 24. FEBRUAR 2021“ weiterlesen

DIE DIENSTAG-PRESSE – 23. FEBRUAR 2021

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 23. FEBRUAR 2021

Anna Netrebko und Yusif Eyvazov, halbszenisch, Gastspiel Mariinsky in Moskau, Foto: Instagram (c)

Wien
Opernkritik: „Carmen“ an der Staatsoper: Regietheater der milden Sorte
Calixto Bieitos Inszenierung ist nun auch in Wien angekommen: Ein Sängerfest adelt die mediokre Regie.
Wiener Zeitung

Staatsopern-„Carmen“ in mörderischer Grenzregion
Die mittlerweile klassisch-moderne Regie von Calixto Bieito pendelt im Haus am Ring zwischen plakativen und packend-nüchternen Szenen
Der Standard

„Carmen“ an der Wiener Staatsoper: Mit allen Klischees aufgeräumt Bezahlartikel
Georges Bizets „Carmen“ in einer (nicht ganz so neuen) Neuproduktion von Calixto Bieito.
Kurier

Teilweise Öffnung: Deutsche Kulturszene hofft mit neuem Konzept auf Zuschauer-Comeback
Die deutsche Kulturszene macht sich Hoffnung auf die Rückkehr von Zuschauern. Ein umfassendes Konzept will Möglichkeiten von Besuchern auch in der Corona-Pandemie aufzeigen.
Kleine Zeitung

Musiktheater in der DDR: VEB Belcanto
Der Musikwissenschaftler Eckart Kröplin blickt zurück auf das Operntheater in der DDR. Mehr Klassik als hier gab es nirgendwo – doch die Kunst war nicht frei
https://www.tagesspiegel.de/kultur/musiktheater-in-der-ddr-veb-belcanto/26935704.html

Salzburg
Salzburger Festspiele 2021 ohne Chicago Symphony Orchestra
Wegen Coronapandemie entfällt Europa-Tournee im Sommer, Riccardo Muti dirigiert Beethovens „Missa solemnis“ mit den Wienern.
https://kurier.at/kultur/salzburger-festspiele-2021-ohne-chicago-symphony-orchestra/401196338

 

Madrid
Zarzuela-Begeisterung im weichen Lockdown von Madrid
Beste Unterhaltung mit „Luisa Fernanda“
Von Klaus Billand
https://www.orpheus-magazin.de/2021/02/18/zarzuela-begeisterung-im-weichen-lockdown-von-madrid/?fbclid=IwAR2ZgLjFko5xiSpTp-J0ieKpE9UZcYLks-GbGbB4Ibdb182rYS-pjc_PF1M

Stefan Mickisch ist tot
Pianist, Musikdeuter und Richard-Wagner-Experte starb plötzlich im Alter von 58 Jahren.
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/klassik/2093755-Stefan-Mickisch-tot.html

Deutschland
Experten plädieren für kontrollierte Rückkehr von Zuschauern
Sport- und Kulturveranstaltungen liegen brach. Ein Gremium hat nun Vorschläge erarbeitet, wie der Betrieb trotz Pandemie wieder laufen kann: mit viel Abstand und Maske.
Die Zeit.de

Ist Streaming die Zukunft für Oper und Theater?
Im Lockdown bleiben Opernhäuser und Theater zu, Aufführungen sind nur noch digital zu erleben. Das Angebot ist groß. Ob damit auch eine neue Kunstform entsteht?
https://www.cio.de/a/ist-streaming-die-zukunft-fuer-oper-und-theater,3654678

München
Liebe, Freude, Luftballon: Ein hinreißendes Streaming-Konzert
Das Staatstheater am Gärtnerplatz streamt ein hinreißendes Konzert seines Ensembles mit Ausschnitten aus Opern und Operetten.
Münchner Abendzeitung

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DIE MONTAG-PRESSE – 22. FEBRUAR 2021

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DIE MONTAG-PRESSE – 22. FEBRUAR 2021

Teatro alla Scala, Milano. Foto: Jean-Christophe BENOIST – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16155701

Mailand
Teatro alla Scala, Milano, SALOME. Live-Stream vom 20. Februar 2021
Diese bereits für das Jahr 2020 vorgesehene Premiere musste bedingt durch Covid 19 verschoben werden, was zu einer kompletten Neubesetzung praktisch aller Rollen führte. Bei den Endproben erlitt auch noch der Dirigent Zubin Mehta einen Schwächeanfall, weshalb der Hausherr Riccardo Chailly das Dirigat übernahm.
Von Peter Sommeregger
http://klassik-begeistert.de/richard-strauss-salome-teatro-alla-scala-milano-live-stream-vom-20-februar-2021/

München

Alert, spannungsgeladen und so agil wie ihr Dirigent spielt das Bayerische Staatsorchester
Ein bewegender Aufbruch ins Neue: zwei erste Symphonien
Frank Heublein aus München
Klassik-begeistert.de

Ladas Klassikwelt 66: Wie ich die Walküre geworden bin
Das Leben hat meinem Auftritt eine weitere Pointe hinzugefügt. Jetzt lebe ich in Deutschland und versuche immer noch, Polen und Deutsche durch meine journalistische Arbeit zu versöhnen. Ich nehme gerne Themen aus dem Kulturbereich auf, die uns verbinden, nicht trennen. Auch hier nennen mich einige Freunde „die Walküre”.
Klassik-begeistert.de

Wagner-Experte stirbt mit 58 Jahren
Der Wagner-Experte Stefan Mickisch ist tot. Der Schwandorfer Pianist starb im Alter von 58 Jahre, wie die „Mittelbayerische Zeitung“ berichtet. Mickisch war vor allem bekannt für seine Einführungs-Vorträge bei den Bayreuther Festspielen. Als Person war er durchaus umstritten.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/stefan-mickisch-tot-wagner-experte-pianist-verstorben-100.html

Zum Tod von Stefan Mickisch klassik-begeistert.de

Pianist Stefan Mickisch ist tot
Der „Wagner-Maestro“ von Schwandorf verstarb plötzlich. Im April wollte er in Finnland sein nächstes Projekt beginnen.
https://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf-nachrichten/pianist-stefan-mickisch-ist-tot-21416-art1981895.html

Pianist Stefan Mickisch ist tot
Stefan Mickisch, Pianist und Richard-Wagner-Experte aus Schwandorf starb mit 58 Jahren.
https://www.onetz.de/oberpfalz/schwandorf/pianist-stefan-mickisch-tot-id3182691.html

Radikale Carmen: Das Unerhörte des Georges Bizet
Georges Bizets „Carmen“ zählt zu jenen Opern, die dank der „Habanera“-Arie weit über den Kreis der Operninteressierten ausstrahlen. Schon die Ouvertüre öffnete sich weit zur Populärkultur, egal ob „die Bären los“ waren oder das drohende Herannahen der Schwiegermutter zu verkünden war. Bizets Oper fiel 1875 bei der Uraufführung durch und wurde erst seit der Premiere in Wien wenig später zu einem Welterfolg. Der Grund: Bizet wagte Unerhörtes. Er steckte die Sozialrevolution seines Jahrhunderts in ein gesungenes Unterhaltungsformat. Das war zumindest den Parisern knapp nach dem deutsch-französischen Krieg zu viel.
https://orf.at/stories/3202259/

„Musik ist nie unpolitisch“
Interview Der Pianist Igor Levit will nicht dafür gelobt werden, dass er Bach spielen kann, und wünscht sich weniger „ja, aber“
https://www.freitag.de/autoren/jaugstein/musik-ist-nie-unpolitisch

Dresden
„Ich versuche, mit britischem Geschick zu agieren“
Der Orchesterdirektor der Sächsischen Staatskapelle hielt sich, während sich Intendant Peter Thieler und Chefdirigent Christian Thielemann in den letzten Tagen öffentlich fetzten, leise zurück. Wie immer eigentlich: denn geduldig zwischen allen Parteien zu vermitteln und Probleme leise und schnell im Hintergrund zu lösen, ist der herausfordernde Alltagsjob von Adrian Jones. Martin Morgenstern hat mit ihm gesprochen.
https://www.musik-in-dresden.de/2021/02/20/adrian-jones-staatskapelle-dresden/

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DIE SONNTAG-PRESSE – 21. FEBRUAR 2021

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DIE SONNTAG-PRESSE – 21. FEBRUAR 2021

HEUTE PREMIERE „CARMEN“ AN DER WIENER STAATSOPER – gestreamt (18 Uhr) und im TV (20.15 Uhr). Lesen Sie bitte auch weiter unten…

Foto: Anita Rachvelishvili als Carmen. Wiener Staatsoper /
Michael Pöhn (c)

Wien
Opernregisseur Calixto Bieito: Suche nach der verlorenen Freiheit
Der Standard.at

Wien
Anita Rachvelishvili: „Ohne Kunst keine Zukunft“
Die Mezzosopranistin, am Sonntag als Carmen an der Staatsoper tätig, über ihre Paraderolle, die Krise und ihr Jazz-Faible.
Wiener Zeitung

Sängerin Anita Rachvelishvili im SN-Interview: „Diese Carmen ähnelt mir“
Sie überstand zwei Mal Corona und beehrt die Wiener Staatsoper in ihrer Paraderolle: Anita Rachvelishvili singt Carmen.
Salzburger Nachrichten

Salzburger Festspiele schreiben Geschäftsführung vorzeitig aus
Wegen anstehender Großprojekte – Amtsinhaber Crepaz bewirbt sich um Verlängerung
Kurier

Genf
Festwochen-Oper „Clemenza di Tito“ erlebte in Genf Premiere

Bei den Wiener Festwochen soll die erste Opernregie von Theatermacher Milo Rau – wenn möglich – Ende Mai im Theater an der Wien zu sehen sein. Gestern, Freitag, Abend feierte die Koproduktion „La Clemenza di Tito“ bereits an der Oper Genf als Livestream Premiere. Mozart als drastische Gegenwartsliteratur, die „Gnade“ des Titus als selbstverliebte moralische Heuchelei eines Bobos, die Bühne ein Tribunal künstlerischer Eitelkeit: Milo Rau rückt dem Werk gründlich zu Leibe.
https://volksblatt.at/festwochen-oper-clemenza-di-tito-erlebte-in-genf-premiere/

Milo Rau inszeniert erstmals eine Oper – und für die Vernissage wird ein totes Kind geliefert
https://www.tagesanzeiger.ch/und-fuer-die-vernissage-wird-ein-totes-kind-geliefert-490644702231

Österreich
Coronahilfen: Künstler können nächsten Lockdown-Bonus beantragen
Einmalzahlung von 1.000 Euro für die Monate Jänner und Februar
Der Standard.at

Madrid
Siegfried trotzt dem Virus
Die erste Wagner- Premiere der Welt im Jahr zwei der Pandemie: Das Teatro Real lässt sich nicht stoppen.
Frankfurter Allgemeine

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 28
Nach Bernard Herrmann ging es in der letzten Woche bei unserer Preisfrage erneut um einen Komponisten, der nicht zuletzt mit Filmmusik verbunden wird. Allerdings heutzutage nicht mehr unbedingt durch bestimmte Soundtracks oder durch seine Mitwirkung an filmischen Meisterwerken, sondern durch seinen stilprägenden Einfluss. Im Gegensatz zu Herrmann kennt man aber auch noch einige Werke von ihm, die mit Film nichts zu tun haben, zuvorderst sicherlich seine Oper „Die tote Stadt“. Auf diese spielten wir mit unserer kurzen Nacherzählung eines recht abstrusen Handlungsverlaufs allerdings nicht an, statt dessen bezogen sich die Hinweise auf „Das Wunder der Heliane“, 1927 in Hamburg uraufgeführt. Dass somit Erich Wolfgang Korngold die gesuchte Person war, wussten eine ganze Menge Leute. Und zwar unter anderem Peter Gerhardus aus Wien und Monika Junge aus Hörnum (Insel Sylt), denen wir herzlich zu ihrem CD-Gewinn gratulieren.
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-28/

Bayerische Soforthilfe für Künstler wird bis Juni verlängert
Ab Ende Februar können Soloselbstständige in Kunst und Kultur auch für den Zeitraum bis Juni monatlich bis zu 1.180 Euro Soforthilfe beantragen. Wer noch für das letzte Quartal des vergangenen Jahres einen Antrag stellen will, hat Zeit bis Ende März.
BR-Klassik.de „DIE SONNTAG-PRESSE – 21. FEBRUAR 2021“ weiterlesen

DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2021

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2021

Foto: WIENER STAATSOPER (c): VOR DER PREMIERE „CARMEN“

Interview Piotr Beczala
Die gute Seite der Krise: „Wir proben mehr“ Bezahlartikel
https://www.diepresse.com/5939411/die-gute-seite-der-krise-wir-proben-mehr?from=rss

Blickwinkel: Christian Gerhaher – Aufstehen für die Kunst – bevor es zu spät ist
Im Dezember wollte die Initiative „Aufstehen für die Kunst“ in Bayern einen Eilantrag einreichen um zu prüfen, inwieweit die Beschränkungen kultureller Aktivitäten mit der im Grundgesetz verankerten Kunstfreiheit vereinbar sind. Ein Interview mit Christian Gerhaher, der die Initiative mit ins Leben gerufen hat.
https://www.concerti.de/interviews/blickwinkel-christian-gerhaher-aufstehen-fuer-die-kunst/

 

Krems
donaufestival auf Oktober verschoben
Im Vorjahr wurde das donaufestival in Krems abgesagt, auch heuer geht das Mehrspartenfestival nicht an seinem Stammtermin Ende April über die Bühne. Die diesjährige Ausgabe wurde auf Anfang Oktober verschoben, so die Veranstalter am Freitag.
https://noe.orf.at/stories/3091100/

Lieses Klassikwelt 75: Christian Thielemann
Meine letzte Klassikwelt verlangt etwas Besonderes, deshalb widme ich sie einem meiner Leuchttürme, Christian Thielemann. Das passt insofern auch sehr gut, als dass wir zusammen kurz vor Weihnachten eine Sendung in „Deutschlandfunk Kultur“ aufgenommen haben, in der wir uns über unterschiedliche Interpretationen von Strauss“ Arabella austauschten. Sie wird am kommenden Sonntag um 15:05 Uhr ausgestrahlt.
Die Konstellation für diese Aufzeichnung war auch eine besondere, da es der letzte Tag im „Lockdown light“ war, an dem ich mit einem externen Gast noch gemeinsam in ein Studio durfte. Es war bei alledem zwar nicht meine erste Gesprächssituation mit dem genialen Berliner Dirigenten, aber gewissermaßen die Krönung nach anderen vorangegangenen Interviews in früheren Jahren. Es war eine große Freude, wie wir uns die Bälle zuspielten, auch wenn zu manchem Aspekt noch Dinge zu sagen gewesen wären, die ich nur deshalb nicht mehr untergebracht habe, weil ich fürchtete, die Zeit könnte nicht ausreichen.
https://klassik-begeistert.de/lieses-klassikwelt-75-christian-thielemann-klassik-begeistert-de/

Paris

Jonas Kaufmann an der Bastille: Aida, ein Drama wie ein Filmepos
http://de.euronews.com/2021/02/18/jonas-kaufmann-an-der-bastille-aida-ein-drama-wie-ein-filmepos?fbclid=IwAR0e7lOkbpmR_xquvg3MvA1bhndU7W1EVzI9AivDK1Wb5OfXfKWbaeblqhU

„Aida“ von minderer Qualität
Wie abgehoben und dekadent die Kulturbetriebe auch in der Corona-Pandemie agieren wurde einem mit Schrecken bewusst, als man den lange erwarteten Live-Stream der Aida Premiere der Pariser Nationaloper verfolgte
Operagazett „DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2021“ weiterlesen

DIE FREITAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2021

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DIE FREITAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2021

The Metropolitan Opera New York, Foto: Metopera (c)

New York
Metropolitan Opera in der Krise: Derzeit hilft nur Beten
Das grösste Opernhaus der USA stürzt in der Pandemie von einer Krise in die nächste. Dahinter stehen strukturelle Probleme, die jetzt mit voller Wucht ans Tageslicht kommen.
Neue Zürcher Zeitung

Wien
Die Staatsoper als Spukhaus
Der Kunst- und Architekturrundgang ist ein teilweise beunruhigendes Erlebnis.
Wiener Zeitung

Deutschland
Notruf der GMD Konferenz: Von Rettung kann keine Rede sein
Mit einem eindringlichen Appell richtet sich die GMD Konferenz – die Interessenvertretung und Vereinigung der Generalmusikdirektoren und Chefdirigenten – an die Regierung und Entscheidungsträger in Sachen Kultur. Die derzeitige Phase bezeichnen die Vertreter als die schmerzvollste seit 1945. Auch wird der Regierung durch einseitige Corona-Maßnahmen ein „Höchstmaß an Geringschätzung“ der Kultur vorgeworfen.
BR-Klassik.de

Madrid: Offene Museen und Theater trotz Pandemie
https://www.arte.tv/de/videos/102107-000-A/madrid-offene-museen-und-theater-trotz-pandemie/

Exzentrisch, zerrissen, poetisch
Wir beginnen mit Superlativen: Die „Kreisleriana“ ist einer der berauschendsten, poetischsten, verwegensten Klavierzyklen des 19. Jahrhunderts. Geistiger Pate hinter Robert Schumanns Komposition von 1838 war der Schriftsteller E.T.A. Hoffmann mit seiner wundersamen Figur vom Kapellmeister Kreisler. Die Herausforderung für jede Pianistin und jeden Pianisten besteht darin, die Gegensätze dieser acht Sätze einerseits völlig ungeschminkt herauszuarbeiten, andererseits aber auch eine durchgehende gedankliche Linie zu entwerfen. Das gelingt den Interpreten unterschiedlich gut.
BR-Klassik.de

Mehr Siegfried Wagner wagen
Die Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth erfinden sich gerade neu. Warum wird nicht stärker das Werk seines Sohnes Siegfried gepflegt? Dessen Opern wären eine große Bereicherung. Ein Plädoyer.
Die Welt

Wien
„Tendenz zur Stagnation“: Wiener Theaterjury kürzt bei Musiktheater
25 Freie Gruppen erhalten vierjährige Konzeptförderung der Stadt Wien. Kaup-Hasler: „Stehen vor einer Reform der Theaterreform“. Die Wiener Theaterjury hat ihr Gutachten für die vierjährige Konzeptförderung ab 2022 vorgelegt. „Die Wiener Tanz- und Performance-Szene ist weiterhin sehr stark aufgestellt, sie spielt in einer internationalen Liga“, gibt es Lob, das sich etwa in deutlichen Erhöhungen und einer erstmaligen Förderung von Florentina Holzinger niederschlägt. Für den Musiktheaterbereich setzt es dagegen heftige Kritik. Hier werden nur noch zwei Initiativen zur Förderung empfohlen.
Kurier

„Wir spielen für Österreich“ gilt im TV nun auch fürs Theater
Die Presse

Salzburg
Corona: Salzburger Stiftung Mozarteum muss sparen
Heuer wird ein Umsatzrückgang von 40 Prozent erwartet. Das Festival „Dialoge“ wird deshalb für zwei Jahre ausgesetzt
Der Standard

Weinwurm bis Schnitzerl
Das Lamentieren um die „Gastro“ nimmt kein Ende, die Kultur bleibt dagegen unbeweint. Ein rascher Exkurs in die Krisenlinguistik führt uns finstere Abgründe vor Augen.
https://www.news.at/a/weinwurm-bis-schnitzerl-11902245

Deutschland
Theater und Museen dringen auf Öffnung
Bühnenverein: Lockdown Ende März beenden
Stuttgarter Zeitung

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. FEBRUAR 2021

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. FEBRUAR 2021

Foto: Semperoper mit Theaterplatz © Semperoper Dresden/Klaus Gigga

Dresden
Ärger an der Semperoper: Musiker klagen vor Gericht
In Dresden hat Christian Thielemann einen Streit mit dem Intendanten der Semperoper, Peter Theiler, vom Zaun gebrochen. Einige Orchestermusiker wollen ihr Recht auf Arbeit vor Gericht einklagen.
Kurier

Thielemann: „In Wien wird musiziert, aber wir dürfen nicht!“
Die Semperoper hat die Staatskapelle Dresden und ihren Chefdirigenten ausgesperrt: Christian Thielemann äußert in der „Presse“ seinen Ärger – und seine Hoffnung, zu Ostern zumindest in Salzburg spielen zu können.
http://www.diepresse.com/5938812/thielemann-in-wien-wird-musiziert-aber-wir-durfen-nicht

Nestor der Moderne: Friedrich Cerha ist 95
Der Komponist zählte in Österreich zur Phalanx der Nachkriegs-Avantgarde und gelangte als Fertigsteller von Alban Bergs „Lulu“ zu Opernruhm.
Wiener Zeitung

München/ Bayerische Staatsoper
Welch wunderbare Fusion aus Sprechkunst, Musik und Tanz
Es beginnt mit einer blass-sepiafarbenen Reise durch die leeren Straßen Münchens. Diese Fahrt bleibt stetiger bröckeliger Hintergrund der Aufführung, da ins Zuschauerrund des Nationaltheaters projeziert. Ausdruck des Wanderns? So jedenfalls beginnt die Geschichte vom wandernden Soldaten. Sprechspielerin Dagmar Manzel spricht im Rhythmus der marschierenden Musik: der wandernde Soldat.
Frank Heublein berichtet aus der Bayerischen Staatsoper
Klassik-begeistert.de

In Zeiten zermürbender Lockdowns: Kunst, werde wesentlich!
Schon wieder wurde der Kultur-Lockdown verlängert, bei vielen weicht die Zuversicht. Dabei sind es die Künste gewohnt, Eigensinn und beständige Formen zu entwickeln
Der Standard

Sommereggers Klassikwelt 75: Die Loreley – Mythos, Dichtung, Oper
Selbst wer noch nie am Rhein war und den spektakulären Felsen bei Bacharach mit eigenen Augen gesehen hat, weiß von der sagenhaften Loreley. Im allgemeinen Bewusstsein wird der Stoff als uralte Sage wahrgenommen, bei näherer Betrachtung stellt sich dies aber als Irrtum heraus.
Peter Sommeregger berichtet aus seiner Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/sommereggers-klassikwelt-75-die-loreley-mythos-dichtung-oper/

Berlin
Opern-Premieren in Berlin. Auf Abstand, aber kreativ
Kleines Orchester, lyrisch befreites Singen: An der Berliner Staatsoper wissen Simon Rattle und Damiano Michieletto bei Janáčeks „Jenůfa“ aus der Pandemie klug Gewinn zu ziehen. Das Ergebnis ist in der 3Sat-Mediathek zu sehen.
Frankfurter Allgemeine

Berlin/München
Opernpremieren: „Scheiße, was für eine Sackgasse“
Zwischen dem „Freischütz“ in München und „Jenůfa“ in Berlin: Der Versuch, sich ganz allein zwei Opernpremieren im Livestream anzugucken.
Die Zeit „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. FEBRUAR 2021“ weiterlesen

DIE MITTWOCH-PRESSE – 17. FEBRUAR 2021

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Foto: © Lukas Beck, Wiener Konzerthaus

Österreich
Experte vermisst in der Coronakrise visionäre Kulturpolitik
Bald jährt sich das Auftreten des Coronavirus in Österreich zum ersten Mal. Die Auswirkungen der Anti-Covid-19-Maßnahmen in der Kulturbranche sind verheerend. Eben wurde das seit 3. November geltende neuerliche Veranstaltungsverbot bis Ostern verlängert. Kulturmanager reagierten verzweifelt bis fatalistisch. „Ich bleibe im Kunst- und Kulturbereich dennoch optimistisch“, versichert Michael Wimmer im Gespräch mit der APA. Es ist freilich ein Optimismus mit Einschränkungen.
Kleine Zeitung

Nur die Hausmusik kann umsatzmäßig noch punkten
Schlechte Nachrichten aus den Verlagshäusern – eine Umfrage in pandemischen Zeiten
https://www.nmz.de/artikel/nur-die-hausmusik-kann-umsatzmaessig-noch-punkten

Fragwürdige Verträge
Opern-Drama: Immer noch keine Gage für Mitwirkende
2020 sollte der österreichische Festspielsommer durch eine Richard-Wagner-Oper bereichert werden. Aufführungen fanden statt, wegen Corona blieben Zuschauer aus. Deshalb fehlte wohl Geld in der Kasse – einige Mitwirkende an der Produktion in Mikulov (CZ) und Poysdorf (NÖ) warten bis heute auf ihre Gage.
https://www.krone.at/2343667

Wiener Philharmoniker mit strukturierter Emotion
Die Wiener Philharmoniker nehmen mit Christian Thielemann im Musikverein die erste Symphonie von Bruckner auf.
Der Standard

Die Staatsoper als Museum: Mahler, Mozart und Eisenmenger
Kunst in der Oper: Ein Rundgang durch das Haus am Ring, das Direktor Bogdan Roščić zum Museum erklärte
https://kurier.at/kultur/die-staatsoper-als-museum-mahler-mozart-und-eisenmenger/401189614

Vom Chorknaben zum Maestro
Der Steirer Patrick Hahn wird mit 26 Jahren Generalmusikdirektor in Wuppertal. Ein unbeschriebenes Blatt ist er nicht mehr.
Wiener Zeitung

Berlin
Wann startet die Kultur in Berlin wieder?
Das große Osterrätsel
Tagesspiegel

München
Dagmar Manzel fasziniert – Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ an der Bayerischen Staatsoper
Neue Musikzeitung/nmz.de

Stuttgart
„Das Management hat wenig Verständnis für die Notlage des Orchesters gezeigt“
Die Corona-Pandemie hat vor allem Orchester in den USA hart getroffen. Unter dem eingestellten Spielbetrieb leidet das Orchester der Metropolitan Opera besonders. Geiger Benjamin Bowman hat deswegen eine Stelle als Elternzeitvertretung beim Stuttgarter Staatsorchester angenommen.
https://www.concerti.de/interviews/blickwinkel-benjamin-bowman/

Zürich
Christoph Marthaler scheitert am Meisterwerk «Orphée et Euridice»
Der Schweizer Regisseur versucht im Opernhaus Zürich, seine ewiggleiche Schablone auf C. W. Glucks «Orphée et Euridice» zu legen. Das geht schief.
https://www.tagblatt.ch/kultur/christoph-marthaler-scheitert-in-zuerich-an-einem-meisterwerk-ld.2102429

Cambridge
Suonare è danzare: Barocke Partnerwahl bei der Academy of Ancient Music
bachtrack

Klanggrüße aus Moskau
Gidon Kremer hat das Violinkonzert von Mieczysław Weinberg phänomenal neu eingespielt. Außerdem: Skrjabins „Poème de l’Extase“ und Sinfonisches von Rachmaninow.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-gidon-kremer-weinberg-schostakowitsch-1.5206934 „DIE MITTWOCH-PRESSE – 17. FEBRUAR 2021“ weiterlesen

DIE DIENSTAG-PRESSE – 16. FEBRUAR 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE – 16. FEBRUAR 2021

FOTO: © Wiener Staatsoper / Katharina Schiffl

Knapp 2.100 Gäste folgten der Einladung der Wiener Staatsoper, das Haus mit all seinen kunsthistorischen und architektonischen Details in Ruhe zu besichtigen, bereits am ersten Wochenende. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich auch spendenbereit, knapp 4.500€ wurden für die Jugendarbeit der Wiener Staatsoper gesammelt. Nächstes Wochenende steht das Haus wieder offen: Freitag bis Sonntag, jeweils von 11.00 bis 16.00 Uhr

Von „Wir vermissen die Oper so und sind froh, endlich wieder hier zu sein“ bis zu „Wir waren noch nie hier und kennen das alles nur vom Opernball – das ist ja wahnsinnig beeindruckend“ reichten die Statements der Besucherinnen und Besucher der Staatsoper am vergangenen Wochenende. Stammpublikum, vor allem aber auch Publikum, das das erste Mal im Haus am Ring zu Besuch war, genoss die Schönheit der historischen Räume und zeigte sich an den Erklärungen, die der Rundgang bietet, äußerst interessiert.

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© Wiener Staatsoper / Katharina Schiffl

Ein klar erkennbarer Pfad aus insgesamt 17 Stationen mit Informationstafeln leitet die Besucherinnen und Besucher. QR-Codes mit weiterführenden Details und Multi-Media-Material ergänzen das Angebot. Zu besichtigen sind das Vestibül, die Feststiege, die Prunkräume Teesalon, Gustav Mahler-Saal, Marmorsaal, Schwindfoyer und Loggia sowie die kaiserliche Mittelloge mit Blick in den Zuschauerraum und auf die Bühne.

Diese Station erwies sich vor allem am Freitag und Samstag als wahrer Publikumsmagnet, konnte man dabei doch einen Eindruck von den Probenarbeiten zu Carmen unter der Regie von Calixto Bieito (Premiere Sonntag, 21. Februar, 20.15 Uhr, ORF III) sowie zu Simon Stones La Traviata erhalten.

Finale Station ist im neu eröffneten Opernfoyer, inklusive Merchandising-Shop und Ticketschalter.

Die Besichtigung des Hauses ist ab sofort für jedes Wochenende, zumindest für die Dauer der Theaterschließungen, geplant. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden für die Jugendarbeit der Wiener Staatsoper sind möglich. Im Haus gelten eine FFP2-Maskenpflicht sowie alle weiteren derzeit gültigen Sicherheitsbestimmungen. Da aktuell zeitgleich nur 140 Besucherinnen und Besucher im Gebäude erlaubt sind, kann es zu Wartezeiten vor dem Haus kommen.

Österreich
Theater, Kinos, Konzerthäuser bleiben bis „rund um“ Ostern zu
Erste Öffnungsschritte in der Kultur frühestens dann möglich, sagt die Regierung. Aber Perspektive fehlt.
Kurier

Drei wichtige Stream-Opernpremieren: die neue Normalität?
https://www.mdr.de/mdr-klassik-radio/klassikthemen/opern-im-stream-corona

Zürich
Premierenkritik: „Orphée et Euridice“ in Zürich Gefangen in der Endlosschleife
Orpheus bezaubert mit seinem Gesang nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, Bäume und Felsen. Christoph Willibald Glucks Opern-Version vom griechischen Mythos feierte 1762 seine Uraufführung in Wien. Am 14. Februar 2021 kam die Oper in einer neuen Inszenierung am Opernhaus in Zürich heraus – als Online-Premiere ohne Zuschauer. Regie führte Christoph Marthaler. Eine szenisch fragwürdige, aber musikalisch gelungene Produktion, meint BR-KLASSIK-Autor Robert Jungwirth.
BR-Klasssik.de

München
Große Musik und Oper in einer Inszenierung, die man kein zweites Mal sehen will
Eindeutig siegreich geht Golda Schultz durchs Ziel. Ihr schön timbrierter lyrischer Sopran verfügt über schöne Farben, technisch wird die Stimme gut geführt, auch ihre Diktion ist sauber und sie bildet mit dem Max von Pavel Czernoch ein gut ausgewogenes Paar.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

Australien
Down under lebt die Kultur
Lust auf Oper? So richtig live – nicht gestreamt? Ein Gläschen davor zur Einstimmung, dann in den Saal, der Vorhang hebt sich … Das geht. In Australien. Dort hat man in gemeinsamer Anstrengung die ersten Infektionswellen gebrochen. Seither gab es zwar immer mal einzelne Ausbrüche – aber diese wurden jeweils konsequent sofort wieder eingedämmt. Gerade geht Melbourne erneut in einen Lockdown. Weil 20 Fälle aufgetreten sind. Eigentlich erstaunlich, wenn man die freiheitsliebenden Australier kennengelernt hat. Allerdings – die leben in einem nicht nur wunderschönen, sondern auch nicht ganz ungefährlichen Land. Und sie wissen, dass es oft einfach nötig ist, sich an Regeln zu halten.
Gabriele Lange und Kamila Abutalieva berichten aus dem Sydney Opera House
Klassik-begeistert.de

Auf Romantik-Entzug
Musikalisch ein Genuss, szenisch irritierend: Der neue „Freischütz“ an der Bayerischen Staatsoper
https://www.donaukurier.de/nachrichten/kultur/Auf-Romantik-Entzug;art598,4743305

Heillos Inkonsequentes gegen Romantik
Die „Freischütz“-Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München
Neue Musikzeitung/nmmz.de

Wien
Jan Lauwers: „Diese Zeit macht uns profund, emotional tief“
Zwei Operninszenierungen des belgische Theatermachers Jan Lauwers werden das Bühnenjahr 2021 prägen: Monteverdis „Poppea“ ab Mai in Wien und Nonos „Intolleranza“ kommenden Sommer in Salzburg.
Wiener Zeitung

Der Krach von Dresden und Aufstehen für die Kunst
Willkommen in der neuen KlassikWoche, auch wir kommen nicht am Zoff in Dresden vorbei, schicken einem Intendanten eine Flasche Rotwein und veröffentlichen exklusiv die aktuellen Forderungen von aufstehenfuerdiekunst.de.
https://crescendo.de/klassikwoche7-2021-thielemann-aufstehen-fuer-die-kunst-1000063507/

Berlin/ „Jenufa“
Simon Rattle: Der kommende Orchestersouffleur
Sir Simon Rattle dirigiert Janaceks „Jenufa“ im Stream aus der Berliner Staatsoper.
Münchner Abendzeitung „DIE DIENSTAG-PRESSE – 16. FEBRUAR 2021“ weiterlesen

DIE MONTAG-PRESSE – 15. FEBRUAR 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MONTAG-PRESSE – 15. FEBRUAR 2021

© Wilfried Hösl, Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

Berlin
Jenufa – künstlerisch nicht zu übertreffen
Sie sind so wahrhaftig. Sie leben ihre Gefühle. Liebe, Mütterlichkeit, Hass, Neid, Verachtung, Vergebung. Die Frauen in Leoš Janačeks Jenufa sind das starke Geschlecht. Die Geschichte hat eine Frau geschrieben, Gabriela Preissova, sie erzählt von der Dorfschönheit Jenufa, schwanger vom eitlen Steva, verunstaltet vom zurückgewiesenen Laca. Die Stiefmutter ermordet das Kind, und dennoch endet das Drama in Liebe.
BR-Klassik.de

„Jenufa“ Unter den Linden: Entkerntes Beziehungsdrama
Es gelingt eine Aufführung von großer Geschlossenheit und Intensität.
Auch diese Premiere der Berliner Staatsoper konnte bedingt durch die Pandemie nur vor leerem Haus als Lifestream stattfinden. Dankbar greift man auf diese Möglichkeit zurück, besser als gar keine Oper ist das Bildschirmerlebnis allemal.
Offenbar hat sich der Regisseur Damiano Michieletto für das Thema Reduktion als Programm entschieden. Ein Bühnenbild im eigentlichen Sinn gibt es nicht, der Bühnenraum ist durch Milchglaswände begrenzt, auf Sitzbänken und Tischen sind Gegenstände zu sehen, die jeweils einer der handelnden Personen zuzuordnen sind. Bei der Küsterin sind es sakrale Gegenstände und Kerzen.
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

München
Im Leben geht mancher Schuss daneben
Niemand, nicht mal der böse und mächtige Samiel, trifft immer ins Schwarze. Aber so komplett daneben wie dieser szenisch verschossene „Freischütz“ gehen zum Glück dann doch nicht viele Inszenierungen. Mitleid und Respekt verdienen die durchweg guten, teils phantastischen Sängerinnen und Musiker – erstaunlich, wieviel sie, rein musikalisch, dem szenischen Vakuum abtrotzen können.
BR-Klassik-de

„Der Freischütz“ an der Bayerischen Staatsoper: 24 Stunden Psychothriller im Zeitraffer
DeutschlandfunkKultur

„Der Freischütz“ an der Bayerischen Staatsoper:Es gibt Flaschenbier
Nur als Stream, aber trotzdem brillant: „Der Freischütz“ an der Bayerischen Staatsoper.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/der-freischuetz-bayerische-staatsoper-1.5205993

Klassik in Corona-Zeiten: Verloren am Orchestergraben
Simon Rattle und Kirill Petrenko feiern zwei Premieren an der Staatsoper und in der Philharmonie – mit Streaming-Aufführungen. Ist das die neue Normalität in der Klassik?
Tagesspiegel

Wien/ Musikverein
Christian Thielemanns Quadratur des Bruckner-Kreises
Die Presse

Dirigent Thielemann: Pandemie ist „ein höherer Warnschuss“ Bezahlartikel
Der deutsche Ausnahmedirigent Christian Thielemann über sein Bruckner-Projekt mit den Wiener Philharmonikern, Dresden, Salzburg und das Erbe der Corona-Pandemie.
Kurier

Frankfurt
Das Interview mit Lothar Koenigs
Vom Dirigenten zum Essensausfahrer
https://www.hr-inforadio.de/programm/das-interview/das-interview-mit „DIE MONTAG-PRESSE – 15. FEBRUAR 2021“ weiterlesen