Die DONNERSTAG-PRESSE – 6. AUGUST 2020

Die DONNERSTAG-PRESSE – 6. AUGUST 2020

Grigory Sokolov. Foto: © Salzburger Festspiele / Marco Borrelli

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 6. AUGUST 2020

Salzburg
Grigory Sokolov: Eine Klasse für sich
Der Ausnahme-Pianist überwältigte bei den Salzburger Festspielen.
Wiener Zeitung

Hoffnung auf Melancholie. Sokolov begeistert in Salzburg Bezahlartikel
Die Presse

Grigory Sokolov in Salzburg: Erstarrt in Schönheit
Der Pianist beeindruckte bei seinem traditionellen Auftritt im Großen Festspielhaus
Der Standard

Salzburg
Jubel zum Auftakt von Igor Levits Beethoven-Zyklus – dem erst zweiten in der hundertjährigen Festspielgeschichte.
Der Pianist ging überall in die Extreme.
https://www.diepresse.com/5848138/das-klavier-als-kampfmaschine

Bayreuth/Festival junger Künstler
Kann Musik die Liebe nähren?
„If Music Be The Food of Love” – dieses Lied von Henry Purcell hörte man zu Beginn des Liederabends von Mirella Hagen – Soprano, der im Rahmen des 70. Festival junger Künstler Bayreuth – Young Artists Festival Bayreuth stattfand. Aufgrund der Pandemie ist die Dauer des Festivals kürzer und das Programm wird ständig aktualisiert. Das Motto der Veranstaltung: „SOL. Summer of Love” bezieht sich auf das Beatles-Lied “All You Need Is Love”. Die Konzerte und Workshops werden so gestaltet, dass sie stets mit dem Hauptthema – Liebe – zu tun haben. Nur die Liebe kann uns nämlich helfen, diese schwierige Zeit zu überstehen und die Musik kann dafür die Nahrung sein. Die Menschen sind hungrig nach echten Kunst- und Musikerlebnissen, auch wenn sie immer noch die Masken- und Abstandspflicht erfüllen müssen.
Jolanta Lada-Zielke berichtet vom Festival junger Künstler in Bayreuth
Klassik-begeistert

Neuburg/ Drau
Mayrs Germanien-Oper für Rom
Weltersteinspielung von Simon Mayrs „I Cherusci“ bei einer konzertanten Aufführung in Neuburg an der Donau
Donaukurier

Robert Seethaler: „Der letzte Satz“
Gustav Mahler, von Liebesschmerz gequält
Deutschlandfunk.de

Sommereggers Klassikwelt 47: Das Lied der hohen Gattenliebe
Auch in der Welt der Musik bilden sich immer wieder Paare, die durch die gemeinsame Liebe zum Musizieren zusammenfinden. Der Wunsch den jeweiligen künstlerischen Beruf gemeinsam mit dem Partner auszuüben, ist durchaus legitim. Problematisch wird er erst, wenn ein Teil deutlich besser und erfolgreicher ist und den anderen in seine Aufführungen, Konzerte, etc. einschleust und dadurch protegiert. Die Beispiele dafür in Vergangenheit und Gegenwart sind zahlreich, der Umgang mit dieser Problematik aber auch von Fall zu Fall verschieden.
Peter Sommeregger berichtet immer mittwochs aus seiner Klassikwelt
Klassik-begeistert

Baden bei Wien
„Die blaue Mazur“: Operette als Corona-Fassung
Musikalisch in Ordnung, optisch ein Griff in die Kitschkiste: „Die blaue Mazur“ zum 150. Geburtstag von Franz Lehár in der Sommerarena Baden
Der Standard

CD-Besprechung
Dvořáks „Stabat Mater“ beeindruckt ganz ohne Orchester
Die für diese Einspielung gewählte Besetzung weicht von der üblichen in einem wesentlichen Punkt ab: Statt eines vollen Orchesters übernimmt das Klavier die Begleitung von Chor und Solisten. Das verändert natürlich den Gesamteindruck ganz wesentlich, hat aber seinen besonderen Reiz. Die Musik wirkt intimer, introvertierter und gibt Chor und Solisten ein schärferes Profil.
Eine CD-Rezension von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
The Met Opera’s Live Streaming Series Sticks To Old Trappings
https://wskg.org/arts/the-met-operas-live-streaming-series-sticks-to-old-trappings/

David Hockney’s Artistic Staging of “The Rake’s Progress’ Dazzles Even On-Screen
https://observer.com/2020/08/rakes-progress-glyndebourne-streaming-review/

Salzburg
It’s (Almost) Business as Usual at the Salzburg Festival
The New York Times

Q & A: Tanja Ariane Baumgartner on Klytämnestra at Salzburg, the “New Normal’ After COVID-19
https://operawire.com/q-a-tanja-ariane-baumgartner-on-klytamnestra

Sarasota
Sarasota Opera Cancels Fall Don Giovanni, Plans to Resume Mainstage Performances with Winter Season
https://www.operanews.com/Opera_News_Magazine/2020/7/News/Sarasota

CD/DVD
Baritone Andrè Schuen Signs To Deutsche Grammophon
https://www.udiscovermusic.com/classical-news/deutsche-grammophon

Feuilleton
12 Ways The Pandemic Will Change Classical Music
https://www.ludwig-van.com/toronto/2020/07/22/commentary-12-ways-pandemic

Penguin Classics Announces New “The Ring of the Nibelung’ Translation
https://operawire.com/penguin-classics-announces-new-the-ring-of-the-

Mozart: where to start with his music
The Guardian

Leon Fleisher: there’s much more to the US pianist’s career than tragedy
The Guardian

A Round Table on Black Conductors and Classical Music
https://www.sfcv.org/article/a-round-table-on-black-conductors-and-classical

Jazz

Das Jazz-Festival in St. Moritz – ein heiterer Lichtblick in Corona-Zeiten
Die sanfte Rückkehr zur Normalität ist Programm dieses 13. Festival Da Jazz St.Moritz- The unique Clubfestival in der renommierten Alpenmetropole St. Moritz: „A gentle return to live music” lautet subtil der Titel des wiederum sehr umfangreichen Programmhefts. Das diesjährige Jazz-Festival dauerte vom 16. Juli bis zum 2. August; es trotzte tapfer dem Ausnahmezustand, der ja auch die Schweiz beherrschte: Die meisten Konzerte fanden (bei herrlichem Sommerwetter übrigens) unter freiem Himmel statt, in der Waldlichtung des Taiswald von Pontresina nahe St. Moritz beispielsweise – ein traditioneller Ort für Musik, werden doch an diesem idyllischen Ort seit 110 Jahren, seit 1910 die berühmten Kurkonzerte der Camerata Pontresina abgehalten. Oder auf der „Lakeside Stage“ am St. Moritzersee, vor atemberaubender Bergkulisse, dann wieder auch im Country Club des eleganten Kulm-Hotels und auf der Terrasse des Café Hauser mitten in St. Moritz.
Charles E. Ritterband berichtet vom Festival da Jazz St. Moritz
Klassik-begeistert

Rock/ Pop

Wien
Konzert von Guns N‘ Roses in Wien endgültig abgesagt
Kein Ersatztermin für Axl Rose und Co. im Happel-Stadion.
Kurier

Sprechtheater

Schauspielpremieren der Salzburger Festspiele 2020: Jedermann und Biedermann
Hofmannsthal trifft Handke: Die Salzburger Festspiele und ihre Pandemie-Premieren – eine Bilanz.
Tagesspiegel

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Unter’m Strich

Vorsicht Satire
Musikszene gerettet – Konzerte in volle Flugzeuge verlegt
Da heben die Musikerinnen und Musiker in Deutschland ab vor Freude: Sie dürfen endlich wieder in voll besetzten Räumen spielen. Die fehlenden Abstandsregeln in Flugzeugen machen’s möglich.
„Danke, ihr wart ein tolles Publikum“, ruft der Gitarrist Michael Gniedler am Ende seines Konzerts in die voll besetzten Reihen, „und einen fetten Zusatzapplaus für den Piloten!“
https://www.welt.de/satire/article212922972/Musikszene-gerettet-Konzerte

Rossini macht dick
Jetzt haben die Herausfinder wieder etwas herausgefunden. Das Resultat ist eine zweifache Revolution: erstens eine der Gewichtsreduktion und zweitens eine der Musikwissenschaft. Zu verdanken ist es dänischen Wissenschaftern.
Wiener Zeitung

Österreich/ Fußball
Märchen ausgeträumt, Abstieg & Liquidation! SV Mattersburg am Ende
Die Würfel sind gefallen, der Käse ist gegessen und die allerletzte Messe ist gelesen: Der SV Mattersburg ist am Ende und ab sofort Geschichte! Was im Jahr 2003 mit dem erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga, die Beletage von Österreichs Fußball, wie ein Märchen begann, geht nun im August 2020 wie in einem Albtraum mit einem Konkurs zu Ende. Die Lizenz wird freiwillig zurückgegeben, der Verein liquidiert, der Spielbetrieb eingestellt …
https://www.krone.at/2205700

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 6. AUGUST 2020)

Quelle: onlinemerker.com

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 6. AUGUST 2020)

Ist die Salzburger „Cosi“ schon uralt und gar nicht neu?
Dieses übertriebene Lob ist wirklich nicht mehr zu ertragen. F.K. schreibt: Diese Loy – Cosi fan tutte ist eine Altlast (2008) aus Frankfurt und Frau Dirigentin ist nicht die erste Frau, die in Salzburg Oper dirigiert, sondern die dritte (Manson, Jones und nun eben Mallwitz)
http://www.frankfurt-live.com/f-uumlnfte-wiederaufnahme-von-cosi-fan-tutte-an-der-oper-frankfurt-99817.html

Frankfurt 2008

https://www.deutschlandfunkkultur.de/paare-von-heute-auf-selbsterfahrungstrip.1013.de.html?dram:article_id=167779

http://www.publicopera.info/opera200708/cosifantutte_ffm_recensioni.html
https://www.yumpu.com/de/document/read/47824567/opernmagazin-marz-april-2008-oper-frankfurt

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Weinviertler Festspiele in Mikulov: 157 Fotos vom Eröffnungsabend

Aus urheberrechtlichen Gründen darf ich kein Foto veröffentlichen. Klicken Sie sich also durch die NÖN

Buntes Programm: „Not only Wagner
“Weinviertler Festspiele starteten mit vielen großen Namen.
Intendant Peter Svensson, Festspielpräsidentin Eva Walderdorff, Musikdirektor Matthias Fletzberger und seine Gattin Gesine Görlich-Fletzberger haben es trotz Coronakrise geschafft, in kürzester Zeit Stars der Opernwelt auf die Bühne zu bringen: Kurt Rydl, Günther Groissböck, Thomas Weinhappl, Tomasz Konieczny, Thomas Johannes Mayer, Sebastian Holecek, Daniela Fally, Franz Hawlata und Peter Edelmann sind nur einige der großen Namen.
Mit 157 Fotos
https://www.noen.at/mistelbach/weinviertler-festspiele-buntes-programm-not-only-wagner-konzert-weinviertler-festspiele-217944947
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Halbzeit beim Kultur.Sommer.Semmering 2020

Literarisch-musikalische Sternstunden in fordernden Zeiten

Kultur.Sommer.Semmering 2020

Bereits seit vier Wochen dürfen Kulturliebhaber musikalisch-literarische Sternstunden an einem Ort erleben, der bereits seit weit über 100 Jahren Künstlerpersönlichkeiten inspiriert und geradezu magnetisch anzieht. Insbesondere Stefan Zweig und seinem Novellenschaffen wird diesen Sommer im Südbahnhotel Semmering ein eigener Schwerpunkt gewidmet. Nach Elisabeth Orth, Gerti Drassl und Fritz Karl lädt am Freitag Stefan Zweigs legendäre „Schachnovelle“ – gelesen von Cornelius Obonya – diesmal auf ein wogendes Atlantikschiff ein. Mit Droste Hülshoff-Gedichten sowie Klavierliteratur zu 2 und 4 Händen mit u.a. Elisabeth Leonskaja steht der kleine Höhenluftkurort jedoch auch am kommenden Wochenende wieder ganz im Zeichen der kulturellen Vielfalt.

Pianist, Dirigent und Intendant Florian Krumpöck äußert sich euphorisch: „Es ist wunderschön und berührend mitzuerleben, wie Publikum und Künstler gleichermaßen aufatmen, dass Kulturveranstaltungen wieder erlebbar sind. Man spürt regelrecht, dass geistige Nahrung gerade in diesen fordernden Zeiten für viele ein Lebenselixier darstellt. Die Interaktion zwischen Publikum und Künstlern geht diesen Sommer ganz besonders unter die Haut.“

Unsere kommenden Veranstaltungen in der 5. Festivalwoche:

Donnerstag, 6. August 2020 I 19.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Annette von Droste-Hülshoff – Mein Paradies im Herzen

Kultur.Sommer.Semmering
Copyright: PR

Mit Corinna Harfouch & Johannes Gwisdek

Corinna Harfouch, eine der herausragendsten Schauspielerinnen ihrer Generation, verkörpert mit Radikalität und Sensitivität seit mehr als dreißig Jahren die Extreme der menschlichen Existenz. Bei ihrem ersten Besuch im Südbahnhotel taucht sie tief in die feinsinnige Welt der Literatin Annette von Droste-Hülshoff ein. Neben Auszügen aus ihrer berühmten Novelle „Die Judenbuche“ und einer Auswahl an symbolhaft-allegorischen Gedichten gewährt Corinna Harfouch dem Publikum dabei auch schonungslose Einblicke in das tragische Leben der „Droste“. Musikalisch wird dieser Abend von Harfouchs Sohn Johannes Gwisdek mit einfühlsamen Eigenkompositionen untermalt.


Freitag, 7. August 2020 I 19.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Stefan Zweig – Schachnovelle
Mit Cornelius Obonya

Stefan Zweigs letztes und wohl bekanntestes Werk konfrontiert auf einem Passagierdampfer zwischen New York und Buenos Aires die psychischen Abgründe eines ehemaligen Gefangenen der Gestapo mit der oberflächlichen Lebenswelt wohlhabender Reisender. „Jedermann“-Legende Cornelius Obonya versetzt das Publikum im nostalgisch-verträumten Südbahnhotel, in dem Stefan Zweig selbst einst residierte, auf ein wogendes Atlantikschiff und lässt verschiedenste Passagier-Biografien aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten aufeinanderprallen. Der Schachmeister und Weltreisende Mirko Czentovic, der reiche, selbstbewusste Ölmillionär McConnor sowie die gebrochene Figur des Dr. B., der gegen seine inneren Dämonen anzukämpfen versucht – sie alle verbindet das Schachspiel. Als Lebensaufgabe, als elitärer Zeitvertreib, als Rettung und Fluch zugleich.

 

Samstag, 8. August 2020 I 15.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering

Ephraim Kishon und Friedrich Torberg – Der beste Ehemann von allen
Mit Michael Maertens, Daniel Keberle & „Klezmer Reloaded“

Musikalisch untermalt von den schwungvollen Klängen des Duos „Klezmer Reloaded“ schlüpfen Michael Maertens und Daniel Keberle an diesem heiteren Lesenachmittag in die Rollen von Ephraim Kishon und Friedrich Torberg – zwei österreichisch-jüdische Bestseller-Autoren, die als Überlebende des Nationalsozialismus ein ähnliches Schicksal teilten und gute zwei Jahrzehnte lang den vielleicht amüsantesten Briefwechsel der Literaturgeschichte führten. Denn Kishon verdankte den Übersetzungen Torbergs seinen überwältigenden Erfolg im deutschen Sprachraum und Torberg wiederum verdankte Kishon die Lösung seiner finanziellen Probleme.

 

Samstag, 8. August 2020 I 19.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt
Mit Jürgen Maurer & „Amarcord Wien“

Kultur.Sommer.Semmering

Copyright: Ingo Pertramer/ Michael Williams

Im Dezember 2020 wäre Ludwig van Beethoven 250 Jahre alt geworden – ein denkwürdiges Jubiläum, das auch beim Kultur.Sommer.Semmering eingehend zelebriert werden soll. Gemeinsam mit Publikumsliebling Jürgen Maurer hat das vierköpfige Ensemble Amarcord Wien zu diesem Anlass einen kontrastreichen Abend in Wort und Musik kreiert, der von den Höhen und Tiefen, der Sehnsucht und der Verzweiflung eines weltbekannten Komponistenschicksals erzählt.

 

Sonntag, 9. August 2020 I 15.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Klavierrezital mit Werken von F. Chopin, A. N. Skrjabin, F. Schubert und J. Brahms
Mit Elisabeth Leonskaja, Pavel Kolesnikov & Samson Tsoy

Sie zählt zu den größten Pianistinnen unserer Zeit, hat die Musikmetropole Wien als Heimat gewählt und ist durch zahlreiche gefeierte Konzerte auf der ganzen Welt zu Hause. Dennoch kehrt Elisabeth Leonskaja immer wieder gerne in die idyllische, beschauliche Welt des Semmerings ein. An diesem denkwürdigen Klavier-Abend ist die Grande Dame erstmals nicht allein auf der Bühne des nostalgischen Südbahnhotels anzutreffen. Seit jeher ist es der Ausnahme-Pianistin ein großes Anliegen, junge, aufstrebende Kolleginnen und Kollegen ihres Faches zu fördern und vielversprechende Klavier-Karrieren von Beginn an zu unterstützen. So war es ein großer Wunsch von Elisabeth Leonskaja, in Begleitung von Pavel Kolesnikov und Samson Tsoy, zwei Aufsehen erregenden, mehrfach preisgekrönten Klavier-Nachwuchstalenten, einmal mehr auf den Semmering zurückzukehren. Während in der ersten Hälfte virtuos solistisch musiziert wird, erklingen im zweiten Teil dieses Klavierrezitals beliebte, vierhändige Preziosen in wechselnder Besetzung.

 

Sonntag, 9. August 2020 I 19.30 Uhr I Südbahnhotel Semmering
Nymphen in Not
Mit Petra Morzé, Ulrike Beimpold & Angelika Hager

„Krisen bewältigen kann jeder Idiot. Die wahre Herausforderung ist der Alltag.“ – Anton Tschechow

Eine Betriebsanleitung dafür liefert die exzentrische Leseperformance „Nymphen in Not“, welche das Semmeringer Publikum auf einen hochgradig amüsanten Ausflug in die durchgeknallte Welt der Polly Adler entführt. Petra Morzé, „die Paula Wessely für den kleinen Mann“, und Angelika Hager, Polly Adlers zynische innere Stimme, haben für ihre neue Performance einen spektakulären Neuzugang gefunden: die komödiantische Naturgewalt Ulrike Beimpold. „Sie hat die Selbstironie, die der Treibstoff in unserer Truppe ist“, so Hager/Adler, „und könnte auch das Telefonbuch überzeugend spielen.“ Thematisch schwimmen die Nymphen in großen Themen-Gewässern wie Power-Aging, Selbstoptimierung, Botox-Gespenster, neurosengerechter Umgang mit Wutbürgern aller Art, Instagramitis und diese Idiotenbeschäftigung namens Liebe.

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Reminder: Retz Festival offene Grenzen 06.08.-16.08.


Bernarda Bobro. Copyright: Festival Retz

Heute ist es soweit: das Festival Retz „Offene Grenzen“ öffnet am 06. August 2020 seine Tore. Wir möchten Ihnen unser abwechslungsreiches Programm ans Herz legen das zwei Wochen lang Retz zu einem Hotspot der Barockmusik und Literatur werden lässt.

Von Donnerstag bis Sonntag (vom 06.08. bis 09.08.2020 und 13.08.-16.08.2020) hat das Publikum die Wahl zwischen Schlosskonzerten, Liederabenden, einem Konzertpfad, zwei Literaturpfaden sowie Opernkino unter Sternenhimmel im Festivalgarten.

Wir freuen uns auch heuer Top KünstlerInnen für dieses Festival gewonnen zu haben, die ein bunt gemischtes Programm an verschiedensten Spielorten präsentieren werden. Musikalisch erwarten Sie Kammermusikalische Gusto-Stückerl von Bach, Monteverdi und Händel interpretiert von Bernarda Bobro, Ursula Langmayr, Matthias Helm und dem Ensemble Continuum.

Die beiden Literaturpfade setzen sich thematisch mit der aktuellen Lebenssituation in Zeiten der Covid-19 Pandemie auseinander. Namhafte Autoren wie Marlene Streeruwitz, Raoul Schrott und Franzobel werden aus ihren aktuellen Werken lesen.

Abgerundet wird das Programm durch Konzerte im Retzer Land wie dem Gala-Konzert mit Annette Dasch und Daniel Schmutzhard oder dem Alliance Quartett Wien.

Termine: Do. 06.08 – So. 09.08.2020, Do 13.08.2020 – So 16.08.2020

Karten unter: https://festivalretz.at/kartenverkauf/

Weitere Infos: www.festivalretz.at

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ROMA : OPERA AL CIRCO MASSIMO
Due recital il 6 e 9 agosto 2020

Die MITTWOCH-PRESSE – 8. JULI 2020 - Klassik begeistert

AL CIRCO MASSIMO L’ATTESISSIMO RITORNO
DI DUE STAR INTERNAZIONALI:
ANNA NETREBKO E YUSIF EYVAZOV IN “OMAGGIO A ROMA”
Sul podio dell’Orchestra del Teatro dell’Opera
il maestro Jader Bignamini

Giovedì 6 e domenica 9 agosto l’attesissimo ritorno a Roma di due star internazionali: Anna Netrebko e Yusif Eyvazov in un concerto straordinario dall’emblematico titolo “Omaggio a Roma”. Diretti dal maestro Jader Bignamini e accompagnati dall’Orchestra del Teatro dell’Opera di Roma interpreteranno celeberrimi brani di Giuseppe Verdi, Francesco Cilea, Giacomo Puccini, Michail Glinka, Antonín Dvořák, Pietro Mascagni e Umberto Giordano. Coppia nell’arte e nella vita, i due divi ritornano a cantare insieme a Roma quasi sette anni dopo la Manon Lescaut diretta dal maestro Muti che li ha fatti incontrare.

“Siamo davvero felici di ritornare nella città eterna – hanno dichiarato i due artisti alla vigilia del loro debutto al Circo Massimo –. È sempre così stimolante visitare luoghi come il Vaticano e il Pantheon. Puoi trascorrere delle ore passeggiando tra le strade di Roma. Per noi è particolarmente speciale. È qui che ci siamo conosciuti sei anni e mezzo fa ed è per questo che siamo particolarmente legati a questa città e al Teatro dell’Opera di Roma. Non vediamo l’ora di esibirci al Circo Massimo”.

“È veramente un regalo straordinario l’‘Omaggio a Roma’ che due artisti come Anna Netrebko e Yusif Eyvazov offrono nella splendida cornice del Circo Massimo – ha dichiarato il sovrintendente Carlo Fuortes –. Dopo i grandi successi di Rigoletto e del balletto Le quattro stagioni, tutti sold out, e le repliche ancora in corso de Il barbiere di Siviglia e La vedova allegra, un nuovo appuntamento imperdibile con il meglio della lirica internazionale”.

Il programma musicale, che mette in risalto l’ampia potenzialità e vastità del loro repertorio che ogni volta stupisce pubblico e critica, prevede l’esecuzione del duetto “Già nella notte densa” tratto dal primo atto dell’Otello di Verdi, il recitativo e l’aria “Del sultano Amuratte… io son l’umile ancella” dal primo atto di Adriana Lecouvreur di Cilea, l’aria “È la solita storia del pastore” dal secondo atto de L’Arlesiana di Cilea, le arie “Vissi d’arte” ed “E lucevan le stelle” e il duetto “Mario! Mario!” da Tosca di Puccini, il “Canto alla Luna” dal primo atto di Rusalka di Dvořák, l’aria finale “Mamma, quel vino è generoso” da Cavalleria rusticana di Mascagni e il duetto “Vicino a te” da Andrea Chénier di Giordano.

L’Orchestra del Teatro dell’Opera di Roma interpreterà le ouverture del Nabucco di Verdi e di Ruslan i Ljudmila di Glinka, gli intermezzi sinfonici di Manon Lescaut e “La Tregenda” da Le villi di Puccini, oltre a quello di Cavalleria rusticana, atto unico di Mascagni che ha visto il suo debutto proprio al Costanzi nel 1890.

Dopo la prima di giovedì 6 agosto, si replica domenica 9, sempre alle ore 21.

I biglietti per la stagione estiva 2020 al Circo Massimo sono in vendita presso la biglietteria e sul sito del Teatro dell’Opera di Roma.
Per informazioni: operaroma.it

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Bariton Thomas Weinhappel: Aus Don Giovanni wird Silvio

Thomas Weinhappel freut sich auf die Premiere der Reichenauer Festspiele »SommerSalon Wartholz« am Freitag, den 14.8.2020, wo man ihm die Rolle des Silvio in Leoncavallos Bajazzo angeboten hat. 


Thomas Weinhappel (Silvio) mit dem Intendantenteam Peter Doss (Tonio) und Ekaterina Doss-Hayetskaya (Nedda) im Garten von Schloss Wartholz in Reichenau an der Rax

Das Angebot kam gerade in dem Augenblick, als 10 Vorstellungen von Don Giovanni, in dem er mit großem Erfolg die Hauptrolle an der Pariser Opera Massy gesungen hat, infolge von Corona im März abgesagt wurden. Es ist auch deshalb mehr als ein Trostpflaster, zumal es sich dabei um ein Rollendebüt für Thomas Weinhappel handelt. Er verwandelt sich also gerne vom spanischen Draufgänger zum süditalienischen Liebhaber.

Premiere Freitag, 14.08.2020, Beginn: 19:30 Uhr, 

im Freien auf der Blumenterasse Wartholz  (bei Schlechtwetter im Literatursalon)

Weitere Termine 18./21./23./25./30. August 2020 | 19:30 Uhr

mit Thomas Weinhappel, Ekaterina Doss-Hayetskaya, Miki Stojanov, Peter Doss,  Savva Tikhonov; 

Dirigent: Pantelis Kogiamis

https://schloss-wartholz.at/literatursalon/sommersalon-wartholz/

Ticketshop: https://www.postgasse.com/wartholz/index.php?id=232

Schlossgärtnerei Wartholz, Hauptstraße 113, A-2651 Reichenau an der Rax

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 6. –12. AUGUST 2020

Radio-Jobs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

8.8. ORLANDO (aus Amsterdam, Aufnahme v. 21.3.2009) Radio 4Hilversum-19 Uhr
MARTHA (aus Schwerin, Aufnahme v. 18.4.2009) Deutschlandradio-19.05 Uhr
MARIA STUARDA (aus Wien, Aufnahme v. 28.9.1985) ORF Ö1-19.30 Uhr
PIQUE DAME (aus London, Aufnahme v. 26.7.1992) BBC 3-19.30 Uhr
IPHIGENIE EN TAURIDE (aus Salzburg, Aufnahme v. 2.8.2000) Bayern 4-20.05 Uhr
LA CAMBIALE DI MATRIMONIO (Live aus Pesaro) RAIn 3-20.30 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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BUDAPEST

Musical life is resuming at the Hungarian State Opera – outdoors. On 19 August 2020, the eve of the National Holiday, the park
surrounding the new venue called Eiffel Art Studios will host a massive gala programme featuring the artists of the institute and
one of the most popular tenors of our time: Jonas Kaufmann.

Although the official inauguration of the Eiffel Art Studios, the greatest project undertaken by the Hungarian State Opera in decades was hindered by the worldwide epidemic, the construction was carried on during the period when performances had to be cancelled. The park named after the famous Hungarian composer Zoltán Kodály has been also completed along with parking spaces and the public areas of the complex.
The result is a one-acre community space fit for outdoor concerts, giving the chance to the artists of the Opera to return to music lovers in a
grandiose way. Twenty excellent Hungarian singers will each perform a popular aria accompanied by the Opera Orchestra and Chorus under the baton of three Hungarian conductors.
Special guest star is the internationally acclaimed Jonas Kaufmann, who has not sung opera to the Budapest public since his first appearance at the Hungarian State Opera in 2013 – now it is time for him to do so again. The German tenor was dealt a lucky hand in life, as they say,
as it is not only his winning appearance and astonishing charm that bring him success on the world’s greatest opera stages: his powerful yet
sensual voice, with its unique timbre and pinpoint intonation also deserve the appellation “legendary”. Kaufmann’s name is by now synonymous with musicianship of the very highest quality.

In the first two parts of the programme, we will be presenting popular excerpts from both the international and Hungarian repertoires from
Donizetti through Puccini and Wagner to György Ránki, followed by a look at some lighter genres with pieces like Porgy and Bess, West Side Story, and Die Fledermaus. After a hiatus of almost six months, audiences will get the chance to see the soloists of the Opera including Gabriella Balga, Éva Bátori, Gergely Boncsér, Bernadett Fodor, Péter Fried, Zsolt Haja, Mihály Kálmándy, Bori Keszei, István Kovácsházi, Boldizsár László,Andrea Meláth, András Palerdi, Szilvia Rálik, Atala Schöck, Tünde Szabóki, Andrea Szántó, Csaba Szegedi, Zita Szemere, László Szvétek and Bernadett Wiedemann. In the third part, Jonas Kaufmann will offer up a selection of his favourite arias. The gala concert features theHungarian State Opera Orchestra and Chorus (chorus master: Gábor Csiki) conducted by general music director Balázs Kocsár, former musicdirector Ádám Medveczky, the young conductor Martin Rajna in his debut at the Opera in the first two parts. Jonas Kaufmann’s programme is conducted by Jochen Rieder.
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News | lisztfestival

Liebe Liszt-Freunde,

am 14. August 2020 wird der Liszt Konzertsaal in Raiding zugunsten des Vereins „Internationale Freunde Franz Liszts“ wieder erklingen. Die Liszt Festival-Intendanten Eduard und Johannes Kutrowatz laden zu einer poetisch-musikalischen Reise von Liszts „Orpheus“ bis zu Astor Piazzollas „Libertango“.

Fundraising Sommer Gala
Freitag, 14. August 2020, 19.30 Uhr
Lisztzentrum Raiding
Klavierduo Kutrowatz

Reservierung per Telefon +43 2619-51047 oder E-Mail

Das Lisztzentrum in Franz Liszts Geburtsort Raiding hat sich in den letzten Jahren zur international wichtigsten Aufführungsstätte seiner Musik etabliert. Um diesen Status auch in Hinblick auf Förderprogramme auszubauen, wurde der Verein „Internationale Freunde Franz Liszts“ ins Leben gerufen. Ziel dieser Vereinigung ist es, ausgewählte Schwerpunkte und künstlerische Projekte des Festivals zu fördern und internationale Partner wie auch herausragende Künstlerinnen und Künstler sowie den Nachwuchs und die Jugend zu unterstützen. Wir würden uns freuen, wenn Sie mit Ihrem Besuch der Veranstaltung und Ihrer Spende oder Ihrer exklusiven Mitgliedschaft mithelfen, die Realisierung dieser Ziele zu ermöglichen.

Aglae Kottulinsky, die Präsidentin des Vereins wird in ihrer Begrüßung die Pläne sowie Projekte der Saison 2020/21 vorstellen. Vizepräsident Prim. Dr. Kurt Vinzenz geht in seinem Kurzvortrag „Wie gesund und lebensnotwendig ist Musik?“ auf gesellschaftliche und gesundheitliche Aspekte von Kunst und Kultur ein. Den anschließenden Empfang begleiten Laszlo Kovacs mit kulinarischen Köstlichkeiten (Restaurant „Liszt am Bach“ in Raiding) und Pia Strehn (Weingut Strehn, Deutschkreutz) mit den Intendantenweinen und dem neuen Intendantensekt „Sternenstaub“. Die Klaviermanufaktur Bösendorfer unterstützt das Sommerfest mit den beiden hochklassigen Konzertflügeln 280 VC (Vienna Concert).

Aufgrund der beschränkten Personenanzahl werden die Sitzplätze nach Eintreffen der Anmeldungen gereiht.Liszt Festival Raiding

Ein Klangfeuerwerk zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens mit dem Orchester Wiener Akademie unter Martin Haselböck, Schauspieler Max Müller, mit den Pianisten Eduard und Johannes Kutrowatz, Shani Diluka, Gerda Struhal, dem Trio van Beethoven und vielen anderen beim Liszt Festival Raiding von 16. bis 25. Oktober 2020.

Mehr Infos

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mit lisztomanischen Grüßen,
das Team des Liszt Festivals Raiding
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TREFFEN ZWEIER „MERKER“ IN MACERATA (August 2020)

Klaus Billand und die in Italien lebende Eva Pleus trafen einander in Macerata
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ORF „matinee“: Porträts „Salzburg – Im Schatten der Felsen“ und „Arturo Benedetti Michelangeli – Ein unfassbarer Pianist“

Außerdem: „Die Kulturwoche“ und „100 pieces – Salzburger Festspielgeschichte“

Wien (OTS) – Am zweiten Salzburger Festspielwochenende zeigt die „matinee“ am Sonntag, dem 9. August 2020, um 9.05 Uhr in ORF 2 die Festspielstadt, wie sie noch nie zu sehen war: „Salzburg – Im Schatten der Felsen“ – inklusive Almwirtschaft am Kapuzinerberg, Bergputzer an den Felswänden der Innenstadt und ein noch heute verwendetes unterirdisches Wasserversorgungssystem. Anschließend steht das neue Künstlerporträt „Arturo Benedetti Michelangeli – Ein unfassbarer Pianist“ (9.50 Uhr) anlässlich des 100. Geburtstags des 1995 verstorbenen Klaviervirtuosen auf dem Programm. Um 10.50 Uhr bietet die letzte Ausgabe der transmedialen ORF-Archivreihe „100 pieces“ einen nostalgischen Blick auf 100 Jahre Salzburger Festspielgeschichte. Davor bringt „Die Kulturwoche“ (10.40 Uhr) Berichte und Tipps zum aktuellen Kulturgeschehen. Den ORF-Kulturvormittag präsentiert Teresa Vogl.

„Salzburg – Im Schatten der Felsen“ (9.05 Uhr)

Im Mittelpunkt der Dokumentation von Georg Riha stehen die Festung Hohensalzburg und der Fels, der der Stadt ihr Aussehen verleiht. Der Mönchsberg prägt Salzburg genauso wie die Bauten, die in seinen Fels gehauen wurden, etwa die berühmte Felsenreitschule. Auch das Baumaterial vieler anderer Gebäude stammt aus dem Berg, und selbst beim Salzburger Dom erkennt man noch heute die geologische Herkunft seiner Fassaden. Der Film porträtiert die Festspielstadt, zeigt dabei auch ihre verborgenen Seiten, und lässt ihre faszinierende und lebendige Vielfalt erahnen. Dazu gehört nicht nur die Almwirtschaft am Kapuzinerberg, sondern ebenso die mutigen Bergputzer an den Felswänden der Innenstadt oder das einzigartige unterirdische Wasserversorgungssystem, genannt Almkanal. Viele Klöster und Kirchen sowie zahlreiche versteckte kulturelle „Juwele“ ergänzen das facettenreiche Bild der prächtigen Stadt an der Salzach.

„Arturo Benedetti Michelangeli – Ein unfassbarer Pianist“ (9.50 Uhr)

Selbst unter Pianistenkollegen löst der Name Arturo Benedetti Michelangeli beinahe Ehrfurcht aus, steht er doch für höchste Vollendung und einen Schönheitskult, wie ihn vielleicht kein anderer Meisterpianist betrieben hat. Er steht aber auch für kurzfristige Konzertabsagen und von den Medien genüsslich verbreitete Künstlerneurosen. So lässt der italienische Virtuose wegen einer kleinen technischen Panne sämtliche Aufnahmen der TV-Aufzeichnung des Ravel-Klavierkonzerts mit den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celebidache im Jahr 1992 löschen. Diese spezielle Episode ist der Ausgangspunkt für die Dokumentation von Syrthos J. Dreher, denn die Aufnahmen, die hinter den Kulissen entstanden, sind heute die einzigen filmischen Dokumente dieses legendären Konzerts und eröffnen einzigartige Einsichten in Michelangelis perfektionistisches Künstlertum. Der Filmemacher Syrthos J. Dreher sammelte rund 30 Jahre lang umfangreiche Filmmaterialien, Berichte von Zeitgenossen und Dokumente, die Michelangeli und sein Talent von einer völlig neuen Seite zeigen. Das Publikum fiebert mit, wenn sich der Pianist nach einem Herzinfarkt mühsam den Weg zurück zu seiner alten Form erkämpft. Jahrzehntelang hat der Regisseur dem Enigma Michelangeli nachgespürt – heuer jährt sich sein Geburtstag zum 100. Mal.

„100 pieces – Salzburger Festspielgeschichte“ (10.50 Uhr)

„Die ganze Stadt ist Bühne“ – so formulierten die Gründerväter der Salzburger Festspiele – Max Reinhardt, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss – ihre kulturpolitische Intention. Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums vermitteln kurzweilig aneinander gereihte Archivausschnitte einen nostalgischen Blick in die Geschichte eines der bedeutendsten Festivals für Oper, Schauspiel und Konzert. „100 pieces“ ist eine Kooperation zwischen ORF.at, ORF-TV-Kultur im Rahmen der ORF-2-„matinee“ und dem ORF-Fernseharchiv, die auch online auf ORF.at/100pieces präsentiert wird.

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