Auf den Punkt 76: Prima la musica 2.0 – Valerio Galli ist mein Kronzeuge

Valerio Galli © Imaginarium Creative Studio

Giacomo Puccini / TOSCA
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Valerio Galli / Dirigent

Hamburgische Staatsoper, 14. November 2025

 Von Jörn Schmidt

Viele gehen in die Oper wegen der Sänger. Ich sehe das anders, die alte August-Everding-Frage: Prima la musica, dopo le parole? Die habe ich längstens für mich beantwortet. Prima la musica –  und zwar mit Fokus auf dem Orchester!

Oder, wie es der geschätzte klassik-begeistert-Kollege Jürgen Pathy unlängst formuliert hat: Orchester nix, Oper nix. Nachzulesen hier bei klassik-begeistert als Kommentar zum zweiten Teil meines Interview mit Kent Nagano. „Auf den Punkt 76: Prima la musica 2.0 – Valerio Galli
Hamburgische Staatsoper, 14. November 2025“
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Auf den Punkt 75: Tobias Kratzer als Talentscout

Tobias Kratzer © Robert Haas

Azim Karimov ist seit 2023 musikalischer Assistent von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski an der Bayerischen Staatsoper. Gestern war Karimov  die Leitung einer Premiere anvertraut. Indes nicht in München, sondern an der Hamburgischen Staatsoper. Das macht neugierig.

Michail Glinka / Ruslan und Ljudmila PREMIERE

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Azim Karimov / Dirigent

Hamburgische Staatsoper, 9. November 2025

 von Jörn Schmidt 

Gegeben wurde „Ruslan und Ljudmila“ von Michail Glinka. Die Ouvertüre ist bei sinfonischen Konzerten sehr beliebt als Zugabe oder launiger Einstieg in das Programm. Das ganze Werk hört man indes selten. „Auf den Punkt 75: Tobias Kratzer als Talentscout
Hamburgische Staatsoper, 9. November 2025“
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Schweitzers Klassikwelt 150: Seltenere Namen, die zu entdecken sind

Verbier © Verbier Promotion         

von Lothar und Sylvia Schweitzer

Im nobelsten Schigebiet der Schweiz im Kanton Wallis findet im Sommer umrahmt von einer wunderschönen Bergwelt das internationale Verbier Festival statt. Dieses Jahr standen neben einer Vielzahl von Konzerten, die teilweise Klassik und Jazz verbanden, „Gianni Schicchi“ und „Cavalleria rusticana“ zusammen konzertant mit klingenden Namen wie De Tommaso, Tézier und Terfel auf dem Programm. „Schweitzers Klassikwelt 150: Seltenere Namen, die zu entdecken sind
klassik-begeistert.de, 11. November 2025“
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Klein beleuchtet kurz 65: Glinkas „Ruslan und Ljudmila“ enttäuschen an der Hamburgischen Staatsoper

Regieteam und Ensemble; Foto Patrik Klein

Die Partylaune deckte am Ende viele Unzulänglichkeiten ab!

Ruslan und Ljudmila
Musik von Michail Glinka

Musikalische Leitung: Azim Karimov
Chor der Hamburgischen Staatsoper
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Inszenierung, Bühne und Kostüme: Alexandra Szemerédy, Magdolna Parditka

Video: Janic Bebi
Licht: Bernd Gallasch
Chor: Alice Meregaglia
Dramaturgie: Katinka Deecke, Judith Wiemers

von Patrik Klein

Ich gebe zu, dass ich diese Oper zum ersten Mal auf der Bühne erlebte. So richtig mitgerissen hat mich die Musik jedoch nicht. Flott war sie zwar, besonders die bekannte Ouvertüre, aber die langen drei Stunden eher zäh und nur wenige genüssliche Highlights. „Klein beleuchtet kurz 65: Glinkas „Ruslan und Ljudmila“
Hamburgische Staatsoper, 9. November 2025 PREMIERE“
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Rising Stars 61: Mira Alkhovik, Sopran – ein guter Start eröffnet eine vielversprechende Entwicklung

Bild unter freier Lizenz (Creative Commons 1.0) verfügbar in Wikimedia Commons

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge Sängerinnen, Dirigentinnen und Musikerinnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

von Dr. Lorenz Kerscher

Beim ARD-Musikwettbewerbs 2024 beeindruckte mich im Finale Gesang vor allem die noch sehr jugendlich wirkende russische Sopranistin Mira Alkhovik durch eine substanzreiche Stimme und ein vielseitiges Ausdrucksspektrum. Einem Artikel über sie in der Cyclopedia, dem von westlichen Einflüssen abgeschotteten russischen Konkurrenzprojekt zur Wikipedia, entnehme ich, dass sie da gerade 27 Jahre alt war. Da sie erst seit kurzer Zeit in der Öffentlichkeit auftritt, war sie mir noch völlig unbekannt. Doch allein schon ihre Arie der Leila aus Bizets Perlenfischern zeigte mir, dass sie wirklich alles hat, was man sich im lyrischen Sopranfach nur wünschen kann. „Rising Stars 61: Mira Alkhovik, Sopran
klassik-begeistert.de, 9. November 2025“
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Herbert hört hin 6: Das Drama in der Dirigentenwüste

Utopia Orchestra, Teodor Currentzis © Nikolai Wolff

Ein Meinungsbeitrag von Herbert Hiess

Inspiriert durch den superben Artikel des großartigen Heinz Sichrovsky schreibe ich heute meinen Meinungs-Beitrag zu diesem Thema – Dinge, die mir schon lange am Herzen und vor allem im Magen liegen.

Link zum Artikel von Herrn Sichrovsky (https://www.news.at/menschen/spitzentoene-teodor-currentzis-ehrenzeichen).

„Herbert hört hin 6: Das Drama in der Dirigentenwüste
klassik-begeistert.de, 2. November 2025“
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Schweitzers Klassikwelt 149: Es ist noch keine Meister(sänger)in und kein Meister(sänger) vom Himmel gefallen

Titelbild: © Lothar Schweitzer

von Lothar und Sylvia Schweitzer

Unvergesslich ist uns die Janowitz als Mozart- und Strauss-Sängerin. Herbert von Karajan hat sie als Barbarina (Le nozze di Figaro) nach Wien geholt. Barbarinas einfache, melancholische Arie erinnert an ein Wiegenlied und hat den Umfang einer Oktave. „Schweitzers Klassikwelt 149: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen
klassik-begeistert.de, 28. Oktober 2025“
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Sommereggers Klassikwelt 295: Hommage an Sir Charles Mackerras zum 100. Geburtstag

von Peter Sommeregger

In wenigen Wochen könnte Sir Charles Mackerras seinen 100. Geburtstag feiern, allerdings starb er bereits im Jahr 2010, mit 84 Jahren.

Seine außergewöhnliche Laufbahn, und die Spuren die er in der musikalischen Welt hinterlassen hat, sind Anlass für zahlreiches Erinnern an ihn und Neuauflagen seiner Tonträger anlässlich des runden Geburtstages.

„Sommereggers Klassikwelt 295: Sir Charles Mackerras zum 100. Geburtstag
klassik-begeistert.de, 17. Oktober 2025“
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Klein beleuchtet kurz 64: Wenn der Pfau tanzt, dann kann die Klarinette nicht weit entfernt sein

Martin Fröst, NDR Elbphilharmonie Orchester; Foto Patrik Klein

Das NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg unter seinem Chefdirigenten Alan Gilbert besticht erneut mit einfallsreichem Programm und atemberaubender Qualität – ein berauschendes Konzert mit einem brillanten Solisten und einem sich in bester Spiellaune befindenden Orchester beendete das vergangene Herbstwochenende.

von Patrik Klein

Man schaut ja als Abonnent manchmal nur auf das Programm, überfliegt es und denkt sich, nun, was wird das schon geben? Den ersten Teil kennt man nicht, den zweiten schon eher, obwohl, hat man die Siebente von Dvořák überhaupt schon mal gehört? Eher selten oder gar nicht. „Klein beleuchtet kurz 64: Wenn der Pfau tanzt…
Elbphilharmonie, 12. Oktober 2025“
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Auf den Punkt 74: Ambur Braid und Omer Meir Wellber lassen Asmik Grigorian als Salome vergessen

Anmerkung: Rund 1200 Zuschauer von 1690 möglichen wollten am Sonntagabend (keine Ferien in HH) Salome mit dem Weltstar Asmik Grigorian erleben. Ich fragte  gestern Abend den Intendanten Tobias Kratzer, ob er damit „zufrieden“ sei…. und bekam leider keine Antwort. AS

Aufführung 9. Oktober 2025/Omer Meir Wellber (musikalische Leitung) mit dem Salome-Ensemble (Foto: RW)

Salome ist an der Hamburgischen Staatsoper Chefsache. Zur Wiederaufnahme von Dmitri Tcherniakovs Inszenierung war Asmik Grigorian gesetzt, mit Fug und Recht die Chef-Salome unserer Tage. Daraus wurde am Sonntag nichts, wie  Intendant Tobias Kratzer persönlich und ausnehmend charmant verkündete. Was für ein Glücksfall, dass er Ambur Braid zurückgeholt hatte.

Salome, Oper und Libretto von Richard Strauss nach dem gleichnamigem Schauspiel von Oscar Wilde

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Omer Meir Wellber,  Dirigent
Ambur Braid,  Salome
Dmitri Tcherniakov,  Inszenierung und Bühne

Hamburgische Staatsoper,  12. Oktober 2025

von Jörn Schmidt

Die Kanadierin hatte bereits am 5. Oktober 2025 als Salome begeistert, gestern Abend hatte ich mich auf den direkten Vergleich mit dem Weltstar gefreut. Grigorians Ärzte haben dem einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Auf den Punkt 74: Ambur Braid und Omer Meir Wellber
Hamburgische Staatsoper, 12. Oktober 2025“
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