Utopia unter Currentzis versetzt mich ins spirituelle Schweben

Miserere – Utopia · Currentzis 2026: Utopia Choir, Utopia Orchestra, Teodor Currentzis (Dirigent) © SF/Marco Borrelli

Äußere Effekte sollen die Musik verstärken. Die spirituelle Atmosphäre verdichten. Für mich gelingt das. Überraschende Töne der „unsichtbaren“ Sängerin des Cantus am Anfang. Licht, mal schummrig mal farbstrahlend. Die Emotion von Chor und Orchester widerspiegelnd. Den atmosphärischen Höhepunkt setzt der Chor der Frauen zum finalen Cantus gemeinsam mit verletzlichen Harfen- und Lyraklängen.

Ouverture Spirituelle Miserere l Hommage à Kurtág

Beata viscara – Conductus (um 1210) – Perontinus (um 1170-1246)

Lieder der Schwermut und der Trauer op. 18 (1980-1994) – György Kurtág (*1926)

Miserere für Soli, gemischten Chor, Ensemble und Orgel (1989, rev. 1992) – Arvo Pärt (*1935)

Sub tuum praesidium – Antiphon (9. Jahrhundert) – Anonymos

Musikalische Leitung Teodor Currentzis
Choreinstudierung  Vitaly Polonsky

Utopia Choir
Utopia Orchestra

Kollegienkirche, Salzburg, 18. Juli 2026

von Frank Heublein

„Hommage à Kurtág, Utopia Choir, Utopia Orchestra
Kollegienkirche, Salzburg, 18. Juli 2026“
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