DIE SAMSTAG-PRESSE – 12. NOVEMBER 2022

Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim, Elbphilharmonie, © Claudia Höhne

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 12. NOVEMBER 2022

Jubiläum
Dirigent, Friedensstifter und Weltstar der Klassik: Daniel Barenboim feiert 80. Geburtstag
https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/daniel-barenboim-108.html

Berlin
Konzerthausorchester Berlin: Mit Ausrufezeichen
Chefdirigent Christoph Eschenbach und sein Konzerthausorchester stürzen sich in Gustav Mahlers 2. Sinfonie
Tagesspiegel.de

Leipzig
„In Demut und Ehrfurcht“
Herbert Blomstedt, Ehrendirigent des Leipziger Gewandhausorchesters und der Sächsischen Staatskapelle, erhält das Bundesverdienstkreuz – ein unvergesslicher Abend.
https://www.musik-in-dresden.de/2022/11/11/herbert-blomstedt-3/

Lübeck
Lübeck freut sich auf die „Salome“ – Eine Soirée und eine öffentliche Probe erzeugen Spannung
Das neue Format des Theaters Lübeck, seinem Publikum Appetit auf eine neue Produktion durch eine Matinée oder, wie jetzt im Falle der „Salome“ von Richard Strauss, durch eine Soirée und eine anschließende öffentliche Probe zu machen, bewährt sich – und begeistert.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

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Klavier, Gesang und Rezitation bilden einen wunderbaren Dreiklang

Philharmonie Berlin, Elena Bashkirova (Foto: Nikolaj Lund) 

Georg Nigl, Martina Gedeck und Elena Bashkirova

„Sag mir, wo die Blumen sind“
Lieder, Texte und Couplets von Schubert bis Eisler, von Goethe bis Brecht

Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin, 10. November 2022

von Peter Sommeregger

Zu einem Konzertabend der besonderen Art fanden sich der Bariton Georg Nigl, die Schauspielerin Martina Gedeck und die Pianistin Elena Bashkirova zusammen. Das anspruchsvolle Programm bewegte sich quer durch die Musik- und Literaturgeschichte, und hielt auch einige Überraschungen bereit. „Georg Nigl, Martina Gedeck und Elena Bashkirova: „Sag mir, wo die Blumen sind“
Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin, 10. November 2022“
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Kirill Petrenko präsentiert Musik aus drei Epochen

Philharmonie Berlin, Noah Bendix-Balgley (Foto: Sebastian Hänel)

Andrew Norman
Unstuck

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Violine und Orchester Nr.1 KV 207
Noah Bendix-Balgley  Violine

Erich Wolfgang Korngold
Symphonie Fis-Dur op.40


Kirill Petrenko  Dirigent
Berliner Philharmoniker

Philharmonie Berlin, 3. November 2022

von Peter Sommeregger

Die Programmgestaltung dieses Konzertes war ausgesprochen ungewöhnlich, fügte sich dann aber letztlich doch zu einem sinnvollen Ablauf.

Das 2008 entstandene, nur 10-minütige Werk „Unstuck“ des 1979 geborenen Komponisten Andrew Norman bildet den temperamentvollen Auftakt. In kurzen, markanten Passagen können sich die Musiker der großen Orchesterbesetzung solistisch beweisen. Normans Musik ist von großem Einfallsreichtum, originell in der Verarbeitung der einzelnen Segmente und wird vom Publikum mehr als nur freundlich aufgenommen. „Kirill Petrenko dirigiert Korngold, Mozart und Norman
Philharmonie Berlin, 3. November 2022“
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Schammis Klassikwelt 5: Die drei grossen “C”s - Callas, Caruso, Chaliapine* Teil 3

Foto: Maria Callas © Houston Rogers

Man kennt das “hohe C”, mit dem jeder Tenor hofft, sein Publikum in den Bann zu ziehen. Dieser Beitrag befasst sich allerdings mit drei Interpreten verschiedener Stimmlagen (Sopran, Tenor, Bass), die das Opernpublikum begeistert haben nicht nur durch einen Ton, sondern durch ihr ganzes künstlerisches Schaffen, und damit die Opernwelt maßgeblich verändert haben. Ihre Namen beginnen alle mit “C”. Zufall? Aber was vereint diese drei Künstler außer dem Anfangsbuchstaben ihrer Namen?

Teil 3: Maria Callas (1923-1977)

von Jean-Nico Schambourg

Maria Callas startete ihre Karriere im dramatischen und sogar im hochdramatischen Sopranfach: so sang sie die Santuzza aus “Cavalleria rusticana” von Pietro Mascagni, die Prinzessin aus “Turandot” von Giacomo Puccini und sogar Kundry aus “Parsifal” von Richard Wagner.

Dann eroberte sie sich ein Fach, das vorher zuletzt hauptsächlich von Soubretten und “Soprani leggeri” gesungen wurde, wie zum Beispiel “La Sonnambula”, “Norma” und “I Puritani” von Vincenzo Bellini, “La Traviata” von Giuseppe Verdi. Das Koloraturfach, das lyrische Sopranfach sowie Spintorollen füllten nach und nach ihr Repertoire. Aufgrund der Rollen, aber auch ihrer Stimme, kann man Maria Callas als «  jugendlich-dramatischen Sopran » bezeichnen.

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Alle Register ziehend: Bruckners „Phantastische“ in Weimar

Foto: https://commons.wikimedia.org/

2. Sinfoniekonzert

Anton Bruckner Sinfonie Nr. 5 B-Dur WAB 105

Staatskapelle Weimar
Markus Stenz, Dirigent

Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar, Weimarhalle, 16. Oktober 2022

von Elisabeth Tänzler

 Anton Bruckner durfte sie nie selbst zu Ohren bekommen – doch erreichte die Weimarer Staatskapelle, der momentan berechtigten Sorge um Verkaufs- und Besucherzahlen im Kulturbereich gegensteuernd, die Zuhörenden am gestrigen Abend in einer fast voll besetzten Weimarhalle. Mit Bruckners 5. Sinfonie läutet das bis ins Jahr 1491 Wurzeln tragende Orchester den zweiten Sinfoniekonzertabend der Spielzeit im holzvertäfelten congress centrum ein und lässt die folgenden 90 Minuten mühelos in kontrapunktischem Flug vergehen. „Anton Bruckner Sinfonie Nr. 5 B-Dur WAB 105, Staatskapelle Weimar
Weimarhalle, 16. Oktober 2022“
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change.org bittet um Unterschriften gegen Tierquälerei in der Berliner Staatsoper in Wagners RING

Liebe Leserinnen und Leser von klassik-begeistert.de,

bitte unterschreiben Sie!

Herzlich,

Andreas Schmidt, Herausgeber

https://www.change.org/p/staatsoperbln-einsatz-lebendiger-kaninchen-bei-der-staatsoper-in-berlin-muss-sofort-gestoppt-werden?recruiter=87640888&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=psf_combo_share_initial&utm_term=share_petition&recruited_by_id=ff7e871d-249a-470a-b18c-fb74e06f638b&utm_content=fht-34710474-de-de%3A0

Monika Rittershaus © – offizielles Pressefoto der Staatsoper Unter den Linden, Berlin

Teodor Currentzis und sein Utopia-Ensemble  in Berlin – Faszinierende Miniaturen

Foto: Teodor Currentzis © Liliya Olkhovaya

Orchester Utopia
Teodor Currentzis, Dirigent

Igor Strawinsky: Suite aus dem Ballett „Der Feuervogel“ (Fassung 1945)

Maurice Ravel: Suite Nr. 2 aus dem Ballett „Daphnis und Chloé“

Maurice Ravel:  La Valse

Philharmonie Berlin, 11. Oktober 2022

von Kirsten Liese

Wo immer Teodor Currentzis auftritt, ist der Rummel groß, aktuell aus politischen Gründen. Mit seinem Ensemble musicAeterna, das von russischen Banken finanziert wird, wurde er vielfach ausgeladen, die Konsequenzen hat er daraus gezogen, ein neues Utopia-Ensemble gegründet, das  finanziell, strukturell und organisatorisch völlig unabhängig ist von anderen Institutionen. Mehr gibt es von meiner Seite aus dazu nicht zu sagen. Ich verlange keine Gesinnungsprüfung von einem Künstler. Wenn Currentzis zu Putin nichts sagen will, sagt er eben nichts. Das sollte man ihm zugestehen, finde ich. Die Gedanken sind frei. „Orchester Utopia Teodor Currentzis, Dirigent
Philharmonie Berlin, 11. Oktober 2022“
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Berichte von klassik-begeistert zeigen Erfolg: Berliner Staatsoper nimmt nach Gesprächen mit der Tierschutzorganisation PETA Meerschweinchen und 10 Kaninchen von der Bühne

Von: Pressestelle PETA e.V. <>
Gesendet: Montag, 10. Oktober 2022 13:43
Betreff: Tiere bei „Ring des Nibelungen“-Aufführungen sorgen für Kritik – Berliner Staatsoper nimmt nach Gesprächen mit PETA Meerschweinchen von der Bühne
Tiere bei „Ring des Nibelungen“-Aufführungen sorgen für Kritik – Berliner Staatsoper nimmt nach Gesprächen mit PETA Meerschweinchen und 10 Kaninchen von der Bühne
 
Berlin / Stuttgart, 10. Oktober 2022 – Tiere gehören nicht auf die Bühne: Bei den seit Anfang Oktober in der Berliner Staatsoper laufenden Inszenierungen von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ werden in den Opern „Das Rheingold“ und „Die Walküre“ mehrere Kaninchen und Meerschweinchen auf der Bühne eingesetzt. Sie sind dort zeitweise in Käfigen eingesperrt, die als Kulisse für ein Versuchslabor dienen. Nachdem PETA erste Hinweise auf die Tiernutzung erhielt, appellierte die Tierrechtsorganisation bereits Ende September an die Verantwortlichen, den Kaninchen und Meerschweinchen den Stress auf der Bühne zu ersparen und von der Tiernutzung abzusehen. Nach einem persönlichen Austausch mit dem Intendanten Matthias Schulz teilte dieser am Freitag mit, für die vier weiteren mit Tieren geplanten Aufführungstermine im Oktober keine Meerschweinchen mehr einzusetzen. Die Anzahl der Kaninchen soll außerdem von 30 auf 20 reduziert werden. PETA begrüßt die Maßnahme als ersten Schritt in die richtige Richtung. Die Tierrechtsorganisation drängt aber weiter darauf, dass an der Berliner Staatsoper bei künftigen Aufführungen keine Tiere mehr eingesetzt werden.
 
„Tiere sind nicht auf dieser Welt, um auf der Bühne einem beängstigenden und ungewohntem Szenario aus lauter Musik und hellem Licht ausgesetzt und als vermeintliche Zuschauerattraktion beliebig hin und her transportiert zu werden“, so Peter Höffken, Fachreferent bei PETA. „Wir freuen uns, dass sich die Berliner Staatsoper offen für unsere Argumente gezeigt hat und nun immerhin einigen Tieren den Stress erspart. Wir hoffen, dass bei den Verantwortlichen auch längerfristig ein Umdenken stattfindet und künftig gar keine Tiere mehr bei den Aufführungen eingesetzt werden.“  
 
Kaninchen und Meerschweinchen sind besonders anfällig für stressbedingte Erkrankungen. 
Auf unbekannte Situationen, neue Umgebungen, ständigen Ortswechsel und Lautstärke reagieren die Fluchttiere mit Weglaufen oder Rückzug in einen Bau oder an einen sicheren Rückzugsort. Teilweise lässt sich bei den Tieren in Situationen hoher Anspannung auch eine Angststarre feststellen: Die empfindlichen Vierbeiner frieren dann förmlich ein und können sich nicht mehr bewegen. Wird ihnen die Fluchtreaktion verwehrt, etwa weil sie in Käfigen auf einer Bühne ohne Rückzugsmöglichkeiten gehalten werden, entwickeln sie ein gefährlich hohes Stressniveau. Oft brechen nach belastenden Situationen stressbedingte Erkrankungen wie Hautpilze oder Infektionen aus. Auch der Transport und die Wegnahme aus vertrauter Umgebung sowie die neue Zusammensetzung mit fremden Artgenossen ist für die Tiere sehr belastend und sollte möglichst vermieden werden. Kaninchen und Meerschweinchen haben hohe Ansprüche an ihren Lebensraum. Um ihnen ein gesundes und langes Leben zu ermöglichen, sind Tierhalterinnen und Tierhalter angehalten, sich mit den richtigen Haltungskriterien vertraut machen.
 
PETA setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen. Daneben wird auch zwischen verschiedenen Tierarten unterschieden: So werden beispielsweise Schweine, Rinder und Hühner gequält und getötet, Hunde und Katzen hingegen liebevoll umsorgt.
 
Weitere Informationen:
PETA Deutschland e.V. ist mit über 1,5 Millionen Unterstützenden die größte Tierrechtsorganisation des Landes und setzt sich durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise dafür ein, jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.
 
Wir freuen uns über redaktionelle Berichterstattung.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.
 
Viele Grüße
 
Sophie Burke
—
Sophie Burke
Pressereferentin

 

Berlin: Saisonschwerpunkt "Identitäten" – »Wer bin ich, wer will ich sein?«

Foto: Berliner Philharmoniker, Iván Fischer © Monika Rittershaus

Philharmonie, Großer Saal, 6. Oktober 2022

Richard Strauss
Der Rosenkavalier. Zweite Walzerfolge

Richard Strauss
Duett-Concertino F-Dur o. op. 147

Gustav Mahler
Symphonie Nr. 1 D-Dur

Berliner Philharmoniker
Iván Fischer   Dirigent
Wenzel Fuchs   Klarinette
Stefan Schweigert   Fagott

von Nikolai Röckrath

Donnerstag-Abend, kurz vor acht Uhr. Ein sonniger Herbsttag neigt sich dem Ende entgegen und schon beim Betreten der Philharmonie meint man, aus den letzten Einspielübungen der bereits positionierten Bassreihe das schwermütige „Frère Jacques“ Motiv aus Mahlers drittem Satz der 1. Sinfonie herauszuhören. So beginnt man zu sinnieren über das Programm, das sich dem Saisonschwerpunkt „Identitäten“ unterordnen soll und dafür musikalische Antworten bei zwei Komponisten sucht, deren Lebenswege sich mitten im Epochenübergang zur Moderne immer wieder kreuzten: Richard Strauss und Gustav Mahler. „Strauss, Mahler, Berliner Philharmoniker, Iván Fischer, Philharmonie Berlin, Großer Saal, 6. Oktober 2022“ weiterlesen

DIE SONNTAG-PRESSE – 2. OKTOBER 2022

Foto: Philippe Jordan © Johannes Ifkovits

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 2. OKTOBER 2022

Wien
Dirigent Philippe Jordan: Oper ist auf „fatalem Irrweg“ (Bezahlartikel)
Der Musikdirektor der Staatsoper über Enttäuschungen über Regisseure, unerwünschte Erneuerung – und wie es mit ihm nach 2025 weitergehen wird.
Kurier.at

„Butterfly“ entfacht Begeisterungsstürme in Covent Garden
„Butterfly“ ist ein Ohrenschmaus – man schwelgt in Puccinis sinnlichen Wogen dieser herrlichen Musik, erfreut sich der vom Meister aus Torre del Lago so enthusiastisch recherchierten original japanischen Klänge (abgesehen von den kleinen musikalischen Exkursen nach China…) bis hin zum disharmonischen Schlußakkord, wenn die Tragik der Betrogenen im berühmt-berüchtigten Harikiri endet – eine Oper ohne Happy End, denn auch die Überlebenden dieses blutigen Endes werden sich ein Leben lang quälen…
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de

Brauchen wir die Oper noch?
Opern erzählen Geschichten auf eine besondere, vielleicht nicht immer sehr zugängliche Art. Zugleich umgibt sie eine elitäre Aura. Hat die Oper ausgedient?
dw.com.de

Sommereggers Klassikwelt 153: Der Pianistin Elly Ney zum 140. Geburtstag
Am 27. September vor 140 Jahren wurde Elly Ney als Tochter eines Offiziers und einer Musiklehrerin in Düsseldorf geboren. Ihre Begabung für das Klavierspiel wurde früh entdeckt, bereits ab ihrem 10. Lebensjahr wurde sie am Konservatorium der Stadt Köln unterrichtet. Nach neunjährigem Studium gewann sie den Mendelssohn-Preis der Stadt Berlin, weitere Auszeichnungen folgten, aber sie setzte ihre Ausbildung weiter fort, in Wien bei Theodor Leschetitzky, später bei Emil von Sauer.
Klassik-begeistert.de „DIE SONNTAG-PRESSE – 2. OKTOBER 2022“ weiterlesen