Kategorie: Philharmonie Berlin
Berlin: Saisonschwerpunkt "Identitäten" – »Wer bin ich, wer will ich sein?«
Foto: Berliner Philharmoniker, Iván Fischer © Monika Rittershaus
Philharmonie, Großer Saal, 6. Oktober 2022
Richard Strauss
Der Rosenkavalier. Zweite Walzerfolge
Richard Strauss
Duett-Concertino F-Dur o. op. 147
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 1 D-Dur
Berliner Philharmoniker
Iván Fischer Dirigent
Wenzel Fuchs Klarinette
Stefan Schweigert Fagott
Donnerstag-Abend, kurz vor acht Uhr. Ein sonniger Herbsttag neigt sich dem Ende entgegen und schon beim Betreten der Philharmonie meint man, aus den letzten Einspielübungen der bereits positionierten Bassreihe das schwermütige „Frère Jacques“ Motiv aus Mahlers drittem Satz der 1. Sinfonie herauszuhören. So beginnt man zu sinnieren über das Programm, das sich dem Saisonschwerpunkt „Identitäten“ unterordnen soll und dafür musikalische Antworten bei zwei Komponisten sucht, deren Lebenswege sich mitten im Epochenübergang zur Moderne immer wieder kreuzten: Richard Strauss und Gustav Mahler. „Strauss, Mahler, Berliner Philharmoniker, Iván Fischer, Philharmonie Berlin, Großer Saal, 6. Oktober 2022“ weiterlesen
DIE SONNTAG-PRESSE – 2. OKTOBER 2022
Foto: Philippe Jordan © Johannes Ifkovits
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DIE SONNTAG-PRESSE – 2. OKTOBER 2022
Wien
Dirigent Philippe Jordan: Oper ist auf „fatalem Irrweg“ (Bezahlartikel)
Der Musikdirektor der Staatsoper über Enttäuschungen über Regisseure, unerwünschte Erneuerung – und wie es mit ihm nach 2025 weitergehen wird.
Kurier.at
„Butterfly“ entfacht Begeisterungsstürme in Covent Garden
„Butterfly“ ist ein Ohrenschmaus – man schwelgt in Puccinis sinnlichen Wogen dieser herrlichen Musik, erfreut sich der vom Meister aus Torre del Lago so enthusiastisch recherchierten original japanischen Klänge (abgesehen von den kleinen musikalischen Exkursen nach China…) bis hin zum disharmonischen Schlußakkord, wenn die Tragik der Betrogenen im berühmt-berüchtigten Harikiri endet – eine Oper ohne Happy End, denn auch die Überlebenden dieses blutigen Endes werden sich ein Leben lang quälen…
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de
Brauchen wir die Oper noch?
Opern erzählen Geschichten auf eine besondere, vielleicht nicht immer sehr zugängliche Art. Zugleich umgibt sie eine elitäre Aura. Hat die Oper ausgedient?
dw.com.de
Sommereggers Klassikwelt 153: Der Pianistin Elly Ney zum 140. Geburtstag
Am 27. September vor 140 Jahren wurde Elly Ney als Tochter eines Offiziers und einer Musiklehrerin in Düsseldorf geboren. Ihre Begabung für das Klavierspiel wurde früh entdeckt, bereits ab ihrem 10. Lebensjahr wurde sie am Konservatorium der Stadt Köln unterrichtet. Nach neunjährigem Studium gewann sie den Mendelssohn-Preis der Stadt Berlin, weitere Auszeichnungen folgten, aber sie setzte ihre Ausbildung weiter fort, in Wien bei Theodor Leschetitzky, später bei Emil von Sauer.
Klassik-begeistert.de „DIE SONNTAG-PRESSE – 2. OKTOBER 2022“ weiterlesen
Blomstedts Rückkehr aufs Podium
Foto: © Monika Rittershaus
Herbert Blomstedt mit kraftvollen Schubert- und Beethoven-Interpretationen
Franz Schubert: Dritte Sinfonie
Ludwig van Beethoven: Siebte Sinfonie
Berliner Philharmoniker
Herbert Blomstedt, Dirigent
Philharmonie Berlin, 30. September
von Kirsten Liese
Es ist gerade ein Vierteljahr her, dass Herbert Blomstedt nach einem Beinbruch durch einen Sturz diverse Konzerte absagen musste. Andere Menschen in seinem hohen Alter wären vermutlich noch nicht fit, um wieder zu konzertieren, aber Blomstedt ist als der älteste gediente Dirigent ohnehin ein immer wieder an ein Wunder grenzender Sonderfall.
Dass der 95-Jährige nach seinem Unfall nun (noch) nicht im Stehen dirigiert, versteht sich wohl von selbst. Ein Hochstuhl für Kontrabässe, auf dem gewöhnlich andere ältere Kollegen thronen, um über das gesamte Orchester schauen zu können, sollte es in seinem Fall aber nicht sein. Blomstedt setzte sich zu seinen Streichern auf einem einfachen Stuhl auf Augenhöhe. Das passt zu seinem uneitlen Wesen und seinen Vorstellungen vom gemeinsamen Musizieren. „Berliner Philharmoniker, Herbert Blomstedt, Leitung
Philharmonie Berlin, 30. September 2022“ weiterlesen
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 29. SEPTEMBER 2022
Foto: Florian Boesch © Lukas Beck
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 29. SEPTEMBER 2022
Florian Boesch über sein Debüt an der Staatsoper: „Echt ist schön“
Am Donnerstag singt Florian Boesch erstmals an der Wiener Staatsoper: in „Von der Liebe Tod“, der Inszenierung zweier Werke Gustav Mahlers, „Das klagende Lied“ und „Kindertotenlieder“. Der Bassbariton über sein spätes Debüt und seinen Begriff von Schönheit.
DiePresse.com.at
Berlin
„Lakmé“ von Leo Delibes: Zuckerguss für die Ohren
Gastspiel der Deutschen Oper in der Philharmonie: Daniela Candillari dirigiert eine fantastische Aufführung von „Lakmé“
Tagesspiegel.de
Tosende Wellen vor Englands Küste
Sie verband romantische Musik mit einem kämpferischer Geist: Die Komponistin Ethel Smyth. Auf einem Symposium in Berlin war mehr über sie zu erfahren.
https://taz.de/Komponistin-Ethel-Smyth/!5880330/
„The Wreckers“ von Ethel Smyth in der Philharmonie Berlin: Ein Konzert, dem hoffentlich noch weitere folgen werden
Ethel Smyth
The Wreckers
Philip Horst (Pascoe)
Karis Tucker (Thirza)
Daniel Scofield (Lawrence)
Rodrigo Porras Garulo (Mark)
Lauren Fagan (Avis)
Donovan Singletary (Harvey)
Jeffrey Lloyd-Roberts (Tallan)
Marta Fontanals-Simmons (Jack)
Rundfunkchor Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Robin Ticciati Dirigent
Konzertante Aufführung Philharmonie Berlin, 25. September 2022
von Peter Sommeregger
Die britische Komponistin Ethel Smyth (1858-1944) ist heute in Deutschland wenig bekannt, obwohl sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch hier große Erfolge feiern konnte. Ihre Oper „The Wreckers“ (Strandräuber oder Strandrecht) wurde 1906 in Leipzig uraufgeführt, die Oper „Der Wald“ 1902 an der Berliner Hofoper. „Ethel Smyth, The Wreckers (Oper)
Konzertante Aufführung Philharmonie Berlin, 25. September 2022“ weiterlesen
Eine Neuausgabe alter Schätze: Leonard Bernstein ist live im Konzertsaal zu erleben
Nicht nur für Verehrer Bernsteins ist diese Box als Beispiel für Musizieren auf höchstem Niveau eine empfehlenswerte Anschaffung!
Leonard Bernstein
5 Blu-ray Discs
c-major 762304
von Peter Sommeregger
Disc 1 Sibelius
Dem Werk von Jean Sibelius hatte sich Leonard Bernstein auch schon in früheren Jahren gewidmet, mit den New Yorker Philharmonikern sogar einen kompletten Zyklus aller Symphonien für die Schallplatte eingespielt. Zu jener Zeit war der finnische Komponist längst noch nicht so akzeptiert, als er es heute, aber auch schon Ende der 1980er Jahre war, in denen diese Aufnahmen entstanden. Bernstein hatte ein großes Faible für den stilistisch ein wenig aus der Zeit gefallenen Komponisten. Die Videos zeigen, mit welcher Hingabe er sich in diese Musik vertieft und es ihm gelingt, seine Begeisterung auch dem Publikum nahezubringen. Ursprünglich sollte in Wien ein kompletter Sibelius-Zyklus für Schallplatte und Video entstehen. Die ersten Symphonien wurden 1986 und 1987 eingespielt, 1988 und 1990 zwei weitere. Bernsteins unerwarteter Tod am 14. Oktober 1990 ließ das Projekt aber als Torso zurück, in ihrer leidenschaftlichen Hingabe an diese Musik sind die Aufnahmen ein wichtiges Dokument für Bernsteins Spätstil.
Zum ersten Mal erscheinen die Sibelius-Aufnahmen nun auch auf Blu-ray. „CD-Rezension: Leonard Bernstein, 5 Blu-ray Discs
klassik-begeistert.de 23. September 2022“ weiterlesen
Petrenko und seine Berliner Philharmoniker brillieren mit Werken des 20. Jahrhunderts
Foto: Xenakis in his Paris studio, c. 1970, wikipedia.org
Jannis Xenakis
Empreintes
Bernd Alois Zimmermann
Sinfonie in einem Satz
Luigi Dallapiccola
Il Prigioniero
Wolfgang Koch Bariton
Ekaterina Semenchuk Mezzosopran
Wolfgang Ablinger-Sperrhacke Tenor
Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko Dirigent
Philharmonie Berlin, 15. September 2022
von Peter Sommeregger
Dieses Konzert der „Hausherren“ der Philharmonie im Rahmen des Berliner Musikfestes widmete Chefdirigent Kirill Petrenko ausschließlich Werken des 20. Jahrhunderts. Auch die sehr unterschiedlichen musikalischen Sprachen der drei Komponisten wurden mit höchstem Einsatz umgesetzt und zeigten Orchester und Dirigent auf gewohnt hohem Niveau. „Berliner Musikfest, Xenakis, Zimmermann, Dallapiccola
Philharmonie Berlin, 15. September 2022“ weiterlesen
Vladimir Jurowski und sein RSB präsentieren ein überreiches Programm beim Musikfest Berlin
Foto: Musikfest Berlin, 220913, Vladimir Jurowski ©PMeisel
Am Ende eines langen, herausragenden Konzertabends jubelnde Begeisterung in der ausverkauften Philharmonie.
Jannis Xenakis
Ais
Béla Bartók
Konzert für Violine und Orchester Nr.1
Gustav Mahler
Symphonie Nr.5
Georg Nigl Bariton
Dirk Rothbrust Schlagzeug
Vilde Frang Violine
Rundfunk Sinfonieorchester Berlin
Vladimir Jurowski, Dirigent
Philharmonie Berlin, 13. September 2022
von Peter Sommeregger
Vladimir Jurowski hatte für seinen Auftritt im Rahmen des Musikfestes Berlin ein kühnes Programm mitgebracht. Gleich drei Werke des 20. Jahrhunderts, wenn auch aus verschiedenen stilistischen Epochen, realisierte er mit seinem Rundfunk Sinfonieorchester auf furiose Weise.
Am Beginn stand „Ais“, eine Komposition des griechischen Komponisten Jannis Xenakis, der vor hundert Jahren geboren wurde. Diese Kantate für großes Orchester, zusätzliches Schlagzeug und Bariton ist ein extrem schwieriges, vielschichtiges Stück, das viel von der Zerrissenheit des Komponisten widerspiegelt . Mit dem Solopart war der Bariton Georg Nigl betraut. Man wusste, dass Nigl ein großartiger Interpret sowohl alter, als auch zeitgenössischer Musik ist. Was man nicht wusste war, dass Nigl über mindestens drei verschiedene Stimmen verfügt.
DIE MITTWOCH-PRESSE – 14. SEPTEMBER 2022
Foto: Katharina Wagner, Foto: azonline (c)
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 14. SEPTEMBER 2022
Bayreuth
Unklare Zukunft für Katharina Wagner
Geht die Zeit Katharina Wagners als Leiterin der Bayreuther Festspiele bald zu Ende? Diese Frage steht hinter allen aktuellen Bayreuth-Debatten. Denn einige Protagonisten auf dem Grünen Hügel suchen nach handfesten Gründen, Katharina Wagner an der Spitze der Festspiele fallen zu lassen.
BR-Klassik.de
„Stehplatzkritik“ – Wiener Staatsoper, 12. September 2022 Carmen
Am Wiener Stehplatz herrscht wieder Normalzustand. Vorbei sind die Zeiten der Barhocker, stattdessen dichtes Gedrängel hinter den letzten Parkettreihen. Zurecht, denn Vorstellungen zum (stillen) Feiern und Mitfiebern stehen hier offenbar auf der Tagesordnung. Selbst der szenendominierende Sopranmangel kann im Haus am Ring keinen Fuß fassen!
von Johannes Karl Fischer
https://klassik-begeistert.de/georges-bizet-carmen-wiener-staatsoper-12-september-2022/