DIE FREITAG-PRESSE – 20. JANUAR 2023

Foto: Fritz Krammer

INFOS DES TAGES (FREITAG, 20. JANUAR 2023) – siehe Beitrag !

Wien: AIDA-Staraufgebot beschert der Staatsoper wieder eine schon lange nicht gekannte Nachfrage:

Zwei Kritiken der zweiten Vorstellungen online:

Ein großer Abend (Bericht Manfred A. Schmid)
https://onlinemerker.com/wien-staatsoper-aida-8/

WIEN / Staatsoper: „AIDA“  –  18.01.2023 – Zwei Königinnen auf Augenhöhe

Zum Bericht von Walter Nowotny

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DIE FREITAG-PRESSE – 20. JANUAR 2023

Günther Groissböck über Kultur nach Corona, dunkle Lieder und feige Kollegen: „Alles muss raus“
Pflegeleicht, das passt weniger zu Günther Groissböck. Man höre dazu nur das Programm seiner CD „Nicht wiedersehen!“ Auch während der Pandemie hat der Bassist kein Blatt vor den Mund genommen. Ein Gespräch über sein jüngstes Album und die Corona-Nachwirkungen.
MuenchnerMerkur.de

Interview mit Günther Groissböck
Günther Groissböcks aktueller Liederabend läuft unter dem Titel „Freiheit! Freiheit?“ – ein Motto, das aktueller kaum sein könnte.
Im Interview mit Johann Jahn erläutert der österreichische Sänger, der durchaus gerne mal polarisiert, warum Musik viel mächtiger als Politik ist. Am 22. Januar ist er mit dem Programm zu Gast im Münchner Prinzregententheater.
BR.de.mediathek

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 19. JANUAR 2023

Foto: G. Groissböck © Wilfried Hösl

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 19. JANUAR 2023

München
Liederabend mit Günther Groissböck: „Politisch ist mir als Begriff zu platt“
Günther Groissböcks aktueller Liederabend läuft unter dem Titel “Freiheit! Freiheit?“. Ein Motto, das aktueller kaum sein könnte. Im Interview mit BR-KLASSIK erläutert der österreichische Sänger, der durchaus gerne mal polarisiert, warum Musik viel mächtiger als Politik ist. Am 22. Januar ist er mit dem Programm zu Gast im Münchner Prinzregententheater.
BR-Klassik.de.aktuell

Pierre Boulez Saal: Eine Woche für Franz Schubert
Der Bariton Thomas Hampson und der Pianist Wolfram Rieger eröffnen die Schubert-Woche im Berliner Pierre Boulez Saal mit einem berührenden Abend.
Tagesspiegel.de

Lübeck
Wolfgang Amadeus Mozart „Le nozze di Figaro“, Soirée und Öffentliche Probe
Das neue Format des Theaters Lübeck, sein Publikum durch eine Soirée und anschließende öffentliche Probe auf eine neue Premiere vorzubereiten, lockte am Abend des 16. Januar eine große Zuhörerschaft in das Jugendstiltheater in der Beckergrube.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 14. JANUAR 2023

Juan Diego Flórez © Manfred Baumann

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 14. JANUAR 2023

Jubiläum
Juan Diego Flórez zum 50. Geburtstag: Vom Popsänger zum Belcanto-Star
„Fußgänger der Lüfte“ wurde Juan Diego Flórez von deutschen Kritikern schon genannt. Am 13. Januar feierte er seinen 50. Geburtstag. Auch wenn es sich so anhört, als sei Florez’ Stimme im Belcanto zu Hause: Dieser anspruchsvolle Gesangsstil wurde dem peruanischen Tenor nicht in die Wiege gelegt.
https://www.br-klassik.de/aktuell/juan-diego-florez-portrait-tenor-belcanto-peru-100.html

Berlin
Butterfly in Berlin: This is why Black Voices Matter
Was war das für eine Flut an Begeisterung, als Latonia Moore zum Schlussapplaus vor den Vorhang trat! Die nicht einmal ausverkaufte Lindenoper brach in stürmende stehende Ovationen aus, eine unvergleichbare Energie fegte durch den Saal.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Berlin/Staatsoper
La Bohème in Berlin: Der Heldentenor Stefan Pop zeigt sich als Rodolfo zerbrechlich und angreifbar
Von Greta Schlotheuber
Klassik-begeistert.de

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Kirill Petrenkos „Elias“ bietet Andacht und Erbauung

Foto: Kirill Petrenko © Wilfried Hösl

Felix Mendelssohn Bartholdy
Elias op.70

Elsa Dreisig  Sopran
Wiebke Lehmkuhl  Alt
Daniel Behle  Tenor
Christian Gerhaher  Bariton

Rundfunkchor Berlin
Kirill Petrenko  Dirigent

Philharmonie Berlin, 12. Januar 2023

von Peter Sommeregger

Mendelssohns Oratorium „Elias“, 1846 in Birmingham uraufgeführt, ist ein spätes und reifes Werk des Komponisten, der bereits ein Jahr nach der Uraufführung starb. Der Erfolg des Oratoriums übertraf noch bei weitem jenen des „Paulus“, Mendelssohns erstem biblischen Chorwerk.

Das Werk avancierte zu einem der beliebtesten Werke seiner Art, die erfolgreiche Rezeptionsgeschichte wurde lediglich während der Nazi-Herrschaft unterbrochen, als Mendelssohns Musik von den Konzertprogrammen getilgt war. An diesem regnerisch-grauen Januartag wirkt Mendelssohns Musik  angenehm erhebend und tröstlich. „Felix Mendelssohn Bartholdy, Elias op.70
Philharmonie Berlin, 12. Januar 2023“
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Geteiltes Romantikerglück – Daniel Barenboim und Martha Argerich bei den Berliner Philharmonikern

Foto: Daniel Barenboim, Martha Argerich 2018 © Daniel Dittus

Berliner Philharmoniker
Daniel Barenboim, Dirigent
Solistin: Martha Argerich, Klavier

Robert Schumann: Klavierkonzert a-moll op.54

Johannes Brahms: Symphonie Nr.2 op.73


Philharmonie Berlin,
6. Januar 2023


von Kirsten Liese

Die Philharmonie ist bis unters Dach voll, nicht ein einziger Platz ist mehr frei, schließlich beschert das jüngste Konzert noch einmal ein ganz besonderes Zusammentreffen, von dem man zwischenzeitlich kaum zu hoffen gewagt hatte, dass es stattfinden können würde:  Daniel Barenboim und Martha Argerich konzertieren noch einmal gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern. „Berliner Philharmoniker, Daniel Barenboim, Dirigent, Martha Argerich, Klavier
Philharmonie Berlin, 6. Januar 2023“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 7. JANUAR 2023

© Salzburger Festspiele / Marco Borrelli

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 7. JANUAR 2023

Berlin
Philharmonie Berlin: Barenboim und Argerich bei den Philharmonikern
Wenige Stunden nach der Ankündigung des Verzichts auf den GMD-Posten Unter den Linden leitet Daniel Barenboim die Berliner Philharmoniker in einem aufsehenerregenden Konzert. Im Zentrum steht Martha Argerichs nuancen- und rubatoreiche Interpretation von Schumanns Klavierkonzert. In der Sinfonie Nr. 2 von Brahms beglückt vor allem der zweite Satz, die Ecksätze klingen eine Spur pauschaler.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2023/01/07/berliner-philharmoniker-barenboimargerich-schumann-brahms/

Berlin/Staatsoper
Daniel Barenboim tritt zurück
Eine Meldung wie ein Paukenschlag, auch wenn viele in der Klassikszene sie irgendwann erwartet haben. Daniel Barenboim tritt als Generalmusikdirektor der Staatsoper zurück. Zum 31. Januar bittet er den Kultursenator um die Auflösung des Vertrages. Aus gesundheitlichen Gründen.
BR-Klassik.de

Daniel Barenboim tritt als Generalmusikdirektor zurück
Seit 1992 leitete er die Staatsoper Unter den Linden. Nun ist der schwer erkrankte Daniel Barenboim zurückgetreten.
DieZeit.de.kultur

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Silvesterkonzert Berlin: Jonas Kaufmann ist von der viel beschworenen Italianità ungefähr so weit entfernt wie die Nordsee von der Adria

Jonas Kaufmann (Foto: Gregor Hohenberg / Sony Music)

Jonas Kaufmann: Gute Textbehandlung, deutliche Artikulation, schöne, fließende Mittellage, angenehmes baritonales Timbre auf der Habenseite. Dagegen die Unart, Pianopassagen gaumig und fast schon falsettiert zu singen und im Forte die viel zu lauten Töne mit Brachialgewalt zu stemmen, die wahrlich kein akustischer Genuss sind. Von der viel beschworenen Italianità ist das ungefähr so weit entfernt wie die Nordsee von der Adria.

Silvesterkonzert
Der Jahresausklang mit Kirill Petrenko und Jonas Kaufmann

Arien aus „La Forza del Destino“ (Verdi)

„Giulietta e Romeo“ (Zandonai)

„Andrea Chénier“ (Giordano)

„Cavalleria rusticana“ (Mascagni)

Orchesterwerke von Sergej Prokofjew, Nino Rota und Peter Tschaikowsky

Jonas Kaufmann, Tenor

Kirill Petrenko, Dirigent
Berliner Philharmoniker

Philharmonie Berlin, 29. Dezember 2022

von Peter Sommeregger

Das traditionelle Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker, das zumeist auch im Fernsehen übertragen wird, ist stets mit der Hypothek belastet, ein relativ populäres Programm bieten zu müssen, ohne dabei in allzu seichtes Gewässer zu geraten.

Das gelingt dem umtriebigen Kirill Petrenko mit seiner höchst originellen Auswahl kurzer Orchesterwerke auch, aber die Garnierung des Menüs mit Startenor Jonas Kaufmann gebietet Rücksichtnahme auf die sensible Goldkehle. Was und wieviel er singen will, bleibt natürlich dem Star überlassen. „Silvesterkonzert, Der Jahresausklang mit Kirill Petrenko und Jonas Kaufmann
Philharmonie Berlin, 29. Dezember 2022“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 5. JÄNNER 2023

Copyright: Wiener Philharmoniker, Fotograf: Dieter Nagl

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 5. JÄNNER 2023

Österreich
Der lange Weg zur Neujahrsdirigentin
Es wird dauern, bis die Philharmoniker mit einer Dirigentin Neujahr feiern. Ein Kommentar.
WienerZeitung.at

Hamburg
Giacomo Puccini, La Bohème, Hamburgische Staatsoper, 3. Januar 2023
Man muss lange zurückblicken, um auf der Hamburger Opernbühne eine so in sich stimmige Besetzung der Bohème auf so hohem Niveau gehört und gesehen zu haben. Tomislav Mužik reicht gesanglich zwar nicht an berühmte Bühnenvorgänger der 1960er und 1970er Jahre heran, Elbenita Kajtazi überstrahlt aber wegen ihrer sensiblen gesanglichen Darstellung selbst herausragende Vorgängerinnen wie Mirella Freni oder Angela Gheorghiu; und auch Musetta wurde selten so prägnant gesungen.
https://klassik-begeistert.de/giacomo-puccini-la-boheme-staatsoper-hamburg-3-januar-2023/

Wien/Staatsoper
Burschikos-grandios: Pretty Yende als La Fille du régiment an der Wiener Staatsoper
bachtrack.com.de

Sommereggers Klassikwelt 167: Der Tenor Max Alvary und seine Schicksalsrolle Siegfried
Der am 3. Mai 1851 in Düsseldorf geborene Maximilian Achenbach erlebte unter seinem Künstlernamen Max Alvary eine bedeutende, internationale Karriere als Opernsänger. Der Vater des Künstlers, Andreas Achenbach, war ein höchst erfolgreicher Landschaftsmaler. Das zeichnerische Talent hatte er an seinen Sohn vererbt, der sich zu einem Architekturstudium entschloss, das er in Aachen erfolgreich abschloss. Nachdem er sich bereits in Düsseldorf als Architekt niedergelassen hatte, begann er gegen den erklärten Willen seines Vaters mit einem Gesangsstudium. Bereits nach einem ersten Vorsingen wurde er an das Hoftheater in Weimar engagiert, wo er sich rasch eine größere Zahl von Tenor-Partien erarbeitete. Um den Zorn seines Vaters zu besänftigen, trat er nicht unter dem Namen Achenbach auf, sondern wählte den Künstlernamen Alvary.
Klassik.begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 4. JÄNNER 2023

Foto: Dr. Charles E. Ritterband

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 4. JÄNNER 2023

The King and I
Unser Autor Dr. Charles Ritterband reiste als Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung und privat in fast alle Länder der Welt. Als NZZ-Großbritannien-Korrespondent lebte er 10 Jahre in London. Lesen Sie hier bitte seine sehr persönlichen Begegnungen mit der britischen Königsfamilie.
https://klassik-begeistert.de/report-the-king-and-i-klassik-begeistert-de-3-januar-2023/

München/Bayerische Staatsoper/„Die Fledermaus“
Gstanzl und Obstler
Luise Kinseher und die „Well-Brüder aus’m Biermoos“ beleben die „Fledermaus“ im Nationaltheater.
Sueddeutsche.de.muenchen

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Vladimir Jurowski landet punktgenau in der „Nacht vor Weihnachten“ von Rimski-Korsakow

Vladimir Jurowski, Foto: © Wilfried Hösl

Vladimir Jurowski treibt sein Rundfunk Sinfonieorchester zu Höchstleistungen an, den Musikern gelingt ein ausgesprochen authentischer Klang in diesem nicht alltäglichen Repertoire. Ein hoch gestimmtes, dankbares Publikum bejubelt am Ende alle Ausführenden. Vladimir Jurowski ist mit dieser Oper eine gelungene Bescherung geglückt!

Nikolai Rimski-Korsakow
Die Nacht vor Weihnachten

Mikhail Vekua  Wakula
Sofia Fomina  Oksana
Ksenia Dudnikova  Solocha
Alexander Fedorow  Der Teufel
Marina Prudenskaya  Die Zarin

Philharmonischer Chor „George Enescu“, Bukarest
Rundfunk Sinfonieorchester Berlin

Vladimir Jurowski  Dirigent
Konzertante Aufführung

Philharmonie Berlin, 23. Dezember 2022

von Peter Sommeregger

Vladimir Jurowski, der allgemein eine gute Hand hat, wenn es um die Zusammenstellung von Konzertprogrammen für sein Rundfunk Sinfonieorchester Berlin geht, hat mit dieser nur bedingt weihnachtlichen Oper ins Schwarze getroffen. „Die Nacht vor Weihnachten“ am Abend vor Weihnachten!

Diese vieraktige, 1895 entstandene Oper ist außerhalb des slawischen Kulturkreises eher selten anzutreffen, dabei ist dieses Märchen im Libretto von Nikolai Gogol eine doppelbödige Satire, durchaus bühnenwirksam und bietet viel Gelegenheit für beseelten Gesang. „Nikolai Rimski-Korsakow, Die Nacht vor Weihnachten
Philharmonie Berlin, 23. Dezember 2022“
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