Bogdan Roščić, der neue starke Mann an der Wiener Staatsoper (Pathys Stehplatz 2)

Foto: Bogdan Roščić vor der Wiener Staatsoper © Lalo Jodlbauer

Lange Zeit hat er sich kämpferisch gegeben. Dann hat auch er nachgeben müssen. Obwohl Bogdan Roščić alles versucht hat, um den normalen Spielbetrieb so lange wie möglich aufrechtzuerhalten – seit 3. November 2020 ist die Wiener Staatsoper geschlossen. „Stumm“, wie es auf der Licht-Installation stand, die an der Fassade des Hauses angebracht wurde. Eine Idee von Roščić. Nicht das einzige Zeichen, dass im „ersten Haus am Ring“ ein neuer Wind weht. Zeit für ein kurzes Resümee…

von Jürgen Pathy

Seit Juli 2020 ist Bogdan Roščić nun Direktor der Wiener Staatsoper. Sein Auftrag ist klar. Zumindest, wenn man seine Aussagen und sein Handeln auf einen Nenner bringt: Das Haus soll einer deutlichen Verjüngungskur unterzogen werden. Das ist nicht erst klar, seitdem er im ZiB-Interview betonte, dass es eine große Enttäuschung wäre, wenn er den Altersdurchschnitt der Besucher in fünf Jahren nicht deutlich gesenkt haben werde. Bereits 2016 gab es erste Anzeichen. Damals verkündete Kanzleramtsminister Drozda, er wolle mit Roščić eine „Oper 4.0“ erschaffen. Was immer damit gemeint war, wird nun deutlich.

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Zum Tod von Wolfgang Boettcher

Ein persönlicher Nachruf

Foto: Kogge-Gateau ©

von Kirsten Liese

Er war ein besonders vielseitiger großer Musiker, ein begehrter Pädagoge und eine Seele von Mensch. Am 24. Februar ist der Cellist Wolfgang Boettcher im Alter von 86 Jahren in Berlin gestorben.

Die Nachricht von seinem Tod hat mich stark berührt, gerade in seinen letzten Lebensjahren hatte sich unsere langjährige Bekanntschaft besonders intensiviert.

Diese Phase begann, als unser gemeinsamer Freund Eberhard Finke –  wie er in Karajan-Zeiten Erster Solocellist der Berliner Philharmoniker – 2016 starb. Wolfgang Boettcher richtete ihm eine ganz wunderbare, liebenswerte Gedenkfeier aus, zu der ihm auch Ideen und Anregungen von mir willkommen waren. Als wenig später seine Kollegin Gudrun Eckle starb, meine Cellolehrerin, und ich ihn bat, auf ihrer Beerdigung einen Satz aus einer Bachsuite zu spielen, zögerte er keinen Moment, ohne überhaupt auf seinen Kalender zu schauen. Er war sich dann auch nicht zu schade, mit einigen von uns Eckle-Schülern noch ein Ensemblestück von Alessandro Stradella zu spielen. „Zum Tod von Wolfgang Boettcher
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Zum Tod des Wagner-Experten Stefan Mickisch

Foto: Stefan Mickisch, Wiener Konzerthaus ©

Stefan Mickisch ist tot. Wie in der „Mittelbayerischen Zeitung“ zu lesen ist, ist der Pianist und bekannte Wagner-Spezialist plötzlich in Schwandorf verstorben. Mickisch wurde nur 58 Jahre alt. Eine Nachricht, die die Wagner-Gemeinde weltweit schwer getroffen hat – das lassen die vielen Nachrichten und Postings auf den Social-Media-Kanälen erahnen. Woran Mickisch verstorben ist, ist unbekannt.

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Martin Fischer-Dieskau: "Nicht jeder, der einen Taktstock zur Hand nimmt, ist deshalb schon Dirigent" (Teil 5)

Qualifikation oder Hybris? Dirigentenexpertise in der Abwärtsspirale (5)

Foto: Martin Fischer-Dieskau, (c) Buber Doráti Festival

»Es ist die Vergangenheit, die uns vorantreibt und oftmals die Gegenwart, die uns am Weiterkommen hindert« (Hannah Arendt)

Nach dem Abklingen der Pandemie wollen Opernhäuser und Konzertsäle mit neuer Aufmerksamkeit besucht werden. Vielleicht erlaubt die Zäsur in hoffentlich naher Zukunft auch eine gewisse Reflexion über alles, was im Zusammenhang mit Orchestern und deren Leitung bislang unhinterfragt geblieben ist. Immer wieder werden Dirigenten als Dirigenten eingestuft, die es gar nicht sind. »Karrieren« sind als Beweis untauglich.

Diese fünfteilige Betrachtung des Dirigenten Martin Fischer-Dieskau ist weder Pamphlet noch Kollegenschelte. Entworfen ursprünglich als Beitrag zu einer Festschrift möchte sie noch einmal in Erinnerung rufen, dass Dirigieren kein Beruf ist, den man um seiner selbst willen ergreifen kann. Dieser Beruf ist Schimäre und bleibt eine Art Wunschvorstellung von allen Seiten, mit denen er zu tun hat. Das war von Anbeginn dieser Tätigkeit so und macht das hohe Attraktivitätspotential aus, das von ihm ausgeht. Wenn es schwierig ist, dem derart Umschwärmten gerecht zu werden, bleibt doch die Erkenntnis, dass Glanz nicht zum Sparpreis zu haben sein sollte. Nicht jeder, der einen Taktstock zur Hand nimmt oder sich stabfrei vor ein Orchester stellt, ist deshalb schon Dirigent. 

Wagen Sie einen im besten Sinn unvoreingenommenen Blick hinter die Kulissen!

Teil V: Dirigent-Karrierist, ein Synonym? „Martin Fischer-Dieskau: Qualifikation oder Hybris? Dirigentenexpertise in der Abwärtsspirale (5)
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Martin Fischer-Dieskau: "Nicht jeder, der einen Taktstock zur Hand nimmt, ist deshalb schon Dirigent" (Teil 4)

Qualifikation oder Hybris? Dirigentenexpertise in der Abwärtsspirale (4)

Foto: Martin Fischer-Dieskau, (c) Buber Doráti Festival

»Es ist die Vergangenheit, die uns vorantreibt und oftmals die Gegenwart, die uns am Weiterkommen hindert« (Hannah Arendt)

Nach dem Abklingen der Pandemie wollen Opernhäuser und Konzertsäle mit neuer Aufmerksamkeit besucht werden. Vielleicht erlaubt die Zäsur in hoffentlich naher Zukunft auch eine gewisse Reflexion über alles, was im Zusammenhang mit Orchestern und deren Leitung bislang unhinterfragt geblieben ist. Immer wieder werden Dirigenten als Dirigenten eingestuft, die es gar nicht sind. »Karrieren« sind als Beweis untauglich.

Diese fünfteilige Betrachtung des Dirigenten Martin Fischer-Dieskau ist weder Pamphlet noch Kollegenschelte. Entworfen ursprünglich als Beitrag zu einer Festschrift möchte sie noch einmal in Erinnerung rufen, dass Dirigieren kein Beruf ist, den man um seiner selbst willen ergreifen kann. Dieser Beruf ist Schimäre und bleibt eine Art Wunschvorstellung von allen Seiten, mit denen er zu tun hat. Das war von Anbeginn dieser Tätigkeit so und macht das hohe Attraktivitätspotential aus, das von ihm ausgeht. Wenn es schwierig ist, dem derart Umschwärmten gerecht zu werden, bleibt doch die Erkenntnis, dass Glanz nicht zum Sparpreis zu haben sein sollte. Nicht jeder, der einen Taktstock zur Hand nimmt oder sich stabfrei vor ein Orchester stellt, ist deshalb schon Dirigent. 

Wagen Sie einen im besten Sinn unvoreingenommenen Blick hinter die Kulissen!

von Martin Fischer-Dieskau

Teil IV: Macht und Probenrede „Martin Fischer-Dieskau: „Nicht jeder, der einen Taktstock zur Hand nimmt, ist deshalb schon Dirigent“ (Teil 4)
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Martin Fischer-Dieskau: "Nicht jeder, der einen Taktstock zur Hand nimmt, ist deshalb schon Dirigent" (Teil 3)

Qualifikation oder Hybris? Dirigentenexpertise in der Abwärtsspirale (3)

Foto: Martin Fischer-Dieskau, (c) Buber Doráti Festival

»Es ist die Vergangenheit, die uns vorantreibt und oftmals die Gegenwart, die uns am Weiterkommen hindert« (Hannah Arendt)

Nach dem Abklingen der Pandemie wollen Opernhäuser und Konzertsäle mit neuer Aufmerksamkeit besucht werden. Vielleicht erlaubt die Zäsur in hoffentlich naher Zukunft auch eine gewisse Reflexion über alles, was im Zusammenhang mit Orchestern und deren Leitung bislang unhinterfragt geblieben ist. Immer wieder werden Dirigenten als Dirigenten eingestuft, die es gar nicht sind. »Karrieren« sind als Beweis untauglich.

Diese fünfteilige Betrachtung des Dirigenten Martin Fischer-Dieskau ist weder Pamphlet noch Kollegenschelte. Entworfen ursprünglich als Beitrag zu einer Festschrift möchte sie noch einmal in Erinnerung rufen, dass Dirigieren kein Beruf ist, den man um seiner selbst willen ergreifen kann. Dieser Beruf ist Schimäre und bleibt eine Art Wunschvorstellung von allen Seiten, mit denen er zu tun hat. Das war von Anbeginn dieser Tätigkeit so und macht das hohe Attraktivitätspotential aus, das von ihm ausgeht. Wenn es schwierig ist, dem derart Umschwärmten gerecht zu werden, bleibt doch die Erkenntnis, dass Glanz nicht zum Sparpreis zu haben sein sollte. Nicht jeder, der einen Taktstock zur Hand nimmt oder sich stabfrei vor ein Orchester stellt, ist deshalb schon Dirigent. 

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Teil III: NICHT AUF DIE GESTIK REDUZIEREN „Martin Fischer-Dieskau, Dirigentenexpertise in der Abwärtsspirale (3)
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Martin Fischer-Dieskau: "Nicht jeder, der einen Taktstock zur Hand nimmt, ist deshalb schon Dirigent" (2)

Qualifikation oder Hybris? Dirigentenexpertise in der Abwärtsspirale (2)

Foto: Martin Fischer-Dieskau, (c) Buber Doráti Festival

»Es ist die Vergangenheit, die uns vorantreibt und oftmals die Gegenwart, die uns am Weiterkommen hindert« (Hannah Arendt)

Nach dem Abklingen der Pandemie wollen Opernhäuser und Konzertsäle mit neuer Aufmerksamkeit besucht werden. Vielleicht erlaubt die Zäsur in hoffentlich naher Zukunft auch eine gewisse Reflexion über alles, was im Zusammenhang mit Orchestern und deren Leitung bislang unhinterfragt geblieben ist. Immer wieder werden Dirigenten als Dirigenten eingestuft, die es gar nicht sind. »Karrieren« sind als Beweis untauglich.

Diese fünfteilige Betrachtung des Dirigenten Martin Fischer-Dieskau ist weder Pamphlet noch Kollegenschelte. Entworfen ursprünglich als Beitrag zu einer Festschrift möchte sie noch einmal in Erinnerung rufen, dass Dirigieren kein Beruf ist, den man um seiner selbst willen ergreifen kann. Dieser Beruf ist Schimäre und bleibt eine Art Wunschvorstellung von allen Seiten, mit denen er zu tun hat. Das war von Anbeginn dieser Tätigkeit so und macht das hohe Attraktivitätspotential aus, das von ihm ausgeht. Wenn es schwierig ist, dem derart Umschwärmten gerecht zu werden, bleibt doch die Erkenntnis, dass Glanz nicht zum Sparpreis zu haben sein sollte. Nicht jeder, der einen Taktstock zur Hand nimmt oder sich stabfrei vor ein Orchester stellt, ist deshalb schon Dirigent. 

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TEIL II: SELBST SPIELEN UND KOMPONIEREN

von MARTIN FISCHER-DIESKAU

Dirigieren ist kein Selbstzweck, keine vom Anteil weiterer Mitwirkender isolierbare Einzeldisziplin. Man muss Wege beschritten haben, um dazu zu ›gelangen‹, und zwar von Kindheit an. Wer Klavier spielt oder besser noch Geige, kann das nachvollziehen. Es sind nicht zufällig jene beiden Instrumente, deren Beherrschung den Ausgangspunkt für die Ahnen der Dirigenten früherer Jahrhunderte bildete, lange bevor man das Wort ›Dirigent‹ mit ihnen assoziierte. Bach, Haydn, Mozart und Gluck waren ›Dirigenten‹, die auf Tastatur und Griffbrett gleichermaßen zu Hause waren und sie haben zusätzlich, was sie dirigierten, auch selbst komponiert: „Martin Fischer-Dieskau: „Nicht jeder, der einen Taktstock zur Hand nimmt, ist deshalb schon Dirigent“ (2)“ weiterlesen

Martin Fischer-Dieskau: "Nicht jeder, der einen Taktstock zur Hand nimmt, ist deshalb schon Dirigent" (1)

Qualifikation oder Hybris? Dirigentenexpertise in der Abwärtsspirale

Foto: Martin Fischer-Dieskau, (c) Buber Doráti Festival

»Es ist die Vergangenheit, die uns vorantreibt und oftmals die Gegenwart, die uns am Weiterkommen hindert« (Hannah Arendt)

Nach dem Abklingen der Pandemie wollen Opernhäuser und Konzertsäle mit neuer Aufmerksamkeit besucht werden. Vielleicht erlaubt die Zäsur in hoffentlich naher Zukunft auch eine gewisse Reflexion über alles, was im Zusammenhang mit Orchestern und deren Leitung bislang unhinterfragt geblieben ist. Immer wieder werden Dirigenten als Dirigenten eingestuft, die es gar nicht sind. »Karrieren« sind als Beweis untauglich.

Diese fünfteilige Betrachtung des Dirigenten Martin Fischer-Dieskau ist weder Pamphlet noch Kollegenschelte. Entworfen ursprünglich als Beitrag zu einer Festschrift möchte sie noch einmal in Erinnerung rufen, dass Dirigieren kein Beruf ist, den man um seiner selbst willen ergreifen kann. Dieser Beruf ist Schimäre und bleibt eine Art Wunschvorstellung von allen Seiten, mit denen er zu tun hat. Das war von Anbeginn dieser Tätigkeit so und macht das hohe Attraktivitätspotential aus, das von ihm ausgeht. Wenn es schwierig ist, dem derart Umschwärmten gerecht zu werden, bleibt doch die Erkenntnis, dass Glanz nicht zum Sparpreis zu haben sein sollte. Nicht jeder, der einen Taktstock zur Hand nimmt oder sich stabfrei vor ein Orchester stellt, ist deshalb schon Dirigent. 

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Der Universalkünstler Arik Brauer verlässt die Bühne

Der bedeutendste Maler des Phantastischen Realismus war auch Musiker und Liedermacher.

Arik Brauer in der Galerie Latal (Zürich 1991)
Foto: Monica Boirar (c) / wikipedia.de

von Dr. Charles E. Ritterband

Am Sonntag ist in Wien Arik Brauer im Alter von 92 Jahren verstorben – ein Universalkünstler im wahrsten Sinne des Wortes: Er galt als der bedeutendste Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, aber es gibt in meinem Wiener Freundeskreis doch einige, die seine Musik sogar noch höher schätzten als seine Malerei. Auch meine allererste Begegnung mit Arik war jene mit seinem Gesang – und erst in zweiter Linie mit seiner Malerei: Ein Wiener Bekannter schenkte mir damals ein sehr besonderes Vinyl-Schallplattenalbum. Schon dessen buntes, exotisches Cover faszinierte mich – für mich ein erstes, kleines Eingangstor in Arik Brauers Bilderwelt. Sehr eigenwillig und durchaus sehr politisch („dies ist ein beinhartes Protestlied“) in ihrer Aussage die Chansons, auf jenen Vinyl-Platten im Dialekt des populären Arbeiterviertels Ottakring: „Sie ham a Haus baut“ und „Hinter meiner, vorder meiner“ – die Aufnahmen brachten Arik zweimal die begehrte Goldene Schallplatte ein. Brauer, der sich nach dem Krieg kurz den österreichischen Kommunisten, der KPÖ zu- und sehr bald wieder enttäuscht von diesen abgewandt hatte, schrieb später seine Chansons in der „Sprache der Arbeiterklasse“, in der „die Poesie der Strasse“ verborgen sei. „Nachruf auf den Maler, Musiker und Liedermacher Arik Brauer
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„Louis van Beethoven“: Da kann auch ein Tobias Moretti nichts mehr ausrichten

Beethoven gespielt von Tobias Moretti | Bild: ARD Degeto/WDR/ORF/EIKON Media

„Louis van Beethoven“, Film von Nikolaus Stein von Kamienski (Niki Stein)

Premiere: 27. Oktober 2020, 42. Biberacher Filmfestspiele
Erstausstrahlung TV: 25. Dezember 2020, ARD

von Dr. Holger Voigt

Noch ist das Jubiläumsjahr 2020 in Würdigung des 250. Geburtstages Ludwig van Beethovens noch nicht vorüber, da wartet die ARD mit einer aufwändigen Produktion eines Filmporträts auf, das am ersten Weihnachtstag, dem 25. Dezember 2020, erstausgestrahlt wurde. In der ARD-Mediathek konnte man diesen Porträtfilm bereits ab dem 17. Dezember 2020 ansehen.

Zu Ludwig van Beethovens Leben und Werk gibt es in den Mediatheken und auf Online-Portalen mittlerweile zahlreiche Produktionen, die in vielen Fällen sachkundig, wahrheitsgetreu und historisch wie künstlerisch stimmig sind (beispielsweise „Mythos Beethoven“ von Thomas von Steinaecker, Georg Wübbolt und Carl von Kartstedt, 2016/7). Bei Spielfilmen sieht das allerdings ganz anders aus: Ein Großteil von ihnen muss als misslungen abgeordnet werden. Leider gehört nun auch dieser von dem bekannten Tatort-Regisseur Niki Stein inszenierte Film dazu; er enttäuscht auf ganzer Linie. „„Louis van Beethoven“: Da kann auch ein Tobias Moretti nichts mehr ausrichten“ weiterlesen