Die DIENSTAG-PRESSE – 11. Januar 2022

Die DIENSTAG-PRESSE – 11. Januar 2022

Foto: Kirill Petrenko, Berliner Philharmoniker © Monika Rittershaus

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 11. Januar 2022

Hamburg
Kirill Serebrennikow zu Proben in Hamburg
Damit hat wohl niemand gerechnet: Starregisseur Kirill Serebrennikow darf nach vier Jahren Reiseverbot Russland verlassen und leitet nun die Proben seines Theaterstücks am Thalia in Hamburg.
Frankfurter Rundschau

Nach vier Jahren Reiseverbot: Regisseur Serebrennikow in Hamburg

tagesspiegel.de.kiz

Kirill Serebrennikow darf überraschend zu Proben nach Deutschland kommen
„Ein gutes Zeichen“: Der Regisseur war wegen angeblicher Veruntreuung verurteilt worden und durfte Russland nicht verlassen. Jetzt probt er in Hamburg.
Tagesspiegel.de

Berlin/Deutsche Oper
Zurück in die Wirklichkeit – War was? Was war?
Richard Wagner: „Siegfried“ und „Götterdämmerung“
Zurück in die Wirklichkeit, lautet die Devise am Schluss der Götterdämmerung nach einer vom Ring geprägten Woche: Das Schlussbild fragt, während die Frau vom Putzdienst das Konfetti zusammenfegt, mit bereits aufgeräumter Bühne: „War was?“
von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.deBerlin
Vertikal lustvoll
Staatskapelle mit James Gaffigan spielt Janáček, Eötvös, Ravel im Boulezsaal
https://hundert11.net/vertikal-lustvoll/

Dirigent James Gaffigan im Pierre Boulez Saal
Freudestrahlende Nähe zur Musik
rbb24.de

James Gaffigan: Sound und Sinnlichkeit
Tagesspiegel.de

Barrie Kosky: „Mir soll kein Nicht-Jude mehr sagen, was antisemitisch ist“
Der Intendant der Deutschen Oper warnt vor „Listen“ von Namensgebern für Straßen und sagt: „Wir haben im 20. Jahrhundert genug von deutschen Listen gesehen.“
BerlinerZeitung.de

Mailand
Waltraud Meier nimmt Abschied von Italiens Bühnen
Am 9. Januar 2022 trat Waltraud Meier ein letztes Mal in der Mailänder Scala auf – am Tag ihres 66. Geburtstags. Mit diesem Konzert nahm die Mezzosopranistin Abschied von den italienischen Bühnen.
BR-Klassik.de

Mailand
Scappucci dirigiert als erste Frau eine Oper an der Scala
Die italienische Dirigentin Speranza Scappucci wird als erste Frau eine Oper an der Mailänder Scala dirigieren. Die 48-jährige Römerin wird am 18. Jänner Vincenzo Bellinis Oper „I Capuleti e i Montecchi“ leiten, teilte die Scala mit. Scappucci ersetzt den Dirigenten Evelino Pidò, der am Coronavirus erkrankt ist.
Die Presse.com

Crescendo-Klassikwoche: Frauen gibt es nicht auf Bestellung. KlassikWoche 02/2022
An dieser Stelle haben wir oft darüber geschrieben, dass viele Dirigenten, vor allen Dingen aber Dirigentinnen abgelehnt haben, als Chefs an die Komische Oper zu gehen. Das weitgehend von Barrie Kosky selbst vorgeschlagene Nachfolger-Duo Susanne Moser und Philip Bröking hat seinen KandidatInnen einen langfristig fixierten Spielplan vorgelegt, in dem die Inszenierungen des designierten Chefregisseurs Kosky bereits eingepreist waren. Viel Spielraum zur eigenen Verwirklichung gab es also nicht, und wer etwas auf sich hielt, hat der Oper einen Korb gegeben.
https://crescendo.de/klassikwoche2-2022-james-gaffigan-franz-welser-moest-1000163886/

Linz
Diese Oper heißt Aida, nicht Amneris (Bezahlartikel)
Die Regie rückt die Königstochter ins Zentrum, überschneidet Rollen und Privatleben der Sänger – und scheitert kläglich. Musikalisch gelingt mehr.
https://www.diepresse.com/6083292/diese-oper-heisst-aida-nicht-amneris

Wien/Theater an der Wien
Gallisches Dorf“: Roland Geyer sieht Theater an der Wien derzeit im Vorteil
Der spezielle Betrieb des Theater an der Wien bringt dem Haus in Corona-Zeiten Vorteile gegenüber anderen Betrieben, ist Intendant Roland Geyer überzeugt. Er ist von der Sinnhaftigkeit von Testen und Masken überzeugt, und glaubt, dass sich das Kaufverhalten des Publikums grundlegend ändern könnte.
KleineZeitung.at

Wien/Konzerthaus
Symphoniker: Beethovens Super-Show
Konzerthaus: Hommage an den Auftakt zum Wiener Kongress 1814.
WienerZeitung.at

Wien/Konzerthaus
Cellist Gautier Capuçon und Pianist Nikolai Lugansky im Konzerthaus
Kammermusikalisch mild Offenbarendes von Debussy, Schostakowitsch und Rachmaninow
Der Standard.at

Prag
So wird Mozart banalisiert (Bezahlartikel)
„Così fan tutte“ wird in Prag pauschal und hemdsärmelig präsentiert. Irritierend auch: Kann sich das Nationaltheater keine arrivierten Künstler leisten?
https://www.diepresse.com/6083620/so-wird-mozart-banalisiert

Links zu englischsprachigen Artikeln

Prag
Tatjana Gürbaca’s audacious Mozart update misses the mark in Prague
bachtrack.com

Ferrara
Teatro Comunale di Ferrara 2021-22 Review: Farnace
https://operawire.com/teatro-comunale-di-ferrara-2021-22-review-farnace/

London
Le nozze di Figaro, Royal Opera review
New Year champagne Perfect ensembles and recits with Antonio Pappano’s return as conductor and fortepianist
theartsdesk.com

The Marriage of Figaro review — orchestra is the star of a sometimes enervating revival (Subscription required)
thetimes.co.uk

Simon Rattle makes the most of his remaining time with the LSO
https://www.ft.com/content/d82fa803-3397-4c17-a8e7-7626aeff2d70

New York
Met’s first-rate cast provides warmth and delight in Mozart’s “Le nozze di Figaro”
newyorkclassicalreview

A trio of vocal triumphs in The Metropolitan Opera’s new Rigoletto
bachtrack.com

Boston
Nelsons, BSO lead off 2022 with brilliant Prokofiev, Hahn’s revelatory Mozart
bostonclassicalreview.com

Chicago
Elgin Symphony serves up intriguing rarity with Clara Schumann concerto
chicagoclassicalreview.com

San Diego
Kristina Mkhitaryan & Pene Pati to Headline San Diego Opera’s “Roméo et Juliette”
operawire.com

Los Angeles
Review: Back from brain surgery, Michael Tilson Thomas seeks transcendence with Rilke and the L.A. Phil
latimes.com

Sydney
Don’t tone down Turandot, says her greatest interpreter
Californian soprano Lise Lindstrom has spent most of her career playing a “cold-hearted so-and-so” – the titular princess in Puccini’s Turandot – and disagrees with the push to tone down operas to appease modern sensibilities.
afr.com

Recordings
Lise Davidsen and Leif Ove Andsnes capture the beauty of Grieg’s songs
https://www.ft.com/content/e14f4c6d-6852-42b2-906b-3ffc4b3b569a

Feuilleton
Saint-Saëns: Pioneer and paradox, rethinking the composer a century on
gramophone.co.uk

In italienischer Sprache
Milano
Waltraud Meier – concerto di addio
https://www.connessiallopera.it/recensioni/2022/milano-teatro-alla-scala

Sprechtheater

Wien
Theater
Blind-Casting am Burgtheater: Alles nur ein Spiel
Robert Icke nimmt sich in der Schnitzler-Paraphrase „Die Ärztin“ viel vor.
WienerZeitung.at

Medea als Feministin
Die monströse antike Frauenfigur wird im Theater Rabenhof als kurzweiliges Kinderstück adaptiert.
WienerZeitung.at

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Unter’m Strich

Wie anthroposophisch waren die Grünen?
Bei Corona-Protesten verbünden sich ehemalige Grünen-Wähler:innen mit Anthroposoph:innen, rechten Verschwörungstheoretiker:innen – und sogar mit Nazis. Wie kommt es zu solch bizarr anmutenden Allianzen? Die Frühgeschichte der Grünen mit ihren Bezügen zur Anthroposophie, völkischen Naturschützern und zu Joseph Beuys gibt einigen Aufschluss.
geschichtedergegenwart.ch

Deutschland
Rückforderungen „Die Corona-Soforthilfen sind eine tickende Zeitbombe“
Im Frühjahr 2020 haben Tausende Kleinunternehmer und Selbstständige Soforthilfen beantragt. Nun sollen sie große Teile zurückzahlen, obwohl die Bundesregierung anderes versprochen hatte. Sie fürchten um ihre Existenz.
wiwo.de.unternehmen

Olympia in Gefahr? Omikron-Alarm bei Pekings Nachbar
Weniger als einen Monat vor Olympia-Start meldet China erste lokale Omikron-Fälle in Tianjin, einer Nachbarstadt Pekings. Sind die Spiele in Gefahr?
https://www.heute.at/s/olympia-in-gefahr-omikron-alarm-bei-pekings-nachbar-100183131

Österreich
Corona-Kontrollen. Karner: „Aktion scharf“ gegen „Unbelehrbare“
https://www.krone.at/2599610

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 11. JANUAR 2022)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 11. JANUAR 2022)

Quelle: onlinemerker.com

Mailand: Waltraud Meier nahm Abschied von Italiens Bühnen

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Auf der Bühne der Mailänder Scala

Am 9. Januar 2022 trat Waltraud Meier ein letztes Mal in der Mailänder Scala auf – am Tag ihres 66. Geburtstags. Mit diesem Konzert nahm die Mezzosopranistin Abschied von den italienischen Bühnen.

http://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/waltraud-meier-konzert-scala-abschied-von-italien-100.html

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Dominique Meyer, André Comploi, Günther Groissböck, Waltraud Meier und Joseph Breinl

Milano
Waltraud Meier – concerto di addio
https://www.connessiallopera.it/recensioni/2022/milano-teatro-alla-scala-concerto-di-addio-alle-scene-italiane-di-waltraud-meier/

G.G. Es war ein echt schöner, toller Abend! Nachher auch noch!

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Wiener Staatsballett: Premiere am 14. Jänner in der Staatsoper

liebeslieder
Other Dances / Concerto / Liebeslieder Walzer

STOP 02 Liebeslieder FOTO Peter M Mayr
Copyright: Peter M. Mayr

Premiere 14. Jänner 2022, 19.30 Uhr, Wiener Staatsoper
Weitere Vorstellungen 24., 28., 31. Jänner, 3., 21., 26. Februar, 1. März 2022
Werkeinführung jeweils ½ Stunde vor Vorstellungsbeginn im Gustav Mahler-Saal
Livestream der Premiere am 14. Jänner 2022 kostenlos auf play.wiener-staatsoper.atJerome Robbins – Lucinda Childs – George Balanchine: drei Choreographen, die ihre künstlerische Heimat in New York fanden und – aus unterschiedlichen Perspektiven – nach intensiven Verbindungen von Form und Komposition, Tanz und Musik suchten. Die Premiere Liebeslieder vereint nicht nur diverse Tanzwelten, sondern auch das Wiener Staatsballett mit Sänger*innen und Pianist*innen aus dem Ensemble der Wiener Staatsoper auf der Bühne.

Jerome Robbins war an der Seite George Balanchines an der Entwicklung des New York City Ballet zu einer der weltweit bedeutendsten Tanzcompagnien entscheidend beteiligt. Auf sublime und doch natürliche Weise ist in seinem Pas de deux Other Dances die Romantik der Musik Frédéric Chopins mit der Anmut des klassischen Balletts verschmolzen.

Was passiert mit unserer Wahrnehmung einer Bewegung, wenn diese stetig, aber in unterschiedlichen Situationen, wiederholt wird? Mit dieser Frage setzt sich Lucinda Childs in ihrem Concerto auseinander und kreiert zur hypnotischen Musik von Henryk M. Górecki tänzerische Architekturen von purer Form. Die 1940 in New York City geborene Künstlerin zählt heute zu den Ikonen des Postmodern Dance. Mit dem Wiener Staatsballett ist erstmals eine ihrer Arbeiten in der Wiener Staatsoper zu erleben.

In die Welt der Wiener Bälle entführen dagegen George Balanchines Liebeslieder Walzer. Wie zu einer ausgelassenen Schubertiade treffen sich vier Tanzpaare, Sänger*innen und Pianist*innen auf der Bühne, die sich mit den Liebeslieder-Walzern und Neuen Liebesliedern von Johannes Brahms in einen Ballsaal verwandelt. In seiner ersten Wiener Spielzeit 1976/77 gelang es dem damaligen Direktor des Wiener Staatsopernballetts Gerhard Brunner, Balanchine mit seiner 17 Jahre zuvor für das New York City Ballet kreierten Choreographie nach Wien zu holen für eine Einstudierung, die mit dem Bühnenbild von Rolf Langenfass eine neue Ausstattung erhielt. Nach über 20 Jahren kommt diese Produktion im restaurierten Wiener Design und der Neueinstudierung durch die beiden ehemaligen New York City Ballet-Tänzer Maria Calegari und Bart Cook wieder auf jene Bühne, auf welche die Liebeslieder Walzer als Balanchines wienerisches Meisterwerk gehören: die Bühne der Wiener Staatsoper.

liebeslieder

Other Dances

Musik/Music Frédéric Chopin
Choreographie/Choreography Jerome Robbins
Kostüme/Costume design Santo Loquasto
Licht/Lighting design Jennifer Tipton
Einstudierung/Staging Isabelle Guérin
Klavier/Piano Igor Zapravdin

Concerto

Musik/Music Henryk Mikołaj Górecki
Choreographie/Choreography Lucinda Childs
Kostüme/Costume design Anne Masset
Licht/Lighting design Dominique Drillot
Einstudierung/Staging Ty Boomershine

Liebeslieder Walzer

Musik/Music Johannes Brahms
Choreographie/Choreography George Balanchine
Bühne/Stage design Rolf Langenfass
Kostüme/Costume design Karinska
Einstudierung/Staging Maria Calegari, Bart Cook
Tänzerinnen & Tänzer/Dancers
Claudine Schoch – Roman Lazik
Elena Bottaro – Denys Cherevychko
Liudmila Konovalova – Zsolt Török
Maria Yakovleva – Masayu Kimoto
Sopran/Soprano Johanna Wallroth
Alt/Alto Stephanie Maitland
Tenor/Tenor Hiroshi Amako
Bass/Bass Ilja Kazakov
Klavier/Piano Stephen Hopkins, Sarah Tysman/Cécile Restier

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Gestern Wiener Staatsoper: Sorgenkind „Cenerentola“ . Das Publikum spielt bei diesen „Maßnahmen nicht mehr mit!
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Kein Fake, Blick in den Zuschauerraum unmittelbar vor Beginn der Vorstellung (die Seitentüren sind bereits geschlossen)
Dominik Troger, der die gestige Vorstellung rezensiert (Bericht heute im Laufe des Tages) kommentiert:Anbei Fotos vom Zuschauerraum kurz vor Vorstellungsbeginn heute Abend. Ich hab das Haus noch nie so leer gesehen. Auf der Galerie waren keine 100 Besucher.
Derzeit ist die Staatsoper wirklich zu groß. Theater an der Wien-Intendant Geyer bezeichnete sein Haus gestern als „gallisches Dorf“ und sieht Vorteile, nicht nur wegen der Größe, sondern auch wegend es nicht eigens zu finanzierenden Hausensemble.
Apell an das Publikum: Kommt doch! Die Künstler können nichts dafür! Kapitulieren wir nicht vor einem Virus und vor Entscheidungsträgern, für die die Staatsoper nur „Opernball“ heißt.
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MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK/ GRAZ: KONZERTABSAGE

Sehr geehrte Damen und Herren!

Das für Do., 13. Jänner 2022 geplante Solistenkonzert mit Christoph Sietzen muss leider verschoben werden.

Erfreulicherweise können wir bereits einen Ersatztermin bekannt geben: Das Konzert findet am Mi., 18. Mai 2022 statt.

Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Weitere Informationen erhalten Sie an der Konzertkasse unter 0316/82 24 55.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!
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Symphonieorchester Vorarlberg muss Abokonzert neuerlich absagen

Große Verärgerung über kurzfristige Entscheidung des Landes

Bregenz, 10. Jänner 2022 – Das Symphonieorchester Vorarlberg muss die für Samstag und Sonntag, 15. und 16. Jänner, geplanten Abokonzerte absagen. Entgegen der bisherigen Ankündigung bleibt die Zahl der Zuschauer bei Veranstaltungen in Vorarlberg auf maximal 500 beschränkt. „Enttäuscht und sehr verärgert“ zeigt sich Geschäftsführer Sebastian Hazod: „Die Entscheidung des Landeshauptmanns ist für mich inhaltlich nicht nachvollziehbar, der Zeitpunkt fünf Tage vor dem Konzert ist für uns eine Katastrophe.“ Das Orchestermanagement sucht nun nach einem Ersatztermin für die Produktion mit Chefdirigent Leo McFall und der norwegischen Violinistin Eldbjørg Hemsing.

Im Herbst 2020 musste das Symphonieorchester ein Abokonzert einen Tag vor der Aufführung wegen einer Verschärfung der Coronaregeln absagen. Diesmal kam die Hiobsbotschaft fünf Tage vor dem Konzert. Landeshauptmann Markus Wallner hat die Vorarlberger Sonderregelung verlängert, für Veranstaltungen gilt weiterhin eine Obergrenze von 500 Personen. Noch am Freitag hatte das Land dem Symphonieorchester versichert, dass diese Beschränkung aufgehoben wird und künftig die österreichweiten Regelungen gelten.

Das Orchester muss deshalb die Abokonzerte am Samstag, 15. Jänner, in Feldkirch und am Sonntag, 16. Jänner, in Bregenz absagen. Die beiden Konzerte waren die größte Kulturproduktion der kommenden Wochen in Vorarlberg. Die Absage trifft das Orchester schwer: Für das SOV fallen für eine solche Produktion Kosten von rund 120.000 Euro an.

Unverständnis über Entscheidung
„Seit Wochen ist klar, dass die Omikronwelle bevorsteht. In den letzten Tagen gab es auch keine wesentlichen neuen Erkenntnisse, die eine so kurzfristige Änderung nötig gemacht hätten“, kritisiert Geschäftsführer Sebastian Hazod. Erst heute wurde das Orchester informiert. Da stieg Chefdirigent Leo McFall gerade ins Flugzeug, um nach Vorarlberg zu reisen.

Auch in der Sache hat Hazod kein Verständnis. Für das Konzert galt die strenge 2G+-Regel. Die Besucher hätten also zusätzlich zu Impfung und FFP2-Maske einen aktuellen PCR-Test benötigt. Zudem ist die Inzidenz in Vorarlberg derzeit niedriger als im Österreich-Durchschnitt. „Weshalb nun in Vorarlberg strengere Regeln gelten als im Rest des Landes erschließt sich mir nicht“, sagt Hazod. „Genauso unverständlich ist, dass das Land die Entscheidung erneut so kurzfristig getroffen hat.“

Einen Ersatztermin für die Produktion mit Chefdirigent Leo McFall und der jungen norwegischen Violinistin Eldbjørg Hemsing will das Symphonieorchester Vorarlberg so rasch wie möglich bekanntgeben. Auf dem Programm stehen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Antonín Dvořák und Emilie Mayer.

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PESARO PRESENTING THE PROGRAMME OF THE 2022 FESTIVAL

Rossini Opera Festival - Pesaro (Italy)

 The 43rd edition of the Rossini Opera Festival will be held in Pesaro from the 9th to the 21st August  2022.   The programme includes two new productions (Le Comte Ory and Otello), revivals of La Gazzetta, Il viaggio a Reims given by pupils of the Accademia Rossiniana, seven concerts, the return of Rossinimania and the Gala commemorating Pier Luigi Pizzi’s 40 years at the ROF, totalling 23 productions.

The Festival will be inaugurated on Tuesday 9th August at the Vitrifrigo Arena with Le Comte Ory conducted by Diego Matheuz with the Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai and the Chorus of the Teatro Ventidio Basso, staged by Hugo De Ana.  The cast is headed by Juan Diego Flórez with Nahuel Di Pierro, Maria Kataeva, Andrzej Filonczyk, Julie Fuchs, Monica Bacelli e Anna-Doris Capitelli.  The three repeat performances will be on the 12th, 16th and 19th August.

Next, on the 10th August, at the Teatro Rossini will come the first performance of La Gazzetta, with Carlo Rizzi conducting the Orchestra Sinfonica G. Rossini and the Chorus of the Teatro della Fortuna in a production  devised by Marco Carniti, with scenery by Manuela Gasperoni and costumes by Maria Filippi,  a show much appreciated at the ROF in 2015.  The cast of singers includes Carlo Lepore, Maria Grazia Schiavo, Giorgio Caoduro, Martiniana Antonie, Alejandro Baliñas, Pietro Adaími, Andrea Niño e Pablo Gálvez.  Repeat performances will be on the 13th, 15th and 18th August.

We return to the Vitrifrigo Arena on the 11th August for Otello, conducted by Yves Abel, with the Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai and the Chorus of the Teatro Ventidio Basso, staged by Rosetta Cucchi, with sets by Tiziano Santi and costumes by Ursula Patzak.  The cast includes Sergey Romanovsky, Eleonora Buratto, Evgeny Stavinsky, Dmitry Korchak, Antonino Siragusa, Adriana Di Paola, Julian Henao and Antonio Garés. Repeats on the 14th, 17th and 20th August.

The 34th Accademia Rossiniana “Alberto Zedda”, beginning on the 4th July, will close on the 18th July at the Teatro Sperimentale with the usual Final Concert.  Furthermore, the pupils  will form the cast in performances, on the 13th and 15th August at the Teatro Rossini, of Emilio Sagi’s production of Il viaggio a Reims, rehearsed by Matteo Anselmi, with Daniel Carter conducting the Filarmonica Gioachino Rossini.

The busy programme of concerts, including six at the Teatro Rossini, opens with four Concerti lirico-sinfonici [vocal and orchestral concerts]: on the 12th August Lorenzo Passerini will conduct the Filarmonica Gioachino Rossini with the bass-baritone Luca Pisaroni; on the 14th August Vitali Alekseenok will conduct the Orchestra Sinfonica G. Rossini, the soprano Jessica Pratt and the mezzosoprano Varduhi Abrahamyan; on the 17th August Fabrizio Ruggero will conduct the Filarmonica G. Rossini and the Chorus of the Teatro della Fortuna, with the bass Nahuel Di Pierro; on the 18th August Daniel Smith will conduct the Filarmonica Gioachino Rossini, the Chorus of the Teatro Ventidio Basso with the tenor Michael Spyres.  There will be two Concerti di Belcanto [Bel Canto Concerts]: the singers are Sonia Prina (16th August) and Barbara Frittoli (20th August).

Rossinimania  will also come back to the Festival: on the 19th August the Teatro Rossini will see the production  of Il sogno dell’orso [The bear’s dream], a musical entertainment devised by Sergio Ragni, involving Matteo Anselmi (actor and director) and the singers Andrea Niño, Valery Makarov and Giorgi Manoshvili.  Rubén Sánchez Vieco will accompany at the piano.

The ROF 2022 will close on Sunday 21st August at the Vitrifrigo Arena with Tra rondò e tournedos  [From rondos to tournedos], a Gala celebrating the 40 years of  Pier Luigi Pizzi at the ROF.  The performance, a production devised and staged by Pizzi himself, will be conducted by Diego Matheuz with the Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai and the Chorus of the Teatro Ventidio Basso, and the singers will be Vasilisa Berzhanskaya, Eleonora Buratto, Maria Laura Iacobellis, Aya Wakizono, Giorgio Caoduro, Nahuel Di Pierro, Dmitry Korchak, Giorgi Manoshvili and Matteo Roma.
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LINZER LANDESTHEATER: LE NOZZE DI FIGARO (DIE HOCHZEIT DES FIGARO) am kommmenden Samstag
Opera buffa in vier Akten von W.A.Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte nach Beaumarchais
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere Samstag, 15. Jänner 2022, 18.30 Uhr
Großer Saal Musiktheater

Musikalische Leitung Markus Poschner
Inszenierung François De Carpentries
Bühne und Kostüme Karine Van Hercke
Video Aurélie Remy
Dramaturgie Anna Maria Jurisch
Chorleitung Elena Pierini
Nachdirigat Ingmar Beck

Graf Almaviva Martin Achrainer, Gräfin Almaviva Erica Eloff / Brigitte Geller, Susanna, Verlobte des Figaro Fenja Lukas / Ilona Revolskaya, Figaro Adam Kim, Cherubino, Page des Grafen Anna Alàs i Jové, Marcellina Gotho Griesmeier / Katherine Lerner, Bartolo, Arzt in Sevilla Michael Wagner, Basilio, Musiklehrer Matthäus Schmidlechner, Don Curzio, Richter Matthäus Schmidlechner, Barbarina, Tochter des Antonio Etelka Sellei, Antonio, Gärtner des Grafen und Onkel Susannas Tomaz Kovacic, Zwei Frauen Antoaneta Mineva, Stephanie Pena-Neuhauser / Nelya Kravchenko, Kateryna Lyashenko

Chor des Landestheaters Linz, Bruckner Orchester Linz
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