Die DIENSTAG-PRESSE – 19. OKTOBER 2021

Die DIENSTAG-PRESSE – 19. OKTOBER 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 19. OKTOBER 2021

Foto: Edita Gruberova als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) an der Wiener Staatsoper. Foto: Axel Zeininger

DIE WIENER STAATSOPER TRAUERT UM KAMMERSÄNGERIN EDITA GRUBEROVA (Lesen Sie auch bitte weiter unten).

Die Wiener Staatsoper trauert um eine Legende der Opernwelt: Edita Gruberova, die slowakische Sopranistin mit ungarischen Wurzeln, langjähriges Staatsopern-Ensemblemitglied, Österreichische Kammersängerin und Ehrenmitglied des Hauses, verstarb 74-jährig in Zürich.
Am 7. Februar 1970 debütierte sie im Haus am Ring als Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte, eine Partie, mit der sie auf dieser Bühne in den folgenden eineinhalb Jahrzehnten fast 70mal zu erleben war und so manche Vorgängerin und Nachfolgerin in den Schatten stellte.
Es war Josef Witt, der damalige Leiter des Opernstudios der Wiener Staatsoper, der mit ihr daraufhin die Partie der Zerbinetta erarbeitete und durchsetzte, dass sie die extrem herausfordernde Rolle in Vorstellungen verkörpern konnte. Zunächst in Repertoire-Aufführungen und dann schließlich in der Neuproduktion vom 20. November 1976. Diese Premiere sollte ihr internationaler Durchbruch werden. Der nicht eben zu Lobeshymnen neigende Premierendirigent Karl Böhm brachte ihre Singularität in einem später oft zitierten Satz zum Ausdruck: »Mein Gott, wenn Strauss doch Ihre Zerbinetta gehört hätte!« Mit der Titelrolle von Lucia di Lammermoor folgte 1978 der nächste Triumph unter Giuseppe Patanè.
In den folgenden Jahren sang sie viele wesentliche Partien ihres Fachs: u.a. Violetta (La traviata), Olympia (Les Contes d’Hoffman), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail). Als Aminta (Die schweigsame Frau), Adele (Die Fledermaus), Rosina (Il barbiere di Siviglia) und Norina (Don Pasquale) – mit der sie auch im Rahmen der Arbeiterkammer-Tournee quer durch Österreich reiste – bewies sie auch ihr umwerfend komisches Talent. Neben weiteren Rollen von Mozart, deren Musik sie als »schwer zu knackende Nuss« bezeichnete, intensivierte sie ihre Beschäftigung auf dem Gebiet des Belcanto-Repertoires: Titelpartie in Maria Stuarda, Giulietta in I Capuleti e i Montecchi, Elvira in I puritani, Titelpartie in Linda di Chamounix, Elisabetta in Roberto Devereux, Titelpartie in Norma (konzertant), Titelpartie in Lucrezia Borgia (konzertant) und Titelpartie in Anna Bolena. Manche dieser Opern wurden sogar ausschließlich ihretwegen neu produziert und gespielt.

Ihren letzten Opernauftritt im Haus am Ring absolvierte sie am 23. Oktober 2015 (Anna Bolena), am 23. Juni 2018 nahm sie mit einem Galakonzert nach fast 50 Jahren Abschied von ihrer geliebten Staatsoper.

Starsopranistin Edita Gruberova gestorben
Sie galt als „Königin der Koloratur“ und „ewige Hohepriesterin des Belcanto“.
https://kurier.at/kultur/starsopranistin-edita-gruberova-gestorben/401774436

Im Alter von 74 Jahren Starsopranistin Edita Gruberova gestorben
Kleine Zeitung

Hamburg
Premiere: Mozart erstrahlt in der Staatsoper Hamburg – „Welche Wonne, welche Lust!“
Die „Entführung“ von Mozart: Ein Comic-Strip, oh nein, wir greifen zu kurz, ein rechter Trickfilm – einem „jungen Publikum“ die Handlung mit Spaß und großer Kunstfertigkeit vermittelnd.
von Harald N. Stazol
Klassik-begeistert.de

München
Bühne frei für den Platzhirsch
Lange geplant, nun endlich die Premiere vor Publikum: die Neuinszenierung von Verdis „Falstaff“ im Nationaltheater. Die Begeisterung am Ende ist groß.
Sueddeutsche Zeitung

Berlin / Deutsche Oper
„Götterdämmerung“ an der Deutschen Oper. Auf die Takte getackerte Nebelkerzen
Starregisseur Stefan Herheim inszeniert Wagners „Götterdämmerung“ an der Deutschen Oper Berlin mit mörderischem Materialaufwand und wenig Erkenntnisgewinn.
Tagesspiegel.de

„Götterdämmerung“ an der Deutschen Oper: Mord im Foyer
https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2021/10/theaterkritik-goetterdaemmerung

Noch unabgeschlossen – „Götterdämmerung“ an der Deutschen Oper Berlin
Neue Musikzeitung/nmz.de

Siegfried stirbt im Opernfoyer
Großartige Sänger in der „Götterdämmerung“ an der Deutschen Oper, aber Regisseur Stefan Herheim meidet eine Deutung.
Berliner Morgenpost

Wien
Staatsopernchor rettete Asmik Grigorians Debüt (Bezahlartikel)
https://www.diepresse.com/6048506/staatsopernchor-rettete-asmik-grigorians-debut

Tafelrunde der tragischen Liebe
Herausragende Sänger, kluge Regie bei „Onegin“ an der Wiener Staatsoper.
Wiener Zeitung

Wien/Musikverein
William Garfield Walker im Brahms-Saal: Kleines Orchester produziert großen Mahler-Klang
Eine Flut an positiven Überraschungen. So lässt sich der Freitagabend im Brahms-Saal des Musikvereins Wien in nur einem Satz umschreiben. Dabei waren die Zweifel, ob Mahlers Vierte auch mit Kammerorchester funktioniert, ziemlich groß. William Garfield Walker, ein Absolvent der MUK (Privatuniversität Wien), hat sie alle beseitigt.
von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Gotha
„Musikalischer Literaturzirkel“ mit Diana Schnürpel
Ein vielschichtiger Liederabend vereint mit Werken deutschsprachiger Dichter.
https://www.gotha-adelt.de/veranstaltungen-in-gotha/details/performance/8246/

Wien / Theater an der Wien
Peter Grimes am Abgrund im Theater an der Wien (Bezahlartikel)
Die Presse.com

Salzburg
Echte Sänger und virtuelle X-Reality
Universität Mozarteum / Kurgarten
„Mit dem Bauprojekt kann die Universität Mozarteum ihren Raumnotstand etwas lindern, vor allem aber auch einen einzigartigen Meilenstein in Richtung Zukunft setzen“, so Rektorin Elisabeth Gutjahr heute Montag (18.10.) in einem Pressegespräch über das nun quasi „baufertige“ neue Gebäude beim Kurgarten.
DrehpunktKultur.at

Berlin
Iván Fischer dirigiert Béla Bartók. Unheimlich tickt das Xylophon
Tagesspiegel

Hamburg
Nach Regiewechsel: Premiere von «Entführung aus dem Serail»
Der Stern.de

Erfurt
Irrwitzige Erfurter Musikfolter: Philip Glass’ „In der Strafkolonie“ in der Studio.Box
Neue Musikzeitung/nmz.de

Gera
Mono-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ in Gera
https://www.tabularasamagazin.de/mono-oper-das-tagebuch-der-anne-frank-in-gera/

Augsburg
Europa liegt in Augsburg
Das Mozartfest eröffnet mit einer Reise nach Prag, zu einem der Glücksorte des Komponisten. Eindringlich singt dabei die norwegische Sopranistin Mari Eriksmoen.
Sueddeutsche Zeitung

Frankfurt
Pianist Martin Helmchen: Eine Andacht, eine Attacke
Frankfurter Rundschau

Eisenach
Sternstunde: Johann Christian Bachs „La clemenza di Scipione“ in Eisenach
Neue Musikzeitungnmz.de

Donaueschingen
Greifbar naher Mythos von der Erschaffung der Neuen Musik
Die Donaueschinger Musiktage in ihrem 100. Jahr
Neue Musikzeitung/nmz.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Concert Halls Are Back. But Visa Backlogs Are Keeping Musicians Out.
https://www.nytimes.com/2021/10/15/arts/music/visa-backlogs-classical-music.html

Paris
Review: “The Red and the Black” Is Sumptuous, but Safe
Based on the 1830 novel by Stendhal, Pierre Lacotte’s new production for the Paris Opera Ballet is an old-fashioned costume drama.
The New York Times

London
Philip Glass’s Satyagraha still captivates at English National Opera
https://operatoday.com/2021/10/philip-glasss-satyagraha-still-captivates-at-english-national-opera/

New-minted rather than dusted down: ENO opens season with Satyagraha
bachtrack.com

Satyagraha REVIEW: Glass’s Operas are quite unlike anything else
express.co.uk

Satyagraha review — English National Opera returns home with Philip Glass’s meditative drama (Subscription required)
thetimes.co.uk

Leeds
Bernstein Double Bill, Opera North review – fractured relationships in song and dance
theartsdesk.com

New York
Glimmerglass Festival Unveils Its Leader’s Final Season
Francesca Zambello, who has overseen a dozen editions of the opera festival in upstate New York, will depart next summer.
The New York Times

Boston
Zander Leads BPO in Heaven-Storming Bruckner’s Eighth
https://www.classical-scene.com/2021/10/17/zander-bruckner-eighth/

San Diego
San Diego Symphony 2021-22 Review: Song and Symphony
Rafael Payare & Michelle DeYoung Team Up for Rousing Showcase
https://operawire.com/san-diego-symphony-2021-22-review-song-and-symphony/

Seattle
Seattle Opera welcomes back live audiences with a moving “La Bohème”
seattletimes.com

Recordings
Mahler: Symphony No 8 in E Flat (Los Angeles Philharmonic, Gustavo Dudamel)
limelightmagazine

Sprechtheater

Wien / Theater in der Josefstadt
Rappelkopf im Widerstand
„Der Bockerer“
Wiener Zeitung

Medien

„Nach neuen Erkenntnissen“ Axel Springer trennt sich von Reichelt als „Bild“-Chef
Die Vorwürfe gegen Julian Reichelt drehen sich um Beziehungen zu Mitarbeiterinnen und einen angeblichen Machtmissbrauch in diesem Zusammenhang. Nach einer internen Untersuchung bleibt Reichelt zunächst auf seinem Posten. Nun wendet sich das Blatt.
Ntv.de

———

Unter’m Strich

Psychiater über Kurz: Er würde es wieder machen
Für Gerichtspsychiater Reinhard Haller geben die ÖVP-Chats den Narzissmus des Kurz-Umfeldes preis. Das Image des Ex-Kanzlers sei zerstört worden.
https://www.heute.at/s/psychiater-ueber-kurz-er-wuerde-es-wieder-machen-100168897

USA
Doppelt geimpft. Ex-US-Außenminister Colin Powell tot
https://www.heute.at/s/der-fruehere-us-aussenminister-colin-powell-ist-tot-100169046

Globale Benzinpreise Oktober 2021

Der durchschnittliche Preis für Benzin weltweit beträgt 1.21 (U.S. Dollar) pro Liter. Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen verschiedenen Ländern in diesen Preisen. Als allgemeine Regel gilt, reichere Länder haben höhere Preise, während die ärmeren Länder und die Länder, die Öl produzieren und exportieren, deutlich niedrigere Preise haben. Eine Ausnahme sind die USA, ein wirtschaftlich entwickeltes Land mit niedrigen Benzinpreisen
https://de.globalpetrolprices.com/gasoline_prices/

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 19. OKTOBER 2021)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 19. OKTOBER 2021)

Quelle: onlinemerker.com

DIE WIENER STAATSOPER TRAUERT UM KS EDITA GRUBEROVA

Ariadne_Auf_Naxos_GRUBEROVA_c_WienerStaatsoper-AxelZeininger
Edita Gruberova als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) an der Wiener Staatsoper. Foto: Axel Zeininger

Die Wiener Staatsoper trauert um eine Legende der Opernwelt: Edita Gruberova, die slowakische Sopranistin mit ungarischen Wurzeln, langjähriges Staatsopern-Ensemblemitglied, Österreichische Kammersängerin und Ehrenmitglied des Hauses, verstarb 74-jährig in Zürich.

Am 7. Februar 1970 debütierte sie im Haus am Ring als Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte, eine Partie, mit der sie auf dieser Bühne in den folgenden eineinhalb Jahrzehnten fast 70mal zu erleben war und so manche Vorgängerin und Nachfolgerin in den Schatten stellte.
Es war Josef Witt, der damalige Leiter des Opernstudios der Wiener Staatsoper, der mit ihr daraufhin die Partie der Zerbinetta erarbeitete und durchsetzte, dass sie die extrem herausfordernde Rolle in Vorstellungen verkörpern konnte. Zunächst in Repertoire-Aufführungen und dann schließlich in der Neuproduktion vom 20. November 1976. Diese Premiere sollte ihr internationaler Durchbruch werden. Der nicht eben zu Lobeshymnen neigende Premierendirigent Karl Böhm brachte ihre Singularität in einem später oft zitierten Satz zum Ausdruck: »Mein Gott, wenn Strauss doch Ihre Zerbinetta gehört hätte!« Mit der Titelrolle von Lucia di Lammermoor folgte 1978 der nächste Triumph unter Giuseppe Patanè.
In den folgenden Jahren sang sie viele wesentliche Partien ihres Fachs: u.a. Violetta (La traviata), Olympia (Les Contes d’Hoffman), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail). Als Aminta (Die schweigsame Frau), Adele (Die Fledermaus), Rosina (Il barbiere di Siviglia) und Norina (Don Pasquale) – mit der sie auch im Rahmen der Arbeiterkammer-Tournee quer durch Österreich reiste – bewies sie auch ihr umwerfend komisches Talent. Neben weiteren Rollen von Mozart, deren Musik sie als »schwer zu knackende Nuss« bezeichnete, intensivierte sie ihre Beschäftigung auf dem Gebiet des Belcanto-Repertoires: Titelpartie in Maria Stuarda, Giulietta in I Capuleti e i Montecchi, Elvira in I puritani, Titelpartie in Linda di Chamounix, Elisabetta in Roberto Devereux, Titelpartie in Norma (konzertant), Titelpartie in Lucrezia Borgia (konzertant) und Titelpartie in Anna Bolena. Manche dieser Opern wurden sogar ausschließlich ihretwegen neu produziert und gespielt.

Ihren letzten Opernauftritt im Haus am Ring absolvierte sie am 23. Oktober 2015 (Anna Bolena), am 23. Juni 2018 nahm sie mit einem Galakonzert nach fast 50 Jahren Abschied von ihrer geliebten Staatsoper.

Das Geheimnis ihrer großen Karriere beschrieb sie 2014 in einem Interview für das Staatsopern-Magazin mit den Worten: »Das Singen hat mir immer Spaß gemacht. Dazu bin ich geboren, ich wollte nie etwas anderes machen… Seit ich denken kann, habe ich immer gesungen: Zu Hause mit der Mutter, Kinderlieder in der Schule, später, während des Studiums kleine Konzerte, zum Teil im von uns so begehrten Ausland. Singen ist einfach mein Leben!«

Edita Gruberova
Foto: Wiener Staatsoper
Direktor Bogdan Roščić:
»Immer wieder bezeichnete Edita Gruberova die Wiener Staatsoper als ihre künstlerische Heimat, ihr Geburtshaus, ihren Olymp. Im gleichen Maße wurde sie vom Wiener Publikum, aber auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses als »unsere« Gruberova angesehen – ein Ehrentitel, der nur den Allerwenigsten zuteil wird. An der Wiener Staatsoper begann ihre einzigartige Karriere, hier feierte sie ihren internationalen Durchbruch und hier war sie in all ihren großen Rollen zu erleben.
Wie kaum eine andere war die Gruberova nicht nur Legende, sondern prägte dieses Haus und seine Aufführungsgeschichte in über 700 Vorstellungen. Dabei war ihre vielgerühmte stimmliche Perfektion nie Selbstzweck, sondern immer im Dienst einer kompromisslosen Hingabe an die Musik und deren bestmögliche Interpretation. Nicht nur ihre Zerbinetta, Königin der Nacht, Rosina oder ihre Lucia bleiben für alle zukünftigen Generationen gültige Referenzpunkte — und Sternstunden des menschlichen Ausdrucks.
«

___________________________________________________________________

GESTERN STARTETE DER „OPERALIA-Gesangswettbewerb“ IN MOSKAU

(das ist der Domingo-Wettbewerb)

Video aus „Domingo-News“

operas

ZU INSTAGRAM mit Video (einige Teilnehmende am ersten Tag)

_____________________________________________________________________

VON PARIS NACH WIEN – mit besonders unfreundlicher AUA-Crew

Servus in Wien (der Prater leuchtet🤩) für #derwaffenschmied@theateranderwien

nach einem Flug mit besonders unfreundlicher @austrianairlines ✈️crew!👎
No comment zur Einreise mit ebenso unfreundlich kontrollierenden Soldaten @bundesheer.online
Schlichtweg zum Schämen im einstmals offenen Schengen-Europa…🇦🇹🙈🇪🇺

gpa

ZU INSTAGRAM mit einigen Fotos

____________________________________________________________________

TERESA BERGANZA, PATRONA DE HONOR DEL TEATRO REAL

berg1
© Javier del Real | Teatro Real

Madrid, 18 de octubre de 2021 – Teresa Berganza ha sido nombrada Patrona de Honor del Teatro Real a propuesta del Patronato de la institución, formulada en su reunión ordinaria que tuvo lugar el pasado 5 de octubre.

Teresa Berganza está vinculada al Teatro Real desde el período en el que era sala de conciertos, donde triunfó con su voz y sus interpretaciones únicas. Después de la  reinauguración del Real como teatro lírico, en 1997, participó en conciertos y en master clases dentro de su programa pedagógico.

El 21 de junio de 2013 el Teatro Real organizó una Gala de Homenaje a Teresa Berganza para celebrar su 80 cumpleaños, presidida por su majestad la Reina Sofía (disponible en MyOperaPlayer). Al término de la misma, Berganza recibió la Gran Cruz de la Orden Civil de Alfonso X el Sabio de manos del ministro de Educación, Cultura y Deporte, José Ignacio Wert, “en reconocimiento a su trayectoria internacional, mantenida y aclamada en una carrera superior a medio siglo de actividad profesional que la emplaza, por sus atributos extraordinarios, entre los primeros cantantes del siglo XX”.

berr2
© Javier del Real | Teatro Real

Recientemente el Teatro Real dedicó las 15 funciones de La Cenerentola, de Gioachino Rossini, a Teresa Berganza, magnífica intérprete del papel titular de esta ópera y de tantos otros en los que dejó su inolvidable impronta.

_________________________________________________________________________

WIEN/ Josefstadt/ „Albert Hall“: Großer Erfolg bei Konzert-Auftakt

Konzerte im Achten | Albert Hall | Wien

 

Zwei wunderschöne Abende konnten Freunde der klassischen Musik vergangene Woche in der Wiener Albert Hall (8.Bezirk) genießen. Grund dafür war das Auftakt-Konzert der neuen Konzertreihe „Konzerte im Achten“.

Anna Volovitch, Konzertpianistin und künstlerische Leiterin der Konzertreihe, lud am Donnerstag und Freitag (14. und 15. Oktober) zum Solo-Klavierkonzert. Sie spielte Stücke von Brahms, Schumann, Chopin sowie Prokofjew.

Zahlreiche Musikfans, sowie Klassik-Größen wie zum Beispiel Franz Zettl waren unter den Anwesenden zu finden. Diese genossen nicht nur die musikalische Darbietung sondern ließen sich auch zu einem oder zwei Achterln hinreißen, die vom benachbarten Lokal namens „Albert“ ausgeschenkt wurden.

Zur After-Konzert-Party wurde um 22 Uhr dann auch ins „Albert“ geladen. Dort hatten die KonzertbesucherInnen auch noch die Möglichkeit mit der Künstlerin, Anna Volovitch, persönlich ins Gespräch zu kommen.

Die Auftakt-Konzerte wurden somit als grandioser Erfolg gewertet.

annavolovitchamklavier c amarilioramalho
Anna Volovitch am Klavier. Copyright: Amarilio Ramalho

Schon jetzt Tickets buchen für die nächsten Konzertabende:

Weiter geht es mit der Konzertreihe „Konzerte im Achten“ am 11. und 12. November. Geladen wird an beiden Abenden zu einem Liederabend. Matthias Helm (Bariton) wird Lieder von Schubert, Brahms, Wolf und anderen namhaften Komponisten zum Besten geben. Musikalische Unterstützung erhält er von Anna Volovitch am Klavier sowie Amarilio Ramalho an der Viola.

Tickets dafür sind bereits online unter www.konzerteimachten.atsowie telefonisch unter 0664/99293933 und per Mail erhältlich.

________________________________________________________________

Herbsttage Blindenmarkt: Willi Narowetz wird 70! 17. 10.2021

gratulanten, mitwirkende der festmatinee für willi narowetz
Gratulanten und Mitwirkende der Festmatinée für Willi Narowetz. Foto: Roland Schuller

Anlässlich des 70. Geburtstags des Publikumslieblings Willi Narowetz haben die Blindenmarkter Herbsttage am Sonntag eine ganz besondere Matinée veranstaltet. Der Intendant Michael Garschall führte das Publikum, das die Ybbsfeldhalle ausfüllte, durch einen schillernden und abwechslungsreichen Vormittag zu Ehren des Jubilars, der diesmal nicht wie sonst selbst zauberte, sondern verzaubert wurde, und das von einer Vielzahl musikalischer Wegbleiter:innen, Freund:innen und Familie, die ihm ihre Ständchen vortrugen.

Aber der Reihe nach. „Narowetz ist Narowetz geblieben“ und deswegen lehnt dieser auch den ihm anfangs angebotenen Champagner ab und lässt sich lieber ein kleines Bier bringen. Obwohl der Mostviertler Volksschauspieler jeden Grund dazu hätte – Star-Allüren gibt es bei ihm nicht.
Das erste Lied, das ihm am Sonntag von seinen beiden Töchtern Sigrid und Hanna gespielt wird, ist „The Girl from Ipanema“. Die schöne Frau, nach der sich alle umdrehen und staunen, wenn sie vorbeikommt, ist vielleicht doch eine kleine Anspielung auf die Prominenz, die Narowetz genießt.
Sigrid am Cello und Hanna mit E-Gitarre interpretieren den Klassiker modern und stimmig: ein herzerwärmender Auftakt.
Als nächstes betritt der Schauspieler Johannes Terne die Bühne und trägt mit Akkordeon „Das Lied von der Krummen Lanke“ vor, eine Berliner Moritat. Einen kleinen Schnitzer auf den Tasten macht er mehr als wett mit seiner Bühnenpräsenz, seinem Charme und nicht zuletzt dem breiten Berliner Dialekt, den das Lied ihm abverlangt.

Von Charme kann die nächste Gratulantin ein Lied singen. Die Mezzosopranistin Patricia Nolz, die 2019 bei den Herbsttagen noch den Prinz Orlofsky gab und dann direkt von der Staatsoper (!) abgeworben wurde, singt fabelhaft Mozarts „Voi che sapete“. Bernd Leichtfried meistert die Herausforderung der Begleitung des Stimmwunders am Klavier bravourös und mit der freudigen Leichtigkeit, für die das Stück aus „Le Nozze di Figaro“ so geliebt wird.

Nach ihr folgt schon die nächste Lokalgröße: Robert Kolar, langjähriger Spielkollege von Narowetz, hat ein herzlich lustiges Medley vorbereitet und krönt das Geburtstagskind zum „König der Ybbsfeldhalle“. Clemens Kerschbaumer bringt „Dein ist mein ganzes Herz“ von Franz Lehár, ein herzzerreißendes Lied mit, das er stimmgewaltig imposant vorzutragen weiß. Bernd Leichtfried macht weiterhin die Begleitung, so auch für Claudia Guarins Interpretation von „Oh mein Papa“ von Paul Burkhard. Guarins herrlich leuchtender Gesang ist definitiv einer der Höhepunkte.

tanzensemble herbsttage blindenmarkt mit willi narowetz
Tanzensemble Herbsttage Blindenmarkt mit Willi Narowetz. Foto: Roland Schuller

Vor der Pause gibt es aber noch ein Highlight: Frau Bundesministerin Tanner kommt, um Narowetz zu gratulieren, und mit ihm ein wenig über seine lange Zeit (30 Jahre!) als Koch in der Ostarrichi-Kaserne zu reden.
Zum Abschluss des ersten Teils kommt dann noch Andreas Sauerzapf mit einem schwindelerregenden Jacques Brel-Lied, das das Publikum vor allem mit einem in die Pause schickt:

Freude auf die zweite Hälfte!
Und die ist berechtigt: Narowetz stellt wieder einmal seinen selbstironischen Schmäh unter Beweis, als er sagt: „Ich bring’ die Leut’ zum Lachen, schön singen tun eh’ die anderen!“ Was für ein Understatement von einem Mann, der seit über 30 Jahren auf Theater- und Operettenbühnen steht!
Für die folgende Nummer „Theater“ von Katja Ebstein wird sogar das Publikum eingebunden und gemeinsam wird kurz das Theater besungen, als Ort der Kultur und des Zusammenkommens. Danach wird es wieder ein wenig schwermütiger; Univ.-Prof. Wolfgang Dosch spielt einen Melancholiker, der seiner eigenen Jugend nachträumt im Wienerlied „Auf der Heide“ von Robert Stolz. Die legendäre Gabi Schuchter sorgt dann wieder für Schwung, mit ihrer selbstgeschriebenen Liebeserklärung an Narowetz, die sie in einem musikalischen „Potpourri“ verpackt.

Der nächste hochkarätige Gratulant ist Josef Forstner, seines Zeichens Kammersänger, der für den besonderen Anlass eines seiner Lieblingslieder, „Die Rose“ von Bette Midler, singt.

bürgermeister franz wurzer, willi narowetz, vizebürgermeister albert brandstetter
Bürgermeister Franz Wurzer und Vizebürgermeister Albert Brandstetter ernennen Willi Narowetz zum Ehrenbürger von Blindenmarkt. Foto: Roland Schuller

Narowetz ist zu dem Zeitpunkt schon sichtlich gerührt, da kommen Bürgermeister Franz Wurzer und Vizebürgermeister Albert Brandstetter auf die Bühne und ernennen ihn zum Ehrenbürger Blindenmarkts!

Der musikalische Leiter der Herbsttage, Kurt Dlouhy, setzt sich nun ans Klavier und mit ihm – endlich! – spielt, singt, lebt Narowetz selbst den „alten Sünder“. Sein Charme ist unverkennbar und spürbar ist auch, dass er auf dieser Bühne zuhause ist. Zum Abschluss regnet es Rosen: Die heißgeliebte Katrin Fuchs hebt zu dem Knef-Klassiker an und alle Gäste treten zusammen auf und stimmen ein, um den „König der Ybbsfeldhalle“ hochleben zu lassen, was mit lang
anhaltenden Standing Ovations belohnt wird!

Gefeiert wurde immerhin Willi Narowetz, ein Comédien, ein Spaßmacher, Sänger, Publikumsheld, Blindenmarkter Lokalmatador und eigentlich dann ja doch ein „Superstar“, wie er als letzten kleinen  Schmäh noch mit einem Augenzwinkern anmerkt.

Laurenz Rogi

_____________________________________________________________

Mittelsächsisches Theater Freiberg – Döbeln: Giovanni Simone Mayr: „Lauter Verrückte!“ –

Premiere einer Opernrarität laden wir Sie herzlich ein: Giovanni Simone Mayrs „Lauter Verrückte!“ („Che originali!“) wird erstmals gespielt

am Samstag, den 30.10. um 19.30 Uhr im Theater Döbeln und am Samstag, den 06.11. um 19.30 Uhr im Theater Freiberg.

Die musikalische Leitung hat José Luis Gutiérrez, Judica Semler inszeniert, Annabel von Berlichingen entwirft Bühnenbild und Kostüme.

Die einaktige Farce „Che originali!“ von Mayr wurde 1798 in Venedig uraufgeführt und war dann etwa 30 Jahre lang auf allen europäischen Bühnen, von Barcelona bis St. Petersburg, in Opernmetropolen wie Dresden, Mailand und Paris, erfolgreich – unter verschiedenen Titeln, in unterschiedlichsten Bearbeitungen und Fassungen.

Dieser Tradition folgt, ursprünglich vor gut einem Jahr unter Corona-Bedingungen gestartet, aber vor der Premiere gestoppt, auch das Mittelsächsische Theater. Wir greifen für unsere Neuinszenierung auf eine deutschsprachige Dialog-Fassung zurück, die vor zehn Jahren für die Hamburger Kammeroper entstanden ist: acht Musiker*innen und sechs Sänger*innen finden auf Bühne und Seitenbühne Platz und sorgen für einen heiteren Abend, der Operneinsteiger gut unterhält und Kennern spannende Entdeckungen ermöglicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.