Die DIENSTAG-PRESSE – 27. OKTOBER 2020

Die DIENSTAG-PRESSE – 27. OKTOBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 27. OKTOBER 2020

Sissi mit ihrem Irischen Wolfshund Horseguard 1865 1866. Photo von Ludwig Angerer, Repro: Andrea Matzker BERICHT SIEHE UNTEN

Wien/ Staatsoper
Wenn Oper vom Leben erzählt
Dmitri Tcherniakov zeigt Tschaikowskys „Eugen Onegin“ an der Wiener Staatsoper – ein szenisches Ereignis.
https://www.news.at/a/kultur-wenn-oper-leben-11724432

Wien/ Staatsoper
Kluge Regie, feine Debüts bei „Onegin“ an der Staatsoper
Zeitlose Tafelrunde: Eine rundum überzeugende Premiere von Tschaikowskis „Eugen Onegin“ an der Staatsoper.
Wiener Zeitung

„Onegin“: Gereifte Moskauer Arbeit als Erfolg für Staatsoper
https://www.vol.at/onegin-gereifte-moskauer-arbeit-als-erfolg-fuer-staatsoper/6787136

„Eugen Onegin“ in der Staatsoper: Die Regie rührt mehr als die Stimmen Bezahlartikel
Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in neuer, junger Besetzung: ein im Ganzen eindringlicher, durchwegs bejubelter Abend.
Die Presse

Tschaikowskis Festsaal der Zurückweisung an der Wiener Staatsoper
Das Besondere: Dmitri Tcherniakov kümmert sich in der Inszenierung von „Eugen Onegin“ um jeden und jedes mit subtiler Sorgfalt
Der Standard

Wien
„Eugen Onegin“ an der Staatsoper: Einhellig gefeierte Wiener Premiere  Bezahlartikel
Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in der Inszenierung von Dmitri Tcherniakov an der Wiener Staatsoper.
Kurier

Ladas Klassikwelt 52: Mein Auftritt für… Kaiser Franz Joseph
Im dritten Jahr an der Musikschule (1997) haben wir die Biographie Joseph Haydns im Musikgeschichtsunterricht studiert und uns auch einige seiner Werke angehört, darunter das „Kaiserquartett“ C-Dur. Es war unser Pflichtstück, neben der Sinfonie Nr. 103 Es-Dur „Mit dem Paukenwirbel“, das wir beim Hörtest am Ende des Semesters erkennen mussten. Die Lehrerin machte uns darauf aufmerksam, dass die Melodie des zweiten Satzes des Streichquartetts jetzt die deutsche Nationalhymne ist. Ich hätte damals nicht gedacht, dass ich drei Jahre später die Gelegenheit haben würde, dieses Stück in seiner Gesangsversion öffentlich aufzuführen; aber nicht als die Hymne Deutschlands.
Jolanta Lada-Zielke berichtet aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

CD
Herbert Blomstedts schwermütiger Brahms
Herbert Blomstedt, inzwischen eindeutig der Doyen unter den aktiven Dirigenten bereichert nach wie vor mit seinen charismatischen und hoch kompetenten Dirigaten das Konzertleben Europas. Das Arbeitspensum des inzwischen 93-jährigen Amerikaners mit skandinavischen Wurzeln wäre selbst für einen jüngeren Menschen ambitioniert. Aber das Musizieren scheint Blomstedts Lebenselexier zu sein, seine die Musik wunderbar illustrierende Zeichengebung ohne Taktstock ist inzwischen legendär.
Eine CD-Besprechung von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert

München
Oper und Staatsschauspiel für Zuschauerobergrenze-Ausnahmen
Donaukurier

München
Stures Limit statt kluger Konzepte
Dass in München nur noch 50 Menschen ins Theater oder Konzert dürfen, ist weder sinnvoll noch fördert es das Vertrauen in die Corona-Politik der Regierung.
Sueddeutsche Zeitung

Regensburg
Überlegen lustig
Das Theater Regensburg hat wieder einmal eine vergessene Oper ausgegraben: Brigitte Fassbaender inszeniert Joachim Raffs „Dame Kobold“ als rasanten Spaß
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/oper-ueberlegen-lustig-1.5092697

Cottbus
Tschaikowski-Oper „Mazeppa“ in Cottbus setzt neue Maßstäbe
https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2020/10/brandenburg-cottbus-mazeppa-tschaikowski-oper-premiere.html

Frankfurt
Der Tanz und das Gebet
Ein großer Abend in der Alten Oper: Die Bamberger Symphoniker unter Jakub Hruša spielen Bruckner.
https://www.fr.de/kultur/musik/der-tanz-und-das-gebet-90080831.html

Hamburg
Ein tschechischer Abend mit dem Pavel Haas Quartett in der Elbphilharmonie
bachtrack

Paris
„Dienstag aus Licht“ von Stockhausen in Paris Bläserschlachten und ein durchgeknallter Synthesizer
BR-Klassik.de

London
Gewagte Mischungen in der Oper
Endlich wieder live in der Covent-Garden-Oper: Zwei Abende bündeln Altes und Neues unter dem Titel „New Dark Age“. Der Operndirektor sieht eine aufregende Chance in der neuen Situation.
Frankfurter Allgemeine

Dirigent Simon Rattle mahnt „Der Exodus hat begonnen“
Britische Künstler wie die Geigerin Tasmin Little und der Pianist Stephen Hough erzählen im „Observer“ von der Verzweiflung ihrer Kolleginnen und Kollegen. Der Dirigent Simon Rattle befürchtet sogar, dass viele Musikerinnen und Musiker ihren Beruf wechseln und nie mehr zurückkehren.
BR-Klassik.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Italian theatre closures: an appeal from Riccardo Muti
Dear President Conte,
While I understand your difficult responsibilities in this long and tragic period for our country, and with the paramount necessity to safeguard the health of our fellow citizens, I feel the need to make a heartfelt appeal to you.
Mehr Infos dazu – Gramilano 

Streams
Renée Fleming, Teresa Stratas, Marilyn Horne, Ausrine Stundyte, Alfred Walker Headline Top 10*** Operas to Stream This Week
https://operawire.com/renee-fleming-teresa-stratas-marilyn-horne-ausrine-stundyte

Classical Music Livestreams You Absolutely Need To See This Week (Oct. 26 – Nov. 1)
https://www.ludwig-van.com/toronto/2020/10/26/critics-picks-classical-music

Berlin
Barenboim opts for power in his Berlin Philharmonic Má vlast
bachtrack

Rom
Riccardo Muti Asks Italian Prime Minister to Reopen Theaters in Open Letter
https://operawire.com/riccardo-muti-asks-italian-prime-minister-to-reopen

London
New Dark Age, Royal Opera House, review: Evening dedicated to female composers that felt like a space-filler
https://inews.co.uk/culture/music/new-dark-age-royal-opera-house-review

Royal Opera’s A New Dark Age is a powerful cantata for our time
bachtrack

Birmingham
City of Birmingham Symphony Orchestra returns to Symphony Hall with live concerts and audiences
https://www.classical-music.com/news/city-of-birmingham-symphony-orchestra

New York
Opera Ithaca 2020 Review: Gianni Schicchi
https://operawire.com/opera-ithaca-2020-review-gianni-schicchi/

Detroit
Wagner’s “Götterdämmerung,” in a Detroit Parking Garage
https://www.newyorker.com/magazine/2020/11/02/wagners-gotterdammerung

San Diego
Review: Arias in an arena parking lot? San Diego Opera’s drive-in “La bohème’ a bold, gear-shifting turn
https://www.sandiegouniontribune.com/entertainment/classical-music/story

Q & A: Soprano Ana María Martínez on Singing Mimì in San Diego Opera’s Drive-In “Bohème’
Operawire

Pop/ Rock/TV

41 Länder wollen 2021 beim ESC in Rotterdam antreten
Wie der Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam über die Bühne geht, ist noch nicht bekannt. 41 Länder wären jedoch bereit, an dem Songcontest mitzumachen.
https://www.vienna.at/41-laender-wollen-2021-beim-esc-in-rotterdam-antreten/6787617

Ausstellungen/ Kunst

Prinzip in Gefahr: Immer mehr Museen verscherbeln Kunstobjekte
Die Einnahmen brechen weg, die Besucher bleiben aus: Private Museen und andere Kultureinrichtungen müssen sich immer häufiger von Teilen ihrer Sammlung trennen, um finanziell zu überleben.
BR-Klassik.de

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Unter’m Strich

Wien
Zarte rote Wechselstimmung in Wien – und Stille im linken Flügel
In der Wiener SPÖ gibt es kaum Gegenwind zu Rot-Pink. Ärger könnte drohen, falls Bildungsstadtrat Czernohorszky gehen muss.
Kurier

Deutschland
Umfrage vor CDU-Parteitag: Die Basis will Merz
Zumindest die CDU-Mitglieder haben bei der Frage, wer Parteivorsitzender werden soll, eine klare Präferenz. Die Frage, wie und ob der Parteitag im Dezember stattfinden kann, ist derweil noch offen.
Frankfurter Allgemeine

Italien
Bangen um Wintersaison: Italien schließt Skipisten
Oberösterreichische Nachrichten

Berlin
Kultur und Corona in Berlin Ein Lockdown droht nicht
Berlins Kultursenator Klaus Lederer: Keine strengeren Regeln für die Berliner Kultur.
Tagesspiegel

München
Kultur und Corona: Stirb langsam!
In München dürfen nur noch 50 Besucher ins Theater, in Stuttgart gilt dagegen eine Sonderregelung für den Kulturbereich. Ein Vorbild für Bayern?
Münchner Abendzeitung

Hat China das Virus bereits besiegt? Keine zweite Welle im Epizentrum
In China begann alles – mit Schrecken sah die Welt Anfang des Jahres mit an, wie das Coronavirus die Millionenstadt Wuhan lahmlegte. Die Pandemie war noch keine und erschien weit weg. Doch das Blatt hat sich gewendet: Während Europa unter der zweiten Welle ächzt, ist China auf dem Weg zurück zur Normalität. Wie kann das sein?
https://www.n-tv.de/panorama/Hat-China-das-Virus-bereits-besiegt-article22120325.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 27. OKTOBER 2020

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 27. OKTOBER 2020)

Quelle: onlinemerker.com

WIENER STAATSOPER: ÜBERWIEGEND GUTE KRITIKEN FÜR „EUGEN ONEGIN“


Anna Goryachova, Nicole Car, Larissa Diadkova. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Wien/ Staatsoper
Wenn Oper vom Leben erzählt
Dmitri Tcherniakov zeigt Tschaikowskys „Eugen Onegin“ an der Wiener Staatsoper – ein szenisches Ereignis.
https://www.news.at/a/kultur-wenn-oper-leben-11724432

Wien/ Staatsoper
Kluge Regie, feine Debüts bei „Onegin“ an der Staatsoper
Zeitlose Tafelrunde: Eine rundum überzeugende Premiere von Tschaikowskis „Eugen Onegin“ an der Staatsoper.
Wiener Zeitung

„Onegin“: Gereifte Moskauer Arbeit als Erfolg für Staatsoper
https://www.vol.at/onegin-gereifte-moskauer-arbeit-als-erfolg-fuer-staatsoper/6787136

„Eugen Onegin“ in der Staatsoper: Die Regie rührt mehr als die Stimmen Bezahlartikel
Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in neuer, junger Besetzung: ein im Ganzen eindringlicher, durchwegs bejubelter Abend.
Die Presse

Tschaikowskis Festsaal der Zurückweisung an der Wiener Staatsoper
Das Besondere: Dmitri Tcherniakov kümmert sich in der Inszenierung von „Eugen Onegin“ um jeden und jedes mit subtiler Sorgfalt
Der Standard

Wien
„Eugen Onegin“ an der Staatsoper: Einhellig gefeierte Wiener Premiere  Bezahlartikel
Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in der Inszenierung von Dmitri Tcherniakov an der Wiener Staatsoper.
Kurier

Online-Merker-Berichte

Zum Premierenbericht von Renate Wagner

Zum Premierenbericht von Manfred A.Schmid

Zum Premierenbericht von Heinrich Schramm-Schiessl

Zum Premierenbericht von Thomas Prochazka
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Lisette Oropesa, eine der großen Gewinnerinnen der Startphase an der Wiener Staatsoper, schreibt auf Instagram über Wien

Leser und gelegentlicher  Mitarbeiter Lukas Link kritisiert, dass in unseren Instagram-Beiträgen immer die „gleichen Verdächtigen“ vorkommen. Er hat nicht unrecht, aber es ist nicht so,  dass wir diese krampfhaft suchen, sondern dass diese Künstler eben Instagram für sich nützen – was natürlich auch einen Bekanntheitsgrad voraussetzt, der zuvor einzubringen ist.

Lukas Link  möchte in diesem Zusammenhang auf den Instagram-Account von Lisette Oropesa aufmerksam machen, die ja gerade die Konstanze in Die Entführung aus dem Serail an der WSO gesungen hat. Ihren Wien-Aufenthalt hat sie mit einigen interessanten Beiträgen aus Wien angereichert.

Daher möchte Link auf Oropesa’s gestrigen Instagram-Beitrag hinweisen. Sie spricht die letzte Aufführung der Entführung an und bringt in dem Posting ihre Freude über die Aufführungen an der Staatsoper zum Ausdruck.

L.L. übersetzt hier einen Teil ihres Beitrages, der vollständige kann auf Oropesa’s Instagram-Account gelesen werden, und ist bestimmt auch für die Merker-Leser interessant:

https://www.instagram.com/p/CGzwVX0qxX7/

„Diese Erfahrung war für mich von Anfang bis Ende unvergesslich. Die Ausdauer des Theaters und unserer außergewöhnlichen Kollegen, diese Aufführungen aufrecht zu erhalten und sie selbst einem kleineren Publikum zu präsentieren, war inspirierend und wurde sehr geschätzt. Wie alle meine Sängerfreunde, ob sie nun auf der Bühne für ein reduziertes Publikum singen oder für ein leeres Theater singen oder vor einer Webcam singen oder für eine Übertragung singen oder sie zu Hause sitzen und überhaupt nicht singen … wir sind alle aus dem gleichen Holz geschnitzt. […] Wir alle wollen weiterhin ein Licht in diese Dunkelheit bringen, auf welche Weise auch immer. Wir alle wollen verantwortungsbewusste Bürger sein. Wir wollen zur Wirtschaft und zum Wohl der Menschheit beitragen. Wir wollen unseren Zweck erfüllen. Aber wir wollen uns sicher, unterstützt und gesund fühlen. […]

Heute sollen übrigens die Proben für die Scala-Eröffnung in Mailand beginnen. Ob „Lucia die Lammermoor“ mit Oropesa/ Florez am 7.12. stattfinden kann, ist angesichts der besonderen Situation allerdings fraglich

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Der Intendant des Teatro Massimo Palermo hat sich heute früh auf Facebook zur neuerlichen Theatersperre in Italien gemeldet. Ich habe versucht, den Apell zu übersetzen:

„In den vergangenen 24 Stunden war ich drei Mal in Theatern oder Konzertsälen. Ich habe am Teatro Massimo Palermo den Fluß wunderbarer Musik gehört, den Puccini für Manon Lescaut geschrieben hat, am Politeama  die verzehrende Melancholie der Vierten Mahler mit dem Orchestra Sinfonica Sicilia und Desirée Rancatore, und gestern Abend, wieder an unserem Theater, Beethovens Neunte in der Liszt-Transkription für zwei Klaviere mit Bruno Canino und Antonio Ballista. Ich war an Orten, die ab heute für das Publikum gesperrt sind. Ich habe glückliche und bewegte Besucher getroffen. An diesen Orten zu sein, war in dieser Phase der pandemiebedingten Verwirrung und Angst Balsam für Herz und Seele. Ein Trost. Ein Trost, wie ihn Gläubige finden, die sich in einer Kirche zum Gebet versammeln. Die Theater sind also Orte des Trostes für den Geist und darüber hinaus Orte der Kultur, der Erkenntnis, des Austausches und der Demokratie. Sie vermitteln Wohlbefinden. Genau darum müssen sie geöffnet bleiben. Wie die Kirchen.“

Francesco Giambrone, Intendant des Teatro Massimo Palermo – 26.10.2020.

Stefan Tanzer
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„Glückseligkeit in größter Sicherheit“. Erfolg für die „besonderen“ Herbsttage Blindenmarkt

Foto von Lukas Beck
„Freunde, das Leben ist lebenswert“. Copyright: Lukas Beck/ Herbsttage Bildenmarkt

Die Herbsttage Blindenmarkt trotzten der CoV-Krise und beeindruckten auch in ihrem 31. Jahr.

2.615 Gäste besuchten die Eigenproduktionen und das Rahmenprogramm. Die beschränkte Anzahl von nur 250 Sitzplätzen pro Vorstellung wurde durch die regionalen CoV-Einschränkungen vorgegeben.

Einhellige Zustimmung gab es für die Operettenrevue „Freunde, das Leben ist lebenswert“ in der Regie von Monica Rusu und Wolfgang Dosch. Kurt Dlouhy faszinierte mit seinem Salonensemble des Kammerorchesters Ybbsfeld. Das Solisten-, Tanz- und Vokalensemble bestach einmal durch seine große Spielfreude. Besonders bewundert wurde die Ausstattung von Irina Hofer und Marcus Ganser.

„Pippi Langstrumpf“ ging bereits in die 2. Saison und wurde von Groß und Klein heftig akklamiert.

Großes Lob gab es von Seiten des Publikums für das Präventionskonzept der „Herbsttage“, das für einen rundum sicheren Ablauf sorgte.

Für 2021 kündigt Intendant Michael Garschall wieder 2 Eigenproduktionen an: Die Operette „Wiener Blut“ von Johann Strauß und das Familienstück „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner.

Im Rahmenprogramm finden sich ein Gastspiel von Max Müller und die Geburtstagsmatinee für Willi Narowetz. Ebenso wird das „Konzert für alle“ eine Neuauflage finden.

Die „Herbsttage 2021“ dauern von 8. bis 31. Oktober 2021. Der Kartenverkauf startet im Jänner 2021. Details werden rechtzeitig auf www.herbsttage.at bekanntgegeben.
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Staatstheater Cottbus:  MAZEPPA. Oper in drei Akten von Pjotr I. Tschaikowski
Libretto Pjotr I. Tschaikowski und Viktor P. Burenin nach dem Gedicht „Poltava“ von Alexander S. Puschkin

-Aufführung in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln-

Musikalische Leitung: GMD Alexander Merzyn
Regie: Andrea Moses
Bühne: Christian Wiehle
Kostüme: Meentje Nielsen
Kostüm-Mitarbeit: Clementine Pohl


Hardy Brachmann, Gesine Forberger, Ulrich Schneider, Kim Lillian Strebel, Andreas Jäpel. Foto: Marlies Kross

Mazeppa, der Oberbefehlshaber der ukrainischen Truppen, hält im Hause der alteingesessenen Familie Kotschubej um die Hand der Tochter Maria an. Sofort kommt es zum großen Krach: Warum sollte sich das junge Mädchen ausgerechnet für den viel älteren Mann interessieren? Doch Maria versichert standhaft ihre Liebe. Nun muss sie sich entscheiden: Geht sie mit dem charismatischen Fremden oder bleibt sie in der Dorfgemeinschaft bei ihrer Familie? Mazeppa plant unter­dessen eine Verschwörung gegen den Zaren, die alles und jeden um ihn herum in den Abgrund reißen kann…


Gesine Forberger, Alexey Sayapin, Ulrich Schneider, Hardy Brachmann. Foto: Marlies Kross


Kim Lillian Strebel, Andreas Jäpel. Foto: Marlies Kross

Weitere Termine: 30.10., 8.11., 14.11.2020
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Sagenumwoben: Wertvolles Faksimile von Richard Wagners „Parsifal“

Richard Wagner: Parsifal. Autograph Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth. Bärenreiter Facsimile. Kommentar: Ulrich Konrad. Documenta Musicologica, Zweite Reihe, Band LVI. ISBN 978-3-7618-2418-4. Bärenreiter-Verlag 2020. 382 Seiten. € 699,–.

Erkenntnis, Mitleid und Erlösung: Mit diesen großen Themen setzt sich Richard Wagner in seinem „Parsifal“ auseinander, den er 1882, 13 Monate vor seinem Tod, vollendete. Das „Bühnenweihfestspiel“, Wagners letztes Werk für die Bühne und 30 Jahre exklusiv in Bayreuth zu hören, bezeichnete er als sein „versöhnendstes Werk“. Schon bei der Uraufführung für die Kompositionstechnik und die mystischen Klangwelten gefeiert, regt die Ideenwelt des Werkes bis heute zu immer neuen Diskussionen und Interpretationen an.

Das Autograph schrieb Wagner fast durchgehend in violetter Tinte, einer Farbe, die er in seinen letzten Lebensjahren am liebsten benutzte. Er legte die Seiten äußerst sorgfältig an und schenkte das Autograph schließlich seiner Frau Cosima – es blieb als gehüteter Schatz immer im Familienbesitz.

Das Faksimile im hochwertigen Vierfarbdruck gibt die umfangreiche Partitur in Originalgröße wieder. Ohne den bibliophilen Gesamteindruck zu stören, erleichtern Akt- und Taktzahlen auf jeder Seite die Benutzung.

Ulrich Konrad erläutert in einem begleitenden Text die Besonderheiten von Werk und Handschrift.

Eine wertvolle Publikation nicht nur für Wagnerianer, sondern ebenso für Dirigenten, Opernfreunde und alle kritischen Liebhaber der Musik des Meisters von Bayreuth.

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In der Arena des Außer-sich-Geratens. Die Staatsoper Stuttgart zeigt Jules Massenets Werther

Marc Piollet dirigiert; Inszenierung von Felix Rothenhäusler; Matthew Polenzani übernimmt die Titelrolle; Die weiteren Partien interpretieren Rachael Wilson (Charlotte), Matthew Polenzani (Werther), Paweł Konik (Albert), Shigeo Ishino (Der Amtmann) und Aoife Gibney (Sophie)

Jules Massenets Oper Werther feiert am 15. November 2020 um 18 Uhr an der Staatsoper Stuttgart in einer Inszenierung von Felix Rothenhäusler und unter der musikalischen Leitung von Marc Piollet Premiere. Die Titelrolle des Werther übernimmt der international gefragte und vielfach ausgezeichnete Tenor Matthew Polenzani, der regelmäßig an den wichtigsten Häusern der Welt zu Gast ist. Die weiteren Partien interpretieren die Ensemblemitglieder Rachael Wilson (Charlotte), Paweł Konik (Albert), Shigeo Ishino (Der Amtmann), sowie Aoife Gibney (Sophie), die zwei Jahre dem Stuttgarter Opernstudio angehörte und nun als Gast an die Staatsoper zurückkehrt. Das Staatsorchester Stuttgart nimmt in voller Besetzung statt im Orchestergraben auf der Bühne Platz – ein zentraler Punkt der Konzeption. Darüber hinaus singt der Kinderchor der Staatsoper Stuttgart.

Johann Wolfgang von Goethes Die Leiden des jungen Werthers von 1774 ist als sowohl autobiographisches wie auch dem Suizid eines Bekannten nachmodelliertes Selbstmordprotokoll bekannt. Für Goethe bedeutete das Schreiben dieses Romans wegen seiner aussichtslosen Liebe zur verheirateten Charlotte Buff Therapie. Der Franzose Jules Massenet interpretierte diesen „Trendsettertext“ einer ganzen europäischen Generation mehr als 100 Jahre nach seiner Entstehung noch einmal neu: Mit überbordend emphatischer Musik zeichnet er Werther und Charlotte als zwei Emotions-Terrorist*innen. Regisseur Felix Rothenhäusler und sein Team beschäftigen sich wie in einer Arena des Außer-sich-Geratens hochkonzentriert mit ihren Zuständen: „Massenet macht in seiner Oper alles direkter, er stellt Werther heraus, lässt die Figuren in ihrer Vereinzelung aufeinanderprallen. Die Oper ist die radikal werdende Liebesemphase. Sie will nichts sein als das, und entwirft darüber hinaus kein soziales Tableau, es gibt nichts als das Verlangen, das radikale Suchen einer einzigen Gestalt“, so der Regisseur.

Felix Rothenhäusler erhielt bereits während des Studiums den 1. Preis beim Internationalen Regiekongress in Moskau und gastierte mit seinen Inszenierungen beim Körber Studio Junge Regie in Hamburg, bei Radikal jung in München und beim Festival Premières in Straßburg. Nach dem Studium inszenierte er u.a. am Staatstheater Karlsruhe, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Deutschen Theater in Göttingen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Felix Rothenhäusler Hausregisseur im Schauspiel am Theater Bremen, wo er zeitgenössische Roman- und Serienstoffe wie Sickster von Thomas Melle, Schimmernder Dunst über CobyCounty oder Mr. Robot für die Bühne adaptierte, sowie auch klassische Werke wie Faust oder Die Räuber neu inszenierte. Eine mehrjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Münchner Kammerspielen. In den letzten Jahren ist er verstärkt auch im Musiktheater tätig. In der Spielzeit 2020/21 debütiert er an der Staatsoper Stuttgart mit der Neuinszenierung von Werther.

PREMIERE

Sonntag, 15. November 2020, 18 Uhr

 Weitere Vorstellungen

  1. / 22. / 29. November 2020
  2. Dezember 2020

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Sissi (Sisi) privat – Bisher unbekannte Photoalben der Kaiserin

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger


Eines ihrer Schönheitsalben, angelegt 1862. Photo: Andrea Matzker

Im Jahr 1994 gelang es dem Kölner Museum Ludwig, 18 Alben mit rund 2000 Photographien aus Sammlungen von Elisabeth, der Kaiserin von Österreich-Ungarn (24.12.1837 – 10.9.1898), genannt Sissi, zu ersteigern. Die Kaiserin hatte diese Alben immer völlig privat und mit separaten Schlüsselchen verschlossen gehalten. Bis 1978 waren sie in Familienbesitz. Dann erst gelangten sie über Versteigerungen und Verkäufe als Teil der photographischen Sammlung schließlich ins Museum Ludwig.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts war es Mode, sich Schönheitsgalerien anzulegen, sei es in Form von Gemälden oder Photographien. Die sagenumwobene österreichische Kaiserin Elisabeth tat dies nicht allein aufgrund der Tatsache, dass dies damals in Mode war, sondern sie versuchte, sich höchstwahrscheinlich ganz bewusst ein eigenes Bild für die Außenwelt zu schaffen anhand der Bildnisse anderer Damen der Welt von damals. Dazu gehörte nicht nur der ihr zum Teil sogar verhasste Adel, sondern auch die Welt der Künstler, Akrobaten, der Halbwelt und der Salons. Sie wusste zeit ihres Lebens um den Unterschied zwischen dem Sich zeigen müssen und dem unentwegt Bestaunt zu werden, dem Wechselspiel von Sehen und Gesehen werden, und nutzte es für die Selbstoptimierung ihres Erscheinungsbildes.


Sissi. Aus ihrem Photoalbum. Photo: Andrea Matzker


Aus vier intimen Frauenportraits in ihren Alben 1860. Photo: Andrea Matzker


Aus ihrem Fotoalbum. Photo: Andrea Matzker

Im Jahre 1887 verfasste sie sogar ein Gedicht mit dem Titel „An die Gaffer“:

„Es tritt die Galle mir fast aus,

wenn sie mich so fixieren;

ich kröch‘ gern in ein Schneckenhaus

und könnt‘ vor Wut krepieren.“

Ungefähr im Alter von 30 Jahren entschloss sie sich, nicht mehr photographiert zu werden, selbst nicht auf Röntgenbildern. Oftmals ließ sie sich bei offiziellen Phototerminen von anderen Personen als Double vertreten, sei es von ihrer Schwester oder ihrer Coiffeuse, nur um nicht selbst den Blicken Neugieriger ausgesetzt zu sein. Dementsprechend ist sie persönlich auch nur sehr selten in den kostbar gebundenen Fotoalben, davon drei mit Halbedelsteinen besetzten Schmuckeinbänden, zu sehen. Die wenigen als echt verbürgten Photos der Kaiserin, die in der Ausstellung im Museum Ludwig von ihr selbst gezeigt werden, sind eine Rückenansicht, ein Foto mit ihrem Irischen Wolfshund Horseguard und eines im Kreis der Familie, meistens von ihrem Hofphotographen Ludwig Angerer aufgenommen.


Sissi Reproduktion des-Staatsportraits von Franz Xaver Winterhalter 1865. Photo: Andrea Matzker


Sissi mit ihrem Irischen Wolfshund Horseguard 1865 1866. Photo von Ludwig Angerer, Repro: Andrea Matzker


Sissi 1860 von Ludwig Angerer. Repro: Andrea Matzker


Sissi 1862 von Ludwig Angerer. Repro: Andrea Matzker


Sissi 1864 von Ludwig Angerer. Repro: Andrea Matzker

Ein sehr bekanntes Bild von ihr wird im Museum Ludwig an die Wand geworfen: Es zeigt sie zu Pferde mit einem ihrer ausgebreiteten Fächer vor dem Gesicht. Für diese Fächer befand sich ein spezielles Futteral an ihrem Sattel, damit kein unerwünschter Blick ihr Antlitz erhaschen konnte, und sie dies jederzeit zu vereiteln in der Lage war. Sie war sehr bedacht auf ihre Außenwirkung und überlegte genau, in welcher Pose und mit welchem Ausdruck sie sich malen oder photographieren ließ. Zu alldem hat sie ihre Sammlungen von schönen Frauen des europäischen und orientalischen Raumes genutzt, denn sie wollte die Wirkung derer Erscheinungsbild studieren und auf sich selbst übertragen. Viele Berichte beschreiben sie als egozentrisch oder narzisstisch.

Seit dem Jahr 1998 wird eine besondere Form der agitierten Depression mit der Bezeichnung „Sissi-Syndrom“ beschrieben. Während bei einer typischen Depression Antriebslosigkeit und sozialer Rückzug vorherrschen, zeichnet sich diese besondere Form unter anderem durch Aktivismus und Streben nach äußerlicher Perfektion aus. Sissi soll an dieser Krankheit gelitten haben. Allerdings ist die Existenz einer besonderen nosologischen Krankheitsform, auf die sich der Begriff bezieht, in der Medizin und der ernsthaften Psychiatrie umstritten.


Sissi 1865 zu Pferd: Photo von Andrea Matzker.

Heutzutage wäre sie wahrscheinlich der weibliche  „Influencer“ par excellence überhaupt. Selten hat jemand sein eigenes Image derartig genau durchdacht, ausgefeilt, geprägt, so konsequent durchgesetzt, verwirklicht und verfolgt. Die Schönheitsmethoden von Sissi waren derartig ausgefallen, dass heutige Methoden kaum mithalten könnten. Ihr herrliches, bis zum Boden reichendes, wallendes Haar, nach wie vor der schönste Schmuck einer jeden Frau, pflegte sie neben täglichem, dreistündigem Kämmen unter anderem mit einer Mischung aus Cognac und Eigelb. Ihren Körper trainierte sie regelmäßig mit konsequent durchgeführten Sportprogrammen an eigens dafür von ihr entwickelten Geräten. lebenslang hielt sie eine eiserne Diät ein. Ihr Antlitz pflegte sie mit rohem Kalbfleisch, das sie über Nacht unter einer Ledermaske einwirken ließ, aber auch mit Masken von zerdrückten Gurken oder Erdbeeren. Sie war sogar so modern, dass sie das Tattoo eines Ankers auf der Schulter trug. Doch dies erfuhr man erst aus dem Obduktionsbericht nach ihrer Ermordung in Genf vor dem Hotel Beau Rivage, an die die anrührende Gedächtniskarte mit den Worten des Kaisers am Eingang zur Ausstellung erinnert.


Die Saengerin Marie Garnier als Venus in der Pariser Urauffuehrung von Orpheus in der Unterwelt. Photo: Andrea Matzker

Ein direkter Bezug zur Stadt Köln besteht trotz allem: Das Abbild der Opernsängerin Marie Garnier als Venus in der Pariser Uraufführung des „Orpheus in der Unterwelt“ des gebürtigen Kölners Jacques Offenbach ist als einziges Abbild zweimal in der Ausstellung bis zum 21. Februar 2021 zu sehen, sowohl als Foto, als auch als Kissenbezug auf der Sitzbank in der Ausstellung, die aus zwei Kabinetten samt Boudoir mit Sissi zu Pferde besteht. In der Präsentation, auf den Wandtexten und in dem informativen und ansprechend gestalteten Begleitheft wird der Name der Kaiserin lediglich mit einem „s“ in der Mitte geschrieben. Hier, in diesem Bericht, wurde die herkömmliche Art der Schreibweise entsprechend der allgemein üblichen Aussprache mit Betonung des Doppelkonsonanten „ss“ in der Mitte, wie sie auch meistens in Österreich benutzt wird, gewählt.


Gedaechtnsipostkarte aus Anlass ihrer Ermordung 1898. Foto: Andrea Matzker

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Österreichische Gesellschaft für Musik (Hanuschhof) : Änderungen im Programm November

Verehrte Damen und Herren!
Es haben sich im November-Programm unserer Gesellschaft drei Änderungen ergeben:

1.) Am 5. 11. / Komponistenportrait Schwertsik: es spricht Peter Kislinger mit dem Komponisten (um 18 Uhr)

2.) Univ.Prof.Glanz hält seinen Vortrag „Beethoven und die Politik“ am 17. 11. um 18 Uhr (verschoben vom 11. 11.)

3.) Univ.Prof. Celestini von der Univ. Innsbruck hat seinen Vortrag zu Giacinto Scelsi abgesagt

Mit der Bitte um Kenntnisnahme sende ich die besten Grüße
Dr.Carmen Ottner
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Die Kunst des Brotes zum Nachlesen: 50 Jahre Ströck für die Ewigkeit

144 Seiten erzählen über Backtradition, Handwerk und die Leidenschaft zum Grundnahrungsmittel Brot. Buch erhältlich ab 27. Oktober 2020.

Die Kunst des Brotes © Ströck
Copyright: Ströck

Wien (LCG) – Bereits seit einiger Zeit spielte Bäckermeister Gerhard Ströck mit dem Gedanken, die fünfzigjährige Erfolgsgeschichte des Familienbetriebs in einem Buch festzuhalten. Die große Jubiläumsfeier musste heuer aufgrund von Covid-19 ohnedies ausbleiben. Der ideale Zeitpunkt also, ein halbes Jahrhundert Backtradition zu dokumentieren und jene Menschen zu zeigen, die hinter diesem Erfolg stehen und ihn täglich mitgestalten.

„Meine fünf Enkelkinder haben mir an einem Sonntagnachmittag, beim Marmorkuchenbacken, den überzeugenden Anstoß gegeben. Alle wollten dem Opa zur Hand gehen und nicht nur einmal rief eines der Kinder währenddessen: ‚Ich will auch Bäcker werden!‘ Die Begeisterung über das Handwerk ist also auch in der vierten Generation fest verankert. Mit dem Buch möchte ich unsere reiche Geschichte als Rückschau und Inspiration für die Jungbäckerinnen und -bäcker festhalten, die vielleicht einmal die Zukunft von Ströck-Brot mitgestalten“, so Gerhard Ströck.

Eine reich illustrierte Familiengeschichte auf 144 Seiten
Das Buch „Die Kunst des Brotes“ erzählt, wie die einst kleine Bäckerei in Wien-Donaustadt zu einem der größten Bäckerei-Unternehmen des Landes aufgestiegen ist. Kreativität und Leidenschaft prägten über 50 Jahre hinweg das Selbstverständnis dieses Familienbetriebs mit seinen heute über 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Journalist und Autor Reinhard Göweil verpackt gemeinsam mit dem auf Koch- und Genussbücher spezialisierten Jürgen Ehrmann ein halbes Jahrhundert Ströck in eine spannende, detailreich geschriebene Firmenbiografie, die von zahlreichen Innovationen geprägt war und ist: Die Gründung einer eigenen Filialkette, die frühe Erweiterung des Angebots um Bio-Backwaren sowie das Feierabend-Restaurant, in dem Nachhaltigkeit und altes Bäckerhandwerk vereint sind. Über den Aufbau des Sport-Sponsorings für den Familienbetrieb berichtet Werber Erich Götzinger. Er begleitete Gerhard Ströck über 20 Jahre durchs Berufsleben und verantwortet zahlreiche Events. Mit rund 40 Athleten im Laufe der Jahre gilt die Wiener Bäckerei Ströck als einer der größten privaten Unterstützer im österreichischen Sport.

Der mehrfach ausgezeichnete Fotograf Lois Lammerhuber verbrachte mit Gerhard Ströck viele gemeinsame Stunden in der Backstube, um die Tradition, das Handwerk und die Leidenschaft zum Brot in Bildern einzufangen. 144 Seiten zeigen eine reich illustrierte Familiengeschichte, die den Wert des Grundnahrungsmittels Brot feiert ­– und dessen historische Bedeutung in Kunst, Religion und Kultur.

„Die Kunst des Brotes“ ist ab 27. Oktober 2020 online, im gut sortierten Fachhandel und in ausgewählten Ströck Filialen um 28 Euro erhältlich.

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