Noah, Oniani, Foto © Sandra Then
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE, 6. OKTOBER 2026
Bonn/Opernhaus
Der Goldrausch Kaliforniens erfasst die Oper in Bonn
Mehr als dreißig Jahre nach der legendären Inszenierung von Giancarlo Del Monaco, zeigt das Theater Bonn als zweite Opernpremiere seiner Saison 2026/2027 LA FANCIULLA DEL WEST von Giacomo Puccini in einer Inszenierung von Daniela Kerck, die mit ihrem Team eine sehr gelungene poetische Darstellung der Geschichte der Goldgräberstadt zeigt. Yannick-Muriel Noah als Minnie, George Oniani als Dick Johnson und Devide Cecconi als Sheriff Jack Rance, sowie ein tolles Ensemble unter der Leitung von Dirk Kaftan vermitteln effektvoll Puccinis Vision des Westens Amerikas.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de
Basel/Theater
Das Theater Basel wagt sich an Moses und Aron
Arnold Schönbergs Moses und Aron hat eine komplexe Entstehungsgeschichte: Das dreiaktige Werk ist unvollendet; 1932 waren erster und zweiter Akt nach Schönbergs eigenem Text komponiert, vom dritten Akt haben wir nur den Text. Noch zu Schönbergs Lebzeiten wurden 1951 noch Auszüge gezeigt, die szenische Uraufführung fand dann allerdings erst 1957 in Zürich statt, wo es 2011 wieder zu sehen war. Nun kehrte das Stück, immerhin ein Meilenstein der Musikgeschichte und auch über 90 Jahre nach der Komposition noch Avantgarde, zurück auf eine Schweizer Bühne.
Von Julian Führer
Klassik.begeistert.de
Wien/Vereinigte Bühnen
Vereinigte Bühnen Wien: Andrea Pier folgt auf Patay als Geschäftsführerin
Die Wien Holding hat die Stelle im Mai ausgeschrieben, Patay war zehn Jahre im Amt.
Kurier.at.vereinigte.bühnen
Wien/Staatsoper
Ehe gerettet, Therapeut tot: Doppeltes Drama an der Staatsoper
Die Staatsoper startet mit dem Doppelabend „Eine florentinische Tragödie“ und „Herzog Blaubarts Burg“ – trotz kleiner Abstriche – erfolgreich in die Saison
DerStandard.at.story.staatsoper
3.10.26, „Eine florentinische Tragödie“, „Herzog Blaubarts Burg“, Staatsoper, Premiere
Triggerwarnung für Psychotherapeuten: Ihr Job kann Sie das Leben kosten! An der Staatsoper werden in der ersten Saisonpremiere Alexander Zemlinskys „Eine florentinische Tragödie“ und Béla Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ szenisch zu einer etwas langatmigen Paartherapie zusammengespannt. Das Resultat: ein ermordeter Therapeut im Doppelbett und wiedergefundenes Eheglück.
http://www.operinwien.at/werkverz/zemlinsk/aflor3.htm
Wien/ Musikverein
Hurtig und licht: Igor Levit mit Beethoven-Sonaten im Musikverein
Der deutsche Pianist fesselte mit einer Melange aus Galanterie, Humor, Innigkeit und Präzision
DerStandard.at.story.hurtigundlicht
Kiel/Theater
Zwischen den Sätzen 6: Karasek schickt Tannhäuser mal wieder ins Bordell
Kiel ist eine Hafenstadt, dort gibt’s sicher auch ein Bordell. Bevor Sie fragen, ob das Daniel Karasek, den großartigen Generalintendanten des Theaters Kiel, für die Neuproduktion des lang ersehnten Kieler Tannhäuser inspiriert hat oder gar Recherche vor Ort von Nöten war: Das weiß ich nicht und tut auch nichts zur Sache. Hier geht es nur darum, wo Karasek den ersten Aufzug angesiedelt hat: Im Milieu eines zeitgenössischen Bordells.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de
Blindenmarkt
Herbsttage Blindenmarkt: Die Liebe in Zeiten der Staatsräson
Mit einem melancholischen Thronfolger und einer tiefsinnigen Tänzerin, mit einer mütterlichen Fürstin und einem despotischen Ministerpräsidenten – und: mit einer Operette, die nicht nur wegen ihres Endes fast schon eine Oper sein könnte, hat Michael Garschall seine 37. Saison in Blindenmarkt eröffnet. Und sich dafür Russlands Zarenreich zu Niederösterreichs Herbsttagen geholt.
Niederösterreichische.nachrichten.at
Hohenems
Schubertiade: Ein würdiger Abschluss für ein Jubiläumsjahr
Mit einem großartigen Auftritt des deutschen Kuss Quartetts und einem wunderbaren Liederabend von Alexander Grassauer endete das heurige Schubertiadejahr in Hohenems (Vorarlberg).
https://www.krone.at/4320548
Stuttgart
Wie ein gesungenes Netflix-Biopic
Katie Mitchells Regieimport von „Lucia di Lammermoor“ an die Staatsoper Stuttgart verbindet viktorianischen Schauerglanz mit einem klugen Blick auf weibliche, historisch motivierte Fremdbestimmung. Sängerisch erweist sich Haus und Ensemble wahrlich als Belcanto-Kraftwerk.
Concerti.de.oper.stuttgart
Essen
Empathie ist gefährlicher als Ehebruch
Das von Korngold beschworene „Wunder der Heliane“ scheint auch das Aalto-Musiktheater erfasst zu haben, das mit diesem nervös inspirierenden Werk zu alter Strahlkraft zurückfindet.
concerti.de.operheliane
Köln
Kölle, et is jot jejange
Mit elf Jahren Verspätung eröffnet die Kölner Oper wieder. Der Bau ist prächtig, die Gastro muss noch üben – und was ist mit der Kunst los? Eine lange Menschenschlange ringelt sich an diesem Sonntagnachmittag ums Kölner Opernhaus herum und über einen betont kurz gehaltenen roten Teppich bis ins Haus hinein. Manche Damen sind wie Christbäume geschmückt, einige Herren haben ihre Smokings entstaubt. Auch das Wetter könnte prächtiger nicht sein. Viel lokale und überregionale Prominenz ist da, nur Elke Heidenreich weilt gerade im Engadin, und Hendrik Wüst und Friedrich Merz haben dringendere Geschäfte. 1957, als das Opernhaus eröffnet wurde, saß Konrad Adenauer im Parkett – aber der war eben nicht nur Mitbegründer der CDU und amtierender Bundeskanzler (mit 50,2 Prozent für die Union bei der Wahl in jenem Jahr), sondern auch Ex-Oberbürgermeister der Stadt und ein echter Kölscher Jong.
https://www.zeit.de/2026/42/koelner-oper-sanierung-eroeffnung-kosten-architektur
Heidelberg
Inniges Happening
Operndirektorin Sarah Grahneis eröffnet mit John Cages „Europera 5“ die neue Intendanz am Theater Heidelberg. Sie bündelt alle Kräfte zu einem feinen, kleinen Starterfolg und lässt die Musik über den Zufall triumphieren.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/cage-europera-5-heidelberg/
Passau
Edel-Offenbachiade in Niederbayern
Christian von Götz inszeniert am Landestheater Niederbayern „Fantasio“ von Jacques Offenbach. Der Abend überzeugt mit ausgefeilten Rollen und wunderbarer Musik.
DieDeutsche.Buehne.de.niederbayern
Sternstunden in Niederbayern: Offenbachs „Fantasio“ zum Leitungsstart in Passau
Die Pariser Uraufführung am 18. Januar 1872 fand genau ein Jahr nach der französischen Kapitulation im Deutsch-Französischen Krieg statt und bildet den bitteren historischen Hintergrund für Jacques Offenbachs Opéra-comique „Fantasio“. Diese gerät am Landestheater Niederbayern zum stupenden Triumph und markiert den im besten Sinne beglückenden Epochenwechsel in die neue Leitung von Astrid Großgasteiger, Generalmusikdirektorin Elisa Gogou und Svenja Gottsmann als Künstlerische Leitung Musiktheater. Gogou hatte Herz und Geist für Offenbach, Christian von Götz zeigte in seiner Inszenierung subtilen Fun und das Ensemble agiert prachtvoll.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Basel/Theater
Ein Theatermacher auf dem Weg in die innere Wüste
Im Theater Basel ist man mittendrin in Schönbergs „Moses und Aron“ und die alttestamentarischen Fragen werden existenziell: Was braucht’s, um dazuzugehören?
Deutsche.buehne.de.arnold.schönberg
Wo bleibt das Goldene Kalb? Schönbergs Moses und Aron am Theater Basel
Der Inhalt dieses Stücks gleicht mehr einem theologischen Seminar als einer Oper. In Schönbergs Moses und Aron kommt keine Liebesgeschichte vor, nicht einmal eine große Frauenrolle. Es gibt keinen Kampf der Guten gegen die Bösen, also der Israeliten gegen die ägyptischen Unterdrücker, und opernträchtige Szenen wie die zehn Plagen oder die Vernichtung der Ägypter im Roten Meer lässt Schönbergs Libretto aus. Stattdessen geht es um zwei unterschiedliche Gottesvorstellungen: Für Moses, den geistigen Anführer der Israeliten, ist Gott ein abstrakter, unvorstellbarer und nicht abbildbarer Gedanke. Sein Bruder Aron dagegen glaubt an einen Gott, der sinnlich erfahrbar ist, der sich seinem Volk in konkreten Wundern zeigt
bachtrack.com.de.mosesundaron
Rostock
Wenn die Männerwelt zur Schändung bläst: Jubel und „Brava“-Rufe für Rigoletto am Volkstheater Rostock
Donnernder Applaus und Standing Ovations bei Opernpremiere in Rostock. Die Musiktheater-Saison wurde mit Verdis Rigoletto eröffnet.
https://share.google/xP9dmGrz2RaImtN4C
Berlin/ Philharmonie
Kirill Petrenko präsentiert frühe Geniestreiche von Brahms und Richard Strauss
Am Ende will der Applaus kein Ende nehmen. Beim letzten Hervorruf wirft Petrenko spontan eine Kusshand ins Orchester. Mehr muss man über das Verhältnis zwischen ihm und den Berliner Philharmonikern nicht sagen.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Bad Vilbel
Symphonischer Glanz entfaltet sich vor kleinem Publikum
Das Nationaltheater-Orchester Mannheim gastiert unter Roberto Rizzi Brignoli in der VILCO, bietet einen packenden Strauss- und Beethoven-Abend, gekrönt von Hanna-Elisabeth Müllers feinsinniger Interpretation der Vier letzten Lieder – und verdient schlicht mehr Publikum.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de
Tonträger
BackstageClassical-Tipp: Die 5 wichtigsten Aufnahmen der Woche
https://backstageclassical.com/backstageclassical-tipp-die-5-wichtigsten-aufnahmen-der-woche/
Links zu englischsprachigen Artikeln
Berlin
Spontini’s La Vestale buried beneath a familiar dystopian nightmare at the Staatsoper Berlin
seenandheard.international.com
Parma
A visually striking Nabucco lacks heart in Parma
bachtrack.com.de
Madrid
Q & A: Soprano Lucía Iglesias on Her Teatro Real Debut, Social Media & the Future of Opera
operawire,com.luciaiglesias
Stockholm
Opera på Konstakademien 2026 Review: Blomstrande Barock
https://operawire.com/opera-pa-konstakademien-2026-review-blomstrande-barock/
London
Forty years of the Phantom of the Opera – the show that wouldn’t die: ‘People come back to hear the impossible’
As Andrew Lloyd Webber’s enduring gothic melodrama celebrates its 40th birthday, producer Cameron Mackintosh and cast members from down the years recall what makes it so special
TheGuardian.com.phantom
Washington
21st Century Consort serves up a diverting array of works at the Hirshhorn
Mezzo-soprano Katherine Lerner Lee performed Schoenberg’s The Book of the Hanging Gardens with the 21st Century Consort Saturday night at the Hirshhorn Museum.
washington.classical.review
Nashville
Nashville Symphony’s 2026-27 Season is Back On Following $10 Million Investment from Oracle
operawire.nashville
Recordings
Sue me!
Two experiments in opera — Opera Philadelphia‘s Complications in Sue and Heartbeat Opera‘s MANON! — receive worthy recordings.
https://parterre.com/2026/10/04/sue-me/
Ballet / Dance
London: Pam Tanowitz’s Pastoral – a major new dance work to cherish
Shaping her dancers into patterns of enthralling complexity, grace and beauty, Tanowitz makes music visible in a work that deserves to rank among the very best.
https://www.gramilano.com/2026/10/review-pam-tanowitz-pastoral/
Review: Stevie Nicks, Fashion and Ballet. What Could Go Wrong? (Subscriotion required)
New York City Ballet hosted its annual fashion gala, this season pairing three choreographers with designers. The faux pas really added up.
TheNewYorkTimes.com.newyorkcity
Sprechtheater
Salzburg
Eskalation bis zum Anschlag
Landestheater Salzburg / Krach in Chioggia
Drehpunkt.Kultur.at.salzburg
Wien
Schauspieler Albert Rueprecht gestorben
Mehr als 40 Jahre war Schauspieler Albert Rueprecht in verschiedensten Rollen am Theater in der Josefstadt zu sehen. Er wirkte in rund 50 Filmen und gut 50 TV-Produktionen mit. Nun ist er im Alter von 97 Jahren gestorben, wie der „Kurier“ am Samstag berichtete. Am 24. Juli 1929 in Wien geboren, sammelte Rueprecht bereits am Akademischen Gymnasium bei einer Schulaufführung von Ferdinand Raimunds „Alpenkönig und Menschenfeind“ seine ersten Theatererfahrungen. Nach dem Abschluss der Handelsakademie besuchte er das Reinhardt-Seminar und erhielt 1951 erste Engagements am Parkring- und am Bürgertheater, bevor er 1953 in Hermann Bahrs „Krampus“ am Theater in der Josefstadt debütierte.‘
https://wien.orf.at/stories/3373812/
Politik
Österreich
Wirrer SPÖ-Krisenplan lähmt Republik monatelang
Die Hängepartie in der SPÖ hat auch für die Regierung Folgen. Der Vizekanzler ist geschwächt, seine Partei gespalten. Viele Vorhaben könnten nun auf die lange Bank geschoben werden.
https://www.krone.at/4322203
Österreich
Philip Kucher: Aus dem Doskozil-Lager zu Babler
Der 45-jährige Kärntner ist Spezialist für Gesundheits- und Sicherheitspolitik.
Kurier.at.kucher
Nach Chaos-Gipfel: SPÖ sagt „Afterwork Drinks“ ab
Für Dienstag wäre ein „Afterwork Drink“-Event der SPÖ geplant gewesen. Es wurde nun kurzfristig abgesagt – aus „terminlichen Gründen“.
oe24.at.absage
Österreich
Kasperl der Woche: Regierung fällt nur eines ein: Steuern, Steuern
Die Bundesregierung belastet die Bevölkerung wieder einmal mit einer neuen Abgabe. Steuern – die Währung fantasieloser Politiker. Ein Kommentar zu unseren Kasperln der Woche von Wien-Chef Michael Pommer.
https://www.krone.at/4318928
Volksparteien wie die SPÖ und die ÖVP schaffen sich gerade europaweit selbst ab
Die Sozialdemokraten haben außer Mangel nichts mehr zu verteilen. Und die bürgerlichen Parteien haben den schweren Fehler begangen, konservative Positionen aufzugeben und damit erst Raum geschaffen für die Populisten rechts von ihnen.
DiePresse.com,volksparteien
Wirtschaft
Österreich
Nach Paketsteuer kommt nächster Amazon-Knall
Für viele Amazon-Kunden in Österreich ändert sich in den kommenden Wochen eine bisher beliebte Zahlungsart. Die Monatsabrechnung wird abgeschafft. Hintergrund sind neue Vorgaben für Verbraucherkredite, die ab 20. November gelten und auch Zahlungsmodelle für kleinere Beträge stärker regeln.
oe24.at.paketsteuer
Innsbruck
Hard Rock Café in Innsbruck ist neuerlich pleite
Das Lokal in der Maria-Theresien-Straße steht vor der Schließung. 31 Mitarbeiter sind betroffen.
Kurier.at.wirtschaft
Wissenschaft
Erde und Mars sind auf grundlegend unterschiedliche Weise entstanden
Protoplaneten prägten die Erde, Planetesimale den Mars. Erde und Mars entstanden im selben jungen Sonnensystem, doch offenbar mit deutlich verschiedenen Mischungen ihrer Bausteine. Eine neue Analyse flüchtiger Elemente deutet darauf hin, dass die Erde überwiegend aus Protoplaneten hervorging, die kleine Partikel einsammelten, während Mars vor allem aus größeren Gesteinsbausteinen, sogenannten Planetesimalen, wuchs. Das gegensätzliche Mischungsverhältnis stützt ein hybrides Modell der Planetenentstehung.
https://www.scinexx.de/news/kosmos/erde-und-mars-sind
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Unter’m Strich
Sport/ Tennis
Djokovic k.o. und gut. Medwedew schießt Zuschauer ab – disqualifiziert!
Verrücktes Ende eines verrückten Spiels! Zwar stand er ohnehin schon mit dem Rücken zur Wand – wirklich verloren hat Daniil Medwedew das Halbfinale in Peking gegen Novak Djokovic aber, weil er nach einem verlorenen Punkt einen Zuschauer abgeschossen hatte und dieser verletzt aus der Halle gebracht wurde.https://www.krone.at/4321156
Vertreibung aus dem Sudetenland
„Ihr habt drei Stunden Zeit zu packen. Die Schlüssel lasst ihr draußen im Schloss stecken“
Eine Tschechin kennt die Tragödie ihrer Heimat. Nach Vertreibung der Deutschen haben die Verbliebenen alles Deutsche verleugnet. Dabei gab es viele gemischte Familien. Von ihnen erzählt das Buch „Geteiltes Haus“.
DieWelt.de,Kultur56487
Signa-Pleite Benko: Darum droht auch Ehefrau Gefängnis
Es ist gut zehn Monate her, als Nathalie Benko im Dezember 2025 neben ihrem Ehemann René Benko auf der Anklagebank im Landesgericht Innsbruck Platz nehmen musste. Damals wurde das ehemalige Model und die Mutter seiner drei Kindern frei gesprochen. Seitdem genießt sie ihr Leben in Freiheit – und durchaus auch im Luxus. Auftritte bei Reitturnieren sorgten immer wieder für Schlagzeilen. Doch: Laut Zellengenossen ihres einstigen Milliardärs-Gatten besucht Nathalie Benko ihren Ehemann häufig hinter Gittern. Dort könnte laut dem deutschen Magazin „Bunte“ aber bald selbst landen. Denn: Weil sie versucht haben soll, eine Richterin zu täuschen, droht ihr eine Anklage – und bei einer Verurteilung sogar Gefängnis. Für sie und René Benko gilt die Unschuldsvermutung.
oe24.at.nathalie.benko
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 6. OKTOBER 2026)
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 6. OKTOBER 2026
Berlin/ Komische Oper

Die österreichische Künstlerin Florentina Holzinger hat als Performerin, Regisseurin und Choreografin mit eindrucksvollen Arbeiten vom österreichischen Pavillon auf der Biennale in Venedig bis hin zur Volksbühne in Berlin verschiedenste Orte erfolgreich bespielt. Wiederkehrende Themen in ihren Arbeiten sind weibliche Selbstermächtigung, religiöse und mythologische Symbolik und körperliche Grenzerfahrungen. Nach ihrer aufsehenerregenden ersten Opernperformance SANCTA (unter der Beteiligung des Orchesters der Komischen Oper Berlin in der Volksbühne), einer Auseinandersetzung mit den Ritualen und Strukturen der katholischen Kirche, widmet sich Florentina Holzinger 2027 im Hangar 4 dem Krieg und seinen ideologischen Triebkräften, mit neuen sowie historischen Kompositionen.
Sie wollen unter den Ersten sein, die sich Tickets für diese Produktion sichern können? Dann registrieren Sie sich bis Ende Oktober für den Early-Bird-Rabatt und erhalten Sie im März ein exklusives Vorkaufsrecht vor dem Start des regulären Ticketverkaufs.
Holzinger im Hangar!
Premiere am 18. Sep 2027
@Flughafen Tempelhof Hangar 4
Zur Registrierung
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1976-2026: 50 Jahre Schubertiade – ein halbes Jahrhundert im Zeichen von Franz Schubert

Jubiläumsjahr mit 20.800 Besuchern und 95 Prozent Auslastung erfolgreich zu Ende gegangen
Mit einer Serie von sechs Konzerten hat die Schubertiade vom 1. bis 4. Oktober im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems ihr 50-jähriges Jubiläum ausklingen lassen. Das abschließende Kammerkonzert am 4. Oktober gestalteten die Geigerin Viviane Hagner, der Cellist Adrian Brendel und der Pianist Till Fellner. Damit ging ein besonderes Festivaljahr zu Ende: Vor 50 Jahren fand die von Hermann Prey gegründete Schubertiade zum ersten Mal in Hohenems statt.
50 Jahre Schubertiade: ein Jubiläumsjahr mit Blick zurück
Das Jubiläumsjahr wurde mit einer Konzertreihe in Hohenems eröffnet, die bei Publikum und Presse auf besondere Resonanz stieß: der Rekonstruktion des Programmes der ersten Schubertiade vom 8. bis 16. Mai 1976 in Hohenems. In neun Konzerten erklang dabei genau jener „Strauß berühmter und bekannter Werke Schuberts“, mit dem Festivalgründer Hermann Prey die Schubertiade 1976 erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Insgesamt standen bei der diesjährigen Schubertiade in Hohenems und Schwarzenberg 49 Konzerte auf dem Programm, zu denen 20.700 Besucher kamen. Die Gesamtauslastung lag bei 95 Prozent.
Stammpublikum und viele neue Gäste aus aller Welt
Neben Musikfreunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die traditionell den Großteil des Publikums stellen, zog es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schubert-Liebhaber aus aller Welt zu den Konzerten nach Hohenems und Schwarzenberg. Besonders stark vertreten waren erneut die Gäste aus Großbritannien, die unter den nicht deutschsprechenden Besuchern die größte Gruppe bilden, gefolgt von Gästen aus dem übrigen Europa und Übersee. So fanden sich auch in diesem Jahr Besucher aus Australien, Hongkong, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Südkorea, Russland und den USA im Publikum. Besonders erfreulich ist dabei die Mischung aus treuem Stammpublikum und zahlreichen neuen Gästen. Viele Besucher halten der Schubertiade seit Jahrzehnten die Treue, gleichzeitig gewinnt das Festival kontinuierlich neue Zuhörer hinzu.
„Das Bayreuth der Schubert-Freunde“
Dass die Schubertiade im internationalen Festivalgeschehen einen besonderen Stellenwert genießt, zeigt sich auch in der Berichterstattung. Unter dem Titel „Das Bayreuth der Schubert-Freunde“ schreibt Eleonore Büning in der „Neuen Zürcher Zeitung“: „Die Schubertiade in Vorarlberg besteht diesen Sommer seit fünfzig Jahren und ist noch immer das Maß aller Dinge im Liedgesang. Die angeblich vom Aussterben bedrohte Kunstform wirkt hier unerhört lebendig – weil sie entsprechend lebendig vermittelt wird.“ Nicht nur das künstlerische Profil des Festivals, auch die besonderen Spielstätten finden in der Presse große Beachtung. So hebt Markus Thiel im „Münchner Merkur“ die Qualitäten des Markus-Sittikus-Saals hervor: „Damals [1976] wurde im Rittersaal von Hohenems musiziert, heute ist alles im Markus-Sittikus-Saal, einer 1913 erbauten Turnhalle, die später umgerüstet wurde zu einem der akustisch besten Kammermusiksäle überhaupt“. Und auch der Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg wird für seine besondere Atmosphäre und Lage gewürdigt. Alain Rusbridger schreibt in der „Financial Times“ unter dem Titel „A love letter to the Schubertiade“: „Der Konzertsaal in Schwarzenberg mit 600 Plätzen bietet einen Blick auf Butterblumenwiesen und ferne Hügel. Stellen Sie sich vor, Londons Wigmore Hall wäre in eine der weniger bekannten Ecken des Lake District oder in ein abgelegenes Tal in den Highlands versetzt worden. Dies ist sicherlich einer der Gründe, warum so viele Musiker hierher pilgern: eine dringend benötigte Auszeit von ihrem ansonsten unerbittlichen Alltag zwischen Flughäfen und städtischen Konzertsälen.“
Schubertiade zum Nachhören
20 Konzerte wurden in diesem Jahr vom ORF aufgezeichnet und werden in Ö1 sowie im Rahmen der EBU von zahlreichen europäischen Radiostationen übertragen. Damit wird die Schubertiade auch im Rundfunk weit über Vorarlberg hinaus hörbar – und bietet ein akustisches Fenster zur Region, zu Österreich, zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern und natürlich vor allem zur Musik von Franz Schubert.
Schubertiade 2027
Auch im kommenden Jahr bringt die Schubertiade wieder herausragende Künstlerinnen und Künstler der internationalen Musikwelt mit ihrem Publikum in Hohenems und Schwarzenberg zusammen. Mit insgesamt 58 Konzerten – darunter 24 Liederabende, 24 Kammerkonzerte, 9 Klavierabende und eine Klaviermatinee – unterstreicht die Schubertiade auch 2027 ihre herausragende Stellung als weltweit bedeutendstes Schubert-Festival.
SCHUBERTIADE HOHENEMS, Markus-Sittikus-Saal
- – 25. April 2027
- – 23. Mai 2027
- – 18. Juli 2027
- September – 3. Oktober 2027
SCHUBERTIADE SCHWARZENBERG, Angelika-Kauffmann-Saal
- – 22. Juni 2027
- – 31. August 2027
Zu den Künstlerinnen und Künstlern sowie Ensembles der Schubertiade 2027 zählen:
Liederabende
Ilker Arcayürek, Erika Baikoff, Ian Bostridge, Rafael Fingerlos, Alexander Grassauer, Nikola Hillebrand, Christiane Karg, Konstantin Krimmel, Ludwig Mittelhammer, Christoph Prégardien, Julian Prégardien, Fatma Said, Andrè Schuen und The Erlkings; begleitet (am Klavier) von Marcelo Amaral, Roman Borisov, Ammiel Bushakevitz, Helmut Deutsch, Daniel Arkadij Gerzenberg, Daniel Heide, Gerold Huber, Sholto Kynoch, Joseph Middleton, Maya Oganyan, Olga Pashchenko, Wolfram Rieger sowie von Kristian Bezuidenhout (Hammerklavier), Felix Knecht (Violoncello), Leila Schayegh (Violine), Marcello Smigliante Gentile (Mandoline) und Brigitte Fassbaender (Rezitation).
Kammerkonzerte
Alinde Quartett, Aris Quartett, Barbican Quartet, Michael Barenboim, Pablo Barragán, Matthias Bartolomey, Elena Bashkirova, Wolfram Brandl, Renaud Capuçon, Cuarteto Casals, Eliot Quartett, Isang Enders, Ensemble der Münchner Philharmoniker, Mao Fujita, Boris Giltburg, Goldmund Quartett, Julia Hagen, Andrei Ioniță, Javus Quartett, Adrien La Marca, Leonkoro Quartet, Mandelring Quartett, Minetti Quartett, Nils Mönkemeyer, Daniel Müller-Schott, Pavel Haas Quartett, Quatuor Modigliani, Schumann Quartett, Nabil Shehata, Signum Quartett, Astrig Siranossian, Sitkovetsky Trio, Alexey Stadler, Julian Steckel, Trio Moreau, Carolin Widmann.
Klavierabende- und –matinee
Till Fellner, David Fray, Marc-André Hamelin, Elisabeth Leonskaja, Igor Levit, Paul Lewis, Francesco Piemontesi, Lukas Sternath, Yaara Tal & Andreas Groethuysen, William Youn.
Kartenbestellungen für 2027 sind derzeit schriftlich per Post, E-Mail oder Webformular bzw. ab Ende Oktober auch telefonisch möglich.
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IPG- Internationale Ignaz-J- Pleyel – Gesellschaft
Herzlich willkommen zur 668. Veranstaltung der Internationale Ignaz J. Pleyel Gesellschaft IPG
Konzert am Sonntag, dem 11.10.2026 um 17:00 Uhr im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums
Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll
KÜNSTLERINNEN:
Gregor Hinterreiter, Klarinette
David Seidel, Fagott
Stephanie Timoschek, Klavier
PROGRAMM:
F. Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)
Konzertstück No. 1, in f-Moll, Opus 113 für Klarinette und Bassetthorn
Fassung für Klarinette und Fagott
– Allegro con fuoco, – Andante, – Presto
Astor Piazzolla (1921 – 1992)
„Le Grand Tango“ für Violoncello und Klavier
Für Fagott und Klavier: D.Seidel & S.Timoschek
– Tempo di Tango
Pierre Max Dubois (1930 – 1995)
Sonatine-Tango pour Basson et Piano
– Violent et animé, – Scherzando, – Sarabande, – Vivace
PAUSE
F. Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)
„Variations serieuses“ op.54 für Klavier solo
– Andante sostenuto: Variationen I-XVII
Carl Maria von Weber (1786 – 1826)
Grand Duo Concertant, Es-Dur, Op. 48, 1816
– Allegro con fuoco, – Andante con moto, – Rondo.Allegro
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)
Trio in B-Dur, 1791, Ben 440
original für Klavier, Violine und Violoncello
Fassung für Klavier, Klarinette und Fagott von G.Hinterreiter und D.Seidel
– Allegro vivace, – Adagio, – Rondo.Allegro
Zugabe; Änderungen sind der IPG vorbehalten!
Wir wünschen Ihnen schöne Stunden im Geburtsort Pleyels und freuen uns schon auf Ihren Besuch!
Ihre IPG
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Freie Bühne Wieden: Heute „24 STUNDEN IM LEBEN EINER FRAU“ – Das Stefan-Zweig-Musical mit Musik von Sergei Dreznin

Seit einem halben Jahr leite ich die FREIE BÜHNE WIEN in der Wiedner Hauptstraße 60b. Ich mache dies ohne nennenswerte finanzielle öffentliche Unterstützung.
Aus der Überzeugung heraus, dass Kunst und Kultur den Kitt unserer Gesellschaft darstellen und dass dieser Kitt nicht aus den Ritzen gekratzt werden darf. Denn sonst gibt es Scherben – und die bringen nicht immer Glück.
Besonders unserer Jugend muss wieder Hoffnung gegeben werden.
Darum hatte ich die ersten Premieren dieser Saison der Jugend gewidmet.
Die Produktionen im September waren:
– DIE SCHÖNE UND DAS BIEST – ein Mitsingen-Musical für Kids ab 3
– SOMMERNACHTSTRÄUME – junge Talente verzaubern in einer Performance nach W. Shakespeare
– DR. MURKES GESAMMELTES SCHWEIGEN – eine junge Truppe begeistert in einer Textneufassung mach H. Böll (noch eine letzte Vorstellung am 13. Okt., 19:30)
Nun steht am DIENSTAG, 6. OKTOBER, 19:30 UHR eine Deutschsprachige Erstaufführung ins Haus.
24 STUNDEN IM LEBEN EINER FRAU – Das Stefan-Zweig-Musical mit Musik von Sergei Dreznin
ICH BEWEISE damit, dass es möglich ist, auch mit geringen finanziellen Mitteln hochwertiges Theater zu machen.
– ICH FORDERE die Unterstützung unserer Jugend und die WIEDERERÖFFNUNG DER WIENER KAMMEROPER als Ort der Talenteförderung.
Karten und weitere Informationen gerne direkt über mich: 0676 32 69 289
Gernot Kranner
Direktor FREIE BÜHNE WIEN
»24 Stunden im Leben einer Frau«
Stefan Zweigs Novelle als österreichische Musiktheater-Erstaufführung in Wien
Nach Frankreich, Spanien und Russland kommt Ein Stefan Zweig Musical nun dorthin, wo Zweigs Sprache zu Hause ist: nach Wien.
Am 6. Oktober 2026 erlebt das Werk an der Freien Bühne Wien seine österreichische und deutschsprachige Erstaufführung. Shlomit Butbul und Jakob Pinter übernehmen die Hauptrollen. Reinwald Kranner steht als Stefan Zweig selbst auf der Bühne und führt als Erzähler durch den Abend.
Komponist Sergei Dreznin begleitet den Abend vom Klavier aus, ergänzt durch Violine und Cello. Dennis Kozeluh führt Regie.
Weitere Vorstellungstermine am 07., 08., 09., 12., 20. und 21. Oktober, jeweils 19:30 Uhr
Tickets und weitere Information unter www.24h.wien und https://freiebuehnewien.at
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PILSEN: DIE APPARTEMENTS DES ADOLF LOOS
Dreizehn Appartements hat Adolf Loos für die damals aufstrebende tschechische Industriestadt Pilsen gestaltet, 8 davon sind noch größtenteils erhalten, derzeit sind 4 von ihnen öffentlich zugänglich, im Herbst kommt noch ein fünftes dazu.
Das ist sehr viel mehr als in Wien, das sich doch sonst als Loos-Hauptstadt der Welt inszeniert.
Die meisten der Loos‘schen Wohnungen liegen an der Klatovská trida (vormals Ferdinandstrasse) – einst eine Pracht-, heute eher eine Schnellstraße.

Wohnung der Familie Vogl. Esszimmer. Foto: Robert Quitta

Der Salon in der Wohnung der Familie Vogl. Foto: Robert Quitta
Unser erster Besuch gilt der Wohnung der Familie Vogl. Leider sind durch die Wirren des 20.Jahrhunderts nur der Salon mit Kamin und das Esszimmer mit Täfelung gelbem Travertin erhalten geblieben.

Wohnung der Familie Kraus. Foto: Robert Quitta
In unmittelbarer Nähe liegt die Wohnung der Familie Kraus.
Hier besonders sehenswert der Salon und das Esszimmer mit Marmortäfelung und den sich gegenüberliegenden Spiegelwänden.

Semler-Residenz: Foto: Radovan Kodera
Weiter unten an der Klatovská liegt die Semler-Residenz, der jüngste Beitrag zur Pilsener Loos-Collection, renoviert von der Westböhmischen Galerie.
Es handelt sich dabei um mehr als eine Wohnung, nämlich um ein Villenhaus auf mehreren Ebenen, nach Loos‘ berühmten „Raumplan“ gestaltet.
Genial, aber für meinen Geschmack etwas zum verschachtelt und unruhig. Würd ich nicht drin wohnen wollen (was aber ohnehin nicht zur Debatte steht).

Wohnung im Haus Brummel. Foto: Robert Quitta

Licht im Haus Brummel. Foto: Robert Quitta
Sofort einziehen würde ich hingegen ins Haus Brummel (was ja leider auch keine Möglichkeit darstellt).
Wundersamerweise blieb in diesem Falle der Großteil des zeitgenössischen Mobiliars erhalten: Schlafzimmer, Wohnzimmer, Wohnzimmer, Damensalon. Und das Ganze eben nicht in einem mehrgeschossigen „Raumplan“ auf mehreren Geschossen, sondern in einer phänomenalen Zimmerflucht auf einer einzigen Ebene.
Wenn dann noch das nachmittägliche Sonnenlicht durch die gelben Vorhänge einfällt,
ist das pure Wohnglück vollkommen.
Vor den Vorhang, Adolf Loos !
Robert Quitta, Pilsen