DIE DONNERSTAG-PRESSE – 10. JUNI 2021

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 10. JUNI 2021

Anna Netrebko. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 10. JUNI 2021

Österreich
Ab heute Lockerungen
Das ist Musik in vielen Ohren: Die ab heute geltenden weiteren Öffnungen sind ein weiterer Schritt in Richtung Normalität, zugleich aber ein Zwischenschritt. Statt zwei Metern gilt wieder die Ein-Meter-Abstandsregel, die Sperrstunde wird von bisher 22.00 Uhr auf Mitternacht verlegt, außerdem dürfen in der Gastronomie bis zu 16 Personen außerhalb bzw. acht Personen in den Gaststuben (jeweils plus Kinder) zusammenkommen (statt bisher zehn bzw. vier). Im Handel und in Freizeitbetrieben dürfen wieder mehr Kunden eingelassen werden. Kulturveranstaltungen können stärker ausgelastet werden (75 statt 50 Prozent). In Outdoor-Bereichen fällt die Maske komplett.
https://kurier.at/chronik/oesterreich/corona-weitere-lockerungen-gelten-ab-donnerstag/401407878

Grafenegg
Auftakt zum opulenten ORF-„Kultursommer“ 2021: Grafenegger „Sommernachtsgala“ am 11. Juni live-zeitversetzt in ORF 2
www.ots.at

Bregenz
Bregenzer Festspiele bringen 2022 „Sibirien“ ins Festspielhaus
In der Oper von Umberto Giordano stehen die Liebe und der Schmerz im Mittelpunkt. Drei Aufführungen sind für nächstes Jahr geplant
Der Standard.at

Bregenz
„Sibirien“ als Hausoper bei Bregenzer Festspielen 2022
Salzburger Nachrichten

Salzburg/ Osterfestspiele
Osterfestspiele Salzburg 2022 mit Neuinszenierung von „Lohengrin“
Die Titelpartie singt Eric Cutler und in die Rolle der Elsa schlüpft Jacquelyn Wagner. Das Kriegsbeil zwischen Bachler und Thielemann offenbar begraben
Der Standard.at

Osterfestspiele Salzburg 2022 – das Programm
https://www.osterfestspiele-salzburg.at/programm-2022/lohengrin.html

Salzburg
Eine neuer Friede belebt die Osterfestspiele Salzburg – Bezahlartikel
Aus bitteren Differenzen ist freundliche Einmut geworden: Nikolaus Bachler und Christian Thielemann sprechen über gemeinsame Zukunft.
Salzburger Nachrichten

Wien/ Staatsoper
Opernregisseur Barry Kosky: Der mit den Krähen singt
Kosky zeigt nicht nur ab Donnerstag Verdis „Macbeth“ an der Wiener Staatsoper – der Australier ist der überbordende Enthusiast unter den internationalen Opernregisseuren
Der Standard.at

Garsington Opera: Ein sprühender „Rosenkavalier“ an einem lauen englischen Sommerabend
Rosen sind überall in diesem in ein englisches Landgut transferierten Wiener „Rosenkavalier“: Natürlich die silberne Rose (die es als Tradition bekanntlich nie gegeben hat – von Hoffmannsthal frei erfunden) gleich zu Anfang des Stückes eine kitschige Plastik-Rose, vom putzigen, rosaroten Gott Amor, der in dieser Produktion politisch korrekt den üblichen Mohren-Pagen der Marschallin ersetzt, Rosen in den überdimensionierten Rokoko-Reliefs, die das Schlafzimmer und dann, mit neureichem Goldrand versehen, das neureiche Stadtpalais des Freien von Faninal schmücken, ein etwas unmotivierter Rosenstrauß im Arm des italienischen Tenors und schließlich ein Blumenverkäufer, der im „Vorstadtbeisl“ dem Verführer Ochs eine in Plastik verpackte Rose aufdrängt.
Charles E. Ritterband berichtet vom Garsington Opera Festival
Klassik-begeistert.de

Wien/ Festwochen
Auf den Spuren Richard Wagners

Heiner Goebbels, deutscher Musiker und Regisseur, kann man nach dieser „Performance“ anlässlich der Wiener Festwochen 2021 als Gesamtkunstwerk-Erschaffer bezeichnen. Denn das hat er tatsächlich mit dem musikalischen Genie und Landsmann Richard Wagner gemein.
Herbert Hiess berichtet von den Wiener Festwochen
Klassik-begeistert.de

Chopin erklingt im Netz
Deutsche Konzert- und Opernhäuser öffnen langsam ihre Türen wieder für Hörer, die Live-Musik erleben möchten. Vorerst werden Personen mit einem negativen Coronavirus-Testergebnis zugelassen, die Zuschauerzahl ist aber noch begrenzt. Aus diesem Grund finden einige Musikveranstaltungen immer noch online statt, die so aber ein breiteres Publikum erreichen können.
Jolanta Łada-Zielke im Gespräch mit dem Pianisten Hubert Rutkowski
https://klassik-begeistert.de/interview-hubert-rutkowski-chopin-festival-2021/

Linz
Geballte Frauenpower
Bruckners Schülerinnen und Schüler stehen im Fokus des heurigen Brucknerfestivals in Linz.
https://www.diepresse.com/5987578/geballte-frauenpower

Berlin
(In-)Fragestellungen – „The Making of Blond“ an der Deutschen Oper Berlin
https://www.nmz.de/online/in-fragestellungen-the-making-of-blond-an-der-deutschen-oper-berlin

München
Emojis statt Emotionen: Miroslav Srnkas neue Oper Singularity an der Bayerischen Staatsoper
bachtrack.com

München
Jubiläumsspielzeit zum 70-jährigen Bestehen
Münchner Rundfunkorchester stellt Konzertsaison 2021/2022 vor
BR-PresseKultur.de

Dresden
Dresdens Neuanfang: Nora Schmid soll Semperoper leiten
Frankfurter Allgemeine

Köln
Versuchte Psychologisierung: Premiere von Gounods Faust an der Oper Köln
bachtrack.com

69. Festspiele in Laibach
Festival Ljubljana: Staraufgebot beim Nachbarn
Kleine Zeitung

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Opera Philadelphia to Stream “The Drama of Tosca”
https://operawire.com/opera-philadelphia-to-stream-the-drama-of-tosca/

Prag
Mark Wigglesworth and the Czech Phil offer a bright finale at Prague Spring
bachtrack.com

New York
Bruised by the Pandemic, Carnegie Hall Plans a Comeback
New York’s premier concert hall hopes a star-studded season will draw virus-wary fans. But there’s still uncertainty.
https://www.nytimes.com/2021/06/08/arts/music/carnegie-hall-pandemic-reopening.html

Jonas Kaufmann, Renée Fleming, Christine Goerke, Joyce DiDonato, Eric Owens Lead Carnegie Hall’s 2021-22 Season
operawire.com

Hail and Farewell: “Hymn to the City”
New York, Greenwood Cemetery
http://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=14603

Miami
New World Symphony wraps a pandemic season with Mozart, Wagner and a U.S. premiere
https://southfloridaclassicalreview.com/2021/06/new-world-symphony-wraps-a

USA
Summer strikes a familiar note as music returns to Wolf Trap, Tanglewood, the Hollywood Bowl and other outdoor venues
Washington Post

Feuilleton
Is opera dead or can it redefine itself?
Caitlin Vincent, a lecturer in the creative industries, describes how we can interpret classical operas in a way that does not perpetuate harmful stereotypes or cultural appropriation
https://pursuit.unimelb.edu.au/podcasts/is-opera-dead-or-can-it-redefine-itself

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Unter’m Strich

Schmid nach mehr Budget für Außenminister Kurz: „Du schuldest mir was“
Der spätere Öbag-Chef prahlte noch im Finanzministerium, dem Außenressort mehr Geld verschafft zu haben. Kurz könne nun „Geld scheißen“, erzählte er Blümel
Der Standard.at

Schmid an Blümel: „Mitterlehner wird flippen“
Die Staatsanwaltschaft will mit neuen Chats beweisen, dass Kurz von der Bestellung Thomas Schmids zum Öbag-Chef wusste. Sie zeigen vor allem eines: Dass Schmid für den Außenminister deutlich mehr Budget herausschlug.
https://www.diepresse.com/5991378/schmid-an-blumel-mitterlehner-wird-flippen

Zu viele Lockdowns
Entthront! Wien nicht mehr lebenswerteste Stadt
Drei Jahre lang in Folge galt Wien als die lebenswerteste Stadt der Welt. Doch die Corona-Pandemie setzte der Bundeshauptstadt zu und verdrängte sie nun sogar aus der Top Ten des „Economic Intelligence Unit Rankings“ 2021. Demnach liegt Wien nur noch auf dem zwölften Platz. Die neuseeländische Hafenstadt Auckland erklomm stattdessen das Siegespodest, gefolgt von Osaka in Japan und Adelaide in Australien. Am Ende der Liste fand sich indes erneut Damaskus in Syrien.
https://www.krone.at/2433088

Alternativen zum Lockdown und Impfzwang
Die Einschränkung der Grundrechte sollte aufgehoben werden. Nicht Corona hat die Gesellschaft gespalten, sondern der Umgang damit
https://kurier.at/meinung/gastkommentar/alternativen-zu-lockdown-und-impfzwang/401407287

Deutschland
Auch bei Armin Laschet ungereimtheiten im Lebenslauf
t-online.de

Österreich/ Fußball
Bundesliga-Klubs beschließen neue Tabellenwertung
https://www.skysportaustria.at/bundesliga-klubs-beschliessen-neue-tabellenwertung/

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 10. JUNI 2021)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 10. JUNI 2021)

Quelle: onlinemerker.com

HEUTE PREMIERE „MACBETH“ IN DER WIENER STAATSOPER

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Anna Netrebko. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Luca Salsi, Anna Netrebko. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

mac7Carlos Osuna, Freddy De Tommaso, Aurora Marthens. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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WIENER STAATSOPER im Kulturhaus Brotfabrik/ „Opernlabor“: Premiere von „Der letzte Tag“ am 11. Juni 2021

am Freitag, 11. Juni 2021 kommt das neue Stück der Gruppe „Opernlabor“, des partizipativen Musiktheaterprojektes der Wiener Staatsoper, im Ankersaal der Kulturhaus Brotfabrik zur Premiere: „Der letzte Tag“.

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Opernlabor-Ensemble singt „Empörungschor“. Foto: Ashley Taylor/ Wiener Staatsoper

Zum Stück:

#utopera: Wie wünschen wir uns die Zukunft? Und wie auf keinen Fall? Seit Oktober 2020 haben sich im partizipativen Musiktheaterprojekt »Opernlabor« 17 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 23 Jahren mit den Mitteln des Musiktheaters mit ihren dystopischen und utopischen Zukunftsvisionen auseinandergesetzt, Perspektiven zur Gegenwartsgesellschaft gemeinsam verhandelt und diese, inspiriert durch inhaltliche und musikalische Themen aus Verdis Macbeth und mit Unterstützung von Profis der Wiener Staatsoper und Superar, in eine eigene künstlerische Form gebracht. Entstanden ist eine eigens von den Jugendlichen geschriebene und komponierte Musiktheater-Performance, „Der letzte Tag“, die nun mit dem Bühnenorchester der Staatsoper im Ankersaal des Kulturhaus Brotfabrik zur Aufführung gebracht wird.

lab5Jennifer Muhozi und Ensemble, „Brindisi-Szene“ aus „Der Letzte Tag“.  Foto: Ashley Taylor/ Wiener Staatsoper

Zum Inhalt:

Zukunft: Wir schreiben das Jahr 2084. Empört wird sich hier nicht mehr! Die Proteste haben sich eingestellt. Durchgesetzt haben sich die Egoisten, Narzisstinnen und Realitätsverdränger mit ihrem „Alles wird gut!“-Mantra. Noch einmal kommt die Gesellschaft nun »an einem Tisch« zusammen, um den letzten Tag mit einem fulminanten Brindisi zu feiern. Denn: Alternativen gibt es nicht mehr und „ganz so arg kann’s eh nicht sein“, oder?

Vorstellungstermine im Ankersaal (Kulturhaus Brotfabrik, 1100 Wien)

Premiere: Freitag, 11. Juni 2021, 19.00 Uhr

Weitere Aufführungen: Samstag, 12. Juni 2021, 16.00 und 19.00 Uhr
Kostenlose Karten können über www.wiener-staatsoper.at gebucht werden (Restkarten erhältlich):

https://www.wiener-staatsoper.at/spielplan-tickets/detail/event/994335989-opernlabor/

Künstlerisches Team:

Projektleitung und Inszenierung Krysztina Winkel (Wiener Staatsoper)
Musikalische Leitung Johannes Mertl (Wiener Staatsoper)
Musikalische Gestaltung und Koordination Kooperation: Andy Icochea Icochea (Superar)

Kostüme: Mahshad Safei

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Verena Lackner, Magdalena Hoffmann und Laura Palden feiern „den letzten Tag“, Brindisi-Szene aus „Der Letzte Tag“Foto: Ashley Taylor/ Wiener Staatsoper

Ensemble: Zidan Darwish, Adele Daubner, Josefine Ebner, Igor Getmann, Magdalena Hoffmann, Nihat Kaya, Verena Lackner, Nika Lininger, Lucia Lohn, Jennifer Muhozi, Sara Muminovic, Mathias Müller, Laura Palden, Laura-Sophie Polzhofer, Jessica Sumetzberger, Elena Schäfer, Maryam Tahon

Eine Kooperation der Wiener Staatsoper und Superar.

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VOM SINGEN. WAS IST EIGENTLICH »LEGATO«?
8. Juni 2021
Von Thomas Prochazka

Mich haben ein paar Sänger und Lehrer ersucht, mich einmal der Frage zu widmen, was denn eigentlich »dieses legato« sei, von dem immer soviel geschrieben, auf das so oft verwiesen wird. Daraus entstand der nun veröffentlichte Beitrag »Vom Singen. Was ist eigentlich ›legato‹?«:

In ihren Berichten meist wie nebenher notiert, attestieren einige Rezensenten Sängern der von ihnen besuchten Aufführung durchwegs die Fähigkeit, legato zu singen, während andere Berichterstatter vehement das Gegenteil behaupten. Dieser Widerspruch verdrießt — auch und gerade das Publikum. Wem soll es glauben?

Was also ist dieses »legato«, von dem immer die Rede geht? Unter legato versteht man beim Gesang die geschmeidige und gleichmäßige Verbindung von Tönen. Es ist die Basis des Kunstgesangs.

In der klassischen Musik gilt, dass prinzipiell alle Töne legato zu singen sind, wenn nicht andere, dem entgegenstehende Vortragszeichen wie z.B. marcato oder staccato notiert wurden. (Eine weitere Ausnahme bildet etwa die extra ausgewiesene Vortrags-/Tempo­bezeichnung Recitativo.) Das bedeutet aber, das legato quasi die »Grundeinstellung« ist, es keiner zusätzlichen Notation — wie etwa Bindebögen — bedarf. Als Beispiel diene der untenstehende Ausschnitt aus dem Klavierauszug von Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos mit der Phrase „Es gibt ein Reich“

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Da beim legato die einzelnen Töne bruchfrei miteinander verbunden werden sollen, ergibt sich zwingend, dass die einzelnen Notenwerte ausgehalten werden müssen. Der Übergang zwischen den Tönen soll unmittelbar erfolgen, d.h., ohne dass bei auf- oder absteigender Gesangslinie viele Zwischentöne erklingen. (Letzteres bezeichnete man als portamento. Es wird in den Partituren durch einen Bindebogen zwischen zwei Noten angegeben.)…

Weiterlesen bei Thomas Prochazka in www.dermerker.com 

 http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=279937DE-D189-A115-D063F998573988BE

Vielleicht ist das Thema ja gerade angesichts der stattfindenden Première von Macbeth für den einen oder anderen Leser von Interesse.

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WIEN: Zusatzvorstellung TRISTAN EXPERIMENT am 22.6. in der Kammeroper
Aufgrund des großen Erfolges und anhaltender Nachfrage bietet das Theater an der Wien eine Zusatzvorstellung am Dienstag, den 22. Juni in der Kammeroper an.

Wien (OTS) – Seit 26. Mai zeigt das „Theater an der Wien in der Kammeroper“ die Neuproduktion des Tristan Experiment von und mit Günther Groissböck in der Doppelfunktion als König Marke und Neo-Regisseur. Für seine erste Regiearbeit erntete der international gefeierte Bass viel Begeisterung von Seiten des Publikums und erhielt für die mit dem Dirigenten Harmut Keil erarbeitete Fassung der Wagner-Oper ausgezeichnete Premierenkritiken. Auch das exzellente Sängerensemble mit Norbert Ernst als Tristan, Kristiane Kaiser als Isolde, Kristján Jóhannesson als Kurwenal/Melot und Juliette Mars als Brangäne sowie das Wiener KammerOrchester erhalten viel Akklamation für ihre Performance.

Aufgrund des großen Erfolges mit acht ausverkauften Vorstellungen in Folge und anhaltender Nachfrage, bietet das Theater an der Wien seinem Publikum eine Zusatzvorstellung am Dienstag, den 22. Juni um 18.30 Uhr in der Kammeroper an.

Intendant Roland Geyer zeigt sich sehr glücklich: „Es freut mich sehr, dass das Wiener Publikum so zahlreich und voller Begeisterung in die Kammeroper strömt. Die Zusatzvorstellung soll ein richtungsweisendes Signal für uns alle sein, dass wir auch weiterhin positiv in die kommende neue Spielzeit blicken. Unser Abonnementverkauf ist sehr gut angelaufen und wir danken unserem treuen Publikum, denn das ist die essentielle Basis für einen erfolgreichen Spielbetrieb.“

Karten für die Zusatzvorstellung des „Tristan Experiment“ am 22. Juni können ab sofort online auf der Website www.theater-wien.at gebucht werden. Die Tageskasse im Theater an der Wien hat bis 14. Juni Dienstag und Donnerstag von 11.00 bis 16.00 Uhr geöffnet, ab 15. Juni von Montag bis Samstag von 11.00 bis 16.00 Uhr.

Tristan Experiment – hinter der Bühne. Einige Videos (gefunden von Fritz Krammer)

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Bitte untenstehenden Link verwenden

ZU INSTAGRAM mit einigen Videos

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DER „HEFT-MERKER“ DER NEUE MERKER – Ausgabe Juni 2021

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LISETTE OROPESA UND IHRE WIEN-AUFTRITTE

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ZU INSTAGRAM

Lisette Oropesa fühlt sich geehrt, dass sie 2021/22 in eine ihrer Lieblingsstädte und eines ihrer Lieblingsopernhäuser zurückkehren kann – nach Wien und an die Wiener Staatsoper. Oropesa wird im März erneut die Konstanze in Mozart’s Die Entführung aus dem Serail sein, und im April wird sie als Lucia di Lammermoor angekündigt – einer Partie, mit der sie zuletzt in Madrid einen überwältigenden Erfolg feiern konnte. Besonders freut sich die Sopranistin aus New Orleans auf den für März angekündigten Liederabend im Haus am Ring.

Wie bereits vor längerem angekündigt, wird Oropesa bereits im November 2021 im Theater an der Wien zu Gast sein, wo sie die Titelrolle in Händel’s Theodora singen wird. Zur Superbesetzung der konzertanten Aufführung gehören auch Starmezzo Joyce DiDonato und Wundertenor Michael Spyres. (Zitat Oropesa)

Lukas Link

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 10. – 16. JUNI 2021

DAB+ Radio von Bayern 2 zu gewinnen: Danke fürs Mitmachen beim Gewinnspiel! | Bayern 2 | Radio | BR.de

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

10.6. DAS RHEINGOLD (aus Paris, Aufnahme v. 23.11.2020) BBC 3-15 Uhr
12.6. VIVA LA MAMMA (aus Madrid, Aufnahme v. 2.6.) RNE Clásica Madrid-19 Uhr
IDOMENEO (Live aus Würzburg) Bayern 4-19.05 Uhr
FAUST (aus Paris, Aufnahme v. 12.3.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
MACBETH (aus Wien, Aufnahme v. 10.6.) ORF Ö1-19.30 Uhr
LA CLEMENZA DI TITO (aus London, Aufnahme v. 17.5.) BBC 3-19.30 Uhr
LA TRAVIATA (aus Rom, Aufnahme v. 25.2.) RAI 3-20 Uhr
TANNHÄUSER (aus London, Aufnahme v. 21.5.2016) HR 2-20.04 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clásica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.

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OPER ZÜRICH: EIN ABSCHIED UND EIN ANFANG
FABIO LUISI VERLÄSST NACH NEUN JAHREN DAS OPERNHAUS +++ LIVE-ÜBERTRAGUNG DES KONZERTES MIT INNOVATIVER 3D-AUDIOTECHNOLOGIE

Ganz im Zeichen des Abschieds steht das Philharmonische Konzert am Samstag, 19. Juni, 19 Uhr. Zum Spielzeitende wird Fabio Luisi nach neun Jahren seine Tätigkeit als Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich beenden. Nach zahlreichen herausragenden Dirigaten von Neuproduktionen, Wiederaufnahmen und Konzerten steht er ein letztes Mal als GMD am Pult der Philharmonia Zürich. Renommierte Stationen seiner Karriere von Wien bis New York führten den gebürtigen Genuesen 2012 an das Opernhaus Zürich. Gemeinsam mit dem Intendanten Andreas Homoki prägte er seither das Programm und den Klang der Philharmonia Zürich. Unvergessen sind seine Verdi-Interpretationen, sein Zyklus mit Opern von Vincenzo Bellini oder seine Streifzüge durch das grosse sinfonisch-romantische Repertoire in den Philharmonischen Konzerten.

«Fabio Luisi ist nicht nur ein in vielerlei Hinsicht herausragender Dirigent, sondern auch ein kraftvoller künstlerischer Partner für das Musiktheater. Ich war sehr glücklich, ihn mit Beginn meiner Intendanz am Opernhaus als GMD gewinnen zu können und verdanke unserer gemeinsamen Arbeit besonders viele schöne und aufregende künstlerische Erfahrungen». (Andreas Homoki, Intendant Opernhaus Zürich)

Mit Bruckners 7. Sinfonie verlässt Luisi nun das Opernhaus. Die meistgespielte und eine der bedeutendsten Kompositionen von Anton Bruckner zeigt einen emotionalen Facettenreichtum, der von tragischer Agonie bis hin zu überschwänglicher Freude und triumphierenden Fanfaren reicht. In diesem Wechselspiel wird Luisi noch einmal seine Präzision und Dynamik demonstrieren können.

Um den vollen Klang dieses letzten Konzertes einer Ära nicht nur den 100 zugelassenen Zuschauer*innen im Saal des Opernhauses zukommen zu lassen, wird das Konzert für alle anderen Musikfans als audiovisueller Livestream auf der Website des Opernhauses übertragen. Im Bestreben, dem lebendigen Musikerlebnis noch ein Stückchen näher zu kommen, wendet das Opernhaus Zürich dafür erstmals eine im Klassikbereich komplett neue Audiotechnologie an. Die Streaming-Zuschauer*innen können zwischen dem bekannten Stereoton und einem 3D-Sound wählen. Bekannt ist die 3D-Audiotechnologie aus dem Gaming- und dem Virtual Reality-Bereich. Die Anwendung bei einem sinfonischen Konzert ist allerdings komplettes Neuland. Der umhüllende 3D-Sound erweckt den Eindruck, mitten im Geschehen zu sein und einen 360 Grad-Ton zu erleben. Voraussetzung ist die Benutzung von Kopfhörern. Mit Modellen, die das Ohr komplett umschliessen, haben Sie das volle Erlebnis.

Im 2015 gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter Fabio Luisis Leitung zahlreiche Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Schubert, Rimski-Korsakow und Frank Martin sowie in Zusammenarbeit mit Accentus Music die DVDs zu «Rigoletto», «Wozzeck», «I Capuleti e i Montecchi», die «Messa da Requiem» und «Das Land des Lächelns». Neu ist ab dem 25. Juni 2021 mit Verdis «Simon Boccanegra» die letzte Zusammenarbeit von Andreas Homoki und Fabio Luisi als DVD im Handel erhältlich. Die Produktion wurde im Dezember 2020 mit Christian Gerhaher in der Titelpartie pandemiebedingt vor 50 Zuschauerinnen und Zuschauern aufgeführt und live auf ARTE TV übertragen. «Simon Boccanegra» wird außerdem am Samstag, 3. Juli 2021, 20:04 Uhr im Rahmen des «ARD Radiofestival» über alle Kulturradios der ARD übertragen.
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HESSISCHES STAATSTHEATER WIESBADEN:
PREMIERE Puccinis »Triptychon« (»Il trittico«)

»Der Mantel« | »Schwester Angelica« | »Gianni Schicchi«

 

Oper von Giacomo Puccini (1858 – 1924)

Zyklus aus drei Operneinaktern | In italienischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln.

 

Premiere am 21. Juni 2021, um 19 Uhr im Großen Haus

Die nächsten Vorstellungstermine: 26. Juni & 9. Juli, jeweils um 19 Uhr

 

In der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung von Alexander Joel ist Puccinis »Il trittico«, nach der Online-Premiere am 9. Mai, nun auch im Großen Haus zu erleben.

In der Oper liegen Dramatisches, Trauriges und Lustiges oft eng beieinander. Eben diesen Gedanken mag Giacomo Puccini im Hinterkopf gehabt haben, als er einen Opernabend kreierte, bei dem drei einaktige Opern zur Aufführung gebracht werden sollten. Auf diesem Weg entstanden die drei Einakter »Der Mantel« (»Il tabarro«), »Schwester Angelica« (»Suor Angelica«) und »Gianni Schicchi«, die der Komponist zu »Das Triptychon« (»Il trittico«) zusammenfügte.

Olesya Golovneva, die in Wiesbaden u.a. Vitellia in »Titus«, Tatjana in »Eugen Onegin« und Desdemona in »Otello« gesungen hat, ist als Giorgetta, Schwester Angelica und Lauretta zu sehen. Daniel Luis de Vicente singt Michele in »Der Mantel« und die Titelpartie in »Gianni Schicchi«. Romina Boscolo singt Frugola, die Fürstin und Zita. Aaron Cawley übernimmt die Partie des Luigi in »Der Mantel«, Ioan Hotea singt Rinuccio und den Liederverkäufer.

 

Musikalische Leitung Alexander Joel Inszenierung Uwe Eric Laufenberg Bühne Gisbert Jäkel Kostüme Jessica Karge Licht Andreas Frank Chor Albert Horne Knabenchor Roman B. Twardy Dramaturgie Daniel C. Schindler

Chor & Chorsolistinnen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Wiesbadener Knabenchor, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

 

»Der Mantel« (»Il tabarro«)
Michele Daniel Luis de Vicente Luigi Aaron Cawley Tinca Erik Biegel Talpa Wolf Matthias Friedrich Giorgetta Olesya Golovneva Frugola Romina Boscolo Liederverkäufer Ioan Hotea Liebespaar Ioan Hotea, Stella An Sopranstimmchen Stella An Tenorstimmchen Ioan Hotea

Schwester Angelica (»Suor Angelica«)
Schwester Angelica Olesya Golovneva Fürstin Romina Boscolo Äbtissin/Schwester Eiferin Fleuranne Brockway Schwester Genoveva Stella An Schwester Dolcina Britta Stallmeister Lehrmeisterin der Novizinnen, Schwester Osmina, Schwester Pflegerin, Zwei Bettelschwestern, Eine Novizin, Zwei Laienschwestern Chorsolistinnen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

 

»Gianni Schicchi«
Gianni Schicchi Daniel Luis de Vicente Lauretta Olesya Golovneva Zita Romina Boscolo Rinuccio Ioan Hotea Gherardo Erik Biegel Nella Britta Stallmeister Gherardino Elias Püschel / Philipp Donhauser Betto di Signa Benjamin Russell Simone Wolf Matthias Friedrich Marco Christopher Bolduc Ciesca Fleuranne Brockway Spinelloccio John Holyoke Amantio di Nicolao Martin Stoschka Pinellino Oliver Steinmetz Guccio Leonid Firstov

 

 

WIEDERAUFNAHME »Der Ring des Nibelungen«

 

Oper von Richard Wagner (1813 – 1883)

Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend.

 

Zyklus 1

»Das Rheingold«, 29. Juni 2021, um 19.30 Uhr im Großen Haus

»Die Walküre«, 30. Juni 2021, um 17 Uhr im Großen Haus

»Siegfried«, 2. Juli 2021, um 17 Uhr im Großen Haus

»Götterdämmerung«, 4. Juli 2021, um 17 Uhr im Großen Haus

 

Zyklus 2 (Maifestspielbesetzung)

»Das Rheingold«, 13. Juli 2021, um 19.30 Uhr im Großen Haus

»Die Walküre«, 14. Juli 2021, um 17 Uhr im Großen Haus

»Siegfried«, 16. Juli 2021, um 17 Uhr im Großen Haus

»Götterdämmerung«, 18. Juli 2021, um 17 Uhr im Großen Haus

 

Richard Wagners »Ring des Nibelungen« ist ein Versuch, die ganze Welt zu erzählen. In der Spielzeit 2020/2021 bietet das Hessische Staatstheater Wiesbaden zwei Aufführungs-Zyklen mit Klavierbegleitung an. Auf der Bühne sind herausragende Sängerdarsteller zu erleben, der zweite Zyklus ist mit Maifestspielbesetzung geplant:

Egils Silins kehrt in der Partie des Wotan nach Wiesbaden zurück. Catherine Foster übernimmt wieder die Partie der Brünnhilde. Die Titelpartie des Siegfried singt im ersten Zyklus Tilmann Unger, im zweiten Zyklus Andreas Schager, einer der gefragtesten Heldentenöre im deutschen Fach. Aaron Cawley gibt den Siegmund, im zweiten Zyklus singt der herausragenden Wagner-Tenor Klaus Florian Vogt diese Partie. Margarete Joswig ist wieder als Fricka zu erleben. Thomas Blondelle steht erneut als Loge und Thomas de Vries steht erneut als Alberich auf der Wiesbadener Bühne. Betsy Horne übernimmt die Partien der Sieglinde, Freia und Gutrune. Paul Kaufmann ist Mime, Albert Pesendorfer ist Hagen.

 

Klavier Alexandra Goloubitskaia / Florian Frannek Inszenierung Uwe Eric Laufenberg Bühne Gisbert Jäkel Kostüme Antje Sternberg Licht Andreas Frank Video Falko Sternberg Dramaturgie Katja Leclerc

 

»Das Rheingold«

Wotan Egils Silins Donner Benjamin Russell Froh Aaron Cawley Loge Thomas Blondelle Alberich Thomas de Vries Mime Paul Kaufmann Fasolt Timo Riihonen Fafner Young Doo Park Fricka Margarete Joswig Freia Betsy Horne Erda Helena Köhne Woglinde Anna El-Khashem Wellgunde Fleuranne Brockway Floßhilde Ulrike Malotta

Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

 

»Die Walküre«

Siegmund Aaron Cawley / Klaus Florian Vogt Hunding Young Doo Park Wotan Egils Silins Sieglinde Betsy Horne Brünnhilde Catherine Foster Fricka Margarete Joswig Helmwige Michelle Ryan Gerhilde Sharon Kempton Ortlinde Britta Stallmeister Waltraute Anne Schuldt Siegrune Hyemi Jung Rossweiße Fleuranne Brockway Grimgerde Anna Krawczuk Schwertleite Helena Köhne

Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

 

»Siegfried«

Siegfried Tilmann Unger / Andreas Schager Mime Paul Kaufmann Der Wanderer Egils Silins Alberich Thomas de Vries Fafner Young Doo Park Erda Helena Köhne Brünnhilde Catherine Foster Waldvogel Michelle Ryan

Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

 

»Götterdämmerung«

Siegfried Tilmann Unger / Andreas Schager Gunther Joachim Goltz Alberich Thomas de Vries Hagen Albert Pesendorfer Brünnhilde Catherine Foster Gutrune / Dritte Norn Betsy Horne Waltraute / Erste Norn Margarete Joswig Flosshilde / Zweite Norn Ulrike Malotta Woglinde Anna El-Khashem Wellgunde Fleuranne Brockway

Chor, Extrachor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

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„Ship, Ship, Hurra!“ (7.6.2021): In Kapitänsmontur im Schönbrunner Stöckl

Ship_Ship_Hurra
Foto: Schönbrunner Stöckl

Hier ist noch ein Hauch von Alt-Wien zu spüren. Auch das alteingesessene Schönbrunner Stöckl hat nun die Pandemie ganz gut überstanden. Höchst ausgelassen toben sich nun bei der Wiedereröffnung die perfekt singende Wirtin Tamara Trojani und Musikkönner Konstantin Schenk im Matrosengwandl (Pardon: aufgetakelt auch in Kapitäns- oder Divenmontur) wie neugeboren aus. Die gleichfalls so übermütige Vici Neiss steuert das ihrige zum komödiantischen Musikspektakel bei. „Ship, Ship, Hurra!“ heißt es, und wohin geht die Reise… Traunsee oder Traumschiff? Klar, die drei Argen schwimmen auf einem Traumschiff der Sunshine-Schlagerlinie Richtung Süden. Von griechischem Weine wird gesungen, Freddy Quinn und Caterina Valente klingen durch, Reggae darf nicht fehlen, auch die Piratenflagge wird gehisst. Das ist schon gutes Unterhaltungs- wie lockeres Musiktheater. Die kulinarischen Schmankerl passen im Dinnertheater dazu – auch wenn es ohne Retsina gehen muss. Also, willkommen an Bord im Ambiente eines originell bespielten Wiener Traditionslokals.

Info: www.schoenbrunnerstoeckl.com

Meinhard Rüdenauer

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