DIE DONNERSTAG-PRESSE, 17. SEPTEMBER 2026

DIE DONNERSTAG-PRESSE, 17. SEPTEMBER 2026

Foto: Salzburger Festspiele © Luigi Caputo

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DONNERSTAG-PRESSE, 17. SEPTEMBER 2026

Salzburg
Entscheidung in Salzburg? Peter de Caluwe soll Intendant der Festspiele werden
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,02 Minuten)
deutschlandfunk.de.audio

Salzburg habet Papam?
Die Salzburger Festspiele stehen offenbar vor einer überraschenden Entscheidung: Peter de Caluwe soll neuer Intendant und damit Nachfolger von Markus Hinterhäuser werden. BackstageClassical hatte das bereits im letzten Newsletter spekuliert, nun bringen es auch die »Salzburger Nachrichten«. Demnach sind Barrie Kosky und Sophie de Lint in der Nachfolge von Markus Hinterhäuser bei den Salzburger Festspielen wohl aus dem Rennen. Eine offizielle Bestätigung steht bislang allerdings noch aus. Damit würde das Auswahlverfahren eine neue Wendung nehemen, in dem lange Barrie Kosky als Favorit galt. Nun scheint sich das Blatt gedreht zu haben. De Caluwe war von 2007 bis 2025 Intendant des Brüsseler Opernhauses La Monnaie/De Munt. Sollte sich die Nachricht bestätigen, würde er die Salzburger Festspiele am 1. Oktober 2027 übernehmen. Bis dahin führt Karin Bergmann das Festival interimistisch.
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Neue Lösung für die Intendanz wohl Peter de Caluwe
Offenbar wurde die Notbremse gezogen. Der neue Intendant dürfte aus Belgien kommen
https://share.google/ChPyWhi7PF7v2EYwc

Salzburger Festspiele: Der Belgier Peter de Caluwe wird Intendant
Das Kuratorium wird den Nachfolger von Markus Hinterhäuser und Karin Bergmann am Freitag präsentieren. Kristina Hammer wird im Amt der Präsidentin verlängert
DerStandard.atsalzburg.intendanz

Salzburger Festspiele: Besetzung der Intendanz krachend gescheitert
Die angepeilte Doppelführung mit Barrie Kosky und Sophie de Lint kommt nicht zustande. Nun muss das Kuratorium einen Plan B aushecken. Anhaltendes Chaos in Salzburg: Bis heute wurde weder verlautbart, mit welchem Grund das Kuratorium der Festspiele den erfolgreichen Intendanten Markus Hinterhäuser im März jäh abgesetzt hat, noch wie teuer dieser Akt der hoheitlichen Willkür wird.
DiePresse.com.salzburg

Salzburg
Salzburg: Verhandlungen unterbrochen – kommt Peter de Caluwe statt de Lint und Kosky?
Gestern ging noch die Meldung um, das zähe Verhandeln um die Intendanz der Salzburger Festspiele hätte sein mühevolles Ende gefunden, die Bekanntgabe sei für heute zu erwarten: Die Amsterdamer Operndirektorin Sophie de Lint stehe ante portas, der immens beschäftigte Weltregisseur Barrie Kosky stehe ihr als „Co-Artistic-Director“ zur Seite. Die nicht unumstrittene Präsidentin Kristina Hammer werde bleiben. Zumindest letztgenanntes dürfte zutreffen. Alles andere aber stand am Dienstagabend wieder schwerst zur Debatte, Informationen zufolge wurden die Verhandlungen vorerst abgebrochen: Zumindest Kosky hat sich infolge der chaotischen Gebarung, in die weder Landeshauptfrau Edtstadler noch Kunstminister  ordnend eingreifen wollten, aus dem Bewerb genommen. Auch Sophie de Lint sei keine sichere Option mehr. Möglicherweise nähere man sich „Plan B“ in der Gestalt des Belgiers Peter de Caluwe, 63, der vom nachmaligen Salzburger Radikalreformer Gerard Mortier als Dramaturg an die Brüsseler Oper geholt wurde und dort fast 20 Jahre lang der sehr erfolgreiche Intendant war, ehe er sich im Sommer 2025 zurückzog.
https://www.news.at/menschen/salzburger-festspiele-kosky-rueckzug-de-caluwe

Salzburger Festspiele: Neue Lösung für Intendanz (Bezahlartikel)
Die Suche nach einer neuen Künstlerischen Leitung für die Salzburger Festspiele hat eine neue Wendung genommen: Offenbar sind Sophie de Lint und Barrie Kosky nicht mehr im Rennen.
Salzburger.festapiele.at.intendanz

Wien
Kritik an „Kultureuro“: Grüne wollen Finanzierung aus Tourismusabgabe
Die Wiener Grünen kündigen Antrag im Gemeinderat an – IG Autorinnen Autoren fordert Offenlegung und Diskussion des Entwurfs – Niavarani: „Der größte Blödsinn“
DerStandard.at.story

12,5 Prozent Kultursteuer: Bürgermeister Ludwig sagt Kultureuro in Wien ab
Mittwochnachmittag gab der Landeschef das überraschend per Video bekannt. Institutionen waren dagegen Sturm gelaufen. Der Aufschrei sämtlicher Wiener Kulturinstitutionen von den großen Theatern über die Staatsoper hin zu den Museen, Konzertveranstaltern und Kabarettisten war letztlich wohl zu groß. Am Mittwochnachmittag ruderte das Wiener Rathaus in puncto „Kultureuro“ zurück, per Video stellte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) klar: „Nach Abwägung aller Argumente habe ich entschieden: Der Kultureuro kommt nicht.“
DerStandard.at.story.buergermeister

14.9.26 „Adriana Lecouvreur“, Staatsoper, „Veilchen des Todes“
Vor dem tödlichem Duft dieser vergifteten Veilchen muss sich niemand im Publikum fürchten: Francesco Cilèas „Adriana Lecouvreur” bietet großes „Opernkino“ ohne gesundheitliche Nebenwirkungen.
http://www.operinwien.at/werkverz/cilea/alecov4.htm

Graz
Die Oper Graz muss sparen – eine neue Führung soll das richten, die Aufregung ist groß
Auf das Musikhaus könnten Schicksalsjahre zukommen: Die Rücklagen sind fast aufgebraucht, der Kulturauftrag ist ausgesetzt – und Intendant Ulrich Lenz geht 2028. Ulrich Lenz versteht die Welt nicht mehr. „Bewirb dich noch einmal!“, hätten ihm alle gesagt: die Kollegen, die Freundinnen, die Entscheidungstragenden in Graz. Die Ausschreibung seines Postens sei nur eine Formalität, seine Arbeit als Opernchef der Stadt hochgeschätzt. Doch Anfang Juli kam es anders. Die Entscheidung lautete, Lenz‘ Vertrag wird nicht über den Sommer 2028 hinaus verlängert, es bleibt bei einer Amtszeit von fünf Jahren. Und das, obwohl dem deutschen Direktor und seinem Team in den vorigen drei Saisonen einiges gelungen sei, wie er im Gespräch mit dem STANDARD beklagt.
DerStandard.at.story.graz.muss.sparen

Berlin
„Ich allein habe den Schlüssel zu dieser wilden Parade“: Anna Prohaska und das Ensemble Resonanz begeistern beim Musikfest(Bezahlartikel)
Das Hamburger Streichorchester und Komponist Enno Poppe huldigten Anna Prohaska mit einer wilden Expedition um die Welt, vom Barock bis in die Gegenwart.
Tagesspiegel.de.musikfest

München
Weltentrückt: Liederabend mit Serafina Starke und Rebeka Stojkoska im Bergson Kunstkraftwerk
Seit zwei Jahren ist das Bergson Kunstkraftwerk im Münchner Westen unter Spannung: in einer lang leerstehenden Industrieruine der Zwanzigerjahre, die still und unbeachtet eher auf den Abriss gewartet hatte, wurden auf Initiative und Investment eines kunstaffinen Brüderpaares die auffallend hohen Mauern mit den fast kathedralenartigen Fensterflächen aufwändig und stilerhaltend renoviert. Das Elektra Tonquartier, ein moderner Konzertsaal mit 500 Plätzen, dessen akustische Bedingungen elektronisch an den Charakter der aufgeführten Musik angepasst werden können, ist Heimat sich neu formierter Ensembles sowie Spielstätte von Gastauftritten auswärtiger Künstler
bachtrack.com.de.weltentrueckt

Frankfurt
Je schneller unser Leben wird, desto bedeutsamer wird die Tradition“ (Bezahlartikel)
Die Alte Oper in Frankfurt lädt das Publikum zum Saisonauftakt zu 250 Kurzkonzerten ein. Intendant Markus Fein über das diesjährige „Fratopia“-Festival und seinen Fünf-Jahres-Plan „Zukunftshaus Alte Oper“.
FrankfurterAllhemene.net.tradition

Biographie
Eine kritische Würdigung Karajans in kompakter Form
Während Michael Wolfssohns „Genie und Gewissen“, verfasst im Auftrag des Karajan-Centers, fast ausschließlich auf Karajans Karriere im Dritten Reich fokussiert ist, wobei er zu einem, den Dirigenten eher entlastenden Urteil kommt, ist Wolfgang Ratherts in der edition text+ kritik erschienene Monographie deutlich breiter und neutraler aufgestellt. Schon in der Einleitung thematisiert der Autor die grundsätzlichen Probleme der Karajan-Biographik. Mehrere, bereits zu Lebzeiten Karajans erschienene Publikationen wurden von ihm abgesegnet, was sie zu nur bedingt zuverlässigen Quellen macht. Der Dirigent hat es meisterhaft verstanden, belastbare Fakten über seine Parteizugehörigkeit bei der NSDAP zu verschleiern, bzw. zu verharmlosen. Rathert behandelt das Problem ergebnisoffen, analysiert die Faktenlage, vermeidet aber Parteinahme. Er setzt die relevanten Jahre in Karajans Karriere in einen breiteren Kontext, wodurch sein Karajan-Bild ein viel breiteres Spektrum erhält.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert,de

Minden
Stehende Ovationen für die „Meistersinger“ – Groß gedacht und klangvoll umgesetzt | Stadt Minden – Die Stadt mit dem Plus
Die Eigenproduktion mit 190 Mitwirkenden auf und hinter der Bühne begeisterte das Premien-Publikum. Es gab langanhaltenden Applaus und stehende Ovationen. Noch  ist die komische Oper von Richard Wagner im Stadttheater zu sehen und zu hören.
Minden.de.meistersinger

Zürich
Welche Rendite schuldet Opernhaus der Gesellschaft, Matthias Schulz?
Zwischen Mozart und Moral, Millionen und Publikum: Intendant Matthias Schulz über die Frage, was die Oper der Gesellschaft schuldet und ob sie noch Zukunft hat.
nau.ch.rendite

Kulturförderung
„Sponsoring ist nicht bedrohlich“
Wirtschaft als Kultur-Motor? Ja, bitte! Kulturmanager Stephan Frucht zeigt, wie Unternehmensengagement weltweit Musik ermöglicht – jenseits staatlicher Förderung.
BR.Klassik.de.kultur.aktuell.kulturmanager

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
Wiener Staatsoper 2025-26 Review: Adriana Lecouvreur
https://operawire.com/wiener-staatsoper-2025-26-review-adriana-lecouvreur/

Frankfurt
Tchaikovsky Noir: Mazeppa gets the gangster treatment in Frankfurt
bachtrack.com.review.mazeppa

Verona
Verdi: La Traviata at Arena di Verona | Live Review
operanow.com.verona

Kopenhagen
Massenet: Werther at Royal Danish Opera | Live Review
operacom.content.kopenhagen

London
Alcina‘ review — this fantastical Handel opera is a wonderfully witty Romantasy romp
Read our review of Alcina, starring Lisette Oropesa, now in performances at the Royal Opera House to 3 October.
https://www.londontheatre.co.uk/reviews/alcina-review-royal-opera-house

The lion, the witch and the warblers: behind the scenes of Handel’s Alcina at the RBO – in pictures
The colourful and larger-than-life staging of the opera about an enchantress who transforms her lovers into beasts returns to the Royal Opera stage this week. We went behind the scenes on the final day of rehearsals
TheGuardian.music.com.gallery

New York
A real trill
Countertenor Carlo Vistoli shows he’s got the goods across the repertoire at the Park Avenue Armory.
https://parterre.com/2026/09/15/a-real-trill/

San José
With Don Giovanni, Opera San José Completes the Mozart-Da Ponte Trilogy
sfcv.org.articles

San Francisco
San Francisco Opera Cancels Three More Performances Due to Orchestra Strike
operawire,com.sanfrancisco

Ballet / Dance

Hamburg
Neumeier’s more human take on a classic fairytale lacks magic in Hamburg
bachtrack.com.de.cinderellastory

Royal Ballet School centenary gala sees students alongside The Royal Ballet and Birmingham Royal Ballet
https://www.gramilano.com/2026/09/royal-ballet-school-centenary-gala/

Sprechtheater

Wien/ Burgtheater
Burgtheater: Joachim Meyerhoff legt Mitwirkung an „König Ubu“ nieder
Am Premierentermin am 16. Oktober wird jedoch festgehalten, Ersatz wurde bereits gefunden. Aus dem großen Burgtheater-Comeback von Joachim Meyerhoff wird nichts. Am Dienstagabend gab das Haus bekannt, dass der Schauspieler seine Mitwirkung an der Produktion „König Ubu“ niederlegen muss. An der Premiere am 16. Oktober wird festgehalten, da Stefanie Reinsperger nun die Rolle des Vater Ubu und der neu hinzustoßende Sebastian Wendelin die Rolle der Mutter Ubu übernimmt.
Kurier.at.chronik

Unser Lebensstil

Soll künftig niemand mehr „geschieden“ sein?
In der Schweiz sollen Geschiedene auf amtlichen Formularen als ledig gelten, weil die gescheiterte Ehe Außenstehende nichts angehe. Auch Österreichs Grüne finden diese Reformidee gut.
Die.Presse.com

Politik

Österreich
Parteichef unter Druck. SPÖ-Krisengipfel vorbei – so geht’s für Babler weiter
Das von Parteichef Babler für Mittwochnachmittag kurzfristig angesetzte Treffen der roten Regierungsriege blieb (vorerst) ohne personelle Konsequenzen. Geheimsitzung? Rücktritte? Für Mittwoch 15 Uhr hatte SPÖ-Parteichef und Vizekanzler Andreas Babler seinen innersten Kreis – die Minister und Staatssekretäre – zu einer ominösen Sitzung geladen. Prompt sorgte das Sondertreffen angesichts der desaströsen Umfragewerte der SPÖ und hartnäckige Ablösegerüchte um Babler selbst für wilde Spekulationen. Zumal es nachmittags statt wie sonst vormittags stattfand und einige Terminkollisionen auslöste (mehr dazu hier).
Oe24.at.babler.sitzung

Finanzen

Neue KI-Handelsplattform in Österreich gestartet — aber können Privatpersonen damit wirklich Geld verdienen?
Eine neue in Österreich entwickelte Plattform sorgt für Aufmerksamkeit, da sie künstliche Intelligenz nutzt, um Finanzmärkte in Echtzeit zu analysieren. Nutzer werden mit einem Brokerage-Anbieter verbunden, der unter europäischen Finanzvorschriften arbeitet, wodurch sie KI-gestützte Marktanalysen auch ohne umfangreiche Handelserfahrung erkunden können. Unser Redaktionsteam hat mehrere Wochen damit verbracht zu prüfen, wie die Plattform in der Praxis funktioniert. Seit ihrer Veröffentlichung haben sich immer mehr Nutzer in ganz Österreich registriert, um die Technologie und ihre KI-gestützten Marktanalyse-Tools zu erkunden.
whitetipp/anlagen

Sport

Eishockey/ Villacher.SY
VSV-Hammer: Hier ist plötzlich Geld aufgetaucht! Und so wurde geprasst
Die Zukunft des VSV steht auf des Messers Schneide! Offenbar wurde auch auf zu großem Fuß gelebt. Stattdessen blieben Sponsorenverträge liegen. In Villach werden derzeit alle Hebel in Bewegung gesetzt, um das Ende abzuwenden. Die Klubs der ICE-Liga wären für einen Solidaritätsbeitrag zu haben, um die Adler zu retten. Beim Durchforsten der Unterlagen fanden die Experten einen wahren Hammer …
https://www.krone.at/4295173

Fußball
Klartext vom Teamchef Rangnick über Alaba: „Mein Bauchgefühl sagt, dass…“
Teamchef Ralf Rangnick entschied sich gegen eine Einberufung von David Alaba. Der langjährige ÖFB-Kapitän müsse erst einen Verein finden.
Heute.at.alaba

Fußball international
Punkt in Europa League. „Fantastisch!“ Sonderlob nach Sturms Überraschung
Sturm Graz hat den schon beim 2:1 gegen den LASK gezeigten positiven Trend auch in der Europa League fortgesetzt. Nach dem Heim-0:0 am Mittwoch gegen Stade Rennes wurde vor allem Goalie Danijl Chudjakow gefeiert.
https://www.krone.at/4297994

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Unter’m Strich

Wien
Religion
Festakt im sanierten Stadttempel
Der Abschluss der Generalsanierung des Stadttempels in der Wiener Innenstadt ist am Mittwochabend mit einem Festakt gefeiert worden. Die größte Synagoge Österreichs begeht in diesem Jahr zugleich ihr 200-Jahr-Jubiläum.
https://wien.orf.at/stories/3371477/

Wien/ Missbrauchsfall
Mutter und Oma in Haft. Missbrauch: „Gunkl“ zahlte 150.000 € Schweigegeld
Der von der „Krone“ aufgedeckte Missbrauchsfall in der Kulturszene entwickelt sich zu einem der spektakulärsten Kriminalfälle der jüngsten Zeit. Ein Mutter-Tochter-Gespann wurde wegen „schwerer Erpressung“ angeklagt, Günther „Gunkl“ Paal wegen „Kindesmissbrauch“ und „Besitz von Missbrauchsdateien Unmündiger“ – beide Fälle werden zusammen verhandelt.
https://www.krone.at/4296990

Fall Gunkl: Anklage wegen Missbrauchsverdachts, 960 Bilddateien und 19 Videos
Der Künstler soll ein damals dreijähriges Mädchen missbraucht haben. Ermittler fanden Kindesmissbrauchsmaterial auf PC von Günther Paal.
Kurier.at.chronik.gunkl

Pädophilie-Anklage: Das wird Gunkl vorgeworfen
Konkret soll der Beschuldigte das vierjährige Kind Anfang 2025 einmal auf die nackten Genitalien geküsst haben, wie es in der Anklage der Staatsanwaltschaft heißt. Weiters wird ihm vorgeworfen über einen längeren Zeitraum zumindest 960 Bilder und 19 Videodateien von sexualbezogenem Kindesmissbrauchsmaterial erlangt/besessen zu haben.
Die Strafdrohung beträgt in beiden Fällen sechs Monate bis fünf Jahre.
oe24.at.gunkl

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 17. SEPTEMBER 2026)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 17. SEPTEMBER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Zürich: Benjamin Bernheim tritt mit seiner Frau Sandra Hamaoui auf

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Rosie Aldridge übernimmt vier große Partien in Deutschland in der Spielzeit 2026/27

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Rosie Aldridge. Copyright: Jacobus Snyman. 

Die britische Mezzosopranistin ist als Goneril in Lear, Katerina Ismailowa in Lady Macbeth von Mzensk, Kostelnička in Jenůfaund Mrs Lovett in Sweeney Todd in Berlin, Stuttgart und Düsseldorf zu erleben

Rosie Aldridge verkörpert in der Spielzeit 2026/27 vier höchst unterschiedliche Frauen in bedeutenden Produktionen der Komischen Oper Berlin, der Staatsoper Stuttgart und der Deutschen Oper am Rhein. In zwei Neuproduktionen gibt sie große Rollendebüts: als Goneril in Reimanns Lear an der Komischen Oper Berlin und als Katerina Ismailowa in Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk an der Staatsoper Stuttgart. Anschließend kehrt sie als Kostelnička in Jenůfa an die Deutsche Oper am Rhein und als Mrs Lovett in Sondheims Sweeney Toddan die Komische Oper Berlin zurück.

Die Spielzeit beginnt für Aldridge am 16. September 2026 an der Komischen Oper Berlin, wo sie ihr Rollendebüt als Goneril in Lear gibt. Barrie Koskys Neuproduktion wird im Hangar 4 des ehemaligen Flughafens Tempelhof gezeigt. Nicholas Carter übernimmt die musikalische Leitung. Reimanns kompromisslose Adaption von Shakespeares Tragödie stellt außergewöhnliche stimmliche und darstellerische Anforderungen an das Ensemble. Goneril steht im Zentrum jenes Machtkampfes, den Lear mit der Aufteilung seines Reiches auslöst.

„Goneril ist enorm anspruchsvoll, doch mit Barrie Kosky an der Spitze fühle ich mich fast wie eine Schauspielerin in einem Theaterstück – er verlangt eine solche Präzision, Konzentration und Wahrhaftigkeit“, sagt Rosie Aldridge. „Lear aus dem Opernhaus heraus in einen so gewaltigen Raum zu bringen, ist etwas einschüchternd, aber gleichzeitig auch aufregend. Mir ist wichtig, dass meine Goneril nicht einfach nur ein Bösewicht ist: Sie ist eine komplexe, vielschichtige Frau, und es ist faszinierend, sie zu verkörpern.“

Am 8. November 2026 folgt Aldridges Debüt als Katerina Ismailowa in der Titelpartie von Lady Macbeth von Mzensk an der Staatsoper Stuttgart. Nicholas Carter, der neue Generalmusikdirektor des Hauses, übernimmt die musikalische Leitung der Neuproduktion; Regie führt Ulrike Schwab.

Rosie Aldridge: „Kaum hat Lear Premiere, beginnen Nick Carter und ich bereits, zwischen Berlin und Stuttgart zu pendeln. Zwei gewaltige Rollendebüts, die sich zeitlich überschneiden, bedeuten, dass ich nachts wach liege und mir ziemlich viele Wörter – und noch mehr Noten – durch den Kopf gehen. Aber die Möglichkeit, diese beiden außergewöhnlichen, komplizierten Frauen im selben Herbst zu verkörpern, war einfach unwiderstehlich.“

Die beiden Rollendebüts markieren einen wichtigen Schritt in Aldridges Entwicklung hin zu einigen der komplexesten Partien des Zwischenfachs und des dramatischen Sopranrepertoires. Zu ihren jüngsten Rollendebüts zählen Kundry in Parsifal an der Staatsoper Stuttgart und Judith in Herzog Blaubarts Burg. Darüber hinaus kreierte sie mit großem Erfolg die dramatischen Sopranpartien Else und Anubis in den Uraufführungen von Festen am Royal Opera House 2025 und Das kalte Herz an der Staatsoper Unter den Linden 2026.

Im Frühjahr 2027 kehrt Aldridge zu einer ihrer wichtigsten Janáček-Partien zurück: zur Kostelnička in Tatjana Gürbacas Inszenierung von Jenůfa an der Deutschen Oper am Rhein. Nachdem sie bereits bei der Premiere der Produktion im April 2024 in Duisburg mitwirkte, bringt sie die Partie nun an das Opernhaus Düsseldorf, wo die Inszenierung am 14. Mai 2027 ihre Düsseldorfer Premiere feiert. Vitali Alekseenok übernimmt die musikalische Leitung.

Im Juni 2027 kehrt Aldridge als Mrs Lovett in Barrie Koskys Inszenierung von Sweeney Todd an die Komische Oper Berlin zurück. Die Rolle sang sie dort erstmals im Dezember 2024 während der Premierenserie der Produktion. Koen Schoots übernimmt die musikalische Leitung.

„Ich bin nicht sicher, ob es zwei Rollen gibt, die ich lieber darstelle“, erklärt Rosie Aldridge. „Oberflächlich betrachtet könnten Kostelnička und Mrs Lovett kaum weiter voneinander entfernt sein, doch beide sind außerordentlich einfallsreiche Frauen – Überlebenskünstlerinnen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und sich nicht einfach mit dem Blatt zufriedengeben, das ihnen ausgeteilt wurde.

Ich habe sehr viel Zeit mit der Kostelnička verbracht, und für mich steht fest, dass sie keine Täterin, sondern ein Opfer ist. Sie ist eine außergewöhnliche, leidenschaftliche Frau, die eine unerträgliche Entscheidung trifft – und sie trifft sie aus Liebe. In vielerlei Hinsicht ist Jenůfa eine Liebesgeschichte zwischen Mutter und Tochter. Ich glaube, im 21. Jahrhundert müssen wir in der Lage sein, die Geschichte aus dieser Perspektive zu erzählen. Es ist an der Zeit.

Und Mrs Lovett – meine Güte, meine ‚Nellie‘, wie ich sie nenne! Ich kann kaum beschreiben, wie viel Zuneigung ich für sie und für Sweeney Todd empfinde. Sie ist lustig, einsam, praktisch veranlagt, romantisch, skrupellos und herrlich lebendig. Es gibt so viele Facetten zu entdecken, und jeden Abend findet man in den Worten und in der Musik etwas Neues. Sie ist unerschöpflich.“

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Rosie Aldridge. Copyright: Jacobus Snyman. 

Vorstellungstermine

Aribert Reimann: Lear
Komische Oper Berlin, Flughafen Tempelhof – Hangar 4
16., 18., 20., 22., 24., 26. und 29. September sowie 1. und 3. Oktober 2026
Musikalische Leitung: Nicholas Carter
Inszenierung: Barrie Kosky

Dmitri Schostakowitsch: Lady Macbeth von Mzensk
Staatsoper Stuttgart
8., 14. und 19. November, 16. Dezember 2026 sowie 3. und 22. Januar 2027
Musikalische Leitung: Nicholas Carter
Inszenierung: Ulrike Schwab

Leoš Janáček: Jenůfa
Deutsche Oper am Rhein, Opernhaus Düsseldorf
Düsseldorfer Premiere: 14. Mai 2027
Weitere Vorstellungen: 16., 22. und 27. Mai sowie 6. und 19. Juni 2027
Musikalische Leitung: Vitali Alekseenok
Inszenierung: Tatjana Gürbaca

Stephen Sondheim: Sweeney Todd
Komische Oper Berlin, Schillertheater
Vorstellungen mit Rosie Aldridge: 13., 16., 20. und 22. Juni 2027
Musikalische Leitung: Koen Schoots
Inszenierung: Barrie Kosky

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Alexander Liebreich, Chief Conductor of the Taipei Symphony Orchestra (TSO) since January 2026, leads performances of Richard Wagner’s Tristan und Isolde this week, on 16 and 19 September, at the Taipei Performing Arts Center’s Grand Theatre. Taipei, 15 September 2026

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„Tristan und Isolde“. Foto: Tey jpg

A World-Class Wagnerian Cast –

Two seasoned Wagnerians take on the title roles. Swedish tenor Michael Weinius has established himself as one of today’s foremost Wagnerian tenors, having sung Tristan at the Paris Opera, Deutsche Oper Berlin, Zurich Opera House, Teatro Massimo in Palermo, and in Peter Sellars and Bill Viola’s celebrated production in Los Angeles under Gustavo Dudamel, alongside signature roles such as Siegfried, Siegmund, Parsifal and Lohengrin at the Vienna State Opera and Bayerische Staatsoper, among others.

Opposite him, Armenian soprano Lianna Haroutounian — long admired for her Verdi and Puccini portrayals at houses such as the Royal Opera House, the Metropolitan Opera and Teatro Real — made her role debut as Isolde at the Opéra Royal de Wallonie-Liège in early 2025, also alongside Weinius as Tristan. The two singers reunited in the roles again this September at Teatro Cervantes de Málaga, making the Taipei performances the latest chapter in a flourishing artistic partnership.

Liebreich and Weinius have enjoyed many collaborations over the years, including performances of Strauss’s Ariadne auf Naxos and Salome with the Polish National Radio Symphony Orchestra (NOSPR).

A Landmark Production, Restaged –

The Taipei staging is directed by Christian Räth, in a production originally created for The Dallas Opera, where it premiered in 2012. Noted for its striking video projections by Elaine J. McCarthy, the production has been restaged in Taipei with Associate Director Birgit Kajtna-Wönig and lighting designer Thomas Hase.

The Grand Theater in Taipei, designed by Pritzker Prize-winning architect Rem Koolhaas together with David Gianotten of OMA, in collaboration with Taiwanese architect Kris Yao, is one of the most distinctive new performing arts spaces in Asia, with three theatres set into a shared central cube.

Liebreich and Wagner –

Wagner has shaped Alexander Liebreich’s career from early on. In 1996 he won the International Kirill Kondrashin Conducting Competition in Amsterdam, conducting music from Wagner’s Tannhäuser — an early triumph that helped establish him as a specialist of the large German Romantic repertoire. That reputation has continued growing throughout his career: he conducted celebrated performances of Wagner’s Die Walküre with soprano Anja Kampe, among many other Wagner excursions across his tenures with the Munich Chamber Orchestra, NOSPR and the Prague Radio Symphony Orchestra.

Later this year, Liebreich will conduct selections from Parsifal with the Orquesta de Valencia, of which he is also Chief Conductor, again with Michael Weinius as Parsifal who will be joined by star mezzo-soprano Elīna Garanča as Kundry, at the Palau de la Música de Valencia. Liebreich’s contract in Valencia has recently been extended for another 5 seasons.

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Wien: Der „Kultureuro“ kommt nicht – zumindest nicht unter diesem Namen

Bgmstr. Ludwig: Nach Abwägung aller Argumente habe ich entschieden: Der Kultureuro kommt nicht.

Aber: Wir werden gemeinsam neue Wege gehen müssen für die nachhaltige Absicherung der Kulturlandschaft in Wien. 🤝 Denn eines ist klar. Unser Ziel ist weiterhin: Kultur für alle.

Und was heißt das? Die „neuen Wege“ werden auch das Geld von ohnehin schon Steuerzahlern kosten! Der Kultureuro bekommt ein neues „Mascherl“! Das muss besser kommuniziert werden, denn der „Kultureuro“ wurde ganz „patschert“ angekündigt. Die „Wien-Finanzer“  lernen aus ihren Fehlern.

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Wiens Bürgermeister Dr.  Michael Ludwig

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Der Internationale Musikwettbewerb CONCOURS DE GENÈVE feiert seine 80. Ausgabe mit der Kombination der Disziplinen Komposition und Dirigieren im Finale | 6. – 13. November 2026

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© Cédric Widmer

  • Die Werke der Finalisten im Fach Komposition werden vom Orchestre de la Suisse Romande
    unter der Leitung der Finalisten des Dirigierwettbewerbs uraufgeführt
  • Finalisten im Fach Komposition: Sing-Yat Chen (Hongkong), Hanurij Lee (Südkorea) und
    Rafael Marino Arcaro (Brasilien)
  • Halbfinalisten im Fach Dirigieren: Alejandro Cantalapiedra (Spanien),
    Jacobus de Jager (Südafrika), Michal Oren (Israel), Gabriel Pernet (Schweiz),
    Mats Thiersch (Deutschland) und Leonard Weiss (Australien)
  • Die preisgekrönte Komponistin Unsuk Chin ist Vorsitzende der Kompositionsjury und
    Bertrand de Billy Vorsitzender der Dirigentenjury
  • Der Wettbewerb erreicht ein weltweites Publikum durch Übertragungen auf medici.tv,
    amadeus.tv, Mezzo TV, RTS – Espace 2 sowie über die Website und die Social-Media-Kanäle
    des Wettbewerbs
  1. bis 13. November, Genf
    concoursgeneve.ch
  2. September 2026

Der Concours de Genève, einer der weltweit führenden internationalen Musikwettbewerbe, feiert im November seine 80. Ausgabe. Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragende junge Künstlerinnen und Künstler zu entdecken, zu fördern und auf ihrem Weg zu einer internationalen Karriere zu unterstützen. Die Jubiläumsausgabe widmet sich den Disziplinen Komposition und Dirigieren und stellt das zeitgenössische Musikschaffen fest in den Mittelpunkt.

Didier Schnorhk, Generalsekretär des Concours de Genève: „Wir sind ungemein stolz darauf, dass der Internationale Musikwettbewerb ‚Concours de Genève‘ auch in seiner 80. Ausgabe weiterhin mutige Wege beschreitet. Die Verbindung von Komposition und Dirigieren in einem einzigen Wettbewerb ist eine absolute Innovation, und wir hoffen, dass das Publikum in Genf und die Zuschauer auf der ganzen Welt Freude daran haben, diese wunderbaren jungen Musiker live zu erleben. Ich wünsche unseren Teilnehmern viel Glück für die Finalrunden im November und freue mich darauf, sie alle in Genf zu einer sicherlich wunderbaren Woche voller Musik begrüßen zu dürfen.“

Der 1939 gegründete Concours de Genève ist einer der weltweit führenden internationalen Musikwettbewerbe und bekannt für seinen einzigartigen multidisziplinären Ansatz, der an die 30 Disziplinen umfasst. 2026 werden erstmals die beiden Disziplinen Komposition und Dirigieren im Rahmen des Finales miteinander verbunden: Das Kompositionsfinale bildet zugleich die erste Finalrunde des Dirigierwettbewerbs und findet am 11. November 2026 in der Victoria Hall statt.

Die Finalisten des Dirigierwettbewerbs leiten das Orchestre de la Suisse Romande bei der Aufführung der Werke der Finalisten des Kompositionswettbewerbs, Sing-Yat Chen (26, Hongkong), Hanurij Lee (21, Südkorea) und Rafael Marino Arcaro (37, Brasilien).

Die Komponistinnen und Komponisten werden bereits im Vorfeld des Finales am 11. November mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Dirigierwettbewerbs zusammenarbeiten. Der erste Preis ist mit 15.000 CHF, der zweite mit 10.000 CHF und der dritte mit 5.000 CHF dotiert. In diesem Jahr verzeichnete der Kompositionswettbewerb so viele Bewerbungen wie noch nie zuvor: die Finalistinnen und Finalisten wurden aus 188 Komponistinnen und Komponisten aus 46 Ländern ausgewählt.

Der Dirigentenwettbewerb kehrt erstmals seit 1994 zum Concours de Genève zurück. Damals gewann Alan Gilbert den ersten Preis. Halbfinalisten des Dirigierwettbewerbs 2026 sind Alejandro Cantalapiedra (33, Spanien), Jacobus de Jager (30, Südafrika), Michal Oren(30, Israel), Gabriel Pernet (28, Schweiz), Mats Thiersch (24, Deutschland) und Leonard Weiss (35, Australien). Im Verlauf des Halbfinales werden sie drei Ensembles dirigieren, das Orchestre de Chambre de Genève, das Ensemble Contrechamps und das Orchestre de la Suisse Romande. Im Anschluss daran werden drei Dirigenten ausgewählt, die ins Finale einziehen. Zusätzlich zu den Werken der Finalisten des Kompositionswettbewerbs am 11. November werden die drei Dirigenten am 13. November in der Genfer Victoria Hall auch Werke von Bartók, Debussy, Mahler, Prokofjew, Strauss oder Strawinsky dirigieren. Der erste Preis ist mit 20’000 CHF dotiert, der zweite Preis mit 12’000 CHF und der dritte Preis mit 8’000 CHF. Die drei Halbfinalisten, die nicht für die Finalrunde ausgewählt werden, erhalten jeweils 3’000 CHF. Zu den weiteren Preisen des Dirigierwettbewerbs gehören der Publikumspreis (1.500 CHF), über den das Publikum im Finale abstimmt, der Preis des jungen Publikums (1.000 CHF), der von jungen Schülern der Partnerschulen des Wettbewerbs vergeben wird, sowie der Studentenpreis (1.000 CHF), der von Studierenden der Musikfakultät und des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Genf ausgewählt wird.

Den Vorsitz der Jury des Kompositionswettbewerbs führt die weltbekannte Komponistin Unsuk Chin; weitere Mitglieder sind die Komponisten Toshio Hosokawa, Magnus Lindberg, Augusta Reed Thomas und Katharina Rosenberger. Unsuk Chin ist zudem Mitglied der Jury des Dirigierwettbewerbs in den Endrunden, deren Vorsitz der Dirigent Bertrand de Billy innehat. Komplettiert wird die Jury durch Mark Stringer (stellvertretender Vorsitzender), Baldur Brönnimann, Martin Campbell-White, Laurent Gay, Sarah Nemtanu, Eva Ollikainen, Peter Oundjian, Natalia Ponomarchuk, Arturo Tamayo und Wingsie Yip.

Die Preispakete des Concours de Genève gehören zu den umfangreichsten unter den internationalen Musikwettbewerben. Zusätzlich zu den Geldpreisen wird den Preisträgern ein ambitioniertes Förderprogramm angeboten, das ihnen den Einstieg in eine internationale Karriere erleichtern soll – dazu gehören eine zweijährige Betreuung durch die Konzertagentur Sartory Artists in Paris, Managementvertretung, internationale Konzerttourneen, persönliches Coaching und Kompositionsaufträge; außerdem erhält ein Gewinner bzw. eine Gewinnerin die Möglichkeit, ein Album mit Orchester auf dem Label „La Dolce Volta“ aufzunehmen.

Zu den bisherigen Preisträgern und Preisträgerinnen des Wettbewerbs zählen einige der weltweit größten Musiker, darunter Martha Argerich, Alan Gilbert, Nelson Goerner, Georg Solti, José Van Dam und Tabea Zimmermann.

Der Wettbewerb hat eine globale Reichweite, und Zuschauer auf der ganzen Welt können die Finalrunden auf der Website des Concours de Genève sowie über dessen Social-Media-Kanäle, auf medici.tv, amadeus.tv und Mezzo TV verfolgen; Hörer in der Schweiz können die Finalrunden über RTS – Espace 2 mitverfolgen.

Die Anmeldung für die Wettbewerbe 2027 – Klavier und erstmals auch Barockvioline – beginnt im Herbst dieses Jahres. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Concours de Genève.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Schimmer PR:
Bettina Schimmer | | +49(0)172 214 8185
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Mit großer Traurigkeit verkündet die Oper Frankfurt den Tod von KS Elsie Maurer. Wir werden sie nicht vergessen.

Details entnehmen Sie bitte den unten aufgeführten Angaben, die uns ihr Sohn übermittelt hat..

maure
Elsie Maurer
geb.:19.08.1936 ( Berlin )
gest.: 26.08.2026 ( Berlin)

 

– aufgewachsen in Berlin, Straßburg und Annweiler a.Tr. ( dort auch Abitur) – schon parallel zur Schulzeit Gesangsausbildung
– wesentlichste Gesangslehrerin: Emma Wolf-Dengel
– erste Engagements u.a. In Aachen und Essen
1968 Oper Frankfurt – engagiert von Christoph von Dohnányi

– viele Gastspiele in Deutschland und Europa ( u.a. Barcelona. Madrid, Neapel, Moskau, Edinburgh, Straßburg, Stuttgart, Düsseldorf, Bonn, Wien, Berlin, Freiburg…)
– Zusammenarbeit mit Dirigenten: u.a. Christoph von Dohnányi, Michael Gielen, Giuseppe Patané, Ádám Fischer Eberhard Kloke, Christian Thielemann…
Zusammenarbeit mit Regisseuren : u.a. Harry Kupfer, Alfred Kirchner, Hans Neuenfels, Ruth Berghaus, Jean Pierre Ponelle, Herberth E Herlitschka,  Jürgen Flimm, Dietrich Hilsdorf ( Ausflug ins Schauspiel ), Otto Schenk…
– breites Repertoire von Altpartien bis hin zu Hochdramatischem Sopran und viele Charakterrollen
Lieblingspartien u.a. : Eboli „Don Carlo“ und Küsterin „Jenufa“
– Ende der 90er in Frankfurt zur Kammersängerin ernannt

– nach ihrer aktiven Zeit auf der Bühne lebte sie in Spanien, Italien, Frankfurt, Bodenheim a.Rh. und zuletzt in Berlin

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