Richard Strauss , Hugo von Hofmannsthal: DER ROSENKAVALIER Ensemble © Ruth Walz
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 2. APRIL 2026

Chistian Thielemann © Staatsoper Unter den Linden Berlin
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Berlin/Staatsoper
Mit diesem „Rosenkavalier“ hat sich Christian Thielemann selbst noch einmal übertroffen
Es war eines jener Musiktheatererlebnisse, die so singulär sind, dass sie unvergesslich in die Geschichte eingehen. Ohnehin ist Christian Thielemann als Strauss-Dirigent unübertroffen, jeder „Rosenkavalier“ unter seiner Leitung ist fulminant, ob nun vor 20 Jahren an der Deutschen Oper Berlin oder später in Baden-Baden oder Dresden. Kein anderer Dirigent unserer Zeit kommt da auch nur annähernd heran. Das ist meine Bilanz nach rund 40 Aufführungen dieser Oper in meinem Leben.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de
Christian Thielemann verzaubert mit dem „Rosenkavalier“
Seit 30 Jahren gibt es sie: Die Berliner Staatsopern-Festtage während der Osterzeit. Dieses Jahr glänzen sie durch die Wiederaufnahme des „Rosenkavalier“ unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann und hervorragenden Gesangssolisten.
Von Henriette Müller
Klassik-begeistert.de
Salzburg
Salzburg: So braust der Schöpfergeist durchs Festspielhaus (Bezahlartikel)
Gustav Mahlers Achte wurde mit tadellosen Chören und starken Gesangssoli zu einem neuerlichen Triumph der Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko.
DiePresse.com
Salzburger Osterfestspiele: Mahlers 8. Symphonie überwältigte (Bezahlartikel)
Die Berliner Philharmoniker brachten unter der Leitung von Kirill Petrenko das „Opus summum“ des Komponisten zur Aufführung
Kurier.at
Jubel für Petrenkos Mahler Monument
Mit Übersicht und klarem Zugriff führt Kirill Petrenko durch Gustav Mahlers monumentale achte Symphonie bei den Salzburger Osterfestspielen. Zwischen klanglicher Wucht und fein gearbeiteten Details entsteht eine Deutung, die das Riesenwerk strukturiert, durchhörbar macht und im zweiten Teil mit atmosphärischer Präzision überwältigt.
BR-Klassik.de
Der heilige Geist und das ewig Weibliche Osterfestspiele / Mahlers Achte
Es macht schon wirklich was her, wenn die Mater gloriosa ihr „Komm! Hebe dich zu höhern Sphären“ vom Rang herunter singt und wenn schließlich das blecherne Fernorchester – vier Trompeten, drei Posaunen – ganz von hinten oben losschmettert. Mahlers Achte – wer leistet sich den Luxus schon?
DrehpunktKultur.at
Eine Lanze für den „Widersacher“
Osterfestspiele / Kammerkonzert III
DrehpunktKultur.at
Osterfestspiele Salzburg: Mahlers Achte als überwältigendes Klangereignis (Bezahlartikel)
Die monumentale Achte Symphonie von Gustav Mahler erklang am Dienstag erstmals seit 2013 wieder in Salzburg. Kirill Petrenko und den Berliner Philharmonikern gelang eine Meisterleistung. Großen Anteil daran hatte auch der Bachchor Salzburg.
SalzburgerNachrichten.at
Behind the Music: The Sound of Salzburg
YouTube-Video
Hamburg/Elbphilharmonie
Stefan Bonevs Beethoven beherrscht die Elbphilharmonie
Mit einem äußerst ausgewogenen Programm um zwei spektakuläre Spitzenwerke des Klavierrepertoires begeisterte Stefan Bonev sein Publikum in der Hamburger Elbphilharmonie. Auch mit zwei Raritäten von Pantscho Wladigerow sorgte er für eine pianistische Sternstunde am Sonntagmorgen.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de
Salzburg/Haus für Mozart
In der Langsamkeit nehme ich genauer und zugleich nur die Hälfte aller Bewegung wahr
Nur langsam vermag ich auf aus meiner Wahrnehmung des unendlichen und scheinbar nicht versiegenden Stroms der gesehenen Bewegung der ashihara-no-nakatsukuni (die mittlere Erde des Schilfs) aufzutauchen. Ich werde des tiefen und wogenden Abdrucks in meinem Inneren gewahr. Eine völlig neue Erfahrung.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Graz
Nachwuchs gesucht: „Orgel hat ein Imageproblem“
Ostern steht vor der Tür, doch den steirischen Pfarren fehlen Orgelspieler. Viele Organisten gehen in Pension, Nachwuchs ist Mangelware – dabei ist das Instrument leichter zu erlernen, als man denkt. Ein Orgellehrer und ein Schüler (21) erzählen.
krone.at
Berlin
Es war einmal in Amerika, und ist es noch – Verdis „Un ballo in maschera“ als Eröffnungspremiere der Festtage Unter den Linden (Bezahlartikel). Bevor Giuseppe Verdi auf die lange Straße seines Spätwerks einbog, setzte er schier noch ein vollkommenes Frühwerk um, eines, das alles Bisherige zusammenfasste, veredelte und schließlich überwand: die öfter holprige Dramaturgie, den Schmiss Rossini’scher Ensembles, die Lyrik Bellinis sowie die eigene hochromantische Ausdeutung von Seelenzuständen – nicht mehr als Stimmfeuerwerk, sondern in vielschichtig auskomponierten Klanggemälden.
NeueMusikzeitung/nmz.de
München
Authentische Schaffenslust, die nachhallt
Ein Blick auf die 20. Ausgabe der Münchener Biennale für neues Musiktheater
Neue Musikzeitung/nmz.de
Baden-Baden
Frischer Wind in altehrwürdiger Concertgebouw-Tradition
Die Matthäus-Passion bei den Osterfestspielen Baden-Baden
opernmagazin.de
„Lohengrin“ in Baden-Baden – Mein lieber Schwan
„Lohengrin“, flüchtig und etwas sehr leichthin in Baden-Baden, aber mit Piotr Beczała.
fr.de
Alles eine grosse Inszenierung? «Lohengrin» an den Osterfestspielen Baden-Baden (Bezahlartikel)
Nach dem Weggang der Berliner Philharmoniker beginnt im Festspielhaus ein neues Kapitel: Joana Mallwitz und Johannes Erath eröffnen es bildgewaltig mit Wagners Märchen vom Schwanenritter, den man besser nicht nach seinem Namen fragt.
NeueZuercherZeitung.ch
Köln
Oper Köln: Wagners „Die Walküre“ als düstere Dystopie
Es gab lebhaften Applaus für die hervorragenden Sängerinnen und Sänger, den Dirigenten und das brillante Gürzenich-Orchester, aber kräftige Buh-Rufe für das Regieteam im ausverkauften Staatenhaus im Kölner Rheinpark. Man erlebte eine düstere Dystopie, bebildert mit bühnengroßen Videoeinblendungen von Bildern von Überwachungskameras, später von Ultraschallfilmen sich bewegender Embryonen und allerlei medizinischen Überwachungsmonitoren, die man sonst auf Intensivstationen findet.
opernmagazin.de
Meiningen
Bunte Poesie für die Phantasie des Publikums: Wagners Rheingold in Meiningen
„Die Götter baden – nicht im Wasser des Rheins. Sie baden eher im Mondlicht, bei den Elfen.“ Noch vor den legendären Es-Dur-Akkorden von Richard Wagners Rheingold rezitiert ein Mime einleitende Verse, deren Herkunft auch das informative Programmheft nicht lüftet. Und wenn sich der Vorhang öffnet, sieht man erst einmal in einen leeren Raum, allein durch die Musik getragen. Man schaut in den Fluss; nichts ist da außer einem bühnenhohen Gemälde des Malers Markus Lüpertz, das die Fluten, einige Fische, ein schwimmendes Rheinmädchen zeigt. Daneben, halb von der Seitenwand verdeckt, ein riesiger, einsamer Wanderer mit Zylinder und Spazierstock, den Blick auf die ferne Burg der Götter gerichtet. Gar Lüpertz selbst?
bachtrack.com/de
Erinnerung, Warnung und Hoffnung – Benjamin Brittens „War Requiem“ am Theater Bremen (Bezahlartikel)
„Ich bin der Feind, den du erschlugst, mein Freund“ singt der Bariton Michał Partyka an den Tenor Oliver Sewell und reicht ihm die Hand im Satz „In Paradisum“. Beide sind schwarz gekleidete „Leichen“, sie haben den Krieg hinter sich, singen „We will sleep now“ und setzen damit das Zeichen für einen neuen Anfang. Das ist in Bremen die erschütternde Schlussszene aus der szenischen Aufführung des 1962 entstandenen Oratoriums „War Requiem“ des englischen Komponisten und Pazifisten Benjamin Britten.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Augsburg
„Die Krönung der Poppea“ am Staatstheater Augsburg (Bezahlartikel)
Zwei Liebende, die über Leichen gehen
SueddeutscheZeitung.de
Hannover
Francesco Angelico wird neuer Generalmusikdirektor in Hannover
Der international gefragte Dirigent Francesco Angelico wird neuer Generalmusikdirektor in Hannover. Der Preisträger des Deutschen Dirigentenpreises wechselt zur Spielzeit 2026/2027 von Kassel an die Staatsoper, um dort die künstlerische Leitung zu übernehmen.
ndr.de
Zürich
Hier spielt die Barockmusik
Wie ein Koordinatensystem der Stilrichtungen: Die Oper Zürich versammelt in ihrem Festival Zürich Barock die musikalischen Kräfte Europas und wird zum neuen Hotspot der Alten Musik.
concerti.de
Dreiecksgeschichte im Internat: Leclairs Scylla et Glaucus in Zürich
bachtrack.com/de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Berlin
A Berlin St John Passion with two Brits centre stage; lighter on drama but rich with devotional intensity
seenandheard-international.com
A Festtage Der Rosenkavalier in Berlin that left me in pieces
seenandheard-international.com
Piacenza
Teatro Municipale di Piacenza 2025-26 Review: Cronaca di un amore: Callas e Pasolini
operawire.com
Las Palmas
Amigos Canarios de la Opera 2025-26 Review: Otello
operawire.com
Versailles
The Last Castrato Visits the Palace of Versailles
operatoday.com
London
Kosky’s Royal Opera House Ring Continues with Incisive Simplicity in Siegfried
operatoday.com
Royal Ballet and Opera 2025-26 Review: Rigoletto
operawire.com
The Wigmore Hall at 125: a celebration of one of our best classical venues
independent.co.uk
Manchester
Siemens Hallé International Conductors Competition, Bridgewater Hall, Manchester review
– gladiatorial contest brings a job
theartsdesk.com
New York
Lise Davidsen reigns as Isolde at Met Opera while balancing career and motherhood
Lisa Davidsen has been starring as Isolde in the Metropolitan Opera’s production of Wagner’s “Tristan und Isolde.”
independent.co.uk
Financial Forensics Report
Metropolitan Opera: The Math Behind the Collapse
Moody’s Ratings cut the Metropolitan Opera’s debt deeper into junk territory — lowering it to Caa1 from B3 with a negative outlook. Seven notches below investment grade. The agency cited a “pronounced structural deficit” and $120 million in endowment draws since fiscal 2023. The Met has $178 million in outstanding debt. Its bank line expires February 2027. Peter Gelb has been General Manager since 2006. He plans to retire in 2030.
cadenza.work
Ballett / Tanz
Dekolonialisiertes Ballett: Der Kolonialblick auf der Bühne – und wie man ihn korrigiert
Das Niederländische Nationalballett bietet mit „La Bayadère“ eine historisch revidierte Petipa-Choreographie. Warum nicht öfter so etwas?
FrankfurterAllgemeine.net
Ballet / Dance
The Royal Ballet’s Mayerling: violent, feral, tortured dance
bachtrack.com/de
Brno
Review: Kafka with the National Ballet of Brno – a tour de force for Arthur Abram in the title role
gramilano.com
Politik
Österreich
„Oscar fürs Lebenswerk“: SPÖ-Babler klagt Gerald Grosz
Dass sich Babler herabgesetzt und in seiner Ehre verletzt sieht, geht auf Aussagen von Grosz zurück, die fast auf den Tag genau ein Jahr alt sind. Nach rund 365 Tagen Bedenkzeit flattert Grosz nun die Klage des Vizekanzlers ins Haus.
oe24.at
Insiderhandel? Verdächtig gutes Timing: Börsenwetten auf Trumps Politik alarmieren Experten
Hohe Einsätze, punktgenau vor großen Ankündigungen: Haben einige Investoren von Trumps Politikplänen erfahren, bevor sie öffentlich wurden? Experten prüfen verdächtige Marktbewegungen. Es ist vor allem das extreme Timing, das Fachleute stutzig macht. Die Geschäfte sehen „zutiefst verdächtig“ aus. Die festgestellten Muster entsprächen dem, was man „erwarten würde, wenn es Handel auf Basis von Insiderinformationen durch Regierungsbeamte und ihren Freunden gäbe“. Die Wetten wurden oft in letzter Minute platziert – beim Ölmarkt lag zwischen dem massiven Einsatz und Trumps Beitrag in den sozialen Medien nur eine Viertelstunde. Zudem deutet die schiere Größe der Einsätze auf eine extreme Gewissheit der Händler hin. Wer eine halbe Milliarde Dollar auf ein einziges, unvorhersehbares Ereignis setzt, verfügt über unbegrenzte finanzielle Mittel oder womöglich über geheimes Vorwissen.
capital.de
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Unter’m Strich
Monarchien wanken: Wie kaputt sind die Königshäuser Europas?
Der europäische Hochadel kommt mittlerweile nicht mehr aus den Schlagzeilen raus. Gefallene Prinzen, gefährliche Freundschaften, öffentliche Skandale und handfeste Familienzwiste offenbaren, wie sehr altehrwürdige Monarchien heute ins Wanken geraten.
krone.at
Österreich
Suizidbegleiter Spittler: „Ich bin eigentlich nicht fürs Sterben“
Er hat 700 Menschen auf ihrem Weg zum selbstbestimmten Tod begutachtet, viele bis zuletzt begleitet. Die Dokumentation „Grünes Licht“ erzählt davon. Nun ist Neuropsychiater Dr. Johann F. Spittler in Haft. Ein Gespräch mit dem 83-Jährigen führt mitten in eine der schärfsten ethischen Konfliktzonen unserer Zeit: Wer darf entscheiden, wann ein Leben nicht mehr erträglich ist?
news.at
Warum essen wir am Gründonnerstag Spinat?
Jedes Jahr am Gründonnerstag landet bei vielen Familien in Österreich ein ganz bestimmtes Gericht auf dem Teller: Spinat – oft gemeinsam mit Spiegelei und Erdäpfeln. Doch warum eigentlich? Hat der Feiertag wirklich etwas mit der Farbe Grün zu tun? Die Antwort ist überraschend.
oe24.at
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 2. APRIL 2026)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 2. APRIL 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Mailand/Teatro alla Scala. Eine neue „Turandot“ hat Premiere
Questa sera Turandot torna alla Scala in occasione del centenario della sua prima esecuzione, avvenuta alla Scala nel 1926. @nicolaluisotti_conductor dirige l’Orchestra e il Coro della Scala nella produzione firmata da @davidelivermore.
In scena @anna_pirozzi_soprano, @robertoalagna.tenor, @mariangelasicilia e @riccardozanellatobasso, protagonisti dell’ultima opera di Puccini completata da Franco Alfano.

Teatro alla Scala Mailand • 1. bis 29. April 2026
Die Oper Turandot von Giacomo Puccini kehrt im April 2026 triumphal an ihren Uraufführungsort, das Teatro alla Scala in Mailand, zurück.
Staatsoper Unter den Linden Berlin: Wir gratulieren unserem Generalmusikdirektor Christian Thielemann zu seinem Geburtstag.

Chistian Thielemann © Staatsoper Unter den Linden Berlin
Dieser fällt in diesem Jahr mitten in die Festtage: Er dirigiert morgen beim Konzert zum Karfreitag Johannes Brahms Ein deutsches Requiem und zu Ostern Der Rosenkavalier von Richard Strauss.
Christian Thielemann und die Staatskapelle Berlin begeistern regelmäßig das Publikum – ihre künstlerische Zusammenarbeit wurde im Februar bei den OPER! AWARDS 2026 mit der Auszeichnung „Bestes Orchester“ gewürdigt.
Feiern Sie den Ehrentag unseres Generalmusikdirektors und erleben Sie die Staatskapelle unter seiner Leitung im Mai mit der gefeierten Inszenierung von Strauss’ Oper Die schweigsame Frau und bei den beiden Konzerten Symphoniekonzert VI mit Julia Kleiter und Konstantin Krimmel sowie Symphoniekonzert VII gemeinsam mit Ausnahme-Pianist Igor Levit.
Mit dem Aktionscode ThielemannGeburtstag2026 schenken wir Ihnen 20 % Ermäßigung* auf Karten für Die schweigsame Frau und die beiden kommenden Symphoniekonzerte, die bis Ostermontag gebucht werden. Die Anzahl an Karten für diese Aktion ist begrenzt.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen!
Herzliche Grüße
Ihre Staatsoper Unter den Linden
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Wiener Staatsoper: Gestern, Mittwoch, 1. April, startete der Verkauf für alle Vorstellungen im Juni 2026. Sie können die Karten → online, aber auch in all unseren → Verkaufsstellen erwerben.
RICHARD WAGNER: DER »RING DES NIBELUNGEN« ZUM SAISONENDE
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Dirigiert wird der Ring erstmals in der Wiener Staatsoper von Pablo Heras-Casado. Zu erleben sind große Namen wie Camilla Nylund, Michael Volle, Michael Spyres, Georg Nigl, Simone Schneider, Günther Groissböck und Andreas Schager.
Termine → Das Rheingold
19. Mai (ausverkauft) &
6. Juni 2026
Termine → Die Walküre
25. Mai (ausverkauft) &
7. Juni 2026
Termine → Siegfried
30. Mai 2026 (noch Restkarten verfügbar) &
10. Juni 2026
Termine → Götterdämmerung
4. & 14. Juni 2026
Weiters
GEORGES BIZET: CARMEN
In der Titelrolle erstmals im Haus am Ring zu hören: Mezzosopranistin Elmina Hasan. Freddie De Tommaso ist Don José, Christian van Horn Escamillo. Es dirigiert Asher Fisch.
Termine → Carmen
1. / 3. / 5. & 8. Juni 2026
TICKETS »Carmen«
WOLFGANG AMADEUS MOZART: COSÌ FAN TUTTE
In Barrie Koskys Inszenierung des dritten Da Ponte-Stücks können Sie sich – wie in der Premierenserie – auf Peter Kellner, Filipe Manu und Christopher Maltman freuen. Als Fiordiligi und Dorabella hingegen sind erstmals Olga Kulchynska und Angela Brower an der Staatsoper zu erleben. In der Partie der Despina gibt es ein Wiedersehen mit Maria Nazarova. Es dirigiert Louis Langrée.
Termine → Così fan tutte
13. / 15. / 17. & 19. Juni 2026
TICKETS »Così fan tutte «
WOLFGANG AMADEUS MOZART: DIE ZAUBERFLÖTE
Mozarts Meisterwerk in der Regie von Barbora Horáková wird in der Juni-Serie von Ivor Bolton dirigiert. Pavol Breslik singt erstmals an der Wiener Staatsoper den Tamino, Jessica Pratt hier erstmals die Königin der Nacht und Florina Ilie erstmals eine Staatsopern-Pamina. Als Sarastro ist Günther Groissböck zu erleben, den Papageno gibt Michael Nagl.
Termine → Die Zauberflöte
22. / 24. / 26. & 28. Juni 2026
TICKETS »Die Zauberflöte «
ALEXANDER RASKATOV: »ANIMAL FARM«
MANCHE SIND GLEICHER: Alexander Raskatovs 2023 uraufgeführte Oper basiert auf dem bekannten Roman George Orwells, der dem Westen den brutalen sowjetischen Weg von der Revolution zur totalitären Gewalt vor Augen führen wollte. Regisseur Damiano Michieletto zeichnet den Weg in die Repression nach und schafft einen eindringlichen, beklemmenden, streckenweise aber auch komisch-unterhaltsamen, in jedem Fall aber äußerst sehenswerten, Abend. Wie bei der Premiere dirigiert Alexander Soddy. Zu hören ist ein großartiges Ensemble, das schon in der Premierenserie auf der Staatsopern-Bühne stand.
Termine → Animal Farm
12. / 16. / 18. & 23. Juni 2026
TICKETS »Animal Farm«
GIACOMO PUCCINI: »IL TRITTICO«:
LORENZO VIOTTI ZURÜCK AM PULT
Drei unterschiedliche Geschichten, zwei Tragödien und eine abschließende Komödie – Il tabarro / Suor Angelica / Gianni Schicchi. Das ist Puccinis Il trittico, an der Staatsoper inszeniert von Tatjana Gürbaca. Nicole Car, im Haus am Ring schon in so vielen Rollen zu erleben, singt alle drei weiblichen Hauptrollen. Dazu kommen u.a. Michael Volle als Michele, Ambrogio Maestri als Schlitzohr Gianni Schicchi und Kang Wang als Rinuccio. Am Pult steht Lorenzo Viotti.
Termine → Il trittico
21. / 25. / 27. & 30. Juni 2026
TICKETS »Il trittico«
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Francesco Angelico wird ab der Spielzeit 2026/27 Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover
Die Staatsoper Hannover freut sich sehr, bekanntzugeben, dass Francesco Angelico zum neuen Generalmusikdirektor berufen wurde. Mit ihm gewinnt das Haus eine international profilierte Künstlerpersönlichkeit, die für musikalische Präzision, stilistische Vielseitigkeit und eine inspirierende Zusammenarbeit mit Orchestern, Sängerinnen und Sängern gleichermaßen geschätzt wird.
Der in Caltagirone (Sizilien) geborene Dirigent ist regelmäßig an bedeutenden Opernhäusern und bei renommierten Orchestern weltweit zu Gast, darunter die Bayerische Staatsoper München, die Staatsoper Stuttgart, die Oper Graz sowie das Théâtre du Capitole in Toulouse. Besonders seine Interpretationen des deutschen Repertoires – unter anderem Werke von Wagner, Schumann und Brahms – finden große internationale Beachtung.
Ab 2017 war Francesco Angelico Generalmusikdirektor des Hessischen Staatstheaters Kassel und ist seit 2024 Chefdirigent des Staatsorchesters Kassel. Im Oktober 2025 übernahm er zudem eine Professur für Operndirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Zu seinen Auszeichnungen zählen der Deutsche Dirigentenpreis sowie der Österreichische Musiktheaterpreis Goldener Schikaneder.
Die Staatsoper Hannover ist überzeugt, mit Francesco Angelico einen herausragenden Musiker gewonnen zu haben, der das Profil des Hauses weiter stärken und neue künstlerische Impulse setzen wird. Seine internationale Erfahrung sowie seine Leidenschaft für Musiktheater machen ihn zu einer idealen Besetzung für diese zentrale Position.
Bodo Busse, Intendant der Staatsoper Hannover:
„Ich freue mich außerordentlich, dass wir Francesco Angelico als Generalmusikdirektor für Hannover gewinnen konnten. Mit seiner herausragenden Expertise im Opern- und Konzertwesen, seiner künstlerischen Exzellenz und seiner inspirierenden Persönlichkeit wird er die Staatsoper Hannover in besonderer Weise bereichern. Unsere bisherige Zusammenarbeit habe ich als äußerst gewinnbringend erlebt, umso größer ist meine Freude über diese Entscheidung.
Dass es uns im Rahmen eines sorgfältig geplanten, termingerecht und transparent durchgeführten Findungsverfahrens gelungen ist, einen derart hochkarätigen Künstler für unser Haus zu gewinnen, erfüllt mich mit großem Stolz.“
Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur:
„Mit Francesco Angelico gewinnen wir für die Staatsoper eine herausragende künstlerische Persönlichkeit, die mit großer Erfahrung, musikalischer Sensibilität und internationaler Strahlkraft überzeugt. Er dirigiert mit einer einzigartigen Mischung aus dramaturgischer Klarheit und klanglicher Eleganz. Ich freue mich außerordentlich, ihn als neuen Generalmusikdirektor in Hannover willkommen zu heißen und gratulieren ihm herzlich zu seiner neuen Aufgabe.“
Die offizielle Vertragsunterzeichnung fand am Mittwoch, um 12:00 Uhr im Rahmen eines Pressetermins statt.
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31.03.2026: L’ELISIR D’AMORE (Stadttheater Klagenfurt)
Mit einem augenzwinkernden Bezug zurück zum Beginn der Saison, als man am Stadttheater Klagenfurt mit Wagners „Tristan“ einen respektablen Erfolg eingefahren hat, schließt diese nun zumindest in der Sparte Musiktheater mit der leichtfüßigen Version des Liebestrank-Motivs von Donizetti, in der ja bekanntlich Anspielungen auf die traurige Geschichte von „Tristano e la regina Isotta“ eingeflochten sind.

Weibliche Hotelgäste des „Villaggio“, die den via Liebestrank unwiderstehlichen Pagen (Gould, Mitte) bedrängen © Stadttheater Klagenfurt – Helge Bauer
Was es dabei erwartet, erfährt das Publikum schon vom ersten Takt der Ouvertüre an, wenn es von Regisseur Nilufar K. Münzing in das turbulente Treiben eines Wellness-Hotels „Il villaggio“ entführt wird, wohin man, natürlich ein wenig dem Zeitgeschmack huldigend, die Original-Handlung verlegt hat. Wobei, das sei hier ausdrücklich angemerkt, im Unterschied zu zahllosen anderen Projekten, wo diese örtlichen und zeitlichen Translationen schlimm schiefgegangen sind, im konkreten Fall ein schlüssiges, flottes und unterhaltsames Ergebnis herausgekommen ist. Was einerseits daran liegen mag, dass Donizettis Vorlage etwas erzählt (eine Liebesgeschichte angesichts von Standesunterschieden), was es zu allen Zeiten und an allen Orten gegeben hat und gibt. Aber auch, so zumindest der Eindruck des Rezensenten, weil man insbesondere bei den höchst originellen und farbenfrohen Kostümen (Dietlind Konold) und der einfallsreichen Personenführung des fast omnipräsenten Chors in die Vollen gegriffen hat. „Liebevoll“ nennt man so eine Art zu arbeiten vermutlich, wenn, um nur ein Beispiel zu nennen, während der gesamte Chor aufmerksam Gianettas Bericht von Nemorinos Erbschaft lauscht, zusätzlich ein einzelner Statist/Chorist aufgeboten wird, der vor der solcherart verwaisten Rezeption auf und ab geht und verzweifelt nach jemandem Ausschau hält, der ihn bedienen würde. Auch die Idee, die Begleitung der Rezitative einer Pianistin anzuvertrauen, die auf der Bühne an der Hotelbar sitzt und in ihre Phrasen immer wieder (passende) Fetzen zeitgenössischer Barmusik (und an einer Stelle sogar den berühmten Tristan-Akkord) einflicht, kann originell überzeugen. Da ist dann Dulcamara in diesem Wellness-Universum einer jener Gesundheitsgurus, die es in diesem Ambiente ja tatsächlich gibt, der den erholungssuchenden Gästen seine Salben und Säftchen um teures Geld aufschwatzt. Ja, und das Liebespaar, um das sich die Geschichte eigentlich dreht: das sind die Hoteldirektorin Adina und der hoffnungslos in sie verliebte Page … auch dies nicht ganz unwahrscheinlich. Wenn man sich auch, zumindest bis Dulcamara ins Geschehen eingreift, zunächst fragt, ob man in einer italienischen Fassung des „Weißen Rössl“ gelandet ist. Eine gewollte Anspielung oder eine unbeabsichtigte Preisgabe der den Grundgedanken der Inszenierung inspirierenden Vorlage? Es gibt jedenfalls viel zu schauen, viel zu schmunzeln, und tatsächlich sehr wenig, worüber man der Plausibilität halber hinwegsehen muss: so wird die Geschichte von „Tristano e Isotta“, die Adina bei ihrem ersten Auftritt zitiert, kaum in einer Modeillustrierten abgedruckt sein, aus der sie hier aber vorgelesen wird. Und auch die Positionierung des Chors als „Hotelgäste“ macht diese zu Zeugen und Mitwirkenden von privaten Geschehnissen der Hauptfiguren, wie man es sich in der Wirklichkeit weniger denken wird. Aber wer weiß, in Italien …?
Musikalisch war man nicht ganz auf der Höhe des szenischen Niveaus, es zeigte sich wieder einmal, wie schwer es doch ist, das Leichte so zu machen, dass die Brillanz in Technik und Ausdruck zur wortwörtlichen Verkörperung dessen wird, was „belcanto“ bedeutet. So verfügte die Adina der italienischen Sopranistin Alice Rossi wohl über die nötige Höhe, um in den entscheidenden Momenten ihre Akzente zu setzen, hatte insgesamt aber Mühe, in der geforderten Geläufigkeit einen runden Klang beizubehalten, sodass eine Tendenz zur Schärfe nicht zu überhören war. Aaron-Casey Gould aus dem Ensemble der Volksoper gab an ihrer Seite einen liebenswert-tolpatschigen Nemorino, stimmlich ließ er immer wieder (etwa im Finale des ersten Aktes) durchklingen, dass da ein angenehmer, weicher lyrischer Tenor steckt, der aber technisch irgendwie nicht ganz fertig zu sein scheint: passagenweise war die Stimmführung unruhig, und in der Kadenz der „furtiva lagrima“ stand überhaupt kurz ein Schmiss im Raum. Umso überzeugender agierten die beiden ukrainischen Sänger Oleh Lebedyev als herrlich selbstgefälliger Gockel Belcore mit kraftvollem, gut fokusiertem Bariton und die quirlige Maria Tkach als glockenhelle Gianetta, die man sich fürs nächste Mal vielleicht dann in der Rolle der Adina vorstellen möchte.
Mit der Partie des Quacksalbers und „medicus ex machina“ Dulcamara versuchte sich Markus Marquardt, den man zuletzt in Klagenfurt als wuchtigen Wotan und schaurigen Alberich mit abgehackter Hand erlebt hat, einmal im heiteren, italienischen Fach. Man wird ihm die dazu erforderliche Beweglichkeit bescheinigen, wenn er auch seinen schweren Bassbariton streckenweise bewusst „auf Leicht“ trimmen musste und man dem Italienisch des im deutschen Fach beheimateten deutschen Sängers die Herkunft deutlich anmerkte: beides ging ein wenig auf Kosten der Klangfarbe. Die Gelegenheit, sich einmal von der humorvollen Seite zu zeigen, genoss Marquart sichtlich.
Die musikalische Leitung über das Kärntner Symphonieorchester und den wie erwähnt äußerst spielfreudigen und in den Kostümen zur Selbstironie bereiten Chor oblag dem Hausherrn Chin-Chao Lin, der die metallischen Klangelemente der Partitur hervorhob und insgesamt auf Schwung und Energie setzte, was den Sängern nicht immer entgegenkam.
Insgesamt ein vergnüglicher Abend, vor allem – das ist ja, egal wo man hinschaut, so unglaublich selten geworden – ein Abend, den man sich mit Kindern anschauen kann. Sie werden ohne große Erklärungen ihre Freude haben. Vorstellungen noch bis Mitte Mai.
Valentino Hribernig-Körber