Barrie Kosky © Jan Windszus, Barrie Kosky
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MITTWOCH-PRESSE – 19. AUGUST 2026
Salzburg
Salzburger Festspiele: Warum Barrie Kosky als Intendanten-Favorit gilt
Wer wird Intendant der Salzburger Festspiele? Diese Frage stellt sich dieses Jahr bereits zum zweiten Mal. Nach der Interims-Lösung mit Karin Bergmann und dem Ende der Bewerbungsfrist im Juni verdichten sich die Hinweise: Der australische Regisseur und frühere Intendant der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, gilt in der Kulturszene als möglicher Favorit. Im April übernahm Karin Bergmann interimistisch die Leitung der Salzburger Festspiele, nachdem Markus Hinterhäuser nach Streit mit dem Aufsichtsgremium gehen musste. Dabei machte Bergmann von Anfang an unmissverständlich klar, dass sie über 2027 hinaus nicht weitermachen will. „Wenn Sie mein Alter kennen, wissen Sie, dass ich mich nicht mehr für eine langfristige Direktion bewerbe“, erklärte sie zuletzt gegenüber BR Klassik. Bereits vor ihrem Einspringen war in den Medien unter den möglichen Nachfolgern für Markus Hinterhäuser Barrie Kosky genannt worden. Nun wird die Suche nach einem neuen Intendanten langsam konkreter: Im Juni endete die Bewerbungsfrist für Hinterhäusers Nachfolge. Ob sich Koskys Bewerbung tatsächlich unter den 21 eingegangenen befindet, wird frühestens im September bekanntgegeben. Da sollen die Hearings der Bewerberinnen und Bewerber starten. Danach legt die Findungskommission dem Kuratorium eine Empfehlung vor.
BR-Klassik.de
Zwischenresümee zum Salzburger Festspielsommer: Tiefkultur oder was? (Bezahlartikel)
Skandalgefahren und Aufreger dürften während der Salzburger Festspielzeit überstanden sein. Es zeichnet sich also eine gute Saison ab. Trotzdem bleibt ein bitterer Geschmack.
SalzburgerNachrichten.at
Salzburgs Karajan-Preisträger: Stille und Umkehr wirkten am stärksten (Bezahlartikel)
In der Felsenreitschule präsentierte sich Christian Blex, Sieger des Herbert von Karajan Young Conductors Award 2025, mit dem ORF RSO Wien und der Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller: vielversprechend, auch wenn manche Wünsche noch offen blieben.
DiePresse.com
Geld, Tod und ein virtueller Thiel: „Unter Tieren“ in Salzburg (Bezahlartikel)
Lange schon wurde kein Text von Elfriede Jelinek so konsequent inszeniert: Nicolas Stemann macht bei den Salzburger Festspielen aus „Unter Tieren“ ein ermattendes, bedrückendes, bewegendes Endspiel.
DiePresse.com
„Unter Tieren“: Jelineks animalische Abrechnung in Salzburg
orf.at
Konferenz der Tiere (Bezahlartikel)
Theaterhappening mit Nobelpreisträgerin, aber ohne Furor: Nicolas Stemann inszeniert Elfriede Jelineks „Unter Tieren“ bei den Salzburger Festspielen.
SueddeutscheZeitung.de
Elfriede Jelinek schafft die Menschheit ab, die Tiere haben nun das Sagen. Schon wartet auch die KI (Bezahlartikel)
An den Salzburger Festspielen wird das Buch «Unter Tieren» der österreichischen Nobelpreisträgerin auf die Bühne gebracht. Es sei schon immer ihr Wunsch gewesen, schrieb Elfriede Jelinek an ihren Regisseur Nicolas Stemann, «dass in meinem letzten Theaterstück nur noch Tiere sprechen». Die Nobelpreisträgerin begründete dies knapp: «Die Tiere sind genauso dumm wie ich.»
NeueZuercherZeitung.ch
Das Unendspiel vom Kapitalismus
Elfriede Jelineks „Unter Tieren“ wird bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Molières „Menschenfeind“ mutiert dort zum Battle-Rap in Alexandrinern.
taz.de
Jelinek-Uraufführung: Was vom Menschen übrig blieb (Bezahlartikel)
Wer versteht schon die Wirtschaft, die wir Kapitalismus nennen? Elfriede Jelineks neues Stück „Unter Tieren“, bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt, versucht sich in Antworten. Ist das eine gute Idee?
FrankfurterAllgemeine.net.jelinek
Bregenz
Bregenzer Festspiele: Ein „Liebestrank“ als Opera Spritz
Dass das Publikum erpicht auf die mit jungen Sängerinnen und Sängern realisierten Festspielprojekte im Bregenzer Kornmarkttheater ist, hat sich auch am Montagabend gezeigt. Intendantin Lilli Paasikivi hat angesichts herausfordernder Partien in Donizettis Oper „L’elisir d’amore“ hoch gepokert, aber kompetente Newcomer engagiert. Das Dorf im Libretto zum Hochschulambiente mutieren zu lassen, ist adäquat, die weitgehende Eliminierung des Chores noch vertretbar.
https://www.vol.at/bregenzer-festspiele-ein-liebestrank-als-opera-spritz/10395581
Grafenegg
Julia Hagen in Grafenegg: Hard-Rock-Riffs für Antonín Dvořák (Bezahlartikel)
Beim Grafenegg Festival bewahrheitete sich am Wolkenturm die alte Regel: Lieber ein junges Orchester mit einem erfahrenen Solisten als umgekehrt.
DiePresse.com.julia.hagen
Bad Ischl
Nicht jede Operette kann gerettet werden
Franz Lehárs völlig vergessene Operette „Der Göttergatte“ wurde in bester Tradition semikonzertant in Bad Ischl präsentiert. Ein insgesamt unterhaltsamer Abend. Ob das Stück auf die Bühnen zurückkehren kann, darf bezweifelt werden. Es fällt eher in das Kapitel „Auch ein Genie macht Pausen“.
DrehpunktKultur.nichtjedeoperette
Leipzig
Gesundheitszustand Blomstedt: Gesundheitszustand zwingt zu weiteren Konzertabsagen
Herbert Blomstedt muss erneut aus gesundheitlichen Gründen Konzerte absagen. Nachdem der 99-jährige bereits im Juli bekannt gab, nicht mit dem NHK Symphony Orchestra in Tokio auftreten zu können, gab das Gewandhaus jetzt bekannt, dass Blomstedt auch die Konzerte im September in Leipzig nicht dirigieren könne.
BR-Klassik.de.aktuell.blomstedt
Luzern
Eröffnung Lucerne Festival: Luzern träumt amerikanisch
Vom Pilzrausch zur Piano-Show: Das Lucerne Festival 2026 erkundet den amerikanischen Traum als Klangextrem – mit Wolfgang Rihms „Tutuguri“, Augustin Hadelich und Social-Media-Stars wie Hayato Sumino.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/lucerne-festival-eroeffnung-2026-100.html
Pesaro
Rossini in Pesaro: So wurde Korinth noch nie belagert (Bezahlartikel)
Das Rossini Opera Festival zeigt „Le Siège de Corinthe“ in einer monumentalen modernen Neuinszenierung mit dominierender Sopranistin. Daneben erfreute die Wiederaufnahme einer der letzten Arbeiten Jean-Pierre Ponnelles.
DiePresse,com.rossi.in.pesaro
Bayreuth
Schwer, sperrig und schwierig
Rienzi in Bayreuth – Wagner, Politik, Inszenierung
Nordbayerischer Kurier
Thurnau
Opernsängerin trägt sich ins Thurnauer Gästebuch ein
Hoher Besuch im Thurnauer Rathaus: Die international gefeierte finnische Sopranistin Camilla Nylund, die bei den Bayreuther Festspielen glänzt, trug sich ins Gästebuch des Marktes ein. Camilla Nylund gehört zu den weltweit führenden lyrisch-dramatischen Sopranistinnen unserer Zeit. Ihre glanzvolle Karriere führt sie regelmäßig an die bedeutendsten Opern- und Konzerthäuser der Welt – darunter die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper in München, die Mailänder Scala sowie die Metropolitan Opera in New York. Auch auf namhaften Konzertbühnen wie der Elbphilharmonie Hamburg oder dem Gewandhaus Leipzig ist die Finnin ein geschätzter Gast. Für ihre herausragenden künstlerischen Leistungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Titel der Österreichischen sowie der Sächsischen Kammersängerin, dem Europäischen Kulturpreis und als Trägerin des weltberühmten Lotte-Lehmann-Gedächtnisrings.
Opernsängerin trägt sich ins Thurnauer Gästebuch ein
Links zu englischsprachigen Artikeln
Salzburg
Philippe Sly Is Living With Monks Ahead of Playing St. Francis at the Salzburg Festival (Subscription required)
Philippe Sly felt he needed an immersion course to portray St. Francis in the new Salzburg Festival production of “St. François d’Assise.”
TheNewYorkTimes.com.philippe.sly
On and Offstage, Tara Erraught Knows Her Worth (Subscription required)
The opera singer made her role debut as the hotel host in “Il viaggio a Reims” at this year’s Salzburg Festival.
https://www.nytimes.com/2026/08/17/arts/music/tara-erraught-salzburg-festival.html
Pesaro
Rossini Opera Festival 2026 Review: L’occasione fa il ladro
https://operawire.com/rossini-opera-festival-2026-review-loccasione-fa-il-ladro/
Santander
Mozart’s Magic Flute, Trifonov, Leonskaja and Sokolov mark a brilliant first half of SIF 2026
seenandheard.international.com.santander
London
Review: BBC PROMS: PAPPANO CONDUCTS BERLIOZ’S ‘REQUIEM’, Royal Albert Hall
Antonio Pappano brings Judgement Day to the Proms with this large-scale mass from the mid-19th century
broadwayworld.com.bww
Swedish Chamber Orchestra/Fröst review – dance, dynamism and a wild rumpus as maverick clarinettist-conductor takes charge
The ferociously dynamic SCO help Fröst drill down to the rhythmic essence of Beethoven’s Seventh Symphony as well as works by contemporary composers
TheGuardian.com.beethoven7
Glyndebourne
Life of opera pioneer Sir Rudolf Bing honoured at Glyndebourne by AJR
The event marked ten years since a plaque commemorating his contribution to British culture was unveiled at the world-famous opera house
thejc.com.community
Buxton
Buxton International Festival 2026 Review: La Liberazione di Ruggiero
Eloise Lally Turns Magic into a Tense Psycho-Drama
https://operawire.com/buxton-international-festival-2026-review-la-liberazione-di-ruggiero/
Edinburgh
Edinburgh International Festival launches its Alfred Brendel tribute
bachtrack.com.de
Berwick-upon-Tweed
Music At Paxton 2026 Review: Roderick Williams Recital
Williams Takes the Audience on a Poetical Musical Journey
Operawire.com.berwick
Ballett / Tanz
Berlin
Ehrung für den Hauptstadt-Tanz: Kritikerumfrage sieht Berliner Staatsballett vorne
Das Fachmagazin „Tanz“ wählt das Staatsballett Berlin auf die Spitzenposition. Und ehrt auch ein Video, das millionenfach geklickt wurde.
Tagesspiegel.de.hauptstadt
Ausstellungen/ Kunst
Österreich
Er schenkte dem Wiener Aktionismus seinen Körper: Heinz Cibulka ist tot
Seine knabenhafte Gestalt prägte die Ästhetik des frühen Wiener Aktionismus, als Fotograf prägte er später die Überlieferung von Nitschs Orgien Mysterien Theater. Am Freitag schon, wie jetzt erst bekannt wurde, ist Heinz Cibulka im Alter von 83 in Niederösterreich gestorben. Er wurde mit Blut beschüttet und mit Farbe beschmiert, er wurde besudelt und gereinigt, er wurde bandagiert und mit toten Tieren belegt, er war Christus und Dionysos, er war das Reine und der Abgrund in einem. Ohne diesen der Kunst seiner Freunde hingegebenen knabenhaft antikischen Körper von Heinz Cibulka hätte der Wiener Aktionismus in der Nachkriegszeit nicht entstehen können. Oder zumindest nicht so, wie wir ihn heute kennen. Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler nutzten exzessiv den hageren Körper des damals Anfang 20-Jährigen, also in etwa Gleichaltrigen, als „passives Modell“, wie das damals hieß.
DiePresse,com.cibulka
Politik
Österreich
FPÖ will „Millionen-Deals“ von Ruck an Fußi prüfen. „Wo war die Leistung“
Der rote Rudi Fußi gerät ins Visier der Blauen: Rund 18,6 Millionen Euro sollen unter der Regentschaft des nunmehr gefallenen Wirtschaftskammer Wien-Chefs Walter Ruck an den PR-Profi geflossen sein. Fußi selbst kommt bei derselben Rechnung allerdings zu einem anderen Ergebnis.
https://www.krone.at/4259228
Die SPÖ ist im freien Fall
Für die SPÖ im Allgemeinen und Andreas Babler im Besonderen ist es eine Katastrophe: Unter Führung des erklärten Linken verliert die Partei nicht mehr nur Wählerinnen und Wähler nach rechts, an die FPÖ etwa, sondern auch an Mitbewerber, die wie er links der Mitte stehen. Darauf lässt der Wahltrend der Austria Presseagentur (APA) schließen: Grüne haben zuletzt auf mehr als zwölf und Kommunisten auf mehr als vier Prozent zugelegt – während sie, die SPÖ, auf 16 Prozent abgestürzt ist.. Kein Wunder: Einst hat es Babler als Oppositionsvertreter nicht geschafft, eine relative Mehrheit der Wählerinnen und Wähler zu überzeugen; es war auch eigenes Unvermögen. Heute ist es ihm erst recht schier unmöglich: Als Vizekanzler ist er zu Kompromissen mit den Regierungspartnern ÖVP und NEOS gezwungen, die torpedieren, was er und viele seiner Anhänger gerne hätten; zum Beispiel eine Erbschaftssteuer. Damit gehen Enttäuschungen einher.
News.at.freier.fall
Film
Trauer um Klitschko-Ex Panettiere: Erste Details zu Todesursache enthüllt
Hollywood steht nach dem Tod von Hayden Panettiere unter Schock: Die „Heroes“-Darstellerin starb überraschend im Alter von nur 36 Jahren, wie ihr Vater Anfang der Woche bestätigte. Jetzt wurden die ersten Details zur Todesursache der Schauspielerin bekannt gegeben.
https://www.krone.at/4258742
Wirtschaft
USA
Handwerk statt Studium: Die Lehre erobert die USA
College-Absolventen finden in den Vereinigten Staaten keinen Job. Gut ausgebildete Handwerker werden hingegen immer stärker gefragt. Um den Bedarf zu decken, investieren die USA nun massiv in den Ausbau der Lehre. Und auch österreichische Firmen bringen dabei ihre Kompetenz ein.
DiePresse.com.handwerk
Sport
Österreich
Neuer Job für ORF-Experten: Erstmals Profi-Chefcoach
Michael Liendl übernimmt erstmals eine Profi-Mannschaft. Der ORF-Experte soll Zweitligist Kapfenberg aus der Krise führen. Michael Liendl wagt den nächsten großen Schritt seiner noch jungen Trainerkarriere. Der 40-Jährige übernimmt mit sofortiger Wirkung den Cheftrainer-Posten beim Kapfenberger SV und ist damit erstmals für eine Profi-Mannschaft verantwortlich.
Heute.at.kapfenberg
Wetter
Wieder deutlich wärmer: Vereinzelte Schauer, aber Sonne heizt wieder ein
Am Mittwoch bringt ein Zwischenhoch noch einmal recht sonniges Wetter. Nur an der Alpennordseite sind Regenschauer möglich. Die Temperaturen steigen wieder auf bis zu 32 Grad, bevor uns am Donnerstag einige Regenschauer und Gewitter erwarten.
https://www.krone.at/4260605
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Unter’m Strich
Jeanette Biedermann erwartet mit 46 ihr erstes Kind
Als Sängerin und Schauspielerin hat Jeanette Biedermann schon viel erreicht. Jetzt beginnt für sie aber ein ganz neues Kapitel.
Ihren Durchbruch feierte Jeanette Biedermann Ende der 1990er-Jahre mit der RTL-Daily-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Später spielte sie noch die Hauptrolle in der Sat.1-Telenovela „Anna und die Liebe“. Doch das war nicht alles: Auch als Musikerin landete sie mit ihren Songs wie „Go Back“, „Rockin‘ on Heaven’s Floor“ sowie „Run With Me“ regelmäßig in den Top 10 der Charts. Jetzt folgt allerdings ein gänzlich anderer Lebensabschnitt: Biedermann wird zum ersten Mal Mutter – mit 46 Jahren
t.online.de.biedermann
Österreich
„Wann werden sie ihn los?“ Rapid-Fans gegen Hofmann
Rapids neuer Technischer Direktor Wolfgang Fiala begrenzt künftig die Aufgaben von Geschäftsführer Steffen Hofmann – und die Fans freuen sich. Als Spieler eine der größten Legenden beim SK Rapid, arbeitet sich Steffen Hofmann seit seinem Karriere-Ende durch verschiedene Stationen bei seinem Verein, ohne ein Zuhause zu finden. Als Spieler eine der größten Legenden beim SK Rapid, arbeitet sich Steffen Hofmann seit seinem Karriere-Ende durch verschiedene Stationen bei seinem Verein, ohne ein Zuhause zu finden. Co-Trainer bei Rapid II, Interimscoach bei den Profis, Sportkoordinator und mittlerweile Geschäftsführer lesen sich seine Positionen.
Oe24.at.rapid-Hofmann
Politik: Angriff auf Justiz: Ex-Finanzministers Grassers Urteil sollte „gekippt“ werden
Das belegen Unterlagen, die der APA und dem „Falter“ vorliegen. Nachdem der Oberste Gerichtshof (OGH) im März 2025 die Verurteilung von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser in der BUWOG-Affäre bestätigt hatte, wurde mit fragwürdigen Methoden versucht, das rechtskräftige Urteil zu „kippen“. Das belegen Unterlagen, die der APA und dem „Falter“ vorliegen. Nachdem der Oberste Gerichtshof (OGH) im März 2025 die Verurteilung von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser in der BUWOG-Affäre bestätigt hatte, wurde mit fragwürdigen Methoden versucht, das rechtskräftige Urteil zu „kippen“.
Oe24.at.grasser.urteil
Plötzlich pleite: Die Stars haben Schulden angehäuft
aktualisiert am 18.08.2026 11:10 Diese Stars haben wohl falsch gewirtschaftet und ihr Vermögen nicht nur verloren, sondern sogar Schulden gesammelt. Wir zeigen dir, um wen es geht.
unsereHelden,com
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 19. AUGUST 2026)
INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 19. AUGUST 2026
Quelle: onlinemerker.com
Wiener Volksoper: WEST SIDE STORY im September zum Saisonstart (5-/6-/12./13./ 18./19./26./29./30.)

Zum Trailer
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Oper Frankfurt: Erste Wiederaufnahme TURANDOT
Dramma lirico in drei Akten von Giacomo Puccini
Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi
Mit dem Prolog Io tacerò von Lucia Ronchetti, Auftragswerk der Oper Frankfurt
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Elza van den Heever. Foto: Bernd Uhlig
Musikalische Leitung: Simone Di Felice
Inszenierung: Andrea Breth
Bühnenbild. Johannes Leiacker
Kostüme: Ursula Renzenbrink
Licht: Alexander Koppelmann
Chor und Extrachor: Manuel Pujol
Kinderchor: Giulio Ferré
Dramaturgie: Maximilian Enderle
Turandot: Elza van den Heever / Olesya Golovneva (25. September, 3. Oktober 2026)
Calaf: Alfred Kim
Liù: Julia Stuart
Ping: Liviu Holender
Pang: Sven Hjörleifsson
Pong: Michael Porter
Timur: Thomas Faulkner
Altoum: Michael McCown
Ein Mandarin: Erik van Heyningen u.a.
Chor, Extrachor und Kinderchor sowie Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Elza van den Heever, Alfred Kim. Foto: Bernd Uhlig
Turandot von Giacomo Puccini (1858–1924) ist ein Werk voller dramatischer Intensität und moderner Klänge. Puccinis Musik, reich an orchestralen Farben und Kontrasten, entfaltet eine überwältigende emotionale Kraft, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat. Die Partitur verbindet neben lyrischem Belcanto und buffonesken Witz auch beißende Dissonanzen, rhythmische Überlagerungen und Chorsätze, in denen sich die Brutalität der politischen Massenbewegungen aus den 1920er Jahren widerspiegeln. Unvollendet nach Puccinis Tod 1924, betont die Premiere in Frankfurt nun den Fragment-Charakter des Werkes und verzichtetauf posthume Vervollständigungen. Vorangestellt ist ein Prolog von Lucia Ronchetti (*1963) für Chor und Kinderchor, der das Vorgefühl einer Katastrophe weckt und nahtlos in Puccinis erste Takte übergeht.
Regisseurin Andrea Breth zeigt Turandot als rücksichtlose Herrscherin über einen Terrorstaat. Die Rhein-Zeitung konstatierte angesichts der Premiere im April 2026: „So gibt die Oper Frankfurt zum 100-jährigen Jubiläum des Werks eine in musikalischer Hinsicht hochklassige, gedanklich konsequente Deutung, die das zentrale Problem von Turandot sichtbar macht – ohne sich eine Haltung zur ewigen Wunde des Stückes, seiner Leerstelle am Schluss, anzumaßen.“
Musikalisch geleitet wird die erste Wiederaufnahme von Simone Di Felice. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er der Oper Frankfurt als Kapellmeister verbunden. In der nun beginnenden Spielzeit leitet er auch Vorstellungen von Un ballo in maschera und La fiamma. Weitere Engagements führten ihn im Laufe seiner Karriere bislang unter anderem an die Opéra national de Paris, sowie zu den Tiroler Festspielen in Erl. In der Hauptpartie der Turandot ist wie in der Premierenserie Elza van den Heever zu erleben. Die südafrikanische Sopranistin war von 2008 bis 2013 Mitglied des Ensembles am Haus und gastiert mittlerweile international: Engagements führten sie unter anderem erneut an die Mailänder Scala, zu den Bayreuther Festspielen, nach San Francisco und an die Wiener Staatsoper. An zwei Abenden tritt Olesya Golovneva als Prinzessin Turandot auf. Für ihre Leistungen als Anna Bolena und Luisa Miller wurde sie jeweils ausgezeichnet. Für ihre Interpretation derRusalka in Köln wurde sie für den Deutschen Theaterpreis FAUST nominiert.
Als Calaf ist Alfred Kim zu erleben, das ehemalige Opernstudio-Mitglied Julia Stuart debütiert als Liù. Die drei Minister Liviu Holender (Ping), Sven Hjörleifsson (Pang) und Michael Porter (Pong) kommentieren die Grausamkeit von Turandots Rätselproben. Alle drei Künstler verbindet eine ausgeprägte interpretatorische Vielseitigkeit, die sie bereits auf bedeutenden Konzert- und Opernbühnen unter Beweis gestellt haben. In weiteren Partien sind Thomas Faulkner (Timur), sowie Michael McCown (Altoum) und Erik van Heyningen (Ein Mandarin) besetzt.
Wiederaufnahme: Samstag, 22. August 2026, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 29. August, 6. (18 Uhr), 12., 25. September, 3. Oktober 2026 (18 Uhr)
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr.
Preise: € 16 bis 138 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im
Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
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Sommeroper Selzach/Schweiz: Letzte Vorstellungen von „Fidelio“
Die letzten Töne rücken näher: Nur noch drei Mal ist Beethovens FIDELIO in diesem Sommer im Passionsspielhaus Selzach zu erleben.
Nach intensiven Probenwochen und eindrücklichen Vorstellungen geht unsere Opernsaison bereits in den Endspurt. Noch bis Samstag, 22. August 2026 erzählen wir die Geschichte von Leonore, die unter dem Namen Fidelio alles riskiert, um ihren zu Unrecht gefangenen Mann Florestan zu retten.
Beethovens einzige Oper ist ein leidenschaftliches Plädoyer für Freiheit, Menschlichkeit und die Kraft der Liebe – mit grossem Orchester, Chor und einem hochkarätigen internationalen Solistenensemble.
Wer FIDELIO in der besonderen Atmosphäre des historischen Passionsspielhauses noch erleben möchte, hat jetzt nur noch drei Gelegenheiten.
Noch drei Vorstellungen
Mittwoch, 19. August 2026 | 19.30 Uhr
Freitag, 21. August 2026 | 19.30 Uhr
Samstag, 22. August 2026 | 19.30 Uhr – Dernière
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Kartause Gaming: 42. Chopin-Festival – ein blauer Musikhimmel in historischem Gemäuer (13.-16.8. 2026)

Kartause Gaming. Foto: Alois Spandl
Zum 42.Mal hat es heuer bereits stattgefunden. Keine vier Wochen dauernd, nur vier dicht bespielte Tage: Das traditionelle XLII. Chopin-Festival in der historischen Kartause Gaming im niederösterreichischen Alpenvorland. Gelegen in einer beeindruckenden Berglandschaft mit zahlreichen Naturschönheiten und viel Grün. Und es ist wohl für seine kurze Dauer das mit Mitwirkenden am üppigsten besetzte aller sommerlichen Musikfeste in Österreich. Ein Kommen und Gehen, nicht wenige Stars und bereits absolut perfekt aufspielender blutjunger Nachwuchs – alle allerdings stets mit nicht zu langen Auftritten.

Donka Angatscheva. Foto: Alois Spandl
Dr. Thomas Kanitzer, heuer als rüstiger Hundertjähriger gefeiert, hatte dieses Festival als Präsident der Österreichisch-Polnischen Gesellschaft gegründet. Vor über vier Jahrzehnten – und auch heute noch mit dem ehrwürdigen Motto ‚Für Völkerverständigung, Frieden und Freiheit’. Die Wiener Edelpianistin Donka Angatscheva hat nun die künstlerische Gestaltung übernommen. Und so manch andere Edelmusiker – bitte, Damen klar in der Überzahl – haben dem eher reiferen Publikum in der im 14. Jahrhundert gegründeten und heute als Hotel geführten historischen Klosteranlage nicht nur wettermässig einen strahlenden blauen Musikhimmel beschert.

Günther Groissböck mit seiner Liedbegleiterin Rachel Cheung. Foto: Alois Spandl
Zuerst die bekanntesten Namen: Kurz, nur allzu kurz hat sich der im nahen Waidhofen an der Ybbs geborene Günther Groissböck mit den „Vier Ernsten Gesängen“ von Johannes Brahms in der Klosterkirche vorgestellt. Mit gewaltiger Stimme mit tiefem Gehalt gesungen. Der jetzt in der Schweiz wohnhafte und in der internationalen Opernwelt so gefragte Bassist musste aber auch lachend gestehen: Er kannte die Gaminger Kartause bis jetzt nur als vorbei fahrender Radfahrer. Und weiter im Reigen der den Gesang Huldigenden: Die nun am Salzburger Mozarteum unterrichtende Staatsopern-Kammersängerin Ildikó Raimondi stellte sich in der Kirche von Scheibbs mit Orgel-Liedern ein. Aus dem polnischen Zabrze ist der groß besetzte jugendliche Chor „Resonans con tutti“ angereist gekommen. Und Sandra Pires setzte, von Ferry Janoska mit E-Sound und Bandoneon beschwingt begleitet, auf der Seebühne des Lunzer Sees einen charmanten Schlusspunkt.
Doch was ist das allerwichtigste bei einem Frédéric Chopin gewidmeten Musikfest? Die Klaviermusik. Und da lässt sich nur staunen, mit welchen technischen Qualitäten sich neben Meisterpianistinnen wie Natalia Rehling oder Anna Malikova so junge wie Maria Simeonova (aus Bulgarien) oder Kamila Sacharzewska (aus Polen) und andere, auch aus China, aus Kolumbien, sich mit expressiver Kraft in diese Musik versetzen. Zu dieser tollen Polonaisen- und Mazurken-Folge sind nicht weniger als acht Damen und drei Herren angetreten.

Das Konzert in der Kirche, im Hintergrund Lidia Baich geigend. Foto: Alois Spandl
Und bei der Veredelung zum sommerlichen Musiktraum noch mit dabei: Lidia Baich virtuos eine „Hommage an Johann Strauss“ geigend, Julia Stemberger liebevoll George Sand rezitierend, das junge Motus-Streichquartett, das Erste Frauen-Kammerorchester von Österreich (gefährlich aber auch mit so einigen Männern besetzt) unter Dirigent Jimmy Chiang, das Bullybursti-Ensemble der NÖ-Tonkünstler …. und dazu noch ein Kerzenlicht-Nocturno, ein Dinner Konzert, eine KI-Ausstellung und zur Eröffnung der Einzug der straffen Musikkapelle Gaming in Begleitung der Lackenhofer Goldhaubengruppe. Diese, wie es heute eben so ist: Nicht mehr die Jüngsten. Doch auch hier, wichtig …. edles Kulturgut wird bewahrt.
Meinhard Rüdenauer
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WIEN: Gastspiel aus Hamburg „Artjom retten!?“ im DAS Margareten – Raum für lebendiges Theater Wien. Ukraine, Russland, Gedichte des Russen Artjom Kamardin
Es handelt sich dabei um ein dokumentarisches Theaterstück, das sich mit Krieg, Verantwortung und Perspektivenwechsel beschäftigt.
Im Zentrum stehen die Gedichte des Russen Artjom Kamardin, der wegen seiner Stimme gegen den Ukrainekrieg brutal festgenommen und zu 7 Jahren Haft verurteilt wurde. Das Stück ist geschrieben von den beiden AutorInnen Julie Solovieva und Evgeni Mestetschin.
Dargestellt wird das dokumentarische Theaterstück von Dana Anofrenkova aus der Ukraine und Paul Smolich aus Deutschland.
Termine
Freitag, 11. September 2026, 20:00 Uhr
Samstag, 12. September 2026, 19:30 Uhr
DAS Margareten – Raum für lebendiges Theater
Margaretenstraße 166. 1050 Wien
Tickets:
€ 29.-/ € 26.-/ € 24.-/ € 18.-
Reservierung:
E-Mail:
Tel: +43 699 186 74 458
Online-Shop:
https://kupfticket.com/series/artjom
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DAVOS/ KIrchner-Museum: LESUNG MIT CONSTANTIN LIEB

Erstmals steht Erna Schilling, Lebensgefährtin, Managerin und Muse Ernst Ludwig Kirchners, im Mittelpunkt eines Romans. In «Wildboden» erzählt Constantin Lieb Kirchners Geschichte aus Ernas Perspektive. Im Kirchner Museum Davos stellt der Autor den neuen Roman persönlich vor und liest ausgewählte Passagen.
“Vergangenheit und Gegenwart auf einzigartige Weise verwebend, erzählt Constantin Lieb so eindringlich wie hellsichtig, wie aus schmerzhaftem Verlust beeindruckende menschliche Stärke erwachsen kann, und wie die lebenslange Sehnsucht nach Halt unser Menschsein zu allen Zeiten zutiefst berührt.»
Sonntag, 20. September 2026
11:00 – 12:00 Uhr
Kosten: Eintritt + CHF 9,-