DIE MONTAG-PRESSE – 27. APRIL 2026

DIE MONTAG-PRESSE – 27. APRIL 2026

Malin Byström und Jonas Kaufmann auf dem rotgoldig erleuchteten Podium der historischen Laeiszhalle (Foto: RW)

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 27. APRIL 2026

Jonas Kaufmann und Malin Byström feiern die austro-ungarische Operette
Die “silberne” Ära der Wiener Operette wurde maßgeblich durch zwei ungarische Komponisten geprägt: Franz Lehár und Emmerich (Imre) Kálmán. Das Programm der Tournee “Magische Töne”, mit dem Jonas Kaufmann und Malin Byström durch Europa reisen, bietet denn auch vorwiegend Werke dieser beiden Komponisten. Daneben kommen der echte Wiener Johann Strauss, der ungarische Wahlwiener Karl Goldmark und der ungarische Nationalkomponist Ferenc Erkel zu Wort.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de

Berlin/Philharmonie
Blomstedts Bruckner beschert den Berlinern den saisonalen Höhepunkt
Der Abend war rundum geprägt von großer Dankbarkeit auf allen Ebenen, einer Dankbarkeit für das Erleben von Bruckners herrlicher Musik, für die phänomenale Leistung von Herbert Blomstedt, seine Freude, sein Erleben mit den Musikern zu teilen, und deren Freude, für ihn und mit ihm zu musizieren. Auch das Publikum ist sichtlich bewegt und will den sympathischen Künstler kaum gehen lassen. Nachdem das Podium schon leer ist, zeigt er sich ganz allein noch ein letztes Mal mit seinem Rollator. Er ist nicht nur ein Phänomen, es ist auch seine positive Ausstrahlung, die auf sein Wirken und sein ganzes Auftreten abstrahlt.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Venedig
Fenice-Opernhaus trennt sich von Dirigentin
In dem Opernhaus La Fenice in Venedig hat der seit Monaten andauernde Streit um die neue Leitung vorerst ein Ende: Das Opernhaus in der italienischen Lagunenstadt hat die Zusammenarbeit mit der umstrittenen Dirigentin Beatrice Venezi beendet. Alle geplanten gemeinsamen Projekte mit der 36-Jährigen werden gestrichen, wie die Stiftung des Opernhauses am Sonntag mitteilte.
orf.at

Wien
Furiose Fahrt: „Fliegender Holländer“ wieder an der Staatsoper (Bezahlartikel)
„Der fliegende Holländer“ an der Staatsoper mit Tomasz Konieczny und Dirigent Bertrand de Billy.
Kurier.at

24.4.26, „Simon Boccanegra“, Staatsoper, „Edle Gefühle“
Von 1882 bis 1990: 87 Vorstellungen, von 2002 bis 2026: 102 Vorstellungen. Ein Blick in das Online-Staatsopernarchiv beweist: „Simon Boccanegra“ ist im neuen Jahrtausend im Haus am Ring öfter gespielt worden, als in all den Jahrzehnten zuvor.
operinwien.at

Linz/Landestheater
So., 26. April 2026: (Musiktheater): Leoš Janáček, Katja Kabanowa / Káťa Kabanová
Ganz klar zu loben ist der Mut des Linzer Landestheaters, Janáčeks Opern nicht nur zu bringen (was ja schon für sich genommen erfreulich wäre!), sondern auch diese in deutscher Sprache zu spielen: Es ist reichlich blödsinnig, fremdsprachige Opern zunehmend (also mittlerweile in mindestens 99,9% der Aufführungen) in Sprachen aufzuführen, die das Publikum nicht versteht, und sich dann zu wundern, warum sich weniger Leute als früher für diese Kunstform interessieren. Auch wenn eine Übersetzung des Texts zehnmal irgendwo mitläuft, ist es doch die gesungene Sprache, die ins Herz geht und die den direkten inneren Kontakt mit dem Stück ermöglicht. Diese Ansicht gilt zwar als altmodisch, dabei sind es doch einzig und allein Globalisierungstendenzen, die den Ausschlag zur fremdsprachigen Aufführung geben (denn unzutreffende Argumente wie Werktreue oder der Komponistenwillen sind nichts anderes als willkommene Vorwände). In diesem Sinne gehört das Linzer Landestheater eindeutig vor den sprichwörtlichen Vorhang.
forumconbrio.com

Wien/Musikverein
Heißer Ofen, Neue Welt: Im Musikverein rauscht das Adrenalin
(Bezahlartikel)
Die Wiener Symphoniker unter Mirga Gražinytė-Tyla mit Adams und Dvořák sowie Antoine Tamestit als überragendem Solisten in Bartóks Violakonzert.
DiePresse.com

Hör-Bar“ im Musikverein: Petr Popelkas klingender Streichelzoo (Bezahlartikel)
Der Chefdirigent der Wiener Symphoniker lud wieder in Gläsernen Saal zum zwanglosen Kennenlernen bedeutender Musik abseits der großen Hits.
DiePresse.com

Strudengau
Donaufestwochen: „Wir sind nicht altmodisch“
Noch nicht vom Tourismus überlaufen, aber stark in den Schauplätzen: Seit mehr als 30 Jahren bringen die Donaufestwochen Musik und Kultur in den Strudengau. Johannes Hiemetsberger, der neue Intendant, verknüpft barocke Tradition mit dem Heute.
krone.at

Beglückendes Barock-Entertainment in der Deutschen Oper: „Giulio Cesare in Egitto
Die Deutsche Oper zeigt eine 20 Jahre alte Händel-Produktion. Wichtiger als Deutung und inhaltliche Stringenz sind Musik und gute Unterhaltung.
BerlinerZeitung.de

Premiere an Deutscher Oper: „Giulio Cesare in Egitto“: Kill sie mit Koloratur!
Die Römer als britische Kolonialherren darzustellen, die über devote orientalische Diener herrschen, muss man sich im woken Berlin erst einmal trauen. Doch an der Deutschen Oper geht das Regie-Konzept von David McVicar bei Händels „Giulio Cesare in Egitto“ dennoch auf.
bz-berlin.de

Das Empire schlägt zurück: Händels Hit „Giulio Cesare in Egitto“ feiert Premiere (Bezahlartikel)
Kurz vor dem künstlerisch anspruchsvollen Neustart an der Deutschen Oper Berlin zeigt Interims-Intendant Georg Seuferle mit David McVicars 20 Jahre alter Inszenierung, mit welchen Zutaten man einen Publikumsrenner kreiert.
Tagesspiegel.de

Auf den Punkt 89: Rezensentenschelte oder Selbstreflexion?
Im Vorfeld der Wiederaufnahme von Webers Freischütz hat mir Yoel Gamzou viel Zeit gewährt, bitte lesen Sie den großartigen Interview-Zweiteiler mit vielen spannenden Antworten hier bei klassik-begeistert.  Nach Interviews schreibe ich in der Regel nicht über künstlerische Leistungen meiner Gesprächspartner – das könnte schnell mal missverstanden werden, als anbiedernd oder unverschämt … Daher sagte der Maestro, als wir uns verabschiedet haben: Vielleicht rufen Sie mir nach der Vorstellung, am Künstlereingang, kurz zu, wie es Ihnen gefallen hat. Das wäre klasse. Ich habe das natürlich sofort zugesagt – doch dann kamen mir Zweifel, ob das so klug war …
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Berlin/Staatsoper
Christiane Karg liefert in „The Turn of the Screw“ eine Wahnsinnsvorstellung
Die Staatsoper Berlin lehrt uns das Gruseln und vertraut ganz auf die Macht der Musik. Das Eigentliche bleibt unsichtbar. Die Spannung schraubt sich bis zur letzten Minute immer höher. Wir werden hineingezogen in den Abgrund einer kranken Seele. Die Inszenierung beflügelt unsere Phantasie, das Grauen wächst.
Von Petra und Dr. Guido Grass
Klassik-begeistert.de

München
„Fidelio“ im Justizpalast München: Opera Incognita meistert akustische Nachteile mit theatralem Sinn
Mit Glucks „Alceste“ im Kasino des LMU Klinikum München-Großhadern im letzten Spätsommer und Szymanowskis „König Roger“ im Ägyptischen Museum München ab 29. August 2026 stellt sich Opera Incognita dem Aktualitätsgehalt älterer Werke. Im Justizpalast München zeigt das im oberbayerischen Dorfen ansässige Ensemble Ludwig van Beethovens „Fidelio“ in einer durch den akustischen Ausnahmezustand nötigen Einrichtung mit Streichquintett. Ensemble und Chor sind dieser schwierigen Oper vollauf gewachsen.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Opera Incognita inszeniert „Fidelio“ im Justizpalast (Bezahlartikel)
Das Gute triumphiert. Für eine zeitgemäß gebrochene Perspektive auf Beethovens einzige Oper „Fidelio“ erhält das Ensemble der Opera Incognita viel Beifall. Regisseur Andreas Wiedermann konzentriert sich aufs Ideendrama.
SueddeutscheZeitung.de

Einschüchternder Raum: „Fidelio“ im Justizpalast (Bezahlartikel) Andreas Wiedermann und Ernst Bartmann bringen mit ihrer Truppe Opera Incognita Beethovens Oper in die Zentralhalle des Bauwerks am Stachus.
MuenchnerAbendzeitung.de

Leipzig
Wirtschaftswunder-Biedermeier: Mit „Der Waffenschmied“ startete das Leipziger Festival Lortzing26 (Bezahlartikel)
Das Leipziger Festival Lortzing26 hat mit Erfolg begonnen. Hier verbrachte der bis Ende des 20. Jahrhunderts auf Deutschlands Spielplänen gut präsente Albert Lortzing seine glücklichsten Jahre. Bis 3. Mai richten die Musikstadt und Oper Leipzig eine breite Lortzing-Werkschau als Höhepunkt der Intendanz von Tobias Wolff aus, der ab kommender Spielzeit das Staatstheater Braunschweig leiten wird. Wolffs erste Leipziger Premiere war Lortzings „Undine“, seine letzte ist Lortzings „Regina“. Und gestern gab es das frühere Hitstück „Der Waffenschmied“ in der Musikalischen Komödie und folgte damit einer Produktion der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ im Januar 2026.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Gründerzeit und Gegenwart
Im Rahmen des Festivals „Lortzing 26“ überzeugt die Premiere der Revolutionsoper „Regina“ von Albert Lortzing an der Oper Leipzig in der kurzweiligen Inszenierung von Bernd Mottl mit konzeptionellem Geschick.
DieDeutscheBuehne.de

Eine Frau, die sich nicht traut: Verhaltenes Publikum bei Bernd Mottls Inszenierung von „Regina“ für Lortzing26 in Leipzig (Bezahlartikel)
Mit Albert Lortzings Dialogopern wird es heutzutage immer schwieriger. Als Denkzettel für andere Theater und Versuchsaufstellung zu Lortzings Gegenwartsrelevanz hat das Leipziger Festival Lortzing26 zum 225. Geburtstag und 175. Todestag des Dichterkomponisten große Bedeutung. „Undine“ und „Regina“, also die zwei Bühnenwerke, mit denen Lortzing zur romantischen und zur großen Oper durchbrechen wollte, stehen in Leipzig leider nur noch diese Spielzeit und zum Festival Lortzing26 auf dem Spielplan. Bernd Mottl verband in seiner Inszenierung von zu Lortzings Lebzeiten unaufgeführter Revolutionsoper von 1848 Gründerzeit, Gegenwart und groteske Kriegstreiberei. Jacquelyn Wagner glänzte stimmlich und blieb angemessen blässlich als großbürgerliche Tochter, die den Absprung NICHT schafft.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Duisburg
Mythos, Leben, Tanz
Regisseurin Louisa Proske und Choreografin Marie-Christin Zeisset beleben Leonard Bernsteins erstes Musical „On the Town“ an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg mit einem herausragenden Ensemble – und ziehen die Musik mit.
DieDeutscheBuehne.de

Düsseldorf
Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf: „Elektra“, Richard Strauss
Die Deutsche Oper am Rhein stand bei ihrer neuen Produktion von Richard Strauss’ Elektra bereits vor der Premiere vor einer großen Herausforderung: Kurzfristig erkrankte die Hauptdarstellerin, sodass die Sängerin der Titelpartie ihre eigentliche Premiere erst in der dritten Vorstellung absolvieren konnte. Für ein Opernhaus ist eine solche Situation immer heikel – für eine Partie wie Elektra, die vokal wie darstellerisch einem Marathonlauf gleicht, erst recht. Quasi aus dem Stand musste sich nun Magdalena Anna Hofmann nach krankheitsbedingter Unterbrechung in diese extrem fordernde Rolle werfen, ohne die entscheidende finale Probenphase vollständig durchlaufen zu haben.
Von Sebastian Jacobs
DerOpernfreund.de

Lübeck
„Wozzeck“: Ein stiller Schmerzensmann
Schnörkellos, unsentimental und präzise, so ganz ohne wohlfeile Regieeinfälle führt uns Brigitte Fassbaender Wozzecks Schicksal vor Augen. Baritonstar Bo Skovhus begeistert in der Titelpartie von Alban Bergs Oper.
concerti.de

Nachruf
Primarius beim Alban Berg Quartett: Geiger Günter Pichler gestorben
Günter Pichler ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Der österreichische Geiger, Dirigent und Hochschullehrer war über Jahrzehnte hinweg Primarius beim Alban Berg Quartett, das er 1970 mitbegründete. Unter seiner Führung wurde das Ensemble international bekannt.
BR-Klassik.de

Günter Pichler und der musikalische Charme des Unerbittlichen (Bezahlartikel)
Der legendäre Primarius des Alban Berg Quartetts und bedeutende Lehrer starb im 86. Lebensjahr bei einem Autounfall. Seit 1970 hat er mit drei Professorenkollegen Interpretationsgeschichte geschrieben.
DiePresse.com

New York
Finanzielle Turbulenzen an der New Yorker Met – Saudi-Deal ist geplatzt
Die saudische Regierung hat sich von einer Vereinbarung mit der Metropolitan Opera New York zurückgezogen. Grund seien der Krieg im Iran und die Blockade der Öltransporte durch die Straße von Hormus.
BR-Klassik.de

Bremen
Diese Stücke will das Theater Bremen in der neuen Spielzeit aufführen
Das Theater plant insgesamt 28 Premieren – darunter drei Uraufführungen. Unter anderem handelt ein Stück von der bekannten Bremer Giftmörderin Gesche Gottfried.
butenunbinnen.de

Tonträger
Belcanto ohne Worte? Hornist Felix Klieser erfindet Opern-Arien neu
„Belcanto“ – der Begriff steht für italienische Gesangskunst, vor allem im 19. Jahrhundert. Gemeint ist, neben der technischen Perfektion, die klangliche Schönheit und die Kunst melodischer, edel geformter Linien. Doch warum sollte dieses Ideal nur für die menschliche Stimme gelten? Auch Instrumentalisten haben daran ihre Freude, wie Felix Klieser beweist.
ndr.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Amsterdam
Opera Forward Festival 2026 Review: Les Enfants Terribles
Soprano Eva Rae Martinez Shines in an Engaging Performance
operawire.com

London                                                                    Wozzeck: Wretches Like Us review – Berg’s harrowing opera is more adrenaline-inducing than ever
The London Philharmonic under Edward Gardner combined with video art by Ilya Shagalov that was riveting and, in places, not for the squeamish TheGuardian.com

Cardiff
The Flying Dutchman shows the WNO can produce excellent opera at a world-class standard
„The fact the company is still producing work on this scale should not be taken for granted,“ writes reviewer Mark Rees
walesonline.co.uk

New York
Masterclasses extraordinaire with Joyce DiDonato at Carnegie Hall
seenandheard-international.com

Lim’s mercurial imagination runs free in richly textured Carnegie recital
Yunchan Lim performed a recital at Carnegie Hall on Friday night.
newyorkclassicalreview.com

Philadelphia
Now sleeps the crimson petal
Gregory Spears’s Sleepers Awake mystifies and delights at Opera Philadelphia.
parterre.com

Cleveland
Mäkelä leads a harrowing War Requiem with the Cleveland Orchestra, Choruses and soloists
seenandheard-international.com

Los Angeles
Big man in town
A strong revival of Falstaff at the Los Angeles Opera proves a fitting farewell vehicle for Music Director James Conlon.
parterre.com

Sydney
Das Rheingold (Shaumet Music)
Against the odds, the Australian premiere of Jonathan Dove and Graham Vick’s reduction pays off.
Thirty-six years after composer Jonathan Dove and director Graham Vick created their abridged version of Wagner’s Ring Cycle, the first part – Das Rheingold – has finally had its Australian premiere. But was it worth the wait?
limelight-arts.com.au

Recordings
Vittorio Grigolo Releases Recording of ‘Nessun Dorma’
The recording will also be released with a video, filmed at the Arena di Verona and available on the artists YouTube channel.
operawire.com

Irrlichter – Songs By Franz Schubert (Sophie Rennert, Joseph Middleton)
Rennert embraces her inner will-o’-the-wisp in a breathtaking recital.
limelight-arts.com.au

Rock/Pop/Schlager

Österreich
Anja Om und die Zeit nach dem Ende einer Freundschaft   
(Bezahlartikel)
Die steirische Musikerin Anja Om widmet ihr aktuelles Album „Tiny Little Boat“ dem Trennungsschmerz.
Kurier.at

Sprechtheater

Linz/Landestheater
In Linz kommen „Die Ratten“ aus dem Kostümfundus
Ulrike Arnold inszeniert Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“ als Metatheater im Schauspielhaus des Linzer Landestheaters. Sieben Schauspielerinnen übernehmen alle Rollen, wobei die Komik die Tragik überlagert.
DiePresse.com

Medien

RTL
Neuer Twist bei „Let’s Dance“: Fans entscheiden über Tanzpaare
In der aktuellen Staffel von „Let’s Dance“ steht wieder der Partnertausch an. Doch diesmal kommt es dabei zu einer entscheidenden Neuerung im Ablauf.
t-online.de

Politik

USA
Schüsse im Hilton: Amerika ist zerbrechlich geworden

Ein Bewaffneter im Präsidenten-Hotel. Offene Fragen, erste Verschwörungen und ein Sicherheits-Fiasko. Amerika ist zerbrechlich geworden.
Kurier.at

Ungarn
Gefallener Orbán zieht sich aus der Politik zurück
Eine Epoche geht zu Ende: Ungarns scheidender rechtsnationaler Premier Viktor Orbán hat am Samstag nach der Sitzung des Vorstandes seiner Fidesz-Partei auf Facebook angekündigt, sein Parlamentsmandat zurückzulegen.
krone.at

Österreich
Parkpickerl nur noch für Besitzer von Öffi-Jahreskarte? SUVs sollen mehr zahlen
Klima und Verkehr waren am SPÖ-Landesparteitag intensive Themen. Ein Aufreger: Das Parkpickerl soll laut Antrag an Öffi-Jahreskarten gekoppelt werden. Am Parteitag der SPÖ Wien wurden am Samstag Dutzende Anträge diskutiert. Ein heißes Eisen bleiben Verkehr, Teuerung und Klimaschutz. Die SPÖ-Bezirksorganisation Alsergrund ließ mit einem Vorschlag aufhorchen. Das Parkpickerl für Fahrzeuge solle künftig an die Öffi-Jahreskarte gekoppelt werden, so die Mandatare im Antrag A08.02 – „Für eine zeitgemäße Preispolitik im öffentlichen Verkehr“.
heute.at

Sport

Fußball Österreich
Sieg gegen Salzburg: Kara schießt Rapid zurück ins Titelrennen
So schnell ist Rapid zurück im Titelrennen. Die Hütteldorfer gewannen am Sonntagnachmittag dank des Goldtors von Ercan Kara in der 89. gegen Salzburg mit 1:0 und mischen damit an der Tabellenspitze wieder voll mit
krone.at

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Unter’m Strich

Bei Ryanair: Genug Kerosin, Flüge können trotzdem teurer werden
Wegen des Iran-Kriegs wird auch der Flugtreibstoff knapp. Mehrere internationale Fluglinien haben bereits reagiert und Flüge gestrichen. Könnte das auch bei Strecken aus und nach Österreich passieren? Krone.tv hat beim Chef von Billigflieger Ryanair nachgefragt.
krone.at

Unglaublich: Rolls-Royce baut neuen Atomreaktor in Temelin
Unweit der österreichischen Grenze soll schon bald wieder ein neues Atomkraftwerk entstehen. In Temelin baut die britische Firma Rolls-Royce SMR mit dem Energiekonzern CEZ einen neuen Reaktor.
oe24.at

INFOS DES TAGES (MONTAG, 27. APRIL 2026)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 27. APRIL 2026)

Quelle: onlinemerker.com

WIENER STAATSOPER: KARTEN  FÜR DIE SPIELZEIT 2026/27 AB HEUTE 10 h  IM VORVERKAUF

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Sehr geehrte Damen und Herren,

liebes Publikum,

heute, am Montag, den 27. April um 10 Uhr startet der allgemeine Verkauf für alle Vorstellungen im September und Oktober 2026. Vorstellungen von 1. November 2026 bis Ende Juni 2027 sind – ebenfalls ab heute – aktuell nur vorzubestellen.

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Ballett-Stream aus der Wiener Staatsoper (noch 3 Tage)

merkl

https://play.wiener-staatsoper.at/event/dd5d0d41-fb81-4f75-9530-b32843401e87

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Wien: KONZERTE IM ACHTEN (Albert-Hall, Albertgasse 35, 1080)

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Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde,

Am 20. und 21. Mai spielen wir das letzte Konzert der Saison 2025/26: einen wunderschönen Kammermusikabend mit Musik für Streichtrio und Klavierquartett.

Anna Volovitch am Klavier und Rafael dos Santos an der Violine musizieren mit Nikita Gerkusov, Solobratschist des Tonkünstler-Orchesters, und Maddalena Del Gobbo, internationaler Cellosolistin, gemeinsam.

Das erste Stück im Programm ist der liebliche Streichtriosatz in B-Dur von Franz Schubert. In den Jahren 1816/17 schrieb Schubert zwei Streichtrios. Sie waren, wie die frühen Streichquartette, für das Familien-Streichquartett bestimmt, in dem seine Brüder und sein Vater Violinen und Cello, er selbst die Bratsche spielte. Das erste dieser Trios (B-Dur, D 471) blieb unvollendet: An seinen vollständigen ersten Satz, Allegro, schließen sich 39 Takte eines unvollendeten Andante an. Wie in vielen anderen Fällen – man denke nur an die “Unvollendete” und den Quartettsatz c-Moll – ist der Grund für den Abbruch des Stückes rätselhaft. Vielleicht enthielten die beiden Sätze dem damals nach Eigenständigkeit strebenden Schubert zu viele und zu deutliche Reminiszenzen an Mozart und Haydn (etwa an Haydns Quartett, op. 76, 4). Trotz dieser Anklänge, die für Schuberts Schaffen in jenen Jahren charakteristisch sind und die von einem Schubert-Forscher als “Klassik-Imitation” bezeichnet wurden, gehört der Streichtrio-Satz zu den reizvollsten Miniaturen in Schuberts Kammermusik.

Weitere Infos und Tickets:
Karten bestellen

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VIVA LA CLASSICA – Mit einem glanzvollen Finale starten wir in die dritte und letzte Festivalwoche:

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Mit einem glanzvollen Finale starten wir in die dritte und letzte Festivalwoche: Am 28. April erwartet Sie im Kosmos Theater ein Kammermusikabend mit Julitta Dominika Walder, Mateusz Kasprzak-Łabudziński, Piotr Lato und Dominika Peszko – der Eintritt ist frei.

Den krönenden Abschluss bildet unser Orchesterkonzert am 29. April mit dem Radiosinfonieorchester Warschau unter der Leitung von Michał Nesterowicz und Marek Bracha am Klavier.

Programm
In der finalen Festivalwoche präsentieren wir am 28. April ein facettenreiches Programm mit Werken von Alexandre Tansman, Vally Weigl, Józef Koffler, Egon Wellesz, Walter Arlen, Karol Rathaus, Viktor Ullmann, Mieczysław Weinberg, Rosy Wertheim und Erich Zeisl.

Zum krönenden Abschluss am 29. April erwarten Sie Meisterwerke von Władysław Szpilman, Mieczysław Weinberg und Alexander Zemlinsky.

Alle Details zum Programm sowie Informationen zu den Mitwirkenden finden Sie unter: www.fremde-erde.at

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herzlichst,

Julitta Dominika Walder & Gerald Buchas
Festival Verfemte Musik FREMDE ERDE

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Wien / Porgy and Bess in der Riemergasse, 1010 Wien

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Am Anfang war das Wort

  • »Saudi Arabien, ich verstehe mich mit allen von denen. Sie kaufen Apartments von mir. Sie geben 40 Millionen Dollar aus, 50 Millionen. Warum sollte ich sie nicht mögen? Ich mag sie sehr gerne.«

Donald Trump, seit 2017 Präsident der USA (The Washington Post, 20.11.2016)

  • »Ich habe das allergrößte Vertrauen in König Salman und den Kronprinzen von Saudi-Arabien, sie wissen genau was sie tun…«

Donald Trump, seit 2017 Präsident der USA (Twitter vom 07.11.2017)

Saudi Arabien:

  • Die Behörden schränkten die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit 2017 weiterhin empfindlich ein.
  • Zahlreiche Menschenrechtsverteidiger und Regierungskritiker wurden in unfairen Gerichtsverfahren zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt.
  • Mehrere schiitische Aktivisten wurden hingerichtet; gegen viele weitere ergingen Todesurteile nach grob unfairen Gerichtsverfahren vor dem Sonderstrafgericht für terroristische Straftaten.
  • Folter und andere Misshandlungen von Gefangenen waren weiterhin an der Tagesordnung.
  • Trotz zaghafter Reformen wurden Frauen durch Gesetze und im Alltag systematisch diskriminiert und nicht ausreichend vor sexualisierter Gewalt und anderen Gewalttaten geschützt.
  • Die Todesstrafe wurde häufig angewandt, und es gab zahlreiche Hinrichtungen.
  • Die von Saudi-Arabien geführte internationale Militärallianz verübte im Jemen schwere Verstöße gegen das Völkerrecht.

Der UN-Sonderberichterstatter über die Förderung und den Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten bei der Bekämpfung des Terrorismus erklärte im Mai 2017, dass Saudi-Arabiens Antiterrorgesetz nicht den internationalen Standards entspreche.

Er forderte die Regierung auf, „die strafrechtliche Verfolgung von Menschenrechtsverteidigern, Schriftstellern, Bloggern und anderen Personen, die lediglich friedlich von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht haben, zu beenden“.

AMNESTY UNTERNATIONAL REPORT 2017/18 (Auszug)

aus Newsletter von Renald Deppe Januar 2019

Die Strenge Kammer im Mai 2026

Editorial – Nachrichten aus dem Inneren
Programmfolder – als pdf zum Download

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Freie Szene: ‚DAS Margareten‘ – ein neuer Raum für gelebtes (Tanz) Theater am 24.4.2026

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Naja Puttner in „Treibgut“ © DAS Margareten

‚DAS Margareten‘, vor kurzem im früheren geräumigen VOLX-Studio des Volkstheaters eröffnet, wirbt nun um einen Freundeskreis, sucht sein Publikum, sucht nach seiner Programmlinie. Definiert sich: Ein ‚Raum für lebendiges Theater‘ soll es werden, ein ‚Kreis für Zugewandte, Mitdenkende und Ermöglicher*innen‘. Tänzerin Nadja Puttner, Gründerin und treibende Kraft, legt wohl das Schwergewicht auf Tanz, auf eine ausdrucksvolle Körpersprache in zeitgemäßer Aktualität. Zum Einstieg wird aber auch an Sonntagen zu nachmittäglichem ’Teatime im DAS Margareten‘ gebeten. Interessante Themen werden bei diesen den Austausch von Gedanken angeschnitten. Chris Lohner etwa liest da aus ihrer Autobiographie „Ich bin ein Kind der Stadt. Wienerin seit 1943“. Und um ein Mitreden wird auch in der Reihe Margareten spricht gebeten.

Und: Performances sind zum Auftakt angesetzt. In zwei Programmen haben vier Damen jeweils in Soloauftritten ihre persönlichen Ausdrucksfähigkeiten erprobt. Motto: ‚Der weibliche Körper als Motor von Bewegung und Wandel‘. Kleine Darstellungen zu leiernder Elektronik, stark introvertierte, ohne allzu große Affekte anzusteuern. Andrea Nagl scheint in „becoming (stone)“ zwischen Steinen gefangen zu sein. Bianca Anne Braunesberger versteckt sich in ihrem undefinierbaren „Inter-Space“. Adi Hanan, zuvor Mitglied des Wiener Staatsballetts, merkt höchst professionell „Everybody Needs a Home“ an. Die drei Performerinnen erheben sich nicht stolz in die Lüfte, sondern suchen lieber erdigen Kontakt, lassen sich schon sehr gern auf dem Boden nieder.

„Treibgut“ betitelt Nadja Puttner ihr ausgefeiltes Tanz-Theater-Stück über Erinnerungen, Identitätssuche, verstörende Traumata über Generationen hinweg. Sie bindet Tanz mit gesprochenen Texten, drückt mit expressiver Körpersprache Emotionen aus. Und als DAS Margareten-Chefin und Tanz-Pädagogin in den ersten Wochen dieses ‚lebendigen Theaters‘ weist sie auf die bereits fein angenommenen Stunden ‚Ballett für Erwachsene‘ hin: Von den Teilnehmern zwischen 19 und 65 Jahren wird eifrig trainiert. Nicht nur irgendwie so, sondern sehr seriös!

Info:   /   / www.dasmargareten.at

Meinhard Rüdenauer

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