DIE MONTAG-PRESSE, 5. OKTOBER 2026

DIE MONTAG-PRESSE, 5. OKTOBER 2026

Foto: Asmik Grigorian und Florian Boesch im Bühnenbild von Bartóks “Herzog Blaubarts Burg”. © Wiener Staatsoper – Marcel Urlaub

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MONTAG-PRESSE, 5. OKTOBER 2026

Wien/Staatsoper
Premiere an der Wiener Staatsoper: Asmik Grigorian bringt Zemlinsky und Bartók zum Glühen
Vasily Barkhatovs originelles Regiekonzept verbindet Zemlinskys „Florentinische Tragödie“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ zu einem psychologischen Beziehungsdrama. Christopher Maltman, Asmik Grigorian, Dmitry Golovnin, Florian Boesch und das Orchester unter Alain Altinoglu sorgten für eine musikalisch großartige Produktion. Die Regie ist fast durchgehend schlüssig; das Ende des „Blaubarts“ überzeugte mich nicht ganz.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de

Wien
Kritik „Eine floren­tinische Tragödie/ Herzog Blaubarts Burg“ in Wien: Töten Sie einfach den Therapeuten!
Asmik Grigorian in einer Doppelpremiere an der Wiener Staatsoper: Regisseur Vasily Barkhatov verbindet Zemlinskys „Florentinische Tragödie“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ zur durchgehenden Erzählung. Das funktioniert erstaunlich gut – und macht unter Alain Altinoglu auch musikalisch starken Eindruck.
BR-Klassik.florentinische.tragödie

Zwischen Mord und Liebe: Opernszenen einer Ehe
„Honig der hybläischen Bienen ist bitter neben diesem Trank!“ So muss es Simone der Gattin und ihrem Liebhaber vorsingen. In schwülstiger Übersetzung von Oscar Wildes Fragment „Eine florentinische Tragödie“, gefasst in die brünstig fiebrige Musik Alexander Zemlinkys.
Das Feuer zwischen Simone und Bianca ist erloschen. Doch als ein gewisser Guido Bardi als Nebenbuhler auftaucht, gerät die totgelaufene Ehe wieder in Schwung, der das Kammerspiel ins blutige Ende katapultiert. Ein Einakter, der 1917, im Jahr der Stuttgarter Uraufführung, auch für dreimal in der Wiener Hofoper gegeben wurde. Doch was damals wenig Erfolg hatte, ist auch heute kein süßer Operntrank.
https://www.krone.at/4320393

Staatsopernpremiere: Therapiestunde und halbnackte Tatsachen (Bezahlartikel)
Zemlinkys „Florentinische Tragödie“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ mit der fabelhaften Asmik Grigorian und dem grandiosen Orchester.
Kurier.at.zemlinsky

Töten Sie einfach den Therapeuten!
Asmik Grigorian in einer Doppelpremiere an der Wiener Staatsoper: Regisseur Vasily Barkhatov verbindet Zemlinskys „Florentinische Tragödie“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ zur durchgehenden Erzählung. Das funktioniert erstaunlich gut – und macht unter Alain Altinoglu auch musikalisch starken Eindruck. Bianca S. (35): So heißt die neue Klientin. Sie ist frustriert von ihrer erkalteten Ehe. Ihr Mann Simone geht zwar ganz in seiner Arbeit als Luxus-Innenausstatter auf, tendiert aber auch zu unangenehmen Eifersuchtsausbrüchen. Eine Paartherapie werde sie wieder zusammenbringen, hofft Bianca. Der Psychotherapeut ist an dem Fall besonders interessiert und willigt deshalb sogar in eine Art Hausbesuch ein: Die Sitzung müsse in seinem Möbelhaus stattfinden, sonst habe er von vornherein keine Zeit dafür. Als Technik, aus der verfahrenen Situation herauszukommen, schlägt der Therapeut ein Rollenspiel vor … Ungefähr anderthalb Musikstunden später gehen ein Mann und eine Frau in Ruhe und in liebendem Einvernehmen schlafen. Obwohl unter ihrem Bett eine Leiche liegt.
BR-Klassik.de

Wien/ Musikverein
Philharmoniker mit einem Bruckner-Dom, langsam erbaut
Die Wiener Philharmoniker und Dirigent Riccardo Muti überzeugen mit Bruckners Achter im Musikverein
DerStandard.at.story.philharmoniker

Riccardo Muti: „Das Dirigieren wird immer schwieriger“ (Bezahlartikel)
Zu Besuch beim Maestro in Italien: Ein Gespräch über Probleme junger Kollegen, unbelehrbare Sänger, die Zukunft der Oper und sein Leiden an den Regisseuren.
https://www.diepresse.com/41320521/riccardo-muti-das-dirigieren-wird-immer-schwieriger

Wien/Musikverein
Riccardo Muti holt mit Bruckner die Sterne vom Himmel
Als Vorbereitung für eine größere Tournee nach Japan und China fallen natürlich für das Wiener Publikum einige Konzerte ab. Und an diesem Wochenende gab es das Doppelkonzert (Samstag Nachmittag und Sonntag Vormittag); dieses Mal mit Anton Bruckners 8. Symphonie. Ein denkwürdiges Konzert, von dem man noch lange zehren können kann.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Lübeck
„Gib der Natur, was sie fordert!“ – Lübeck eröffnet die Saison mit Mozarts „Idomeneo“
Kann es etwas Schlimmeres geben, als sein eigenes Kind opfern zu müssen? Mozarts „Idomeneo“ greift diese Horror-Vorstellung auf, lässt aber alles glücklich enden. Was jedoch noch an Konflikten im Stoff der Oper zu entdecken ist, hat Philipp Himmelmann in seiner Neuproduktion am Theater Lübeck herausgearbeitet. Am 2. Oktober 2026 durfte das Publikum seine überraschend frische Interpretation erleben – mit einem Weltklasse-Tenor an der Spitze!.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Hamburg/Staatsoper
Selbst der Regisseur zeigte sich vom ersten Aufzug der Walküre tief beeindruckt
Wie Omer Meir Wellber das Philharmonische Staatsorchester zum Klingen brachte, war phänomenal. Selten habe ich eine Walküre so Piano-Spielen hören, ohne den romantisch-warmen Klangeindruck zu verlieren. Schon das Vorspiel ließ mit den dynamischen Steigerungen der tiefen Streicherrhythmen einen großen Opernabend erahnen.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

München
Unerhörter Groove: Strawinsky mit Sir Simon Rattle und dem BRSO
https://bachtrack.com/de_DE/kritik-strawinsky-rattle-symphonieorchester

Düsseldorf/ Tonhalle
Mahler 3 wird in Düsseldorf zum Wechselbad der Gefühle
Im 100. Jubiläumsjahr der Düsseldorfer Tonhalle darf auch der womöglich größte aller Sinfoniker nicht fehlen. Gustav Mahlers dritte Sinfonie ist schon wegen ihrer Länge immer wieder eine Herausforderung, entführt sie als eine Art musikalischer Evolutionszyklus doch quer durch die Stationen des Lebens bis zur größtmöglichen Liebe. Welchen größeren Liebesbeweis an die eigene Spielstätte könnte es da geben, als dieses Prachtwerk der Orchestertradition aufzuführen?
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

Interview
Michael Schade: „Die Chance, wirklich mit Freunden zu arbeiten, ist was ganz Besonderes!“
Der Deutsch-Kanadier Michael Schade ist einer der führenden Tenöre unserer Zeit. Er singt an den wichtigsten Opern- und Konzerthäusern in Europa, Nordamerika, Asien und Australien. Besonders geprägt hat ihn die Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt. Schade arbeitet mit Dirigenten wie Simon Rattle, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst oder Simone Young zusammen. Die Wiener Staatsoper und die Salzburger Festspiele sind wichtige Stationen in Schades Leben und Schaffen. Aktuell singt er die Titelrolle in Mozarts „Idomeneo“ in Lübeck.
Das Gespräch führten Dr. Regina und Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Passau
Kritik Phantastischer „Fantasio“ in Passau: Gelungene Eröffnungspremiere
BR-Klassik.fantasio.in.passau

Fantasio“ am Landestheater Niederbayern
Am Landestheater Niederbayern wird (fast) alles anders. Die neue Intendantin Astrid Großgasteiger zeigt Offenbachs Bayern-Operette „Fantasio“, vor allem die neue Chefdirigentin Elisa Gogou setzt damit ein starkes Zeichen.
MuenchnerMerkur.de.landestheater

Mannheim
Feuer frei!
Mit der Uraufführung von „Die Reise zum Mond“ beweist Alexander Schweiss am Nationaltheater Mannheim Gespür für musikalisches Kolorit. Doch Textlast und szenischer Leerlauf bremsen die Abenteuerlust seiner Oper ein wenig aus
concerti.de.mannheim.reisezummond

Opern-Premiere in Essen: „Das Wunder der Heliane“
Opulentes Meisterwerk
https://www.myheimat.de/essen/c-kultur/opulentes-meisterwerk_a3640265

Hamburg/Elbphilharmonie
Zwischen den Sätzen 5: Social Media Verbot für Richard Strauss?
Die Debatte um Social-Media-Einschränkungen nimmt in Deutschland an Fahrt auf.  Oftmals wird argumentiert: Insbesondere Kinder und Jugendliche müssten besser geschützt werden. Aber auch Erwachsenen sagt man gerne einen unbedarften Umgang mit TikTok, Instagram und Co. nach. Oversharing und Sharenting sind heute ein großes Thema. Doch schon Richard Strauss war davon nicht frei, auch wenn er auf die seinerzeitigen analogen Mittel und Wege beschränkt war. Müsste man ihn heutzutage mit einem Social Media Verbot schützen? Oder wenigstens Bubi?
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Buchbesprechung
Diven sind auch nur Menschen – Germinal Hilberts „Mein Leben mit den Stars der Oper“
Dank Social Media kann die Welt heute am Bühnen- und Privatleben etlicher Künstler direkt teilhaben. Ob am heimischen Herd, in der Maske oder voller Emotionen nach einer Vorstellung, überall sind die Fans über Fotos oder Filmchen gefühlt direkt dabei, wenig bleibt verborgen. Dabei dürfte das Interesse an den Stars in früheren Zeiten nicht geringer gewesen sein, wenngleich die Infos deutlich spärlicher ausfielen und die Verehrten eher eine Aura der Unnahbarkeit umgab. Einer, der ihnen sehr nahekam bzw. -kommt, ist der Künstleragent Germinal Hilbert, dessen Lebenserinnerungen jetzt erschienen sind.
Von Dr. Regina Ströbl
Klassik-begeistert.de

St.Pölten
„Mozart und Salieri“: Sternstunde mit grässlichem Kichern  Bezahlartikel
Landestheater NÖ: Andrej Agranovski begeisterte in einer Adaption von Peter Shaffers „Amadeus“ in der Regie von Nils Strunk
Kurier.at.mozartundsalieri

Feature
Deutsche Wiedervereinigung: „Ich fühlte mich ein wenig zurückgeworfen“
Romely Pfund wuchs in der DDR auf und war lange die einzige Frau an der Spitze eines deutschen Profiorchesters. Im BR Klassik-Interview erzählt sie, was sie in der Zeit nach der Wiedervereinigung in den westdeutschen Bundesländern erlebt hat.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/romely-pfund-wiedervereinigung

Links zu englischsprachigen Artikeln

Busseto
Nile spectacular: Franco Zeffirelli’s intimate Aida revived in Busseto
bachtrack.com.de.zefirelli

London
Parsifal — Evgeny Titov’s dark new production is met with cheers and boos (Subscription required)
This hard-hitting Wagner production at the Royal Opera has memorable singing and distinctive conducting from Jakub Hrůša — but will it last longer than its predecessors?
https://www.ft.com/content/8015fbeb-2054-4513-8e10-b47e768209a4?syn-25a6b1a6=1

New York
Philharmonic enjoyably brushes up a colorful program for European tour
newyork.classical.review.european

Chicago
Mäkelä talks Mahler; Also Sibelius, Shostakovich, Walton, and his growing bond with the CSO
Theclassical.review.chicago

Mäkelä leads the CSO in a humane and moving Mahler Ninth
chicagoclassical.review

Dallas
DSO mixes an offbeat triple concerto with rousing Rachmaninoff
texasclassical.review.dallas

San Francisco
Mary, Mary, quite contrary
Thea Musgrave’s Mary, Queen of Scots could learn to lighten up.
https://parterre.com/2026/10/03/mary-mary-quite-contrary/

Renée Fleming’s Strauss savvy is unimpeded by the San Francisco Symphony’s dense sound
seenandheard.international.com.reneefleming

Feature
Q & A: Jorge de León on ‘Manon Lescaut,’ the Canary Islands & Opera’s Human Values
operawire.com.jorgedeleon

Sprechtheater

Salzburg/Landestheater
Eskalation im Landestheater Salzburg: Ein zuckerlbunter „Krach in Chioggia“ (bezahlartikel)
Nuran David Calis inszeniert zum Auftakt der Spielzeit mit „Krach in Chioggia“ erstmals eine Komödie am Salzburger Landestheater.
https://www.sn.at/kultur/theater/eskalation-im-landestheater-salzburg-ein-zuckerlbunter-krach-in-chioggia-art-676427

Berlin/ Volksbühne
Wie sich die Berliner Volksbühne mit Mathias Lilienthal (noch nicht ganz) neu erfindet
Holzinger, Rimini Protokoll, Berliner Selbstvermessung: Der Neustart der Volksbühne unter Mathias Lilienthal bleibt ein noch uneingelöstes Versprechen, macht aber Lust auf mehr
DerStandard.at.story.berliner.volksbühne

Film

Nicht nur Christoph Waltz: Das sind die Österreicher in Hollywood
Der zweifache Oscarpreisräger feiert am Sonntag seinen 70. Geburtstag. Er ist bei weitem nicht der einzige Österreicher, der im Umfeld der US-Filmbranche aktiv ist. Eine kleine Steckbriefsammlung. Dark Gentleman“: So nennt das Filmarchiv Austria seine (am 7. 10. im Wiener Metro Kino anlaufende) Schau anlässlich des 70. Geburtstages von Christoph Waltz
DiePresse.com.waltz

Politik

Österreich
Partei im Umbruch
Babler tritt 2027 ab: Das ist die neue SPÖ-Spitze
Roter D-Day: Nach einer Marathonsitzung in einem Wiener Nobelhotel hat die SPÖ am Sonntag ihre eigene Zukunft nach Parteichef Andreas Babler geregelt. Babler tritt mit Beginn des kommenden Jahres ab. Die „Krone“ fasst den Tag des roten Umbruchs für Sie noch einmal zusammen.
https://www.krone.at/4319997

München
Nach Oktoberfest-Sager: Eklat um ÖVP-Funktionär
Ein Tiroler VP-Funktionär und Unternehmer sorgte auf dem Münchner Oktoberfest für einen Rassismus-Eklat. Der Mann ist in einem Video, das zuletzt im Internet die Runde machte, zu sehen. Dort unterstellte er seinem Gesprächspartner, dass er hier nicht zu Hause sei, sondern die Deutschen. Es folgten mehrere Stellungnahmen…
…Der betroffene Unternehmer meldete sich via Social Media nun selbst zu Wort und nahm zum Video Stellung. Er erklärte, dass er „Dummheiten von sich gegeben habe, die nicht meine Werte widerspiegeln.“ „Ich habe zu viel getrunken und Dinge gesagt, die absolut inakzeptabel und nicht in Ordnung sind.“
https://www.krone.at/4318930

Wirtschaft

New York
Das Geschäft mit dem 60-Dollar-Brot

In SoHo wird österreichisches Roggensauerteigbrot zum Statussymbol. Der Hype zeigt, wie sich die Sehnsucht nach Herkunft und Handwerk mit Luxusmarketing und Social Media verbindet. „Wow, hier riecht es unglaublich gut.“ Livestreamer Andrew überträgt seinen Besuch bei RYE in SoHo live für seine 13.000 Abonnenten. Er kauft einen Laib Roggensauerteigbrot für 60 Dollar. „Können Sie das Brot bitte aufschneiden? Ich möchte es Passanten auf der Straße probieren lassen.“ Innerhalb weniger Wochen ist das Brot in Manhattan zum Reizthema geworden – Lebensmittel, Luxusobjekt und Social-Media-Content zugleich.
Handelsblatt.de.brot

_________________

Unter’m Strich

Franz von Assisi ist nichts für Kuscheltiere  Bezahlartikel
Heute vor 800 Jahren starb der Heilige Franziskus: Warum seine Biografie vernichtet wurde und es dank ihm jetzt täglich Sünden-Ablass gibt. Am Sonntag gab es Tiersegnungen in ganz Österreich
DiePresse.com

Wien
Mitarbeiter der MA 11 monatelang verfolgt: 21-Jährige festgenommen
Motiv war offenbar der Verlust der Obsorge für ihr Kind. Bei der Festnahme wurde ein Messer sichergestellt. Eine 21-Jährige soll einen Mitarbeiter der Wiener Kinder- und Jugendhilfe (MA 11) monatelang verfolgt, ihm vor seinem Arbeitsplatz aufgelauert und ihn mit dem Umbringen bedroht haben. Am Freitag wurde die bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige nach einem Fluchtversuch festgenommen. Bei ihr stellten Polizisten ein Küchenmesser sicher. Als Motiv nannte die Frau laut Polizei den Verlust der Obsorge für ihr Kind, für den sie den MA-11-Mitarbeiter verantwortlich gemacht habe.
Kurier.at.mitarbeiter

Malaysia/ Formel 1
Bei Boxenstopp: F1-Routinier verhindert Tragödie
!
Mit einer gedankenschnellen Reaktion hat Audi-Pilot Nico Hülkenberg ein Unglück beim Bahrain-Grand-Prix verhindert. Bei einem Boxenstopp springt die Ampel zu früh auf Grün, was beinahe schwere Folgen für einen Mechaniker gehabt hätte.
https://www.krone.at/4320389

Hamilton mit Aufholjagd. Verstappen triumphiert in Malaysia nach Chaos-Rennen
Max Verstappen jubelte in Malaysia über seinen ersten Saisonsieg und dominierte das Rennen. Vor dem Start herrschte gleich doppelt großes Chaos.
Heute.at.formel1

England/ Fußball
Überflieger am Pranger: Zwangsabstieg und Verlust von Meistertiteln droht
Wie Manchester City systematisch gegen die Finanzregeln verstoßen haben soll – die „Krone“ bekam das 40-seitige-Urteil der unabhängingen Premier League-Kommission zugespielt. Der Punkt Scheinverträge hat besondere Sprengkraft. In England wird bereits das Themen Zwangsabstieg und die Aberkennung von sieben Meistertiteln diskutiert.
https://www.krone.at/4320632

Fußball
Österreich erkämpft sich späten Punkt gegen Kosovo
Umkämpfter Punkt in einer umkämpften Partie! Österreich hat sich am vierten Spieltag in der Nations League gegen den Kosovo mit einem 1:1 begnügen müssen. Lange Zeit hatte das ÖFB-Team die Kontrolle über das Match und haderte auch mit einigen strittigen Strafraumszenen. In der zweiten Halbzeit tanzte sich Juventus-Legionär Edon Zhegrova durch die ÖFB-Defensive – seine Flanke vollendete Ilzer-Schützling Fisnik Asllani (70.). Den Ausgleich für Österreich besorgte der eingewechselte LASK-Kicker Christoph Lang in der 85. Minute.
https://www.krone.at/4319230

INFOS DES TAGES (MONTAG, 5. OKTOBER 2026)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 5. OKTOBER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Wien: Jonathan Tetelman wird heute wieder den Cavaradossi singen

Slowly but steadily recovering after a virus. Today, you’ll find me back on stage at the @wienerstaatsoper for my final Tosca of this run.

tetelman

Zu INSTAGRAM

Floria Tosca Malin Byström
Mario Cavaradossi Jonathan Tetelman
Baron Scarpia Ambrogio Maestri
Cesare Angelotti Leonardo Neiva
Mesner Dan Paul Dumitrescu

________________________________________________________________________________________

Wiener Staatsoper: Pressestimmen zur Premiere „Eine florentinische Tragödie“/ „Herzog Blaubarts Burg“


Alexander Zemlinsky

Wien/ Staatsoper
„Eine florentinische Tragödie“ / „Herzog Blaubarts Burg“, Alexander von Zemlinsky / Béla Bartók

Schürhaken anstelle von Schwertern – und wo sind die sieben Türen?
PS. des Herausgebers: Leider fühlt sich der Herausgeber gezwungen dazu ein PS zu schreiben, was ich üblicherweise selten mache. Denn genau zu dem Thema habe ich während meines Anglistik-Studiums vor 100 Jahren einen längeren Vortrag gehalten. Thema, wenn ich mich noch richtig erinnere, war „Oscar Wilds fantastisches Märchen „die florentinische Tragödie“ und deren kongeniale Umsetzung als Oper von Zemlinsky“. Für mich ist das geniale Werk bis heute nicht nur meine absolute Lieblingsoper, sondern auch das Maß der Dinge quasi der Inbegriff von Oper – in ökonomischen 75 Minuten finden wir alles, wirklich alles was die große Faszination einer Oper ausmacht: Schönheit, Liebe, Eifersucht, Untreue, Rache, Mord, Erlösung und dazu ganz große Musik mit teilweise Wagnerschen Dimensionen. Wenn also ein sogenannter „Regisseur“ meint, dass der große Oscar Wilde Kappes geschrieben habe und man die Geschichte ändern müsste (bei der Verhunzung von Blaubarts Burg ist sowas eigentlich noch schlimmer!) dann muß es schon im Vorfeld heißen: Bitte Abstand nehmen vom Besuch! Gehen Sie lieber nett essen. Oder erledigen Wichtiges.
DerOpernfreund.de.wienpremiere

blau
Herzog Blaubarts Burg. Foto: Wikipedia

Wien
Kritik „Eine floren­tinische Tragödie/ Herzog Blaubarts Burg“ in Wien: Töten Sie einfach den Therapeuten!
Asmik Grigorian in einer Doppelpremiere an der Wiener Staatsoper: Regisseur Vasily Barkhatov verbindet Zemlinskys „Florentinische Tragödie“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ zur durchgehenden Erzählung. Das funktioniert erstaunlich gut – und macht unter Alain Altinoglu auch musikalisch starken Eindruck.
BR-Klassik.florentinische.tragödie

Staatsopernpremiere: Therapiestunde und halbnackte Tatsachen (Bezahlartikel)
Zemlinkys „Florentinische Tragödie“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ mit der fabelhaften Asmik Grigorian und dem grandiosen Orchester.
Kurier.at.zemlinsky

Kritik „Eine floren­tinische Tragödie/ Herzog Blaubarts Burg“ in Wien: Töten Sie einfach den Therapeuten!
Asmik Grigorian in einer Doppelpremiere an der Wiener Staatsoper: Regisseur Vasily Barkhatov verbindet Zemlinskys „Florentinische Tragödie“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ zur durchgehenden Erzählung. Das funktioniert erstaunlich gut – und macht unter Alain Altinoglu auch musikalisch starken Eindruck.
BR-Klassik.florentinische.tragödie

Zwischen Mord und Liebe: Opernszenen einer Ehe
„Honig der hybläischen Bienen ist bitter neben diesem Trank!“ So muss es Simone der Gattin und ihrem Liebhaber vorsingen. In schwülstiger Übersetzung von Oscar Wildes Fragment „Eine florentinische Tragödie“, gefasst in die brünstig fiebrige Musik Alexander Zemlinkys.
Das Feuer zwischen Simone und Bianca ist erloschen. Doch als ein gewisser Guido Bardi als Nebenbuhler auftaucht, gerät die totgelaufene Ehe wieder in Schwung, der das Kammerspiel ins blutige Ende katapultiert. Ein Einakter, der 1917, im Jahr der Stuttgarter Uraufführung, auch für dreimal in der Wiener Hofoper gegeben wurde. Doch was damals wenig Erfolg hatte, ist auch heute kein süßer Operntrank.
https://www.krone.at/4320393

________________________________________________________________________________________

Veranstaltungshinweise. Unsere Tipps im Oktober:

Bayerische Staatsoper: Premiere von SIEGFRIED am 29. Oktober 2026. Tobias Kratzer setzt den „Ring“ fort

sief
Foto: Bayerische Staatsoper

Am 29. Oktober 2026 hebt sich erstmals der Vorhang zu Richard Wagners Oper Siegfried, der Eröffnungspremiere der Spielzeit 2026/27. Regisseur Tobias Kratzer stellt damit den mit Spannung erwarteten dritten Teil des Ring des Nibelungen auf die Bühne des Nationaltheaters.
Die Musikalische Leitung liegt wieder in den Händen des Generalmusikdirektors der Bayerischen Staatsoper, Vladimir Jurowski. In der Titelrolle debütiert Tenor Benjamin Bruns, Simone Schneider singt Brünnhilde. Nicholas Brownlee, der Wotan im Rheingold und in der Walküre, ist als Wanderer zu erleben, Georg Nigl als Alberich sowie Timo Riihonen als Fafner. Die Rolle des Mime ist mit Matthias Klinkbesetzt, die der Erda mit Wiebke Lehmkuhl; beide sind dem Publikum bereits aus dem Rheingold vertraut.

Siegfried | Bayerische Staatsoper
Tobias Kratzer schmiedet weiterhin seinen Ring, Vladimir Jurowski dirigiert
Premiere 29. Oktober
Mehr Informationen
Der fliegende Holländer | Theater an der Wien
Philipp Stölzls Neuinszenierung wird die Handlung rein aus Sentas Perspektive erzählen
Premiere 17. Oktober
Mehr Informationen
The Cleveland Orchestra
Franz Welser-Möst und sein Orchester sind u.a. zu Gast in Hamburg, Dortmund, Wien und Linz
2. bis 21. Oktober
Mehr Informationen

Ein Sommernachtstraum | Ballett Zürich
Zürcher Ballettdirektorin Cathy Marston zeigt eine neue Interpretation von Shakespeares Klassiker
Premiere 11. Oktober
Mehr Informationen
Eugen Onegin | Theater Erfurt
Eine Neuinszenierung von Matthew Ferraro, mit einem genauen Blick für die russische Geschichte
Premiere 10. Oktober
Mehr Informationen
New York Philharmonic
Gustavo Dudamel bringt Mahler, John Adams und Tania Léon u.a. mit nach Berlin, Hamburg und Wien
9. bis 22. Oktober
Mehr Informationen

________________________________________________________________________________________

BONN: Generalintendant Helmich: „Mit mir als Intendant wird es eine Schließung des Schauspiels nicht geben“

Tag der Deutschen Einheit: Bundesstadt Bonn lässt Schließung des Schauspiels prüfen

helm
Foto: Dr. Bernhard Helmich © Matthias Jung

Der Generalintendant des Theater Bonn, Dr. Bernhard Helmich, hat sich am Samstagabend vor der Premiere von Mozarts „Die Zauberflöte“ öffentlich gegen eine Schließung des Bonner Schauspiels gestellt. „Ich stehe für dieses ganze Haus“, sagte Helmich vor dem Premierenpublikum. „Mit mir als Intendant wird es eine Schließung des Schauspiels nicht geben.“ Das Publikum antwortete mit stehenden Ovationen.

Anlass ist ein Prüfauftrag aus der Haushaltsklausur des Verwaltungsvorstands der Bundesstadt Bonn am Freitag, 2. Oktober. „Statt des in der Zukunftsagenda Bonner Bühnen beschlossenen Erhalts aller Sparten soll die Aufgabe des Schauspiels geprüft werden“, heißt es in der Medieninformation, die die Stadt am Samstagmittag veröffentlicht hat. Helmich war das Ergebnis am Freitagabend kurz vor 21 Uhr telefonisch mitgeteilt worden. Die Beschäftigten des Theaters, auch die des Schauspiels, erfuhren es aus der Medieninformation.

Wenige Tage zuvor, am Montag, 28. September, hatte Helmich seinen Vertrag als Generalintendant bis zum Sommer 2030 unterschrieben, nachdem der Rat der Verlängerung zugestimmt hatte. Grundlage war der Beschluss desselben Rates vom Mai 2025, das Theater Bonn mit allen seinen Sparten zu erhalten. „Wenige Tage liegen zwischen einer Vereinbarung, die auf dem Erhalt aller Sparten gründet, und einem Auftrag, der diese Grundlage in wichtigen Teilen in Frage stellt“, sagte Helmich.

Er erinnerte an das Datum: Der 3. Oktober ist der Tag der Deutschen Einheit, und Bonn ist die Stadt, in der das Grundgesetz entstanden ist. „Ausgerechnet aus dieser Stadt kommt an diesem Tag die Nachricht, ein Schauspiel solle aufgegeben werden. In einer Zeit, in der andernorts in unserem Land Extremisten auf dem Vormarsch sind, auch weil es nicht gelungen ist, durch Kunst, Kultur und Bildung Maß und Mitte in unserer Gesellschaft zu verankern.“

Helmich zeigte Verständnis für die Haushaltslage der Stadt. „Niemand in diesem Haus lebt im Elfenbeinturm. Auch das Theater muss seinen Beitrag leisten, und es leistet ihn.“ Seit Monaten arbeite das Theater gemeinsam mit dem Beethoven Orchester Bonn und dem Beethovenfest daran, die Haushaltsvorgaben der Stadt zu erfüllen, vor allem durch eine engere Zusammenarbeit in Verwaltung, Organisation, Technik und Vertrieb. Die ersten Ergebnisse lägen vor. „Ich plädiere dafür, dass man uns diesen Weg zu Ende gehen lässt, bevor man eine Schließung prüft. Denn eine Schließung des Schauspiels würde den Haushalt auf Jahre hinaus nicht entlasten.“

Die Medieninformation der Stadt nennt neben dem Prüfauftrag weitere Beschlüsse der Klausur, darunter den Verzicht auf die kostenlose Grippeschutzimpfung für städtische Beschäftigte und die Aussetzung der Imagekampagne „Bonn macht happy“. Das Musiktheater soll danach erhalten bleiben, weil an ihm das Beethoven Orchester Bonn beteiligt ist und so die Marke Beethoven bewahrt werde. Für die Bühnen sollen zudem die notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen am jetzigen Standort untersucht werden. Das werde, so die Stadt, „zu mehreren Bauabschnitten mit längeren Schließzeiten führen“. Zugleich kündigt die Stadt an, „um die Betriebskosten weiter zu senken, werden alternative Organisationsformen für Theater und Orchester weiter vorangetrieben“.

„Ein Schauspiel ist kein Haushaltsposten, den man einfach streicht“, sagte Helmich. „Es ist ein Ort, an dem eine Stadtgesellschaft mit sich selbst im Gespräch ist, an dem wir über uns nachdenken, miteinander streiten und uns verständigen. Solche Orte brauchen wir heute mehr denn je.“ Das Theater werde seinen Weg weitergehen, „verantwortungsvoll, sparsam und im Gespräch mit allen, die in dieser Stadt Verantwortung tragen“.

Zum Schluss leitete Helmich zur Premiere über. „Die Zauberflöte“ sei ein Stück der Aufklärung, ein Stück „über Prüfungen, die man nur gemeinsam besteht“.

________________________________________________________________________________________

WISE WIEN: Echos aus Vares. Saisonauftakt heute. am 5. Oktober 2026

WISE | WIEN INTERNATIONAL SOLOISTS ENSEMBLE

Montag, 5. Oktober 2026 · 19:30 Uhr
Bank Austria Salon im Alten Rathaus, Wien

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe WISE-Musikfreunde!

nach einem außergewöhnlichen Festivalsommer in Bosnien und Herzegowina bringt WISE die musikalischen Echos des Vareš Classic Festivals – VaClaF 2026 zurück nach Wien.

Die diesjährige 14. Ausgabe des VaClaF unter dem Motto ORIGINS | KORIJENI war geprägt von internationalen Künstler:innen, neuen musikalischen Begegnungen, Uraufführungen und herausragenden Konzerten. Die Auftritte in Vareš, Sarajevo, Zenica und Kraljeva Sutjeska wurden vom Publikum mit stehenden Ovationen aufgenommen und von den Medien mit begeisterten Kritiken gewürdigt.

Nun wird diese besondere musikalische Reise in Wien fortgesetzt.

Echos aus Vareš präsentiert ein Programm, das weitgehend an das große Abschlusskonzert des VaClaF in der historischen Kraljeva Sutjeska anknüpft. Zu erleben sind Werke von Gabriele Proy, Meinhard Rüdenauer, Aleksandra Vrebalov, Krzysztof Penderecki, Boris Papandopulo und Erwin Schulhoff.

Es musizieren das CIPRA Quartett, Dorottya Standi als Gast am Cello, Ivana Nikolić an der Oboe sowie Carmen Rodriguez am Kontrabass, die für diesen Abend den hervorragenden Kontrabassisten Evan Hulbert vertritt. Die musikalische Leitung liegt bei Andrea Nikolić.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den drei VaClaF-Residenzkomponist:innen Gabriele Proy, Aleksandra Vrebalov und Meinhard Rüdenauer, deren Werke und persönliche Präsenz die diesjährige Festivalwoche wesentlich geprägt haben.

Auch die VaClaF Rising Stars – das Amoroso Duo, Senka Slipac und Vehbija Hodžić – werden an diesem Abend präsentiert und schlagen damit eine weitere Brücke zwischen der internationalen Festivallandschaft in Vareš und der Wiener Musikszene.

Eintritt: Pay as you wish!
________________________________________________________________________________________

»Cinderella«: Eröffnung der Ballettsaison am Staatstheater Augsburg

cinb
Foto: Jan Pieter Fuhr

 Mit einem großen Ballettklassiker eröffnet das Staatstheater Augsburg die Tanztheatersaison 2026/27: »Cinderella«, in einer neuen Fassung von Ballettdirektor Ricardo Fernando, feiert Premiere am Samstag, den 31.10.2026 um 19:30 Uhr in der Spielstätte martini-Park. Sergei Prokofjews berühmte Ballettmusik ist dabei live zu erleben: Gespielt von den Augsburger Philharmonikern unter der Musikalischen Leitung von Ivan Demidov.

»Cinderella« zählt zweifellos zu den bekanntesten abendfüllenden Balletten des 20. Jahrhunderts. Der Augsburger Chefchoreograf Ricardo Fernando hat für seine neue Fassung eine besonders heutige Lesart gefunden, die vom beflügelnden Zauber der Humanität erzählt. Cinderella ist in Fernandos Version kein armes Aschenputtel, sondern eine Schülerin auf einem Internat, in dem ihr eine strenge Direktorin und missgünstige Mitschüler das Leben schwermachen.

»Ich finde es absolut spannend, Cinderella mit neuen Augen zu sehen. Mir schien es einfach nicht mehr zeitgemäß, dass sie von einem Prinzen gerettet werden soll. Meine Cinderella ist eine starke junge Frau, sie darf wachsen und sich entwickeln – und natürlich verliebt sie sich auch. Aber ihr Prinz stellt nicht die Rettung aus einer ausweglosen Situation dar, sondern er lässt sie Liebe erfahren und er bestärkt sie in ihrer Zuversicht und in ihrem Glauben an das Gute«, so Ballettchef Ricardo Fernando über seine Inszenierungsidee.

Mit seiner zwischen verschiedenen Tanzstilen changierenden Kreation werden Themen wie Gemeinschaft, Leistungsdruck, (Un-)Gleichheit und Freundschaft in den Blick genommen. Dynamische Gruppenszenen, fein gearbeitete Soli und träumerische Pas de Deux wechseln sich ab. Dabei werden die unterschiedlichen Stilrichtungen auch dramaturgisch bewusst eingesetzt – und dem (neo)klassischen Spitzentanz wird eine ganz besondere Rolle zuteil.

Ivan Demidov, 1. Kapellmeister am Staatstheater Augsburg, hat die musikalische Leitung für »Cinderella« inne. Gemeinsam mit Ricardo Fernando hat er sich für eine besonders temporeiche Fassung von Sergej Prokofjew dreiaktigem Werk op. 87 entschieden. Voller Dynamik und mit mitreißender Energie zeigen die Augsburger Philharmoniker in großer Besetzung, wie präzise aufeinander abgestimmt das Zusammenspiel von Tanz und Musik gestaltet ist. Eine Partitur, die von pointiertem Humor, grotesken Momenten und von großer tänzerischer Energie mit schnellen Tempi und mitreißenden Rhythmen gekennzeichnet ist.

Die Rolle der Cinderella wird von Kako Kijima und Soyoka Iwata im Wechsel getanzt, Thomas Krähenbühl und Álvaro Olmedo verkörpern den Prinzen und Gabriela Finardi bzw. Martina Piacentino die Schuldirektorin. Die gesamte 18-köpfige Kompanie steht bei dieser großen Inszenierung auf der Bühne. Drei neue Kompaniemitglieder – Anna Korostelova, Kino Luque und Diego Urdangarin – stellen sich bei der Premiere erstmals dem Augsburger Publikum vor. Anna Korostelova übernimmt dabei direkt eine Solorolle: im Wechsel mit Tomona Seike tanzt sie die Fee. Ergänzt wird die Kompanie von zwei jungen Tänzerinnen und einem Tänzer in Ausbildung, die ein Internship beim Ballett Augsburg absolvieren (Núria Codola Benito, Julie Raiss, Titouan Favre).

Das Bühnen- und Kostümbild des Abends stammen von Pascal Seibicke, dessen charakteristische Handschrift bereits mehrere Ballett-Produktionen am Staatstheater Augsburg prägten, so auch das gefragte Tanztheater »Frida«. Das Videodesign übernimmt Lieve Vanderschaeve, für das Lichtdesign ist Marco Vitale verantwortlich. Die choreografische Assistenz verantworten Carla Silva und Demis Moretti.

 Alle Termine, Infos und Tickets unter www.staatstheater-augsburg.de/cinderella.

»Cinderella« | Ballett von Ricardo Fernando | Musik von Sergei Prokofjew | Premiere Sa 31.10.26 19:30 Uhr | martini-Park, Staatstheater Augsburg

 Weiterführender Terminhinweis: Am Montag, den 19.10.26 um 18:30 Uhr bietet Dramaturgin Tamara Yasmin Quick bei der Werkstatt exklusive Einblicke in die Inszenierung samt Probenbesuch an. Tickets (6 Euro) beim Besucherservice.

Szene von den Proben zu »Cinderella« im Ballettsaal

Die drei neuen Kompaniemitglieder Anna Korostelova, Kino Luque und Diego Urdangarin
_____________________________________________________________________________________

ORF 3 „Erlebnis Bühne“. Das Oktober-Programm

DAS GESAMTE OKTOBER-PROGRAMM AUF EINEN BLICK:

SO 4.10.2026 IN ORF III
10:00 BRUCKNER AUS ST. FLORIAN – ZUM 130. TODESTAG
20:15 RICHARD STRAUSS: SALOME
SO 11.10. 2026 IN ORF III
20:15 HERBERT PIXNER PROJEKT MEETS GRAZER PHILHARMONIKER
21:50 FEUERNACHT MIT HERBERT PIXNER – VON DEN TIROLER
VOLKSSCHAUSPIELEN
SO 18.10.2026 IN ORF III
20:15 MARTHA ARGERICH UND DIE HAMBURGER SYMPHONIKER
SO 25.10.2026 IN ORF III
20:15 15 JAHRE ERLEBNIS BÜHNE: UNSERE SCHÖNSTEN MOMENTE
21:30 DAS GROSSE STAATSOPERN-AIR 2025
Programmänderungen vorbehalten
________________________________________________________________________________________

Diana Ionescu wird Erste Solistin beim Stuttgarter Ballett

Diana Ionescu wurde von Ballettintendant Tamas Detrich ab sofort zur Ersten Solistin befördert.
„Diana hat mich in den vergangenen Monaten immer wieder mit ihrer Entwicklung und ihrer Bühnenpräsenz beeindruckt. Sie hat in dieser Zeit anspruchsvolle Rollen wie Stephanie in Mayerling, Olga in Onegin und die Titelrolle in Dornröschen mit großer Ausdruckskraft und mtechnischer Souveränität getanzt. Besonders beeindruckt mich ihre Willenskraft: Auch nach
schwierigen Phasen ist sie immer wieder mit großer Stärke zurückgekommen und hat sich weiterentwickelt. Bei einer Probe für Marcia Haydées Dornröschen war für mich dann plötzlich
ganz klar: Jeder einzelne Schritt, den Diana an diesem Tag gemacht hat, war der einer Ersten Solistin. Deshalb habe ich mich spontan entschieden, sie direkt in dieser Probe zu befördern. Ich
freue mich sehr, ihren weiteren Weg zu begleiten und bin gespannt auf all die Rollen, die sie noch zum Leben erwecken wird.“, so Ballettintendant Tamas Detrich.

Das gesamte Stuttgarter Ballett gratuliert Diana Ionescu herzlich zu der Beförderung! Diana Ionescu wurde in Constanţa (Rumänien) geboren. Im Altern von 5 Jahren erhielt sie ihren
ersten Ballettunterricht, später wechselte sie an das Colegiul National de Arte Regine Maria Constanţa in ihrer Heimatstadt. Im Jahr 2014 setze sie ihre Ausbildung an die Tanzakademie Zürich
fort, wo sie 2017 ihren Abschluss machte. Zu Beginn der Spielzeit 2017/18 wurde Diana Ionescu Elevin beim Stuttgarter Ballett, aber schon Anfang November 2017 wurde sie in Corps de ballet
übernommen. Mit der Spielzeit 2019/20 wurde sie Halbsolistin beim Stuttgarter Ballett, bereits eine Spielzeit später wurde sie zur Solistin befördert.

Ihr Repertoire umfasst Solorollen wie etwa Prinzessin Aurora in Dornröschen (Marcia Haydée nach Petipa), Kronprinzessin Stephanie in Mayerling (Kenneth MacMillan), Olympia in Die
Kameliendame (John Neumeier), Olga in Onegin und die Prinzessinnen von Ungarn und Russland und den Pas de six in Schwanensee (beide John Cranko), Dulcinea in Don Quijote (Maximiliano Guerra) sowie Solorollen in Werken von George Balanchine, David Dawson, Itzik Galili, Vittoria Girelli, Marcia Haydée, Akram Khan, Jiří Kylián, Natalia Makarova, Glen Tetley, Hans van Manen und Christopher Wheeldon. Choreografen wie Vittoria Girelli, Andreas Heise, Katarzyna Kozielska, Douglas Lee, Nanine Linning, Roman Novitzky und Louis Stiens haben Rollen für sie kreiert
________________________________________________________________________________________

Staatstheater Cottbus:  Oper/Operette/Musical/Konzerte/Ballett >>> Monat November 2026

 Großes Haus  01.

  1. PHILHARMONISCHES KONZERT: Im gleichen Takt
    Florence Price – Colonial Dance, 1933

Carlos Simon – Four Black American Dances, 2020
Aaron Copland – Klarinettenkonzert 1948
Dmitri Schostakowitsch – Sinfonie Nr. 9 Es-Dur, op. 70, 1945
Alexander Muhr (Klarinette)
Philharmonisches Orchester
Dirigent: Johannes Zurl

 Großes Haus   06., 21.

MESSESCHLAGER GISELA
Operette in einem Vorspiel und drei Akten (1960) von Gerd Natschinski
Libretto von Jo Schulz | Fassung von Axel Ranisch (2024)
Zurl, Wolff, Gayler, Wunsch, Heep, Möbius
Beyer, Budich/Kopetzky, Ferricks-Rosevear, Forberger, Klotz, Masotti, Reuter, Urban, Vinazza, Wäbs, Wolf; Brachmann, Coers, Kleinke, Stäfe, Walter; Opernchor; Philharmonisches Orchester

Großes Haus   08., 26.

NABUCCO
Dramma lirico in vier Teilen von Giuseppe Verdi
Libretto von Temistocle Solera
GMD Merzyn, Petras, von Steiger, Talacko, Möbius, Delpy, Tomoiagǎ
Tietze, Trenogina, Zink; Delpy, Jäpel, Jentjens, Sayapin, Schneider, Stoll, Wilde; Opernchor, Extrachor; Philharmonisches Orchester

Kammermusiksaal   10.
KONZERT FÜR MINIS – Mitmach-Konzert für Familien mit Kindern bis 2 Jahren
Mit Kinderliedern sowie Musik von Franz Schubert und Antonín Dvořák
Cornelia Schmidt (Englischhorn), Priscila Baggio Simeoni (Violine), Johannes Müller (Violine),
Dan Constantin Velea (Violoncello)

Kammermusiksaal   11.
MUCKI-KONZERT – Mitmach-Konzert für Familien mit Kindern von 3 bis 5 Jahren
Mit Kinderliedern sowie Musik von Franz Schubert und Antonín Dvořák
Cornelia Schmidt (Englischhorn), Priscila Baggio Simeoni (Violine), Johannes Müller (Violine),
Dan Constantin Velea (Violoncello)

Großes Haus   12., 29.
IM VERBORGENEN
Zweiteiliger Ballettabend mit Choreografien von Douglas Lee und Inma López (UA)
Fade-Outs Ballett von Douglas Lee
Lee, Arndtz, Alberto, Sávva
Goldene Wunden Ballett von Inma López
López, Arndtz, Alberto, Berenguer
Armorina, Dufay, Farley, Oakley, Rossi, Tollasepp; Alderson, Concepción Leal, Forlini, Giachetti, Perthel, Rubio, Yamada

Kammerbühne   14. (Premiere), 19., 27.
DON PASQUALE
Opera buffa von Gaetano Donizetti | Kammerfassung von Alexander Krampe
Libretto von Giovanni Ruffini und Gaetano Donizetti
Deutsche Textfassung von Johannes Schmid
Zurl, Däuper, Fütterer, Hilscher
Forberger/Osenau, Reuter; Cifolelli, Stäfe, Stoll, Opernchor, Philharmonisches Orchester

Großes Haus   15.
ROMEO UND JULIA
Eine Tragödie in vier Künsten (In deutscher Sprache)
GMD Merzyn, Grigorian, Pomirkovanaya, Mikhailov, Cvijović, López, Abalikhina, Möbiu
Armorina, Dufay, Farley, Fischer, Forberger/Z. Caliţa, Hebel, Mcgregor, Oakley, Reuter, Rossi, Thiede, Tietze, Tollasepp; Caslini, Forlini, Giachetti, Gollner, Han, Jäpel, Kleinke, Krimsky, Kühnert, Leal, Rubio, Sayapin, Scholz, Stäfe, Walter, Wilde, Yamada; Opernchor; Philharmonisches Orchester

HINWEIS:
Die Produktion ROMEO UND JULIA – Eine Tragödie in vier Künsten  ist ein spartenübergreifendes Projekt von Schauspiel, Musiktheater, Ballett und Orchester.
______________________________________________________________________________________

Neue CD von Spny.Classical: Die Geigerin Esther Abrami veröffentlicht ihr neues Album „Amour“ und präsentiert darauf ihre erste große Eigenkomposition

abrami

Esther Abrami: Love-Suite
+Werke von Nino Rota, Celine Dion, Georges Bizet, Francis Poulenc, Christoph Willibald Gluck, Tomaso Antonio Vitali, Charlie Chaplins

Am 9. Oktober 2026 erscheint mit „Amour“ das neue Album mvon Violonistin, Komponistin und Social Media-Phänomen Esther Abrami bei Sony-Classical.

»Amour« ist ein bedeutender künstlerischer Meilenstein für die Geigerin und Social-Media-Sensation Esther Abrami. Erstmals stellt sie auf einem Album eine groß angelegte Originalkomposition ins Zentrum. Ihre neun Sätze umfassende Suite für Violine und Orchester ist eine ausdrucksstarke Auseinandersetzung mit der Liebe in all ihren Facetten und fängt das gesamte Spektrum der Emotionen ein – von Zärtlichkeit und Leidenschaft bis hin zu Sehnsucht und Verlust.

Über die Suite hinaus versammelt »Amour« eine vielfältige Auswahl ikonischer klassischer Werke rund um das Thema Liebe, die von Esther Abrami neu für Solo-Violine und Orchester arrangiert wurden. Ein besonderes Highlight ist Nino Rotas »Romeo and Juliet: Love Theme«, mit der gefeierten Mezzosopranistin Marina Viotti. Ihre Stimme tritt dabei in einen musikalischen Dialog mit Esther Abramis Violine. Das Programm umfasst weiterhin Instrumentalarrangements von Céline Dions »All by Myself« sowie Georges Bizets »Habanera« aus »Carmen«, wie auch neue Versionen für Violine und Orchester von Francis Poulencs »Les chemins de l’amour«, Christoph Willibald Glucks »Tanz der seligen Geister« aus »Orfeo ed Euridice« und der virtuosen »Chaconne in g-moll« von Tomaso Antonio Vitali. Auch eine neu arrangierte Version von Charlie Chaplins »Désillusion amoureuse« aus seinem Film »The Circus« ist auf dem Album enthalten.

Im Laufe ihrer Karriere hat sich Esther Abrami einen Namen damit gemacht, klassische Musik einem breiten und vielfältigen Publikum vorzustellen. Mit »Amour« verbindet sie erstmals ihre unverwechselbare Stimme als Interpretin mit ihrem Schaffen als Komponistin.

____________________________________________________________________________________

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert