DIE SAMSTAG-PRESSE – 4. APRIL 2026

DIE SAMSTAG-PRESSE — 4. APRIL 2026

Ricarda Merbeth, René Pape © Xiomara Bende

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 4. APRIL 2026

Erl/Tiroler Festspiele
Der Erler Parsifal etabliert sich an der Spitze der Wagnerszene
Nach nicht einmal zwei kompletten Spielzeiten der Jonas-Kaufmann-Intendanz ist der Erler Parsifal zu einem Leuchtturm der Parsifalszene aufgestiegen. Dieser Parsifal war ein magischer musikalischer Genuss, an dem sich die Konkurrenz in Wien, München und Dresden messen sollte. Einzig die leblose Regie konnte auch in der Wiederaufnahme nicht überzeugen.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Erl/Tiroler Festspiele
Richard Wagners „Parsifal“ als Entdeckung der Langsamkeit (Bezahlartikel)
Kritik. Die Wiederaufnahme von Richard Wagners „Parsifal“ bei den Tiroler Festspielen wurde auch im zweiten Jahr vom Publikum bejubelt.
KleineZeitung.at

Wien
Parsifals Pilgerfahrt durch die eigene Biografie in der Staatsoper – In der Inszenierung von Kirill Serebrennikov mit Klaus Florian Vogt
Es ist nun schon eine Weile her, dass der Russe Kirill Serebrennikov, der bei den Salzburger Osterfestspielen sein Langzeitprojekt, Wagners Ring, begonnen hat, seinen Parsifal seltsam für die Staatsoper erarbeiten musste. Er leitete die Proben per Videoschaltung, da er in Russland – ohne Ausreisegenehmigung und vom Gericht schikaniert – festsaß. Das Geschehen um den reinen Tor verlegte er in ein Gefängnis, Bezüge zu seiner damaligen Situation waren also evident.
DerStandard.at

„Parsifal“: Der Karfreitagszauber stellt sich pünktlich ein (Bezahlartikel)
Kirill Serebrennikovs ambivalent aufgenommene Inszenierung von Wagners „Parsifal“ mit toller Besetzung in der Staatsoper
Kurier.at

Wien/Volksoper
Starsopranistin Annette Dasch übernimmt das StudioV der Volksoper
Der bisherige Leiter Maurice Lenhard wechselt als Chefdramaturg zur Ruhrtriennale
DerStandard.at

Salzburg
Die Berliner Philharmoniker bei den Salzburger Osterfestspielen: Triumphale Rückkehr mit Mahlers Achter und Wagners Rheingold (Bezahlartikel)
Nach 13 Jahren in Baden-Baden gastieren die Berliner Philharmoniker erstmals wieder bei den Osterfestspielen in Salzburg – trotz überschatteter Festspiele mit vollem Erfolg.
Tagesspiegel.de

Erfrischende Musizierlaune
Das Be Phil Orchestra ist ein Projekt der Berliner Philharmoniker, gegründet 2018 noch in der Ägide von Simon Rattle, 2023 fortgeführt von Kirill Petrenko und nun, als eigentlich drittes Amateurorchester, für die Osterfestspiele in Salzburg wieder belebt.
DrehpunktKultur.at

Erl
Kaufmann singt wieder Parsifal: Festspiele Erl mit Verdi und Wagner
Intendant Jonas Kaufmann konnte Sänger Jonas Kaufmann „überreden“, wieder Parsifal-Titelrolle in Erl zu übernehmen.
Kurier.at

Festspiele Erl 2026/27 mit Verdi, Wagner und Schreker – Jonas Kaufmann singt
Intendant Jonas Kaufmann ist wieder in der „Parsifal“-Titelrolle zu hören – erstmals soll es mit „Die Fledermaus“ auch eine Operette in Erl geben
DerStandard.at

Erl startet mit „Parsifal“ in neue Spielzeit
Mit der Wagner-Oper „Parsifal“ beginnen am Donnerstag die Tiroler Osterfestspiele in Erl. Am Vormittag präsentierten Intendant Jonas Kaufmann und Präsident Hans Peter Haselsteiner das Programm für die folgende Spielzeit. In Erl bleibt man bei der Einteilung in vier Saisonen, ganz nach den vier Jahreszeiten.
tirol.orf.at

Landshut
Wer’s glaubt wird selig: Das Landestheater Niederbayern spielt Wagners „Parsifal“
Ein paar Kostümteile fehlen noch, die liegen in Passau. Was bedeutet: Ein Mitarbeiter schnappt sich am Premierentag das Auto, düst über die A92 Richtung Dreiflüssestadt, um einigermaßen rechtzeitig wieder in Landshut zu sein. Die Vorstellung beginnt zehn Minuten später – was eben so passiert, wenn man als Landestheater Niederbayern drei Orte (inklusive Straubing) zu bespielen hat. Intendant Stefan Tilch erzählt das ganz cool, seine Truppe ist ganz anderes gewöhnt. Zum Beispiel Mega-Opern zu stemmen wie aktuell Richard Wagners „Parsifal“ (hier ein Interview).
merkur.de

Göttingen
Internationale Händel-Festspiele Göttingen
Was am 26. Juni 1920 im Göttinger Theater mit Händels Oper Rodelinda begann, löste in den Folgejahren eine regelrechte „Händel-Renaissance“ aus. Mittlerweile finden in drei Städten in Deutschland alljährlich Händel-Festspiele statt. Nachdem Karlsruhe im Februar den Anfang gemacht hat, geht es im Mai in Göttingen weiter, bevor dann Händels Geburtsstadt Halle an der Saale den Abschluss bildet. Der künstlerische Leiter George Petrou, der seinen Vertrag vorzeitig bis 2031 verlängert hat, und der geschäftsführende Intendant Jochen Schäfsmeier, der seine Amtszeit gemeinsam mit Petrou begonnen hat und jetzt mindestens bis Ende 2028 im Amt bleiben wird, widmen sich in diesem Jahr bei den Festspielen in Göttingen unter dem Motto „Verlockung“ verschiedenen Gefahren und Chancen, die dieser Reiz auslösen kann. An 12 Festspieltagen rund um Christi Himmelfahrt und Pfingsten kommen in 96 Veranstaltungen rund 500 Künstlerinnen und Künstler in die Universitätsstadt an der Leine und bieten neben der Festspieloper, einem Oratorium und einem Galakonzert ein prall gefülltes Programm mit zahlreichen weiteren Konzerten, Vorträgen und Veranstaltungen für Kinder und die ganze Familie in und um Göttingen.
omm.de

Köln
Dem Mond gefährlich nahe
Nach ihrem bewusst kindlich verspielten „Rheingold“ starten Regisseur Paul-Georg Dittrich, Ausstattungsduo Pia Dederichs und Lena Schmid, Kostümbildnerin Mona Ulrich und Medienszenograf Robi Voigt mit der „Walküre“ ziemlich abrupt durch. Vom märchenhaften Götter-und-die-Welt-Mythos geht es jetzt an der Oper Köln geradewegs ans Eingemachte.
DieDeutscheBuehne.de

Essen
Gold Rush in der Polka Bar
Ein Western im Westen: Das Essener Aalto-Theater hat sich an Puccinis »La fanciulla del West« gewagt – und gewonnen. Johannes Mundry hat die Premiere besucht.
backstageclassical.com

Erl/Tirol
„Sehnsucht“, Willkommen zur dritten Spielzeit von Jonas Kaufmann in Tirol
TirolerFestspieleErl

Monte-Carlo
Opéra de Monte-Carlo
Opéra Monte-Carlo 2026 – 2027 , die Wiener Staatsoper ist mit einem konzertanten Fidelio vertreten
opera.mc

Tonträger
Nikolaus Harnoncourt: Eine große Jubiläumsbox
Mit dem Chamber Orchestra of Europe ist Nikolaus Harnoncourt gegen das „Blabla“ in den Konzertsälen angetreten – wie er die bequem gewordenen Interpretationen von Mozart, Schubert und Beethoven Anfang der 1980er nannte. Mit dem Ensemble wollte er diese Musik wieder lebendig machen. Zum Harnoncourts 10. Todestag erscheint jetzt eine CD‑Box, die diese gemeinsame Reise durch 30 Jahre Zusammenarbeit hörbar macht.
BR-Klassik.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Innsbruck
Sophie Rennert, Anna Bonitatibus, Salvador Simão, Jonathan Eyers Lead Innsbruck Festival of Early Music’s 2026 Season
operawire.com

Berlin
Berlin Festtage’s new Verdi Un ballo fails to ignite. Blame the director (partly)
seenandheard-international.com

Eyes wide shut for Berlin’s new Ballo
bachtrack.com/de

Hit me with your best Shoshty
Barrie Kosky’s zany production of The Nose time-steps back onto the Komische Oper Berlin stage.
parterre.com

Meiningen
Meiningen sees a Lüpertz
Das Rheingold in vibrant canvases
seenandheard-international.com

Baden-Baden
Festspielhaus Baden Baden Announces 2027 Easter Festival
operawire.com

Prag
National Theatre in Prague 2025-26 Review: Parsifal
operawire.com

Monte-Carlo
Anna Netrebko, Cecilia Bartoli, Asmik Grigorian, Ludovic Tézier, Lisette Oropesa, Benjamin Bernheim, Leah Hawkins, Jonathan Tetelman Lead Opéra de Monte-Carlo’s 2026-27 Season
operawire.com

New York
Metropolitan Opera 2025-26 Review:
La Traviata    Lisette Oropesa & Luca Salsi are Stunning in Verdi’s Masterpiece
operawire.com

Washington
Austrian pianist shows blazing technique in an evening of etudes
Young Concert Artists presented its latest laureate, Kiron Atom Tellian, in a daring recital Tuesday night in the Kennedy Center Terrace Theater.
washingtonclassicalreview.com

Chicago
Anime sante degli avi
Madama Butterfly confronts anime, virtual reality, and weeaboos in Matthew Ozawa’s bold production at the Lyric Opera of Chicago.
parterre.com

Feuilleton
Why Bach’s music is indestructible, whether on the mandolin, modern piano – or soundtracking murder
TheGuardian.com

Ballet / Dance

English National Ballet School offers a magical, transporting Cinderella at Sadler’s Wells East
bachtrack.com/de

Sprechtheater

Wien/Theater in der Josefstadt
Josefstadt-Theater: Föttingers Finale mit „Endlich Schluss“
Samuel Koch berührte mit dem Monolog eines Mannes, der bis 1000 zählt – und sich dann erschießen will. „Da Ponte in Santa Fe“, von Claus Peymann 2002 uraufgeführt, geriet zu einer der größten Niederlagen Peter Turrinis. Doch der Stoff ließ den Dramatiker nicht los: In „Was für ein schönes Ende“ beschäftigt er sich nochmals mit dem aus Wien in den Wilden Westen geflohenen Librettisten. Als letzte Premiere seiner Direktionszeit lässt Herbert Föttinger es am 29. April im Josefstädter Theater zur Uraufführung bringen. Und er besetzte sich letztmalig in der Hauptrolle.
Kurier.at

Politik

Österreich
Spritpreisbremse ist nach nur 24 Stunden verpufft. Teurer als vorher
Vom Tank-Zuschuss des Bundes in Höhe von zehn Cent pro Liter profitierten die Autofahrer nur einen Tag lang. Seit Freitag zahlen sie an den Zapfsäulen im Schnitt mehr als vor der Einführung, so das Ergebnis einer Preisbeobachtung der „Krone“ im Burgenland.
krone.at

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Unter’m Strich

Wien / Kein April-Scherz
Laden des E-Autos plötzlich bis zu viermal teurer
E-Auto-Besitzer müssen jetzt ganz stark bleiben. Wer nachts an Ladesäulen der Wien Energie sein Auto lädt, muss nun bis zu viermal so viel bezahlen.
heute.at

Mette-Marit gerät wegen Epstein-Skandal erneut unter Druck
Mette-Marit gerät erneut unter Druck. Veröffentlichte Chats zeigen, wie Jeffrey Epstein die Kronprinzessin zu Kontakt mit einer 17-Jährigen bewegen wollte. Zudem widersprechen die E-Mails der offiziellen Darstellung des Palastes.
web.de

Tierisches Phänomen
Forscher lösen Katzen-Rätsel: Darum landen sie immer auf den Beinen
Seit Generationen fasziniert es Forscher und Tierfreunde gleichermaßen. Eine Katze stürzt ab und landet wie durch ein Wunder scheinbar mühelos auf ihren Pfoten. Nun erklären Wissenschaftler den genauen anatomischen Mechanismus hinter diesem verblüffenden Phänomen.
oe24.at

Osterpinze: Das neue Traditionsgebäck
Ostern ist das Eldorado kulinarischer Traditionen – vom Striezel über Osterkrainer bis Schinken im Brotteig. Sie alle stehen hoch im Kurs, den wirklichen Hype aber erfährt die Osterpinze.
news.at

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 4. APRIL 2026)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 4. APRIL 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Volksoper: Annette Dasch übernimmt künstlerische Leitung des StudioV (Opernstudio der Volksoper Wien)

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Annette Dasch © Klaus Weddig

Ab der Spielzeit 2026/27 übernimmt Annette Dasch die Funktion der Künstlerischen Leitung des StudioV, des Opernstudios der Volksoper Wien. Katharina Lischka wird weiter die organisatorische Projektleitung innehaben. Annette Dasch folgt damit auf Maurice Lenhard, der das Studio über vier Jahre hinweg aufgebaut hat und mit Herbst 2026 als Chefdramaturg und Stellvertreter der Intendantin Lydia Steier zur Ruhrtriennale wechseln wird. Im StudioV der Volksoper Wien erhalten sieben internationale Sänger:innen und ein:e Pianist:in über zwei Spielzeiten hinweg die Möglichkeit, sich in einem künstlerischen Safe Space weiterzuentwickeln und das Musiktheater neu zu denken.

Zitat Lotte de Beer

Mit der Gründung unseres Studios vor vier Jahren wollten wir junge Sänger:innen nicht nur stimmlich und musikalisch, sondern auch schauspielerisch, individuell und menschlich fördern und ihnen jene Impulse mitgeben, die nur die Volksoper mit ihrer unglaublichen Vielfalt und ihrem Repertoire geben kann. Unter der künstlerischen Leitung von Maurice Lenhard wurden all meine Erwartungen mehr als übertroffen. Das Studio wurde ein Ort, an dem wir das Musiktheater weiterdenken und neues Publikum für die Oper begeistern konnten. Ich könnte nicht dankbarer für seine Arbeit sein und wünsche Maurice Lenhard für seinen Wechsel zur Ruhrtriennale und seine weitere Laufbahn alles erdenklich Gute. Gleichzeitig freue ich mich, dass wir mit Annette Dasch ab der Spielzeit 2026/27 eine der spannendsten Sopranistinnen unserer Zeit als Künstlerische Leiterin des StudioV gewinnen konnten. Diese Neubesetzung kommt gleichermaßen aus dem Herzen der Volksoper wie von den großen Opernbühnen der Welt. Annette bringt einen enormen Erfahrungsschatz aus ihrer internationalen Karriere und der Zusammenarbeit mit den wichtigen Künstler:innen unserer Zeit mit. Vor allem aber ist sie eine Allrounderin und eine umwerfende Singschauspielerin, deren hoher Anspruch an die Kunst sich nicht erst auf der Bühne offenbart, sondern schon während der Proben – indem sie Verantwortung für die Produktion übernimmt und aktiv mitgestaltet. Unsere Studio-Mitglieder werden von ihren Erfahrungen und ihrer Persönlichkeit in besonderem Maße profitieren.“

Zitat Annette Dasch

„Mit dem StudioV kommen acht Künstler:innen an die Volksoper, die in der Beherrschung ihres Instruments hochqualifiziert sind und als individuelle Künstlerpersönlichkeiten bereits positiv herausstechen. Dass sie diesen einmaligen und zauberhaften Schritt in ihr Berufsleben gemeinsam mit uns an der Volksoper gehen möchten, freut mich von ganzem Herzen. Die Sänger:innen stellen sich den vokal sowie darstellerisch hohen Ansprüchen unseres genrediversen Hauses und finden hier, wo solch ein wertschätzender, offener, guter Geist herrscht, einen idealen Ort vor. Für jede:n Künstler:in ist das Wachsen und Sich-Entwickeln ein lebenslanger Prozess. Ich darf als künstlerische Leiterin dazu beitragen, dass die Mitglieder des StudioV hier Handreichungen erhalten, die ihnen in ihrer eigenständigen, mündigen, kraftvollen Interpretationsfähigkeit weiterhelfen: durch Technik und Gespür, das Befragen von Grenzen, Komfortzonen, Sicherheit und Experimentierfreude, durch Disziplin und Diskurs, Körper, Sprache, Atem, Dramaturgie, Rhythmus! Diese jungen Menschen, das sei nicht vergessen, sollen bei all der vielen Arbeit hier eine wunderbare Zeit verbringen dürfen, mit den beiden schönsten Ideen, die die Menschheit je hervorgebracht hat: 

Die heilige Musik. 

Das Theater.“

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Erfolgreiche Europatournee des Orchesters und Chors der Oper Zürich geht mit zwei Konzerten in der Elbphilharmonie Hamburg zu Ende

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© Oper Zürich/ Daniel Dittus

Mit dem vorgestrigen Abschlusskonzert in der Elbphilharmonie Hamburg ging die elftägige Tournee von Orchester und Chor der Oper Zürich mit grossem Erfolg und vor ausverkauften Häusern zu Ende.  Die erste grosse Gastspielreise seit über zehn Jahren führte die Zürcher Klangkörper an sieben renommierte Spielstätten in Frankreich, Österreich und Deutschland, darunter die Philharmonie de Paris, das Wiener Konzerthaus, die Philharmonie de Luxembourg, die Elbphilharmonie Hamburg und die Isarphilharmonie München sowie das Festival de Pâques in Aix-en-Provence. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda interpretierten die Musiker:innen gemeinsam mit Marina Rebeka, Agnieszka Rehlis, Joseph Calleja und Alexander Vinogradov «Messa da Requiem» von Giuseppe Verdi. Ergänzt wurde die Tournee durch ein zweites eigenständiges Programm mit geistlichen Arien, interpretiert von der Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann sowie Prokofjews «Romeo und Julia»-Suite. Mit ihrer klaren Stimme und ihrer stilistischen Sensibilität setzte Regula Mühlemann einen besonderen Akzent innerhalb der Konzertabende.  Beide Programme wurden vom europäischen Publikum mit Begeisterung aufgenommen.

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© Oper Zürich/ Daniel Dittus

Fotos von den Konzerten in der Elbphilharmonie Hamburg am 31.3. «Messa da Requiem» und am 1. April Geistliche Arien und «Romeo und Julia»-Suite.

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Wien / Ehrbar-Saal: KS Vincent Schirrmacher am 24.5.2026

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Kalender

KARTEN

https://shortlink.uk/1s1uv

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Oper Frankfurt: Premiere „Turandot“

Premiere am 12. April. Weiters 16./19./25.4., 1.5.

Musikalische Leitung:  Thomas Guggeis
Inszenierung:  Andrea Breth
Bühnenbild:  Johannes Leiacker
Kostüme:  Ursula Renzenbrink
Licht:  Alexander Koppelmann
Chor und Extrachor:  Manuel Pujol
Kinderchor:  Álvaro Corral Matute
Dramaturgie:  Maximilian Enderle


vorne v.l.n.r. Inho Jeong (Timur), Guanqun Yu (Liù), Alfred Kim (Calaf) und Ensemble sowie hinten v.l.n.r. Michael Porter (Pong), Magnus Dietrich (Pang) und Liviu Holender (Ping) © Bernd Uhlig

Turandot:  Elza van den Heever
Calaf:  Alfred Kim
Liù:  Guanqun Yu
Ping:  Liviu Holender
Pang:  Magnus Dietrich
Pong:  Michael Porter
Ein Mandarin:  Erik van Heyningen
Altoum:  Michael McCown
Timur:  Inho Jeong
Tänzer:  Jun Azuma, Tomoya Kawamura, Atsushi Takahashi


Bildmitte: Elza van den Heever (Turandot; mit dem Rücken zum Betrachter) © Bernd Uhlig

Chor, Extrachor und Kinderchor sowie Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

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Ein Radiovorschlag für Karsamstag: 

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https://www.wqxr.org/story/ponchiellis-la-gioconda-2026/

CONDUCTOR:
Fausto Cleva

CAST:
La Gioconda –
 Renata Tebaldi
Enzo – Carlo Bergonzi
Laura – Fiorenza Cossotto
Barnaba – 
Cornell MacNeil
Alvise – Bonaldo Giaiotti
La Cieca – Mignon Dunn

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Heinz Sichrovsky in „News“: Eine Garnitur Lanzen für Schellhorn
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Sollten Sie mich bisher noch nicht für exzentrisch gehalten haben: Nach Lektüre dieses Briefes zweifeln Sie nicht mehr. Ich wollte Sie nämlich darüber informieren, dass ich Sepp Schellhorn schätze. Nicht, dass mir seine Einlassungen in der „Pressestunde“ gefallen hätten. Dass er die Wehrdienstverlängerung befürwortet, während seine Partei wenigstens höflichkeitshalber zögert (wenn sie uns schon mit ihrem Nato-Wahn in die Bredouille techtelmechtelt): schlimm. Die Bundesländer schwächen? Gott bewahre! Das mächtige rote Wien darf nicht zur Einlage in der blauschwarzen Suppe werden!

Aber dass hier einer seine Positionen vertritt und damit die eigenen, realitätsüberforderten Mitte-rechts-Bobos in ratlose Empörung versetzt: Das gefällt mir freiheitsliebendem Menschen sehr. Außerdem ist Schellhorn ein Kulturmensch, ein Liebender. Er hat Literaturstipendien ausgeschrieben und den großen, gefährdeten Schriftsteller Thomas Glavinic aus dem Prekariat geholt. Diese Fußnote wird ihm die Literaturgeschichte nicht mehr nehmen. Zuletzt hat er als einziger Politiker für den hinausterrorisierten Salzburger Festspielintendanten Markus Hinterhäuser Partei ergriffen. Gradheraus: Das wäre ein Kulturminister! Womit ich aber nicht angedeutet haben will, dass Babler im Austausch ein Hotel führen könnte.

Auszug aus „News“ (Heinz Sichrovsky)
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