Foto: Georg Nigl © Antia Schmid
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SONNTAG-PRESSE, 23. AUGUST 2026
Georg Nigls Leistung als Prinz von Homburg hat den Wow!-Faktor
Herausragend ist die Leistung Georg Nigls als Prinz von Homburg. Dazu ein grandioser Orchesterklang, durch den ich die wunderbaren Facetten Henzes Musik – mal filigran mal mit großer Wucht – entdecke.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Salzburg
Kritik „Prinz von Homburg“ in Salzburg: Henze lebt – leider nur konzertant
Doppeljubiläum: Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze, die Schriftstellerin und der Komponist. Beide wurden vor 100 Jahren geboren. Gemeinsam haben sie einige der schönsten Werke des 20. Jahrhunderts geschaffen, darunter die Oper „Der Prinz von Homburg“. Bachmann machte aus dem Theaterstück von Kleist für ihren Freund Henze einen Operntext. Jetzt gab es bei den Salzburger Festspielen eine Aufführung. Leider nur konzertant. Aber musikalisch großartig!
Klassik.de.aktuell.henze
Ein Traumprinz wühlt in Salzburg auf: „Der Prinz von Homburg“
Ein spätes Glanzlicht: Die Henze-Oper „Der Prinz von Homburg“ begeisterte zum Festspielfinale mit exzellenter Besetzung in einer konzertanten Aufführung
DerStandard.at.story.prinzvonhomburg
Theatralischer Sog: Henzes „Der Prinz von Homburg“ in Salzburg (Bezahlartikel)
Die Oper von Hans Werner Henze Henze und Ingeborg Bachmann wurde, konzertant dargebracht, bei den Festspielen bejubelt
Kurier.at.henze.prinz
Salzburg/ Martha Argerich
Nochmals genau wissen
Es gibt sie noch: Paarungen der besonderen Art, die Festspiele den Rang des Außergewöhnlichen bescheren. Am Freitagabend (22.8.) im Haus für Mozart Altmeisterin Martha Argerich am Steinway und der Geiger Renaud Capuçon mit Sonaten von Schumann, Debussy und Beethoven.
DrehpunktKultur.at.argerich
Kritik Martha Argerich und Renaud Capuçon in Salzburg: Im Glückssturm
Sie ist 85 Jahre. Aber das kann nicht wahr sein. Wer Martha Argerich im Konzert erlebt, mag die Zahl nicht glauben. Während andere nicht aufhören können, weil offenbar keiner sich traut, ihnen zu sagen, dass es vorbei ist, ist bei der argentinischen Pianistin jeder Auftritt das pure Glück. Gemeinsam mit dem Geiger Renaud Capuçon spielte Argerich in Salzburg Violinsonaten von Schumann, Beethoven und Debussy.
BR-Klassik.de.aktuell.capucon,argerich
Salzburg
Salzburger Festspiele: “Das soll Carmen sein?”
Es sollte das Opernhighlight der diesjährigen Festspielsaison in Salzburg werden und war seit Monaten ausverkauft. Doch die Festspielbesucher kommen irritiert aus der Vorstellung mit der Frage: „Das soll Carmen sein?“. Grund dafür war, dass alles, was die Anziehung dieser freiheitsliebenden, lebhaften und leidenschaftlichen „Carmencita“ ausmacht, wegdekliniert wurde – darstellerisch und inszenatorisch. Übriggeblieben ist die wunderbare Musik von Georges Bizet (1838–1875), hervorragend gespielt vom Utopia Orchestra und seinem Dirigenten Teodor Currentzis. Bereits die Ouvertüre lässt aufhorchen. So hat man diese Musik noch nie gehört. Currentzis spielt mit den Tempi, verzögert, wo sonst durchgespielt wird und hebelt alte musikalische Traditionen aus. Das hat was und ist spannend vom ersten Moment an.
SamerbergerNachrichten
Grafenegg
Olga Neuwirth in Grafenegg: Virtuose Facetten der Melancholie (Bezahlartikel)
Die Komponistin, „Composer in Residence“, faszinierte mit „Zones of Blue“ und ließ eine junge Generation ihre Werke präsentieren
Kurier.at.olga.neuwirth
Berlin
Berliner Philharmoniker: Auftakt mit der Schicksalssinfonie (Bezahlartikel)
Berlin. Kirill Petrenko und die Philharmoniker eröffnen die Saison mit Tschaikowsky und Elgar. Sie ernten Jubel. Aber es bleibt Luft nach oben.
BerlinerMorgenpost.de
Eröffnungskonzert Philharmonie: Kirill Petrenko gibt volle Pulle Tschaikowsky!
Da sprang sogar Angela Merkel (72) vom Sitz! Beim Konzert zur Saisoneröffnung der Berliner Philharmoniker wurde Chefdirigent Kirill Petrenko (54) wie ein Popstar umjubelt, es herrschte Kreisch-Alarm beim Schlussapplaus.
BerlinerZeitung.de,eroeffungskonzert
Bochum
Unter Ivo van Hove zeigt die Ruhrtriennale „Emily — No Prisoner Be“,
komponiert von Kevin Puts für Mezzosopranistin Joyce DiDonato und das Streichtrio Time for Three. Die kluge Musik trägt den Abend hervorragend, nur die Inszenierung zu dem Liederzyklus liefert keinen großen inhaltlichen Zugewinn.
DieDeutscheBuehne.de-kevin.puts
Bayreuth
Ihrem Ende eilen sie zu, die Bayreuther Festspiele 2026!
Das ganze Jahr freut man sich auf Bayreuth, und ebenso rasch, wie der listige Loge auftaucht und wieder verschwindet, sind die intensiven Tage auch schon wieder herum. Tröstlich ist, dass, ebenso wie Weihnachten auch heuer am 24. Dezember stattfinden wird, es im nächsten Sommer wieder Festspiele auf dem Grünen Hügel gibt.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik.begeistert.de
Innsbruck/Festwochen
Atalanta – Eine Händel-Rarität bei den Innsbrucker Festwochen
Audio von Jörn Florian Fuchs (4,39 Minuten
deutschlandfunk.de.audio
Schweiz
Exzellente Klassik im Nahversorger-Prinzip
concerti-Autor Patrick Erb stellt seine persönlichen Höhepunkte der kommenden Saison in der Schweiz vor.
https://www.concerti.de/vermischtes/klassik-highlights-der-saison-2026-2027-in-der-schweiz/
Feuilleton
„Ohne Fleiß wäre ich heute nicht hier“
Die chinesische Geigerin, Tianwa Yang, spricht im BR Klassik-Interview über ihren Weg vom Wunderkind in Peking zur international gefragten Solistin
BR-Klassik.de.aktuelles
„Chopin verschickte erotische Assoziationen an Männer“: Das Privatleben des Komponisten wird neu entdeckt (Bezahlartikel)
Frédéric Chopin gilt gemeinhin als heterosexuell. Ein genauer Blick in die Korrespondenzen des polnisch-französischen Komponisten zeigt aber eindeutig: Er war schwul. Wie verändert das die Sicht auf sein Werk?
Tagesspiegel.de,privatleben
Tonträger
Pablo Heras-Casado dirigiert: Bruckners Dritte in der Urfassung
BR-Klassik.de..brucknersymphonie
Nachruf
Kammersängerin Anny Schlemm in Graz verstorben
Die deutsche Opernsängerin Anny Schlemm war jahrzehntelang auf den wichtigen Bühnen der Opernwelt präsent. Nun ist sie in ihrem Alterssitz Graz verstorben.
KleineZeitung.de.annyschlemm
Links zu englischsprachigen Artikeln
Verona
Q & A: Maria José Siri on Singing 200 Performances of ‘Aida’
https://operawire.com/q-a-maria-jose-siri-on-singing-200-performances-of-aida/
Kopenhagen
Danish National Symphony Orchestra Renews Fabio Luisi as Principal Conductor
operawire.com.danish,national
London
PROMS 2026: The Glyndebourne Prom, Richard Strauss’ Ariadne
https://operatoday.com/2026/08/proms-2026-the-glyndebourne-prom-richard-strauss-ariadne/
Stripped back drama & strong musical values: Richard Strauss’s Ariadne auf Naxos from Glyndebourne Opera at the BBC Proms
https://www.planethugill.com/2026/08/stripped-back-drama-strong-musical.html
Skewed Skyline, shape-shifting Shostakovich: Cristian Măcelaru and BBC SO at the Proms
seenandheard.international.com.skewed.skyline
Review: TROUBLE IN TAHITI and THE SEVEN DEADLY SINS, Opera Holland Park
Two contrasting works provide a devastating critique of 21st century life
broadwayworld.com.westend.bww
Oakland
The Turn of the Screw: Unsettling Storytelling in Oakland
https://operatoday.com/2026/08/the-turn-of-the-screw-unsettling-storytelling-in-oakland/
Oakland: American Apollo Gets Sterling West Coast Premiere
Enterprising West Edge Opera recently mounted an engrossing new production of Damian Geter and Lila Palmer’s engaging opus, American Apollo.
operatoday.com.oakland
Recordings
Anna Netrebko, Aigul Akhmetshina, Anthony Davis, Edward Nelson, Miles Mykkanen, Olga Kulchynska Lead New CD/DVD Releases
operawire.com.anna.netrebko
Beethoven: The Violin Sonatas I (Alina Ibragimova, Cédric Tiberghien)
Second time around proves even better care of period instruments.
limelight.arts.com
Obituary
Violetta’s Second Death
With Ileana Cotrubaș‘s death, we have lost a singer whose art was inextricably linked to truthfulness. Her voice had an unmistakable beauty, but it was not just her beauty that made her performances so moving. It was her honesty.
https://www.operagazet.com/violettas-second-death/
Rock/Pop/Entertainment
Ellwangen
Helge Schneider bricht Auftritt nach 20 Minuten ab
Ein unruhiges Publikum und technische Probleme brachten Helge Schneider bei seinem Auftritt bei der Landesgartenschau in Ellwangen aus dem Konzept. Daraufhin verlässt der Künstler die Bühne. Mit den Worten „Eigentlich möchte ich jetzt weiterfahren und auf die Gage verzichten. Ich habe keine Lust mehr“, verabschiedete er sich vorerst von den Zuschauern. Er kam aber dann doch wieder
Focus.de.kultur
Politik
Österreich
Uneinigkeit in Kanzlerpartei und Wirbel um Klimadeal – jetzt fliegen in ÖVP die Fetzen
Der Klima-Deal der Regierung sorgt für heftigen Gegenwind aus der Wirtschaft. Vor allem die geplante Klimaneutralität bis 2040 stößt auf Widerstand.
Heute.at.klimadeal
Tirol
Bewerbung für Top-Job sorgt für Ärger: ÖVP-Landesrätin tritt zurück
Astrid Mair bewarb sich um die stellvertretende Leitung der Fremdenpolizei. Das brachte ihr Kritik aus der eigenen Partei ein. Jetzt ist sie zurückgetreten. Die Tiroler Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (ÖVP) tritt zurück. Nach dem Wirbel um ihre Bewerbung für einen Spitzenposten bei der Landespolizeidirektion verlässt die 44-Jährige die Tiroler Landesregierung und kehrt zur Polizei zurück.
Kurier.at.politik.inland
Deutschland
Vorbereitung auf den Ernstfall : Pistorius bereitet Rüstungsindustrie auf den Kriegsfall vor
Im Verteidigungsfall soll die Rüstungsindustrie ihre Produktion schnell hochfahren können. Das Verteidigungsministerium will Hersteller künftig dafür bezahlen, Kapazitäten für Munition und Drohnen dauerhaft vorzuhalten.
Das Bundesverteidigungsministerium hat angekündigt, mit Vorhalteverträgen die Versorgung der Bundeswehr langfristig abzusichern. Damit sollen Hersteller ihre Produktion im Verteidigungsfall schnell hochfahren können, sagte Rüstungsstaatssekretär Jens Plötner dem „Spiegel“. Vorgesehen sei das Modell zunächst für Munition und Drohnen.
t-online.de
Wirtschaft
KI-Expertin Nikolaou: „Es wird einfach viel mehr Arbeit geben für uns alle“
Weniger Jobs, mehr Freizeit, grenzenloses Wissen? TEDAI-Chefin Alina Nikolaou hält viele KI-Versprechen für zu simpel – und warnt vor einem neuen Teufelskreis am Arbeitsmarkt. Die Presse: Frau Nikolaou, die KI-Debatte ist voll von großen Prophezeiungen: Wir werden produktiver, arbeiten weniger – oder verlieren irgendwann die Kontrolle. Wie ernst nehmen Sie solche Vorhersagen überhaupt noch? Alina Nikolaou: Ich würde diese Aussagen mit Vorsicht genießen. Sie sind nicht nur ein Instrument für Wahrheit, sondern auch ein Instrument für Macht. Eine Wettervorhersage verändert das Wetter nicht. Aber Vorhersagen über Gesellschaft oder Arbeit ziehen Menschen fast magnetisch an. Medien berichten darüber, Unternehmen richten sich danach, irgendwann fließen sie in politische Entscheidungen ein.
DiePresse.com.ki.
Wetter
Österreich
„Noch nicht erlebt“ – Autos von der Straße gefegt
Im Bezirk Bruck/Leitha ist selbst der Feuerwehrkommandant fassungslos über die Stärke des Unwetters am Donnerstag. Lange wurden auf den Regen gewartet, jetzt kam er – und wie! Ausführlich im Vorfeld gewarnt, doch trotzdem kam das Unwetter am Donnerstag für viele aus dem Nichts. Wolkenbruch, Starkregen, Sturm, auch kleiner Hagel war in Wien dabei, etwa in Liesing und Landstraße.
Heute.at.unwetter
Sport
Formel 1 – Auto-Rennsport
Packendes Qualifying: Max stichelt am Funk: „Heult gleich wieder rum“
Max Verstappen sorgt beim Qualifying in Zandvoort einmal mehr mit einem bissigen Funkspruch für Aufsehen. Der Red-Bull-Star stichelte gegen Mercedes-Pilot George Russell: „Wahrscheinlich heult George gleich wieder am Funk über unsere Ausfahrt.“
https://www.krone.at/4265707
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Unter’m Strich
Österreich
Chaos um Kopftuchverbot vorprogrammiert: Muslime kündigen Missachtung an
Am 7. September beginnt in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland wieder der Unterricht. Mädchen bis 14 Jahren dürfen dann nicht mehr mit Kopftuch in die Schule kommen. Das kann vielerorts zu einem regelrechten Kulturkampf führen. Die Lehrergewerkschaft ist alarmiert. Mehrere muslimische Gemeinden haben angekündigt, das Gesetz zu missachten.
https://www.krone.at/4264593
Dämonen im Bus – Mutter sticht auf Tochter (13) ein
Furchtbare Szene spielten sich in einem Bus im Salzkammergut ab: Eine Philippinin randalierte mit einem Messer und hatte davor ihre Tochter und sich selbst attackiert, weil sie überall Dämonen sah. Die 45-Jährige ist keine Unbekannte – sie hatte 2018 in Wien ihren damals acht Monate alten Sohn getötet.
oe24.at.daemonen
Österreich
E-Mail-Affäre um Karl-Heinz Grasser: „Das Konto ist aktiv“
Jene Anzeige, die zu einem Ermittlungsverfahren gegen die frühere Richterin von Karl-Heinz Grasser geführt hatte, enthielt einerseits einen Korruptionsverdacht, andererseits die Vermutung, dass es sich um eine Intrige gegen Grasser handeln könnte.
Die Presse.com.grasser
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 23. AUGUST 2026)
Quelle: onlinemerker.com
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 23. AUGUST 2026)
Rondo-Magazin: Wie verbringen unsere Kritiker den Sommer? Folge 4
Auf der Hofstallgasse nachts um halb eins …

Warum setzen die großen Festivals Marathon-Werke auf den Spielplan, aber die örtliche Gastronomie kennt kein Erbarmen mit späten Gästen? Unterwegs bei den großen Festspielen …
Wir müssen leider drinnen bleiben: Eine Premierenfeier wie hier im Innsbrucker Riesensaal ist das letzte Refugium für Musikbegeisterung und Austausch – draußen sind die Bürgersteige längst hochgeklappt | © Regine Müller
Man kann die Sommersaison natürlich zu Hause verbringen. Ferien auf Balkonien zum Beispiel. Und die großen Festivals einfach ignorieren. Denn es ist ja alles zu aufwendig, das Reisen in der Hochsaison zu anstrengend, die Hotels zu teuer, die Berichterstattung im ständigen Deadline-Druck zu stressig. Alles richtig. Und doch geht es jedes Jahr aufs Neue wieder los, zu lockend ist das Festspiel-Hochgefühl, zu groß die Neugierde, zu verheißungsvoll das Premieren-Gedränge, der Kollegen-Tratsch, die unverhofften Begegnungen am Nachtwürschtelstand oder in Hotelbars.
Womit wir bei einem Trend sind, der seit Jahren zu beobachten ist, sich nun aber zu verstärken scheint. Verkürzt gesagt: Ganz gleich, ob man in Bayreuth aus der „Götterdämmerung“, in Salzburg aus „Saint François d’Assise“ oder in Innsbruck aus „Il pomo d’oro“ herausstolpert, betäubt und berauscht durch Marathon-Opern – dem Publikum, den Mitwirkenden, Machern und Kritikern zeigt die Gastronomie zunehmend die kalte Schulter. Die Ansage „Küche geschlossen“ ist noch das kleinste Problem, denn manchmal wird wenigstens das Betteln um Oliven oder Nüsse erhört. Aber vielerorts hallen die Schritte in stillen Gassen, in denen die Bürgersteige längst hochgeklappt wurden und in den wenigen beleuchteten Fenstern ist bestenfalls noch die Putztruppe zugange.
Rondo-Magazin.de
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Staatsoper Hannover: Wir sind wieder da!. Die Staatsoper startet in die Spielzeit 2026/27
Schon Ende August startet die Staatsoper Hannover mit einem ganzen Festwochenende in die Saison 2026/27: Den Auftakt macht amSamstag, 29. August, um 19:30 Uhr ein Festkonzert zugunsten der Stiftung Staatsoper Hannover. Zu Gast ist der international gefeierte maltesische Tenor Joseph Calleja, der zu den gefragtesten Stimmen der internationalen Opernszene zählt und regelmäßig an den bedeutenden Opernhäusern der Welt zu erleben ist. Begleitet wird er vom Niedersächsischen Staatsorchester Hannover und unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors Francesco Angelico. Gemeinsam mit Ensemblemitgliedern der Staatsoper gibt er außerdem einen musikalischen Vorgeschmack auf die neue Spielzeit. Intendant Bodo Busse führt durch den festlichen Abend.
Am Sonntag, 30. August, feiern Staatsoper und Schauspiel gemeinsam im Kulturdreieck den Beginn der neuen Saison. Das große Eröffnungsfest startet um 11 Uhr mit einem Frühstück auf dem Opernplatz. Anschließend gibt es Programm auf allen Bühnen, Führungen, Workshops und zahlreiche Gelegenheiten, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Opern- und Schauspielensembles, Staatsballett Hannover, die Chöre der Staatsoper, das Niedersächsische Staatsorchester und die Gewerke zeigen, was die Magie des Theaters ausmacht.
Den Abschluss des Tages bildet um 20 Uhr das Eröffnungskonzert im Opernhaus. Das Niedersächsische Staatsorchester, Ensemblemitglieder und Gäste präsentieren musikalische Höhepunkte der anstehenden Premieren und Wiederaufnahmen. Die musikalische Leitung übernehmen Francesco Angelico, Masaru Kumakura und Tobias Wögerer, durch den Abend führt Intendant Bodo Busse. Und wer keinen Platz mehr im Opernhaus bekommt, kann das Konzert bei hoffentlich spätsommerlichem Wetter kostenlos bei der Live-Übertragung auf dem Opernplatz verfolgen.
Erste Opernpremiere: Pique Dame
Am Samstag, 12. September, um 19:30 Uhr steht mit Tschaikowskis Pique Dame die erste Opernpremiere der neuen Spielzeit auf dem Programm. Im Zentrum steht Hermann, ein Außenseiter ohne finanzielle Mittel, dessen Sehnsucht nach gesellschaftlichem Aufstieg und seiner Liebe Lisa zunehmend einer zerstörerischen Obsession weicht: Als er vom Geheimnis einer Kartenkombination erfährt, die beim Glücksspiel unfehlbar zum Gewinn führen soll, setzt er alles aufs Spiel.
Roland Schwab inszeniert Tschaikowskis rauschhafte und psychologisch abgründige Oper und folgt Hermann bei seiner verzweifelten Suche nach dem Glück. Die musikalische Leitung liegt bei Francesco Angelico und Tobias Wögerer. In den Hauptpartien sind unter anderem Xavier Moreno als Hermann, Kiandra Howarth als Lisa und Helen Donath als Gräfin zu erleben.
Und was erwartet Sie außerdem im September?
Bereits am Sonntag, 6. September, um 18:30 Uhr kehrt Verdis Der Troubadour ins Opernhaus zurück. Unter der musikalischen Leitung von Masaru Kumakura sind Grga Peroš als Graf Luna, Cristiana Oliveira als Leonora und Joseph Dahdah als Manrico zu erleben.
Auch das Staatsballett Hannover ist im September wieder auf der Bühne zu erleben: Am Sonntag, 13. September, um 16 Uhr steht der Doppelabend Verwandlungen wieder auf dem Programm. Zu sehen sind I’m afraid to forget your smile von Imre und Marne van Opstal sowie Schmetterling von Sol León und Paul Lightfoot.
Mit dem Ersten Sinfoniekonzert am 20. und 21. September startet auch das Niedersächsische Staatsorchester Hannover in seine neue Konzertsaison. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Francesco Angelico erklingen Alexander Skrjabins Rêverie, Karol Szymanowskis vierte Sinfonie („Symphonie concertante“) und Pjotr Tschaikowskis fünfte Sinfonie. Solistin in Szymanowskis virtuosem Werk für Klavier und Orchester ist Tamara Stefanovich.
Zum Monatsabschluss lädt Mezzosopranistin Anthea Barać am Mittwoch, 30. September, um 19:30 Uhr zum Lied.Konzert ins Klavierhaus Döll. Gemeinsam mit Pianist Erik García Álvarez widmet sie sich unter anderem Richard Wagners Wesendonck-Liedern und stellt diesen spanische Lieder und Klavierwerke gegenüber.
Wir freuen uns auf die neue Spielzeit – und natürlich auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen. Ab sofort sind wir wieder für Sie da und stehen Ihnen gerne für Presseanfragen, Interviewwünsche und Pressekartenbestellungen zur Verfügung.
Weitere Informationen zum Programm der Spielzeit 2026/27 finden Sie auf unserer Website.
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ZWENTENDORF/ AKW. IMA 20+ – 20 Jahre Institut für Medienarchäologie
Kunstparcours + Klanginstallationen + Konzert
21 + 22.08.2026 (ausverkauft!)
Das AKW Zwentendorf als außergewöhnlicher Ort der Kunst

AKW Zwentendorf
© IMA
Das Ergebnis der Volksabstimmung 1978 hat das AKW zu einer musealen Ruine gemacht. 2015 – nach Übernahme durch die EVN – wurde das AKW zu einem Ort für Führungen, Veranstaltungen und vereinzelt zur Location für Kulturevents. Sogar eine Hochzeit hat im AKW schon stattgefunden. Der Gag „Bitte um ein strahlendes Lächeln“ zieht noch immer!
Am Freitag, dem 21. August, und am Samstag, dem 22. August, bespielt das in St. Pölten beheimatete Institut für Medienarchäologie anlässlich seines 20. Geburtstages das AKW.

© IMA
Die Komponistin und Gründerin Elisabeth Schimana und das Institut für Medienarchäologie laden zu einem außergewöhnlichen Jubiläumsprojekt. Unter dem Titel „IMA 20+“ wird das stillgelegte Kraftwerk in einen begehbaren Kunst- und Erfahrungsraum verwandelt. Es beginnt mit einer zweistündigen Führung durch das AKW. Abwechselnd werden Erläuterungen zur Technologie Kernenergie und Kunstinterventionen geboten.

© Sascha Osaka
Das Institut für Medienarchäologie bietet ein Stationentheater mit dem Titel „Gegen den Strom: eine Zeitreise in die Vergangenheit und Zukunft des IMA“. In der Turbinenhalle fühlt sich die Rezensentin an Fritz Langs Opus Magnum „Metropolis“ erinnert. Der magische Raum wird mit Lichtinstallationen und Maschinensound bespielt. An einigen Stationen gibt es spontanen Applaus des Publikums. Maximal 25 Personen bilden eine Gruppe.
Den Nachmittag beschließt ein Konzert in der Alten Werkstätte. Etwa 100 Personen füllen den Saal. Leider sind die einleitenden Erklärungen zu den Kompositionen nicht bis zum letzten Platz akustisch verständlich. Fixiertes Klangmaterial wird mit Live-Performance gematcht ganz im Sinne des IMA-Auftrages. Das Institut für Medienarchäologie arbeitet an der Bruchstelle von analog und digital und an der Schnittstelle von Forschung und Vermittlung insbesondere im Zusammenhang mit Akustik, Klangmaschinen und digitaler Musik, https://ima.or.at/de/
Löblich ist, dass die Anreise nach Zwentendorf öffentlich und privat möglich ist. Der Shuttledienst vom Bahnhof Tullnerfeld zum AKW und retour funktioniert tadellos!
Elisabeth Dietrich-Schulz
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Köthener Bachfesttage: Ein großes Fest der Gemeinschaft – mit Haltung – vom 28. August bis 6. September 2026 in Köthen (Anhalt).

Das ganze Land spricht über Sachsen-Anhalt und blickt auf den Ausgang der Landtagswahl am 6. September. Zu wenig wird gesprochen über die lebendige Kulturlandschaft und die überaus aktive Zivilgesellschaft – wie in Köthen (Anhalt). Vom 28. August bis 6. September 2026 laden die alle zwei Jahre stattfindenden Köthener Bachfesttage zu einem großen Fest der Gemeinschaft ein. Über eine Woche lang kommen Gäste aus nah und fern in der Bachstadt Köthen (Anhalt) zusammen, um Johann Sebastian Bach und seine Musik zu feiern. Rund 40 Veranstaltungen zeigen in vielfältigen Formaten, dass im wahrsten Sinne jede Stimme zählt – in der Musik wie im Leben.
Intendant Folkert Uhde stellt das Miteinander bewusst ins Zentrum der diesjährigen Ausgabe: „Die Bachfesttage sind ein buntes und vielfältiges Fest, zu dem Menschen aus über 20 Nationen zusammenkommen und von der Köthener Stadtgesellschaft willkommen geheißen werden. Hass und Hetze haben hier keinen Platz, jede und jeder ist herzlich eingeladen.“
Konzerte, Gesprächsformate, Installationen und partizipative Projekte eröffnen neue Perspektiven auf Bachs Werk und seine Aktualität. Internationale Stars wie der Pianist Alexander (Sasha) Melnikov und der Cellist Jean-Guihen Queyras treffen auf das renommierte Köthener BachCollektiv mit der Sopranistin Miriam Feuersinger. Zugleich prägen Projekte mit starker lokaler Verankerung das Festival – allen voran Sing Bach!, bei dem 200 Köthener Grundschulkinder gemeinsam mit professionellen Musiker:innen auf der Bühne stehen. Auch die Bildende Kunst spielt eine Rolle: Leerstehende Teile des imposanten Schloss Köthen und der Turm der Stadtkirche St. Jakob werden mit Klang- und Videoinstallationen bespielt, unter anderem steuert die koreanische Medienkünstlerin Hyunju Oh Performances bei. Das historische Prinzenhaus verwandelt sich in eine Galerie für eine Ausstellung des Düsseldorfer Künstlers Ubbo Kügler.
Musik hautnah erleben, an authentischen Bachorten, aber auch in Lost Places, einer Fürstenloge oder entspannt im Schlosspark in der Übertragung auf einer LED-Wand bei einem kühlen Getränk: Köthen zeigt sich als Festivalstadt von seiner besten Seite.
Wie lebendig die Stadt Köthen und die Köthener Bachfesttage Köthen sind, zeigt der vom MDR produzierte Film:
„Von wegen Kuh-Kaff Köthen. Die unterschätzte Bachstadt“.
Johann Sebastian Bach, der von 1717 bis 1723 als Hofkapellmeister in Köthen wirkte, erlebte hier eine seiner produktivsten Schaffensphasen. An diesen historischen Ort knüpfen die Bachfesttage an und bringen zugleich die musikalische Welt von heute nach Köthen. Historische Aufführungspraxis auf höchstem Niveau verbindet sich mit experimentellen Ansätzen und neuen Konzertformaten. Die Köthener Bachfesttage stehen für unmittelbare Konzerterlebnisse, kurze Wege und persönliche Begegnungen – ein Festival, das die Idee der Gemeinschaft in der Musik lebendig werden lässt.
Karten unter bachfesttage.reservix.de/events und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen
Online-Kartenbestellungen sowie weitere Informationen unter www.bachfesttage.de
Wissenswertes von und zu den Bachfesttagen finden Sie auf der Website
sowie auf den Social Media-Kanälen
https://www.facebook.com/bachfesttage/
https://www.instagram.com/bachfesttage/
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CD VON GRAMOLA: GERSHWIN Rhapsodie in Blue, Ein Amerikaner in Paris, Porgy & Bess. Columbia Symphony Orchestra, New York Philharmonic; Leonard Bernstein. Ella Fitzgerald, Louis Armstrong
Release date: 2nd Oct 2026
Label: Gramola
Catalogue number: GRAMOLA92015
Genres:Opera,
Piano Concertos

About
If there was a good reason to buy expensive stereo equipment in the 1950s and 1960s, it was the excellent recordings of the European Decca, the RCA Living Stereo recordings, the Mercury Living Presence recordings and the Columbia recordings from the USA. The early recordings of the Deutsche Grammophon Gesellschaft, many of which were recorded in the Gedächtniskirche in Berlin, should not be forgotten in this context either. The term “high fidelity”, coined back in the 1930s, only really came into its own with these excellent recordings, which is why these recordings retained their significance as a quality benchmark for decades. Here, both artistic and technical demands were met at the highest level. Since then, artistic and technical qualities have been judged separately as evaluation criteria in reviews. In our small series, we have brought together only recordings that deserve top marks in both criteria.
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Wien: Bald ist es soweit: Am 19. & 20. September findet erstmals der Ottakringer Buchmarkt – Das Festival der kleinen und unabhängigen Verlage statt!
35 Verlage aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Ungarn präsentieren ihre besonderen Bücher. Das Angebot reicht von Belletristik und Sachbüchern bis hin zu Kinder- und Jugendliteratur.

Roman Klementovic. Foto: Rene Kovacs
Auf der Lesebühne finden 30 Veranstaltungen statt. Unter anderem mit Bachmann-Preisträger Tex Rubinowitz („Little Woody Allen“), Clemens-Brentano-Preisträgerin Clara Heinrich („Pusztagold“), Alltagspoet Andreas Rainer („Wiener Alltagspoeten 3“), Philosophin Amani Abuzahra(„Ein Ort namens Wut“), Thriller-Autor Roman Klementovic („Immerkalt“) und ORF-Journalistin Yvonne Lacina-Blaha („Das weißt du doch! Ein Wochenende mit Mia & Leon“). Das vollständige Bühnenprogramm inkl. ausführlicher Beschreibungen zu den einzelnen Lesungen findet sich auf der Website.
Öffnungszeiten: 19. + 20. September 2026 (jeweils 10-18 Uhr)
Veranstaltungsort: SOHO Studios (Liebknechtgasse 32, 1160 Wien)
Der Eintritt ist frei!
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