DIE DONNERSTAG-PRESSE – 15. JÄNNER 2026

Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg / Sony Music

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 15. JÄNNER 2026

Baden-Baden
Applaus zum Jahresauftakt: Jonas Kaufmann & Luca Salsi begeistern das Publikum
Ausverkauftes Haus und Standing Ovations: Jonas Kaufmann, Luca Salsi und die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter Jochen Rieder begeisterten in unserem Jahresauftaktkonzert. So kann das Jahr 2026 starten! Wir haben die schönsten Momente des Abends zusammengestellt und empfehlen Ihnen weitere Veranstaltungen.
festspielhaus.de

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Die Bremer Philharmoniker imponieren mit unterhaltsamer Leichtigkeit und einem sinfonischen Schwergewicht

Hinter der Bühne beim 1. Philharmonischen Konzert der Bremer Philharmoniker, Bremen, 2023-09-25 © Caspar Sessler

5. Philharmonisches Konzert: „Tradition mit Twist“

Igor Strawinsky   Pulcinella Suite
Joseph Haydn  
Trompetenkonzert Es-Dur Hob. VIIe:1
Johannes Brahms
    Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Roman Lemmel   Trompete
Marko Letonja   Dirigent
Die Bremer Philharmoniker

Bremer Konzerthaus Die Glocke, 13. Januar 2026

von Dr. Gerd Klingeberg

Es mag auf den ersten Blick etwas einfallslos, aber durchaus auch mutig anmuten, einen Solisten aus den eigenen Reihen zu stellen, noch dazu mit einem Werk, das seit Generationen als Pflichtstück jedes halbwegs fortgeschritteneren Trompeters gilt.

Doch entsprechend kritische Einschätzungen hatten sich schon nach wenigen Takten von Haydns bekanntem Trompetenkonzert erledigt. Denn es war durchaus interessant, einen Musiker wie Roman Lemmel, Solotrompeter der Bremer Philharmoniker, nicht in den hinteren Reihen, sondern einmal vor dem Orchester zu sehen. Und zugleich seine musikantischen Qualitäten nicht in orchestraler Gesamtheit, sondern individuell zu erleben. „5. Philharmonisches Konzert: „Tradition mit Twist“
Bremer Konzerthaus Die Glocke, 13. Januar 2026“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 14. JÄNNER 2026

Helmut Deutsch und Jonas Kaufmann © Wiener Konzerthaus Andrea Humer

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 14. JÄNNER 2026

Wien/Konzerthaus
Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch: Begleitung durchs Sängerleben
Zum 80. Geburtstag seines ehemaligen Lehrers gab der Startenor einen Liederabend im Wiener Konzerthaus. Er ist mal gleichberechtigter Dialogpartner, mal elfenzartes Echo und grundsätzlich ein maßvoller Stimmungsmacher. Er ist künstlerischer Kompagnon und schattengleicher Gefährte auf emotionalen Expeditionen. Er ist mitunter ein Schutzengel in gefährlichen Situationen (Blackout), aber auch Partner im Verbrechen und der Liebe. Was der Handschuh für die Hand, das ist der Liedbegleiter alter Schule für den Sänger: eine pianistische Schutzhülle für die pulsierende Stimme, anschmiegsam und nachgiebig, dezent und elegant.
DerStandard.at

Helmut Deutsch ist 80
Klingende Weisheit aus der Heimat hinter den Noten
Tenor Jonas Kaufmann widmete seinem langjährigen Begleiter Helmut Deutsch im Wiener Konzerthaus einen Liederabend zu dessen 80. Geburtstag. Am Klavier saß Deutsch selbst und schöpfte aus dem emotionalen Reichtum eines langen und erfüllten Musikerlebens.
krone.at

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 13. JÄNNER 2026

Jonas Kaufmann © Sony

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 13. JÄNNER 2026

Interview
Jonas Kaufmann: „Unser Luxus ruht auf tönernen Füßen“
Die Silvester-„Fledermaus“ an der Staatsoper hat er mit Starglanz aufgeladen, die Wintersaison seiner Festspiele in Erl war ein Triumph. Nun beginnt Tenorissimo Jonas Kaufmann die neue Saison mit einem besonderen Liederabend: Am 12. Jänner feiert er im Wiener Konzerthaus 30 Jahre künstlerische Partnerschaft mit dem Pianisten Helmut Deutsch, der soeben 80 wurde. Zuvor spricht er über Sparmaßnahmen, die Notwendigkeit privater Sponsoren und Künstlerboykotte.
news.at

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„Das kalte Herz“ Unter den Linden: Diese Oper scheitert an ihrem Libretto

Rosie Aldridge, Samuel Hasselhorn – UA Das kalte Herz am 11. Januar 2026 Staatsoper Unter den Linden © Bernd Uhlig

Das von Daniel Arkadij Gerzenberg verfasste Libretto hat nur sehr entfernt mit Wilhelm Hauffs populärem Märchen zu tun, greift lediglich wenige Motive und den Vornamen Peter der Hauptfigur auf. Leider wird über die gesamte Spieldauer von nahezu zwei Stunden eine Fülle pseudo-mystischen Geraunes besungen, die zunehmend einschläfernd auf das Publikum wirkt. Ab der Mitte des Stückes mehren sich die diskreten Abgänge mancher Zuschauer aus dem Saal, auch die Husten-Frequenz nimmt deutlich zu, ein untrügliches Indiz für Langeweile.

Das kalte Herz

Matthias Pintscher   Musik
Daniel Arkadij Gerzenberg    Text

Matthias Pintscher   Dirigent

James Darrah Black   Inszenierung

Peter    Samuel Hasselhorn
Mutter    Katarina Bradič
Anubis   Rosie Aldridge
Clara    Sophia Burgos
Azaël    Sunnyi Melles
Alte Frau    Adriane Queiroz
Kind    Otto Glass

Uraufführung Staatsoper Unter den Linden, Berlin am 11. Januar 2026

von Peter Sommeregger

Der erfolgreiche Dirigent und Komponist Matthias Pintscher hat diese, seine insgesamt vierte Oper, als Auftragswerk der Berliner Staatsoper komponiert. „Matthias Pintscher, Das kalte Herz
Uraufführung Staatsoper Unter den Linden, Berlin 11. Januar 2026“
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Wenn es einen Preis für stimmliche Wahrhaftigkeit gibt, gebührt er Elbenita Kajtazi

Elbenita Kajtazi verbeugt sich vor dem Publikum nach der Aufführung (Foto: RW)

Elbenita Kajtazis Piano geht unter die Haut und im Forte überzeugt sie mit stupendem Stimmstrahl. Dabei wirkt sie engelsgleich mit einer vokalen Jungfräulichkeit, die ganz im Kontrast zur Partie der Lebedame Violetta Valéry steht.

Giuseppe Verdi,  La Traviata

Inszenierung   Johannes Erath
Bühne   Annette Julia Kurz

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Musikalische Leitung   Carlo Goldstein

Hamburgische Staatsoper, 11. Januar 2026

von Dr. Ralf Wegner

In einem Interview vom 11. Dezember 2025 für die Hamburgische Staatsoper erklärte Elbenita Kajtazi zum Bühnenbild dieser „unvergesslichen“ Autoscooter-Traviata: Für mich als Sängerin fühlt sich dieses Bühnenbild unglaublich befreiend an, ich liebe es. Die Leere, das Schwarze, der große offene Raum, all das nimmt der Inszenierung jede Ablenkung und legt den Fokus ganz auf die Figuren und ihre inneren Welten. Es gibt keinen dekorativen Schutz mehr. Man kann sich nicht hinter schönen Kulissen verstecken. Jede Geste, jede Regung hat Gewicht, weil sie sofort sichtbar wird.

„Giuseppe Verdi, La Traviata
Hamburgische Staatsoper, 11. Januar 2026“
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Yannick Nézet-Séguin versprüht beim Neujahrskonzert wienerischen Charme und erobert die Herzen

Yannick Nézet-Séguin © APA/WIENER PHILHARMONIKER/DIETER NAGL

Mehr oder minder per Zufall kam der großartige kanadische Dirigent (in weiterer Folge Yannick genannt) zu Ehren, dieses außergewöhnliche Event wienerischer (und genauso österreichischer) Geschichte leiten zu können. Und er wird seiner Aufgabe mehr als gerecht – das war ein Konzert, das man sich noch lange merken kann und muss.

Musikverein Wien, 1. Januar 2026

Wiener Philharmoniker
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin

von Herbert Hiess

Bei der Pressekonferenz im Hotel Imperial erzählte Philharmoniker-Vorstand Daniel Froschauer, wie Yannicks Engagement eigentlich zustande kam. Im Jahre 2022 hätte die Tournee des Orchesters in New York unter der Leitung von Valery Gergiev stattfinden sollen. Nun hat man nicht mit dem Verhalten der US-Veranstalter gerechnet, die den russischen Stardirigenten abgelehnt haben. „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, Dirigent: Yannick Nézet-Séguin
Wiener Musikverein, 31. Dezember 2025/1. Januar 2026        “
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DIE MONTAG-PRESSE – 12. JÄNNER 2026

Staatsoper Berlin Premiere: 11. Januar 2026 Das kalte Herz © Bernd Uhlig

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DIE MONTAG-PRESSE – 12. JÄNNER 2026

Uraufführung in der Berliner Staatsoper: Pintschers „Das kalte Herz“
Sendung „Fazit“.  Audio von Jörn Florian Fuchs (7,31 Minuten)
deutschlandfunkkultur.de

Berlin/Deutsche Oper
Madama Butterfly: An der Deutschen Oper herrschen New Yorker Verhältnisse
Eine Ansage vor dem Vorhang heißt in der Theaterwelt meist nichts Gutes, die Krankheitswelle hat die Opernwelt gerade fest im Griff. Trotz einer angekündigten Indisposition sang Asmik Grigorian eine spektakuläre Butterfly und bekam zurecht stehende Ovationen. Verbesserungswürdig war einzig der störende Nacheinlass Zuspätkommender!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

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Masako Ohta lässt mich tief in mein Inneres hinein-spüren-hören-erleben

Masako Ohta © Andreas Hein

„Jeder Tag ist eine Reise und die Reise an sich ist das Zuhause“. Haiku Lyrik soll laut Masako Ohta Assoziationen in mir wecken. So inspirieren mich die Haikus, die Musik zu hören, als würden die Töne in meinem Inneren aufgehen wie Blütenkelche im Zeitraffer: plopp plopp plopp.

Haiku-a-la-vier Winter 2026
Piano und Vortrag Masako Ohta

Arbeitszentrum der Anthroposophischen Gesellschaft, München, 10. Januar 2026

von Frank Heublein

An diesem Abend nimmt mich die Pianistin Masako Ohta auf eine Reise mit. Japanische Haiku Lyrik: 5 Silben – 7 Silben – 5 Silben, dieser Silbenrhythmus ist ins Deutsche direkt nicht übersetzbar. Verbunden mit Solopianostücken. Diese Haiku-Reisen durch die Jahreszeiten macht sie seit einigen Jahren. Sehr innige Konzerte. Ich lasse mich hineinfallen in die zweisprachig vorgetragene Lyrik wie auch in die ganze wunderbare klangliche Vielfalt, die Ohta mir präsentiert. Vom japanischen Mittelalter zur europäischen Romantik, Impressionismus, einem impressionistischen Stück von John Cage bis zu Pärts Komposition Für Alina und Ryūichi Sakamotos Energy flow als Zugabe. „Haiku-a-la-vier Winter 2026 Masako Ohta
Anthroposophischen Gesellschaft, München, 10. Januar 2026“
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Madama Butterfly: An der Deutschen Oper herrschen New Yorker Verhältnisse

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel

Eine Ansage vor dem Vorhang heißt in der Theaterwelt meist nichts Gutes, die Krankheitswelle hat die Opernwelt gerade fest im Griff. Trotz einer angekündigten Indisposition sang Asmik Grigorian eine spektakuläre Butterfly und bekam zurecht stehende Ovationen. Verbesserungswürdig war einzig der störende Nacheinlass Zuspätkommender!

Madama Butterfly
Musik von Giacomo Puccini

Tragedia giapponese in drei Akten
Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
nach „Madame Butterfly“ von David Belasco

Uraufführung am 17. Februar 1904 in Mailand
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 20. Juni 1987

Deutsche Oper Berlin, 10. Januar 2026

von Johannes Karl Fischer

Erst am Neujahrstag hatte Joseph Calleja in Hamburg eine stimmliche Heldentat hinterlegt und Cavaradossi hörbar erkrankt gesungen. An diesem Abend erwischte es Asmik Grigorian. Sie möchte sich im Voraus entschuldigen, falls sie sich etwas zurücknehmen müsse, hieß es. „Giacomo Puccini, Madama Butterfly
Deutsche Oper Berlin, 10. Januar 2026“
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