DIE SONNTAG-PRESSE – 25. JANUAR 2026

Benamor © Monika Rittershaus

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DIE SONNTAG-PRESSE – 25. JANUAR 2026

Wien/MusikTheater an der Wien
Spaßiger Geschlechtertausch im spanischen Orient
Das Theater an der Wien zeigt seit diesem Wochenende Pablo Lunas Zarzuela „Benamor“. Christof Loy hat die spanische Operette ungebrochen als flotten, hervorragend besetzten, aber letztlich harmlosen Musiktheaterabend inszeniert.
krone.at

„Benamor“ im Theater an der Wien: Spanisch-Kurs mit Zarzuela (Bezahlartikel)
Geschlechtertausch-Operette von Pablo Luna als orientalisches Märchen in Szene gesetzt.
Kurier.at

Wien/MusikTheater an der Wien
„Benamor“ im Theater an der Wien: Nehmt das bitte nicht zu ernst! (Bezahlartikel)
Zwischen Shakespeare und Pension Schöller: Die freche Zarzuela „Benamor“ im Theater an der Wien bietet Unterhaltung, Camp und gute Musik. Die Mitwirkenden agieren großartig.
DiePresse.com

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 24. JANUAR 2026

Daniel Harding © Julian Hargreaves

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 24. JANUAR 2026

Hamburg
Strauss mit viel Saus: Die Wiener Philharmoniker gastieren in Hamburg unter Daniel Harding
Mit gleich zwei spektakulären Tondichtungen brachten die Wiener Philharmoniker ihren weltweit einzigartigen Strauss-Klang nach Hamburg und ernteten vor allem für die Zugabe stürmischen Applaus. Auch der dritte Don Juan der laufenden Elbphilharmonie-Spielzeit sorgte für einen begeisternden Musikabend an der Elbe!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Salzburg/Mozartwoche
Rolando Villazón inszeniert in Salzburg Mozarts „Zauberflöte“
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (9,20 Min.)
deutschlandfunkkultur.de

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John Neumeiers Ballett Tod in Venedig begeistert in Hamburg erneut das von weit her angereiste Publikum

Tadzios Schwestern und der jüngere Aschenbach (Foto: RW)

Lennard Giesenberg überzeugte als Tadzio. Er gab der Rolle die notwendige unbeschwerte Jugendlichkeit, verbunden mit offener Herzlichkeit dem älteren Aschenbach gegenüber, der seine Zeit einsam am Lido von Venedig verbringt. Optisch ähnelte er dem jungen Edvin Revazov, der diese Rolle vor 23 Jahren kreiert hatte.

Tod in Venedig, ein Totentanz von John Neumeier

Frei nach der Novelle von Thomas Mann

Bühnenbild: Peter Schmidt
Musik: Johann Sebastian Bach und Richard Wagner (vom Band)

Am Klavier: Mari Kodama

Hamburgische Staatsoper, 22. Januar 2026

von Dr. Ralf Wegner

Auch bei dieser 102. Aufführung dieses Balletts von John Neumeier war das Hamburger Opernhaus bis zum letzten Platz gefüllt, jedenfalls sah ich keine leeren Sitze. Gleiches gilt für die bereits beendeten Serien der Neumeierballette Die Möwe, Die Kameliendame oder Nussknacker, während die noch von Demis Volpi initiierten Mehrteiler The Times are Racing und Slow Burn offensichtlich kaum Publikum finden. Die für April und Mai geplanten Serien sind bisher nicht einmal zu einem Drittel gebucht, während die dazwischen geplanten Vorstellungen des Neumeierballetts Nijinsky bereits zu gut Zweidrittel Kundschaft fanden. „Tod in Venedig, ein Totentanz von John Neumeier
Hamburgische Staatsoper, 22. Januar 2026“
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„Ich finde, dass es hier eine ganz tolle Qualität gibt!“

Philipp Himmelmann © Armin Bardel

Interview mit dem Regisseur Philipp Himmelmann in Lübeck

Philipp Himmelmann, geboren 1962, studierte Gesang und Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und Gesang an der Guildhall School of Music in London. Der gefragte Regisseur inszenierte an zahlreichen großen Häusern und Festspielen, wie Bregenz (Opern- und James Bond-Fans erinnern sich an das Bühnenbild mit dem riesigen Auge), Luzern, Wien, St. Margarethen, Rouen, Nancy, Saarbrücken, Braunschweig, Essen, Baden-Baden, Düsseldorf, Berlin und Hannover. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten zusammen, u.a. Simon Rattle, Marco Armiliato, Ádám Fischer, Marcello Viotti, Fabio Luisi, Daniele Gatti, Marc Albrecht, Christian Thielemann, Massimo Zanetti, Reinhard Goebel und Iván Fischer.

Nun inszeniert er „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach, nach „Carmen“ zum Ende der vergangenen Spielzeit, am Theater Lübeck. Der sympathische Regisseur war gerne für ein Gespräch mit
„klassik-begeistert“ bereit.

Das Interview führten Dr. Regina und Dr. Andreas Ströbl.

„Die Partitur wird, egal, was die Regie damit macht, immer überleben“

klassik-begeistert: Zunächst nochmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Lübecker „Carmen“, derzeit als Wiederaufnahme zu erleben, die durch ihre stark entschlackte Reduktion auf einen Krimi mit einem Femizid als Zentralthema die Zuschauer begeistert und soghaft in ihren Bann zieht (https://klassik-begeistert.de/georges-bizet-carmen-theater-luebeck-3-juli-2025/). Es gibt keinen Kinderchor, keine Klischee-Folklore, das funktioniert ganz großartig, nicht zuletzt aufgrund der psychologischen Feinzeichnung des Täters. Aber, so naiv die Frage klingt, wie weit darf ein Regisseur gehen? Darf er einfach machen, was er will, oder gibt es eine innere Grenze, bevor das Werk vollständig verlorengeht? „Interview: kb im Gespräch mit dem Regisseur Philipp Himmelmann
Theater Lübeck, 21. Januar 2026“
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Strauss mit viel Saus: Die Wiener Philharmoniker gastieren in Hamburg unter Daniel Harding

Daniel Harding © Stephan Rabold

Mit gleich zwei spektakulären Tondichtungen brachten die Wiener Philharmoniker ihren weltweit einzigartigen Strauss-Klang nach Hamburg und ernteten vor allem für die Zugabe stürmischen Applaus. Auch der dritte Don Juan der laufenden Elbphilharmonie-Spielzeit sorgte für einen begeisternden Musikabend an der Elbe!  

Elbphilharmonie, Hamburg, 20. Januar 2026

Wiener Philharmoniker
Daniel Harding, Dirigent

Werke von Richard Strauss und Joseph Haydn

von Johannes Karl Fischer

Bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit eröffnete Richard Strauss’ Don Juan einen Abend in der Elbphilharmonie. „Schon wieder Don Juan?“ Nein, dieser spektakuläre Orchesterschlager fegte die Konkurrenz vollkommen von der Bühne!

Auch der heimische Chefdirigent Alan Gilbert saß im Publikum. Kein Wunder, das war heute einer der mitreißendsten Musikabende je an der Elbe. Fast schon wie ein Selbstläufer segelte der weltweit einzigartige Strauss-Klang der Wiener Philharmoniker durch die Ränge. Die luftigen Streichermelodien sprangen wie Schaum auf dem Bierglas zwischen sauber schallenden Trompeten empor. Konzertmeisterin Albena Danailova ließ die Musiker klangvoll und fast schon mühelos durch die sehr zahlreichen Probespielstellen dieses Orchesterhimalayas sausen. So muss es sein! „Wiener Philharmoniker, Daniel Harding, Dirigent
Elbphilharmonie, Hamburg, 20. Januar 2026“
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Alterslos am Pult: Marek Janowski dirigiert (vielleicht) letztmalig in Frankfurt

© Diana Hillesheim

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine und Orchester e-moll op. 64

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 7 E-Dur

Arabella Steinbacher, Violine

Marek Janowski, musikalische Leitung
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Konzert in der Alten Oper Frankfurt, 19. Januar 2026

von Dirk Schauß

Der 19. Januar 2026 in der Alten Oper Frankfurt markierte möglicherweise das Ende einer Ära. Marek Janowski, geboren am 18. Februar 1939 in Warschau, fast 87 Jahre alt und einer der letzten großen Vertreter der klassischen deutschen Dirigentenschule, kehrte zum Frankfurter Opern- und Museumsorchester zurück – sehr wahrscheinlich zum letzten Mal. „Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Marek Janowski
Alte Oper Frankfurt, 19. Januar 2026“
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DIE FREITAG-PRESSE – 23. JANUAR 2026

The Metropolitan Opera New York © Metopera

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DIE FREITAG-PRESSE – 23. JANUAR 2026

New York
Metropolitan Opera muss vielleicht Chagall-Wandgemälde verkaufen

Intendant Peter Gelb fehlen Millionen Dollar. Kündigungen, Gehaltskürzungen und eingemietete Musicals stehen im Raum. Und der Verkauf von Chagall-Bildern. Erst im vergangenen Jahr hatte die Metropolitan Opera einen Deal mit Saudi-Arabien ausgehandelt, um sich aus ihrer bereits aus Covid-Zeiten resultierenden, prekären finanziellen Lage zu befreien: Das Königreich wollte das Haus über einen Zeitraum von acht Jahren mit insgesamt 200 Millionen Dollar unterstützen, dafür sollten Stars aus New York jeden Winter drei Wochen lang im Royal Diriyah Opera House nahe Riad gastieren. Nun könnte dieser – ohnehin wegen der Menschenrechtslage in Saudi-Arabien umstrittene – Vertrag nicht zustande kommen. Das lässt Intendant Peter Gelb möglicherweise zu drastischen Mitteln greifen.
Kurier.at

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Hermine May sucht nach Parallelen bei Henri Duparc und Richard Wagner

CD/Blu-ray Besprechung:

Krönender Abschluss der CD ist eine interessante Version von Isoldes Liebestod. Der von Franz Liszt erstellten Transkription wird die originale Gesangslinie hinzugefügt, eine reizvolle, und so noch nicht gehörte Version.

L’Amour et la Mort

Henri Duparc
Richard Wagner

Hermine May   mezzo-soprano
Manuel Lange   piano

DG Reciatal
MDG 908 2378-6

von Peter Sommeregger

Der französische Komponist Henri Duparc war, obwohl um einige Jahre jünger, Zeitgenosse Richard Wagners und war in seinen Kompositionen deutlich von dem deutschen Meister inspiriert und beeinflusst. Das eher schmale Oeuvre Duparcs besteht hauptsächlich aus Liedkompositionen, die bis heute Eingang in das Lied-Repertoire vieler Sänger finden. „CD/Blu-ray Besprechung: L’Amour et la Mort, Hermine May 
klassik-begeistert.de, 22. Januar 2026“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 22. JANUAR 2026

Idomeneo © Michael Pöhn/Wiener Staatsoper

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 22. JANUAR 2026

Wien/Staatsoper
„Idomeneo“: Feiert man jetzt so Mozart in Wien?
Die aktuelle Spielserie von Mozarts „Idomeneo“ an der Wiener Staatsoper lässt in jeder Hinsicht Wünsche offen. Einzig das Dirigat erfreut in dieser Konstellation. Die Staatsoper erinnert an Mozarts 270. Geburtstag und holt Kaspar Holtens steril-steife „Idomeneo“-Inszenierung (2014) nach sechs Jahren Pause aus der Versenkung. Ob Mozart damit Freude gehabt hätte?krone.at

19.1. „Idomeneo“, Staatsoper, „Flaute in Kreta“
An der Staatsoper hat man sich nach sieben Jahren wieder an Mozarts „Idomeneo“ erinnert. Die zweite von vier Vorstellungen schleppte sich aber dahin, als würde die von Troja heimkehrende Flotte der Griechen von Flaute zu Flaute dümpeln.
operinwien.at

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. JANUAR 2026

v.l. Rodrigo Ortiz Serrano und Ian Bostridge © BR/Raphael Kast

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München/Prinzregententheater
„Die Tage sind wie Nächte anzusehen, bis ich dich sehe, und Nächte hell wie Tage, wenn Träume dich mir zeigen“
An diesem Abend wird im Prinzregententheater in München der Konzertabend A Tribute to Benjamin Britten aufgeführt. Benjamin Brittens Tod jährt sich im Jahr 2026 zum sechzigsten Male. Bei Arvo Pärts Cantus in memoriam Benjamin Britten für Streichorchester und eine Glocke wirkt Gemma News Dirigat auf mich sehr konzentriert, fast ein klein wenig steif. Die fragile Klangmagie erweckt sie mit dem Münchner Rundfunkorchester gleichwohl zum Leben. Glockenschläge, die wenn sie kommen, immer plötzliche Überraschung in mir auslösen. Ziselierende Streicher, eine tönerne Welle baut sich vor mich auf. Langsam, unaufhaltsam. Ich bin das Kaninchen, Pärts Musik die Schlange.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

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