DIE FREITAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2026

Liederabend Anna Netrebko © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE FREITAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2026

Wien
Anna Netrebko solo an der Wiener Staatsoper: Leidenschaft in schönsten Tönen
Spielfreudiger Opernstar wurde anhaltend bejubelt.
Kurier.at

Netrebko in der Staatsoper: Draußen eine kleine Demo, drinnen großer Jubel
Erstaunlich lyrisch legten Anna Netrebko und Freunde ihren großen Lieder- und Arienabend in der Wiener Staatsoper an. Warum man musikalisch trotzdem nicht durchwegs glücklich wurde.
DiePresse.com

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Blaues Auge? Als ich zu Romana Amerling sagte, Wiener Chanson sei doch nur ein besserer Schlager… Teil I

Romana Amerling © Julia Wesely 

Der Hit „Das Alte Lied“ wurde von Hildegard Knef, Marlene Dietrich und Richard Tauber aufgenommen und fand Eingang in den Kino-Klassiker „Der dritte Mann“. Die weiteren Chansons der Wienerin Hilde Loewe
(1895 – 1976) aka Henry Love sind weitgehend unbekannt. Das soll sich jetzt ändern. Die Sopranistin und Schatzsucherin Romana Amerling hat 31 Chansons von Hilde Loewe auf CD gebannt – und mir die spannende Geschichte der jüdischen Pianistin und Komponistin erzählt.  

Jörn Schmidt im Gespräch mit Romana Amerling, Teil 1

klassik-begeistert: Unter Opernliebhabern wird leidenschaftlich gestritten –  „Prima la musica, dopo le parole“ [Anm. Jörn Schmidt: Erst die Musik und dann die Worte] In welchem Lager stehen Sie? Als Opernsängerin sind Sie natürlich Team Parole,  nehme ich an…

Romana Amerling: Da liegen Sie ziemlich falsch. Beides ist wichtig, hören Sie sich nur den Rosenkavalier von Richard Strauss an… Beim Belcanto dagegen hat das Wort vielleicht weniger Gewicht als bei Strauss und Hugo von Hofmannsthal. „Interview: kb im Gespräch mit Romana Amerling, Sopranistin, Teil I
klassik-begeistert.de, 20. Februar 2026“
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Vivaldis Oper „L’Olimpiade“ erfreut sich wachsender Popularität

CD/Blu-ray Besprechung:

Antonio Vivaldi
L’Olimpiade

Senn, Sala, Mehta, Pe, Mazzucato, Bellocci, De Donato

Coro Maghini
Innsbrucker Festwochenorchester

Alessandro  De Marchi

cpo 555 651-2

von Peter Sommeregger

Als Antonio Vivaldi 1734 Metastasios neuestes Libretto vertont, ist er bereits der dritte Komponist, der auf den Stoff zurückgreift. Es werden noch zahlreiche weitere Vertonungen folgen. Die Oper wird bei der Uraufführung ein Erfolg, gerät aber danach schnell in Vergessenheit. „CD/Blu-ray Besprechung: Antonio Vivaldi, L’Olimpiade
klassik-begeistert.de, 19. Februar 2026“
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Drei herausragende Wiener Musiker brillieren mit wienerischem Charme und großartigem Zusammenspiel

CD/Blu-ray Besprechung:

Diese Debüt-CD zeigt uns ein Kammermusik-Ensemble mit hochstehender Professionalität, exquisiter Musikalität und höchstem Verständnis der Wiener Tradition.

Am 1. März 2026 spielt das Amadeus Trio im Wiener Konzerthaus (Schubert-Saal) Werke von Haydn, Beethoven und Tschaikowsky: darauf kann man sich wirklich freuen!

Amadeus Trio

Wolfgang David, Violine
Wolfgang Panhofer, Cello
Bernard Parz, Piano

Ludwig van Beethoven, Gassenhauer Trio op. 1
Franz Schubert, Klavierspielen No. 1 D 898
Fritz Kreisler, Marche miniature viennoise Syncopation

Supreme Classics

von Dr. Charles Ritterband

In der Corona-Krise haben sich drei international renommierte Solisten zusammengefunden – aus gemeinsamer Begeisterung für Kammermusik.

Damals waren alle Konzerte abgesagt; als geradezu besessene Kammermusiker haben sie als Alternative im privaten Bereich zusammen-gespielt. Sie stellten rasch fest, dass ein musikalisches Band sie verbindet. Inzwischen haben sie sich als Amadeus Trio formiert und mit erfolgreichen Konzerten im In- und Ausland brilliert. „CD/Blu-ray Besprechung: Amadeus Trio, Beethoven, Schubert, Kreisler
klassik-begeistert.de, 19. Februar 2026“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2026

Ivo Pogorelich © Alfonso Batalla

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2026

Wien/Konzerthaus
Die Wiener gaben ein Hustkonzert, Ivo Pogorelich begleitete am Klavier
Ein Abend im Konzerthaus zwischen Krankheit, erlesenem Ennui und samtener Klangmagie
DerStandard.at

Konzerthaus: An diesem Pianisten scheiden sich die Geister (Bezahlartikel)
Die Fans liegen Ivo Pogorelich zu Füßen, andere finden sein Klavierspiel eine Katastrophe: War der Jubel für seinen Mozart, Beethoven und Chopin gerechtfertigt?                                                      DiePresse.com

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Werkstattgespräch: Mendelssohn, Bruckner und die Kunst der Interpretation, Teil III

Marek Janowski (links im Bild) und kb-Autor Dirk Schauß© Diana Hillesheim

 

Im letzten Teil wird das Gespräch mit Marek Janowski konkret und intim: Es geht um einzelne Werke, um interpretatorische Entscheidungen, um den berühmten Beckenschlag in Bruckners Siebter, um Mendelssohns „Schottische“ und Schumanns „Rheinische“.

Janowski öffnet seine musikalische Werkstatt, spricht über die Arbeit mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, über Probenarbeit und Klangbalance, über Tempo und Phrasierung. Und er wird überraschend persönlich: Seine Distanz zu Mahlers Schumann-Bearbeitungen ist ebenso deutlich wie seine Verehrung für Puccini, seine Zurückhaltung gegenüber Schostakowitsch ebenso spürbar wie seine Liebe zu Bruckner. Ein Werkstattgespräch, das den Dirigenten als Handwerker, Künstler und kompromisslosen Interpreten zeigt – bis zur letzten, melancholischen Frage nach unerfüllten Wünschen.

klassik-begeistert: Sehen Sie Mendelssohns dritte Symphonie als absolute Musik oder eher programmatisch?

Marek Janowski: Für mich ist es überhaupt keine Programm-Musik, sondern absolute Musik.

Ein solch wunderbares Scherzo und dann dieser herrliche, langsame Satz.

Der letzte Satz ist nicht ganz so auf dem hohen Niveau, aber speziell die beiden Mittel-Sätze sind für mich absolute frühromantische Meisterwerke. „Interview: kb im Gespräch mit Marek Janowski, Dirigent, Teil III
klassik-begeistert.de, 19. Februar 2026“
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Marek Janowski: Klang, Identität und Wandel – die globalisierte Orchesterlandschaft, Teil II

 

Die Musik hat sich verändert, und Marek Janowski hat es mit wachem Ohr verfolgt. Im zweiten Teil des Gesprächs wendet sich der Blick auf die tiefgreifenden Veränderungen in der Orchesterlandschaft: den Verlust individueller Klangidentitäten durch Globalisierung, das Verschwinden nationaler Spieltraditionen, die Herausforderung, als Dirigent mit unterschiedlichen Klangkulturen umzugehen.

„Interview: kb im Gespräch mit Marek Janowski, Dirigent, Teil II
klassik-begeistert.de, 18. Februar 2026“
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Marek Janowski: Der Abschied – eine bewusste Entscheidung, Teil I

Foto © Diana Hillesheim

Fast auf den Tag genau zwei Jahre später – im Januar 2026, wie schon im Januar 2024 – trafen sich Dirk Schauß und Marek Janowski, Dirigent und ehemaliger Musikgeneraldirektor,  wieder im Proberaum des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Die Atmosphäre war vertraut: die gleichen Wände, das gleiche Licht, dieselbe konzentrierte Arbeitsstimmung, die Janowski so schätzt.

Beim ersten Gespräch vor zwei Jahren hatte der Dirigent am Ende mit seinem typischen, trockenen Humor gesagt: „Herr Schauß, ich kenne Sie jetzt – und sollte ich noch einmal nach Frankfurt kommen, dann machen wir noch ein Interview. Aber länger!“

Und so geschah es am 14. Januar 2026, im Orchesterprobenraum der Oper Frankfurt anlässlich des fünften Museumskonzertes.

Marek Janowski spricht Klartext: Warum er 2026 den Taktstock niederlegen will

von Dirk Schauß

Diesmal war das Gespräch tatsächlich deutlich ausführlicher, persönlicher und in manchen Momenten auch nachdenklicher. Im Zentrum stand Marek Janowskis bewusste Entscheidung, Ende Dezember 2026 die Dirigentenlaufbahn endgültig zu beenden – ein Abschied, den er mit großer Klarheit, aber auch mit einer leisen Melancholie plant. „Interview: kb im Gespräch mit Marek Janowski, Dirigent, Teil I
klassik-begeistert.de, 17. Februar 2026“
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Mozart reißt die Perücken vom Kopf

CD/Blu-ray Besprechung:

Es gibt Momente in der Musikwelt, da fühlt sich das „Historische“ plötzlich gar nicht mehr nach Museum an, sondern nach verschüttetem Champagner und Herzklopfen. Wer geglaubt hat, Mozart sei im 21. Jahrhundert zu einer wohlfeilen Pralinenschachtel erstarrt, der hat die Rechnung ohne Olga Pashchenko und das Ensemble Il Gardellino gemacht. Mit ihrer dritten Folge der Mozart-Klavierkonzerte bei Alpha Classics beweisen sie, dass „Authentizität“ kein verstaubtes Dogma ist, sondern eine Einladung zum Tanz.

Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert 6, 8 und 18

Olga Pashchenko, Fortepiano, Tangentenflügel und musikalische Leitung

Il Gardellino

Alpha Classics, ALPHA1199

von Dirk Schauß

Der Star dieser Aufnahme ist nicht nur Pashchenkos flinke Fingerfertigkeit, sondern ihre bewusste Entscheidung für das „richtige“ Werkzeug. Sie ist keine Interpretin, die aus bloßer Eitelkeit in den Keller der Musikinstrumentenkunde steigt. Vielmehr sucht sie nach dem Licht, das Mozart damals zur Verfügung stand, um seine Partituren auszuleuchten. „CD/Blu-ray Besprechung: Wolfgang Amadeus Mozart, Klavierkonzert 6, 8 und 18
klassik-begeistert.de, 18. Februar 2026“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 18. FEBRUAR 2026

Faust, Schlussapplaus © G. Schied

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 18. FEBRUAR 2026

Münchens neuer Staatsopern- „Faust“ – total in Frauen-Hand
Zum zweiten Mal darf Wiens Volksopern-Leiterin Lotte de Beer in der Bayerischen Staatsoper ans Regiepult. Auf ihren preiswürdigen „Il Trittico“-Puccini vor neun Jahren hat man ihr hier den französischen Goethe-Stoff vom senilen Grübler, der sich noch einmal verlieben will und auf der ganzen Linie scheitert, anvertraut: Charles Gounods Sichtweise auf „Faust“, getextet von Jules Barbier und Michel Carré, 1859 in Paris uraufgeführt.
tabularasamagazin.de

München
Gounods Faust in München: Musikalisches Olymp! Gold!
Ein fabelhafter wirkmächtiger Abend. Jubel zur Pause. Jubel fürs Orchester zum Start nach der Pause. Noch viel größerer Jubel am Ende mit Standing Ovations für alle. Voll verdient!
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

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