DIE SAMSTAG-PRESSE – 18. OKTOBER 2025

Liebes-„Probe“ und Verwirrung als Spiel im Spiel: Ruzan Mantashyan (Fiordiligi), Alma Neuhaus (Dorabella), Markus Werba (Guglielmo) © Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE SAMSTAG-PRESSE –
18. OKTOBER 2025

Wien/Staatsoper
Staatsopern-„Così“: Mit diesen Damen wäre mehr möglich gewesen (Bezahlartikel)
Vier neue Stimmen in Barrie Koskys Inszenierung von Mozarts „Così fan tutte“, die nur Zynismus und Ungewissheit kennt – und ein trotz Ádám Fischer eher solides als inspiriertes Orchester: gemischte Eindrücke im Repertoire.
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Le Cœur et la Raison: Drei Sopranistinnen singen gegen die Vernunft an

CD-Besprechung:

Le Cœur et la Raison
La Néréide

Alpha Classics, Alpha 1169

von Dirk Schauß

Manchmal beginnt eine große Geschichte ganz leise – mit drei Stimmen, die sich bestens verstehen. Camille Allérat, Julie Roset und Ana Vieira Leite gründeten 2019 ihr Ensemble La Néréide und haben sich seither zu einem der spannendsten jungen Vokaltrios der Barockszene entwickelt. Drei Sopranistinnen, drei Charaktere, ein gemeinsamer Atem. Ihr neues Album trägt den poetischen Titel „Le Cœur et la Raison“ – Herz und Verstand – und genau darum geht’s: um das ewige Ringen zwischen Gefühl und Pflicht, zwischen dem, was man fühlt, und dem, was sich gehört. „CD-Besprechung: Le Cœur et la Raison, La Néréide
klassik-begeistert.de, 17. Oktober 2025“
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Schreckenlose Schönheit: Rafael Payare dirigiert Hector Berlioz

CD-Besprechung:

Hector Berlioz
Le Carnaval romain
Symphonie fantastique

Montreal Symphony Orchestra – Rafael Payare
Pentatone PTC 5187 (SACD)

von Dirk Schauß

Schönheit ist manchmal der schlimmste Feind der Musik. Rafael Payare, dieser charmante Überzeugungstäter mit dem eleganten Schlag, hat sich Berlioz vorgenommen – und liefert bei Pentatone eine „Symphonie fantastique“, die technisch glänzt, aber selten glüht. Ein Rausch mit angezogener Handbremse. „CD-Besprechung: Berlioz, Le Carnaval romain, Symphonie fantastique
klassik-begeistert.de, 17. Oktober 2025“
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Sommereggers Klassikwelt 295: Hommage an Sir Charles Mackerras zum 100. Geburtstag

von Peter Sommeregger

In wenigen Wochen könnte Sir Charles Mackerras seinen 100. Geburtstag feiern, allerdings starb er bereits im Jahr 2010, mit 84 Jahren.

Seine außergewöhnliche Laufbahn, und die Spuren die er in der musikalischen Welt hinterlassen hat, sind Anlass für zahlreiches Erinnern an ihn und Neuauflagen seiner Tonträger anlässlich des runden Geburtstages.

„Sommereggers Klassikwelt 295: Sir Charles Mackerras zum 100. Geburtstag
klassik-begeistert.de, 17. Oktober 2025“
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DIE FREITAG-PRESSE – 17. OKTOBER 2025

Christian Thielemann © Matthias Creutziger

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE –
17. OKTOBER 2025

Berlin/Staatsoper
Wagners Ring des Nibelungen in Berlin zementiert Thielemanns Status als Wagner-Spezialist
Die innerhalb von zwei Stunden ausverkauften Zyklen des „Ring des Nibelungen“ unter der Leitung des GMD der Staatskapelle Christian Thielemann ist die erwartete Sensation geworden. Der begehrte Ring des Nibelungen unter Dirigent Christian Thielemann wurde zum triumphalen Erfolg. Thielemann und seine Staatskapelle sorgen für ein extrem kurzweiliges Opern-Epos. Die Sänger liefern die dazugehörige Komplexität. Dmitri Tcherniakovs Inszenierung wird dagegen zum langweiligen Hintergrundrauschen.
Von Arthur Bertelsmann
Klassik-begeistert.de

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„O ihr Lebenstropfen, was seid ihr für die Tiefen der Ewigkeit!“

  • Das Paradies und die Peri HH © Monika Rittershaus

„Das Paradies und die Peri“ begeistert auch bei der vierten Aufführung.

Ist das wirklich eine Zumutung – das Durchbrechen der „vierten Wand“, also der unsichtbaren Membran zwischen Bühnengeschehen und Publikum? Zumindest wird das im Programmheft zu „Das Paradies und die Peri“ von Robert Schumann in der Inszenierung von Tobias Kratzer an der Hamburger Staatsoper erwogen. Was passiert hier eigentlich inszenatorisch und warum funktioniert das so gut?

Robert Schumann, Das Paradies und die Peri
Weltliches Oratorium in drei Teilen

Omer Meir Wellber, Dirigent

Vera-Lotte Boecker, Sopran
Lunga Eric Hallam, Tenor
Ivan Borodulin, Countertenor
Christoph Pohl, Bariton
Kady Evanyshyn, Mezzosopran
Eliza Boom, Sopran
Kai Kluge, Tenor
Annika Schlicht, Alt

Chor der Hamburgischen Staatsoper
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Tobias Kratzer, Inszenierung

Hamburgische Staatsoper, 14. Oktober 2025

von Dr. Andreas Ströbl

Warum dieses weltliche Oratorium?

Die persische Legende von der Peri, einem feenähnlichen Wesen, das (aufgrund welcher Sünde auch immer) aus dem Paradies heraus- und in die Welt hineingeraten ist, und nun drei Versuche hat, um wieder in die himmlischen Gefilde zu kommen, geht auf eine Geschichte des persischen Dichters Shaikh Inayat-Allah Kamboh zurück. Die hat wiederum der Ire Thomas Moore bearbeitet, die von einem hohen Ton geprägte Übersetzung von Emil Flechsig bildet das Libretto von Schumanns Vertonung. „Robert Schumann, Das Paradies und die Peri
Hamburgische Staatsoper, 14. Oktober 2025“
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In der Götterdämmerung unterläuft Christian Thielemann ein klitzekleiner Fehler

Christian Thielemann © OFS/Matthias Creutziger

Auch im kraftzehrenden Ring-Finale bleiben die Sänger allesamt Weltklasse. Dmitri Tcherniakovs Inszenierung kommt ausgerechnet am letzten Abend noch einmal ein wenig in die Spur. Einzig Christian Thielemann und sein Orchester zeigen im ersten Akt ein paar Wackler.

Richard Wagner
Götterdämmerung (1876)

Musikalische Leitung:  Christian Thielemann
Staatskapelle Berlin
Inszenierung, Bühne:  Dmitri Tcherniakov

Staatsoper Unter den Linden, 12. Oktober 2025

von Arthur Bertelsmann

Murmelnd und erwartungsfreudig zieht das Ring-Publikum in die Staatsoper Unter den Linden ein, in eifriger Erwartung auf den letzten und längsten Teil des größenwahnsinnigsten Opernwerks der Welt. Logisch, denn was diesem zahlfreudigen und aufmerksamen Publikum geboten wurde, könnte in die Wagner-Annalen eingehen. „Richard Wagner, Götterdämmerung (1876)
Staatsoper Unter den Linden, 12. Oktober 2025“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 16. OKTOBER 2025

Rolando Villazón © Concert s Pamplona & Jakob Tillmann

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DIE DONNERSTAG-PRESSE –
16. OKTOBER 2025

Wien
Staatsoper: Für Rolando Villazón gelten andere Maßstäbe (Bezahlartikel)
Publikumsliebling Rolando Villazón mit einer Liederreise durch Italien: Standing Ovations trotz unüberhörbarer Probleme. Es gibt Sänger, die in ihrer besten Zeit so viele Lorbeeren gesammelt haben, dass das Publikum sie über alles liebt, auch wenn später etwas musikalisch nicht mehr gänzlich überzeugt. Rolando Villazón ist so einer. Für sein Konzert in der Wiener Staatsoper, das der Tenor gemeinsam mit der Pianistin Carrie-Ann Matheson gestaltete, gab es sogar Standing Ovations. Die hätte kein anderer für das Gebotene bekommen.
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Wagners Ring des Nibelungen in Berlin zementiert Thielemanns Status als Wagner-Spezialist

Thielemann Christian © Michael Pöhn

Der begehrte Ring des Nibelungen unter Dirigent Christian Thielemann wurde zum triumphalen Erfolg. Thielemann und seine Staatskapelle sorgen für ein extrem kurzweiliges Opern-Epos. Die Sänger liefern die dazugehörige Komplexität. Dmitri Tcherniakovs Inszenierung wird dagegen zum langweiligen Hintergrundrauschen.

Richard Wagner
Der Ring des Nibelungen (1876)

Musikalische Leitung:  Christian Thielemann
Staatskapelle Berlin

Inszenierung, Bühne:  Dmitri Tcherniakov

Staatsoper Unter den Linden, 5. Oktober – 12. Oktober 2025

von Arthur Bertelsmann

Die innerhalb von zwei Stunden ausverkauften Zyklen des „Ring des Nibelungen“ unter der Leitung des GMD der Staatskapelle Christian Thielemann ist die erwartete Sensation geworden. „Richard Wagner, Der Ring des Nibelungen (1876), Christian Thielemann
Staatsoper Unter den Linden, 5. Oktober – 12. Oktober 2025“
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Debussy & Szymanowski: Das Belcea Quartet entfacht Glut und Geist

CD-Besprechung: 

Streichquartette von Debussy und Szymanowski
Belcea Quartet

Alpha Classics, ALPHA1074

von Dirk Schauß

Zwei Komponisten, zwei Sprachen, ein inneres Leuchten. Claude Debussy und Karol Szymanowski begegnen sich in dieser Aufnahme, erschienen bei Alpha Classics, nicht als Vertreter verschiedener Epochen, sondern als Verwandte im Geist. Beide suchten nach Farben, nach einem Klang jenseits akademischer Schablonen. Das Belcea Quartet bringt diese Suche mit einer Unmittelbarkeit zum Klingen, die irritiert und beglückt zugleich. „CD-Besprechung: Debussy/Szymanowski, Belcea Quartet
klassik-begeistert.de 15. Oktober 2025“
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