Liebe! Drama! Barockoper! Eine atemberaubende Agrippina in München

Foto: © Wilfried Hösl

Georg Friedrich Händel, Agrippina
Prinzregententheater München, 26. Juli 2019

Musikalische Leitung: Ivor Bolton
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühne: Rebecca Ringst

Claudio: Gianluca Buratto
Agrippina: Alice Coote
Nerone: Franco Fagioli
Poppea: Elsa Benoit
Ottone: Iestyn Davies
Pallante: Andrea Mastroni
Narciso: Eric Jurenas
Lesbo: Markus Suihkonen

von Frank Heublein

Fangen wir mit dem Negativen an: Die Sitze im Prinzregententheater sind hart (Bayreuth ist härter, okay). Es ist heiß. Die Stringenz des Dirigenten Ivor Bolton verbietet häufig der Zuschauer Begeisterungsbekundung. Für mich ist das Bühnenbild (Rebecca Ringst) für die ein oder andere Arie zu stählern-kalt, sprich: Die Emotion, die durch die Stimme transportiert werden soll, muss sich gegen die „kalte“ Szenerie durchsetzen. Muss? Jede Stimme heute auf der Bühne schafft das mit Bravour. Womit die Überleitung hin zum Schönen Lustvollen schon geschafft ist: Ein beeindruckender Abend ist das gewesen. „Georg Friedrich Händel, Agrippina,
Prinzregententheater München, 26. Juli 2019“
weiterlesen

Bauer sucht Frau in der Bayerischen Staatsoper: Smetanas "Die verkaufte Braut" dargeboten mit sängerischer Exzellenz und viel Witz

Foto: © Wilfried Hösl

Bedřich Smetana, Die verkaufte Braut
Bayerische Staatsoper, 22. Juli 2019

Musikalische Leitung: Tomáš Hanus
Inszenierung: David Bösch
Bühne: Patrick Bannwart
Kostüme: Falko Herold
Licht: Michael Bauer
Chor: Sören Eckhoff
Dramaturgie: Rainer Karlitschek, Lukas Leipfinger

Kruschina, ein Bauer: Oliver Zwarg
Kathinka, seine Frau: Helena Zubanovich
Marie, beider Tochter: Selene Zanetti
Micha, Grundbesitzer: Levente Páll
Agnes, seine Frau: Irmgard Vilsmaier
Wenzel, beider Sohn: Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Hans, Michas Sohn aus erster Ehe: Pavol Breslik
Kezal, Heiratsvermittler: Günther Groissböck
Springer, Direktor einer wandernden Künstlertruppe: Ulrich Reß
Esmeralda, Tänzerin: Anna El-Kashem
Muff, ein als Indianer verkleideter Komödiant: Oğulcan Yilmaz

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

von Barbara Hauter

Die Bayerische Staatsoper macht vor, wie man es macht: bestes Amüsement ohne in Klamauk abzurutschen. „Die verkaufte Braut“ im ehrwürdigen Nationaltheater ist eine brillante Gagparade, die niemals billig wird. Den Sängern und Sängerinnen macht das Spiel sichtbar Spaß. Und dank ihrer bravourösen Leistungen wird es an keiner Stelle peinlich. „Bedřich Smetana, Die verkaufte Braut,
Bayerische Staatsoper, 22. Juli 2019“
weiterlesen

Die SONNTAG – PRESSE – 28. JULI 2019

Foto: © Salzburg Touristik

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SONNTAG – PRESSE – 28. JULI 2019

Salzburg/ Festspiele: Viel Applaus für Eröffnungspremiere  „Idomeneo“
Nach dem offiziellen Eröffnungsakt gestern Vormittag sind die Salzburger Festspiele am Abend mit der ersten Opernpremiere in die Saison gestartet. Unter der musikalischen Leitung von Teodor Currentzis inszenierte Peter Sellars das Werk als zeitgenössischen Reflexion mit dem durchaus heiklen Anspruch, einen der drängendsten Konflikte unserer Zeit in den Fokus zu rücken: Die Klimakrise.
https://orf.at/stories/3131770/

Erste Salzburger Festspiele-Premiere: Eine Plastikmülloper
Mozarts „Idomeneo“ in der Felsenreitschule: Rührendes Weltumarmungstheater. Die Nachtkritik.
Kurier

Salzburg
Das Meer und die Idomeneos unserer Tage
IM WORTLAUT / FESTREDE PETER SELLARS
DrehpunktKultur

Eröffnung der Salzburger Festspiele: Ein Festspiel for Future
Reportage von einem großen Stück übers Klima mit Peter Sellars und Alexander van der Bellen als grandiose Hauptdarsteller.
Salzburger Nachrichten

Festspiel-Eröffnung im Zeichen der Klimakrise
Redner nützen Akt zu mahnenden Worten zum Schutz der Umwelt und betonen die Bedeutung der Kunst.
Wiener Zeitung

Eröffnungsakt der Salzburger Festspiele im Zeichen der“Klimagötter“
Sowohl Festspielredner Sellars als auch der Bundespräsident mahnten entschiedenes Vorgehen beim Klimaschutz ein: „Wie viele Wirbelstürme sind noch notwendig? Wie viele Hitzewellen?
Der Standard

Salzburg setzt auf Sellars
Peter Sellars ist immer für Aufregungen gut – der „Idomeneo“ wird keine Ausnahme sein.
Wiener Zeitung

Salzburg/ Festspiele
Simon Stone in Salzburg: „Ich will die großen Stücke nicht zerstören!“
Am Dienstag feiert Cherubinis „Médée“ Premiere, der Regisseur holt die Oper als Flüchtlingsgeschichte in die Gegenwart
Der Standard

Salzburg
Klangmacht und destillierte Langeweile
Teodor Currentzis mit dem SWR Symphonieorchester bei den Salzburger Festspielen.
Wiener Zeitung

„Die SONNTAG – PRESSE – 28. JULI 2019“ weiterlesen

Rundum schlüssig, rundum kindgerecht, rundum sehenswert: Die "Meistersinger" als Kinderoper

Foto: © Andreas Schmidt

Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg
Kinderoper-Fassung von Katharina Wagner, Markus Latsch

Bayreuther Festspiele, 27. Juli 2019

von Dr. Gerald Hofner

Katharina Wagners Herzensprojekt geht in das 11. Jahr – die Kinderoper auf dem Grünen Hügel. Wie viele andere der Neuerungen unter der Leitung der Urenkelin Richard Wagners soll auch die Institution Kinderoper Wagners Werk aus der elitären Gesellschaft befreien, in der es lange Jahre feststeckte. Gegeben wird die Kinderoper traditionell in einer der Probebühnen auf dem Festspielgelände. Einfacher als in den Festspielen – und dennoch überraschend große Kunst. „Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg, Kinderoper,
Bayreuther Festspiele, 27. Juli 2019“
weiterlesen

Die SAMSTAG – PRESSE – 27. JULI 2019

Foto: (c) Enrico Nawrath/ Bayreuther Festspiele

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG – PRESSE – 27. JULI 2019

Bayreuth
„Tannhäuser“ in Bayreuth: Unter der Regenbogenflagge
Der neue „Tannhäuser“ feierte gestern Premiere auf dem Grünen Hügel. Regisseur Tobias Kratzer überrascht bei seinem Bayreuth-Debüt mit einer originellen Inszenierung, bei der die Welt des Sponti-Theaters auf die Hochkultur der Bayreuther Festspiele trifft. Pointiert, humorvoll und zugleich berührend menschlich. Auch die sängerische Leistung war phantastisch. Einzig enttäuschend: Valery Gergiev am Pult. Er hatte hörbar mit der besonderen Akustik des Hauses zu kämpfen.
BR-Klassik
Tannhäuser wird in Bayreuth zum Horrorclown
Im Festspielhaus fährt Tobias Kratzer die Oper als Trash-Kino ab, bis Leiterin Katharina Wagner backstage die Polizei alarmiert.
Berliner Morgenpost
„Tannhäuser“ in Bayreuth: Ein Stinkefinger für die holde Kunst Bezahlartikel
Eine phänomenale Neuproduktion des „Tannhäuser“ zur Eröffnung der Wagner-Festspiele in Bayreuth
Kurier
Tannhäuser“ in Bayreuth: Ein Meisterstück
Die Richard-Wagner-Festspiele starteten mit einer der besten Neuproduktionen seit Jahren.
Kurier
„Tannhäuser“ bei den Wagner-Festspielen: Eine kalkulierte Zumutung
Bayreuth-Debütant Tobias Kratzer inszeniert den „Tannhäuser“ als bunten Reigen mit Witz und doppelten Bildebenen. Mit den großen Emotionen in Wagners romantischer Oper tut er sich aber schwer.
Der Spiegel
Bayreuths neuer „Tannhäuser“: Im Land des Lächelns und Weinens
Dies ist die neue Bayreuther Kult-Aufführung: Regisseur Tobias Kratzer erzählt eine urkomische, bewegende Aussteigergeschichte, während Valery Gergiev enttäuscht.
Münchner Merkur
Tannhäuser als Horror-Clown. Wagner-Klamauk, der kaum berührt
Hamburger Abendblatt
So war „Tannhäuser“ in Bayreuth: Mit dem Clown kamen die Lach-Tränen
Die Welt.de
„Tannhäuser“ mit Clown und Drag Queen
Auftakt der Bayreuther Festspiele: Tobias Kratzer überzeugt mit seinem „Tannhäuser“. Buhrufe aber gibt es für Valery Gergievs Dirigat.
Tagesspiegel
Tobias Kratzers famoser „Tannhäuser“ kapert Bayreuth
Die Eröffnungspremiere der Festspiele hält dem Publikum einen heiter-tiefschürfenden Zerrspiegel entgegen. Nur ansatzweise inspiriert zeigt sich Dirigent Valery Gergiev
Der Standard
Bayreuther Festspiele: «Heinrich, was tatet Ihr mir an?»
Tobias Kratzer gelingt eine bahnbrechende Neuinszenierung von Wagners «Tannhäuser», die atemberaubend virtuos mit Zeit- und Bedeutungsebenen jongliert. Der Mann am Pult bleibt dagegen unauffällig.
Neue Zürcher Zeitung
Divergierende Erzählebenen: Tobias Kratzer inszeniert „Tannhäuser“ bei den Bayreuther Festspielen
Neue Musikzeitung/nmz.de
Warm, hingebungsvoll, strahlend und klar – der große Abend der Lise Davidsen…

Die mit Spannung erwartete Eröffnungspremiere der Bayreuther Festspiele 2019 haben nicht nur 1974 Zuschauer im Festspielhaus, sondern auch Opernfreunde aus vier Ländern in mehr als 100 Kinos zeitversetzt in klimatisierten Sälen und gut gepolsterten Kinosesseln miterlebt. Das UCI Hamburg-Mundsburg empfing die daheimgebliebenen Wagnerianer mit einem Glas Sekt und ordentlich Beinfreiheit.
Iris Böhm berichtet von den Bayreuther Festspielen.
Klassik-begeistert

„Die SAMSTAG – PRESSE – 27. JULI 2019“ weiterlesen

"Tannhäuser-Premiere" in Bayreuth: Warm, hingebungsvoll, strahlend und klar – der große Abend der Lise Davidsen

Szene aus Tannhäuser: Manni Laudenbach (Oskar) und Lise Davidsen (Elisabeth) – die mit Abstand stärkste Darstellerin der Premiere; Bildrechte: Enrico Nawrath

Bayreuther Festspiele, 25. Juli 2019
Richard Wagner, Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg

von Iris Böhm

Die mit Spannung erwartete Eröffnungspremiere der Bayreuther Festspiele 2019 haben nicht nur 1974 Zuschauer im Festspielhaus, sondern auch Opernfreunde aus vier Ländern in mehr als 100 Kinos zeitversetzt in klimatisierten Sälen und gut gepolsterten Kinosesseln miterlebt. Das UCI Hamburg-Mundsburg  empfing die daheimgebliebenen Wagnerianer mit einem Glas Sekt und ordentlich Beinfreiheit. Nur an einem ausgewogeneren, voluminöseren Klang könnte noch gearbeitet werden. 

„Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“, die große romantische Oper von Richard Wagner in drei Aufzügen, wird von dem Regisseur Tobias Kratzer und dem Bühnen- und Kostümbildner Rainer Sellmaier zumeist kunterbunt, unterhaltsam und witzig in Szene gesetzt. „Richard Wagner, Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg,
Bayreuther Festspiele, 25. Juli 2019“
weiterlesen

Die FREITAG – PRESSE – 26. JULI 2019

Foto: (c) Andreas Schmidt

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die FREITAG – PRESSE – 26. JULI 2019

Konzertgänger auf Reisen: Bayreuths neuer TANNHÄUSER
Ein paar nächtliche Notizen zum eben erlebten neuen TANNHÄUSER, mit dem die Bayreuther Festspiele eröffneten – meinen ausführlichen Bericht vom Festival gibts dann am Wochenende in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN SONNTAGSZEITUNG.
https://hundert11.net/bayreuth2019-tannhaeuser/

Bayreuther Premiere: ein fulminanter Tannhäuser mit einer fulminanten Elisabeth
Von wegen Sängerkrieg: Bayreuth glückt ein neuer Tannhäuser von selten hohem Rang. Regisseur Tobias Kratzer macht fast alles richtig, Und Lise Davidsen als Elisabeth stellt sich mit diesem Abend in die allererste Reihe der Wagnersoprane.
Konzertkritikoperberlin/a.schlatz

Begeisterter Jubel, wütende Buhs: Bayreuths neuer „Tannhäuser“ eckt an
FOCUS.de

Soundcheck zum Auftakt der Richard-Wagner-Festspiele: Welches Opernhaus hat den besten Klang?
Bayreuther Festspielhaus, 25. Juli 2019
Wer seinen Focus auf Stimmen richtet, wer die optische Imagination eines Puppentheaters sucht, dem hat Richard Wagner das absolute Wunderland auf den Grünen Hügel gezaubert. Zu einer Zeit, als der Rundfunk noch in seinen Kinderschuhen steckte, als Thomas Alva Edison gerade erst dabei gewesen war, die ersten Tonaufzeichnungsverfahren zu entwickeln, schuf Richard Wagner bereits den Vorreiter des heutigen Dolby Surround Sounds.
Jürgen Pathy berichtet aus dem Bayreuther Festspielhaus und aus der Wiener Staatsoper.
Klassik-begeistert

Bayreuth
Patriarch und Vater der Festspiele: Wolfgang Wagner zum Hunderter
„Mein Vater war unverwechselbar, ein impulsiver Sturkopf, aber auch ein Chef vom alten Schlag“, sagt Katharina Wagner, die 2008 in Wolfgang Wagners Fußstapfen trat und die Bayreuther Festspiele zunächst gemeinsam mit ihrer Halbschwester Eva Wagner-Pasquier, seit 2015 allein leitet: „Er ist viele Risiken eingegangen, aber nie blind, denn er war letztendlich ein großer Realist.“
Donaukurier „Die FREITAG – PRESSE – 26. JULI 2019“ weiterlesen

Soundcheck zum Auftakt der Richard-Wagner-Festspiele: Welches Opernhaus hat den besten Klang?

Foto: klassik-begeistert.de-Autor Jürgen Pathy vergleicht die Premiumhäuser in Bayreuth und Wien

Bayreuther Festspielhaus, 25. Juli 2019

Wer seinen Focus auf Stimmen richtet, wer die optische Imagination eines Puppentheaters sucht, dem hat Richard Wagner das absolute Wunderland auf den Grünen Hügel gezaubert. Zu einer Zeit, als der Rundfunk noch in seinen Kinderschuhen steckte, als Thomas Alva Edison gerade erst dabei gewesen war, die ersten Tonaufzeichnungsverfahren zu entwickeln, schuf Richard Wagner bereits den Vorreiter des heutigen Dolby Surround Sounds. Hier genießt der Suchende, der unentwegt auf der idealen Klangwelle reiten möchte, den puren Luxus der perfekt ausbalancierten Dynamiken und der sich gleichförmig ausbreitenden Schallwelle. 

von Jürgen Pathy

Zwischen der Wiener Staatsoper und dem Bayreuther Festspielhaus liegen auf direktem Luftweg gerade einmal 400 Kilometer. Beide Opernhäuser befinden sich innerhalb derselben Zeitzone, rund um beide gilt der Euro als zahlungsfähige Währung. Doch akustisch trennen diese beiden Traditionshäuser ganze Welten! „Soundcheck zu den Richard-Wagner-Festspielen 2019,
Bayreuther Festspielhaus, 25. Juli 2019“
weiterlesen

Edita Gruberová in Kiel: Die Zuneigung des Publikums flutet eine respektable Abschiedsgala

Foto: © Lukas Beck

Kiel, Schloss, 23. Juli 2019
Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF)

Farewell-Gala

Edita Gruberová, Sopran
Peter Valentovič, Klavier

Richard Strauss:
Die Georgine (op. 10 Nr. 4)
Efeu (op. 22 Nr. 3)
Mohnblumen (op. 22 Nr. 2)
Waldseligkeit (op. 49, No. 1)
Allerseelen (op. 10, No. 8)
Ständchen (op. 17, No. 2)
In goldener Fülle (op. 49, No. 2)
Zueignung (op. 10, No. 1)

Johann Strauss (Sohn): Frühlingsstimmen (op. 410)

Gioachino Rossini: Arie der Rosina „Una voce poco fa“ aus „Il barbiere di Siviglia“

Vincenzo Bellini: Arie der Beatrice „Ah, se un’urna ė a me concessa“ aus „Beatrice di Tenda“

Sergei Rachmaninoff: Improvisationen über Themen aus dem Klavierkonzert Nr. 2 (op. 18) und der Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43, bearbeitet von Peter Valentovič für Klavier

Ambroise Thomas: Wahnsinnsarie der Ophélie „À vos jeux, mes amis …Pâle et blonde dort sous l’eau profonde la Willis“ aus „Hamlet“

Zugaben:
Antonin Dvořák: Als die alte Mutter sang (op. 55, No. 4)
Carl Millöcker: „Ach, wir armen Primadonnen“, Lied der Harriet aus „Der arme Jonathan“
Johann Strauss (Sohn): „Mein Herr Marquis“, Lied der Adele aus „Die Fledermaus“

von Guido Marquardt

Edita Gruberová überließ an diesem Abend nichts dem Zufall. Verhalten und intim zu Beginn mit den Strauss-Liedern, kam sie mit ihrem Belcanto- und Operetten-Repertoire später richtig in Fahrt. Auch wenn die zauberische Mühelosigkeit früherer Tage an manchen Stellen doch einem Hören mit sozusagen freiem Blick auf die stark geforderte Apparatur gewichen ist: Hier steht immer noch eine Sopranistin auf der Bühne, die zarte Lyrismen und dramatische Höhepunkte transportiert. Das ist aller Ehren wert – und ihre Fans sind ohnehin begeistert. „Edita Gruberová, Peter Valentovič,
Schleswig-Holstein Musik Festival, Kieler Schloss, 23. Juli 2019“
weiterlesen

Die DONNERSTAG – PRESSE – 25. JULI 2019

Foto: Festspielhaus Bayreuth © Andreas Schmidt

Für Sie in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG – PRESSE – 25. JULI 2019

Bayreuth
DRP-Chefdirigent Inkinen leitet den Bayreuth-Ring 2020
Pietari Inkinen, Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie, wird im Sommer 2020 die Neuproduktion von Wagners „Ring des Nibelungen“ bei den Bayreuther Festspielen leiten. Inszeniert wird Wagners „Opus summum“ von Valentin Schwarz.
http://www.sr.de/sr/home/kultur/inkinen_drp_bayreuth100.html
Pietari Inkinen im Exclusiv-Interview: „Morgens „Walküre“, nachmittags „Götterdämmerung“ und abends dann „Siegfried““
– Bezahlartikel
Die Welt.de
Junge Generation übernimmt nächsten Bayreuther „Ring“
Den Bayreuther Festspielen haftet nach wie vor ein etwas elitärer Ruf an. Wagner auf dem Grünen Hügel – das ist nach Ansicht vieler etwas für die älteren Semester. Doch es scheint so, als wolle Festspiel-Chefin Katharina Wagner das jetzt ändern.
https://www.tlz.de/kultur/junge-generation-uebernimmt

Bayreuth:
Valentin Schwarz inszeniert den Bayreuther Ring
Ein gigantischer Karrieresprung
https://volksblatt.at/valentin-schwarz-inszeniert-ring-2020-in-bayreuth/
Der Österreicher Valentin Schwarz wird in Bayreuth den Ring inszenieren

Wiener Zeitung
Überraschung: Valentin Schwarz inszeniert den Ring
Österreichischer Jungregisseur inszeniert 2020 Wagner Mammutwerk. Der Finne Pietari Inkinen dirigiert die Tetralogie
Der Standard

„Die DONNERSTAG – PRESSE – 25. JULI 2019“ weiterlesen